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Es meldete sich durch das Medium Jürgen der mit dem Kreis arbeitende Lichtbote JOSUA. Der Körper wurde ganz übernommen, die Durchgaben erfolgten mündlich. Marion: Alles in Ordnung? JOSUA: Moment, ich arbeite daran... Ja, ich denke wir können. Es waren die atmosphärische Störungen. Marion: Bedingt noch durch das Gewitter? JOSUA: Ja, zu viel Energie. Jetzt bin ich da, es geht schon. Es war der Weg, man wird doch etwas durcheinander gerüttelt. Birgit: Gut, dann fangen wir jetzt noch einmal ganz von vorne an: Guten Abend JOSUA, schön, dass du trotzdem kommen konntest. JOSUA: Ja ich muss gerade noch etwas sortieren. (JOSUA orientierte sich an der veränderten Sitzordnung) Hallo Dirk, alles etwas durcheinander heute (lacht). Dirk: Hallo JOSUA, ich bin hier. JOSUA: Ich muss erst einmal schauen, wo ihr euch alle so herumtreibt. Dirk: Uns haben die atmosphärischen Störungen auch durcheinander gewürfelt, wir wussten anfangs gar nicht, wo wir sitzen sollten... JOSUA: Ah ja, deswegen. Birgit: Wir machen das immer etwas spannend für dich. JOSUA: Das ist nett, ich liebe die Abwechslung. (Es erfolgte die persönliche Begrüßung) [...] JOSUA: So, haben wir alle durch? Dirk: Dich noch nicht! Dass du heute Abend trotz Gewitter sehr amüsant und gut gelaunt bist, haben wir schon erleben dürfen. Gibt es dazu einen besonderen Anlass? Wie geht es dir? JOSUA: Danke der Nachfrage. Dirk: Bitte, gern geschehen. JOSUA: Da gibt es nichts zu erzählen, nichts. Dirk: Wirklich nicht? JOSUA: Nun, wir leben so vor uns hin, von heute auf morgen... - und auf übermorgen. (Allgemeine Heiterkeit) Marion: Wieso glauben wir dir das nicht so ganz? JOSUA: Es ist alles in Ordnung. Es ist ruhig, wir langweilen uns... - nicht! Sagen wir so, wir haben eine Zeit, in der wir regenerieren, in der wir uns etwas zurückziehen und in der wir sozusagen in uns leben, in unserer Welt, die wir uns dann gerade schaffen. Man nennt es auch Meditationsphase. Sie gibt uns Kräfte und neue Impulse für Dinge, die unweigerlich wieder auf uns zu kommen, die einiges an neuen Erfahrungen - auch für uns - bringen werden. Man braucht neue Kräfte. Da muss nichts Schlimmes kommen. Aber es gibt Zeiten, in denen man mehr gefordert wird, in denen auch wir hier innerhalb des Kreises wieder weitaus mehr in die Thematiken hineingehen. Vor allen Dingen wenn wir spüren, dass die Menschen uns brauchen - und diese Zeiten werden kommen, es ist so, es ist ein normaler Ablauf. Aber warum sollen wir heute über Dinge sprechen, die erst in ein paar Wochen geschehen? Birgit: Gut, wir haben über das Thema Charakter (Sternenlicht Protokoll Nr. 46) gesprochen und dabei erwähntest du die Sinne. Du hast von sieben Sinnen gesprochen, und wir haben schon gerätselt, welche das sein könnten. Wir sind auf Sehen, Hören, Riechen, Schmecken und Tasten gekommen. JOSUA: Ja, das sind die fünf körperlichen Sinne. Die anderen sind geistiger Natur: Das ist einmal das geistige Auge und zum anderen die Energie, die ihr aufnehmt - und zwar in der Form, dass ihr spüren könnt, wenn etwas mit einer anderen Person ist. Das Spüren, wie es dem Anderen seelisch geht, seine Energien erfassen. Die Wahrnehmung, wie soll ich es sagen, einer anderen Seele, Schwingungen zu empfangen und sie richtig einzusortieren. Das geistige Auge, die Medialität ist ebenfalls ein Sinn. Bei dem einen mehr und bei dem anderem weniger ausgeprägt, eine individuelle Medialität, die jeder besitzt, die jeder wecken bzw. verstärken kann. Rolf: Wodurch zum Beispiel? Durch Meditation? JOSUA: Durch die Meditation, durch den Kontakt mit der Spiritualität. Das heißt, dadurch, dass ich spirituell denke, seelisch lebe und handele, aktiviere ich auch diese Energien. In dem Moment, wo die Seele innerhalb des Körpers zum Leben erwacht, werden diese Sinne mit aktiviert, denn es sind Sinne der Seele. Wenn die Seele nicht mehr im Hintergrund steht, aktiviert sie die Sinne, die sie besitzt. Es geht gar nicht anders. Und diese geistigen Sinne müssen dann mit dem Körper harmonisieren. Ein gutes Beispiel ist die Wahrnehmung einer anderen erwachten Seele, dieses zu erkennen und zu wissen, wie ich darauf reagiere. Man nennt das dann auch den gleichen Draht haben. Das heißt also, von den sieben Sinnen sind fünf ausgeprägt, die anderen beiden treten nicht bei jedem so zutage, dass jeder Mensch sie voll empfindet oder spürt, Sie sind verkümmert. Verkümmert seit der Zeit der... Rolf: Industrialisierung? JOSUA: Ist er nicht nett? Thomas: Er ist nett. JOSUA: Seht ihr, das war z.B. dieser Sinn, er wusste genau was ich meinte. Ja, seit dieser Zeit, seit dem das spirituelle Denken, das spirituelle Verhalten zurückgegangen ist, verkümmerten auch diese beiden Sinne. Dirk: Mit den beiden Sinnen, die du eben angeführt hast, könnte man auch sagen, dass es neun Sinne sind. Die Psychologie bzw. Wissenschaft geht davon aus, dass wir noch einen Gleichgewichtssinn und einen Lagesinn in uns haben. Marion: Das geht aber vom Ohr aus, der sitzt im Ohr. Rolf: Das ist ein Organ. Dirk: Ja, dieser Sinn hat aber meines Erachtens nichts mit dem Hörsinn zu tun, deswegen ein Organ aber zwei Sinne. (Das menschliche Ohr setzt sich aus mehreren Bestandteilen zusammen. So werden über das Trommelfell Schallwellen aufgenommen und über die sogenannten Bogengänge, die eine wässerige Flüssigkeit enthalten, die eigene Ausrichtung in Relation zur Umwelt bestimmt.) Birgit: Aber die Wahrnehmung beschränkt sich ja dabei nur auf dich persönlich, und bei allen anderen Sinnen nimmst du außenstehende Dinge wahr. Dirk: Da könnten wir jetzt drüber philosophieren. (Von einem gewissen Standpunkt aus ist die Gravitation, die Erdanziehung, auch eine außenstehende, wahrnehmbare Wirkung.) Birgit: Also mein Gleichgewichtssinn beschränkt sich nur auf mein persönliches Gleichgewicht. Ich kann damit von keinem anderen etwas wahrnehmen. Riechen, Schmecken usw. kann ich mich persönlich und alle anderen aber auch. Dirk: Na gut, lassen wir das so stehen. Wie spielen die Chakren, das Spezialgebiet von KASSANDRA, in dem Bereich der geistigen Sinne mit hinein? JOSUA: Das hat nur etwas mit der Harmonisierung der beiden zu tun, nicht mit den Sinnen. Die Chakrenbehandlungen oder die Chakren selbst, dienen nur der Harmonisierung zwischen Seele und Körper. Ein Mensch, der die Seele ablehnt, dem nützt auch keine Chakrenbehandlung. Es wird immer im Unreinen sein, er würde das ja auch nicht zulassen. Das heißt aber auch, dort, wo die Seele erwacht ist, muss ab und zu eine Chakrenbehandlung vorgenommen werden, um das Gleichgewicht zwischen Körper und Seele wieder herzustellen. Dirk: Soweit ist das klar. Nur irgendwie sind die einzelnen Chakren doch auch so etwas wie Sinnesorgane. Ich denke an das Beispiel, dass das Bauchchakra bei einer emotionalen Aufregung pulsieren kann. JOSUA: Nein, du kannst jetzt nicht jedes Organ als Sinn bezeichnen. Bei den Chakren ist das genauso: Die Chakren reagieren, wie z.B. ein Magen, wenn du ihn überfüllst oder zu viele Süßigkeiten hineinfüllst (Übersäuerung, Sodbrennen). Wenn über die Chakren nun zu viele Emotionen einströmen, dann reagieren auch sie. Sei es nun das Bauchchakra oder das Herzchakra - es kommt ganz darauf an wie tief die Berührung ist, in welcher Richtung und so weiter. Birgit: Wir haben noch die Anfrage von H. vorliegen, die mit ihrem verstorbenen Sohn medial schreibt. Ist dieser autorisiert, ist diese ausgeübte Medialität soweit in Ordnung? JOSUA: Moment, ich muß gerade mal nachfragen. Ich weiß es nicht, haben wir aber gleich, wir haben ja unseren Kurier noch da. Marion: Adrian? Thomas: Hermes! JOSUA: Der mit den Flügeln an den Füßen? (lacht) Ist Hermes hier? Nein? Moment, die Seelen müssen nach vorne kommen, denn ich kann ja nicht alles wissen. Ich bin nicht bei jedem gewesen. Ich bin ja so beschäftigt, kann mich ja nicht um alles selber kümmern... (lacht) Betty: Wie kann man sich das vorstellen, reden da jetzt alle durcheinander bei euch? JOSUA: Ja, es wird jetzt zum Beispiel der Name gerufen, ob jemand etwas über diese Person weiß. Betty: Und dann kommt derjenige nach vorne? JOSUA: Dann wird derjenige nach vorne gelassen. Er muss ja erst einmal an CABUCLO vorbei, nicht? Also wenn der seinen Personalausweis nicht mit hat, läuft da gar nichts. So geht das ja nicht, auch wir haben eine Bürokratie. (Allgemeine Heiterkeit) Scherz beiseite, aber so ungefähr ist es. Ich wollte es nur etwas vermenschlichen. Sie haben also den Fall beobachtet, unter Beobachtung. Es ist zur Zeit nichts weiter als eine "Totenbefragung" ohne tieferen spirituellen Sinn, aber nicht negativ. Der Kontakt sollte nicht wer weiß wie ausgereizt werden, weil seine Fähigkeit und sein Wissen nicht so weit sind, um die Dinge spirituell aufzubauen. Birgit: Das heißt, er befindet sich im Zwischenreich? JOSUA: Nein, er befindet sich im Sommerland mit begrenzten medialen Fähigkeiten, die zur Zeit allerdings noch nicht gefördert werden. Sollte die Möglichkeit von ihr bestehen, dann möge sie ihn darauf hinweisen, erst einmal eine Geistlehrer-Schulung mitzumachen. Birgit: Soll der Kontakt dann erst einmal lieber abgebrochen werden? JOSUA: Nicht abbrechen, aber auf ein anderes Niveau führen. Das heißt, nicht mehr persönlich fragen sondern spirituell, mehr Kontrolle ausüben, Sitzungen nicht mehr allein machen sondern mit Kontrollfunktion von materieller Seite, was dann automatisch auch von geistiger Seite oder von der spirituellen Seite her durchgeführt wird. Es ist allerdings noch keine Bereitschaft von ihm da, hier weitere Schritte in diese Richtung zu tun. Deswegen ihre Aufforderung, oder notfalls auch der Hinweis, den Kontakt anderenfalls abzubrechen. Man hilft ihm so mehr, als wenn hier jetzt etwas zur eigenen Befriedigung gemacht wird. Birgit: Dann haben wir eine Frage zu den Hintergründen der zur Zeit vorherrschenden Umweltkatastrophen. JOSUA: Ja, das ist eine Frage für mich! (lacht) Da brauche ich gar nicht... - nein, nein, ist gut, mach ich alleine. (Offensichtlich gab es reichlich Wortmeldungen zu dieser Frage im jenseitigen Kreis und erneut entstand Heiterkeit) Es ist ein ökologisches Problem. Die Natur beginnt sich zu wehren. Die Aktionen der Menschheit an der Natur trägt Früchte. Der Eingriff in die Natur, die Veränderung in die Natur, die Zeit der... Rolf: Industrialisierung? JOSUA: Danke, ...hinterlässt ihre Folgen. Die Naturkatastrophen sind nicht unsere Rache, oder die des lieben Gottes an Euch Menschen, sondern es ist einfach ein reiner natureller Vorgang. Die Natur regeneriert sich selbst. Passt euch der Natur an, lebt mit ihr. Versucht nicht, die Natur zu beherrschen, indem ihr sie verändert, indem ihr zerstört, sondern lernt aus der Mannigfaltigkeit der Natur. Aus all den Dingen, die die Natur inne hat, könnt ihr lernen - darauf möchte ich noch einmal hinweisen. Wenn ihr einen Fluss begradigt, nur damit eure Schiffe darauf besser fahren können, müsst ihr mit den Konsequenzen, die daraus entstehen, leben. Wenn ihr Wälder abholzt, dürft ihr euch nicht wundern, wenn die Luftverunreinigung euch belastet, denn es ist niemand da, der die Stoffe wandelt. Betrachtet die Naturkatastrophen als eine Warnung der Natur. Es hat, wie ihr sagt, nichts damit zu tun, dass wir euch bestrafen wollen, oder dass die negative Seite euch heimsucht. Das ist nicht richtig, sondern es ist ein Resultat dessen, was in der Zeit vor euch geschehen ist, was eure Eltern euch hinterlassen haben - was auch ihr euren Kindern hinterlassen werdet. Ein Umdenken findet zur Zeit statt. Ein globales Umdenken, das stattfinden muss, dauert aber seine Zeit. Ich denke, dass diese Naturkatastrophen, so schlimm sie auch für die Einzelnen sein mögen, eine heilsame Wirkung haben können. Wir freuen uns insbesondere darüber - das möchte ich noch dazu sagen, dass eine Solidarität vorhanden ist, dass die Menschen beginnen, weiter zu denken als bis vor ihrer eigenen Haustür und am Schicksal des anderen Anteil nehmen. Dies sollte man vielleicht als positiven Aspekt herausziehen - als etwas, was der positiven Seite sehr zu gute kommt. Rolf: Hat das Negative Einfluss auf diese Dinge? JOSUA: Nicht in dieser Form, sondern es hätte nach diesen Flutkatastrophen Einfluss darauf, die Menschen alleine da stehen zu lassen. Sie haben auch versucht, die Hilfsbereitschaft zu senken, frei nach dem Motto: "Seht zu, wie ihr damit fertig werdet". Und es sind ja z.B. in England auch einige dabei gewesen, die den Deutschen dieses sehr gegönnt haben, wo sich also in einem Land, das so spirituell denkt, die Negativität zum Teil durchgesetzt hat. Auf der anderen Seite haben wir natürlich dagegen gehalten und aus anderen Ländern positives Verhalten gefördert. Wie z.B. das Angebot für Kinder, kostenlos Ferien machen können - wobei es nicht einmal um das Urlaub machen geht, sondern hier die Gestik, das Denken und das Mitgefühl zählt. Marion: In die Post kam auch jemand und bat um finanzielle Spenden und Sachspenden. Ich gebe lieber einige Sachen, als dass ich einen gewissen Betrag spende, der eh nur zur Hälfte ankommt. JOSUA: Wenn es überhaupt soviel ist. Es ist also wirklich so, dass wir uns über die Solidarität, das spirituelle Denken, das heißt, das Mitgefühl und das Miteinander, welches sehr groß ist, freuen. Marion: Ich habe allerdings bezüglich der Spenden auch eine Warnmeldung bekommen. JOSUA: Ja, es gibt reichlich, die versuchen, aus so etwas noch Kapital zu schlagen, wie zum Beispiel Plünderer. Dieses sind alles Seelen, die noch aus den negativen Bereichen kommen, die noch nicht das Denken für das Miteinander, die Humanität haben. Sie sind alles Egoisten, sie haben ein egoistisches Verhalten und versuchen ihren Vorteil daraus zu ziehen. Es sind Menschen, die noch am Anfang der Stufe stehen, die schwer in eure Ansichten, in euer Denken hineinpassen.. Dirk: In einigen esoterischen Kreisen werden diese Katastrophen als Erfüllung von Prophezeiungen gesehen, es heißt, dass dies der Beginn eines neuen Zeitalters sei, des Wassermann-Zeitalter, der irdische Aufschwung würde beginnen und so weiter. Was kannst du uns diesbezüglich sagen? JOSUA: Es gibt viele solcher Vorhersagen, Nostradamus kommt auch hier wieder zum Zuge: Er hat z.B. die große Börsenkatastrophe vorausgesagt. Dieses sind allerdings alles Voraussagen, die eigentlich nicht so schwer vorherzusehen sind, wo man hinterher immer sagen kann, dass es ja vorausgesagt worden ist. Es sind aber Dinge, die der Evolution unterliegen. Jetzt zu behaupten, dass das goldene Zeitalter beginnt, ist genauso wie der Glaube, dass mit dem Millennium alles zu Ende ist. Nichts passiert urplötzlich und gleich, sondern es ist alles in der Entwicklung enthalten. Diese fließt dahin und was daraus entsteht, ist ganz allein das Werk von euch Menschen. Wieder kommt es darauf an, was ihr daraus macht. Lernt ihr aus der Vergangenheit, lernt ihr daraus, dass man zusammen halten muss, dass man die Dinge, die man tut, nicht einfach machen sollte, sondern dass man das Umfeld mit betrachten muss? Dieses betrifft nicht nur die Seelen untereinander und den Umgang miteinander, sondern die Natur, die Atmosphäre und der ganze Planet, euer Zuhause, gehören mit dazu. Es wird noch einiges geben, bis das goldene Zeitalter eintreten wird, was auch immer dies sein mag, was auch immer man sich darunter vorstellt. Noch habt ihr diese ganzen Katastrophen und die nächste wird im nahen Osten sein. Der Krieg mit dem Irak ist noch lange nicht (24.08.02) vom Tisch. Der amerikanische Präsident spielt immer noch mit dem Gedanken, seinen Waffengürtel umzuschnallen, seinen Cowboyhut aufzusetzen und dorthin zu marschieren. Dieses ist alles noch nicht erledigt. Es ist nur erst einmal durch die momentane Situation in den Hintergrund gerückt. Dirk: Nach meiner jetzigen Denkweise ist es mit dem goldenen Zeitalter so, dass dies alles Wunschdenken ist – vielleicht ein bisschen naiv. Ich denke, der Egoismus ist ausschlaggebend, hier muss charakterlich beim Menschen selbst erst einmal etwas passieren. JOSUA: Beim Menschen selber, ja. Es ist genau dasselbe mit den Raumschiffen - als so viele gesichtet worden sind: Hier sprach man von der Evakuierung des Planeten durch die Santiner. Es ist alles Wunschdenken, sich den Dingen, die jetzt geschehen, zu entziehen, weil man vielleicht nicht weiß, wie es weitergeht oder weil man weiß, dass unbequeme Schritte auf einen zukommen. In der Evolution, im wirklichen Leben gibt es keinen Neuanfang, sondern es geht immer weiter. Du kannst nicht wieder in der Steinzeit anfangen, dieses ist nicht möglich. Birgit: Es macht einen manchmal nur sprachlos: Man weiß, dass man eigentlich nur in seinem eigenen kleinen Bereich versuchen kann, etwas zu verändern: die Dinge positiv anzugehen, umzusetzen, um in dieser Harmonie mit der Natur, mit den Menschen zu leben. Wenn man sich aber die Nachrichten, die Medien, anschaut und sieht die Dimensionen dessen, was z.B. im Nahen Osten noch im Argen liegt, dann fühlt man sich machtlos und manch einer wird sehr frustriert. JOSUA: Birgit, weißt du was mit das Hauptproblem ist? Solange Nachrichten nur Topnachrichten sind, solange sie Katastrophen, Kriege, furchtbare Unfälle Flugzeugabstürze und so weiter beinhalten, solange wird es diese Dinge auch geben. Betrachtet doch einmal eure Nachrichten, wie wenig wird über positive Dinge berichtet? Kreis: Kaum. JOSUA: Diese bringen, wie nennt ihr dieses, keine Einschaltquoten. Wenn ein Kind aus dem dritten Stock fällt und es passiert ihm nichts, eine positive Nachricht, dann kommt nur ein kleiner Artikel mit der Frage, ob es doch Schutzengel gibt. Was glaubst du, wie wir uns aufgeregt haben! Hier muss es auf der ganzen Seite heißen: "Ja, es gibt Schutzengel. Ihr seid nicht alleine. All das, was ihr tut, wird aufgezeichnet und dient eurer Entwicklung. Lernt global zu denken. Jeder Mensch, jede Seele ist wichtig - egal in welcher Form sie existent ist. Freut euch an den Dingen und der Gleichklang mit der Natur, mit der Welt ist gegeben." Oder berichtet von den Dingen, wo ihr Menschen oder Kinder vor dem Hungertod gerettet habt. Aber selbst dies ist heute alles nur noch Geschäftemacherei und Quotenfüller. Das Unwort des Jahres. Birgit: Es ist erstaunlich, warum die Menschen scheinbar mehr mit diesen Katastrophenmeldungen zu fesseln sind als mit positiven Dingen. Geht es darum, zu sagen, dass es einem besser geht als dem anderen? Ist es das, was dabei herum kommen soll, oder warum reagieren die Leute so auf Negativschlagzeilen? JOSUA: Das ist wirklich die Frage. Warum wollen die Menschen dieses? Warum wollen sie mit der Angst konfrontiert werden? Warum wollen sie so sein? Ist es die Sensation? Ist es vielleicht der Glaube, dass dies das wahre Leben ist? Birgit: Vielleicht lenkt es nur ab vom eigenen Leben? JOSUA: Ja, eine Möglichkeit, dass also viele Seelen innerhalb ihres kleinen Daseins, das nicht so läuft, wie sie es sich gedacht haben, dann eine Entschuldigung suchen und sich sagen: "Wenn ich aus meinem Fenster sehe, dann ist es ja noch viel, viel schlimmer". All diese Dinge müssen gewandelt werden, ein Streben nach positiven Nachrichten muss entwickelt werden. Es wäre doch viel besser, wenn die Menschen sagen würden, dass das Positive viel schöner ist, und wenn sie es dann auch versuchen würden. Nein, da wird von komischen Überfällen und die Art und Weise, wie es geschehen ist, berichtet. Und was passiert dann? Der Nächste versucht es auch so. So lange diese Dinge also noch vordergründig sind, wird die Welt nicht besser, und es wird auch kein goldenes Zeitalter beginnen. Dirk: Spiegeln die Medien vielleicht genau den Entwicklungsstand der Erdbewohner wider? JOSUA: Die Medien sind die wahren Kirchen. Sie dominieren. Sie sind diejenigen, die diese Welt und diese Menschen im Griff haben. Sie bringen Worte und Bilder, die jeden erreichen. Wie schrecklich sind manche Darstellungen und wie wenig berührt es die Betrachter? Man stumpft ab, und eine Abstumpfung ist negativ. Wenn Menschen beginnen, sich nicht mehr für den Anderen zu interessieren, wenn es ihnen egal ist, wie es der anderen Seele geht, wie soll dann eine Gemeinsamkeit geschaffen werden? Hier muss doch der Wandel vollzogen werden. Ein Wandel, der zur Zeit praktiziert wird. Aber hält er an? Oder ist es wieder nur ein Moment und geht dann jeder, sobald die Katastrophe eine gewisse Beruhigung erlangt hat, wieder seine eigenen Wege? Wir hoffen, dass sich die ganze Hilfe, die jetzt stattfindet, wirklich dauerhaft verankert und nicht aus Sensationsgier heraus geschieht nach dem Motto: "Ich spende, aber ich verlange auch, dass ich in der Zeitung in der Spendenliste ganz oben stehe - natürlich mit Bild bei der Übergabe des Schecks". Wir wissen zwar, dass Zeitungen mit Nachrichten gefüllt werden muss, aber eine Spende oder eine Hilfe, die ich tätige, um mich nach Außen darzustellen, kommt nicht von Herzen, sondern ist eine rein materielle Hilfe. Ihr seht also, es gibt viele Abstufungen, viele Nuancen in dieser ganzen Angelegenheit. Es wäre schön, wenn die Hilfsbereitschaft der Menschen einen Fortbestand hätte und sich auf die gesamte Welt ausbreitet. Dann hätten wir einiges gewonnen, aber bis dahin liegt noch ein langer Weg vor uns - vielleicht schaffen es eure Enkelkinder. Der Duft der Kerze irritiert mich. Ich empfinde es nicht als unangenehm. Es irritiert mich nur, einen Duft in dieser Form wahrzunehmen. Ihr müsst dieses entschuldigen, ein Duft läuft bei mir sonst gedanklich. Marion: Du nimmst ihn jetzt durch den Körper von Jürgen wahr? JOSUA: Ja. Dirk: Damit können wir an dem Protokoll (Nr. 47) anknüpfen, in dem wir über das Schöpferische sprachen. Du sagtest, dass Geistwesen nicht schöpferisch tätig sein können, ohne die Erfahrung aus der Materie zu haben. JOSUA: Richtig. Dirk: Ich konnte diese Aussage nur so verstehen, dass sie an unsere jetzige Entwicklungsstufe angepasst ist. Wie sonst wäre erklärbar, dass das Materielle erst nach der Abspaltung erfolgt ist - also aus etwas Geistigem heraus? Ich denke, hier muss es doch so etwas wie einen Bauplan gegeben haben, und das Entwerfen eines solchen Planes ist meines Erachtens auch eine Form der schöpferischen Tätigkeit. JOSUA: Es ist ein Grundriss. Es war ein Wissen, dass man etwas schaffen muss, um es weiterzuentwickeln. Das grundlegende Erschaffen der Materie ist eigentlich nichts anderes als der Plan. Diesen Plan versucht man umzusetzen und fortzuführen, in dem man in diesem Plan lebt. Dirk: Wahrscheinlich ist es wieder nur einmal das Wort, in das wir eine unterschiedliche Bedeutung hineinlegen: Für mich ist dieser Plan auch schon eine Erschaffung, eine schöpferische Tätigkeit. JOSUA: Geistig, gut. Wenn du dieses so möchtest, warum nicht. Dirk: Möchtest du dieses nicht so sehen? JOSUA: Nicht mehr heute Abend. Marion: So wie es scheint, wird es ein längeres Gespräch. JOSUA: Wir werden, mein lieber Dirk, du weißt, dass ich diese Dinge genieße, darüber noch einmal sprechen und darüber philosophieren können, wenn die Situation es erlaubt, die Umstände dazu beitragen und wenn der Kanal zu meiner Heimat besser steht. So lieb, wie ihr mir alle seid, aber hier bleiben tue ich nicht. Damit GOTT ZUM GRUSS, bitte die Musik. Es erfolgte die Danksagung und die Verabschiedung seitens des Kreises. |