zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 49 vom 05.10.2002 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Die heutige Sitzung fand vor geladenen Gästen statt. Nach einleitenden Worten von Thomas und Marion erfolgte der Kontakt über das Medium Jürgen. Es meldete sich der mit dem Kreis arbeitende Lichtbote JOSUA. Die Durchgaben erfolgten mündlich.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND FRIEDE ÜBER ALLE GRENZEN.

Wir freuen uns, dass so viele Menschen Zeit gefunden haben, an dem heutigen Abend teilzunehmen, und ich hoffe, dass wir den Abend so gestalten können, dass jeder mit Harmonie im Herzen wieder nach Hause fahren kann.

Viele von Ihnen kennen mich schon persönlich von der letzten Begegnung, die wir hatten (siehe auch Sternenlicht Protokolle Nr. 32 und 39). Einige sind neu und erleben einmal, dass eigentlich nichts Mystisches an mir ist. Zur Zeit sehe ich etwa so aus wie mein Medium Jürgen. Mein Aussehen ist aber etwas anders in der wirklichen Gestalt. Die Übernahme dieses Mediums findet im Austausch statt - und zwar denke ich, dass ich in gut 20 Minuten den Körper gänzlich beherrsche. Sie müssen sich das so vorstellen, dass es für die Seele des Mediums nicht leicht ist, einfach ihren Körper herzugeben - besonders in so einer Situation wie heute. Jürgen ist zwar sehr vertrauensvoll, aber er möchte doch immer noch ein wenig schauen, ob ich auch keinen Blödsinn mit seinem Körper anstelle. Spätestens dann nach 20 Minuten könnte ich dieses tun. Ob ich es dann tun würde, ist natürlich eine andere Frage.

Wie sollen wir anfangen? Ich denke, dass ich an diesem Abend einmal die ersten Worte für mich in Anspruch nehme und mich bei dem Kreis, der mit uns arbeitet, herzlich bedanke. Ein Dank, der wirklich aus der tiefsten Seele kommt. Gerade in der heutigen Zeit ist es wichtig, dass die Menschen einen Ausgleich haben, an dem sie festhalten können. Ein Zeitpunkt, wo man eigentlich von den mageren sieben Jahren sprechen kann und wo der Existenzkampf jedes Einzelnen besonders hervorgehoben ist, wo das Negative wieder einmal versucht, den Menschen - gerade was das Spirituelle betrifft -  von der Bahn zu bringen, wo er vergessen soll, woher er kommt und wohin er geht. In dieser Zeit ist es besonders wichtig, dass wir die Möglichkeit haben, durch Medien und durch Kreise, welche autorisiert sind - das ist ganz wichtig - sprechen zu dürfen, um Euch allen, die von uns hören, die Hoffnung und den Glauben zu geben, dass all das, was geschieht, nicht einmalig ist, dass das Leben auf der Erde ein Leben ist und dass es ein Leben nach dem Leben auf der Erde gibt.

Die meisten, die hier sind, wissen dieses, einige sind dabei, die hoffen es. Ich hoffe, heute Abend auch ein bisschen Gewissheit hinterlassen zu können, dass der Weg, den man auf Erden gegangen ist, nicht einmalig ist. Viele machen sich Gedanken darüber, wie das Leben nach dem Tod wohl aussieht, was dort stattfindet. Viele Geistwesen haben dazu schon etwas gesagt, viele Medien haben dazu einiges geschrieben: über den Weg, über das Dasein und den Kontakt mit den Geistwesen. Viel Mythos und der Glaube, dass etwas ganz besonderes nach dem Tode stattfindet, wurde mit hineingelegt. Ich kann Ihnen sagen, dass dies relativ ist und abhängig davon, von welchem Standpunkt aus man es betrachtet. Wir finden uns zum Beispiel in keiner Weise mystisch.

Uns wird angedichtet, wir müssten alles sehen, alles wissen und hörten jeden Gedanken. Das ist nicht so, das geht gar nicht: Dieses Chaos könnte keine Seele über sich ergehen lassen. Und warum ist dieses so? Weil die Energie, aus der wir bestehen, einfach zu sensibel ist.

Natürlich sind wir vom Geistigen Reich aus in der Lage, einzelne Gedanken, die wir haben wollen, aufzufassen und zu erkennen. Natürlich sind wir auch bedingt dadurch, dass wir etwas freier und nicht in der Materie gefangen sind, in der Lage, eine gewisse Vorschau auf das Leben zu bekommen, aber das ist nicht so gewaltig, wie man denkt. Je höher nun der Intellekt ist, das heißt, je höher der Geist ist, um so mehr ist eine Vorausschau möglich - aber nicht individuell sondern als Kollektiv, denn je höher der Geist ist, um so mehr schließt er sich mit anderen zusammen.

Der Sinn und das Leben beinhaltet eigentlich nichts anderes als die Rückkehr in das Kollektiv, zu Gott, zu Allah oder wie immer man es nennen will. Diese Rückkehr ist - ohne jeglichen mystischen Ansatz - eine (Wieder-) Vereinigung.

Wir (Geistwesen) leben in Bereichen - auch da ist nichts Geheimnisvolles oder Spektakuläres dran, die Sphären und Ebenen genannt werden. Wir leben so, wie die Menschen in Ländern leben. Der Unterschied liegt eigentlich nur in der Hierarchie, in der Gesetzgebung: Diese ist festgelegt und an sie muss man sich halten, um dem Sinn, der Rückkehr, die Möglichkeit der Verwirklichung zu geben.

Die Frage ist, warum das Ganze? Warum kam es zur Abspaltung? Diese Frage entsteht bei vielen Menschen. Auch ich frage mich dieses manchmal, denn ich bin nicht allwissend. Und ich diskutiere gerne mit meinem Kreis über das "warum", über die möglichen Ursachen. Innerhalb dieses Kreises ist einmal ein interessanter Aspekt angesprochen worden, und zwar die "Unvollkommenheit in der Vollkommenheit". Ein philosophischer Aspekt, der sich ohne weiteres weiterführen lässt: Ist es wirklich die Unvollkommenheit gewesen, oder die Langeweile, wie behauptet wird, dass sich das Kollektiv gespalten hat? Die beiden Seiten, die aus der Abspaltung hervorgegangen sind, gibt es wirklich - so wie es auch die Kirchen predigen: Zum Beispiel das Böse - oder ist es einfach nur die Gegenseite, die lernen sollte? Und wenn, was soll sie lernen? Lernt und sammelt sie vielleicht die Erfahrung, die dem Kollektiv, das heißt der Vollkommenheit, fehlt? Gestaltet sich das Kollektiv dadurch nicht ein - einmal banal gesagt - regionales Fernsehprogramm und benutzt uns Seelen und Euch Menschen hier für einen vergnüglichen Nachmittag?

All das sind Fragen, die wohl mystisch klingen und in die man viel Intellekt hineinlegen kann. Manche Geistwesen tun dies, um das Ganze auch wirklich mystisch klingen zu lassen, denn Sie werden mir Recht geben: Je weniger man versteht, um so interessanter, um so mystischer wird dieses Thema dann doch, nicht? Und es bleibt immer ein Rest Angst vorhanden, Angst vor den Dingen, die auf Einen zukommen werden.

Ich denke etwas anders darüber: Ich möchte die Angst vor dem, was kommt oder vor Ereignissen, die Sie hier auf Erden erleben, nehmen. Viele Dinge geschehen aus dem individuellen Lebensweg heraus, und nicht wir sind für jede Situation, die geschieht, verantwortlich. Viele Eigenarten im Leben sind manchmal auch nichts anderes als Prüfungen. Prüfungen, ob man den rechten Weg, den man sich vorgenommen hat, noch inne hat. Dann gibt es diese merkwürdigen "Zufälle" oder wiederum Situationen, wo wir uns bemerkbar machen. Und wer bereit ist, auf diese Momente zu hören, wird sie erkennen können. Das Schicksal der Seelen, die inkarnieren, liegt nun einmal in der Einsamkeit des Weges. Sie sind zwar wohl begleitet von einem Geistlehrer, einem Schutzpatron, oder wie Sie ihn auch immer nennen wollen, aber diese Begleitung ist an sich nicht klar für den Menschen erkennbar.

Der Kampf, der ständig zwischen der Seele und dem Körper stattfindet, nämlich um gegenseitige Anerkennung, die Kompliziertheit in der Emotion, in der Empfindlichkeit, ist ein Wert, eine Schaffung die einem wirklich mystisch vorkommen kann. Allein der Weg der Materie: Warum kann etwas, was vollkommen ist, nicht alleine leben? Warum braucht es die Materie als Lernobjekt? All das sind Fragen, die jeden interessieren. Und manch einer wird sich oftmals gefragt haben, warum er sich eine Inkarnation überhaupt antut, wenn es doch im Geistigen Reich so herrlich ist. Aber glauben Sie mir: Alle haben, sobald sie bei uns sind, wieder den Drang, so schnell wie möglich in die Materie zurückzukehren.

Also muss ja etwas an diesem Leben dran sein. Wobei mir dieser Drang bisher verborgen geblieben ist. Ich habe die etwas bequemere Art gewählt: Ich erfahre das materielle Leben nur durch mein Medium. Und wenn es mir dann reicht, kann ich mich immer wieder zurückziehen. Es ist vielleicht nicht ganz fair, aber es hat die gleiche Wirkung, denn auch ich mache in dem Moment, wo ich mich in diesem Körper aufhalte, eine Erfahrung: Ich werde mit Gedanken und Impulsen von diesem Medium gespeist. Ein Medium ist auch nicht immer in absoluter Bereitschaft. Oftmals sind sie gar nicht so "willig", wie wir es gerne hätten. Dies sind alles Schwingungen, die auf uns einstürmen, die wir als Geistwesen verarbeiten müssen und die Erkenntnisse bringen.

Dann ist da noch der Punkt, dass ich meine Energien so rein wieder mitnehmen muss, wie ich sie mitgebracht habe. Das mag sich jetzt vielleicht etwas überheblich anhören, ist es aber gar nicht, denn wir im Positiven Geistigen Reich befinden uns auf einer bestimmten Schwingungsebene, und ich denke, es ist mittlerweile von den Menschen wissenschaftlich bewiesen, dass es grobe und feine Schwingungen, hohe und tiefe Frequenzen gibt. Und je höher diese Frequenzen sind, um so höher ist der Geist und um so empfindlicher ist er auch gegen jede Art der Verlangsamung. Habe ich das nicht gut gesagt?

Marion: Das hast Du wunderbar gesagt. Du bist sowieso heute Abend von Deiner Grammatik her sehr gut. Bis jetzt kann ich nicht groß meckern.

JOSUA: Ich möchte dich ja nicht blamieren, auch ich kann mich manchmal am...

Marion: ...am Riemen reißen.

JOSUA: Danke. All dies gilt es zu - diskutieren will ich nicht sagen, denn Diskutieren ist ein hartes Wort, es beinhaltet Streitgespräche, aber über diese Dinge kann man - philosophieren, denn eins ist jedem klar: Die letztendliche, die endgültige Bestätigung bekommt Ihr erst, wenn Ihr heimgekehrt seid. Bis dahin ist alles mit einer kleinen Spur des es-könnte-ja-auch-anders-sein behaftet. Niemals wird es den klaren, hundertprozentigen Beweis für die Existenz des Geistigen Reiches geben - weder für das Positive noch für das Negative Geistige Reich. Dieses darf es nicht geben.

FS: Wird auch nicht.

JOSUA: Stellen Sie sich vor, jeder hätte die hundertprozentige Gewissheit: Wie würde das Leben hier auf Erden aussehen? Viele würden es abbrechen, frei nach dem Motto, es hat nicht so gut geklappt, beginnen wir es noch einmal von vorne, das nächste Mal geht es besser. Einige wären auch dabei, denen alles egal ist, die nur dahin vegetieren, dahin leben würden, ohne Rücksicht auf die ethischen Dinge, die das Geistige Reich oder das Kollektiv verlangt.

Solange nun diese Ungewissheit noch vorhanden ist, versucht man immer noch etwas an der Sache zu arbeiten, denn es könnte ja doch wahr sein. Und hier gilt es dann, die Hoffnung zu schüren, Euch Gewissheit zu geben, Euren Glauben zu stärken, bis aus dem Glauben ein Wissen wird.

Und wissen Sie, wenn ich dieses einmal so sagen darf, was das wirklich gemeine an der Angelegenheit ist? Wenn Sie wieder inkarnieren, fangen Sie von vorne an, dann wissen Sie es wieder nicht. Es ist also ein stetiger Kampf, eine stetige Erweiterung des Bewusstseins, des Erkennens, eine Zeit der Spiritualität und eine Zeit der Wissenschaft.

Ich denke, ich habe erst einmal genug zu diesen Dingen gesagt und würde jetzt gerne Ihre Fragen beantworten, um das Ganze nicht zu einseitig werden zu lassen. Nicht, dass ich mich nicht gerne reden hören würde, nein, nein, aber das ist ja nicht Sinn der Sache. Sie haben ja nicht den weiten Weg gemacht, um mich nur reden zu hören, sondern ich möchte gerne mit Ihnen philosophieren. Nun, in welche Richtung, schauen wir einmal.

Gast: Ich möchte sagen, dass ich nicht so lange reden kann und deswegen habe ich es aufgeschrieben. Das fällt mir leichter, weil mich das alles sehr beeindruckt und ich den Tränen nahe bin – das, was JOSUA gesagt hat und die Liebe, welche Ihr ausstrahlt. Es ist nicht viel, was ich aufgeschrieben habe, aber wenn ich dieses vorlesen darf?

JOSUA: Bitte.

Gast: Eine Frage noch an dich: Mein Gefühl sagt mir, dass wir uns schon länger kennen. Kannst Du mir das bestätigen?

JOSUA: Das kann ich bestätigen.

Gast: Das freut mich.

JOSUA: Wir kennen uns alle schon länger. Wir kommen alle aus dem gleichen Zuhause, so sagt man. Die Persönlichkeit, die Du dahinter siehst, die kann ich Dir nicht bestätigen. Was ich bestätigen kann, dass ich dich, seitdem Du hier auf Erden bist, doch schon um einiges besser kennengelernt habe.

Ich hoffe, Du wirst nicht zu enttäuscht sein, aber es ist schwierig, jede einzelne Seele oder jedes einzelne Geistwesen zu kennen. Jeder lebt in seinem Bereich, so sage ich es immer. Aber ich denke, bedingt durch unseren jetzigen Kontakt, dass wir uns bestimmt, wenn Du einmal Zuhause bist, treffen werden.

Gast: Das wäre schön, und es freut mich.

JOSUA: Wie heißt das jetzt hier auf Erden? Schicke mir einfach `ne SMS oder `ne Mail.

(Allgemeine Heiterkeit)

Gast: Seit ca. 30 Jahren lebe ich im Vertrauen und festem Glauben, dass es ein Positives Geistiges Reich gibt. Anhand meiner Gefühle spüre ich, dass das Geistige Reich existiert und real ist. Ich lebe in einer tiefen Verbundenheit zum Universum und habe während dieser langen Zeit viele Erfahrungen sammeln können.

Natürlich gab es für mich auch Situationen, wo ich vieles in Frage stellte. Heute weiß ich, dass egal welche Schwierigkeiten es im Irdischen gibt und noch geben wird, sie einfach zu mir gehören. Entweder lerne ich daraus, oder ich verliere den Glauben. Mehr Geduld, Gelassenheit und das innere Öffnen für positiven Inspirationen und Hilfen sind Aspekte, an denen ich noch arbeiten muss. Meinen ganz persönlichen Beweise habe ich von ELIAS erhalten. Die Höhne-Protokolle kenne ich, solange der Kreis existiert. Daher, lieber JOSUA, bist Du mir ein sehr vertrautes Geistwesen.

Als meine liebe Mutter 1992 schwer krank wurde, bestätigte sie manche Dinge, welche ich zuvor gelesen habe. Dann wechselte sie hinüber ins Geistige Reich. So wuchs mein Glauben und mein Vertrauen immer mehr. Ich freue mich auf den heutigen Abend mit Euch allen. Ganz herzlichen Dank.

Dann habe ich hier noch einen kleinen Vermerk: Lieber JOSUA, nach den wieder grausamen Geschehnissen der letzten Tage eine für mich sehr wichtige Frage, welche mir sehr am Herzen liegt: Wie können wir unsere Kinder mehr vor diesen Verbrechen schützen? Ich wäre Dir sehr dankbar.

JOSUA: Eine Frage, die ich Dir nicht beantworten kann. Man kann sie nicht allgemein damit beantworten, indem man sagt, man hat sich das im Geistigen Reich so vorgenommen. Dem ist nicht so. Hier ist oftmals ein Aspekt gegeben, der aus der weltlichen Situation heraus entsteht: Die Gier nach einem besseren Leben, die Gier des Triebes. All die Dinge, die dort in Kraft gesetzt werden, schlagen dermaßen aus der Art, weil das Negative, die negative Schwingung, verstärkt wird.

So wie der Mensch voller Liebe sein kann, kann er auch voller Hass und Gleichgültigkeit sein. Ein Mensch, der seine Seele unterdrückt, ist zu so etwas fähig, weil ihm jede Art der Humanität fehlt. Er wird dafür noch einige Erkenntnisse erlangen müssen.

Nicht jedes Leben, das hier auf Erden durch Gewalteinfluss beendet wird, ist ein vorausgesehenes Ende. Es ist also besonders schwerwiegend, weil eine Seele der anderen die Möglichkeit der Weiterentwicklung genommen hat. Die Seele, die dem Körper nicht die Erkenntnis gab, wird für sich selbst in einer Art Hölle leben, so sagt man hier auf Erden. Sie muss dieses immer wieder durchleben, immer und immer wieder bis irgendwann die Seele kommt und sagt, dass es jetzt genug ist.

Wir können diese Dinge nicht einfach verändern – nicht ohne Euch. Nur der Einfluss der erwachten Seelen auf Andere kann diese Art der Verbrechen verhindern. Keine Seele hier auf Erden besitzt von sich aus soviel Grausamkeit. Wenn sie die Möglichkeit hat, Einfluss auf den Körper zu nehmen, so werden Gewalttaten nicht in dieser Form geschehen. Viele Straftaten, wie Ihr sie nennt, geschehen aus einer Verzweiflung heraus. Bei Diebstählen zum Beispiel, weil Wünsche da sind, die nicht erfüllt werden können. Bei manchem ist es auch wirkliche Not.

Einen Einfluss hier zur Geltung zu bringen und zwar in der Form, dass wir dieses direkt verhindern, ist nicht möglich. Dieses dürfen wir auch gar nicht, denn nur anhand dieser Geschehnisse können die Anderen erkennen, was Grausamkeit ist, und emotional erwachen.

Eure Strafen, die Ihr für diese Menschen habt, sind nicht - ich will nicht sagen ausreichend, aber sie dienen auf jeden Fall nicht als Abschreckung. Warum nicht? Weil der Täter nicht erkennt, dass ihm jede Art der Weiterentwicklung verwehrt wird, wenn er zum Beispiel ein Leben lang ins Gefängnis geht. Dieses können sie nicht erkennen. Es ist wie ein Aussetzer. Das Negative hat wieder einmal eine Seele gefangen.

Irgendwann wird es vielleicht möglich sein, diesem Planeten mehr positive Energien zu geben, so dass diese Aggressionen gewandelt werden können - nicht nur im Kleinen sondern im Großen. Die Welt steht wieder vor einer globalen Katastrophe. Der Mensch ist wieder einmal soweit, dass er sich fürchterlich hauen muss, um seine Macht und seine Position darzulegen, eine Situation, die wir vom Positiven Geistigen Reich nicht für gut empfinden.

Die Menschen müssen beginnen, ihre Emotionen wieder füreinander zu empfinden. Das Negative hat in dieser Beziehung sehr gut die Oberhand bekommen, in dem es begann, die Menschen, die Völker zu früh untereinander zu mischen. Der Zeitpunkt war noch zu früh. Ein globales Bewusstsein ist wichtig. Dieses kann man nur einführen, wenn die inkarnierten Seelen auch bereit sind, es zu empfinden. Das heißt: keine Kriege aus Glaubensgründen, keine Kriege aus wirtschaftlichen Gründen, wegen mangelnden Ressourcen, sondern wirklich zu sagen: Wir!

Mit diesem globalen Bewußtsein wird der Planet dann die nächste Ebene der Sphäre erreichen, was natürlich ein Schritt ist, den die Gegenseite nicht einfach zulassen kann - nicht weil die Gegenseite böse ist, sondern weil der Kontrast vorhanden sein muss. Diesen Gegensatz kreiden wir dem Negativen Geistigen Reich auch gar nicht an, nur ihre Methoden können wir nicht leiden. Sie greifen oftmals zu Mitteln, die fern jeglicher Humanität sind. Jede Generation erlebt so ein gewisses Karma. Kein Karma, das sie mitgebracht haben, sondern ein Karma, das sie durchleben, mit dem sie fertig werden müssen und wo ein Umdenken gefordert ist. Reicht Dir diese kurze Antwort dazu?

Gast: Ja.

Gast: Hallo, JOSUA. Es ist ja so, dass man sich vor der jeweiligen Inkarnation auch seine Lebensdauer aussucht. Ich wollte jetzt einmal fragen, wenn man sich eine kurze Lebensdauer ausgesucht hat, sagen wir einmal von ca. 40 Jahren, ob man diese dann noch verlängern könnte, wenn man sich dessen bewusst ist oder zumindest meint, sich dessen bewusst zu sein.

JOSUA: Plusminus fünf Jahre, oder wie meinst Du das?

Gast: Vielleicht 50 Jahre oder so.

JOSUA: Lasse es mich so sagen, die Festlegung des irdischen Lebens ist abhängig von dem sozialen Umfeld, welches man betritt. Das heißt, man begibt sich in einen Körper, der durch Gene geprägt ist. Über die medizinische Versorgung kann man das Leben etwas verlängern.

(Es erfolgte ein Kassettenwechsel, währenddessen Marion den Gaumen des Mediums befeuchtete.)

Marion: Besser so?

JOSUA: Ja, ich gehöre zu den Geistwesen, die nicht schlucken. Ich betrachte dieses einfach einmal als nebensächlich. Es gibt ja Wichtigeres.

Das heißt also, dass man dieses Leben schon etwas verlängern kann, solange der Körper dazu in der Lage ist. Vielleicht wird es Euch einmal gelingen, so ein Leben auch um 50 Jahre zu verlängern. Gut, Eure Medizin ist mittlerweile soweit, das Leben erheblich zu verlängern. Hinzu kommt aber noch die Lebensweise, hier ist bei vielen noch ein bewusstes Umdenken notwendig, bei vielen fehlt es ja noch gänzlich, doch wird so mit Hilfe der Medizin zumindest das vorgenommene Alter tatsächlich erreicht. Und das ist doch auch schon etwas.

Das Handikap ist aber, dass die Seele dabei nicht mitspielt. Warum nicht? Wenn die Seele sich dieses soziale Umfeld aussucht, will sie einen bestimmten Aspekt kennen lernen oder durchleben, weil er ihr noch in dem großen Buch der Weisheit fehlt. Und wenn sie jetzt weiß, dass sie ca. 40 Jahre in diesem Umfeld wandelt, dann wird sie ihre Erkenntnis haben. Dann reicht dieses. Jeder weitere Schritt ist für die Seele in dem Moment, um es in Euren Worten zu sagen, verschenkte Zeit. Deswegen wird es hier schwierig sein. Bitte bedenke, dass die Seele die irdische Lebensdauer meistens immer aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet, als der Körper dieses tut.

Gast: Das ist mir schon klar. Nur wenn man hier lebt, so möchte man sich natürlich auch nicht trennen - als Körper.

JOSUA: Genau so wie die Seele, kurz bevor sie inkarniert, am liebsten im Geistigen Reich bleiben würde, so geht es auch dem Körper, wenn man erst einmal den Weg gefunden hat. Wenn man seinen Weg gefunden hat, wenn man dieses Zusammensein hat, wenn Seelen da sind, die man kennt und bei denen man Vertrautheit spürt, dann möchte man sie nicht missen, dann möchte man das Leben auskosten. Aber hier kommt dann der Punkt, den man auch die Grausamkeit der Natur nennt, nicht wahr? Ein paar Regeln müssen wir ja auch einhalten, auch wenn es unangenehm ist.

Gast: Die Seele kann man nicht überlisten und sagen: "Mach doch noch ein bisschen länger", also nicht plusminus fünf Jahre sondern noch länger?

JOSUA: Nein.

Gast: Danke sehr.

Gast: Ich würde hierzu gerne noch etwas fragen: Wenn die Seele sich vor der Inkarnation etwas vorgenommen hat, was sie meint in einer bestimmten Zeit bewältigen zu können, und es tritt dann ein Ereignis ein, was diesen Zeitplan völlig durcheinander bringt, etwas, was eigentlich gar nicht hätte passieren dürfen, und das Leben endet, bevor man dieses unerwartete Ereignis in den Griff bekommen hat, wird dann die Seele nicht letztendlich bestraft? Wobei dies nicht das richtige Wort ist, aber sie muss doch dann im Endeffekt noch einmal inkarnieren, um diesen gewählten Weg auf normalem Weg zu Ende zu führen?

JOSUA: Richtig. Sie kann nicht einfach diesen Weg verlassen. Wenn das Ziel vorliegt, ein spezielles Leben zu erlernen, dann wird die Seele dieses erlernen.

Sei es nun, wie ich vorhin schon sagte, dass das Leben durch eine Gewalttat, was nicht auszuschließen ist, beendet wird, oder sei es, dass man sagt, dass man falsch begonnen hat, genug von diesem Leben hat, noch einmal von vorne anfangen will und den Körper solange schikaniert, bis der Heimweg ansteht. Das soziale Umfeld wird die Seele auf jeden Fall erneut durchleben müssen.

Natürlich kommt es vor, dass eine Seele auch mal einen Weg einschlägt, wo sie vielleicht, wie wir immer sagen, den Mund etwas zu voll genommen hat - frei nach dem Motto: "Das schaffe ich schon, ich gehe diesen Weg jetzt einmal". Auch hier ist ein Scheitern möglich. Dafür gibt es den Karmischen Rat, der hier diese Dinge überwacht und vorführt, ob dass, was man wollte, auch wirklich erreicht worden ist. Eine Bestrafung ist das für die Seele nicht, denn diesen Weg hat sie sich alleine auferlegt.

Gast: Ich bin immer noch nicht über folgendes sicher: Wenn ich inkarniere, dann weiß ich doch nicht, was ich erlernen möchte, und in den ersten 30 Jahren wird man davon auch nicht viel mitbekommen. Diese dienen nur der Entwicklung, und wenn man dann nicht die Möglichkeit hat, so wie wir jetzt in diesem Umfeld aufzuwachsen, oder keine Möglichkeit erhält, eine Erkenntnis zu bekommen, wie lernt dann jeder Einzelne oder woher weiß der Einzelne, dass er auf dem richtigen Weg ist? Kann man dieses irgend woran merken?

JOSUA: Das erfährt sie, wenn sie später zurück kommt.

Gast: Aber auch erst dann?

JOSUA: Aber auch erst dann, ja. Selbst Du weißt es nicht, ob es der richtige Weg ist.

Gast: Eben.

JOSUA: Aber ich kann Dir einen Schubs geben...

Gast: Danke schön, das würde mir reichen.

JOSUA: Jetzt aber wieder ernsthaft: Wenn eine Seele diesen Weg nicht so vollendet hat, wie sie sich dieses vorgenommen hat, und Seelen können hier sehr penibel sein, dann wird sie ihn immer wieder gehen. Denkt an das Gleichnis [In dem Gleichnis (Quelle unbekannt) unterhält sich der Lehrer mit seinem Schüler über das Wesen der Inkarnation. Der Baum, unter dem das Gespräch stattfand, war ein sehr alter, großer Laubbaum, es war weder Herbst noch Winter...] mit dem Laubbaum: "Ihr habt noch so viele Leben vor Euch, wie der Baum Blätter hat". [Sagte der weise Lehrer sinngemäß auf die Frage, wie viele Inkarnationen denn noch bevorstehen]

Dirk: So wenig nur noch? [Lautete sinngemäß die angesichts der unzähligen Blätter nicht zu erwartende Erwiderung des Schülers]

JOSUA: Du bekommst auf gar keinen Fall mehr, mein Freund. [Ist eine Antwort, die so nicht im Gleichnis geschrieben steht...]

Gast: Danke schön.

JOSUA: Bitte.

Gast: Lieber JOSUA, könntest Du uns etwas zum Thema Multinationalität der Seelen sagen? Inkarniert nur ein Aspekt der Seelen? Und vielleicht auch etwas zu dem Thema Zwillings- und Dualseelen.

JOSUA: Das sind Begriffe, da stoße ich bei diesem Kreis hier auf ziemlichen Widerstand. Hier haben wir ja die besten Beispiele dafür. Ein Teil bleibt tatsächlich im Geistigen Reich. Das heißt, das Bewusstsein, die Verbindung zur Heimat muss erhalten bleiben. Sie kann nicht durchtrennt werden. Einfacher erklärt: Die Seele, die schon viele Inkarnationen durchlebt hat, viele Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt hat, kann gar nicht alles mit nehmen,...

FS: Planung

JOSUA: ...denn sie muss frei wie ein neugeborenes Kind sein, um neue Erfahrungen sammeln zu können. Wenn sie jetzt die alten Erfahrungen, welche sie ja schon gesammelt hat, mitbringen würde, so würden diese ihren Lebensweg beeinflussen. Das entsprechende Bewusstsein, die Erkenntnis, das Wissen bleibt im Geistigen Reich, das ist die Verbindung, die Verbindung zu Eurer Schublade, sage ich immer.

Zwillingsseelen, ein Aspekt, wie sage ich es Euch, so dass Ihr es versteht, haben nichts mit den Zwillingen auf Erden zu tun, sondern sie kommen aus einer Ebene. Sie sind gute Freunde, kommend aus einer Energiezelle. Man kann hier nicht von der Dualität sprechen, denn jede Einzelne hat noch die Dualseele, ihren Gegenpart, aber die emotionale Verbindung ist vergleichbar, das Empfinden füreinander und das Empfinden zueinander. Zwillingsseelen, die sich hier auf Erden finden, gibt es nicht allzu viele. Oftmals ist es so, dass zumindest eine im Geistigen Reich bleibt, um das Ganze nicht zu kompliziert zu machen? Wenn es geschieht, ist es oftmals für die jeweiligen Zwillingsseelen schwierig, eine Emotion zu teilen: die Erkenntnis, dass diese Form der Emotion eine andere ist, eine nicht zu erklärende.

Die Dualität bedeutet nur, dass ein Teil der männliche, der maskuline Teil ist und ein Teil der feminine. Vom Geist her sind sie eins, allerdings getrennt, so dass jeder auf seine Art und Weise Erkenntnisse sammelt. Erst wenn die Seele aufgegeben wird, wenn der Geist verschmilzt, werden diese Dualseelen wieder zusammengefügt und beide Erkenntnisse und Erfahrungen fließen ineinander. Das ist in der Regel kurz bevor sie eingehen in das Gesamte, oder wie die Kirche es so schön sagt: "...wenn sie dann zur rechten Gottes sitzen". Oder war es links, nein, eher rechts.

Dieses in Kurzform zu dem Thema. Näher darauf einzugehen, nun, ich denke, wir haben dieses auch schon innerhalb unserer Sitzungen getan. Ich muss dich leider auf unsere Literatur (Sternenlicht Protokolle Nr. 42 und 44) verweisen.

Gast: Trotzdem bedanke ich mich sehr herzlich.

JOSUA: Gern geschehen.

Gast: Lieber JOSUA, wie schön, dich hier als Realität zu erleben und nicht als Mythos, dieses einmal vorweg.

JOSUA: Bin ich real oder bin ich es nicht?

Gast: Du bist für mich eine ganz kraftvolle Realität.

JOSUA: Ich danke Dir.

Gast: Aus den jüngsten Protokollen (Nr. 45 und 47) haben wir ja über das Sommerland, das Zwischenreich usw. gehört und wie schwierig es bisweilen auch für Seelen sein kann. Frage: Wir mit unserem Wissen, auf Grund Deiner Belehrungen durch die Protokolle, haben wir mit unserem Bewusstsein die Chance, sozusagen durch den Tunnel zu flitzen oder können wir noch getäuscht werden?

JOSUA: Am Ende des Tunnels, ja.

Gast: Tatsächlich?

JOSUA: Ja, und zwar in der Form, ich sprach vor vielen Jahren schon einmal zu dem anderen Kreis darüber, dass wenn Ihr durch das Licht seid, Ihr erst einmal an Euch herunter schauen sollt, ob alles so ist, wie es vorher war oder ob es sich verändert hat.

Zweitens achtet darauf, dass diejenigen, die Euch abholen, auch diejenigen sind, die sie meinen vorzugeben. Ihr werdet fragen, woran Ihr dieses erkennen könnt. Nun, an Eurem Gefühl. Es ist dann etwas anderes, es ist dann nicht so wie hier auf Erden, wo Ihr auf Fragen und auf Antworten angewiesen seid, sondern Ihr werdet es erkennen - wenn Ihr es wollt - indem Ihr Euch in den anderen hineinbegebt. Ein Merkmal, dass Ihr vielleicht jetzt noch nicht verstehen könnt, dass Ihr aber, sobald Ihr zurück seid, beherrschen werdet und das jede Täuschung entlarvt.

Manche Geistwesen machen sich ein Spiel daraus, besonders bei den Seelen, die hier auf Erden glaubten, alle Weisheit erlangt zu haben.

Bei vielen wird dieses aber wirklich verhindert. Es ist selten. Wir bemühen uns, dass dies so selten wie möglich vorkommt, denn der Weg ins Sommerland ist eigentlich der Weg ins Positive, und jeder sollte das Recht haben, Zuhause herzlich willkommen geheißen zu werden, nicht? Wie sagt man so schön, wir arbeiten daran, dass es nicht mehr passiert. Gut, in Ordnung?

Gast: In Ordnung. Und was mich so betrübt hat, ist dass bisweilen die Schutzpatrone so sehr verschlissen werden, wie Du es gesagt hast. Das täte mir leid, wenn ich auch daran gearbeitet hätte.

JOSUA: Man kann die Dinge nur verschleißen, wenn sie sich verschleißen lassen. Und ich glaube nicht, dass ein Schutzpatron sich verschleißen lässt. Man kann ihn überfordern...

Gast: ...oder dass er müde oder ähnliches wird.

JOSUA: Richtig, aber Du solltest Dir keine Gedanken darüber machen. Du hast so viele Dinge getan, wo er bei Deiner Erkenntnissuche sozusagen nur hinter Dir her flattern konnte, aber verschlissen hast Du keine. Sie haben sich alle als gute Freunde von Dir erst einmal zurückgezogen. Also nicht alle, ich sehe ein Fragezeichen: Einer ist noch bei Dir.

Marion: Dieses Verschleißen ist so zu verstehen: Wenn jemand extrem abweicht von dem, wie es eigentlich sollte, dann kann der Schutzpatron keinen Einfluss mehr nehmen.

JOSUA: Ja, in der Regel ist es aber so, dass ein Schutzpatron, der diese Aufgabe übernimmt, weiß, worauf er sich einlässt. Der Wechsel der Schutzpatrone hat nichts damit zu tun, dass irgend jemand verschlissen ist, sondern weil sich das menschliche Bewusstsein erweitert oder verändert.

Gast: Darf ich noch eine Frage zum sozialen Umfeld beifügen?

JOSUA: Bitte.

Gast: In der heutigen Zeit ist alles sehr schnelllebig, wir haben im Laufe eines Lebens manchmal zwei oder drei Berufe, in die wir wechseln müssen. Zählt dieses noch zum geplanten sozialen Umfeld oder ist es auch als Erweiterung zu verstehen?

JOSUA: Nein, eine Seele sucht sich ein soziales Umfeld aus, und dieses hat nichts mit dem beruflichen Werdegang zu tun. Du kannst auf viele mögliche Berufe ausweichen, die vielleicht auch bedingt notwendig sind, weil die wirtschaftliche Situation nichts anderes zulässt.

Beim sozialen Umfeld geht es um Deine Wesenheit. Das soziale Umfeld beinhaltet also nicht, ob ich jetzt reich oder arm oder Mittelständler bin, sondern es hat etwas mit dem Charakter zu tun, wie ich damit umgehe, wie ich ihn einsetze, innerhalb des irdischen Lebens für mich, für andere oder gegeneinander. Das ist das soziale Umfeld.

Gast: Dankeschön.

Gast: JOSUA, ich habe auch eine Frage: Meine Großmutter hat sich vor dreißig Jahren umgebracht. Sie hatte keinen Sinn mehr in ihrem Leben gesehen und hat sich im Kanal ertränkt. Meine Mutter musste sie identifizieren, und sie kommt bis heute nicht darüber hinweg, weil sie so grausam gestorben ist. Und ein zweites Ereignis war, dass mein Vater letztes Jahr an einer missglückten Krebsoperation gestorben ist. Ich wollte wissen, ob beide gut angekommen sind, ob es meiner Großmutter wieder besser geht, ob sie eine Strafe bekommen hat, weil sie sich halt umgebracht hat.

JOSUA: Was Deine Großmutter angeht, kann und darf ich Dir keine Auskunft geben, sie hat das, was sie getan hat, zu verantworten. Ihr wisst, eine frühzeitige, selbst gewählte Beendigung, Suizid genannt, ist - ich will jetzt nicht sagen - strafbar, denn sie bestraft sich eigentlich selbst in dem Moment, weil sie etwas aufgegeben hat, was man nicht weggeben darf. Sie muss die Erkenntnis von sich aus bekommen, und das dauert, dort haben wir auch keinen Einfluss. Sie durchlebt diese Zeit immer noch.

Was Deinen Vater angeht, da bin ich gerne bereit nachschauen zu lassen, das kann ich Dir von hier nicht beantworten. Ich kann jetzt nicht durch den Schutz hier durch, oder irgend jemanden losschicken, das geht nicht. Deswegen solche Fragen bitte notieren, wir haben dann bessere Möglichkeiten.

Ich kann Dir aber Folgendes sagen: Wer so eine Krankheit durchlebt hat und dann erlöst worden ist, der erholt sich drüben in der Regel innerhalb der ersten zwei, drei Wochen. Dann beginnt er ein neues Leben innerhalb des Sommerlandes. Ich gehe davon aus, dass es ihm gut geht, aber wir sind gerne bereit nachzuschauen, ich will da jetzt nichts Falsches sagen.

Gast: Danke.

Rolf: Es kommt auf jeden Fall eine Antwort, auch wenn es etwas länger dauern sollte.

JOSUA: Ja, wir müssen erst noch Telefonbücher wälzen. (Allgemeine Heiterkeit)

Gast: Lieber JOSUA, ich habe eine Frage. Ich habe immer gedacht, dass letzten Endes die Seele und nicht der Körper entscheidet, wann sie hinüber geht. Nun könnte doch bei lebenserhaltenden Maßnahmen die Seele sagen: "Nein, ich mache das jetzt nicht mehr mit, ich gehe, weil der Zeitpunkt eigentlich schon da ist, den sie gewählt hatte?

JOSUA: Die Seele wird, wenn der Zeitpunkt für sie gekommen ist, den Kontakt zu dem Körper verweigern. Natürlich kann man den Körper biologisch am Leben erhalten. Die Seele kann dann den Körper nicht endgültig verlassen. Solange der Körper noch atmet, bleibt die Verbindung bestehen. Die Seele befindet sich wohl im Zwischenreich, aber immer in der Nähe des Körpers. Deswegen ist es manchmal aus humanitären Gründen zu überlegen, ob diese lebenserhaltenden Maßnahmen angewendet werden sollten.

Gast: So ist es ja auch bei Komapatienten, da ist die Seele ja teilweise sowieso schon nicht mehr da.

JOSUA: Nein, da ist sie, sie kann nicht weg. Solange die Silberschnur nicht gerissen ist, kann die Seele die Verbindung zum Körper nicht endgültig lösen.

Es ist aber eine schwierige Situation, denn wer will entscheiden, was für den Komapatienten jetzt das richtige ist.

Oftmals ist der Körper schwer verletzt, sei es zum Beispiel durch einen Unfall, so dass er im Koma einfach nur dahin vegetiert, obwohl der Lebensweg noch nicht zu Ende ist. Oftmals ist es auch so, dass die Seele sagt, gut, die Situation ist jetzt geschehen, ich beende hier mein Leben. Das weiß dann die Seele. Wie soll der Arzt hier seiner Verantwortung gerecht werden? Wie soll er sagen, hier mache ich Schluss und dort nicht.

Ein Aspekt, der ja zur Zeit in einigen Ländern verändert worden ist, wo also Sterbehilfe, so nennt Ihr es, geleistet wird, wenn der Mensch noch in der Lage ist, diesen Wunsch wirklich zu äußern.

Bei Komapatienten ist dieses hingegen sehr, sehr schwer zu entscheiden. Und ich möchte Euch bitten, nicht auf die lebenserhaltenden Maßnahmen zu schimpfen, denn wenn eine Seele zurückkehrt, wird sie dankbar dafür sein, dass es ihr ermöglicht wurde, noch den Rest des gewollten Lebens zu führen.

Gast: Danke.

Betty: Domenik!

Gast: Was bedeutet eigentlich das Geistige Reich, was ist das überhaupt, das Positive Geistige Reich.

JOSUA: Die Heimat Deiner Seele.

Gast: Und was ist dann das Negative Geistige Reich?

JOSUA: Die Heimat von negativen Seelen.

Gast: Wie erkennt man das, oder kann man das nicht?

JOSUA: So wie Du weißt, wo Du jetzt lebst, wo Dein Zuhause ist, so weiß jede Seele das auch. Du weißt, wenn Du hier bist, nicht, ob Du zum Positiven oder zum Negativen Geistigen Reich gehörst, oder aus welchem Du gekommen bist. Das wirst Du im Laufe Deines jetzigen Lebens noch erfahren. Erkennen kannst Du dies daran, wie Du Dein Leben lebst. Gehe davon aus, dass die Emotion, die Liebe zu Anderen, die Bereitschaft, dem Anderen nicht weh zu tun, Aspekte aus dem Positiven Geistigen Reich sind. Und das Zuhause aller anderen, die rücksichtslos sind, andere Seelen quälen, verletzen, egal auf welche Art und Weise, ist das Negative Geistige Reich ist. Ja?

Gast: Ja, danke.

JOSUA: Oh bitte. Dieter, Du auch einmal eine Frage?

Gast: Auf keinen Fall...

JOSUA: (schmunzelt:) Bekommst nie wieder diese Gelegenheit? Na?

Gast: Warum Deine Stimme so müde macht, möchte ich gerne wissen.

JOSUA: Es ist nicht meine Stimme, ich habe keine einlullende Stimme.

Ursache ist die Schwingung des Geistigen Reiches, der Schutz, der hier ist, der weit über 50.000 Geistseelen, das heißt individuellen Energien, liegt und der wie eine Glocke diesen Raum umfasst.

Außerdem ziehen wir sehr viel Energie von Euch, Eure Lebensenergien. Aber wir geben sie Euch nachher wieder, versprochen. Erst einmal nehmen wir sie, um uns hier überhaupt halten zu können. Denn das Tor für diese Wand, zwischen dem Geistigen Reich und der Erde ist nicht einfach nur mit einem Fingerschnipsen zu durchwandern. Da gibt es schon einige Schwierigkeiten: Wir müssen aufpassen, dass negative Energien nicht mit positiven Energien kollidieren. Dir kann ich das einfach erklären, indem ich sage, wenn Du beim Strom plus und minus zusammen hältst, dann knallt es. Und so ist es bei uns auch zu sehen. Also trennen wir. Das kostet natürlich etwas, nämlich Kraft. Kraft, die wir hier von der Erde ziehen und Kraft, die wir aus der geistigen Welt ziehen. Denn in dem Moment, wo so etwas wie jetzt stattfindet, sind nicht nur wir sondern auch Ihr angreifbar. Solltest Du also wider Erwarten einnicken, nehme ich Dir das nicht übel.

Gast: Vielen Dank.

JOSUA: Bitte

Gast: Noch eine Frage, anknüpfend an den Suizidfall. Wenn so etwas in einer Familie vorkommt, dann trägt die Verantwortung ja der Handelnde. Aber werden nachfolgende Familienmitglieder, in folgenden Generationen, davon eventuell auch noch betroffen, oder haben Nachteile davon?

JOSUA: Meinst Du jetzt die Seelen oder die Körper?

Gast: Na gut, die Seelen, die hier inkarniert sind.

JOSUA: Nein, außer sie haben denjenigen in diese Situation getrieben. Nicht jeder, der Suizid begeht, da möchte ich mal wieder einen Stab brechen, tut dieses, weil er einfach die Nase voll hat, oder weil er meint, er schafft seinen Lebensweg nicht. Aber es gibt viele Situationen, wo eine andere Seele der treibende Kern gewesen ist. Dann wird diese Seele auch mit zur Verantwortung gezogen, verlasse dich darauf.

Marion: Aber nicht in den nachfolgenden Generation, sondern nur in dem einen Fall.

JOSUA: Nein, nur in dem einen Fall. Die nächste Generation, das heißt die nächsten Seelen, die dieses durchwandert, können ja nichts dafür. Eine Seele muss ja nicht gleich sein mit der, die vorher da war.

Gast: Bringen die sogenannten Familienaufstellungen nach Hellinger wirklich so viel Lösung von Blockaden, oder wie seht Ihr das aus Eurer Geistigen Sicht. Ist es eine Hilfe für die Menschen, um Blockaden aufzulösen, die sie so nicht wissen können?

JOSUA: Das ist ein relativer Begriff: Blockaden auflösen, natürlich hilft es, wenn eine Generation aus einer Gruppe besteht, das heißt aus einem Interessenbereich. Dann kann man Blockaden lösen, aber oftmals, oder Sinn der Sache ist es ja gerade, die Seelen nicht nur aus einem Clan kommen zu lassen, sondern zu mischen. Auch andere Seelen müssen diese Erfahrungen mitmachen. Und gerade diese anderen Seelen sind ja da, um die Probleme innerhalb einer Interessengemeinschaft entstehen zu lassen. Und was man nicht vergessen darf: Die Individualität der einzelnen Seelen ist unterschiedlich. Ich halte, auch wenn es so geschrieben steht, eine regelrechte Familienplanung in dem Moment nicht unbedingt für das Nonplusultra, sondern hier ist für mich eigentlich die individuelle Blockadelösung weitaus wichtiger, das Verständnis jeder einzelnen Seele, ja.

Gast: Danke Dir, wird sicher viele andere auch interessieren.

Rolf: Habe ich irgend jemanden übersehen, von den neuen Gästen vielleicht, möchte da vielleicht jemand? Ich möchte sie gerne auffordern, aber nicht zwingen.

Gast: JOSUA, bitte noch eine Frage: Man hört überall, ich übertreibe jetzt einmal, jeder dritte kann heilen, bzw. hat irgend welche Heilfähigkeiten, und man bekommt ja so viel angeboten. Können wir uns denn untereinander heilen? Ich denke doch, ich muss meine eigenen Erfahrungen machen, auch dass ich gesund lebe, dass ich auf meine innere Stimme höre. Also ich kann nicht überall hinfahren, wo ich meine, da ist ein Heiler, der kann was über mich sagen.

JOSUA: Das ist richtig, man nennt das den großen esoterischen Markt. Jeder möchte mit absahnen, jeder möchte auf diesem Gebiet etwas darstellen, insbesondere - ich weiß nicht warum dieser Glaube so existiert - müsste man ein Medium sein, um etwas Tolles zu bewirken.

Heilkräfte in einem gewissen Maß besitzt jeder von Euch, sonst würdet Ihr gar nicht wieder gesund werden. Denn ein Körper kann sich nicht nur alleine regenerieren, die Seele muss dahinter stehen. Das heißt, diese Heilkräfte sind hauptsächlich dazu da, um sich selbst aufzuraffen, um selbst gesund zu werden, wenn der Körper angegriffen ist.

Das Einsetzen von Heilkräften auf andere ist nicht jedem gegeben, geht auch gar nicht, denn es ist ein Eingriff in das Leben eines Anderen. Ein Heiler, der in der Lage ist, Energien abzugeben, der als Kanal dient, weil seine Aura oben in dem Moment geöffnet ist und die Energien fließen können, kann Linderung bringen - dort, wo es angebracht ist, wo es erlaubt ist. Aber dort, wo es nicht vorgesehen ist, wird ein Heiler nie etwas erreichen können

Jetzt gibt es Heiler - eigentlich ein Wort, welches mir gar nicht gefällt, denn der Mensch heilt nicht, sondern er kann nur als Medium dienen - es gibt also gute Medien und weniger gute. Und dann gibt es noch solche, die glauben, sie wären gut. Das ist die Mehrheit.

In erster Linie dient also die Heilkraft, die eine Seele mitbringt, der Seele selbst. Anderen hilft der Zuspruch. Natürlich können Heilkräfte bzw. -energien über ein Heilmedium, das dies zulässt, Linderung bis zu einem gewissen Grad bei anderen bewirken. Bis zu einem gewissen Grad heißt, es gibt kein Heilmedium so wie Jesus, von wegen, dass der Blinde sehen und der Lahme wieder gehen kann.

Gast: JOSUA, so wie ich Dich verstehe bist Du ein Bote aus dem Positiven Geistigen Reich, ein Lichtbote. Kannst Du etwas zu dem Reich der Engelwelt sagen?

JOSUA: Wir unterscheiden das eigentlich gar nicht. Was heißt Engelwelt? Wir, die Seelen, werden von den Menschen als Engel bezeichnet. Ein Begriff, gut, wir sehen uns eigentlich nicht als Engel, sondern wir leben in einer Sphäre der Interessengleichheit mit etwas mehr Kompaktwissen.

Als Engel werden oft Eure Schutzpatrone bezeichnet, die, die ständig um Euch sind. Diese Engelwelt ist eigentlich nichts anderes als das Sommerland. Auch Seelen, die bald inkarnieren könnten, Seelen, die sich im Geistigen Reich etwas aufbauten, die etwas schufen - immateriell natürlich - gehören zu dieser Engelwelt.

Jetzt, zu dieser Stunde noch, das gesamte Geistige Reich zu erklären, wäre schwierig, es wäre zu komplex: Aufgeteilt in mehrere Sphären, sieben an der Zahl als Hauptsphären, innerhalb jeder einzelnen Sphäre gibt es dann wieder Abstufungen. Und je höher die Sphäre, um so größer ist das Wissen eines Geistwesens, weil es einfach mehr Erfahrung hat, mehr Dinge gesehen und erlebt hat.

Oftmals, weil wir bei meinem Lieblingsthema so langsam in diese Bahn kommen, gibt es Erscheinungen - oder Wunder, wie Ihr sie nennt - nämlich, dass Geistwesen sich manifestieren und ein Mensch es dann sieht. Dies sind Geistwesen mit einem hohen Wissen und mit der Kraft, sehr medial zu sein. Das heißt, sie nutzen das sogenannte Ektoplasma, um sich sichtbar zu machen. Ich möchte aber darauf hinweisen, dass diese Erscheinungen weder Jesus noch die Mutter Maria oder sonst wer Hochstehendes ist. Es sind Geistwesen, die vieles erreicht haben, oder erreichen und sagen wollen, ohne deswegen gleich von höchster Stelle zu kommen. Das nur so nebenbei, das lag mir auf der Seele.

Gast: JOSUA das Gefühl der Liebe würde ich eindeutig in das Positive Geistige Reich einordnen, ist das richtig?

JOSUA: Ja.

Gast: Wie erkenne ich das, dass mir so etwas auf Erden entgegen gebracht wird.

JOSUA: Wahre, echte Liebe meinst Du, nehme ich an.

Gast: Ja.

JOSUA: Erkennst Du nur an Deinen eigenen Gefühlen, indem Du in Dich hinein hörst. Die Seele erkennt die wahre Liebe. Sie fällt vielleicht für einen kurzen Zeitraum auf eine geheuchelte herein, aber die Erkenntnis wird kommen. Eine wahre Liebe ist nur emotional zu erkennen - nicht mit dem Verstand.

Gast: Kann so etwas ewig halten?

JOSUA: Ja, wenn sich zwei finden, die diesen Impuls in sich verspüren. So etwas kann ewig halten, wobei ewig wieder relativ ist.

Aber es ist nicht immer die echte, wahre Liebe notwendig, um zwei Menschen miteinander leben zu lassen. Große Zuneigung ist oftmals schon ein Maß, das ausreichend sein kann. Und erst aus der Erfahrung der Zuneigung, des Vertrauens, entsteht dann Liebe. Bis also die wahre Liebe erkannt ist, bis erst einmal die eigene erkannt ist, dauert es einiges.

Gast: JOSUA, im letzten Teil der Frage kam im Grunde schon die Antwort auf meine Frage: Ist nicht der Mensch in sich schon eine Welt, die aus zweierlei besteht? Nämlich aus seinem Engel und seinem Körper, und wenn die beiden das (die Liebe bzw. die Harmonie) vereinen, ist dann nicht schon das erreicht, was ihn wegzieht von der Krankheit?

JOSUA: Ein interessanter Aspekt, ja. Aber abhängig von der Willenskraft der eigenen Seele, das Wollen, wirklich wegzuziehen von der Krankheit.

Den Engel in sich bezeichne ich jetzt einmal als den Geist, der umgeben ist von der Seele. Wir sprechen zwar immer von der Seele, meinen aber eigentlich den Geist. Nur der Geist kann ohne Seele in einem menschlichen Körper nicht existent sein, ohne zu verfließen. Und je stärker dieser Geist, dieser Engel ist, um so mehr kann er, wenn er es vorgesehen hat, den Körper heilen.

Spricht die Medizin nicht von diesen Selbstheilungsprozessen? Man sagt, es ist eigentlich kein Wunder, sondern der Mensch hatte nur einen starken Willen, die Krankheit zu besiegen. Aber der Aspekt, die Ausdrucksweise gefällt mir: "der Engel". Betrachten wir den Geist, das, was einmal zurückkehren wird in die Unendlichkeit des Kollektives, betrachten wir es als Engel, als Cherubin. Warum nicht.

Gast: Ist das identisch mit dem Göttlichen Funken.

JOSUA: Ja. Das Problem zwischen uns allen liegt eigentlich in der Ausdrucksform. Es ist schwer für uns, Euch mir Worten das zu zeigen, was Ihr eigentlich alle kennt - vielleicht noch nicht unbedingt so wie aus dem Bereich, aus dem ich komme, aber Ihr kennt es. Trotzdem ist es sehr schwer, all die Dinge in Worte zu fassen. Zumal es viele unterschiedliche Begriffe und Ausdrucksformen gibt, die eigentlich das Gleiche beinhalten. Hier muss man sich von der Emotion, von dem Gefühl her das nehmen, was man anerkennen kann, was man als Trost, als Hoffnung in sich vereinen kann.

Ob Du es jetzt Göttlicher Funke oder die Verbindung zum Kollektiv nennst, spielt dabei keine Rolle, gemeint ist das Gleiche.

Genauso ist es sehr schwer, Euch das Leben, das Dasein einer Sphäre zu beschreiben. Ich habe doch Recht, wenn ich behaupte, dass Ihr alle, die Ihr hier sitzt, kaum eine Ahnung habt, wie ich lebe. Und ich muss Euch sagen, es ist sehr schwer, es Euch mit Euren Worten zu beschreiben. Worte, die ich ja von ihm hier (zeigte auf Jürgens Körper) benutzen muss. Ich benutze sein Gehirn - ist das nicht faszinierend - um Euch etwas darzustellen, was man eigentlich nur emotional erfassen kann, denn je höher die Sphäre, um so schneller ist die Schwingungen. Deswegen sage ich immer, ich versuche, um es Euch klar machen zu können, um es zu verstehen, mein Leben in meiner Sphäre dem Euren etwas anzugleichen.

Andere sagen, ein Lichtbote kann doch so etwas nicht tun, das hat man eigentlich schon in der vierten, fünften Sphäre hinter sich, nein, ich persönlich nicht. Ich habe mir auch einen Raum geschaffen, in dem ich lebe. Ich habe mir auch jemanden gesucht, mit dem ich lebe. Eine Erfahrung, die ich hochinteressant finde. Ein Aspekt, den wir Lichtboten sonst gar nicht so annehmen. Wir kommunizieren wohl alle miteinander, aber wir versuchen nicht, unsere Emotionen auf andere Lichtboten strahlen zu lassen. Die Schwierigkeit unter uns Lichtboten ist nämlich - ich plaudere jetzt einmal aus dem Nähkästchen - gleicher Meinung zu sein. Jeder vertritt seinen individuellen Standpunkt: Ein ELIAS hatte seinen ureigenen Standpunkt, seine ureigene Definition zu den Dingen, wie er sie sah. Ich vertrete auch meinen eigenen Standpunkt, versuche aber diesmal, nach in Eurem Sinne langer Erfahrung mit einem materiellen Kreis, diese Erfahrung mit einem anderen Lichtboten zu teilen. Das ist nicht einfach.

Für Euch ist es vielleicht nicht verständlich: Wenn Ihr Euch unterhaltet, kannst Du sagen, gut, sehe ich auch so, oder aber Du kannst sagen: Blödsinn!

Das geht bei uns so nicht, denn wir sprechen die Worte nicht, wir empfinden sie. Und das ist der große Unterschied: Worte zu empfinden, ohne Blockaden aufzubauen, deswegen gibt es auch innerhalb der Sphäre, in der ich lebe, noch unterschiedliche Interessengruppen, die fast die gleichen Meinungen haben, aber nur fast. Wir arbeiten ja noch dran.

Wenn ein Geistwesen übrigens beginnt, sich für den materiellen Kreis etwas mehr zu interessieren, vielleicht auch Dinge kopiert, dass es dann aus seiner Sphäre schwingt, möchte ich noch für die Insider dahin gestellt lassen.

Um aus einer Sphäre zu fallen, um einen Rückschritt zu machen, bedarf es anderer Dinge: Nämlich den Verstoß gegen die Gesetze der Hierarchien, oder gegen die göttlichen Gesetze - wie Ihr wollt. Ich würde sagen, noch zwei Fragen.

Rolf: Also drei Meldungen haben wir noch, wenn wir uns darauf einigen können?

JOSUA: Es geht nicht um mich, ich muss hier auf mein Medium achten. Gut, drei Fragen, aber dann muss ich leider, leider.

Gast: Ich fasse mich kurz: JOSUA, ich spreche noch einmal das Gefühl an. Ich habe viele Gefühle, aber ich habe immer wieder Zweifel, wenn ich etwas fühle, weil ich immer etwas Angst dabei habe, ich bilde mir das ein.

JOSUA: Das kommt immer auf die Gefühle drauf an, die Du hast. Oftmals ist es so, wenn Du Angst hast, dass dies eine kleine Warnung Deiner Seele ist. Denn die Gefühle, die Du wirklich voll erkennen und für Dich annehmen kannst, die sind echt.

Gast: Danke.

Gast: Lieber JOSUA, ich habe noch eine Frage zu dem, was sich jetzt in Israel abspielt. Kann es sein, dass da zwei Bevölkerungsgruppen rein karmamäßig auf einer gewissen Ebene liegen? Dass es einfach gar nicht anders geht, dass es so ablaufen muss?

JOSUA: Du sprichst - entschuldige, ich sage jetzt einfach einmal Du, das ist einfacher -  Du sprichst hier das Volkskarma der Israeliten an, dafür, dass sie Jesus ans Kreuz genagelt haben. Du hast teils recht, aber nur zum Teil. Das Volk Israel braucht kein Karma mehr abzuladen für die Dinge, die geschehen sind. Angeblich heißt es doch, es musste so sein, warum sollen sie dann dafür büßen.

Der Hauptgrund für die Geschehnisse dort ist wirklich der Unterschied der Worte. Hier ist ein zu großer Widerspruch. Sie sitzen auf einem Fleckchen Erde, wo die krassesten, wie soll ich es ausdrücken - jetzt fängt es schon an...

Marion: Gegensätze vorhanden sind?

JOSUA: ...ja, Glaubensgegensätze vorhanden sind. Wo zwei Welten so dicht aufeinanderprallen, wo Dickköpfigkeit in den Seelen vorhanden ist. Diese Seelen sind nicht bereit, ihre Glaubensrichtung, ihre Interessen zu öffnen und zusammen zu fließen. Das dauert noch, es wird noch einiges an Blut fließen, bevor die Menschen endlich ihre Erkenntnisse gemacht haben. Es müssen noch einige aus diesen Interessengruppen wieder inkarnieren, bis das funktioniert, bis irgendwann ein paar Seelen sagen, dass es reicht.

Gast: JOSUA, dann die letzte Frage, können Lichtboten an sich selber krank werden?

JOSUA: Lichtboten an sich selbst? Nein, nicht wenn sie den Kontakt mit den Menschen meiden.

Marion: Du hast ja jetzt Kontakt mit Menschen, das heißt, Du kannst in gewisser Weise Schaden nehmen?

JOSUA: Wenn wir den Kontakt innerhalb eines Kreises aufnehmen, brauchen wir die Harmonie des Kreises. Was uns krank machen kann, ist Disharmonie, das schwächt uns, und wir brauchen einige Zeit, um uns davon zu regenerieren. Man kann dies als Krankheit bezeichnen. Ich könnte ja jetzt boshaft sein und sagen, Ihr habt mich schon manche Krankheit gekostet, Scherz beiseite, die Beantwortung war schon ernsthaft: Also nur im direkten Kontakt ist eine Krankheit möglich, sonst werden wir nicht krank.

Ich weiß, dass noch Fragen da sind, auch was der Name JOSUA nun wirklich beinhaltet. Alle Fragen, die zur Mystik des Geistigen Reiches gehören, würde ich vorschlagen zu vertagen. Wir sehen uns ja bald wieder, was ist schon ein Jahr. Dann werden wir es erneut versuchen, wie sagt Ihr so schön, so Gott will, und uns hier treffen, um weiter zu philosophieren. Damit allen eine gesunde Heimfahrt, danke für Euer Kommen, danke an den Kreis, der uns die Möglichkeit gibt, das, was wir heute Abend erlebt haben, zu erleben.

Wir nehmen diese Erkenntnisse und fügen sie ein in unser Wissen, so dass wir in der Lage sind, Euch unsere Liebe, unser Verständnis und ein bisschen Vorfreude auf Euer Zuhause zu geben. Damit GOTT ZUM GRUSS, bitte die Musik.

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