zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 44 vom 10.02.2002 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Es meldete sich der mit dem Kreis arbeitende Lichtbote JOSUA durch das Medium Jürgen. Der Körper wurde ganz übernommen, die Durchgaben erfolgten mündlich.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS, der Friede sei mit euch.

(Es erfolgte die allgemeine Begrüßung.)

Marion: Es sind noch einige Punkte offen, was das Thema "Dualseelen" (siehe auch Sternenlicht Protokoll Nr. 42) betrifft.

JOSUA: Es ist ein schwieriges Thema: Gerade wenn man eine Sache unter verschiedenen Aspekten betrachtet, wenn man sie verteilen muss, aber es trotzdem eine Sache sein soll.

Die Vorstellungskraft von euch muss dabei in Betracht gezogen werden. Ich kann euch die Dinge, wenn ich sie so sage, wie sie sind, nicht verständlich genug machen - ihr würdet sie nicht verstehen. Also muss ich versuchen sie irgendwie in ein Bild hineinzubringen, so dass die Themen wenigstens annähernd einsichtlich werden.

Natürlich ist diese Thematik - Dualseelen, Zwillingsseelen, Clans und Familien - nicht so zu sehen, wie sie hier bei euch auf Erden verstanden wird. Im geistigen Reich sind ganz andere Grenzen vorhanden, ein ganz anderes Ineinanderfließen.

Dirk, du könntest es eigentlich gut verstehen: Nehmen wir eine Schwingung, die einer gewissen Nummer zugeordnet ist. Diese Schwingung soll jetzt geteilt werden. Es wird schwierig, wenn nach diesem Splitting noch etwas Klares heraus kommen soll. Und genau dies ist doch hier der Fall: Man splittet Frequenzen, um zwei Dualseelen zu bekommen, die - trotz Teilung - gleich stark funktionieren müssen. Was würde nun passieren, wenn sich zwei Dualseelen oder diese gesplitteten Frequenzteile nähern? Sie würden sich überlagern und automatisch wieder zusammen fließen. Dies darf aber (im jetzigen menschlichen Entwicklungsstadium) nicht geschehen, so dass eine gröbere Distanz zwischen diesen Schwingungen benötigt wird. Dieser Unterschied, diese Distanz ist das feminine und das maskuline Prinzip.

Das ist eigentlich der Decoder, wenn wir dieses jetzt einmal in eurer Sprache ausdrücken wollen, der die Trennung ermöglicht. Kommen sich zwei Duale auf ihrer Frequenz zu nahe, dann wirkt dieser Decoder automatisch und lässt die Vereinigung nicht zu.

Jede Splittung eines Geistes hat eine andere Wirkung. Es ist nicht so, dass dieser Decoder immer gleich arbeitet, oder dass zum Beispiel der feminine Teil immer gleich in seinen Charakter- oder Frequenzeigenschaften ist - genauso ist es mit dem maskulinen Teil: Auch dieser ist in der Frequenz nicht immer gleich.

So kann es also geschehen, dass Dualseelen, die einander nahe kommen, zusammen harmonieren. Es gibt andere Duale, die dieses nicht können, bei denen dann von der Frequenz, vom Charakter her diese Reizbereiche entstehen. Hier muss abgestoßen werden, bevor die Frequenzen oder Charaktere ineinander fließen.

Marion: Wir haben in diesem Kreis ja den Fall, dass Dualseelen vorhanden sind: Dabei fällt auf, dass sich die einen im Vergleich zu den anderen manchmal doch sehr abstoßen.

JOSUA: Ja, das ist ein gutes Beispiel: Wenn ihr euch zu sehr nähert, dann beginnt ihr seelisch ineinander zu fließen, und es gibt Komplikationen, weil dies gar nicht sein darf, denn ihr seid gesplittet in den maskulinen und femininen Teil. Das Problem hier ist, dass man die Feinabstimmung nicht hin bekommt. Die beiden anderen haben die Feinabstimmung gefunden. Sie geraten - frequenzmässig gesehen - nicht so dicht aneinander.

Ihr habt Schwierigkeiten, gewisse Dinge mit Abstand zu betrachten. Ihr seid beide tiefgründig und dabei merkt ihr, wenn ihr zu weit zusammen kommt, dass ihr uneinig werdet. Es gibt Zeiten, da geht ihr aufeinander zu - immer ein Stückchen näher, aber ihr findet dann einfach nicht das Mittel, wo ihr in dieser Nähe zusammen gehen könnt. Ihr prallt aufeinander. Dann gibt es diesen Abstoß-Effekt und ihr fangt wieder von vorne an. Es gibt in eurer gemeinsamen Wandlung als Dualseele noch keinen Bestand, keine Festigkeit. Daran arbeitet ihr.

Birgit: Das heißt doch, dass sie auch im Geistigen Reich zusammenarbeiten.

JOSUA: Jeder auf seinem Frequenzbereich, selbstverständlich, so sollte es sein.

Birgit: Du sprachst auch davon, dass jeder Dualteil seinen eigenen Weg geht, sowohl im Geistigen Reich als auch auf Erden.

JOSUA: In diesem speziellen Fall wird auf spiritueller Basis gearbeitet. Das heißt, sie versuchen innerhalb der Entwicklung einen gleichen Stand zu erreichen.

Normale Dualseelen befindet sich (in der Regel) erst einmal in unterschiedlichen Sphärenbereichen, auf verschiedenen Ebenen. Es gibt hier keine Unterschiede im Groben. Das heißt, du bist jetzt zum Beispiel nicht in der fünften Sphäre und dein Dualteil befindet sich in der vierten Sphäre. Dualseelen sind schon innerhalb einer Sphäre - aber dennoch auf unterschiedlichen Entwicklungsstufen. Deswegen rasseln sie nicht zusammen, hier gibt es Grenzen.

Ein oder zwei Inkarnationen können aber den Unterschied ausgleichen. Und wenn jetzt deine Dualseele durch entsprechende Entwicklungsschritte nachzieht, wenn sie sich wieder nähert, wird es auch hier am Anfang Reibungspunkte geben. Ihr werdet euch zwar zueinander hingezogen fühlen, doch wenn ihr zusammen seid, kommt es immer zu diesem Abstoß-Effekt.

Rolf: Du meinst für den Fall, dass auch beide zusammen inkarnieren?

JOSUA: Dieses muss sich nicht auf eine Inkarnation beziehen, sondern kann auch im Geistigen Reich geschehen. Sobald sich beide auf der gleichen Entwicklungsstufe befinden, wenn beide das gleiche Wissen, die gleichen Erfahrung haben, treffen sie sich. Dieses bleibt nicht aus.

Wenn man nun in einem Haus wohnt, kann man sich nicht aus dem Wege gehen, man kann sich akzeptieren, tolerieren: Dann ist eigentlich die nächste Aufgabe darin zu sehen, wie man miteinander einen Punkt findet, in dem man die Zusammengehörigkeit erkennt und sich annehmen kann, ohne eine Konfrontation. Das heißt, zu erlernen den Abstand wie eine Strasse zu benutzen - und nicht nach verschiedenen Seiten auszubrechen - weil man den Weg ja weiter fortsetzen will.

Birgit: Durchlebt dieses jedes Dualseelenpaar irgendwann einmal, ist es als fester Entwicklungsschritt für jeden Geist vorgesehen?

JOSUA: Ja, wobei einige dieses eher in den Griff bekommen. Das heißt nicht, dass sie besser sind, aber sie haben von ihrer Frequenz, von ihrem Charakter her, viel schneller die Möglichkeit, sich auf diesem Level zu bewegen.

Eine gutes Beispiel ist dein rechter und dein linker Arm. Du weißt zwar, dass sie ein Teil von dir sind, aber stelle dir vor, sie würden beide nur das machen, was sie selbst wollten...

Du musst beide Arme so koordinieren, dass du Dinge erledigen kannst. Am Anfang wird dieses schwer sein, und die Dinge fallen dir aus den Händen, weil es einfach nicht funktioniert und die Koordination fehlt. Du näherst dich dem Ziel aber, je mehr du übst. Wenn du es nun so in den Griff bekommst, dass beide auf einer Ebene koordiniert laufen, das heißt, dass du den rechten und den linken Arm zur gleichen Zeit bewegen kannst, können sie die Dinge gemeinsam bewerkstelligen. Trotzdem sind sie aber nicht Eins. Es sind zwei Teile, zwei Arme.

Das Einswerden oder der Zusammenfluss der Dualseelen findet erst im letzten Stadium statt - der Weg dorthin ist ein langer.

Birgit: Inwieweit spielen diese Vorstufen der Annäherung auf dem Entwicklungsweg einer Seele eine Rolle für das Eingehen in das Kollektiv, für das Einswerden des Geistes? Bilden sie eine Voraussetzung, um weitere Erkenntnisse zu bekommen?

JOSUA: Ja. Sie sind sehr wichtig. Daraus lernt man, wie Dinge, die getrennt waren, wieder zusammen geführt werden, und wie man sie als Eins gelten lassen kann, das heißt: Charaktere, Frequenzen.

Diese Erkenntnisse sind sehr bedeutsam, denn es fließen ja von zwei Seiten Erfahrungen zusammen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Man hat dieses Prinzip zwischen Mann und Frau angewandt zum einen für den Erhalt der menschlichen Rasse und zum anderen, um im seelischen Bereich eine Möglichkeit zu schaffen, Zusammenhänge zu erlernen. Der Geist muss beides, das Weibliche und das Männliche erkennen können, um vollendet zu sein.

Dirk: Wie verhält es sich mit den Dualseelen im Geistigen Reich? Die meisten Seelen befinden sich ja sicherlich in Sphären, in denen an eine Wiedervereinigung noch lange nicht zu denken ist.

JOSUA: Der Begriff Dualteil ist im Geistigen Reich gar nicht so präsent und wichtig. Die Erklärungen zur Dualseele sind eigentlich für euch hier auf Erden gedacht, so dass ihr erkennt, dass das, was ihr tut, nicht einseitig geschieht.

Wenn ihr wieder ins Geistige Reich geht, dann seid ihr gute Freunde, aber ihr wisst nicht mehr, dass ihr Dualseelen seid. Dieses würde das Ganze kompliziert machen: Ihr würdet doch euren Weg, euren Charakter ganz anders leben, in Anbetracht dessen, dass ihr irgendwann einmal zusammenfließen müsst.

Man hat die Dualseelen auch so bezeichnet, um ein Verständnis zu erreichen für Fragen wie zum Beispiel, ob ein Mann immer als Mann leben muss. Daraufhin sind diese Erklärungen geschaffen worden, aber im Geistigen Reich spielt dies nicht so eine Rolle. Hier finden die (Dual-) Seelen durch die Frequenz der Schwingung zueinander. Sie mögen sich und arbeiten zusammen.

Rolf: Ohne das Bewusstsein, dass sie ggf. Dualseelen sind.

JOSUA: Sie könnten sogar zusammen inkarnieren und heiraten, wenn dieser Decoder funktioniert. Aber sie wissen dann nicht, dass sie Dualseelen sind, und sie sagen dann auch nicht, das ist der andere Teil von mir, oder das ist mein rechter Arm. Es gibt Dualseelen, die sind zusammen inkarniert, haben geheiratet und waren ein Leben lang zusammen. Selbst durch die Trennung der Materie, hätten sie dieses nicht verhindern können.

Aber in der Regel, zu 99 Prozent, ist es so, dass Dualseelen, sich wieder abstoßen, wenn sie sich emotional zu nahe kommen.

Das Bewusstsein der Seele, dass sie dual ist, das heißt, dass der andere Part da ist, findet erst in einem Stadium statt, kurz bevor sie wirklich ineinander fließen, wenn keine Inkarnation, keine Entwicklung mehr für sie existieren.

Birgit: Aber du bist dir bewusst, dass du eine Dualseele hast?

JOSUA: Ja, natürlich, aber ich suche nicht. Jedes Geistwesen, das spirituell arbeitet oder in einem spirituellen Konsens, in einer Gruppe ist, weiß um den Begriff "Dualseele". Aber sie könnte neben ihm sitzen, und er wüsste nicht, dass sie es ist - ansonsten wären sie doch zusammen.

Dirk: Das wirft natürlich einige Fragen auf: Mir ist zum Beispiel unklar, warum unsere Vier hier später im geistigen Reich nicht mehr wissen, dass sie Dualseelen sind, gleichwohl sie jetzt bereits dieses Bewusstsein haben?

JOSUA: Dieses wird ihnen genommen.

Dirk: Das ist ja gemein...

JOSUA: Nein, umgekehrt wäre es gemein...

Dirk: Hinsichtlich der weiteren Entwicklung, ja. Gibt es noch andere Dinge, die aus dem Bewusstsein, aus der Erinnerung genommen werden, wenn man ins Geistige Reich hinüber wechselt?

JOSUA: Das wären all die Dinge, die dich in deiner Weiterentwicklung hemmen können. Was wir hier machen, ist die Philosophie des Lebens, die Entstehung, die Entwicklung besprechen, um ein Verständnis zu bekommen, um hier auf Erden ein anderes Leben, ein Leben im Sinne des Spiritualismus zu führen. Dies bleibt erhalten.

Viele Dinge aber, die wir euch sagen, dürftet ihr normalerweise gar nicht wissen, weil ihr die entsprechende Entwicklungsstufe noch nicht erreicht habt. Vieles kann ich euch auch nicht so erklären, ohne Diskriminierung, wie ich es verstehe. Ihr werdet es erst verstehen, wenn ihr euch dort befindet, wo ich bin. Ihr könnt auf der Erde keinen so grossen Entwicklungssprung machen, und ich muss es hier euch so erklären, dass ihr es vor allem als Menschen versteht, denn ich spreche ja jetzt nicht nur eure Seelen an.

Birgit: Dann wird im Grunde genommen bei uns allen diese Information gelöscht, jetzt z.B. mit den Dualseelen.

JOSUA: Nicht das (allgemeine) Wissen, dass du eine Dualseele hast. Nur das Wissen, dass du weißt, wer sie ist, wird dir genommen.

Dirk: Wird dir das Wissen, wer im Kreis Dualseelen sind, nachdem wir wieder zurück sind, auch genommen?

JOSUA: Für euch weiß ich dieses dann nicht mehr. Schaut, es gibt hier ein Gesetz: Du zum Beispiel - und dies ist möglich - kennst meine Dualseele und weißt auch, dass sie es ist. Diese Tatsache würdest du mir allerdings im Geistigen Reich nie sagen!

Wenn ich jetzt inkarnieren würden, und du befändest dich im Geistigen Reich, dann könntest du mir ohne weiteres sagen, wer meine Dualseele ist. Ich wüsste dieses dann, solange ich auf Erden bin, weil ich keine Möglichkeit habe, mit ihr zusammen zu fließen. Später im Geistigen Reich wäre sie eine gute Freundin, so wie sie es jetzt auch ist, und ich wüsste dann nicht, dass sie meine Dualseele ist. Ich käme gar nicht auf diesen Gedanken.

Betty: Also sieht man auch nicht dual aus? Das ist jetzt vielleicht eine dumme Frage, aber ich versuche mir dieses nur vorzustellen.

JOSUA: Nein. Du nimmst oftmals die Gestalt und das Aussehen deiner letzten Inkarnation an.

Birgit: Dieses geschieht aber freiwillig?

JOSUA: Ich entscheide für mich. Und zwar nehme ich das Aussehen an, das meinen charakterlichen Zügen am nächsten kommt - vielleicht auch ein Aspekt, den ihr euch merken könnt: Es dauert eine längere Zeit, bis ich überhaupt eine andere Gestalt annehmen kann, als die der letzten Inkarnation. Der Charakter, den ich zuletzt auf Erden gelebt habe, muss ja nicht unbedingt meinem Charakter entsprechen. Ich könnte ja auf die schiefe, auf die religiöse oder auf eine sonstige Bahn geraten sein. Als ich wieder ins Geistige Reich zurückkam, bin ich eine Zeitlang immer noch als Pfarrer mit meinem Talar durch die Gegend gerannt, weil dies der Hauptbestandteil meiner letzten Inkarnation war. Nachdem ich den Pfarrer ablegen konnte, habe ich mein eigentliches Aussehen wieder angenommen, so wie es meinem Charakter entspricht.

Dirk: Wenn zwei befreundete Seelen sich im Geistigen Reich treffen, aber nicht wissen, dass sie Duale sind, woran könnt ihr ihre Dualität erkennen?

JOSUA: Wir erkennn dies an der Frequenz - wie dicht die Frequenzen beieinander liegen.

Dirk: Das wäre vergleichbar mit einer Hellsichtigkeit, also könnt ihr diese Frequenzen sehen?

JOSUA: Wir sehen sie, ja selbstverständlich. Wir kommunizieren ja darüber.

Rolf: Ihr seht sie, oder ihr spürt sie?

JOSUA: So, wie du es ausdrücken willst.

Dirk: Aber die befreundeten Seelen selbst, also zum Beispiel ich, wenn ich mich im Geistigen Reich befinde, würde dieses nicht sehen oder spüren und somit mein Dual nicht erkennen?

Birgit: Von anderen könntest du es sagen, aber bei dir selber nicht.

JOSUA: Genau. Es ist auch nicht so, dass wir sagen, es könnte ja eventuell die Dualseele sein, sondern wir wissen es dann einfach. Verstehst du? Es ist einfach da.

Dirk: Nehmen wir noch einmal ein Paar Dualseelen: Du sagtest, dass sie sich auf der einen Seite anziehen würden, aber auf der anderen Seite wiederum auch abstoßen. Der Grund ist jedesmal die Frequenz, die Schwingung. Mir ist nicht ganz klar, wie viele Schwingungen eine Seele hat? Ist dieses eine Bandbreite oder nur eine Linie, wie funktioniert das?

JOSUA: Dieses musst du jetzt etwas relativieren. Du sprachst eben von einer Bandbreite, lasse uns dabei bleiben.

Wenn du jetzt bei einem Radio zwei Sender dicht nebeneinander hast, gibt es Überlagerungen, und man kann nichts mehr verstehen. Man trennt oder reguliert dieses dann und versucht den einen - oder den anderen - Sender klarer hereinzubekommen. Bei dem Schwingungsband der Seelen ist es genauso: Das Durcheinander, was entsteht, wenn sie ineinander fließen, ist etwas Unkonkretes - nichts Harmonisches. Der Unterschied liegt nun darin, dass es keine fremde Person ist, die reguliert, sondern hier läuft diese Trennung automatisch ab.

Es gibt noch so ein Beispiel: Einige Menschen oder Seelen, die miteinander verheiratet sind, können nicht miteinander aber auch nicht ohne einander leben.

Rolf: Das heißt, in diesem Beispiel sind die Dualseelen miteinander verheiratet?

JOSUA: Nein, nein. Ich spreche nicht von den Dualen sondern allgemein von Schwingungen. Wenn zwei aus unterschiedlichen Gruppen zusammen kommen, gibt es Probleme. Auf der einen Seite fühlen sie sich zueinander hingezogen, weil eine Schwingungsebene ziemlich gleich ist, aber auf der anderen Seite haben sie das Problem, dass sie die unterschiedlichen Frequenzen nicht auf einen Nenner bringen können.

Oftmals ist dies dann zum Verzweifeln: Sie können nicht miteinander leben und trennen sich. Wenn sie auseinander sind, dann fehlt ihnen etwas, und sie gehen wieder aufeinander zu. Sie lieben und sie "schlagen" sich. Es gibt Menschen, die heiraten, die sich scheiden lassen, wieder heiraten und wieder scheiden lassen. Andere würden dazu sagen, einmal und nie wieder. Hier ist es aber tatsächlich so, dass die Frequenzen ziemlich dicht beieinander liegen.

Bei Dualseelen ist zusätzlich noch eine Art der Sicherung eingebaut. Hier ist ein absichtlicher Störfaktor gegeben, der ein Zusammenkommen der Schwingungen verhindert.

Dirk: Also eine Seele ist dann nicht nur eine Schwingung sondern viele verschiedene. Einige Frequenzen können sich bei einer Überlagerung mit anderen Seelen ergänzen, sie ziehen sich an, andere führen zu einer Abstoßung. Gut, verstanden!

Rolf: Wird das Wissen um die Zwillingsseelen eigentlich auch genommen, wenn sie wieder ins Geistige Reich zurückgehen?

JOSUA: Nein, Zwillingsseelen sind zwei gleichgeschlechtliche Seelen, die nicht als Paar (in einer Ehe, Partnerschaft o.ä.) leben, sondern wo man der Freundschaft einfach noch einen Oben drauf gesetzt hat. Hier ist ein absolutes Verständnis füreinander vorhanden. Derjenige, der zuerst zurückgeht, ist auch derjenige, der den anderen Zwilling bei seiner Rückkehr ins Geistige Reich abholt, ihn führt und ihm alles zeigt. Beim Zwilling kann keine Verwechslung vorkommen, sondern hier ist ein beiderseitiges Erkennen vorhanden, hier kann auch niemand die Gestalt der Zwillingsseele annehmen und sich einfach für diesen ausgeben. Deine Zwillingsseele würdest du immer erkennen.

Es ist allerdings schon geschehen, dass heimkehrende Seelen von jemand abgeholt wurden, der sich für einen Freund ausgegeben hat.

Rolf: Der Horror schlechthin.

JOSUA: Ja, deswegen übernimmt dies in der Regel die Zwillingsseele, oder ein sehr, sehr guter Freund, bei dem auch ein Erkennen gegeben ist.

Bei Zwillingsseelen ist es auch so, dass im Extremfall selbst Ebenenunterschiede angeglichen werden. Das bedeutet, dass derjenige, der vielleicht eine höhere Ebene erreicht hat, automatisch wieder zurückgehen würde. Das heißt jetzt aber nicht - um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen - dass er in dem Moment um ein oder zwei Ebenen "verblödet". Die Trennung würde nur eine so große Schwermut bei ihm hervorrufen, dass automatisch ein Zurückgehen stattfindet.

Thomas: Hat jede Seele einen Zwilling?

JOSUA: Ja, wobei die Verbindung nicht immer so intensiv sein muss. Es gibt auch zweieiige Zwillingsseelen, lasse es mich so sagen (um in diesem Bild zu bleiben).

Birgit: Wie ist denn die Chance, dass sie sich auch während der Inkarnation treffen?

JOSUA: Sie treffen sich so nicht immer unbedingt: Bei Menschen, die spirituell arbeiten, ist die Möglichkeit des Wissens, den Zwilling hier auf Erden gefunden zu haben, weitaus größer als bei den Menschen, die keinen Kontakt zum Geistigen Reich haben. Aber es gibt Menschen, die haben einen sehr guten Freund (gefunden), bei denen der Freund über alles steht, wo eine ähnlich tiefe Verbindung vorhanden ist. Trotzdem würden sie nie sagen, dass es die Zwillingsseele ist.

Rolf: Hier spielt sicherlich auch das spezielle Bewusstsein, dass sie so nicht haben, eine Rolle.

JOSUA: Genau. Jetzt aber noch etwas anderes, denn man muss ja auch das Kleingedruckte lesen, das ich noch hinzufügen möchte: Nicht dass jetzt jeder meint, nur weil er einen Freund gefunden hat, mit dem er sich gut versteht, dass dieser seine Zwillingsseele ist. Auch wenn hier eure eigenen Empfindungen für euch unerklärlich sind - dass ihr euch zum Beispiel zu einem anderen hingezogen fühlt, ihr ihm nur in die Augen schauen müsst, um zu wissen, was mit ihm los ist, was er will und so weiter, könnt ihr erst nach einer Bestätigung von unserer Seite sagen, dass es auch tatsächlich die Zwillingsseele ist.

Birgit: Wie sieht es anschließend im Geistigen Reich aus, wenn sich Zwillingsseelen bei einer gleichzeitigen Inkarnation nicht getroffen haben?

JOSUA: Da kommen sie wieder zusammen - und ärgern sich darüber, dass sie sich auf Erden nicht gefunden haben.

Marion: Wann ist diese grosse Verbundenheit der Zwillingsseelen entstanden?

JOSUA: In dem Moment als der Weg zurück ins Kollektiv ging. Es ist jetzt etwas schwierig für mich, weil ich mich nur erinnere, dass es Zwillingsseelen gibt. Es war eine lange Zeit ziemlich chaotisch auf Erden. Das materielle Leben war sehr kurz. Jemand mit 30 Jahren war ein uralter Mensch. Es war ein ständiges Kommen und Gehen. Warum war dies so? Weil alles am Anfang gestanden hat, es musste sich alles erst entwickeln. Die Spiritualität, das Erkennen des Weges und der Sinn dessen, was hier geschah, kristallisierte sich erst hinterher heraus. Es fanden zunächst schnelle Inkarnationen statt. Man inkarnierte, wurde erwachsen, haute sich das Schwert um die Ohren, starb, inkarnierte und alles ging wieder von vorne los. Es dauerte Tausende von Jahren bis die Seelen begriffen, warum sie das Ganze eigentlich tun.

Rolf: Seit der Abspaltung muss diese Entwicklung doch eigentlich auch für das Geistige Reich nur bedingt vorhersehbar gewesen sein.

JOSUA: Am Anfang war es nur vorhersehbar, dass die Zwillingsseelen, genau wie die Dualseelen, nicht ohne einander können, dass es ein Anziehen gibt, ein Aufeinanderzugehen.

Rolf: Dann setzte die Entwicklung ein.

JOSUA: Ja, alles musste doch erst einmal beginnen und alles was beginnt, beinhaltet zwar etwas Tolles, aber auch gleichzeitig etwas Chaotisches. Man fängt dann an, es zu ordnen, Wege in die Bahnen zu leiten, ihnen eine Richtung zu geben. Es war nicht so, dass alles von vorne herein feststand.

Rolf: Ich würde gerne noch einmal auf eine Aussage zurückkommen: Wenn ich dich richtig verstanden haben, dann ist es so, dass wir als spiritueller Arbeitskreis Informationen erhalten, die uns später durch irgendeine Filteranlage wieder genommen werden?

JOSUA: Nicht alles, nur das, was deine weitere Entwicklung hemmt. Aber all das, was du für deine künftige Entwicklung brauchst, um dem Kollektiv näher zu kommen, das behältst du schon. Du wirst wissen, dass du spirituell gearbeitet hast, und du weißt, dass es unser Kreis gewesen ist. Allerdings ist es für dich einfach nicht mehr relevant, wer deine Dualseele ist.

Birgit: Wir kommen doch, so denke ich einmal, alle wieder im Geistigen Reich zusammen und werden das eine oder andere Gespräch über unsere gemeinsame Inkarnation führen, so dass die Erkenntnisse zusammengeführt werden.

JOSUA: So erhoffen wir uns dieses, ja.

Birgit: Und dann seid ihr auch dabei?

JOSUA: Das erhoffe ich mir auch. Du darfst etwas nicht vergessen: Ihr werdet diesen spirituellen Arbeitskreis nicht bis zu eurem Tode fortführen. Es wird also eine Zeit geben, in der ihr ohne uns und ohne das Spirituelle leben werdet.

Birgit: Kann ich denn nur spirituell leben, wenn ich in einem Arbeitskreis bin?

JOSUA: Nein. Aber es geht jetzt um den Kreis: Wenn die Zeit beginnt, dass die Arbeit innerhalb des spirituellen Arbeitskreis und deine Freunde innerhalb des Kreises langsam in dir verblassen und du Abstand zu ihnen gewinnst - was aber nicht sein muss - so wird, wenn die Rückkehr beginnt oder vollendet ist, das Zusammenführen schwieriger werden. Es kann sein, dass du dann gar kein Interesse mehr daran hast.

In der Zeitspanne zwischen Beendigung des Arbeitskreis und des Todes können viele Dinge geschehen. Dinge, die du jetzt gar nicht willst, die aber geschehen können, so dass ein Verblassen, was die Mitglieder des Arbeitskreis betrifft, in dir fortschreitet. Wenn du dann ins Geistige Reich zurückkommst, denkst du gar nicht an Rolf, Jürgen und die anderen, weil sie erst einmal für dich irrelevant sind. Das hat nichts damit zu tun, dass du dein spirituelles Denken aufgibst, sondern es hat etwas damit zu tun, wie weit die Harmonisierung untereinander dann noch vorhanden ist.

Rolf: Also jetzt im Klartext gesprochen: Wenn wir nicht mehr als Kreis zusammenarbeiten, uns vielleicht in unterschiedliche Richtungen bewegen und nicht von uns aus das Bestreben oder das Bedürfnis haben, einen gewissen Kontakt oder eine Nähe zuzulassen, wird dieses einen Einfluss haben, ob wir uns überhaupt bzw. wie schnell wir uns wiedersehen.

JOSUA: Nicht überhaupt, sondern die Schnelligkeit ist maßgeblich: Wenn ich dann komme und zum Beispiel sage, "meine liebe Birgit, was hältst du davon, wenn sich der Kreis, den ihr damals hattet, jetzt hier einmal trifft", und Birgit ist ganz begeistert von dieser Idee und fragt sich plötzlich, wo ihr alle eigentlich geblieben seid, dann beginnt es. Und da sich bei uns alles in einem ganz anderen Zeitablauf befindet, kann es 20 bis 30 Jahre dauern, bis wir wieder zusammen kommen und endlich über das resümieren, was jetzt für euch Gegenwart ist.

Seid ihr aber nach der aktiven Kreisarbeit weiterhin als Freunde zusammen und habt Kontakt miteinander, so besteht dieser Kreis in seiner Gesamtheit weiterhin. Und wenn ihr dann heimkehrt, sieht es anders aus, weil dann jeder den anderen erwartet.

Birgit: Ich kann es mir momentan überhaupt nicht vorstellen, dass eine Verlagerung der Interessen, der Freundschaft eintreten wird.

JOSUA: Ich habe es als etwas beschrieben, was sein könnte. Der Gedanke, der gegenwärtig existiert, ist ja gut, denn er beweist die Verbundenheit des Kreises. Aber du weißt nicht, was einmal danach kommen wird. Das heißt nicht, dass ihr euch dann nicht mehr mögt - das habe ich nicht gesagt - sondern das bedeutet nur, dass eure gemeinsamen Interessen verblassen können. Und bis die Frequenzen sich dann wieder finden, kann es hier im Geistigen etwas länger dauern, denn es gibt dann keine Adressen mehr, nicht.

Birgit: Das finde ich aber sehr schade, wir sollten im Geistigen Reich unbedingt Adressen einführen.

JOSUA: Ja, wir können ja damit anfangen, nur dürft ihr dann nicht mehr so oft umziehen, sonst wird es wieder problematisch... - ein kleiner Scherz am Rande.

Dirk: Wie ist der Zusammenhang zwischen der kollektiven Abspaltung, den Dualsselen und den negativen Sphären? Du sagtest, dass Luzifer im Grunde genommen feminin und maskulin sei?

JOSUA: Du musst die kollektive Abspaltung auch wie eine Dualität sehen. Betrachte das Kollektiv, das gesamte Wissen, als Eins, das sich getrennt hat. Hier ist es jetzt nicht feminin und maskulin, sondern nenne es von mir aus Gut und Böse...

Birgit: Könnte ich auch aktiv und passiv sagen?

JOSUA: Ja, das gefällt mir noch besser. Aktiv und passiv müssen wieder zusammen und ziehen sich nach der Abspaltung weiterhin an wie ein Magnet. Aber bedingt durch die Trennung ist eine Oberfrequenz vorhanden, und die einzelnen Teile stoßen sich auch gleichzeitig ab. Hier muss erst ein Weg gefunden werden, die Feinabstimmung zu erreichen, bevor dann die abgespalteten Teile sich langsam wieder vereinigen. Und dieser Weg verläuft über das Prinzip der Dualseelen.

Diejenigen nun, die sich der letzten Teilung in Dualseelen widersetzen, sind die untersten Bereiche der Negativität. Luzifer hat sich zum Beispiel nicht in einen femininen und maskulinen Part geteilt, das ist richtig. Sein Geist beinhaltet allerdings einen größeren maskulinen Teil.

Siehe es so: Es gehörte eine Menge Überzeugungsarbeit dazu, einen Geist zu überreden, sich in Dualseelen zu teilen. Viele sehen die Notwendigkeit gar nicht. Und es funktioniert hier nicht einfach nach dem Motto, dann kommt der liebe Gott und sagt, du bist Männlein, und du bist Weiblein. Nein, nein, dies hat nichts damit zu tun, sondern es ist eine Entwicklung, in der auch der freie Wille wichtig ist.

Rolf: Es müssten dann ja innerhalb der Entwicklung viele Spaltungen passiert sein. Wenn wir den Zweig nach unten verfolgen, war man irgendwann nicht mehr bereit, sich weiter zu teilen, und so entstand dann das Negative.

JOSUA: Ja, betrachte die kollektive Spaltung als einen Geist, der dual wurde. Um wieder zusammenkommen zu können, gehört es zu der Entwicklung, dass sich der Teil, der sich vom (Ur-) Kollektiv gespalten hat, weiter teilen muss. Der Bereich nun, der nicht bereit war, sich weiter zu teilen, war dann negativ, böse, Teufel - wie immer ihr es nennen wollt. Diese Gruppe ist noch nicht bereit, wieder einzugehen in das Gesamte. Hier bedarf es noch Überzeugungsarbeit.

Birgit: Wenn wir davon ausgehen, dass Luzifer ein Geist ist mit einem grossen dominanten Teil, aber dennoch ein Geist, und dass sich um ihn herum Gleichgesinnte aufhalten, kann man dann sagen, dass dies im Grunde genommen das negative Kollektiv ist?

JOSUA: Es ist das Negative Kollektiv.

Birgit: Auch wenn ich davon ausgehe, dass "Kollektiv" vereinigter Geist heißt?

JOSUA: Richtig.

Marion: Trotzdem muss doch ein Lösen vom negativen Kollektiv, eine Trennung von ihm, nennen wir ihn ruhig Luzifer, möglich sein?

JOSUA: Selbstverständlich ist dies möglich. Genauso gut ist auch eine Rückkehr in das negative Kollektiv möglich.

Marion: Und der Unterschied vom Positiven zum Negativen besteht darin, dass es im negativen Kollektiv keine Dualität gibt?

JOSUA: Richtig, wenn du diese Dualität zulässt, dann beginnt für dich der Weg in das Positive, weil du bereit bist, unterschiedliche Charaktere zu leben, unterschiedliche Emotionen zu erfahren.

Wenn ein Geist, jetzt als Beispiel, aus den negativen Sphären ansteht und sich überzeugen hat lassen, sich zu dualieren - oder wie nennt man dieses, zu halbieren, zu teilen, und er inkarniert dann als Seele, empfindet aber, dass dies nicht so das Ideale ist, dann beginnt er schon innerhalb des materiellen Lebens diesen Charakter, diese negative Einigkeit wieder zu leben - er verkörpert dann das Böse an sich, so nennt ihr dieses doch. Hier wirken dann andere Geistwesen oder die Dualseelen aus dem Geistigen Reich dermaßen intensiv auf die ein, die sich innnerhalb der Materie befinden, dass sie verführt oder besessen werden und Dinge tun, die dem weiteren Leben in der Dualität im Wege stehen.

Birgit: Warum tun sie dieses?

Marion: Sie sind doch negativ.

JOSUA: Weil sie das in dem Moment so entscheiden, es ist der freie Wille. Vielleicht hat auch Luzifer oder Anhänger von ihm diese Geistwesen überreden können. Schaut einmal: Ihr habt von diesem Pärchen gehört.

Rolf: Das mit dem Satanskult.

JOSUA: Hier wurde im Hintergrund intensiv gearbeitet. Die Menschen sehen dies gar nicht, sie sagen zwar alle, dass die beiden in die Psychiatrie müssen, weil sie dieses Gehirn für krank halten, aber sie sehen den Hintergrund einfach nicht: Hier ist eine intensive Arbeit geschehen, um eine Dualität aufzuheben, eine massive Arbeit - und zwar: Aus den tiefsten negativen Sphären.

Marion: Das heißt, die beiden sind Duale?

JOSUA: Nein. Die Duale sind im geistigen Reich, die hat man schon. Einfach ausgedrückt, sagte Luzifer zu dem im geistigen Reich gebliebenen Dualteil, dass er seinen Teil zurückholen solle, es wäre ein Teil von ihm und würde doch zu ihm gehören. Dieses nennt man dann Seelenfängerei und anschließend werden die Duale wieder im negativen Reich zusammengeführt.

Es gibt viele Menschen die tun hier auf Erden Böses, wandeln sich aber noch während der Inkarnation durch den Einfluss der Dualseele oder anderer Seelen aus dem Sommerland. Umgekehrt ist es genauso der Fall: Eine Seele, die aus dem Sommerland kommt, kann zum Beispiel von dem negativen, dualen Teil zurückgezogen werden, weil sich dieses alles noch sehr an der Grenze abspielt, wo beide Seiten grossen Einfluß nehmen können.

Rolf: Also sind die ersten Schrittchen, die wir alle aus dem negativen Bereich heraus gegangen sind, die Schwersten.

JOSUA: Diese Schritte sind die Schwierigsten, ja.

Birgit: Gibt es im Geistigen Reich so etwas wie Partnerschaften?

JOSUA: Nicht in der Form, wie du sie hier kennst. Natürlich gibt es Seelen, Zwillingsseele oder Seelen aus einer (geistigen) Familie kommend, die viel zusammen sind und vielleicht ein Haus bauen, in dem sie zusammen sind. Es ist aber nicht wie eine Partnerschaft auf Erden, weil die Interessen des Einzelnen ganz anders zur Wirkung kommen. Thomas würde beispielsweise nicht nur am Samstagabend Musik machen, sondern er würde bereits Morgens beginnen und am Nachmittag und am Abend spielt er dann schon wieder - um dieses einmal grob zu erläutern.

Deine Interessen liegen im Vergleich zu Thomas auf einem anderen Gebiet. Ihr habt gemerkt, dass eure Interessen zwar unterschiedlich sind, aber das sie miteinander harmonieren. Vor einer Inkarnation wird dann einer von euch fragen, ob ihr nicht zusammen inkarnieren und zusehen wollt, dass ihr eine (irdische) Partnerschaft führt.

D.h. es finden Absprachen im Geistigen Reich statt und in der Regel, zu ca. 80 Prozent, ist es so, dass der Freund dann mit inkarniert. Auf Erden kann es dann passieren, dass man sich gar nicht findet, oder dass ein falscher Partner gewählt wurde, Scheidungen stehen an und dann kommt die große Suche nach dem Richtigen. Glaubt es mir, es ist oftmals geschehen, dass inkarnierte Seelen, erst kurz bevor es wieder nach Hause ging, zusammen gefunden haben.

Umgekehrt ist es nicht immer unbedingt so: Wenn man auf Erden zusammen eine Partnerschaft eingeht, muss man deswegen im Geistigen Reich noch lange nicht wie ein Paar zusammenleben. Vielleicht ist man gut befreundet und viel zusammen - dieses wäre dann allerdings nicht mit einer Partnerschaft auf Erden zu vergleichen - vielleicht war es aber auch bloß eine rein irdische Beziehung.

Marion: Wenn zwei inkarnierte Seelen 30, 40 Jahre oder noch länger miteinander verheiratet sind, einer von ihnen stirbt, und es dann nicht lange dauert, bis der andere ins Geistige Reich geht, hat das dann den Hintergrund, dass die Beiden zueinander eine intensive Verbindung haben?

JOSUA: Ja und dies ist dann schon eine sehr intensive Verbindung. So, können wir den heutigen Abend beschließen?

Marion: Das können wir.

Birgit: Hast du einen Wunsch für das nächste Mal?

JOSUA: Ich denke wir sollten dieses Thema ruhig fortsetzen und schauen, wo wir hin geraten. Im Anschluss würde sich eine Thematik zur Freundschaft anbieten. Gut, dann wünsche ich euch noch einen gesegneten Abend. Geht in Harmonie und in Freude. Denkt über die Dinge, die wir besprochen haben, noch einmal nach. Damit GOTT ZUM GRUSS. Bitte die Musik.

Es erfolgte die Verabschiedung und Danksagung.

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