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Am heutigen Abend meldete sich der Lichtbote JOSUA durch das Medium Jürgen. Der Körper wurde ganz übernommen, die Durchgaben erfolgten mündlich. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS und sein Frieden sei mit euch. Ist das heute wieder ein stürmisches Wetter. Marion: Könnt ihr euch einigermaßen gut halten? JOSUA: Hier drinnen geht es. (Es erfolgte die persönliche Begrüßung) Marion: Ich habe eine Frage zu dem Rutengehen. Mich würde interessieren, warum es vorkommt, dass gerade in den Anfängen die Rutengänger sich von der eigenen Energie her so verausgaben, und was sie tun können, damit dies nicht passiert? JOSUA: Das Verausgaben der Energien liegt darin begründet, dass eine Angst vorherrscht, es könnte etwas falsch sein. Und diese Angst, die negativ ist, ist dann eine Gegenströmung. Das heißt, der Rutengänger arbeitet mit der Strömung und gleichzeitig gegen diese Gegenströmung. Es wird dann schwierig, das Richtige herauszufinden. Es muss erlernt werden, diesen Dingen zu vertrauen - auch einmal Fehlinformationen hinzunehmen. Der Perfektionismus ist in den Anfängen nicht gegeben, dieser wird erst im Laufe der Zeit kommen. Jede Art der Angst ist beiseite zu legen, dann können die Energien frei fließen und werden nicht zu Ermüdungserscheinungen führen. Dirk: Ist dieses eine mediale Tätigkeit, gibt es hier eine Zusammenarbeit mit einem Geistlehrer, oder kommt der Ausschlag von der eigenen Seele? JOSUA: Nein, das hat damit nichts zu tun. Rutengänger reagieren auf Strömungen. Es ist eine Sache, bei der ein großes Vertrauen vorhanden sein muss, die aber nichts mit einer Medialität zu tun hat. Wenn die Seele dahinter steht, kommt ein ganz anderes Bild zustande: Die Gefahr ist dann groß, wenn gedanklich gefragt wird, und die Rute antworten soll. Birgit: Ist das Aufspüren von Wasseradern usw. einfach eine Sensibilität? JOSUA: Ja, so würde ich es nennen. Marion: Nun ist es ja so, dass Erdstrahlen auf jeden Organismus wirken. Sie haben teilweise negative Auswirkungen. Gibt es hier Alternativen, so dass die Menschen nicht so auf diese reagieren, z.B. einen mentalen Schutz? JOSUA: Ich weiß, worauf du hinaus willst, ob also zum Beispiel spirituell arbeitende Menschen auf diese Energien weniger reagieren. Es ist in der Tat so. Das heißt, diese Strahlen kommen an euch zwar heran, aber nicht in dieser Intensität. Sie werden vorher gefiltert. Der Schutz ist effektiver. Dirk: Durch wen oder was werden sie gefiltert? JOSUA: Durch die besondere Energie, die um euch herum ist, die euch eigentlich vor negativen Schwingungen schützen soll. Das heißt, die Energie, die wir haben, lässt Erdstrahlen nicht durch - oder nur gefiltert, abgeschwächt also bis zu einem gewissen Grad. Auf der anderen Seite werden so natürlich auch Schwingungen gefiltert, die positiv sind. Dirk: Das wären jetzt die sogenannten Kraftorte - das Gegenstück zu Erdstrahlen? JOSUA: Ja, oder alles, was magnetisch ist. Dirk: Was macht ihr mit den so ausgefilterten Strahlen? JOSUA: Diese prallen einfach von der Energiewand, die wir um euch herumgezogen haben, zurück. Birgit: Wie sieht dieses bei Menschen aus, die nicht den Schutz der spirituell arbeitenden Menschen haben? JOSUA: Sie müssen ohne Schutz auskommen. Das Abschirmen vor Erdstrahlen ist von unserer Seite gar nicht beabsichtigt, sondern der Schutz, den wir euch geben, dient einzig und alleine dazu, damit ihr von den Energien der Negativen Geistigen Seite nicht angreifbar seid, beziehungsweise nicht in dem Maße, wie es bei einem Kreis, der so arbeitet wie ihr, geschehen würde. Der Schutz vor Erdstrahlen, seien es Wasseradern, sei es dieses Netz, ist ein Nebeneffekt. Normalerweise ist der Mensch in der Lage durch das Ruten sich diesen Strahlen zu entziehen, aus diesem Bereich herauszugehen. Diese Strahlen sind ja nicht flächendeckend sondern nur an bestimmten Stellen gefährlich - nur dort, wo sie sich kreuzen. Dirk: Du sprachst von Wasseradern und Netz. Was meinst du mit Netz? Marion: Hartmann-Netz, das sind elektromagnetische Erdströmungen. JOSUA: Hartmann ist der Entdecker dieser Strahlen. Er hat herausgefunden, dass diese Strahlen in einem bestimmten Abstand fließen und dass man versuchen sollte, den Punkten, wo sie sich kreuzen, aus dem Weg zu gehen. (Anmerkung: 1951 entdeckte der Arzt und Radiästhet Dr. med. Ernst Hartmann ein Strahlennetz, das die Erde umgibt. Er nannte es Globalnetz-Gitter (GNG). Heute ist es eher als Hartmann-Netz oder als 1. Gitter bekannt. Dieses Netz besteht aus magnetischen stehenden Wellen, die nach dem Erdmagnetfeld ausgerichet sind. Das Netz wird gebildet durch 15 bis 20cm breiten Streifen, die sich wie ein Gitter in einem Abstand von 1 bis 2,4m in Nordsüd-Richtung und 1,7 bis 3,2m in Ostwest-Richtung über unseren ganzen Erdball erstrecken. Hartmanns Theorie geht davon aus, dass das Gitter kosmischen Ursprunges ist, dass die elektromagnetische Strahlung der Sonne die Ursache ist.) Birgit: Wo haben diese Ströme ihren Ursprung? JOSUA: Diese entstehen durch die Pole, durch die Anziehungskraft von Mond und Erde, durch die Rotation und die Sonneneinwirkung. Das Hartmann-Netz geht von den Polen aus: Die Strahlen sind an sich nicht negativ oder schlecht für euch. Aber wenn zwei verschiedene Energien sich überlagern, dann gibt es immer eine Entladung, und auf diese Entladung reagiert dann der Organismus - oftmals auch die Seele. Manche Seelen sind hingegen robust genug und spüren dieses gar nicht. Birgit: So ähnlich ist es ja auch bei Menschen, die in der Nähe von riesigen Sendemasten wohnen. JOSUA: Richtig, wobei der Strom, der dort fließt, natürlich grober ist. Birgit: Greift euer Schutz auch bei negativen Schwingungen von anderen Menschen? JOSUA: Nein, die Schwingungen, die ein anderen Mensch euch gegenüber ausstrahlt, müssen durchdringen, damit ihr wisst, mit wem ihr es zu tun habt - sonst würdet ihr ja von einem Chaos in das nächste laufen. Wir können euch vor dem schützen, was aus dem Jenseits kommt, vor der massiven Negativität. Das ist die Ursache, alles andere ist nichts weiter als ein Nebeneffekt. Marion: Es entstand noch die Frage, ob man die Erdstrahlen für die Verbindung zum Geistigen Reich braucht? JOSUA: Nein, dem ist nicht so. Die Strahlung für die Ausübung eines medialen Kontaktes ist wieder eine andere: Diese kommt vom Geistigen Reich und ist für eure heutigen Geräte noch nicht messbar. Marion: Ich denke, wir sollten jetzt ruhig mit dem Thema der Dualseelen anfangen. JOSUA: Jetzt bin ich ja mal gespannt, wie ihr dieses angehen wollt. Dirk: Wir sind im Vorfeld dabei über zwei Dinge gestolpert: Zum einen müssten wir die Begrifflichkeit der Dualseele und die Abgrenzung zur Zwillingsseele erklären und dabei auch die Seelenfamilien oder die geistigen Interessengemeinschaften berühren, so dass wir genau sagen können, was eigentlich eine Dualseele ist. Die weiteren Fragen würden dann aus dem Gedanken entstehen, dass alles irgendwo begann, dass aus Eins mehrere Teile wurden, dass daraus wiederum Dualseelen hervorgingen, die sich individualisierten, inkarnierten, reinkarnierten und gemeinsam eine Entwicklung durchwandern, um irgendwann wieder zusammengeführt zu werden und so schließlich ins Kollektiv zurückgehen werden. Wenn du damit einverstanden wärst,... JOSUA: Ja, das bin ich! Dirk: ...dann würden wir gerne mit dem Begriff der Dualseele beginnen. JOSUA: Dieses sollten wir wirklich erst einmal tun, das ist gar nicht so unüberlegt. Wir sollten diesen Begriff definieren, damit bei vielen erst einmal das Fragezeichen verschwindet, und jeder weiß, was hier überhaupt gemeint ist, denn es ist tatsächlich verwirrend: Dualseele, Zwillingsseele, Familienseele, aus einem Bereich kommend und so weiter und so fort. Die Dualseele ist ein Mythos, der für jeden etwas Geheimnisvolles beinhaltet. Dieses ist aber gar nicht so, denn zwei Dualseelen sind nichts anderes als der maskuline und der feminine Teil eines Geistes. Dual heißt im Prinzip aus einem Geist kommend. Ihr müsst dieses jetzt richtig verstehen: Die erste Spaltung fand statt, weil das Kollektiv neue Erkenntnisse haben wollte, weil es merkte, dass die Bewegung fehlte. Da begann die Spaltung. Birgit: War man noch ein kompletter Geist, als man das Kollektiv verließ? JOSUA: Ja, so wie heute die negativste Sphäre auch noch ein Geist ist. Wenn wir dieses jetzt personifizieren, dann würde ich sagen, dass Luzifer nicht feminin und nicht maskulin sondern beides ist. Hier ist der Geist noch eine Einheit. Als der kollektive Geist sich spaltete, merkte er nach einer gewissen Zeit, dass sich nichts weiter getan hatte, außer dass zwei Lager vorhanden waren und die Erkenntnis, dass der Eine sich dort und der Andere da befand. Was sollte nun geschehen? Bitte, dieses einmal in einfachen Worten gesprochen. Rolf: Bei der Abspaltung trennt sich ein Teil des kollektiven Geistes - oder exemplarisch gesehen, philosophisch gedacht, ein Geist vom Kollektiv ab. In welchem Augenblick geschah nun die Trennung dieses Geistes in das männliche und das weibliche Dual? JOSUA: Nicht sofort, sondern erst als der Weg zurück ins Kollektiv begann. In dem Moment, wenn der abgespaltete Geist zur ersten Inkarnation bereit steht, vollzieht sich seine Trennung in einen maskulinen und einen femininen Teil. Birgit: Wie verhielt es sich diesbezüglich mit der Erde? Für diesen Weg musste ja ein Inkarnationsplanet geschaffen werden. War dieser vorher vorhanden oder ist die Entstehung, die Entwicklung des Planeten auf die Abspaltung zurückzuführen? JOSUA: Die Planeten entstanden nach der Abspaltung. Vorher brauchte man kein Universum. Ihr dürft dieses jetzt nicht nur auf euer kleines Universum beziehen, sondern es ist Gesamt zu sehen, und nicht in Entfernung vorzustellen, das könnt ihr gar nicht. Nach der Abspaltung brauchte man nun etwas, um sich wieder vereinen zu können, man brauchte eine Brücke, lasst es mich so sagen. Diese Brücke musste gebaut werden, und dieses Bauwerk ist das Universum. Es entstanden Sonnen und Planeten, so wie ihr es sagt, aus dem Urknall - aus Energie, die sich materialisierte. Die Entstehung der Planeten resultierte also aus der Frage, wie man wieder zusammenkommen kann. Nach der Spaltung war auf einmal eine Gesetzmäßigkeit vorhanden: Man konnte nicht mehr ineinander fließen, weil hier zwei riesengroße Lager vorhanden waren, die unterschiedliche Gedanken hatten: Der eine Teil sagte, dass er die Bewegung braucht, und der andere Teil sagte, dass er die Erfahrung braucht. Um hier einen Kompromiss zu schließen, sagte man, dass der eine Teil die Bewegung bringen würde, und der andere Teil das aufnehmen würde, was aus dieser Bewegung als Fazit herauskommt. Birgit: Der Drang nach Bewegung brachte die Spaltung vom Kollektiv und die Erfahrungsaufnahme ist die Rückkehr. JOSUA: Richtig, man trennte sich ja nicht einfach, weil man gerade Spaß daran hatte, sondern es stand ja etwas dahinter. Wenn ich mich von etwas trenne, wenn ich aus etwas heraus gehe, mich vom Verbund löse, dann mache ich mich schließlich zu einem Individuum, d.h. der getrennte Teil spaltete sich immer weiter. Dirk: Und die letzte Teilung ist dann die in den maskulinen und femininen Part? JOSUA: Ja, in die Dualseelen, um so auf den entstandenen Planeten die Individualität zu begreifen und zu erfahren, was die Trennung vom Gesamten bedeutet.
Ihr werdet es sicherlich verstehen können, dass man mit beiden Teilen zugleich nicht inkarnieren kann. Dies würde einen ständigen Widerstreit zwischen beiden Teilen in einem Körper geben. Das maskuline ist nun einmal der kräftigere, der dominierende Teil, während der feminine Teil eigentlich den Ausgleich bringen sollte. Die Materie muss also nach der Abspaltung und der Trennung der Duale erst einmal individuell durchlebt und durchwandert werden, das Miteinander muss erst wieder erlernt werden. Der Sinn des Ganzen liegt in der abschnittsweisen Rückkehr ins Kollektiv. Es ist immer ein gewisser Zeitraum, in dem das materielle Leben durchwandert wird, aus dem dann die Erfahrung gezogen wird und nach dem Erkenntnisse gesammelt und dann abgelegt werden. Danach kommt der nächste Abschnitt, wieder ein Zeitraum, in dem dann neue Erfahrungen und weitere Erkenntnisse gemacht werden. Die sozialen Schichten, die verschiedenen Aspekte des Zusammenlebens, können aber nur dann als Seele durchwandert und verstanden werden, wenn ab und zu die Körper gewechselt werden. Hierzu musste die Möglichkeit gegeben sein, sich materiell fortzupflanzen. Für diese Fortpflanzung musste der Mensch auf Erden in zwei verschiedenen Geschlechtern vorhanden sein. Die Natur, so denke ich einmal, philosophisch gesehen, hat sich ja dabei etwas gedacht, wie sie den materiellen Fortbestand und die Gewährleistung der Evolution sichert. Um die Evolution auf Erden als Mensch durchwandern zu können, musste also die geistige und eine materielle, die körperliche Trennung erfolgen. Während der Entwicklung, innerhalb der Inkarnationen, kann eine Seele, die jetzt zum Beispiel maskulin ist - und auch immer maskulin bleiben wird, in einen weiblichen Körper schlüpfen, weil er es unbedingt wissen will. Das kann gut gehen, aber oftmals endet dieses doch in der Homosexualität. Diese Homosexualität, so wie ihr sie bezeichnet, existiert ja eigentlich gar nicht im geistigen Sinne, denn die Seele fühlt sich nur zu dem femininen Teil hingezogen. Betty: Allgemein also zu dem jeweils seelisch geschlechtlichen Gegensatz. JOSUA: Ja. Später wenn diese Evolution durchwandert ist, findet die Wiedervereinigung der Duale statt. Der reguläre Weg ist so, dass der maskuline Teil bis zum Ende der Evolution maskulin bleibt, egal in welchem Körper er inkarniert, und die feminine Seele bleibt dementsprechend feminin. Auf diese Art und Weise erleben beide ihre Erfahrungen, tragen sie dann zusammen und vereinigen sich nach der Lichtträgersphäre. Dann gibt es das Maskuline und Feminine nicht mehr, dann gibt es die Dualseele nicht mehr. Ein Geist, der beides beinhaltet, ist vollkommen und geht wieder in das Kollektiv ein. Dirk: Wie verhält es sich mit der Wesenheit der Dualseele? JOSUA: Bei den jeweiligen Dualen sind die Charakterzüge immer gleich. Obwohl der Charakterzug einmal feminin und einmal maskulin gelebt wird, ist die Grundessenz, der Grundcharakter gleich vorhanden. Allgemein gesprochen, musste der männliche Part seit der ersten Inkarnation die Kraft zum Überleben symbolisieren. Der zweite Aspekt, der für den Bestand der Menschheit wichtig war, ging nur über die Weiblichkeit, über die Liebe und die Harmonie. Der männliche Teil beherzigte diese Dinge nicht so sehr, denn um das Überleben auf Erden zu sichern, bedurfte es - und so ist es auch teilweise heute noch - schon einiges an Kaltblütigkeit. Den Ausgleich hierzu bringen die femininen Seelen. Es muss auch ein Ausgleich bestehen, weil sonst die Negativität zu stark vorhanden wäre. Wenn jemand keine Hemmungen hat, kann das Positive sehr schnell ins Negative umschlagen. Also wurde hier unterschieden. Für uns, von geistiger Seite, war es deswegen auch immer wichtig, die feminine und die maskulinen Rolle, ohne Wertigkeit, zu trennen. Heute ist es anders: Man darf den weiblichen Teil nicht mehr als das schwache Geschlecht bezeichnen, was im Grunde nichts anderes als Liebe und Harmonie bedeutet, sonst bekommt man es ja gleich mit Alice Schwarzer zu tun - und wer will das schon. Im Prinzip ist es aber der Punkt, der die Trennung in Duale begründet: Damit ein Geist beide Arten lernen und erlernen kann, denn er muss seine Erfahrung daraus ziehen, trennte er sich. Marion: Fakt ist, dass die verschiedenen Geschlechter auf der Erde unterschiedlich behandelt werden. JOSUA: Ja, worin liegt denn diese unterschiedliche Behandlung begründet? Es liegt doch einzig und allein daran, dass der maskuline Teil glaubte, da er die Muskeln hat, wäre er auch im Geistigen der Dominierende. Hier ist doch etwas geschehen, bei dem die männlichen Seelen ihre Stärke für eine Machtposition ausgenutzt haben. Aber wenn man nur in der Kraft, in der Stärke lebt, dann fehlt der Seele etwas. Die Seele ist emotional, und diese Emotionalität muss sie empfangen können. Gedacht war, dass der maskuline Teil dafür sorgt, dass das Überleben auf diesem Planeten gewährleistet ist, und der feminine Teil dafür, dass eine Harmonie, ein Ausgleich besteht. Weil dem femininen Teil ein maskuliner fehlt, fühlt sie sich natürlich zu der maskulinen Seele hingezogen und umgekehrt genauso. Wenn die so entstehende Beziehung ohne eine Wertung, gleichberechtigt, das heißt mit einem gegenseitigen Respektieren verläuft, dann ist es optimal für beide Seiten. Leider ist es aber so gelaufen, dass die Seelen, die die Kraft hatten, glaubten, dass sie auch die Herrschaft hätten. Dieses war eine (Fehl-) Entwicklung, entstanden daraus, dass der maskuline Teil erkannt hatte, dass er durch rohe Gewalt etwas erreichen kann nach dem Motto: "Ich kann den anderen zum Schweigen bringen, indem ich ihm Gewalt zeige, indem ich ihn totschlage." Marion: Ist aus diesem Gedanken heraus die Gruppe der Amazonen entstanden, denn dieses waren ja Frauen, die etwas Maskulines repräsentierten. JOSUA: Sagen wir es so: Die Amazonen waren die ersten maskulinen Revolutionäre. Diese Seelen merkten, dass irgend etwas verkehrt gelaufen war und dass dies nicht Sinn der Sache sein konnte. Sie inkarnierten in weibliche Körper, um zu zeigen, dass auch Frauen so wie der maskuline Teil sein können. Sie zeigten damit eigentlich auf, dass es so nicht sein darf, dass etwas fehlt. Es hat trotzdem viele, viele Jahre gedauert, bis die Seelen begriffen haben, dass ein Wandel vollzogen werden muss, dass es nämlich nicht darum geht, wer von beiden jetzt der Bessere ist, sondern dass gelernt werden muss, dass beide gleichberechtigt sind. Die Erkenntnisse sind immer sehr groß, wenn die Seelen zurück ins Geistige Reich kommen, weil Defizite in den Erfahrungen entstanden sind und wenn diese ausgetauscht werden, merkt man, dass es so nicht richtig gewesen ist. Man inkarnierte neu und versucht es - bis zum heutigen Zeitpunkt - besser zu machen. Und wie sieht es heute aus? Zur Zeit findet langsam eine Umkehr statt: Es ist aber keine Gleichberechtigung vorhanden, so wie ihr es sagt, sondern heute ist es eher so, dass der maskuline Teil etwas niedergemacht wird. Der feminine Teil sagt: "Jetzt zeigen wir euch einmal, wie es so ist, als es noch umgekehrt war". Das ist der Trend, der im Moment vorherrscht, der aber auch nicht richtig ist. Auch hier ist die Annäherung noch in keiner Weise so, wie sie sein sollte. Es ist aber ein Prozess, und wir haben die Hoffnung, dass es irgendwann einmal klappen wird. Birgit: Inkarnieren die Duale, der maskuline und der feminine Teil, immer im Wechsel? JOSUA: In der Regel, ja. Birgit: Und treffe ich mich, tausche ich mich mit meinem Dual aus, wenn ich wieder ins Geistige Reich zurückkomme? JOSUA: Nicht unbedingt, jedenfalls solange nicht, wie die Individualität, die Trennung vorhanden ist. Es kann auch passieren, dass beide der Meinung sind, zur gleichen Zeit zu inkarnieren, ohne dass jeweils der andere dieses weiß. Im Geistigen Reich wird also erst einmal Distanz behalten. Das einzige, woran die Dualseelen sich erkennen könnten, ist, dass sie sich sehr gut verstehen, und dass die Schwingung auf einer ähnlichen Ebene ist. Auf der anderen Seite kommt es dann aber auch zu vehementen Spannungen durch die (noch) vorhandenen Gegensätze. Birgit: Was sind das für Gegensätze, sind sie charakterlich? JOSUA: Nein, nein, es ist nicht der Charakter, der liegt ja auf einer Schwingungsebene, sondern hier sind es der feminine und der maskuline Standpunkt, die beide einem Geist angehören und die ziemlich aufeinander treffen können, insbesondere wenn sie das Gefühl haben, nicht so anerkannt zu sein, wie derjenige, der gerade anderer Meinung ist - sei es nun der eine oder der andere Teil. Marion: Mir kam ein ganz verrückter Gedanke: Ginge es, dass der weibliche und der männliche Teil eines Geistes inkarniert, der männliche Teil homosexuell wird und beide dann zusammen in einer Beziehung leben? JOSUA: Du meinst, wenn der maskuline Teil in einen Frauenkörper inkarniert und die beiden dann zusammenleben? Marion: Ja. JOSUA: Dieser Fall wäre wohl äußerst selten aber im Prinzip möglich. Sie würden sich sehr angezogen fühlen, weil sie ja auf einer Wellenlänge liegen. Thomas: Der weibliche Teil der Seele würde in einem Frauenkörper inkarnieren. Der männliche Teil ebenso, diese männlich beseelte Frau wäre folglich homosexuell, allerdings die andere nicht, also würde dieses beziehungsmäßig auch nicht funktionieren können. JOSUA: Nein, auf Dauer auf gar keinen Fall. Lasse es mich so sagen: Es würde eine sehr große freundschaftliche Beziehung vorhanden sein, auf einer Ebene liegend, bei der du dann sehen kannst, dass sie sich sehr, sehr gut verstehen. Ich schweife jetzt etwas ab, weil das Thema Freundschaft auch wichtig und interessant ist. Für mich ist Freundschaft nicht einfach Freundschaft. Hier spielt die Freundschaft auf seelischer Ebene in den unterschiedlichsten Rollen mit hinein. Wenn eine Freundschaft so ist, wie du es jetzt im Beispiel sagtest, ist es eine ganz andere, eine intensivere Freundschaft, als wenn zwei feminine Seelen, die sich nur gut verstehen, weil sie z.B. aus einer Interessengruppe kommen, Freunde werden. Dirk: Für den Laien wird es aber mit Sicherheit schwierig sein, zu sagen, ob der Freund oder die Freundin jetzt jemand aus der Interessengruppe ist, oder ob es die Dualseele ist. JOSUA: Dieses ist sehr schwer und auch richtig so. Birgit: Wenn es so ist, dass beide in der Regel nicht gleichzeitig inkarnieren, ist der andere duale Teil dann wichtig für die inkarnierte Seele für die Verbindung zum Geistigen Reich? JOSUA: Dies hat nichts mit eine Verbindung zum Geistige Reich zu tun. Man sagt, dass ein Teil im Geistigen Reich bleiben sollte, damit die Konfrontation nach Möglichkeit nicht gegeben ist. Birgit: Kann denn z.B. eine Schutzpatron- oder Geistlehrerfunktion durch ein Dual übernommen werden? JOSUA: Nein, dieses würde nichts bringen. Es wäre wohl eine Beobachtung dessen, aber keine Erfahrung. Ein Schutzpatron- oder ein Geistlehreramt geschieht meistens aus dem Bereich heraus, aus dem man kommt, aus der Interessengruppe aus der geistigen Familie, oder aus dem geistigen Zusammenschluss. Die Variationen sind hier sehr groß, und es kommt immer darauf an, was durchlebt werden soll, wie schwierig eine Seele sich den Weg gewählt hat und ob hier Interessengruppen zusammenfließen sollen. Aber dies ist wieder ein separates Thema. Marion: Wie verhält es sich bei Zwillingsseelen? JOSUA: Zwillingsseelen sind Seelen, die innerhalb einer Gemeinschaft noch einmal eine Gemeinschaft bilden, die also emotional sehr eng miteinander verbunden sind und bei denen die Schwingung gleich läuft und sich kaum (störend) überlagert. Birgit: Dann sind Zwillingsseelen im Bereich einer sehr tiefen Freundschaft anzusiedeln. JOSUA: Ja, wir nennen es Zwillingsseelen, weil die Frequenzen kaum mehr zu unterscheiden sind. Rolf: Sie durchwandern viele Inkarnationen gemeinsam und dadurch ist sicherlich ein sehr hohes Maß an ähnlichen Erfahrungen vorhanden? JOSUA: Ja, nicht ganz, es sieht folgendermaßen aus: Zwillingsseelen sind im Geistigen Reich ständig zusammen, sie sind nicht trennbar. Keiner bewegt sich innerhalb des Geistigen Reiches anders - ob es nun gedanklich oder emotional ist. Um jetzt aber ihre Erfahrungen machen zu können, inkarnieren sie, und es dauert dann oftmals 20 bis 40 Jahre, bis sie sich finden. Das sind dann sozusagen, die Zwangstrennungen der Zwillingsseelen, wobei sie sich aber innerhalb dieser Inkarnationen unbedingt wiederfinden müssen. Marion: Müssen? JOSUA: Ja. Das ist für sie extrem wichtig. Sie sind bereit, innerhalb einer Inkarnation für einen bestimmten Zeitraum getrennt zu gehen, um ihre eigenen Erfahrungen machen zu können, weil sie beide sonst einen Stillstand hätten. Wenn sie immer alles zusammen machen würden, gäbe es nichts mehr, worüber sie im Geistigen Reich philosophieren könnten. Was sie sich zugestehen, ist dieser Zeitraum von 20, 30 oder 40 irdischen Jahren. Das ist dann auch lange genug, diese Zeit reicht aus, um individuelle Erkenntnisse zu bekommen, worüber man sich dann wieder austauschen kann. Dirk: Wenn man gedanklich jetzt einen Schritt weiter geht, dann ist es ja so, dass jeder dieser beiden Zwillinge auch eine Dualseele hat. Gibt es hier später, wenn es an die Vereinigung geht, vielleicht eine Konfrontation, vielleicht sogar ein Konkurrenzdenken zwischen Dual und Zwilling? Ich stelle mir dieses ein bisschen problematisch vor. JOSUA: Ja, ich sehe es. Im Moment der Vereinigung der Dualseelen gibt es keinen Egoismus oder keinen Konkurrenzkampf mehr. Wenn die Dualseelen sich vereinigen, heißt dieses doch nicht, dass die Zwillinge deswegen auseinander oder getrennte Wege gehen. Thomas: Gibt es auch einen Zwillingsgeist? JOSUA: Selbstverständlich, wenn du jetzt das Kollektiv nimmst, dann befinden sich dort nur "Zwillinge". Ich weiß aber, was ihr meint: Wenn Dualseelen wieder zusammenfinden, dann gibt es nichts mehr, was sie trennt, was sie erlernen müssten, sondern sie gehen zusammen und fügen beide Entwicklungen, die in ihnen sind, zusammen. So ist dieses bei allen anderen ja auch und deswegen können doch die (vollendeten und wiedervereinigten) Geister (der beiden Zwillinge) trotzdem noch eine tiefe Verbindung zueinander haben. Rolf: Ich möchte noch einmal auf den männlichen und weiblichen Part der Seele zurückkommen: Wenn das männliche Dual seine Erfahrung mit einer Zwillingsseele gemacht hat, muss dann der weibliche Gegenpart auch diese Erfahrung gemacht haben? JOSUA: Nein, warum? Ihr macht einen Denkfehler dabei: Trotz Zusammenführung der Dualseelen betrachtet ihr sie noch individuell. Rolf: Der Schmelztiegel ist ja die Erfahrung beider Teile - aus dem Männlichen und dem Weiblichen kommend. JOSUA: Du empfindest nach der Verschmelzung mit deinem Dual nicht mehr maskulin oder feminin, sondern du bist (bzw. ihr seid) dann Eins. Es gibt dann für dich das Wort maskulin, das Wort feminin nicht mehr. Rolf: Dieses kann ich alles verstehen. Du hast eben gesagt, dass Zwillingsseelen im Geistigen Reich nicht zu trennen sind. JOSUA: Man kann sie trennen, nur warum? Rolf: Dieses gäbe wahrscheinlich Chaos und ist wohl auch gar nicht vorgesehen. Zwillingsseelen haben doch aber eine sehr hohe emotionale Beziehung. JOSUA: Ja, sie würden immer wieder zusammenkommen, weil sie auf einer Frequenz laufen. Rolf: Inkarnieren die Zwillingsseelen immer im gleichen Geschlecht? Thomas: Beziehungsweise müssen Zwillingsseelen immer gleichgeschlechtlich sein? JOSUA: Ja, selbstverständlich. Thomas: Gut, jede Seele hat eine Dualseele. Wenn der männliche Teil nun eine Zwillingsseele zu einer anderen ebenso männlichen Seele ist, was ist dann mit den beiden weiblichen Dualseelen? Müssen diese zwangsläufig auch Zwillingsseelen sein? JOSUA: Ihr wollt darauf hinaus, dass die femininen Dualseelen auch auf der gleichen Schwingungsebene laufen müssen. Dieses ist aber nicht so: Die Trennung eines Geistes in Dualseelen ist nur möglich, in dem unterschiedliche Schwingungsebenen erreicht werden. Das heißt, der maskuline Teil (der Dualseelen B) hat eine Schwingung, nennen wir sie 01, und der feminine Teil (B) läuft dann auf der Schwingungsebene 02. Ein anderer maskuliner Teil (C), der sich von seinem Geist getrennt hat, hat zum Beispiel auch die 01-Schwingung oder -Ebene belegt, während der feminine Teil (C) auf 03 schwingt. Die beiden männlichen Duale auf 01 sind dann unsere Zwillingsseelen, kommen zusammen und treffen sich immer wieder auf ihrem Weg. Das heißt aber nicht, dass die weiblichen Duale jetzt beide automatisch auf 02 laufen. Andere Dualseelen (A) wiederum schwingen auf anderen Frequenzen, zum Beispiel auf 04 und 05.
Rolf: Das heißt, der weibliche läuft immer über dem männlichen Part? JOSUA: Nein, nein, du legst hier eine Wertigkeit hinein, das hat damit nichts zu tun. Ich habe dieses nur numeriert, um es euch als Beispiel zu erklären. Rolf: Lasse uns bitte noch einmal auf dieses 01-Beispiel zurückkommen. Nehmen wir einmal die Zwillingsseelen, die beide auf der 01-Linie laufen. Könnten theoretisch 50 oder sogar 50.000 Seelen auf dieser Linie laufen, solange sie sich nicht in die Quere kommen? JOSUA: Nein. Rolf: Also gilt für eine Zwillingsseele immer nur eine Frequenz. Dann müsste es ja ziemlich viele Frequenzen geben. JOSUA: Du glaubst gar nicht wie viele. Birgit: Und die wenigen, die gleich laufen, sind dann die Zwillingsseelen JOSUA: Genau. Sie liegen dann auf einer Zwillingsfrequenz. Sie sind nicht sehr häufig. Man kann es auch nicht beeinflussen und sagen, wenn die Trennung in die Dualseelen stattfindet, dass der männliche Teil dann zum Beispiel auf 01 läuft und der Weibliche auf Null 03 kommt. Hier spielen viele Faktoren zusammen, wie z.B. der Charakter, der Weg, den man einschlagen will, und die Erkenntnis darüber, wie ich diese Dinge begreife, nicht jeder Geist faßt alles gleich schnell auf. Hier gibt es Unterschiede und diese erfordern immer eine andere Schwingungsebene. Rolf: Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann haben die beiden Zwillinge gar keinen Einfluss darauf. JOSUA: Sie können nichts dafür, dass sie Zwillinge sind, sie finden sich nur sehr sympathisch, und sie empfinden viel füreinander. Rolf: Ist dies etwas, was sich entwickelt oder ist es seit der ersten Inkarnation vorhanden? JOSUA: Es besteht ab der ersten Inkarnation - nur bis man sich trifft, kann es dauern. Dirk: Die Dualseelen, jetzt zum Vergleich, würden erst einmal auf einem unterschiedlichen Schwingungsband laufen? Wenn ich jetzt 01 bin, dann ist mein Dual immer 0-irgend-etwas-anderes? JOSUA: Ja. Warum ist dieses so? Ich kann es euch sagen: Ihr wisst, wir haben hier ja welche unter uns, die Dualseelen sind. Von eurem Standpunkt könnte man fragen, was ist daran dual? Gegensätzlicher geht es doch gar nicht. Hier ist das Paradebeispiel, hier könnt ihr genau sehen, dass auf unterschiedlichen Schwingungsebenen gelaufen wird. Man ist zwar in dieser Schwingung nicht weit voneinander entfernt, aber die Unterschiede sind doch vorhanden. Und diese Unterscheide lassen beide auch gerne spielen. Sie haben sich einerseits sehr lieb, um es jetzt einfach auszudrücken, sie haben etwas, was sie gegenseitig anzieht. Auf der anderen Seite ist wieder etwas vorhanden, wo sie sich gegenseitig auf die Nerven gehen können. Daran seht ihr diese unterschiedlichen Schwingungsebenen - ohne Wertigkeit. Der eine ist nicht tiefer oder höher, sondern es sind einfach die Meinungen oder die Ansichten, die unterschiedlich sind. Wenn Dualseelen sich im Leben treffen, ist es nicht so, dass sie nur noch Eins sein wollen, ganz im Gegenteil. Zwar fühlen sie sich angezogen, aber sie stoßen sich auch auf der anderen Seite ab, und dieses muss doch so sein, dieses ist doch logisch: Wenn sie jetzt zusammenkommen würden, dann wäre alles vorbei. Wo würde die Entwicklung bleiben? Rolf: Hier sind viele Menschen der irrigen Annahme, dass der Partner, den sie gefunden haben, jetzt ihr Dual ist bzw. sein muss. Dieses dann aus den Köpfen wieder heraus zu bekommen, ist gar nicht so einfach. JOSUA: Man muss unterscheiden: Es gibt Seelen, feminin und maskulin, die aus einem Interessenbereich kommen, Seelen innerhalb dieses Interessenbereiches, die sich besonders gut verstehen, dann gibt es Seelen, die wie Brüder sind und bei denen die Schwingungsebene noch dichter beieinander liegt und schließlich gibt es die Zwillingsseelen, die auf der gleichen Frequenz laufen. Dirk: Kurz vor der Wiedervereinigung der Dualseelen müssten diese doch auch auf einer Schwingungsfrequenz liegen? JOSUA: Auf dieses Thema wollte ich jetzt kommen, damit es verstanden wird. Maskuline Teile laufen, nehmen wir ruhig wieder diesen Strang, etwas breiter, auf der Linie 01 in Entwicklungsrichtung. Der feminine Teil läuft auf Strang 02. Somit kann (während der Entwicklungsphase der irdischen Inkarnationen) etwas nicht passieren, nämlich: Dass zwei zusammengehörende Duale Zwillinge werden (und damit auf ein und derselben Frequenz laufen). Der maskuline und der feminine Teil eines Geistes können nie Zwillingsseelen sein, denn sonst würden die Dualseele ineinander fließen, und es würde etwas geschehen, was nicht geschehen darf, weil der Zeitpunkt noch gar nicht da ist. Das heißt, bis diese beiden Gleise ineinander kommen (01 = 02), müssen gewisse Stationen durchwandert sein. Es müssen viele Bahnhöfe angefahren werden, bevor dieses Ziel erreicht ist. Die Wiedervereinigung der Duale liegt in einer Entwicklungsphase (nach der Lichträgersphäre), in der keine Inkarnationen auf der Erde mehr gemacht werden.
Birgit: Kann es passieren, dass sich ein Dual in einer anderen Sphäre befindet und in seiner Entwicklung somit weiter ist als der Andere? JOSUA: In der Regel ist es so, dass es innerhalb einer Sphäre maximal ein oder zwei Stufen Unterschied sein können. Mehr aber nicht, weil es nicht möglich ist, dass am Ende ein Teil wer-weiß-wie-lange auf den anderen warten muss. Dies wäre sonst ein Stillstand für den wartenden Teil. Birgit: Wenn eine Dualseele in der Entwicklung extrem fallen würde, würde die andere dann mit fallen? JOSUA: Ja, sie würde mitrutschen, weil der Abstand nicht zu gross werden darf. Wobei, ich muss hier noch etwas erklären, nicht dass ihr meint, dass zum Beispiel der maskuline Teil durch irgendwelche Dinge, die er tut, in seiner Entwicklung zurückgeworfen wird, während der feminine Teil gleichzeitig in seiner Entwicklung schon soweit ist, dass er weitergehen könnte. So ist dies nicht zu sehen. Die Entwicklung der beiden Duale müsst ihr als ein gleiches Durchwandern eines gleichen sozialen Umfeldes sehen. Nur: Der eine macht es maskulin und der andere feminin. Der Entwicklungsstand ist immer der gleiche. Das heißt, wenn du dir als femininer Teil ein soziales Umfeld aussuchst, dann ist deine Dualseele in dem gleichen Umfeld zu finden. Birgit: Was würde praktisch geschehen, wenn ich hier auf Erden irgend etwas ganz Entsetzliches tun würde? JOSUA: Dann würde deine Dualseele auch etwas ganz Entsetzliches tun. Er durchwandert das gleiche soziale Umfeld und würde genau den gleichen Fehler machen. Birgit: Und wie weiß er dieses? Hat er dann eine "bestimmte Karte" gezogen? JOSUA: Nur der Karmische Rat weiß dieses. Birgit: Er wird dieses doch erfahren, wenn ich zurückkomme. JOSUA: Nein, wenn du in diesen Dung hinein gegriffen hast und zurückkommst, wärst du ja in deiner Sphäre tiefer, und der Kontakt zu ihm ist nicht vorhanden. Außerdem wird dies dann so geregelt, daß er sofort inkarniert, wenn du zurückkommst. Dirk: Dieser Griff in den Dung würde doch in deinem Bild von vorhin bedeuten, dass wir erst einmal eine Station, einen Bahnhof zurück müssen. Mich würden die Stationen interessieren, die vor den Dualseelen liegen. Was sind dies für typische Entwicklungsstufen, die die Duale gemeinsam bzw. jeder für sich durchleben muss, damit sie wieder Eins werden können? JOSUA: Das ist allgemein gar nicht so ohne weiteres zu beantworten. Es sind aber immer die sozialen Unterschiede, die es zu erlernen gilt - ob nun als maskuliner oder femininen Teil. Als der Geist getrennt wurde, getrennt in feminin und maskulin, und die ersten Menschen auf Erden inkarnierten und somit eine erste Beseelung stattfand, wurde festgelegt, wer welche Erfahrung zu machen hat. Die Erfahrungen, die damals gemacht wurden, waren aber sehr gering, die Leben waren kurz, und viele Seelen mussten erst einmal lernen, was Weiblichkeit und was Männlichkeit bedeutet. Birgit: Von welcher Zeit sprichst du jetzt? JOSUA: Von der Steinzeit, von den Anfängen. Man lernte erst einmal, was feminin und was maskulin ist. Es kam danach nicht mehr vor, dass der maskuline Teil den femininen Teil tötet oder verletzte. Es gingen nur die maskulinen Seelen aufeinander los. Rolf: Zu der Zeit, so sagtest du einmal, gab es ja noch keine geistige Begleitung. JOSUA: Die Schutzpatrone und Geistführer wurden dem Menschen erst nach einer Zeit zur Seite gestellt, als man die Meinung bekam, dass eine gewisse errungene Erfahrung auch während der Inkarnation bestand haben sollte - so sehe ich es. Und ich muss sagen, dass dies meine Philosophie ist. Dies hier ist kein Manifest, dieses ist nur meine Logik. Die Menschen, die Seelen, haben sehr lange gebraucht, um zu begreifen, was feminin und maskulin ist. Bis weit ins Mittelalter dominierte nur die pure Kraft, und damit die Seelen etwas mehr Kontrolle erhielten, kam dann durch JESUS die Begleitung aus dem Geistigen Reich. Die Seelen waren nicht mehr alleine. Diese Schutzpatrone oder Geistlehrer sind ja nicht gekommen, weil die Seelen sich fürchteten, alleine hier auf Erden zu sein, sondern weil hier eine Erfahrung mitgegeben werden sollte, um eine andere Entwicklung zu vollziehen. Wenn ihr eure Geschichte betrachtet, so findet ihr einen (geistigen) Stillstand von den Anfängen bis zum Kommen von JESUS. Die Entwicklung war festgefahren, die Frau war die Dienende und der Mann der Herrschende. Der maskuline Teil begann, unter sich Hierarchien zu bilden. Die eigentliche Entwicklung blieb aus, das einzige, was geschah, war, dass man sich gegenseitig den Kopf einschlug und versuchte durch Reichtümer und Besitz eine Klassifikation herbeizuführen. Rolf: Also kann man im Prinzip sagen, dass die erste Phase mit der Erkenntnis oder dem Herausbilden des Männlichen und Weiblichen beendet war. Danach war keine Evolution mehr möglich, und es herrschte ein geistiger Stillstand bis zur Einführung der geistigen Begleitung. JOSUA: Ja, der Stillstand resultierte aus der Tatsache, dass die inkarnierten Seelen ja nicht ihr Wissen dabei hatten, es bestand keine Verbindung zum Geistigen Reich, worüber dieses Wissen zumindest zu gewissen Zeitpunkten hätte einfließen können. Man spricht heute lapidar vom schlechten Gewissen (anstatt von der Seele bzw. der "Stimme" des geistigen Führers). Zu der damaligen Zeit gab es in diesem Sinne gar kein Gewissen, man empfand es gar nicht tragisch, wenn man dem Gegenüber einfach so den Kopf abhaute. Auch derjenige, dem dieses angetan wurde, empfand es nicht. Er hatte nur Angst um sein Leben. Es waren Existenzängste vorhanden, aber auch er sah dieses nicht dramatisch (unter dem Gesichtspunkt der Ethik). Aus der Erfahrung heraus, dass man erkannt hatte, dass dieses Vorgehen keinen Nutzen hat, musste eine Veränderung herbeigeführt werden. Hier musste etwas geschehen, hier musste zu dem Selbsterhaltungstrieb noch etwas anderes hinzukommen, etwas, was man Humanität und Mitleid nennt. Die Integration dieses Bewußtseins passiert nicht von Heute auf Morgen. Es dauerte seine Zeit. Auch heute könnt ihr sehen, dass es noch nicht ganz so funktioniert - aber ihr kommt dem schon näher: Menschenrechte und Humanität rücken immer mehr in der Vordergrund. Rolf: Gut, was noch an Fragen offen ist, machen wir beim nächsten Mal. JOSUA: Es ist ein schwieriges, oftmals undurchsichtiges Gebiet, weil es über die einfache Vorstellung hinausgeht. Es ist auch nicht Sinn der Sache, meine Freunde, die Dualität bis ins Kleinste zu erörtern, weil ihr sie nicht erfassen könntet. Dieses kann ich mit euch nicht machen. Eure Erkenntnisse, was die Dualität anbelangt, werdet ihr wieder erlangen, wenn ihr im Geistigen Reich seid - und zwar unter dem Aspekt, dass in dem Moment die Dualität für euch gar nicht mehr wichtig ist. Ich muss euch auch sagen, dass es viele Dualseelen gibt, die zusammen inkarniert sind und die sich, wenn sie wieder im Geistigen Reich sind, aus den Augen verlieren. Dieses muss bei euch nicht geschehen, aber es kann geschehen. Rolf: Jetzt liegt natürlich die Frage nahe, warum dieses so ist. JOSUA: Nein, nein, dieses hat nichts mit dem "Warum" zu tun, sondern es ist der natürliche Lauf. Ihr seid euch in diesem Leben begegnet, ihr seid euch nahe gekommen, näher als es vielleicht im Geistigen Reich möglich ist, weil ihr dort auf unterschiedlichen Schwingungsebenen lauft - ohne Wertigkeit. Dualseelen können nicht nach einem gemeinsamen irdischen Leben zusammen kommen, sondern hier müssen noch getrennte Wege vorhanden sein. Dirk: Du hast das Thema mit dem Begriff des Mythos begonnen. Ich glaube, dass bei mir diesbezüglich eine Art Hoffnung besteht: Nämlich, dass eine große Harmonie herrschen muss, wenn die Dualseelen sich wieder vereint haben. Gerade dieser Gedanke an diese Harmonie macht das Thema für viele Menschen so interessant. Ich denke, wir stoßen hier in Entwicklungsbereiche vor, wonach sich viele sehnen. JOSUA: Ich freue mich auch, wenn ich einmal mit meiner Dualseele wieder zusammenkomme, weil ich mir davon viele Erkenntnisse verspreche. Obwohl ich diese Erkenntnisse momentan nur individuell betrachten kann, so werden sie doch mit anderen ineinander fließen. Aber was für ein Gefühl dieses dann ist, wie lange dieses Gefühl dann anhält, das weiß ich nicht - ich habe es noch nicht erlebt. Und es wird uns auch niemand sagen können, weil wir in diese Bereiche nicht vorstoßen können. Nicht die Dualität ist im Vordergrund zu sehen, sondern wirklich mehr die unterschiedlichen Freundschaften innerhalb der Gemeinschaft oder innerhalb der Familien. Dieses zu erkennen, zu forcieren und gemeinsam versuchen, die Erkenntnisse zusammenzutragen, ist das Wesentliche. So, ich wünsche euch noch eine harmonische Zeit. Geht in Frieden. Es gibt zur Zeit nichts, was ich euch mitgeben könnte. Damit GOTT ZUM GRUSS, bitte die Musik. Es erfolgte die Danksagung und die Verabschiedung seitens des Kreises. |