zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 41 vom 09.02.2002 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Am heutigen Abend hießen wir Thomas als neues Kreismitglied willkommen. Durch das Medium Jürgen meldete sich zunächst der Führer des geistiges Schutzes, CABUCLO und anschließend der mit dem Kreis arbeitende Lehrer JOSUA. Der Körper von Jürgen wurde ganz übernommen, die Durchgaben erfolgten mündlich.

CABUCLO: Als erstes begrüße ich euch ganz herzlich, wünsche euch ein gesegnetes neues Jahr, und hoffe für euch, dass dieses Jahr etwas friedlicher verlaufen wird.

Des weiteren bin ich gekommen, um unseren Freund Thomas in diesem Kreis willkommen zu heißen. Ich werde dich ab sofort mit aufnehmen in den Schutz dieses Kreises, und hoffe, dass die Integration reibungslos verlaufen wird, dass eine harmonische Arbeit, eine verständnisvolle und fruchtbare Arbeit dabei herauskommt. Des weiteren freuen wir uns darüber, ein weiteres Kreismitglied zu haben, welches zu den Thematiken einiges beitragen kann.

Eine Reinigung deiner Aura ist nicht von Nöten, da du in dieser Schwingung ja nun schon einiges gewandelt bist. So das wir von diesen Dingen absehen können.

Thomas: Ja, schön.

CABUCLO: Damit GOTT ZUM GRUSS und Hoka-Hey Washinikos.

(Es erfolgte ein fließender Wechsel mit JOSUA.)

Betty: Gott zum Gruß JOSUA.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS, dieser Wechsel,... normalerweise muss ich mit Jürgen kämpfen, und jetzt ist alles frei. Das ist gerade so, als wenn man gegen ein Hindernis anlaufen will, und es ist gar keins da.

Wir freuen uns, dass wir wieder einmal alle beisammen sind, jetzt im neuen Jahr. Auch euch noch ein gesegnetes neues Jahr. Thomas, du wirst jetzt viele Gespräche führen müssen. Du weißt, auf was du dich da eingelassen hast?

Thomas: Ich ahne es, ja.

JOSUA: Auch ich möchte dich ganz herzlich begrüßen. Es ist ein Unterschied, ob du dabei bist, oder ob du dazugehörst. Wir freuen uns darüber, hier Verstärkung zu bekommen, sehen natürlich auch die kleinen Dinge, die da wieder kommen werden.

Thomas: Ich glaube bei der Art und Weise, wie sich das ganze hier entwickelt hat und mit welcher Leichtigkeit dieser Kreis zu der Entscheidung gekommen ist, mich dazu zu nehmen, und mit welcher Leichtigkeit ich mich entschlossen habe, diese Entscheidung anzunehmen, wird es schon ganz gut laufen.

JOSUA: Das ist eigentlich das Wunderbarste an dieser Sache, dass gerade du, entschuldige bitte, der ja eigentlich am Anfang den Dingen zwar nicht entgegen, aber doch mehr als skeptisch gegenüber war, jetzt so zu uns stehst. Darüber freuen wir uns am meisten, und wir erhoffen uns auch, da sind wir sehr egoistisch, positive Ansätze innerhalb des Gespräches, innerhalb der Thematik. Vielleicht etwas Philosophie? Ich versuche es bei jedem.

Dirk: Wie geht es dir?

JOSUA: Danke der Nachfrage.

Dirk: Gut?

JOSUA: Selbstverständlich.

Dirk: Geht es dir immer gut?

JOSUA: Das ist eine relative Frage, das hängt ganz von der Schwingung ab, die ich empfange. Ich bin hier der Schwingung unterworfen, sei es durch den Körper, sei es von euch und so weiter. Heute ist das alles sehr angenehm.

Mir persönlich als Seele, in meinem Bereich, geht es immer gut. Selbst wenn ich nachdenklich bin und mich zurückziehe, geht es mir gut. Also ich habe keine Bauchschmerzen oder so etwas, nein, das nicht.

Dirk: Wir haben ja nun Kontakte zu spirituell Interessierten, bei denen auch schon mal die Meinung vorhanden ist, dass sie gerne spirituell arbeiten möchten. Wie würdest du das bewerten, wenn wir jetzt sagen, liebe XY aus Bamberg, da gibt es noch jemand, der wohnt da und da, und ich mach euch mal bekannt.

JOSUA: Das finde ich sehr gut.

Dirk: Das wäre also nicht zu weit in die Entscheidungsfreiheit eingegriffen?

JOSUA: Nein, ganz im Gegenteil. Denn hier liegen ja gemeinsame spirituelle Denkweisen vor - auch wenn sie vielleicht noch unterschiedlich sind. Aber sie werden es dann erkennen, ob hier eine Zusammengehörigkeit da ist.

Dirk: Gut.

JOSUA: Die Kreise übrigens, um darauf noch einmal zurück zu kommen, die wir aussuchen und zusammen führen, die sind selten.

Birgit: Wir haben eine weitere Frage von E., die wissen möchte, wer ihr Vater in der vorletzten Inkarnation war und zu welcher Zeit das war. Das war die Sache, dass sie seid zwanzig Jahren seinen Namen im Kopf hat, und da hattest du ihr gesagt, dass dieser Name zu ihrem Vater in der vorletzten Inkarnation gehört. Sie würde jetzt gerne mehr darüber wissen.

JOSUA: Ich überlege gerade, ob das wichtig für sie ist. Ich muss jetzt hier etwas aufgreifen, damit das richtig verstanden wird: Ich bin kein Freund davon, einer jetzt materiell lebenden Seele zu sagen, was in vergangenen Inkarnation für sie relevant und wichtig gewesen war. Dass für sie dieser Name eine gewisse Bedeutung hat, habe ich ihr erklärt. Sie sollte sich aber den Gefallen tun, die Dinge dann einfach so anzunehmen, wie ich es sagte. Nichts, aber auch gar nichts hilft es ihr, wenn ich ihr jetzt aus dem Schicksalsleben ihrer vorletzten Inkarnation berichte - ganz im Gegenteil. Für sie ist nur das wichtig, was ich ihr gesagt habe, sie weiß jetzt, woher dieser Name stammt.

Wenn ich ihr jetzt sage, was zu der damaligen Zeit geschah, beinhaltet das ja etwas von ihrem Schicksal, von einem vergangenen Leben. Wenn ich dieses täte, bringe ich doch etwas hervor, was sie für sich jetzt erst einmal an die Seite gelegt hat und nur als ein Andenken mitgenommen hat.

Es bringt nichts, sondern es würde nur immer neue Fragen aufwerfen. Sie würde zwar im ersten Moment sagen, ah ja, kann ich verstehen, aber spätesten nach zwei Tagen käme, was sehr verwirrend wäre, ihr Lebensweg in Gefahr.

Marion: Es würde also noch zu grossen Einfluss nehmen auf ihre jetzige Inkarnation.

JOSUA: Genau. Resultierend aus der Tatsache, dass sie ja noch sehr an diesem Namen hängt und mit ihm etwas verbindet.

Dirk: Anton, unser Freund aus Indonesien...

JOSUA: ...will seine "Namen" haben.

Dirk: Genau, haben wir sie?

JOSUA: Nein, aber ich kann eine Erklärung geben, damit er dieses versteht. Der Bereich, wo sich die Geistwesen befinden, liegt außerhalb meines Bereiches, außerhalb des Bereiches der Sphären, die ich erreichen kann, um jemanden zu finden und ihn zu beauftragen, zu sagen, kümmere dich darum. Hier prallen unterschiedliche Glaubensfronten aufeinander. Es ist schwer, nicht so einfach wie bei euch: Hier nützt uns nicht etwa ein Personalausweis, ein Reisepass oder ein Visum, das wir beantragen könnten, um dann diesen Bereich zu betreten. Und selbst wenn dieses gelingen würde, wäre es für uns unwahrscheinlich schwer, dann ausgerechnet diejenigen zu finden, die der liebe Anton jetzt von mir genannt bekommen möchte. Genauso wenig kann ich ihn besuchen, ich komme dort nicht durch.

Das heißt nicht, dass diese Gruppe in Indonesien jetzt negativ wäre, sondern sie ist anders. Sie ist in ihrer Harmonie genau wie wir - aber anders. Es ist noch nicht soweit, dass diese beiden Dinge ineinander fließen können, so dass wir ungehindert Kontakt haben können. Darin liegt die Schwierigkeit, und hier aus den unteren Sphären bekomme ich schon gar keinen dorthin, das heißt, ich kann es nur selbst versuchen.

So, selbst wenn ich jetzt in die Bereiche reinkomme, dann nach unten schaue und gucke, welcher Schutzpatron oder Geistlehrer jetzt ihm zur Seite steht, wird es für mich unwahrscheinlich schwierig. Das ist genauso, wenn ich jetzt zu dir sage, guck doch mal nach dem Freund von der "Beatrice Geiselmüller" in Australien. Ich glaube du würdest sehr lange dafür brauchen. Man darf das Ganze nicht so sehen, dass das ja ein Geistwesen ist, und der macht dann wie diese "Jeanny" und dann ist es da. Es tut mir leid für Anton, ich würde ihm so gerne hierzu etwas sagen, aber ich habe noch keinen Input. Ich könnte natürlich jetzt irgendeinen Namen sagen, der nicht der Wahrheit entspricht, aber damit ist ihm doch nicht geholfen, oder?

Dirk: Nein, dann ist es so besser. Wir sagen ihm, dass es hier Schwierigkeiten gibt, natürliche Schwierigkeiten.

JOSUA: Natürliche! Es hat nichts damit zu tun, dass irgend einer jetzt negativ oder nicht so reif ist, sondern es hat einfach etwas mit den Interessen zu tun, mit den unterschiedlichen Denkweisen, denn das sind unsere Grenzen.

Dirk: Wäre es denn etwas anderes, wenn man diese räumliche Distanz aufhebt? Meinetwegen wenn er hier mit am Tisch säße, wären dann seine Geistlehrer, Schutzpatrone gleich nebenan, so dass eine Verständigung zwischen euch und ihnen stattfinden könnte?

JOSUA: Dann ist die Wahrscheinlichkeit sie zu erreichen weitaus größer. Weil sie zumindest aus einer Neugier heraus, vielleicht etwas an sich heranließen. Du darfst auch dabei nicht vergessen, dass wir uns genauso reserviert und zurückhaltend verhalten würden, wenn ihr z.B. in einem kulturell anderem Land an etwas teilnehmt. Ich weiß nicht, ob ich mich da soweit offenbaren würde, dass die fremden Geistwesen an mich herankämen, ich wäre sehr vorsichtig. Ja, so müsst ihr das sehen.

Birgit: Da müsste es so etwas wie Dolmetscher geben.

JOSUA: Ja. Wir denken und meinen wohl das Gleiche, so sehe ich es von meiner Warte aus, aber wir benutzen andere Schwingungen, und die zu überbrücken, ist für mich sehr schwer.

Marion: Und SHARI kann da auch nichts machen?

JOSUA: Nein, SHARI hat sich zu sehr in unsere Gruppe integriert, als das sie jetzt einfach wechseln könnte. Dafür bedarf es vieler Seelen, um hier Grenzen und Denkweisen aufzuheben, das dauert tausende von Jahren. Das ist nicht so einfach. Eure Glaubenskriege, die ja jetzt gerade wieder sehr extrem sind, beweisen dieses. Ihr seht, wie schwer es ist Grenzen zu verwischen. Also schöne Grüße an Anton, er möge mir nicht böse sein, ich habe ihn gerne, aber ich kann ihm in dieser Richtung nicht helfen. Alles andere gern.

Rolf: Heißt das, dass die Schwingung der siebten Sphäre in den unterschiedlichen Glaubensbereichen nicht identisch ist?

JOSUA: Richtig.

Rolf: Also gibt es für jeden Glaubensbereich eine spezifische Schwingung in den jeweiligen Sphären, egal in welcher, und die sind nie kompatibel.

JOSUA: Nicht nie sondern noch nicht. Man spricht hier auch von Interessengruppen und solange noch eine Individualität vorhanden ist, sind doch gerade die einzelnen Gemeinschaften in sich geschlossen. Wir hatten dieses Thema schon einmal.

Rolf: Interessengemeinschaft, okay, aber setzt du in diesem Fall eine Sphäre mit einer Interessengemeinschaft gleich?

JOSUA: Auch innerhalb der Sphären gibt es unterschiedliche Interessen. Das heißt, dass die Sphären eigentlich nichts anderes als Erkenntnisstufen sind. Und je höher meine Erkenntnis zum Kollektiv ist, um so höher steige ich in dieser Sphäre. Das heißt aber auch, dass ich in diesem Kollektiv trotzdem Allah, Buddha und so weiter sehen kann. Du darfst nicht vergessen, dass gerade diese unterschiedlichen Auffassungen im Geistigen dazu beitragen, dass hier eine Konfrontation gegeben wäre, wenn sie aufeinander prallen würden.

Die eine Gruppe würde jetzt sagen: "Nein, dieses Kollektiv heißt Gott." Die andere würde sagen, dass dieses Kollektiv Allah heißt. Da diese Interessengemeinschaften nun innerhalb des Geistigen Reiches weitaus intensiver und stabiler als auf Erden sind, ist hier eine Trennung vorhanden. Du musst es also so sehen, dass diese Sphären, die Erkenntnisse zum Kollektiv, wohl gleich, in ihrer Anschauung aber trotzdem anders sind.

Marion: Ist es diese Anschauung, die die ehemalige Lady Diana versucht miteinander zu verbinden?

JOSUA: Richtig, sie setzt sich dafür ein, diese Grenzen aufzuheben, oder - um es jetzt einmal weltlich auszudrücken - dass diese Sache global wird. Solange aber noch eine Uneinigkeit in der Materie, gerade in den Glaubensfragen, besteht, so lange besteht diese auch im Geistigen Reich.

Hier auf Erden geht ihr mit Gewalt aufeinander los, da lasst ihr all eure Meinungsverschiedenheiten in Aggressionen den freien Lauf. Im positiven Geistigen Reich ist dieses nicht möglich, da werden sie getrennt.

Dirk: Du redest ja in einem Atemzug von Allah, von Buddah, vom Kollektiv. Wenn ich mir jetzt deine Sphäre vor Augen führe und diese Erkenntnis einmal als Maßstab nehme, dann gehe ich jetzt einfach davon aus, dass die anderen in deiner Sphäre eine ähnlich übergeordnete Betrachtungsweise inne haben. In diesem Fall dürften dann aber die Differenzen doch gar nicht mehr so groß sein, oder irre ich mich hier?

JOSUA: Es ist unsere Gruppe, die versucht hier globaler zu denken, aber das ist unsere Gruppe, und das heißt nicht, dass die anderen Gruppen davon auch angetan sein müssen.

Marion: Sie haben zwar auch ein spirituelles Denken in einer ähnlichen Richtung, aber sie unterscheiden sich doch in gewissen Ansichten.

Dirk: Sie würden nie auf die Idee kommen und z.B. das Nirwana als Kollektiv sehen, sondern nur die Werte, wie man dahin kommt, sind gleich?

JOSUA: Sie betrachten es für sich so, wie sie ihr(e) Leben gelebt haben. Wenn die Erkenntnis kommt, dass das Ganze Eins ist, dann werden sie einen Schritt weitergehen, ihre Seele aufgeben und ihren Geist verschmelzen. Dann ist dieses gegeben. Bis dahin wird es immer wieder Nachschub in den siebten, fünften oder anderen Sphären geben, wo dann diese Unterschiede vorhanden sind.

Birgit: Kann man sagen, dass unsere Gruppe multikulturell ist? Wir haben ja unterschiedliche Richtungen, die Indianische, die Asiatische, die Europäische, die Afrikanische, innerhalb unserer Familie.

JOSUA: Dieses ist aber nur unsere kleine Gruppe. Das heißt, die anderen Gruppen, selbst die Christlichen, stehen uns noch mit Skepsis gegenüber. Wir versuchen zwar hier das Ganze zu erweitern, aber es sind nur einzelne Individuen, die hier mit hinzu gekommen sind.

Rolf: Das heißt, ihr habt eigentlich so eine Art Vorreiterrolle inne?

JOSUA: Nein, dieses würde ich so nicht bezeichnen, sondern hier ist die Ursache eigentlich viel mehr aus der Situation entstanden: Dadurch dass CABUCLO und COMANSHU bei Betty waren, brachten sie ihre Anschauungen mit. Es war nicht von vorne herein alles Friede und Freude bei uns. Mit JEREMIAS war es diesbezüglich etwas anders und bei SHARI ist es so, dass ich sie schon etwas länger kenne.

Marion: Wir haben noch eine Frage zur Wiedergeburt von Jesus: "Jesus Christus hat vor ca. 2000 Jahren davon gesprochen, dass er einst wiederkehren wird - auf gänzlich anderem Wege, diesmal nicht durch die Fleischwerdung (Inkarnation). Er gab durch sein Versprechen allen, die ihn lieben, unmissverständlich die Hoffnung auf eine menschliche Existenz ohne Gewalt und Hass, Leid und Trauer. Ein tausendjähriges Reich wolle er aufbauen, und er gab zu verstehen, dass er bis zu seiner neuerlichen Ankunft viele Seher und Propheten (Medien) inspirieren werde, es durch das innere empfangene Wort anzukündigen: "Noch vieles hätte ich euch zu sagen, doch ihr könnt es jetzt noch nicht ertragen. Wenn aber jener Geist der Wahrheit, kommt, wird er euch in alle Wahrheit einführen. Er wird nicht aus sich selber sprechen; er wird vielmehr reden, was er hört, und wird euch verkünden, was künftig ist" (Joh. 16,12-14)."

"Unter ihnen war auch Jakob Lorber, der um 1850 seine Worte zu Papier brachte und von Kennzeichen sprach, die unübersehbar Jesus erneutes Auftauchen ankündigten. Schon damals sprach Lorber von Erfindungen, die die Menschheit in atemberaubender Geschwindigkeit immer schneller vorantreiben werden - angefangen bei der Dampfmaschine bis hin zur Entdeckung der Atomphysik. Parallel dazu wird sich die Lieblosigkeit, der Hass, der Egoismus in nie gekannter Form unter den Menschen ausbreiten. Folgen davon sind Kriege, Armut, Hunger, Ungerechtigkeit und die Ausbreitung von Krankheiten. Auch die Erde wird sich bemerkbar machen und Erdbeben, gewaltige Stürme zu Wasser und zu Land sowie Vulkanausbrüche werden an Häufigkeit und Ausmaß drastisch zunehmen."

"All dies geschieht zusehends in unserer jetzigen Welt. Die Stärke all dieser Vorzeichen richtet sich nach dem Verhalten der Menschen: Trübsal in nicht gekannten Größenordnung wird unter alle Menschen kommen und nur die, die in Gott und in Jesus einen Anker gefunden haben, werden diese Zeit des Sturmes überstehen. Damit nicht auch diese Freunde der Liebe und der Wahrheit in dunklere Spähren abfallen, wird letztendlich Jesus Christus, wie er schreibt "aus den Wolken", zurückkommen, um all die, die an Ihn geglaubt haben, in sein tausendjähriges Reich zu führen, wo nur noch Liebe und Weisheit Schlagwörter der Menschen sind und mit deren Hilfe sie sich die nächste höhere Stufe Richtung Gott erarbeiten können."

Die Frage kommt von einem Leser, der von Jesus' großen Versprechen bisher nichts in unseren Protokollen lesen konnte. Er hält dieses Versprechen für den Inbegriff der Hoffnung, die Jesus, der Messias all den Zweifelnden und Suchenden gegeben hat und fragt, wie das geistige Reich zu dieser nicht nur menschlichen Hoffnung steht und inwiefern Gottes Schafe aus anderen Ställen der Schöpfung an diesem Vorhaben beteiligt sind?

JOSUA: Hier hätten wir ein Thema, zu dem viel niedergeschrieben wurde, um den Menschen Hoffnung zu geben.

Der Mensch ist dabei derjenige, der bestimmt.

Aber der Mensch oder die vielen Seelen können und würden sich nicht regenerieren oder weiterentwickeln allein dadurch, dass JESUS erscheint. Das wollen sie gar nicht, das geht auch gar nicht, es würde gegen das göttliche Gesetz verstoßen. Der Aufbau eines 1000-jährigen Reiches durch Jesus ist also ein frommes Wunschdenken (siehe auch unten) von Menschen, die in einer Zeit gelebt haben, die voller Leid, Schmerz und Entbehrungen war. Sie versuchen hier etwas zu finden, wo all diese Dinge nicht mehr vorhanden sind.

Die Entwicklung der Technik und die weitere Entwicklung, die dadurch entstand, nämlich der Neid, der sehr groß wurde, die Habsucht und auf der anderen Seite auch der Wohlstand, der die Seelen auch in eine Lethargie führte, ist ein Werk von sowohl negativen als auch von positiven Strömungen. Die Technik ist eine Gabe, die nur der Mensch hier auf Erden nutzen konnte. Die Frage dabei ist, wie und wozu er sie nutzt. Er hat beide Seiten in Betracht gezogen. Er ist jetzt langsam im Begriff diese Entwicklung, diese rasante Entwicklung, auch positiv umzusetzen.

Die Situationen die beschrieben wurden, die Auswirkung der Technik betreffend, sind allein vom Menschen geschaffen worden. Die Hoffnung, dass nach Fehlschritten immer wieder jemand kommt und - wie sagt man so schön - den Karren aus dem Schlamassel zieht, ist eine Meinung, die verkehrt ist: JESUS wird nicht kommen, um den Karren aus dem Schlamm zu ziehen, sondern "JESUS" wird dann kommen, wenn der Mensch, wenn die Seelen es geschafft haben - und zwar alle - miteinander auszukommen und wenn das Spirituelle im Vordergrund steht.

Die Wiederkehr von JESUS ist nichts anderes als die Weiterentwicklung der Humanität. Eine Entwicklung, die ihren Gang von ganz alleine geht, ohne jegliche Interpretation der Zeit. Sie ist wirklich, wie es auch gesagt wurde, nicht als Fleischwerdung zu sehen, sondern als etwas Gesamtes, als eine globale spirituelle Erkenntnis: Die Erkenntnis der Menschen, dass sie nach dem körperlichen Ableben eine weitere Existenz haben, die Erkenntnis, dass nichts, aber auch gar nichts, ein Ende hat, sondern dass alles nur einer ständigen Wandlung unterworfen ist. Wenn der Mensch gelernt hat, Geburt und Tod richtig zu verstehen, wenn die Menschen wissen, dass all das, was sie tun, irgendwann einmal auf sie wieder zurückkommt, wenn sie es begriffen haben, dass Handlungen für sie Folgen haben - egal in welcher Richtung, wenn sie gelernt haben, dass sie sich all das, was sie empfinden, und all das, was sie benötigen, nicht mehr erkämpfen müssen, dann ist dies die Wiederkehr, dann wird dieses Reich, von dem sie sprechen, kommen. Wenn diese Erkenntnis in den Menschen vorhanden ist, dann ist auch "JESUS" in ihnen.

Dieses Reich ist also nichts anderes als die Energie der Humanität und der Weisheit. Allerdings wird das Reich nicht einfach zugelassen, sondern hier sind noch Kräfte und Schwingungen am Werk, die dagegen, die gegeneinander arbeiten.

Dirk: Um es noch einmal herauszustellen: Wenn "JESUS" kommt, dann nicht als Person,...

JOSUA: ...sondern es wird...

Birgit: ...die Humanität und die Harmonie vorhanden sein,...

Dirk: ...und so wie er es uns vorgelebt hat, werden alle Seelen miteinander umgehen.

JOSUA: Genau. Was er damals verkörperte, muss erst von den Menschen selbst gelernt werden zu leben.

Was sollte er euch auch zeigen? Ihr wärt so und so nicht bereit. Und wenn er käme, dann wären es nur die, die in diesem göttlichen Glauben sind. Und dann frage ich dich, was ist denn mit denen, die nicht in diesem Glauben sind? So würde doch schon wieder gespalten werden, das kann nicht gut sein. Oder noch schlimmer: Es würde missioniert werden. Was wäre mit denjenigen, die dann nicht an Jesus oder an Gott glauben? Müssten sie überzeugt werden? So würde dann wieder etwas aus der Bibel herausgenommen und zu einem Dogma gemacht werden.

Nag-Hammadi-Kodizes, u.a. das Thomas Evangelium, Aufnahme 1949 in Kairo, aus Chronik  des Christentums, Chronik Verlag, Gütersloh/München (Anmerkung: Im Gegensatz zu den dogmatisch ausgelegten Evangelien der Bibel, enthält das in Nag-Hammadi um 1945 gefundene und auf 180 datierte Evangelium nach Thomas Worte von Jesus, die eine unmissverständliche Auskunft über das Reich Gottes auf Erden geben, u.a. fragten ihn die Jünger: "Das Königreich, an welchem Tag wird es kommen? Jesus sagte: Es wird nicht kommen, indem man darauf wartet; man wird nicht sagen: Seht, hier ist es, oder: Seht, dort ist es; sondern das Königreich des Vaters ist ausgebreitet über die Erde, und die Menschen sehen es nicht.")

JOSUA: Die Wiederkehr und das Reich Jesu ist philosophisch anzugehen, man sollte sich nicht in diesen Dingen, in dieser Hoffnung verlieren, sondern dazu beitragen, dass dieses Reich entstehen wird.

Birgit: Ich finde dieses ein ganz tolles Stichwort, dazu beizutragen, nicht nur zu theoretisieren, sondern dieses auch zu tun.

JOSUA: Nicht wahr?

Dirk: Bei der Verschiedenheit der Menschen kann der Beitrag doch nur gelingen, wenn man genau die Richtung vertritt, dass es eben das allgemeine Kollektiv gibt und nicht nur ein Buddha, oder ein Allah, der allein der Richtige ist.

JOSUA: Genau, und nicht nur einen lieben Gott.

Dirk: Ich habe noch eine kurze Frage zum Thema Déjà Vu: Wir hatten ein ähnliches Thema schon einmal angeschnitten, worin es darum ging, dass Geistwesen mitunter einfach Dinge ausplaudern. Nun gibt es doch aber auch ganz normale Alltagssituationen, in denen nicht jemand stirbt oder geboren wird, und bei denen man sagt, dass einem diese Situation bekannt vorkommt. Zum Beispiel in der Form, dass man plötzlich weiß, dass Rolf gleich das und das sagen wird. Worauf kann man diese Wahrnehmung oder diese Empfindung zurückführen?

JOSUA: Hier entsteht oftmals etwas, was ihr Telepathie nennt. Dieses hat nichts mit einem vorherigen Leben oder mit hier-bin-ich-schon-einmal-gewesen zu tun. Sondern ihr wisst, dass eure Gedanken elektromagnetische Schwingungen sind, und wenn diese zufälligerweise die gleiche Schwingung haben und aufeinander treffen, entsteht dieses Gefühl, dass einem etwas bekannt vorkommt.

Birgit: Oder man sagt beispielsweise, dass jetzt der und derjenige anruft - und tatsächlich geschieht dies dann auch so.

JOSUA: Ja, der Mensch wird in der Zukunft in der Lage sein, hier wirklich die Gedanken telepathisch zu übertragen - einige, nicht alle.

Dirk: Wenn mir Situation bekannt vorkommen, liegt es dann lediglich daran, dass die elektromagnetische Schwingung der Gedanken um Bruchteile von Sekunden schneller bei mir ankommen ist als das dazugehörige materielle Ereignis bei meiner körperlichen Wahrnehmung?

JOSUA: Ja, genau.

Dirk: Gut.

JOSUA: Gut, dann wünsche ich euch noch einen gesegneten Abend. Ich hoffe, dass ihr diese Woche gut übersteht. Ich wünsche es euch. Wir sehen uns ja schon bald zu einem wunderbaren Thema wieder. Damit GOTT ZUM GRUSS.

Es erfolgte die Verabschiedung und Danksagung.

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