zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 39 vom 03.11.2001 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Am heutigen Abend führten wir eine Sitzung vor geladenen Gästen durch. Nach einleitenden Worten von Rolf und Marion, meldete sich der mit dem Kreis arbeitende Lichtbote JOSUA durch das Medium Jürgen. Der Körper wurde ganz übernommen, die Durchgaben erfolgten mündlich.

Rolf: Ich möchte Sie am heutigen Abend recht herzlich begrüßen, hoffe, dass mich jeder gut verstehen kann und auch mit seinem Sitzplatz soweit zufrieden ist. Bevor ich auf den genauen Ablauf des heutigen Abends eingehe, möchte ich ein paar Worte über uns als Kreis erzählen. Als sich vor ca. vier Jahren unsere Wege hier im Materiellen trafen, war sich noch keiner so richtig klar darüber, was vor uns alle lag. Erst als wir mit unserem Freund JOSUA gewisse Dinge klären konnten, lichteten sich einige Nebelwolken. Für uns war es vordergründig mehr über Körper, Geist, Seele und vor allen Dingen mehr über das Zusammenspiel der verschiedenen Aspekte zu erfahren. Wir hatten jemanden, den wir fragen konnten, von dem wir Antworten erhielten.

Im Laufe der Zeit wurde uns als Kreismitgliedern die Aufgabe immer klarer. Die einzelnen Aufgaben kristallisierten sich heraus, und wurden von jedem eingenommen, ohne dass jemand extra darauf hingewiesen hätte. Da wäre Dirk, der für die Veröffentlichung im Internet Sorge trägt, unsere drei Medien, Marion, Jürgen, Betty, die liebe Birgit, die für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, und meine Wenigkeit, der die Aufgabe des Kreisleiters übernommen hat. Am heutigen Abend ist auch wieder unser Freund Thomas dabei, der sich um die Technik kümmert.

Die Entwicklung des Kreises und eines jeden Einzelnen ist durch den Kontakt, vor allem zu JOSUA, sehr geprägt worden. Wir lernten im Laufe der Zeit noch andere Freunde aus dem Geistigen Reich kennen, die speziell für den hier arbeitenden Kreis tätig sind: Wie z.B. KASSANDRA, die sich vorgenommen hat, für die Harmonisierung der Chakren und der Aura zu sorgen, SHARI, die sich um unser und auch um das Wohlbefinden anderer Seelen kümmert, COMANSHU, der die körperlichen Wehwehchen, wie z.B. Verspannungen der Muskulatur oder eingeklemmte Nerven, lindert, CABUCLO, der mit seinen Kriegern auch am heutigen Abend für den notwendigen Schutz sorgt, JOSUA habe ich bereits erwähnt und last but not least JEREMIAS, der immer ein wachsames Auge auf unsere Arbeit legt und – so er es für notwendig erachtet - ein Machtwort zu uns spricht, falls das Ganze ein bisschen aus dem Ruder geraten sollte.

Mittlerweile hat die Kreisarbeit, haben die Emotionen und Empfindungen, mit denen man in einer Sitzung konfrontiert wird, dazu geführt, dass dieser Part einen sehr großen Platz in uns einnimmt und dementsprechend Teil unseres Lebens geworden ist. Auch die Resonanz von Ihnen, die heute Abend hier sind, und die der nicht anwesenden Protokolleser bestätigen uns dieses.

Am heutigen Abend haben Sie nun die Möglichkeit, einen Teil dieser Symbiose, die wir mit dem Positiven Geistigen Reich eingegangen sind, zu werden, indem Sie mit JOSUA möglichst anregend Ihre Fragen diskutieren. Fragen, die sich auf das Thema "der Sinn unserer Existenz" beziehen - eine Thematik, die JOSUA vorgegeben hat und zu der jeder sicherlich unterschiedliche Meinungen, Ansichten, Ansätze und Fragen hat. Dieses kann aus der Sicht der jugendlichen Unvoreingenommenheit, der Neugierde oder aus der gereiften Erfahrung, auch aus der Elternrolle, heraus geschehen.

Im Gegensatz zum letzten Mal wird es keine Unterbrechung geben, so dass wir ungefähr einen zeitlichen Rahmen von ca. zwei Stunden haben. Anschließend werden wir uns gemütlich im hinteren Teil des Raumes zusammensetzen und Zeit für Gespräche finden. Marion liest gleich eine kleine Einleitung vor, die Jürgen nutzen wird, um sich an einen angenehmen Ort zurückzuziehen, um JOSUA die Übernahme zu ermöglichen. Dann würde ich sagen, dass ich Ihnen bzw. uns einen netten und aufschlussreichen Abend wünsche.

Marion: Bevor JOSUA mit Ihnen gemeinsam den Abend verbringen wird, möchte ich noch ein paar einleitende Worte vorlesen. Ich habe mir lange überlegt, was ich Ihnen zur Einstimmung auf das, was kommt, sagen möchte. Mir half dabei eine Geschichte, die mir ein lieber Mensch vor langer Zeit schickte. Doch genug meiner Worte, hören Sie nun die Geschichte:

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt.

Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm. Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das schönste Herz, was sie je gesehen hatten. Der junge Mann war sehr stolz und prahlte laut über sein schönes Herz.

Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte: "Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön wie meines." Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken, an einigen Stellen waren tiefe Furchen, wo ganze Teile fehlten.

Die Leute starrten ihn an: Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?

Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte: "Du musst scherzen", sagte er, "Dein Herz ist mit meinem nicht zu vergleichen. Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."

"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen, und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige rauhe Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben, heißt manchmal auch ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"

(Zwischenzeitlich übernahm JOSUA den Körper von Jürgen.)

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzen. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.

Diese Geschichte drückt eigentlich all das aus, was in jedem Uns sein sollte, nämlich die Liebe zu anderen und die Fähigkeit diese Liebe auch an andere weiterzugeben. Mag sie auch noch so gering sein, so erfüllt sie doch ihren Sinn. Niemand sollte sich verschließen, öffnen Sie am heutigen Abend Ihre Herzen!

Damit möchte ich unseren Freund JOSUA willkommen heißen.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS, der Friede sei mit Euch.

Ich freue mich den heutigen Abend wieder gemeinsam mit Ihnen teilen zu können. Ich hoffe, Sie können mich gut verstehen, denn ich brauche noch etwas Zeit, bis ich die Stimme so in der Gewalt habe, dass es lauter klingt. Geht es so?

(Bestätigung der Gäste.)

JOSUA: Der gute Rolf hat uns, insbesondere Ihnen schon erklärt, wie der menschliche Kreis entstanden ist, wie er sich zusammensetzt und was der Sinn dessen ist, was dort geschieht.

Stellen Sie sich vor: Auch wir besitzen so einen Kreis, in dem es nicht viel anders aussieht. Nur, dass wir versuchen unseren Kreismitgliedern und den Menschen aufzuzeigen, dass das, was einmal wird, real ist.

Uns geht es nicht darum, den Menschen mit komplizierten Worten und Theorien eine imaginäre Welt darzustellen, sondern wir als Kreis legen Wert darauf, das Reale darzustellen: Das Leben nach dem Tode.

Ein Leben, das sich wohl von dem Materiellen unterscheidet, aber trotzdem nicht besonders anders ist. Auch wir haben einen Tagesablauf und unsere Tätigkeiten. Auch wir haben unsere Ruhezeiten, in denen wir uns in uns zurückziehen und unsere nächsten Schritte planen können.

Was uns unterscheidet ist, dass man viele Dinge mit etwas mehr Abstand betrachtet und eine andere philosophische Sichtweise hat, weil man die Dinge nicht nur im Materiellen sieht und somit weltlich, sondern mehr kosmisch. Bei unserer Gruppe, unserem Kreis geht es hauptsächlich darum, den Sinn zu erklären, warum Inkarnationen und das Leben auf Erden wichtig sind. Warum überhaupt das Leben in der Materie gewollt ist.

Viele sagen, dass sie alles haben, was sie brauchen, wenn sie tot sind, wenn sie als Seele in ihrem Bereich leben. Genau das ist der Punkt, den wir klären wollen: Es gibt keinen Stillstand, keine vollendete Zufriedenheit, sondern ein Wachsen und ein Suchen, um zurückzukehren in das Kollektiv - oder wie viele von Ihnen sagen - um zu Gott zurückzukehren. So auch die Frage, warum sich damals ein Teil überhaupt abgespalten hat und wo der Sinn darin liegt. Wenn man doch wieder zurück will, dann hätte man sich dieses ja gleich sparen können...

Aber, alles hat einen Sinn.

Unsere Philosophie - denn das muss ich sagen, es ist unsere und nicht das endgültige Wissen, dieses besitzen wir auch nicht - meine Philosophie insbesondere, beinhaltet, dass diese Abspaltung vom gesamten Kollektiv gewollt ist. Warum? Um Erfahrungen zu sammeln. Ich kann nur Erfahrungen sammeln, wenn ich den Gegensatz habe. Also muss ich einen Gegensatz schaffen, wenn er nicht vorhanden ist. Somit wurde ein Gegensatz geschaffen. Das ist die simpelste Erklärung. Das sind Fragen, die wir vielleicht, nachdem ich mein Statement beendet habe, gemeinsam durchdenken können.

Viele von Ihnen waren auch schon das letzte Jahr da und kennen uns. Viele lesen, was wir in diesem Kreis sagen und erarbeiten - obwohl ich es nicht als Arbeit betrachte, sondern es mir ein Vergnügen ist. Ich denke, dieses jetzt noch einmal zu wiederholen, wäre nicht sehr zeitgemäß. Lasst uns lieber in der Thematik beginnen und gemeinsam versuchen, den Schritt zu erklären, warum Seelen inkarnieren und warum sie manche Wege auf sich nehmen, obwohl sie im Leben dann sagen, wie sie sich dieses nur antun konnten, oder warum manche glauben, dass das materielle Leben das Ein und Alles ist. Diejenigen, die hier sind, wissen, falsch, glauben an ein Weiterleben nach dem Tod. Wissen tut Ihr es noch nicht, aber ich kann es euch versprechen, Ihr werdet es erfahren. Es ist das einzige, was ihr nicht verhindern oder verändern könnt - höchstens den Zeitpunkt.

Der Weg durch die Sphären, der durch die Entwicklung geprägt wird, die Zugehörigkeit einzelner Seelen, die Frage, ob es Familien im Geistigen gibt oder ob es nur alles gute Freunde sind, wie es oft gesagt wird, sind alles Fragen, die wir gerne klären können und die dann mit zu dem Verständnis beitragen können, warum viele Dinge den gleichen Sinn haben, aber dennoch anders ausgesprochen werden.

Gast: Gibt es denn überhaupt Familien im geistigen Reich?

JOSUA: Ja, sie werden zwar nicht immer unbedingt Familie genannt, sondern eher als Interessengruppe, als Gemeinschaft bezeichnet. Es ist nicht so, wie hier auf Erden, wo Mann und Frau vielleicht mehrere Kinder haben, sondern im Geistigen Reich sind es mehr Wohngemeinschaften. Lasse es mich so sagen.

Gast: Lieber JOSUA. Ich habe eine Frage an dich: Ich habe über den Sinn des Lebens nachgedacht und mir eine Theorie überlegt. Für viele Menschen ist die Frage nach dem Sinn des Lebens nicht mehr so wichtig. Rein theoretisch gesehen, ist der Sinn des Lebens für die meisten Menschen nur noch zur Arbeit oder zur Schule zu gehen, um sich dort zu bilden oder um Geld zu verdienen. Außerdem wollen die Menschen verheiratet sein und zwei Kinder haben. Wenn man einmal genauer über den Sinn des Lebens nachdenkt, fällt vielen dazu nichts ein. Kann der Sinn des Lebens darin liegen, Lektionen wie Liebe, Hass, Trauer, Schmerzen, sich streiten und sich dann wieder vertragen, all diese Gefühle kennen zu lernen? Soweit ich weiß, ist die Seele zum Fühlen da. Das glaube ich zumindest. Stellt Hätten wir keine Seele, könnten wir auch nicht fühlen. So bin ich auf die Idee gekommen, dass der Sinn des Lebens darin liegt, zu fühlen. Haben wir deshalb eine Seele? Könnte ich mit meiner Theorie richtig liegen, JOSUA?

JOSUA: Ja, nicht nur theoretisch sondern auch praktisch gesehen, ist es so, dass ihr eine Seele habt. Die Seele ist nichts anderes als Emotion. Eine Energie, die den Geist schützt. Du hast schon richtig erkannt, dass die Emotion eigentlich der Sinn ist.

Leider ist es wirklich so, hier hast du auch Recht, dass viele den Sinn des Leben nur darin sehen, Reichtum, Familie und ein gutes Leben anzustreben. Aber der Sinn selbst kann auch in diesen Dingen verankert sein. Selbst aus dem Bestreben, nur den Sinn im Materiellen zu sehen, wird Erfahrung gesammelt. Erfahrungen, die man anschließend auswerten kann.

Der Hauptsinn liegt, wie du es schon sagtest, in der Emotion, im Gefühlsleben, im miteinander auskommen. Das ist der schwierigste Teil, gerade wenn unterschiedliche Seelen, sprich Menschen, zusammen kommen.

Im Geistigen Reich, bei uns, ist es so, dass wir Interessengemeinschaften sind, und so den unterschiedlichen Energien ausweichen können bzw. nicht mit ihnen konfrontiert werden. Dieses muss nicht unbedingt negativ sein. Selbst wir, in meiner Sphäre, aus der ich komme, haben unterschiedliche Interessengemeinschaften, unterschiedlich Ansichten, und es heißt auch noch lange nicht, dass all die Ansichten, die in einer Sphäre herrschen, unbedingt immer gemeinsame sind, sondern jeder besitzt seine Betrachtung, seine Erfahrungen, die er aus all den Inkarnationen, die er schon durchlebt und ausgewertet hat.

Gast: Ist es denn so, dass die Seele für die Emotionen, für die Gefühle da ist?

JOSUA: Die Seele ist nicht nur um zu Fühlen da, sondern die Seele gibt deinem Körper erst die Möglichkeit zu leben, zu empfinden und ihn zu bewegen. Denn das Gehirn, würde ohne die emotionale Hilfe den Körper ziemlich hilflos umher wandern lassen. Jede Handlung, die du begehst ist nicht nur ein logischer Fakt sondern auch geprägt von einer Emotion. Nämlich aus der Emotion heraus, gerade dieses in dem Moment tun zu wollen.

Gut erkennbar ist dieser Zusammenhang bei Menschen (Autisten), wo die Verbindung zwischen Seele und Körper, sprich im Gehirn, nicht einwandfrei funktioniert. Hier ist es oft der Fall, dass die Emotionen Purzelbäume schlagen, und der Körper damit überhaupt nicht zurecht kommt, so dass hier eine psychiatrische Behandlung notwendig ist, um hier - und dieses ist ja das Ziel eurer Psychiater - wieder einen Gleichklang herbeizuführen. Verstehst du dieses?

Gast: Ja, das habe ich verstanden.

Rolf: Wer möchte jetzt?

JOSUA: Moment, ich würde gerne noch einmal fortfahren mit den Interessengruppen, die wir ja auch im geistigen Reich haben: Es ist wichtig, dass ihr gerade hier auf Erden lernt, mit den unterschiedlichsten Interessengruppen zu harmonisieren. Man muss nicht unbedingt der gleichen Ansicht oder Meinung sein, aber man muss lernen, andere Meinungen und andere Interessen zu tolerieren - wenn man sie schon nicht akzeptieren kann.

Wie schwierig dieses ist, seht ihr zur Zeit an eurer weltlichen Situation, wie sehr hier unterschiedliche Interessen aufeinander prallen. Hier liegt aber der Sinn, warum Inkarnationen gemacht werden.

Im geistigen Reich ist dies nicht zu regeln. Das können wir nicht, weil wir hier Schwierigkeiten haben, die unterschiedlichsten Frequenzen auf einen Nenner zu bekommen. Wir brauchen, um Erfahrungen zu machen und ein Tolerieren des Anderen zu lernen, den Gegensatz der Materie.

In der Materie erkennen wir all die Gegensätze, die vorhanden sind. Wenn es die Materie nicht gäbe, glaubt ihr, wir würden dann die moslemische Glaubensrichtung kennen oder den Aberglauben, wie Voodoo, oder die christliche Glaubenslehre? Jeder hätte doch seine eigene Richtung. Bedingt durch das Leben auf oder in der Materie, sehen wir erst, wie viele Interessengruppen es gibt. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht - weil es wichtig ist - die Einigkeit, die Harmonie unter den Gruppen soweit zu bringen, dass sie sich verstehen.

Wenn ihr die Entwicklung, die Evolution eurer Erde betrachtet, dann werdet ihr sehen, dass es immer schwierig war, unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu bekommen. Früher wurde dies mit Aggressionen behandelt. Man ging aufeinander los und das in einer Art und Weise, die keine Klärung herbei führte sondern nur Dogmen. Wenn ihr diese ganzen Jahrhunderte hindurch geht, dann seht ihr, dass die Kriege zwar weniger aber heftiger wurden - und jetzt wieder im Kleinen aufblühen. Alleine daran kann man sehen, wie schwierig es ist, unterschiedliche Meinungen, Mentalitäten und Kulturen aneinander zu führen.

Im Geistigen Reich sind die unterschiedlichen Gruppen getrennt. Es wird also nicht passieren, dass z.B. eine christliche Seele mit einer mohammedanischen zusammentrifft. Wir wissen jetzt, dass es diese Gruppe gibt, und wir hoffen durch euch einen Weg zu finden, auch für uns im Geistigen Reich an diese Gruppe herantreten zu können, um ihr zu zeigen, dass unser Denken und unser Handeln gar nicht so unterschiedlich ist. Des weiteren... - ich rede zuviel, nicht wahr?

Marion: Kein Problem.

JOSUA: Es ist mein Lieblingsthema. Des weiteren wären da die Ansichten über Positiv und Negativ: Das Negative, wie es die Kirche sieht, eignet sich gut für Kinofilme - aber nicht für das reale Leben. Die Ansichten, bevor ich also irgend etwas als negativ im Sinne des kirchlichen Glaubens anerkenne, gehen sehr weit auseinander.

Was ist denn das Negative? Es ist doch nichts anderes als eine gegensätzliche Gruppe, die mit Aggressionen versucht, ihre Interessen auszubreiten und festzusetzen. Wir hoffen, dass wir diese Interessenkonflikte hier im materiellen Leben lösen können, und wir sind auch der Ansicht, dass es nur über das materielle Leben - mit dem Sinn des Daseins - erklärbar ist, also nur über das Wiedereingehen in das Gesamte, das Einswerden aller Interessen.

Wobei wir uns innerhalb des Kreises natürlich schon gefragt haben, was wir machen, wenn wir das Kollektiv erreicht haben. Ja, dann fangen wir wieder von vorne an, denn ein Stillstand darf es nie geben. Ein Stillstand bedeutet wirklich das Ende oder den Tod. Dann gäbe es nichts mehr, auch nicht zur rechten Seite Gottes sitzen, nein, dann säßen wir woanders. So, jetzt habe ich aber genug von mir gegeben.

Gast: Kann man sagen, dass das Leben auf der Erde ein Experiment ist, das dazu dient, bestimmte Dinge zu lernen? Lernt die Geistige Welt auch bestimmte Dinge von uns, so wie wir von der Geistigen Welt lernen?

JOSUA: Ja. Ich bin aber nicht damit einverstanden, dass es ein Experiment ist. Es ist nicht nur die Erde, auf der es materielles Leben gibt. Es gibt auch noch andere Planeten. Ein Experiment wäre es, wenn man bei Gelingen "Bravo" sagt. Wenn es aber nicht glückt, dann wären da ja noch mehr Planeten. Nein, das ist zu einfach. Diese Erde ist zu selten, um sie als Experiment zu betrachten. Sie ist ein Weg, eine breite Strasse, auf der sich viele Seele bewegen und kreuz und quer laufen, bevor sie verstanden haben, dass der Fluss in eine Richtung geht.

Richtig ist, dass es hauptsächlich darum geht, dass man gegenseitig lernt: Ihr lernt von uns, dass euer Leben nicht einmalig ist, sondern ein Weg oder ein Stückchen auf einem Weg, den ihr beschreitet. Wir lernen von euch, indem wir euch betrachten, wie ihr diesen Weg geht, welche Entscheidungen ihr trefft und wie ihr mit anderen Kulturen usw. umgehen könnt. Aus diesen Dingen lernen wir und versuchen dann, die Erkenntnis hier von Geistiger Seite aus für uns zu nutzen.

Gast: Ich habe folgende Frage: Und zwar geht es darum, ob ihr in eurer Interessengemeinschaft auch Verbindung zu eurer Seelenfamilie habt, also den Punkt, von dem ihr letztendlich gekommen seid und wo ihr hingehen wollt?

JOSUA: Moment, wir müssen hier jetzt etwas klarstellen: Die Seelenfamilie ist eine Interessengemeinschaft, eine Gruppe, aus der jeweils Seelen inkarnieren und dann hier auf Erden wandeln. Daraus zieht die Seelengemeinschaft gemeinsam ihre Erfahrungen und lernt. Jeder aus dieser Seelengemeinschaft ist mal an der Reihe zu inkarnieren, Erfahrungen zu machen und sie mitzubringen.

Unser Ziel ist es nicht, aus dieser Seelengemeinschaft heraus zu gehen, um dann wieder hineinzugehen, sondern wir verändern uns (in und mit ihr).

Einzelne Seelen werden zwar andere Seelengemeinschaften aufsuchen, um andere Erfahrungen zu machen, der Stamm einer Seelengemeinschaft bleibt aber zusammen, und er geht und fällt mit den jeweiligen Seele.

Am Anfang - und hierzu zählen noch alle Menschen - ist die individuelle Entwicklung vorrangig, und es kann einige Zeit dauern, bis sich eine Seelengemeinschaft wieder zusammen gefunden hat. Das ist richtig.

Gast: Es sind ja schon einige Seelen einer Seelenfamilie durch inkarniert, so dass sie nicht mehr inkarnieren brauchen. Habt ihr einen direkten Kontakt oder einen Zugriff?

JOSUA: Nein. Ich erkläre dieses gerne anhand von Sphären: Es ist wohl möglich, dass man von oben nach unten schauen kann. Dieses wisst ihr, wir können euch sehen, ihr aber uns nicht. Ihr müsst an uns glauben. Wir können wohl auch mit tieferen Sphären Kontakt aufnehmen, aber dort läuft es genauso wie hier.

Seelen, die nun nicht mehr inkarnieren müssen, nehmen auch in der Regel den Kontakt nicht mehr auf. Warum nicht? Weil sie die Entwicklung dieser Seelenfamilie nicht hemmen wollen. Es wird der Zeitpunkt kommen, wo alle einzelnen, individuellen Seelen sich wieder treffen und zusammen sind - nämlich dann, wenn sie alle "durch" sind. Das ist richtig. Siehe es einmal so - darf ich Du sagen?

Gast: Ja.

JOSUA: Danke. Siehe es einmal so, zu jeder einzelnen Seele gehören drei, vier Freunde, die auf sie aufpassen, die den Weg verfolgen und die sagen: "Was du jetzt hier im Irdischen erlernst und durchlebst, werden wir mit Dir auswerten. Wir werden gemeinsam, wenn du zurückkommst, darüber philosophieren und gemeinsam versuchen, daraus für unsere Entwicklung den nächsten Schritt in die nächste Sphäre zu bekommen."

Eine Seelenfamilie oder eine Interessengemeinschaft ist sehr, sehr groß. Und so muss man berücksichtigen, dass innerhalb einer Seelenfamilie wieder kleinere Interessengruppen bestehen, die zwar alle ähnlich denken, ähnlich handeln, aber doch unterschiedlich sind. Warum das Ganze? Weil die Verzweigungen innerhalb des Lernens zu groß sind. Dieses führt eben dazu, dass sich Seelenfamilien, die eigentlich auf einer Wellenlänge, auf einer Frequenz liegen, trotzdem unterschiedlich fort bewegen und sich somit, wie ihr so schön sagt, aus den Augen verlieren. Wenn sie dann wieder zur Familie Kontakt aufnehmen, das heißt, die Seelen, die schon weiter entwickelt sind, also von der höheren in die niedere Sphäre, dann ist natürlich auch ein ganz anderes Erkennen vorhanden.

Gast: Ich kann mir nicht vorstellen, dass kirchliche Gruppen, wie der Islam, Buddhismus etc. im Geistigen Reich noch eine Rolle spielen.

JOSUA: Nicht die Kirchen sind entscheidend wohl aber die Religion. Es ist im Geistigen Reich wirklich so, dass unterschiedliche Ansichten über das Kollektiv, über Gott vorhanden sind. Es gibt auch unterschiedliche Denkweisen, wie man den Weg zu gehen hat.

Es hat nichts damit zu tun, wie z.B. die christliche oder die moslemische Kirche ihren Glauben verbreitet, wie sie im Materiellen denkt und handelt. Im Irdischen spielen weitere Faktoren mit hinein.

Betrachtet man diese Religionen von der geistigen Sicht aus, dann sind sie reiner: Es gibt nicht so viele negative Einflüsse, dennoch sind Unterschiede in den Ansichten vorhanden. Am Ende steht wohl bei allen Religionen das gleiche Ziel. Ob es nun Allah, Gott oder sonst wie heißt - ihr habt ja so viele Ideen.

Wenn ihr in einer gewissen Religion gelebt habt, so nehmt ihr das Angelernte auch mit. Und je extremer und exzessiver ihr innerhalb einer Religion gelebt habt, um so mehr nehmt ihr auch davon mit. Oder glaubst du wirklich, dass z.B. ein Moslem, der bereit war, sich für Allah umzubringen, seine Meinung im Geistigen Reich geändert hat? Er wird auf viele treffen, die ihm sagen, dass er dieses gut gemacht hat. Die religiösen Unterschiede sind also im Geistigen Reich auch vorhanden, nur in einer anderen und friedvolleren Form. Trotzdem bedingt dies die Trennung der Gruppen.

Gast: Mir drängte sich der Gedanke auf, wie der Krieg zwischen den Religionen mehr oder weniger friedlich weitergeht, wenn jemand mit Jubel empfangen wird, der hier terrorisiert hat.

JOSUA: Die religiöse Richtung, in die die Seele zurückkehrt, glaubt ja auch im Geistigen Reich genauso fest - teilweise sogar noch fester - daran, dass es richtig war, was sie getan haben. Die Seelen selbst sind davon überzeugt, dass sie richtig handeln.

Der Krieg selbst wird in der Materie ausgetragen. Hier prallen diese Differenzen aufeinander. Jetzt kann man sich überlegen, ob der Aggressor der einzig Negative ist, oder ob es auch der Andere ist, weil er ebenfalls zu kriegerischen Mitteln greift.

Es ist doch der Entwicklungsstand der einzelnen Seelen hier auf Erden, die sich gar nicht anders zu helfen wissen, als sich zu wehren, zurückschlagen oder anzugreifen. Und es ist ein Irrtum, dass eine Seele auf einmal all ihre "Ideale" und all das, was sie auf Erden erlernt und gelebt hat, vergisst oder abändert, wenn sie ins Geistige Reich zurückkehrt.

Die Interessen wandeln sich nur auf Erden. Ein Christ kann ein Moslem werden, indem er in einer Inkarnation sagt, dass er jetzt den moslemischen Glauben annimmt, um in diese Interessengemeinschaft hineinzukommen. Und wenn er diesen intensiv lebt, so wird er, wenn er wieder in das Geistige Reich zurückkehrt, in die moslemische Gruppe hineinkommen - umgekehrt geht es genauso, denn nur so kann man doch Erkenntnisse über die Unterschiede bekommen.

Man darf nicht denken, dass wir im Geistigen Reich Krieg gegeneinander führen. Wir können nur gewisse Grenzen, die uns gesetzt sind, nicht überschreiten.

Gast: Wenn wir schon viele Inkarnationen hinter uns haben, dann waren wir mit Sicherheit auch in vielen verschiedenen Religionen auf der Erde.

JOSUA: Ja, manche waren dieses.

Gast: Zu welcher Gruppe zählt man eigentlich im Geistigen Reich? Zu der der letzten Inkarnation oder vermischt sich dieses?

JOSUA: Man zählt immer zu der Gruppe, die man zuletzt auf der Erde gelebt hat. Jetzt müssen wir hier aber noch eine kleine Nuance mit hinein nehmen und zwar, wie intensiv ich etwas lebe.

Wenn ich die heutige christliche Welt betrachte, so ist der Kirchenglaube nicht mehr so intensiv wie z.B. zu meiner Zeit, als wir nicht viel besser waren als der moslemische Taliban heute. Auch wir sind damals zurück ins Geistige Reich gekehrt, und es gab für uns nichts anderes als die christliche Lehre. Alles, was anders war, konnten wir gar nicht erkennen.

Man hat erst einmal keine Möglichkeit zum Vergleichen. Bei der nächsten Inkarnation nimmt man sich dann vielleicht vor, den Weg offen zu halten, vielleicht eine andere Glaubensrichtung zu erfahren oder auch anzunehmen.

Wenn diese Religionen sich vermischen - ich weiß, worauf du hinaus willst - ist der Zeitpunkt gekommen, dass du nicht mehr inkarnieren brauchst. Dann hast du alles durch, hast deine Erfahrungen gemacht und viele Religionen durchwandert. Vielleicht mehrere tausend Male, bevor du sie richtig - jede weitere Möglichkeit und Betrachtung ausschließend - durchlebt hast. Du kannst dann für dich sagen, dass diese nicht die Gemeinschaft sind, die du gesucht hast, sondern dass du die gesamte Gemeinschaft suchst, in der alle Religionen wie in einem Trichter zusammenfließen.

Wenn du diesen Punkt erreicht hast, dann brauchst du nicht mehr inkarnieren. Es gibt viele Seelen, die hier schon angelangt sind, und viele Seelen, die diesen Weg noch durchwandern. Somit wird es auf Erden immer einen Unterschied in den Interessen, im Glauben geben. Entscheidend ist, wie man mit den unterschiedlichen Glaubensrichtungen und den unterschiedlichsten Philosophien umgeht. Es ist das primäre Ziel und oberste Gebot, dass diese Erde erlernen muss. Es ist der Fakt, um aufzusteigen und auch andere Planeten kennen lernen zu können.

Gast: Das zeigt mir ein ganz neues Thema auf, danke schön.

Gast: Ich hatte im Prinzip schon die gleiche Frage. Mir kam es am Anfang so vor, als wenn das Leben drüben, wenn die Seelen getrennt sind, noch unharmonischer wäre, als - gelinde gesagt - hier auf Erden. Hier gibt es ja die Glaubensgemeinschaften, die bestehen und harmonisch zusammenleben, nicht alle, aber viele. Wenn jetzt im Geistigen Reich diese getrennt ist, dann wäre es in meinem Sinne...

JOSUA: ...unharmonisch.

Gast: Ja.

JOSUA: Wenn wir jetzt einmal in die Vergangenheit reisen, so werden viele erkennen, du wirst erkennen, dass die Religionen früher sogar im Kleinen sehr verfeindet waren. Nehmen wir doch die evangelische und die katholische Kirche. wie die sich bekriegt haben, über dreißig Jahre. Sie haben aber gelernt aufeinander zuzugehen, offener zu sein, fließender zu werden. So ist es im Geistigen Reich auch, hier wird die Grenze dünner. Die Interessengemeinschaften können dann auch im Geistigen kommunizieren.

Aber, das muss ich hier erwähnen, es gibt die Evangelischen auch im Geistigen Reich. Jetzt nicht evangelisch im kirchlichen Sinne, bitte, dieses ist jetzt nicht wörtlich zu nehmen, aber es gibt die evangelische Gruppe, die zusammen bleibt, die katholische, die neuapostolische und so weiter. Diese Gruppen arbeiten mittlerweile kommunikativ zusammen, sie tauschen sich aus. Hier findet auch viel öfters mal ein Wechsel statt, dass z.B. eine evangelische Seele eine katholische Gemeinschaft durchwandert. Es ist nicht disharmonisch oder unharmonisch, sondern es ist einfach ein geistiges Gesetz, weshalb diese Interessengemeinschaften getrennt sind. Weil dieses so ist, hat man doch die Materie geschaffen, um hier die unterschiedlichen Interessen aufeinander "prallen" lassen zu können. Die Wirkung ist oftmals - nun gut, das ist Ansichtsache, dass es so nicht geht, eine Sache zu lernen. Man muss dann andere Wege finden, bei denen man Meinungsunterschiede am besten durch Worte lösen kann.

Wie gesagt, unharmonisch oder disharmonisch ist es im Geistigen Reich nicht. Wir fühlen uns in unseren Gruppen wohl. Es ist ja nicht so, dass unsere Gruppe nur aus den Geistwesen besteht, die vorhin erwähnt wurden, nein, es ist eine große Gruppe, viele Geistwesen sind vorhanden und man befindet sich in einer dieser Gruppen, Gruppen wie z.B. in einem Land wie Deutschland, Schweden oder England. Das Ziel ist es aber immer, Barrieren zu überwinden, um zusammen zu kommen und dann miteinander oder durcheinander zu lernen.

Am Anfang war die Disharmonie, die durch die Abspaltung entstand, auch im Geistigen Reich gegeben.

Rolf: Ist das so in Ordnung?

Gast: Danke, ja.

Gast: Kann man sagen, dass es für den individuellen geistigen Aufstieg gut ist, wenn man Gedankenmuster oder Dogmen fallen lässt, sich insgesamt öffnet und nicht so stark an Dinge bindet, wie z.B. an einzelne Konfessionen, sondern sich selbst zur Liebe und Toleranz findet und zum Akzeptieren des Anderen? Ist dieses für den geistigen Aufstieg erheblich?

JOSUA: Es ist eigentlich das Maßgebliche, dass man von Dogmen lässt. Es ist eine Erkenntnis, wenn man auf Dogmen oder auf einer Meinung fest beharrt, egal wie sie ist, dass man damit nicht weiterkommt und isoliert ist. Die Entwicklung wird gehemmt, wenn ich nur einziges Dogma zulasse. Die Entwicklung kann nur in der Erkenntnis voranschreiten, dass alle Ansichten und Meinungen irgendwo etwas besitzen, solange der Hintergrund Liebe, Gemeinschaft und Zusammengehörigkeit enthalten ist.

Solange die Meinung herrscht, dass die andere Glaubensgemeinschaft oder der andere Mensch nicht das gleich Empfinden besitzt wie man selbst, solange ist man in seinem Dogma gefangen - solange ist die Entwicklung gehemmt.

Aber bis jede Seele es begriffen hat, dass Dogmen zu lösen sind, dauert es noch. So unwahrscheinlich es auch klingen mag: Man kann ja jetzt sagen, dass dies doch gar nicht so schwer sein kann. Ich liebe meinen Nächsten, z.B. einen Zeugen Jehova, auch wenn er mir noch so sehr auf die Nerven geht mit seiner Theorie. Das alleine ist es nicht.

Sondern es ist die Erkenntnis, dass beide Ansichten ineinander fließen können, ohne dass eine Erwartung in den Nächsten gesetzt wird, in der Form dass er jetzt eigentlich genau meine Ansicht annehmen müsste.

Wenn ihr euch eure ganzen Glaubensrichtungen anseht, so ist es doch so, dass jeder versucht, den anderen zu überzeugen, um ihn in seine Gruppe hinein zu bekommen. Wie viele Glaubensrichtungen - auch im christlichen Glauben - gibt es denn noch, die ziemlich ärgerlich reagieren, wenn eines ihrer Schäfchen auf einmal eine andere Glaubensrichtung annehmen will. Wir sind noch weit davon entfernt, annehmen zu können, dass wir den Unterschied begriffen haben.

Ich zähle mich im übrigen auch noch mit dazu. Auch ich bin nicht mit allen Dingen einverstanden, vor allen nicht mit denen der katholischen Kirche. Ich weiß, dass mich dies in meiner Entwicklung vielleicht ganz nach Oben noch hemmt. Vielleicht will ich auch noch gehemmt werden, sonst hätte ich ja all meine Freunde hier nicht mehr.

Marion: Somit kannst du dem auch noch etwas Positivem abverlangen.

JOSUA: Ja, selbstverständlich. Ich werde irgendwann diese Dinge ablegen können, und ich kann sie auch weitaus mehr ineinander fließen lassen, als ich hier vielleicht den Anschein gebe. Aber ich weiß auch, wie schwer es ist, andere Meinungen wirklich ineinander fließen zu lassen.

FS: Noch einmal nachfragen.

Gast: Wenn du... ich darf dich duzen?

JOSUA: Ja, bitte.

Gast: Wenn du immer sagst, dass dies alles noch so lange dauert, dann werde ich furchtbar traurig.

JOSUA: Warum?

Gast: Weil ich es eigentlich inzwischen als schlimm empfinde, was sich hier abspielt. Ich frage mich immer wieder, ob mit der neuen Einstrahlung des Wassermannzeitalters sich die Dinge nicht vielleicht beschleunigen könnten.

JOSUA: Sie werden beeinflusst, aber beschleunigt wird nichts. Eine Entwicklung geht ihren normalen Gang. Versuche, was du jetzt vielleicht noch als langwierig betrachtest, einmal anders zu sehen: Jeder kleine Schritt - und sei er noch so klein - in Richtung des Positiven, der Erkenntnis ist ein wichtiger Schritt. Die Zeit ist doch wirklich irrelevant. Was hier zählt, ist das Ergebnis, ob ich es schaffe, die positive Richtung zu erkennen, das zu erkennen, was mich näher an die positive Energie bringt. Selbst wenn du dafür noch hunderttausend Inkarnationen brauchst, was ist schlimm daran? Jede Inkarnation bringt dich ein Stück näher.

Gast: Ich habe eine Frage zu den Inkarnationsorten: Wir haben ja eben erfahren, das es neben diesem Planeten noch andere Planeten gibt, auf denen Inkarnationen stattfinden. In diesem Zusammenhang würde mich interessieren, ob dieses parallel verläuft. Das heißt, erscheine ich jetzt auf diesem Planeten und beim nächsten Mal auf einem anderen? Oder mache ich diesen Planeten bis zum Ende durch, um dann mit einen anderen Planeten zu beginnen?

JOSUA: Wir müssen hier die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Planeten berücksichtigen. Es ist also nicht so, dass eine Inkarnation oder ein Leben auf der Erde gelebt wird und das nächste dann z.B. auf Alpha-Centauri. Sondern es wird ein Planet durchwandert, bis dieser Planet keine Erkenntnisse mehr bringen kann bzw. bis die Entwicklungsmöglichkeit auf diesem Planeten keine Reife mehr für die Seele bringen kann. Das heißt, die Seele, von der wir sagen, dass sie nicht mehr inkarnieren braucht, wird auf einem anderen Planeten von Vorne beginnen, aber auf einer anderen Entwicklungsstufen.

Rolf: Auf einer positiveren Stufe?

JOSUA: Ja, das ist richtig. Es geht immer nach Oben, nicht nach Unten.

Gast: Ich möchte gerne noch einmal auf das Akzeptieren der Mitmenschen zurückkommen. Ich erkläre mir dieses durch das unterschiedlich Seelenalter und zwar, dass eine junge "Babyseele" z.B. noch gar nicht die Fähigkeit hat, seine Mitmenschen völlig zu akzeptieren, während eine sehr alte Seele ihre Liebe auf das Ganze verströmen möchte. Kannst du zu dem Seelenalter etwas sagen?

JOSUA: Es ist ein Irrglaube. Eine junge Seele kommt viel eher mit anderen Seelen in deren Gemeinschaft zurecht als eine Ältere. Eine ältere Seele hat viel mehr Erfahrung gemacht, somit auch viele eigene Ansichten, eigene Theorien und Dogmen gebildet. Eine junge Seele braucht noch die Anlehnung.

Junge Seelen inkarnieren auch heute noch innerhalb der Eingeborenenstämme. Darum gibt es doch trotz der gesamten planetarischen Entwicklung noch Völker, die dermaßen primitiv und einfach leben. Hier sind doch die jungen Seelen. Schaut euch diese jungen Seelen innerhalb ihrer Gemeinschaft an. Gut, sie haben auch Reibereien, aber in ihrem sozialen Gefüge gibt es einen ganz anderen Zusammenhalt. Hier gibt es keinen Diebstahl, keinen Mord, sondern hier ist Vertrauen und Schutz vorhanden.

Je öfter eine Seele inkarniert hat, um so mehr Erfahrung bringt sie mit. Erfahrung, die einerseits Basis für weitere Schritte sein sollte, aber andererseits auch hinderlich sein kann. Es kommt darauf an, in welchem Gebiet sie reinkarnieren will. Es bedeutet nicht automatisch, dass eine alte Seele deswegen weiser und weitaus liebevoller sein muss. Es gibt solche Seelen, selbstverständlich. Es gibt Seelen, die aus einer höheren Sphäre inkarnieren und dank ihrer Erziehung oder Dank ihres Elternhauses den positiven Weg einschlagen können.

Rolf: Wenn ich mich einmal dazwischen hängen darf? Würde diese These nicht voraussetzen, dass ich das Bewusstsein für die Inkarnation mitbringe?

JOSUA: Ja, selbstverständlich. Das ist doch das soziale Umfeld, das du dir gesucht hast. Und es heißt ja nicht, dass du dir ein soziales Umfeld suchst, wo alles friedlich und voller Weisheit laufen würde. Dieses wäre ja dann einfach, sondern du versuchst die Erkenntnisse, die du aus deinen vorherigen Inkarnationen gesammelt hast, auch irgendwo wieder anzuwenden und einzusetzen. Du versuchst doch innerhalb dieses sozialen Gefüges deinen Charakter, deine Eigenart einzubringen.

Rolf: Das heißt, die Erfahrungen sind dadurch mit eingebracht, dass ich mir eine andere oder veränderte Zielsetzung für diese Inkarnation gebe?

JOSUA: Nein, nicht eine veränderte Zielsetzung, es kann die gleiche sein, die du dir vorgenommen hast. Aber sie kann konfrontierend oder dogmatisch sein und nicht in das soziale Umfeld hinein passen, so dass du sagst: "Moment mal, dieses Umfeld, in das ich jetzt inkarniere, werde ich - einmal ganz salopp gesagt - etwas aufmischen. Erst einmal Klarheit hinein bringen". Und schon fällst Du ganz furchtbar auf die Nase. Dieses sind dann meistens Seelen, die schon einige Inkarnationen hinter sich haben und auch ihre Erfahrungen diesbezüglich gesammelt haben.

Gast: Eben wurde gesagt, dass Menschen oder Seelen auch auf anderen Planeten inkarnieren. Ich habe einmal gelesen, dass eine Seele viele Aspekte hat, die sich gleichzeitig sowohl auf der Erde - also auf unserem Planeten - als auch auf anderen Planeten inkarnieren, um dort Erfahrungen zu machen. Nachdem man sich wieder getroffen hat, findet dann ein Austausch statt.

JOSUA: Die Aussage beinhaltet vielleicht ein frommes Wunschdenken, aber entspricht nicht der Realität. Nein, aus meiner eigenen Erfahrung kann ich ganz ehrlich sagen, dass wir mit der Erde verbunden sind. Diese Erde hat ihre eigenen Sphären und ein Wechsel zwischen den Planeten gibt es hier nicht.

Die Erfahrungen einer Seele beruhen auf den Bereich, in dem sie sich befindet und das ist hier die Erde.

Es ist richtig, dass eine Seele - nein, das ist nicht richtig, sondern - dass ein Geist niemals komplett inkarniert. Das geht nicht. Eine Verbindung zum Geistigen Reich bleibt immer erhalten.

Es gibt einen maskulinen und femininen Teil des Geistes, und ein Teil des Geistes bleibt, während der andere Teil inkarniert, zurück im Geistigen Reich, damit eine Verbindung immer gewährleistet ist. In manchen Fällen passiert es, dass beide Dualseelen gleichzeitig auf Erden inkarnieren. Dann sind aber andere Seelen da, um hier aufzupassen, dass die Verbindung zum Geistigen nicht abreißt.

Aber eine gleichzeitige Inkarnation auf unterschiedlichen Planeten oder eine Sprunginkarnation, einmal Erde und das nächste mal Alpha-Centauri, ist nicht möglich, da die Entwicklungen der einzelnen Planeten sehr unterschiedlich sind. Deswegen sind die Planeten, auf denen intelligentes Leben ist, auch soweit auseinander. Anderenfalls hätte man sie ja wirklich viel näher zusammen packen können und in einem Sonnensystem mehrere bewohnte Planeten haben. Nein, nein, hier liegt der (beschränkende) Sinn wirklich in der unterschiedlichen Entwicklung.

Gast: Heißt das auch, dass die sogenannte Dualseele, die hier inkarnieren, nicht ein Aspekt der eigenen Seele ist?

JOSUA: Dualseelen sind eigentlich nichts anderes als zwei Seelen, die einen Geist beherbergen, das heißt, ein Geist, der sich geteilt hat. Dieses ist einmal biologisch und auch von geistiger Sicht her wichtig, weil beide Seiten unterschiedliche Erkenntnisse und Auswertungen beinhalten.

Dualseelen inkarnieren selten gleichzeitig. Dieses bedarf einer besonderen Genehmigung des Karmischen Rates. Hier spielt die Hierarchie schon eine große Rolle. In der Regel ist es so, dass ein Teil inkarniert, und der andere Teil im Geistigen Reich bleibt, um die Verbindung aufrecht zu erhalten. Alles andere sind eigentlich Spielchen, bei denen die Seelen der Meinung sind, sie müssten es in Erfahrung bringen. Bitte, so sei es.

Dualseelen ist ein sehr komplexes Thema und schwer zu verstehen, weil hier viele Faktoren eine Rolle spielen und wo Energien mit einfließen, die nicht so einfach zu erklären sind.

Gast: In der Sphäre, in der du lebst, ist man da wieder mit seinem Dualpartner vereint?

JOSUA: Nein, sie wandelt noch.

Gast: Wo wandelt sie noch?

JOSUA: In unserer Sphäre. Wir müssen beide bereit sein, uns zu vereinigen. Wir stehen davor und hoffen, dass es uns einmal gelingen wird, aber noch sind ihre Ansichten mit den meinigen nicht ganz kompatibel.

Birgit: Aber inkarnieren tut sie auch nicht mehr?

JOSUA: Diesen krassen Unterschied gibt es bei den Dualseelen nicht. Es ist hier schon eine gemeinsame Entwicklung vorhanden. Das heißt, schafft der feminine Teil es nicht, so hängt auch der maskuline Teil hinterher. Nur gemeinsam - dennoch jeder auf seine Art - können die Dualseelen die Entwicklung erklimmen.

Rolf: Das heißt, die Vereinigung, ich nenne dieses jetzt mal so, findet immer zum Schluss statt?

JOSUA: In dem Moment, wenn ich die Seele ablege und Geist werde, ja.

Gast: Wir haben gehört, dass die Reinkarnation bis zum Ende hier durchgeführt wird und dass dieses gleichzeitig auch für andere Planeten gilt. Was würde in dem Fall geschehen, wenn jemand von einem anderen Planeten hier ist, wenn er also körperlich zur Erde kommt und hier dann verstirbt? Gerät er dann in sein eigenes Inkarnationssystem auf seinen Planeten zurück, oder müsste er dann hier weitermachen?

JOSUA: Ich glaube nicht, dass eine Seele, die von einem anderen Planeten kommt, sich der Gemeinschaft einer niederen Welt ansiedeln und hier inkarnieren wird. Ich denke einmal, um ein grobes Beispiel zu nennen, es käme dir bestimmt auch nie in den Sinn, jemanden zu ermorden, nur um auf einer niederen Stufe wieder inkarnieren zu können, sondern du würdest diesen Weg auf jeden Fall vermeiden wollen, um deine Entwicklung voranzutreiben. So ist es auch mit den Seelen von anderen Planeten.

Gehen wir aber weiter: Er kommt nun mit einem Raumschiff hierher und betrachtet sich diesen niederen Planeten. Wie ich es am Anfang schon sagte, ist dieses von "oben" nach "unten" möglich. Das heißt, sie können hier erscheinen und uns beobachten - auf geistiger und auch auf materieller Ebene - ohne dass die Materie davon Kenntnis erhält. Wenn er dann sterben würde, weil er ja auch biologisch, nicht Mensch, aber doch biologisch ist, lasse es mich so sagen, wird er natürlich wieder in die Sphären seines Heimatplaneten eingegliedert und nicht in denen der Erde. Die Voraussetzung, um dieses klar zu stellen, ist, dass er nicht die Ideologie der irdischen Entwicklung angenommen hat.

Wenn er, theoretisch, diese Ideologie annähme, gut, dann würde er hier fest hängen, wäre hier wirklich gefangen. Das wäre aber genauso, als wenn ich jetzt inkarniere - der Herr möge mich davor bewahren - und ich bedingt durch mein soziales Umfeld oder durch andere Menschen, die auf mich einströmen, meinen Idealweg verlasse. Nach dem Tod würde auch ich dann in einer niederen Sphäre neu beginnen.

Rolf: Ist das so okay?

Gast: Ja.

JOSUA: Es ist noch nicht okay, aber wir haben leider nicht die Möglichkeit, dieses ganz auszudiskutieren.

Gast: Wenn ein junger Mensch bzw. ein Kind stirbt, dann suche ich nach dem Sinn dieses kurzen Lebens. Kann es sein, dass diese Seele nicht mehr inkarnieren muss, weil sie bereits alles hinter sich hat?

JOSUA: Nein, das ist nicht der Fall. Was ich jetzt sage, mag sich vielleicht nicht sehr verständnisvoll anhören, aber es ist oftmals so, dass manche Seelen inkarnieren und dann einen Rückzug machen. Sie leben eine Zeitlang, aber kommen mit dem Leben, das sie gewählt haben, nicht zurecht und gehen dann wieder zurück.

Oftmals ist es auch so, dass ein Kind, das frühzeitig stirbt, durch einen defekten Körper dazu gezwungen wird, eine frühzeitige Rückkehr anzutreten.

Es ist ein Irrtum, dass alles unbedingt immer gewollt sein muss. Gerade die Entwicklung des menschlichen Körpers beruht auf so vielen Feinheiten, dass es selbst die Natur nicht immer schafft, nur einwandfreie Exemplare zur Welt zur bringen. Dieses wird auch eure Wissenschaft nicht schaffen. Es gibt immer irgendwo etwas, das nicht funktioniert.

Also, es gibt Seelen, die glauben, das falsche soziale Umfeld getroffen zu haben, und es gibt Seelen, die zurück müssen, weil der Körper die Anforderungen, die die Seele an das soziale Umfeld oder an ihren Lebensweg stellt, nicht erfüllen kann.

Sehen wir es doch einmal so: Eine Mutter, die ein Kind zur Welt bringt, erlebt doch wirklich viel Leid, wenn dieses Kind im frühen Alter verstirbt. Ich denke, dass es nicht unbedingt notwendig ist, dass man diese Erfahrung (vorsätzlich und willentlich) machen muss, sondern dass hier jeder verstehen kann, dass der Verlust eines Kindes schwer genug ist.

Marion: Ich würde gerne noch etwas für mich geklärt haben. Wann fällt die Seele die Entscheidung, dass sie einen Rückzieher machen will und wie verhält es sich mit dem Karmischen Rat dabei?

JOSUA: Dieses passiert, wenn die Inkarnation ansteht, wenn es feststeht, dass man diese Inkarnation gehen kann. Aber das heißt nicht, dass die Seele in dem Moment ihrer Entscheidung enthoben ist, sie kann sich hier schon noch anders entscheiden. Die humanste Sache, relativ gesehen, ist, wenn eine Seele (unmittelbar vor der Inkarnation) kalte Füße bekommt, so dass es zu einer Totgeburt kommt.

Ich halte es für schlimmer, wenn eine Seele diesen Rückschritt macht, wenn sie bereits vier oder fünf oder gar zehn Lebensjahre auf diesem Planeten war.

Ist es also von der Seele gewollt, weil sie sich sagt, dass sie die Inkarnation nun doch nicht will, so wird sie auch dafür gerade stehen müssen, denn sie fügt den Eltern dadurch eine schmerzliche Erfahrung zu.

Bei einem körperlicher Defekt, wenn eine Seele zur Rückkehr gezwungen wird, weil der Körper schon in jungen Jahren nicht mehr funktioniert, hat die Seele einen ganz anderen Status. Hier gibt es ja auch das Kinderparadies, wo diese Seelen aufgefangen werden. Es gehört für eine früh verstorbene Seele auch etwas Mut dazu, um wieder zu inkarnieren. Manche müssen gezwungen werden, und der Karmische Rat sagt dann zum Beispiel, dass 500 Jahre reichen und jetzt mal wieder inkarniert werden muss.

Einige wenige nehmen so einen Weg auch auf sich, um ein Karma, das sie sich im Vorleben aufgeladen haben, abzubauen. Nachdem sie dann gekämpft und den Eltern Liebe und Harmonie gebracht haben, gehen sie zurück. Hier ist es wichtig, dass die Eltern über diese Dinge Bescheid wissen, um zu verstehen, was hier geschieht. Aber diese Erkenntnis und diese Sicht kann man nur aus dem Geistigen Reich bekommen, das heißt, wenn wir sie durch ein Medium geben können.

Gast: Beim Kindstod hast du nicht die Möglichkeit erwähnt, dass dieses mit den Eltern abgesprochen sein könnte, dass das Kind also schon im frühen Alter stirbt.

JOSUA: Das werde ich auch nicht tun, weil es nicht stimmt.

Gast: Das gibt es nicht?

JOSUA: Nein. Warum sollte diese Absprache gemacht werden?

Gast: Um den Eltern eben die Erfahrung geben zu können, so etwas zu "überleben".

JOSUA: Ich würde so etwas dann eher als Rache bezeichnen, denn ich füge doch einer anderen Seele etwas zu, nämlich Schmerzen. Und Schmerz ist das Verwerflichste, was man einen anderen Seele antun kann. Gerade dieser seelischer Schmerz ist schlimmer als jeder körperlicher. Warum sollte ich dieses tun?

Gast: Um eben die Erfahrung zu erleben.

JOSUA: Die Erfahrung? Welche Erfahrung?

Gast: Schmerzen zu erleben.

JOSUA: Meinst du nicht, dass ein Leben, das eine Seele durchwandert, genug Schmerzen und Erfahrungen beinhaltet, als dass sie dieses zusätzlich brauchen würde? Dafür, lasse es mich so sagen, hat der liebe Gott, die Liebe geschaffen, nicht?

Wenn zum Beispiel Mann und Frau auseinander gehen, wenn eine Partnerschaft von einer Seite gelöst wird, so ist dieses für jeden eine schmerzliche Erfahrung. Da braucht man nicht noch diese kleinen Seelen, die dieses verstärken.

Siehe es auch so: Wenn eine Seele sich zur Inkarnation bereit erklärt, dann ist das kein Spaziergang. Wenn du von einer Größe von 180 auf 50 cm zusammen gestaucht wirst, ist dies nicht gerade lustig, und es erfordert einiges an Vorbereitungen, dieser Seele den Weg zu bereiten. So verschwenderisch ist die Natur nicht, nein, nein, das hat nichts mit Aussuchen und Absprechen zu tun.

Gast: Dankeschön.

JOSUA: Bitte, bitte.

Gast: Die Frage passt zwar jetzt nicht ganz zum Thema, aber es ist eine Frage, die ich gerne einmal wissen wollte. Du bist ja in meinem Vater, sozusagen, kannst du jetzt die anderen Geistwesen sehen?

JOSUA: Ich kann sie hören, sehen kann ich sie zur Zeit nicht, auch euch kann ich kaum sehen, bedingt dadurch, dass ich die materiellen Augen nicht benutze. Ich tue es nicht und lasse dieses Nervenzentrum ziemlich außer Acht, denn ich weiß, wenn ich es tun würde, dass dann die materiellen Augen ziemlich kalt und tot wirken. Es wäre dann sehr schwierig für diejenigen, die gegenüber sitzen.

Ich schaue durch das geistige Auge, aber ich sehe nicht so, als wenn ich aus diesem Körper heraus wäre, sondern ich sehe jetzt alles verschwommen - wie durch einen Nebel.

Ich höre die Stimmen der Geistwesen, die hier sind. Ich höre z.B. die Stimme von JEREMIAS - wenn ich zu philosophisch werde, und er mir dann sagt, dass ich nun zum Punkt kommen soll. Dann höre ich vieles - wie ein Raunen und ein Wispern - von den Gedanken, der vor mir Sitzenden. Aber ich kann mir nicht die Mühe machen, dies alles einzuordnen, zu trennen und mich auf einzelne zu konzentrieren, weil dann alles verloren ginge und das wäre nicht so gut.

Gast: Habe ich das vorhin richtig verstanden, wenn ich z.B. die fünfte Sphäre schon erreicht habe, dass ich durch einen Rückschlag quasi wieder auf die vierte oder auf eine untere Ebene zurückgeschlagen werden kann?

JOSUA: Ja, und frage nicht wie. Ich kenne dies, das geht. Du brauchst dich nur emotional zu etwas verleiten lassen, was der Entwicklung und dem Weg, den du gehst, nicht entspricht. Das ist ja genau der Grat, den Seelen, die inkarnieren, beschreiten.

Ich muss wirklich sagen, dass ich Hochachtung davor habe, auch wenn ich manchmal die Dinge überspiele. Ich habe Hochachtung vor jeder Seele, die inkarniert, denn sie bewegt sich zwischen Gut und Böse auf einem sehr schmalen Grat. Jeder Schritt nach Links oder nach Rechts, kann die Entwicklung und die Erkenntnis rabiat verändern.

Wir haben es leichter, dadurch, dass wir in unserer Welt - wenn ich jetzt sage - "gefangen" sind, so wird dieses hoffentlich nicht falsch verstanden. Wir fühlen uns wohl in unserer Welt, unser Weg ist weitaus breiter, auf dem kann man bequem wandern.

Etwas anderes ist es für mich - weil ich ja auch ein sehr mutiges Geistwesen bin: Ich begebe mich in den Körper eines Menschen und arbeite mit einem Kreis zusammen. Wenn die Entwicklung des Kreises nicht so verläuft, wie sie verlaufen müsste, dann falle auch ich mit. Mit gehangen - mit gefangen. Da gab es doch diesen Spruch. Ist das richtig gesagt?

Rolf: Ja, womit du uns an unsere Verantwortung erinnert hast.

JOSUA: Gemein, nicht?

Gast: Wir sprachen von der Familie hier und einer Wohngemeinschaft drüben. Es ist unsererseits ja so, dass wir mit Sicherheit den Wunsch haben unsere Lieben irgendwann im Geistigen Reich wiederzusehen. Ist dieses einseitig oder denken sie genauso?

JOSUA: Teils, teils, muss ich hier sagen. Bei vielen, bei denen eine harmonische irdische Familie oder Verwandtschaft bestanden hat, ist natürlich ein gemeinsames Wiedersehen von beiden Seiten gewollt. Aber es gibt auch einzelne, die dann sagen, dass sie ihre Ruhe haben und einen anderen Weg gehen wollen, wenn sie im Geistigen Reich sind.

Diese Seelen werden dann bestimmt nicht zu dem Zeitpunkt da sein, wenn der Mensch heimkehrt, sondern sie werden sich irgendwo innerhalb der Gemeinschaft, der Wohngemeinschaft aufhalten und nicht gleich sichtbar sein. Man merkt hieran, ob eine tiefe Freundschaft, eine seelischen Verbindung vorhanden ist oder ob die Beziehung etwas weiträumiger war.

Gast: Was hält die geistige Welt von der künstlichen Befruchtung? Davon ist ja jetzt so viel die Rede. Oder auch die Diskussion, ob die Seele schon in diesem Zellhaufen, so will ich es einmal sagen, ist.

JOSUA: Wenn eine Frau künstlich befruchtet wird, so handelt sie, wenn wir jetzt den streng spirituellen Weg gehen (würden), gegensätzlich. Es kann ja sein, dass ihr Weg als Seele ohne Kinder geplant war, dass sie sich dieses aber innerhalb des Lebens, bedingt durch zum Beispiel eine glückliche Partnerschaft, anders überlegt hat. In dem Moment würde sie hier eine Seele zur Inkarnation zwingen. Und da kann es, salopp gesagt, sehr viel Stress geben.

Eine Seele verbindet sich nicht, wie sagtest du so schön, mit dem Zellhaufen oder dem Fötus, sondern sie verbindet sich mit der Mutter. Eine regelrechte Verbindung zu dem Körper findet erst bei der Geburt statt. Erst bei der Geburt, wenn es durch den engen Kanal geht, findet die Beseelung (Inkarnation) statt. Dieses ist auch symbolisch zu sehen: Es ist für beide ein schwieriger Gang.

Genauso ist es mit der Genmanipulation. Man fängt an, Menschen gentechnisch zu züchten. Auch hier werden Inkarnationen zwangsweise durchgeführt, und es wird noch ein großes Chaos geben. Es wird die Menschheit erst einmal wieder in ihrer Entwicklung zurückwerfen. Am Rande einmal bemerkt, ich wollte jetzt nicht auf die Gentechnik eingehen.

Gast: Hallo, JOSUA. Du hast eben schon ein bisschen zur Inkarnation erklärt, und ich würde gerne wissen, ob meine Seele sich selbst entschließt zu inkarnieren, oder ob ein Rat sagt, dass ich dieses muss?

JOSUA: Das kommt darauf an, wie lange du im Geistigen Reich gewesen bist und in welcher Entwicklung du steckst. Je geringer oder je tiefer die Sphäre ist, um so mehr wird natürlich der Karmische Rat sagen, dass es jetzt Zeit wird, hier mal weiterzumachen.

In der Regel ist es so, dass die Seele ihr soziales Umfeld bestimmt, sich ihre Eltern aussucht oder dass Freunde sagen, dass sie inkarnieren und die Seele dann bei ihnen als Kind geboren wird.

Die Seelen entscheiden ihre Inkarnationszeit im allgemeinen selbst. Aber es gibt Seelen, bei denen etwas nachgeholfen werden muss. So wie es auf Erden Kinder gibt, die gerne zur Schule gehen, und anderen, die man "hinprügeln" muss.

Rolf: Habe ich irgend jemanden übersehen? Ich möchte keinen drängen, aber doch ermutigen. Sie z.B. mit Ihren Gedanken zu "JOSUA", aber nur wenn Sie möchten.

Gast: Ja, was soll ich da fragen?

JOSUA: Sie wollte mich kennen lernen.

Gast: Ja, schon. Ich weiß nicht, ob wir in irgendeiner Beziehung zueinander stehen oder gestanden haben, weil mir den Name "JOSUA" seit über 20 Jahren irgendwie durch den Kopf geht.

JOSUA: (Schmunzelnd:) Wie sage ich es meinem Kinde? Der Name JOSUA ist nicht mein irdischer Name, sondern JOSUA ist für mich ein Ordensname, den ich angenommen habe und der mich legitimiert, als Lehrer, als Geistlehrer tätig zu sein. Die Verbindung hat nichts mit mir zu tun, sondern hier geht es um eine andere Seele. Möchtest du, dass ich dieses jetzt vor allen sage?

Gast: Wäre dies so schlimm, wenn es alle hören würden?

JOSUA: Für mich nicht, nein.

Gast: Für mich vielleicht?

JOSUA: Nein, ich denke nicht.

Gast: Dann sage es ruhig.

JOSUA: Es ist dein Vater aus deiner vorletzten Inkarnation. Eine Seele, mit der du nicht nur familiäre Banden hast, sondern mit der du dich im Geistigen Reich auch sehr intensiv verstehst. Eine tiefe Freundschaft. So tief, dass er sogar bereit wäre, für dich der Schutzpatron zu sein.

Gast: Danke für die Antwort.

JOSUA: Darf ich etwas erwähnen, mein lieber Rolf?

Rolf: Aber bitte.

JOSUA: Ich merke, dass dieser Körper den kulinarischen Genüssen irgendwo Forderung stellt. Der Magen beginnt...

Rolf: ...zu knurren.

JOSUA: Hat jemand eine Idee, wie man dieses unterdrücken kann oder müssen wir aufhören?

Marion: Du hast, wenn du magst, noch zehn Minuten.

JOSUA: Zehn Minuten?

Marion: Ja.

JOSUA: Dann los, Leute, wir haben noch zehn Minuten.

Rolf: I., ich kann mir nicht vorstellen, dass du heute keine Fragen hast.

JOSUA: Sie hat doch dort den großen Zettel.

Gast: Ja, in allem, was hier heute gesagt wurde, finde ich zum großen Teil auch meine Fragen beantwortet, wunderbar. Wir sprachen von den Erfahrungen, die wir im Laufe unserer Leben gemacht haben. Wenn wir neu hierher kommen, kommen wir ja eigentlich mit einem Blankoscheck, und ich könnte mir denken, dass von den all bisherigen Erfahrungen, wir im Moment noch gar nicht zehren können, oder doch? Sind diese nicht irgendwo gelöscht? Wir sollen doch neue suchen!

JOSUA: Du sammelst in deiner Inkarnation natürlich Erfahrungen und stellst diesen Scheck, je älter du wirst, irgendwann aus. Irgendwann wirst du beginnen, wenn du weißt, dass dein Heimweg bald beginnt, diesen Scheck, wie du so schön sagst, mit deinen Erfahrungen zu füllen, um das Wichtigste mitzunehmen, um es mit in die anderen Erfahrungen hinein zu fügen.

Du beginnst dein Leben natürlich nicht immer neu, als wenn du das erste Mal inkarnieren würdest, das ist nicht richtig.

Gast: Die gesammelten Erfahrungen sind dann also unbewusst irgendwie da?

JOSUA: Ja. Du beginnst den sozialen Weg, den du gehst, erst einmal unbedarft und versuchst dort für dich eine Entwicklung und eine Erkenntnis zu finden. Aber du bringst schon eine Erfahrung, einen Charakter mit. Man kann dieses oftmals gut erkennen, wenn z.B. die Kinder ganz anders sind als die Eltern, oder dass die Charaktere selbst unter Geschwistern. sich gewaltig voneinander unterscheiden.

Jede Seele bringt eine Grundkenntnis in sich mit, beginnt dann aber auf diesem Weg, als wenn es eine neue Klasse wäre, von Vorne. Aber das Einmaleins hat sie schon absolviert.

Gast: Ist es möglich, dass jemand sofort nach seinem Tode neu inkarniert?

JOSUA: Ja, das nennt man dann eine Blitzinkarnation. Und zwar eine Inkarnation, wenn die Seele, wie soll ich jetzt sagen, blitzartig aus dem alten Körper heraus gerissen wird. Nehmen wir die Situation, die in Amerika geschehen ist: Hier wurden die Seelen urplötzlich von diesen Dingen getroffen, d.h. sie hatten nicht vor, so zu sterben. In dem Moment fand sofort eine Art Flucht, ein Erschrecken statt. Wenn - und hier muss alles hundertprozentig stimmen - die Fluchtrichtung der Seele auf einen Körper trifft, der noch frei ist, kann es zu so einer Inkarnation kommen. Eine normale Inkarnation wird dadurch natürlich verhindert, das heißt, eine andere Seele wird in dem Moment zurück geschleudert.

Das Ganze ist aber nicht richtig, dass muss ich dabei sagen, weil in dem Moment der Lebensweg, das sozialen Umfeld, nicht ausgesucht worden ist. Die Seele sitzt dann in einem Körper, der vielleicht einen ganz anderen Weg gehen sollte. Aber diese Dinge kommen vor. Panikreaktion sagen wir auch teilweise dazu. Ihr glaubt gar nicht, was dieses für ein Chaos hinterläßt.

Es gibt dann eine Geburt, die sehr schwierig wird, weil die Seele sich plötzlich in einem kleinen Körper befindet und überhaupt nicht weiß, was sie da eigentlich macht. Oftmals passiert es, dass der Körper kollabiert.

Birgit: Normalerweise ist es doch so, dass ein Verkleinerungsprozess von geistiger Seite her überwacht wird. Ist die Seele in der Lage selber diesen Prozess in Gang zu setzen?

JOSUA: Es ist kein regelrechter Verkleinerungsprozess sondern ein Auseinander-Gerissen-Sein, bei dem die Seele in diesem Zustand in diesen Körper hinein saust. Sie ist auch nicht gleich passend, sondern die Seele zieht sich dann hinein, was eine schmerzhafte Sache ist.

Seelen, die normal zur Inkarnation anstehen, werden innerhalb von drei Wochen langsam komprimiert, zusammen gedrängt. Hier passiert es innerhalb von Sekunden. Viele Seelen überstehen dies nicht und sausen gleich wieder hinaus. Aber es gibt auch Seelen, die dann in diesem kleinen Körper fest hängen, weil sie Schutz suchen.

Gast: Ich habe dazu eine Frage, JOSUA.

JOSUA: Guten Abend, J. Ich freue mich dich auch heute Abend wieder begrüßen zu können, alter Veteran. Wie geht es dir?

Gast: Soweit mein alter Körper dieses zulässt, geht es mir eigentlich gut.

JOSUA: Das freut mich.

Gast: Man muss sich an das Alleine sein gewöhnen.

JOSUA: Ja, ich höre gerade, schöne Grüße von M.

Gast: Oh, danke, zurück.

JOSUA: Geschehen.

Gast: Die Frage dazu war: Wenn ein Mensch plötzlich aus dem Leben heraus gerissen wird, durch einen Unfall oder Mord, kann es dann möglich sein, dass die Seele drüben ankommt und schreit - und nicht mehr aufhört zu schreien, so dass es über den Karmischen Rat zu einer Notinkarnation kommt? Gibt es so etwas?

JOSUA: Nein. Wenn sie urplötzlich oder mit purer Gewalt aus dem Körper gerissen wird, dann kommt es vor, dass sie etwas umher irrt. Aber dies ist nicht schreiend, sondern es ist der Schock, der sie umherirren lässt, bevor sie den Weg ins Licht oder durch den Tunnel finden kann. Schreien ist nicht möglich.

Gast: Ich wollte eigentlich JOSUA danken für die vielen Antworten. Ich bin zum ersten Mal hier, hat dieses eine besondere Bedeutung gehabt?

JOSUA: Es ist der Wunsch deiner Seele, einmal zu erleben, wie es aussieht, wenn die Heimat sich meldet.

Marion: Wenn die Heimat sich meldet... das macht uns Jugendlichen richtig Mut, weil wir ja noch darauf warten müssen.

JOSUA: Ja, ihr seid noch nicht fertig, ihr steckt alle noch im Internat.

Gut, meine Freunde, es war ein wunderschöner Abend. Wir sind dankbar und voller Freude, dass wir diese Diskussion mit euch führen durften. Wir hoffen, dass auch für Euch dieser Abend angenehm war und dass viele Ansichten und Meinungen sich decken - auch wenn vielleicht in der Nuance noch Unterschiede liegen. Ich weiß, dass man nicht einfach eine Meinung oder eine Philosophie, die auf den Tisch kommt, aufessen muss. Man kann ja erst einmal schauen, ob man sie auch vertragen kann.

Diese gemeinsame Sitzung mit euch war für uns eine große Bereicherung. Wir haben viel zu tun, um die Erfahrungen, die wir daraus ziehen, auszuwerten. Damit bedanken wir uns noch einmal bei allen und wünschen euch noch eine harmonische Zeit. Bleibt noch etwas zusammen, genießt die Energien, die wir euch jetzt zurückgeben, die wir euch notgedrungen abnehmen mussten, um den Schutz und die Harmonie aufrecht zu erhalten. Viele Grüße von all meinen Freunden, welche da wären CABUCLO, COMANSHU, SHARI, KASSANDRA, JEREMIAS auch, ja. Wenn ich ihm eine (im positiven Sinne) wischen kann, dann tue ich es (wie es unter Freunden üblich ist). Geht in Harmonie und in Frieden. GOTT ZUM GRUSS. Thomas, mein Freund?

Thomas: JOSUA, mein Freund?

JOSUA: Bitte die Musik.

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