zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 38 vom 06.10.2001 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Wir begrüßen heute den mit dem Kreis arbeitenden Lichtboten JOSUA. Er meldete sich durch unser Medium Jürgen. Die Durchgaben erfolgten mündlich.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS und sein Segen sei mit euch.

(Es erfolgte die allgemeine Begrüßung.)

Schöne Grüße von Birgit (aus ihrem Urlaub). Ich habe einmal geschaut, wie es ihr so geht. Ist ja nicht so ganz fair, sich bei diesem Wetter aus dem Staub zu machen.

Dirk: Geht es ihr gut?

JOSUA: Ja, ihr geht es gut und es gefällt ihr auch. Wir haben wegen dem Flug geschaut, ob auch alles in Ordnung geht. Dirk, mein Freund, wie geht es dir?

Dirk: Ich bin gesundheitlich etwas angeschlagen, aber ein blasses grün kommt trotzdem zu Tage.

JOSUA: Du solltest dich vielleicht in der Nacht zudecken oder dir eine menschliche Wärmedecke zulegen.

Dirk: Das braucht seine Zeit. Das geht nicht von heute auf morgen.

JOSUA: Ja, ich weiß. Du arbeitest langsam aber stetig.

Dirk: Ja, das ist mein Motto.

JOSUA: Birgit kann ich ja heute Abend nicht fragen, also frage ich doch einmal unseren Rolf.

Rolf: Ich bin ein bißchen müde, aber ansonsten ist alles in Ordnung.

JOSUA: Ja, körperlich etwas angeschlagen. Etwas gestreßt, nicht wahr. Und du?

Betty: Bei mir genau das Gleiche. Etwas müde, aber ansonsten geht es mir gut.

JOSUA: Eine neue Frisur?

Betty: Ja.

JOSUA: (Schmunzelnd:) Hast du die Haare verkauft?

Betty: Nein.

JOSUA: Ich dachte.

Marion: Mir geht es unverschämt gut.

JOSUA: Viele Erfolgserlebnisse gehabt, nicht wahr?

Marion: Das kann man wohl sagen.

JOSUA: Ich habe es dir ja gesagt. Man muß die Dinge ansprechen, wenn man etwas erreichen möchte.

Marion: Ja und das dieses dann auch noch so fruchtet, hat mich sehr überrascht - insgeheim auch sehr gefreut. Ich danke dir noch einmal dafür, dass du mir mehr oder weniger Mut gemacht hast.

JOSUA: Gern geschehen.

Dirk: Wie geht es dir, JOSUA?

JOSUA: Danke, mir geht es eigentlich gut. Wir haben mittlerweile auch wieder etwas mehr Ruhe. Die Lage hat sich normalisiert.

Dirk: Du sprichst die Folgen des Terroranschlages auf das WTC an?

JOSUA: Ja, zwar nicht das Attentat selbst, sondern die Situation für die heimkehrenden Seelen. Dieses ist gut gelaufen. Das Sommerland hat es sehr gut in den Griff bekommen, und wir haben reichlich Energien gegeben.

Auch weltweit ist hier eine Reaktion entstanden, es sind Energien frei gesetzt worden, die doch etwas hektisch und von Angst und Aggressionen durchsetzt waren. Das hat sich jetzt wieder etwas normalisiert. Ich denke, dass wir alles weitere erst einmal in Ruhe abwarten können.

Von der positiven Seite her haben wir verhindert, das hier nicht ein sinnloser Gegenschlag erfolgte, der Böses wiederum mit Bösem vergolten hätte. Durch die Besonnenheit, die nicht alleine von Bush ausging - denn wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er sofort reagiert  - sondern durch die Besonnenheit der Weltmächte und der Allianz, ist es uns doch gelungen, die negative Beule, die sich in das Positive hineindrückte, wieder etwas zurückzudrängen. Aber sie ist noch nicht vollends zurückgegangen. Der Abschluß, der Wandel wird nur geschehen aus einer sinnvollen Art und Weise heraus - ich will jetzt nicht sagen, in einer friedlichen Art und Weise.

Rolf: Die Frage, die mir dabei immer durch den Kopf geht, ist folgende: Man hat sich bisher immer wenig um die Flüchtlinge, um die humanitäre Hilfe gekümmert. Ist es dieses Mal ehrlich gemeint und paßt es somit in diesen positiven Prozeß mit hinein oder hat es nur eine Alibifunktion für etwaige Geschehnisse?

JOSUA: Teils, teils, so möchte ich hier mal sagen: Natürlich versuchen viele die Situation finanziell auszunutzen oder sagen, sie bräuchten jetzt die und die Dinge, wofür dann eine Gegenleistung erwartet wird. Nehmen wir die Soldaten der Nordallianz: Man hilft ihnen sozusagen über den Winter hinweg. Dieses ist eine Sache, die ich nicht so betrachten würde, als dass sie aus freiem Herzen geschieht, sondern hier wurde ein Geschäft abgeschlossen. Das hat nichts mit Humanität zu tun, sondern dient nur einer Sache.

Viele Dinge werden den Menschen im "Namen des Terrorismus" aufgeladen und einige versuchen hier noch ein Geschäft zu machen oder nutzen die Situation aus, um gewisse Dinge durchzusetzen, die vorher zu schwierig zu verwirklichen waren. Dieses gibt uns im Moment doch sehr stark zu denken.

Marion: Vieles läuft politisch und wirtschaftlich unter diesem Deckmantel.

JOSUA: Ja, keiner möchte sich jetzt ausgrenzen und sagen: "Gut, das muß ja jetzt nicht sein", sondern man sagt eher, dass die Sicherheit gegeben sein muß. Ihr braucht euch doch nur euren Finanzminister anzusehen, dann wißt ihr schon, wo die Schuhe entlang laufen sollen.

Rolf: Kann man generell sagen, dass alles, was unter diesem Vorwand geschieht oder in die Wege geleitet wird, nicht unbedingt in positiver Absicht gemeint ist?

JOSUA: Nein. Nur die positive Absicht wird durch die Bereicherung und durch das materielle Interesse teilweise wieder zunichte gemacht.

Wenn die ganze Angelegenheit genutzt wird, was wir uns erhoffen, um gerade diese beiden unterschiedlichsten Religionen etwas näher zusammen zu bringen und einen friedlicheren Umgang miteinander zu erlernen, so wäre dieses eine positive Sache. Aber es wird schwierig, gerade den extremistischen Islam dahingehend zu bekehren, dass er begreift, dass er mit Gewalt, mit Drohungen und Verboten nichts erreicht.

Ein Beispiel wäre die Freizügigkeit: Wären sie freizügiger, würden sie sich wundern, wie viele Menschen - gerade bei den Taliban - zurücktreten würden. Aber hier steht ja die Angst und die Drohung dahinter, die die Menschen davon abhält. Würde dies beseitigt werden, so wäre es ein positiver Aspekt.

Die Frage ist, wie viel Leid entsteht aufgrund der Interessen einiger weniger. Meinem Freund Bush z.B. traue ich überhaupt nicht: Er will aus der ganzen Sache einen sehr großen Nutzen herausziehen, um seine Herrschaft und seine Politik auf diesem Planeten zu festigen und zu untermauern, was in dem Moment gar keine Demokratie mehr ist sondern eine versteckte Diktatur. Dieses ist eine Gefahr, und wir haben noch Bedenken, ob alles so ins Positive gewandelt werden kann.

Sollte es dem Amerikaner gelingen, den Terrorismus in den radikalen Ländern zu stoppen oder ihn zu Fall zu bringen, so wird hier eine sehr, sehr große Überheblichkeit gerade von Seiten der jetzigen (US-) Regierung an den Tag treten.

Rolf: Dieses ist zu befürchten. Ich habe mich in diesem Zusammenhang gefragt, ob die Problematik schon im Vorfeld der Wahl zu sehen war oder ob es gar eine Vorbereitung auf diese Situation war?

JOSUA: Die Terroristen haben sozusagen auf Bush gewartet. Sie haben noch einiges in der Hinterhand, das könnt ihr mir glauben. Sie wussten ganz genau, wann sie zuschlagen mussten, um dementsprechende Reaktionen hervorzurufen. Die Sache ist also bis in kleinste Detail ausgeklügelt.

Rolf: Das heißt, die gewonnen Wahl von Bush war wirklich ein Vorbereitungszug des Negativen?

JOSUA: Ja, selbstverständlich. Hier wurden viele Fäden gezogen.

Rolf: Unglaublich.

Dirk: Kannst du noch einmal auf die geistige Seite eingehen. Du sprachst davon, dass das Sommerland sehr viel zu tun hatte. Was genau passierte dort?

JOSUA: Die Seelen mussten - und das war das Problem dabei – besonders empfangen werden, weil sie ziemlich resolut und plötzlich aus dem Leben gerissen worden sind. Das heißt, diese Seelen wussten zum Teil nicht, wo sie waren. Sie konnten gar nicht begreifen, dass sie jetzt tot sind. Sie rannten immer noch in diesen Trümmern herum.

Bei einigen, die von der Explosionen direkt betroffen waren, war die Seele verletzt, teilweise zerrissen. Sie mußten geborgen und erst einmal zur Ruhe gebracht werden, damit sie sich regenerieren. Hierzu bedarf es vieler Energien. Energie, für euch vorstellbar in Form von weißem Licht. Dieses Licht wurde von sämtlichen Sphären geschickt - und je höher die Sphäre um so intensiver und wirkungsvoller ist dieses Licht.

Dirk: Wie hat man sich zerrissene bzw. zerfetzte Seelen vorzustellen?

JOSUA: Lasse es mich so erklären: In der Regel, wenn der Mensch stirbt, kann die Seele den Körper in einem verlassen. Was sie verletzt, ist Druck. Wenn ein enormer Druck vorhanden ist, dann zerreißt es die Seele erst einmal. Das heißt, dass der Geist ziemlich schutzlos ist. Hier muss dann schnelle Hilfe erfolgen.

Die Seele kann aber nicht so zerfetzt werden, dass sie sich nie wieder formt, also in eine körperliche Gestalt - so wie der Geist es braucht. Allerdings wird sie durch starken Druck deformiert, und es muss ein Verkleinerungsprozess durchgeführt werden, wie er auch stattfindet, wenn eine Seele zur Geburt ansteht.

Der Unterschied ist folgender: Eine Seele, die normal zurückkehrt, rechnet mit so etwas nicht. Deswegen wird hier der Geist gleich für mehrere Tage in einen Tiefschlaf versetzt, was bei euch mit einem Koma gleichzusetzen wäre.

Dirk: Das heißt, diese Seelen wurden nicht im wahrsten Sinne des Wortes in mehrere einzelne Teile getrennt, sondern es gibt hier immer noch eine Verbindung, die eine Zusammenfügung ermöglicht.

JOSUA: Eine Verbindung, ja. Aber wenn jetzt mehrere Menschen von einer Explosion betroffen sind, dann vermischen sich diese Energien. Dies muss wieder getrennt werden. Jede Energie zieht es zwar zu ihrer gleichen Frequenz zurück, aber das dauert, das erfordert diesen Tiefschlaf.

Aus den einzelnen Sphären kommt dann Licht, um diese Seelen zu bergen und ihnen Ruhe zu geben, gerade denen, die plötzlich gekommen sind. So erscheint natürlich dieser Bereich in einem sehr starken Licht. Viele Seelen müssen, jetzt einmal banal gesagt, eingefangen werden, weil sie einfach nicht verstehen, was geschehen ist. Sie stehen ziemlich hilflos dort. Sie finden ihren Körper nicht, sind der Meinung, dass sie ihn noch haben und versuchen immer noch diesem Chaos zu entkommen.

Auch haben viele Menschen diesen Zusammenbruch überlebt. Sie konnten aber nicht gerettet werden, weil sie verschüttet waren. Für diese Seelen war es noch schwieriger.

Marion: Nehmen sie dieses Trauma mit ins geistige Reich?

JOSUA: Dieses nehmen sie erst einmal mit, davon müssen sie befreit werden. Du musst dieses so sehen: Es ist ja kein freiwilliges Zurückkommen in dem Moment, sondern es geschieht schockartig und ihre Sorge gilt eigentlich dem, was sie zurückgelassen haben. Viele - du wirst es mir nicht glauben - sagen, dass sie nicht hier bleiben können, weil sie z.B. morgen wieder ins Büro müssen und Termine haben. Versuche du einmal diesen Seelen, die diesen Schock haben, auszureden, dass sie keine Termine usw. mehr haben.

Die Betreuung ist hier schon intensiv und je höher die Schwingung dieser Betreuung - bei schwierigen Fällen kommen z.B. Energien aus der sechsten und siebten Sphäre zu tragen - um so beruhigender wirkt diese dann auf die Seelen. Wir können ihnen das Gefühl, dass sie zu Hause sind, vermitteln. Auch ziehen wir diese Seelen ziemlich schnell aus dem Zwischenreich heraus. Nicht dass sie sich dort noch verirren und den Weg nicht finden. Hier helfen wir den berühmten Tunnel zu überwinden, damit sie zügig ins Positive gelangen.

Rolf: Soviel ich weiß, müssen wir alleine durch den Tunnel.

JOSUA: Richtig, aber in diesem Moment waren Geistwesen zur Stelle, die dann diejenigen Seelen, die einfach den Ausgang nicht fanden, "eingefangen" haben. Sie standen ihnen zur Seite und haben ihnen den Weg aus den Trümmern heraus gezeigt. So in dieser Form könnt ihr euch dies vorstellen.

Rolf: Das "Einfangen" wäre gleichbedeutend mit an die Hand nehmen und den Weg zeigen?

JOSUA: Ja. Leider behaupten andere Kreise diesbezüglich gleich, JESUS würde in die niederen Sphären gehen. Dieses möchte ich hiermit dementieren. Dies hat nichts mit JESUS zu tun.

Richtig ist, dass in die niederen Sphären gegangen wurde, nämlich in das Zwischenreich, um die Seelen, die den Weg durch das Licht nicht fanden, weil sie es in ihrer Panik nicht sahen, zu holen, um ihnen zu helfen. Dieses ist sonst - bei einem normalen Sterbefall oder Verkehrsunfall, wenn es sich um einzelne Seelen handelt - nicht üblich.

Weihnachten ist es etwas anders. Hier konzentrieren sich nicht die einzelnen Sphären, sondern JESUS geht wirklich aus der hohen Sphäre durch die einzelnen Sphären, bringt jeder Sphäre seine Energien. und bringt auch einige Seelen (aus dem Zwischenreich) mit ins Sommerland, die dann zur Inkarnation bereit stehen.

Rolf: War es für das positive Geistige Reich besonders schwer an die verschütteten, zerquetschen Körper heran zu kommen?

JOSUA: Nein. Siehe es so: Wenn die Körper durch diese Gesteinsmassen zerquetscht werden, dann ist es wie ein Explosion, und die Seele schießt wie aus einer Flasche heraus. Sie wurden mit Gewalt heraus gepresst und gleichzeitig wurde die Silberschnur durchtrennt. Es ist wie ein Zerreißen durch die Wucht, die entsteht.

Der Körper selbst, man möge uns dieses verzeihen, ist uninteressant: Ein schmerzhafter Tod ist schlimm für einen Körper. Er leidet darunter, er hat ein eigenes Empfinden, aber hier ist alles so schnell gegangen, dass die Körper, als es sie traf, es schon nicht mehr mitbekommen haben.

Die einzigen, die dieses mitbekamen, waren die Seelen, weil sie nach der Trennung nicht tot waren. Eine Seele stirbt ja nicht. Das heißt, sie erlebte es (bewusst) mit, was in ihr einen Schock auslöste. Viele Seelen standen einfach da und wussten nicht, was sie tun sollten. Andere wiederum rannten sinnlos in der Gegend herum und konnten das Licht nicht sehen, weil sie nicht verstanden hatten, was passiert ist.

Rolf: Hat die doch sehr massive Trauer und die Ungewissheit der vielen Angehörigen hier auf Erden das Ganze zusätzlich erschwert?

JOSUA: Ja, selbstverständlich. Auch die Hoffnung besteht ja bei den Angehörigen, so dass die Seelen noch gehalten werden.

Einige Seelen gingen noch zu ihren Angehörigen, versuchten mit ihnen zu reden und haben es nicht verstanden, warum sie nicht gehört wurden. Durch diese massive Energie, die in dem Moment auf die Menschen oder Angehörigen einströmte, hatten sie das Empfinden, dass sie noch leben würden. Natürlich leben sie auch noch, nur nicht sichtbar für die materielle Welt.

Rolf: Kann man so sagen, dass so ein Ereignis das Schlimmste ist, was einer Seele passieren kann in Bezug auf die Rückkehr in das Geistige Reich?

JOSUA: In der Form, dass ihre Inkarnation mutwillig von einer anderen Seele unterbrochen wurde, ja. Denn dieses ist nicht geplant. Eine Seele, die inkarniert, kann nicht soweit vorausplanen. Sie kann wohl sagen, dass ihr etwas passieren könnte und sie ihre Inkarnationszeit nicht vollständig absolvieren wird, so etwas wäre auch schnell wieder aufzufangen, aber diese Situationen hier ist etwas anderes. Das ist für sie schon unangenehm.

Rolf: In einem anderen Gespräch fiel die Äußerung, dass die Opfer alles Seelen seien, die sich dies so ausgesucht hätten. Ist das wahr?

JOSUA: Nein. Worin sollte denn der Sinn liegen? Nein, nein. Das hat nichts mit dem Schicksal zu tun, sondern hier ist es eine Verkettung von Ereignissen, die stattgefunden haben und bei denen man nicht eingreifen konnte.

Wir von der siebten Sphäre konnten drei Tage vorher absehen, was geschehen würde. Wenn man sich mit der Weltsituation beschäftigt hat, war abzusehen, dass hier etwas passiert. Seelen, die noch höher stehen, oder Geistwesen, die sich über der siebten Sphäre befinden, konnten es vielleicht auf zwei, drei Jahre voraussehen. Aber eine Seele, die inkarniert, hat nicht die Möglichkeit soweit vorauszuschauen und zu sagen: "Wenn ich jetzt 37 Jahre alt bin, werde ich in diesem Turm arbeiten und dann dort sterben". Das ist doch Humbug.

Eine Seele, die inkarniert, sucht sich ein soziales Umfeld aus und was sie daraus lernen kann, aber sie kann nicht vorausschauen, auf welche Art und Weise sie ums Leben kommt.

Hier waren viele Seelen dabei, die sich eine Inkarnation von 75 bis 80 Jahren vorgenommen hatten. Gut, sie wissen, dass aufgrund der materiellen Situation Unfälle möglich sind. Und es werden auch einige dabei gewesen sein, die sagten, dass sie sich einem Unfall aussetzen würden.

Doch sind dies meistens Seelen, die unachtsam in einen Unfall hinein geraten. Man weiß dann nicht genau, warum diese Person das getan hat, warum sie z.B. einfach so über die Strasse rennt. Man kann aber davon ausgehen, dass so ein Ereignis für die einzelne Seele nicht vorausschaubar ist.

Rolf: Mit diesem Gedankengang konnte ich mich auch nicht anfreunden.

JOSUA: Nimm dich selbst: Ich weiß nicht, ob du im Geistigen Reich sagen könntest, dass du inkarnierst, um so etwas einmal mitzumachen. Ich würde Dich jedenfalls nicht ganz ernst nehmen, wenn...

Rolf: ...ich kann es mir nicht vorstellen.

JOSUA: Und so denkt jede Seele. Was lernt sie denn daraus, wenn ihr zig Tonnen auf das Oberhaupt fallen, es weh tut und das Leben so zum Ende kommt. Daraus lernt sie nichts, das weiß sie vorher.

Das Kollektiv wusste hingegen mit Sicherheit, dass diese Situation eintreten wird. Aber das Kollektiv kann sie nicht verhindern. Das Recht hat das Kollektiv nicht, weil der Weg vom Kollektiv einfach zu weit ist. Die Entwicklung muss normal weiter laufen und dazu gehört auch so etwas.

Rolf: Wenn das Kollektiv eingreifen würde, dann wäre der Menschheit ja der Weg der Entwicklung genommen und auch die Möglichkeiten, die sich daraus ergeben könnten.

JOSUA: Richtig, schauen wir einmal, wie und was der Mensch dadurch lernt, ob er die Situation jetzt anders in den Griff bekommt.

Dirk: Kannst du den Hinterbliebenen bzw. den Menschen ganz allgemein noch etwas sagen? Ich denke, bei vielen ist eine Art Angst vorhanden, vor dem was noch kommen könnte. Gibt es hier so etwas wie eine empfehlenswerte Haltung?

JOSUA: Nun, die empfehlenswerte Haltung, die ich geben kann, ist eine Allgemeine: Die Ruhe bewahren und aus dieser Situation lernen, dass religiöse Interessen nicht auf diese Art und Weise zu lösen sind.

Was die Entwicklung an sich betrifft, was geschieht, dazu werde ich nicht viel sagen können, denn dieses ist eine Entwicklung, die jetzt erst einmal voran schreiten muss, und wir werden sehen, was das Resultat aus dieser Entwicklung bringt. Wir haben eine Ursache, und wir haben jetzt eine Wirkung. Wir werden schauen, ob das Positive dabei die Oberhand gewinnt, ob die Menschen in der Lage sind, aus diesem Unglück heraus etwas zu lernen.

Ihr müsst diese Entwicklung ganz alleine gehen, wobei ihr als Kreis dem ziemlich hilflos gegenübersteht. Hier sind die Mächte gefragt, denen ihr also indirekt eure Stimme oder euer Votum gegeben habt: Eine Einigkeit ist gefragt und keine Debatte - kein Hott und kein Hüh. Solange es immer ein Hin und Her gibt, ist keine Einigkeit vorhanden. Ein gegenseitiges und allgemeines positives Denken muß entstehen mit dem Vorsatz, dieses wirklich ohne jegliche finanzielle oder materielle Interessen durchzuführen.

Auf der anderen Seite haben wir auch eine Entwicklung in Afghanistan, z.B. dass die Menschen - selbst die fanatischsten - unsicher werden. Sie versuchen umzudenken und sind hin und her gerissen zwischen ihrer Loyalität zum Terrorismus, ihrem Glauben und der Angst. Was wird geschehen, wenn wirklich der Einmarsch stattfindet? Wie viele Zivilisten oder Menschen, die nichts damit zu tun haben, werden ihr Leben dafür lassen müssen.

Den Menschen selbst, die in diesen Ländern leben, muß aus ihrer steinzeitlichen Denkweise heraus geholfen werden. Wir wollen doch ehrlich sein: Warum sind diese Menschen denn so? Weil sie in der absoluten Armut leben! Was haben sie denn? Sie haben nichts und die, die das sagen haben, sorgen dafür, dass sie niemals etwas haben werden. Also muss hier der Ansatz gemacht werden: Solange ein paar Köpfe immer noch in der Lage sind, ein ganzes Land zu unterdrücken, wird es keine Besserung geben. Warum reagieren diese Menschen denn so? Weil sie Angst davor haben, dass ihr eigenes Volk sieht, wie eine Demokratie sein kann. Sie sehen doch den Wohlstand der westlichen Welt. Wir wollen es dahin gestellt sein lassen, dass nicht alles positiv ist, was in der westlichen Welt geschieht - bei Leibe nicht. Aber wenn du in der absoluten Armut lebst und in den Medien siehst, wie z.B. Amerika oder Europa lebt, meinst du nicht, dass auch du das Bedürfnis bekommst, so zu leben? Diese paar Menschen verbieten also dem Volk, diese Bilder zu sehen - oder sie sagen, dass dies schlecht ist, es wäre gegen den Glauben des Islams. Aber dieses stimmt nicht - und so entwickeln sich dann solche Terroristen. Das Problem ist, dass sie im Prinzip gar nicht wissen, was sie wollen.

Lasst es mich noch einmal in anderen Worten sagen: Es gibt viele Unglücke auf der Welt. Wenn z.B. Erdbeben eintreten, und 60.000 oder 100.000 Menschen dabei ums Leben kommen, dann hat dieses nicht die gleiche Wirkung, wie bei einem Anschlag, der von Menschenhand herbeigeführt wurde. In dem Moment, wenn etwas von Menschenhand ausgelöst wird, ist es auch gleichzeitig ein Schritt für eine Entwicklung, dass nämlich dieses nicht noch einmal passieren darf und dass die Menschen lernen müssen, aufeinander zuzugehen. Und das aufeinander zugehen bedeutet nicht nur, dass man auf den anderen mit Engelszungen einredet - was dieser sowieso nicht hören will - sondern dass man insbesondere auch Maßnahmen ergreift, um eine (gerechte) Ordnung wieder herzustellen.

Dirk: Wir sprachen in der letzten Sitzung über den Sinn des Daseins und darüber, dass das Geistige Reich seinen Sinn durch das Materielle bekommt. Ich kann dieses annehmen für niedere Sphären, aus denen inkarniert wird und wo der Lernprozess, Materie/Geistiges Reich, in einer Wechselwirkung zueinander steht.

Ich habe aber Schwierigkeiten diese Aussage auf höhere Sphären, aus denen dann nicht mehr inkarniert wird, zu beziehen oder auch auf das Kollektiv an sich. Meine Gedanken sind dahingehend, dass das Geistige irgendwo am Anfang steht, die Ursache und somit das Primäre ist, während die Materie, also das was sich aus dem Geistigen entwickelt hat, das Sekundäre, eine Folge ist. Hier stellt sich für mich nun die Frage, wie etwas Zweites dem Ersteren einen Sinn geben kann? Müssten wir hier nicht unterscheiden? Oder kannst du vielleicht noch einmal eine Ausführung machen, wie sich die Materie zu den höheren Sphären bzw. zum Kollektiv verhält?

JOSUA: Die Materie verhält sich zu den hohen Sphären passiv. Du hast in dieser Beziehung, dass die Materie auf die hohen Sphären keine Auswirkung mehr hat, recht. Die einzige Auswirkung ist die Erfahrung, die die Geistwesen, die in das Kollektiv zurückkommen, einbringen.

Du musst dir dieses folgendermaßen vorstellen: Es ist richtig, dass die Schaffung der Materie sozusagen für die niederen Sphären geschehen ist, weil hier ein Lernen und ein Leben innerhalb beider Existenzbereiche wichtig ist. Hier wird Erfahrung gesammelt. Diese Erfahrung wird dann an die nächste Stufe weitergegeben und so weiter, je höher diese Erfahrung wächst.

Irgendwann kehren doch, wir nehmen dieses jetzt einmal individuell, einzelne Seelen in eine Gruppe zurück. Die Erfahrung, die diese Seelen mitbringen, ist für das Kollektiv wichtig. Sie erweitert das Bewusstsein. Das heißt, du kannst das Kollektiv nicht ganz und gar abtrennen, denn das Kollektiv ist die Instanz, die eigentlich erst durch die Abspaltung die Möglichkeit der Schaffung der Materie gegeben hat. Das heißt, hier ist ein Kreislauf entstanden.

Dirk: Und wenn ich einen Baustein herausnehme, dann wäre dieser Kreislauf unterbrochen?

JOSUA: Ja. Wenn jetzt z.B. die Abspaltung, so wie es die Kirchen gerne sehen, ein direkter Schnitt wäre, dann hätte das Kollektiv keinen Nutzen davon. Nur der abgespaltete Teil würde durch die Materie etwas lernen. Das heißt, im Endeffekt würde das Kollektiv als Gesamtes nicht wieder zusammen wachsen, sondern bliebe gespalten.

Hier ist es aber ein Kreislauf. Und das ist die Denkweise des Kollektives, alles muss einen Kreislauf haben. Nur so ist eine gesamte Weiterentwicklung überhaupt möglich.

Dirk: Würde das bedeuten, dass der Sinn für die höheren Sphären darin begründet liegt, dass Erfahrungen weitergegeben werden?

JOSUA: Ja. Genau das ist es, die Erfahrungen nämlich, die die Seelen gemacht haben. Erfahrungen, die das Kollektiv in sich aufnimmt und expandieren lässt. Das Kollektiv wird wieder größer. Dadurch und durch die Erfahrungen aus der Materie, wird die Möglichkeit gegeben auch das Universum selbst zu vergrößern und so eine (halb-) materielle Möglichkeit zu schaffen, in der dann auch aus den höheren Sphären, aus dem Kollektiv heraus inkarniert werden kann. Aber soweit ist es noch nicht. Die Erfahrung reicht noch nicht. Die Abspaltung auf dieser neuen Ebene findet noch lange nicht statt, das ist ganz hohe Philosophie.

Hauptziel ist jetzt erst einmal, die Erfahrung, die in den niederen Sphären gemacht wird, in das Kollektiv einfließen zu lassen. Die Erfahrung des Sommerlandes fließt zum Beispiel in dieser Art stufenweise höher bis hin zum Kollektiv.

Dirk: Du sprachst anhand des Beispieles von Amerika, dass das Kollektiv dies wahrscheinlich schon vor zwei, drei Jahren vorausgesehen hat.

JOSUA: Wenn nicht sogar noch eher - der Kern des Kollektivs hatte es von Anfang an gewusst.

Dirk: Wenn dieses Wissen doch besteht, was sind es dann für Erfahrungen, die in das Kollektiv fließen, die neu für das Kollektiv sind?

JOSUA: Was die Seelen, die davon betroffen sind, daraus machen, ist das Entscheidende.

Dirk: Wenn wir jetzt plötzlich alle im Positiven zum Weltfrieden finden würden, wäre das eine Erfahrung, die weitergegeben wird?

JOSUA: Richtig, nämlich, dass man mit solchen Dingen etwas bezwecken kann - wie z.B. eine Harmonie unter den Menschen. Wobei dann für das Kollektiv die nächste Frage entsteht: Warum die Harmonie nur so entsteht. Das Kollektiv wird sich in dem Moment etwas anderes ausdenken und ausprobieren wollen.

Wenn ihr zum Beispiel eure Kirchen reden hört, die da sagen, "der liebe Gott, wenn du nicht lieb bist und so weiter und so weiter", habt ihr oftmals das Gefühl, Marionetten zu sein. Ihr seid euch vorgekommen, als ob ihr Marionetten einer gewissen Person wäret. Marionetten, mit denen gespielt wird wie mit Figuren, die irgendwo hin gesetzt werden und über sich eine Art Schicksal ergehen lassen müssen. Dies ist teilweise richtig: Das Kollektiv, ich will jetzt nicht sagen, manipuliert, aber beeinflusst die materielle und auch die geistige Situation. Dieses einmal ganz banal gesagt, damit es jeder versteht. Sie haben ihre Finger mit im Spiel, bauen gewisse Konstellationen auf, um aus den darauf folgenden Schachzügen, aus den speziellen Situationen, etwas zu lernen.

Rolf: Dies ist dann doch aber wahrscheinlich sehr, sehr global zu sehen?

JOSUA: Universal, global wohl auch! Nehmen wir ruhig das Beispiel mit Amerika: Dieses ist für sie, von ihrer Betrachtungsweise her, wichtig, um zu wissen, was geschieht, wenn solch ein Fall eintritt. Das ist jetzt banal ausgedrückt, und man könnte sagen, dass sich das Kollektiv doch nicht auf solch primitive Dinge einläßt. Aber dieses ist eine Betrachtungsweise. Wenn man sich hinterher fragt, was damit bezweckt worden ist, dann kommt man der Sache schon näher. Was das Kollektiv damit genau bezweckt, gut, das weiß ich auch nicht. Ich bin nicht im Kollektiv, und ich komme auch nicht aus dem Kollektiv zu euch. Aber es ist mit Sicherheit etwas, was das Kollektiv als Erfahrung braucht, was es erforschen will.

Dirk: Gibt es auch den Weg aus der anderen Richtung? Ich meine, wenn die Erfahrung zurück ins Kollektiv gegeben wird, dass dann im umgekehrten Fall aus dem Kollektiv auch Informationen oder Emotionen zurückfließen. Du erwähntest, dass auch du noch Schulungen und somit auch irgendwelche Lehrer hast. Ich denke, dass diese Lehrer auch wiederum Lehrer haben, welchen auch wiederum einen haben bis man dann irgendwann im Kollektiv ist.

JOSUA: Selbstverständlich, hier wird gelehrt, dass das Bewusstsein des Kollektives maßgebend ist, es wird aufgezeigt, wie das Kollektiv ist und was uns dorthin zurücktreibt, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um diese Wege vollziehen zu können. Alles hat ein Ziel und so auch wir. Wir wissen nicht (von alleine), wie wir den Weg zum Kollektiv finden, also brauchen wir Anleitung darüber, was wir tun und welche Straße wir nehmen müssen.

Dirk: Welche Straße müssen wir nehmen?

JOSUA: Ihr müsst jetzt erst einmal die Strasse nehmen, die dahin führt, dass ihr eure Erfahrungen sammelt, dass ihr lernt, wie Seelen ineinander und miteinander leben, existieren können, und wie man Energien ineinander fließen lassen kann. Je tiefer dies geschieht, um so grober ist es. Je höher du kommst, um so mehr werden diese Schwingungen aufeinander abgestimmt, um so mehr werden sie harmonisiert. Wenn du in das Kollektiv eingehst, dann verschmelzen sie mit anderen Frequenzen und werden zu einer.

Dirk: Spielt hier auch der Aspekt der Dualseele eine Rolle?

JOSUA: Ja, auch die Dualseele durchwandert dieses. Es ist wichtig, dass es einen maskulinen und einen femininen Teil gibt. Damit die Seele selbst nicht immer hin und her springen muss, teilt sie sich in dieser Form. Ein Dual lernt den femininen Part und der andere den maskulinen. Anderenfalls würde die Seele den Überblick verlieren, weil hier doch unterschiedliche Konstanten gegeben sind.

Es kommt auch vor, dass z.B. eine männliche Seele in einem weiblichen Körper inkarniert. Dieses sind aber einzelne Inkarnationen, damit in diesem Beispiel jetzt eine bestimmte Erfahrung als maskuline Seele in einem weiblichen Körper gemacht werden kann. Der maskuline Teil kann sich dann in dem Körper zurecht finden und sagen, dass er dieses toll findet. Oder aber er lehnt es (während der Inkarnation) doch noch ab und lebt seine maskuline Art aus, in dem er sich dann gleichgeschlechtlich orientiert. Teilweise beenden diese Seelen auch ihr Leben, obwohl das genau der verkehrte Weg ist.

Wir haben nichts dagegen, wenn die Seelen sagen, dass ihnen die Form des Körpers nicht gefällt und sie sich zu den Gleichgeschlechtlichen hingezogen fühlen. Natürlich wäre es eigentlich besser, wenn diese Seele lernen würde, dann auch den Weg, den sie sich ausgesucht hat, so zu gehen, wie er ist. Aber heutzutage ist es sehr einfach. Man sieht diese Dinge lockerer und strengt sich dann weniger an.

Dirk: Kennt jeder im Geistigen Reich seine Dualseele?

JOSUA: Ja, natürlich, denn es ist doch ein Teil von dir. Aber sie gehen jetzt erst einmal getrennte Wege. Irgendwann werden sie sich wieder vereinen.

Rolf: Ich möchte noch einmal auf deine Ausführungen von eben zu sprechen kommen. Du hast gesagt, dass das Kollektiv diese Erfahrung in Amerika machen musste und deswegen mussten mehrere tausend Menschen ums Leben kommen. Wenn ich es jetzt sehr vereinfacht darstelle...

JOSUA: ...dann habe ich es nicht verstanden, ja.

Rolf: Das heißt, ich habe es jetzt nicht verstanden?

JOSUA: Nein, derjenige, der dies dann so einfach behauptet.

Rolf: Sind wir denn nicht zu dem jetzigen Zeitpunkt schon ein Hauch von dem Kollektiv selbst?

JOSUA: Die Frage ist von welchem? Der Anschlag ist von dem negativen Teil des Kollektives durchgeführt worden. Dieser negative Teil ist noch groß genug, um Schaden anzurichten. Das positive Kollektiv kann dementsprechende Schritte einleiten und Erfahrungen daraus ziehen: Wie man jetzt mit diesen Dingen umgeht, was es daraus lernt, wie es dieses verhindern kann und wie die Menschen auf so etwas reagieren.

Dieses mag sich jetzt alles nicht human und positiv anhören, aber es steht immer ein positiver Aspekt dahinter. Und der Geist, der sich selbst im Kollektiv damit nicht abfinden kann, wird auch erst einmal wieder den Weg in Richtung des anderen Teilkollektives gehen. Oder glaubst du, dass diese Abspaltung nicht mehr stattfindet? Sie ist nicht mehr in dem Maße vorhanden, wie sie einmal begonnen hat, aber es gibt doch - und immer noch - einen Kreislauf.

Rolf: Du hast jetzt angefangen zu differenzieren, in dem du vom positiven und negativen Kollektiv gesprochen hast.

JOSUA: Rolf, um es verständlich zu machen: Für die Ausführung einer negativen Handlung bedarf es auch eines negativen Kollektives oder eines negativen Reiches. Um eine positive Handlung zu begehen, bedarf es eines positiven Geistigen Reiches. Du kannst von einem negativen geistigen Reich nicht erwarten, dass es positive Dinge tut. Ein positives Kollektiv ist hingegen nicht in der Lage, so eine Tat auszuführen.

Das Kollektiv brauchte aber diese Erfahrung. Das Kollektiv braucht jede Erfahrung, die gemacht wird. Dieses mag sich für dich und vielleicht auch für andere jetzt etwas konfus anhören - nach dem Motto, wie das positive Geistige Reich so etwas befürworten kann. Oftmals kommen ja auch diese Äußerungen, wie der liebe Gott dieses zu lassen kann.

Rolf: Von diesem Denken wollte ich eigentlich weg, diesem Denken wollte ich keine Nahrung geben, was natürlich durch unsere Ausführungen leicht wieder passieren könnte.

JOSUA: Es ist aber eine Tatsache, weil das Kollektiv aus diesen Dingen lernt, aus den Erfahrungen und aus der Situation heraus. Du darfst nicht vergessen, dass das positive Kollektiv dies alles anders, differenzierter sieht.

Euer Empfinden der Situation gegenüber muss so sein, denn es würden keine Erfahrungen gemacht werden, wenn euer Empfinden genauso distanziert wäre wie das des Kollektives. Ihr müsst auf diese Dinge reagieren, und das Kollektiv lernt aus euren Reaktionen. Dafür ist doch diese Möglichkeit geschaffen worden, dafür gibt es doch die Materie, deswegen hat sich das Kollektiv doch gespalten.

Das Kollektiv hat sich gespalten, um Dinge durchführbar zu machen, die negativ sind, bei denen dann das Positive eingreifen kann, und die positiv enden sollen.

Das ist ein Thema, auf das wir anders eingehen müssten. Du darfst es nicht individuell betrachten. Wenn du das Kollektiv anführst, musst du auch kollektiv denken und zwar überlagert. Das ist schwierig.

Rolf: Das ist wahrscheinlich genau das Problem. Wenn ich an ein Einzelschicksal denke und dabei die Frage auftaucht, warum Gott dieses zugelassen hat, da kann ich sagen, dass derjenige sich selbst fragen sollte, wozu er diese Erfahrung braucht. Auf diese Situation nun kann ich das aber nicht so einfach anwenden.

JOSUA: Weil hier eine kleine kollektive Situation entstanden ist, die nichts mit einer individuellen Sachlage zu tun hat. Bei dieser Situation, die Folge einer Entwicklung ist, konnte das Kollektiv vorausberechnen, dass dieses so geschehen und eintreten wird. Vielleicht mit einer möglichen Abweichung, dass es nicht unbedingt das World Trade Center wird, sondern dass es auch genauso gut in Dallas oder sonst wo hätte stattfinden können Der tatsächliche Ort ist in dem Moment irrelevant. Sie wussten, dass das Attentat aufgrund der vorangegangenen Bedingungen geschehen wird. Dieses Geschehen konnten sie aber selbst nicht ausführen, sondern das musste das andere, das negative Kollektiv tun. Es bedarf etwas Negatives, damit so ein Schaden und solche Schmerzen überhaupt angerichtet werden können.

Rolf: Ich lasse dieses jetzt erst einmal so stehen, würde aber gerne noch einmal mit dir darüber sprechen.

JOSUA: Es ist ein hochinteressantes Thema, aber auch ein sehr schwieriges. Es hätte genauso gut anders sein können, wenn die Entwicklung in der Vergangenheit anders gelaufen wäre. Wenn Bush z.B. nicht an die Macht gekommen wäre, dann hätte dieser Vorfall so vielleicht nicht stattgefunden.

Man muss zum Verständnis des positiven Kollektives, um vorerst einen abschließenden Satz zu sagen, das Ganze als ein Resultat einer Entwicklung sehen. Es ist die einzige Art und Weise, die das Kollektiv hat, um einen Stillstand vorzubeugen. Wobei dann die Situationen selbst, seien sie noch so schrecklich, irrelevant sind. Wichtig ist immer nur, was daraus entsteht und wie es weitergeht.

Ihr seid die niederen Sphären - einschließlich meiner Sphäre. Und diese Sphären haben die Aufgabe, die Geschehnisse zu meistern. Ihr seid die Arbeiter und seht das Kollektiv als die hohe Politik, die daraus lernen und verstehen muß, um dann neu zu überdenken, vorauszuschauen und zu wissen, was geschafft werden musst, damit es weitergeht.

Die größte Sorge des Kollektives ist, dass es einen Stillstand gibt, und das werden sie verhindern. Wie, das weiß ich nicht. Fragt mich, wenn ich im Kollektiv bin, ruft mich dann an. Es wird schwierig, dass gebe ich zu, aber vielleicht haben wir eine Möglichkeit, darüber zu diskutieren, wenn ihr dann auch im Kollektiv seid.

Dirk: Eine letzte thematische Frage habe ich noch zum Begriff des negativen Kollektives. Ist Kollektiv hier nur als Gruppe gleicher Interessen gemeint oder finden auch solche Vorgänge statt, dass sich die Individualität auflöst, dass man seelenlos wie im Positiven Kollektiv wird?

JOSUA: Genau umgekehrt, nicht. Aus der Masse wird man individuell, du gehst nicht als Individuum in eine Masse ein, sondern du kommst aus der Masse und wirst individuell im negativen Bereich.

Marion: Ich habe von M. eine Anfrage vorliegen. Es geht wohl darum, dass sie einen Reikigrad hat und dass sie geistige Arbeit machen möchte, sie besucht zur Zeit sehr viele Seminare. Ihre familiäre Situation ist dahingehend, dass sie sich spirituell weiterentwickelt, aber ihr Mann nicht Schritt halten kann. Sie möchte sich auf der einen Seite nicht von ihm trennen, nicht aufgeben, was sie hat, sagt aber andererseits, dass sie nicht mit ihm alt werden möchte und kann. Vielleicht könnt ihr dort einmal nachsehen und etwas dazu sagen.

JOSUA: Dieses soll mir recht sein. Vorweg schon einmal soviel - und dieses kannst du ihr mitteilen: Sie soll sich darüber klar werden, was sie will. Sie soll nicht den gesamten spirituellen Weg durchlaufen, sondern sich auf das spezialisieren, was sie als Seele tun kann. Zur Reikimeisterin und den Kursen, die sie nimmt, nun, du weißt, wie ich dazu stehe: Wenn die positiven Voraussetzungen nicht gegeben sind, dann kann ich Kurse belegen, soviel ich will, dann funktioniert es nicht, denn die Energie bekommt sie über uns.

Für sie wäre es wichtig, sich festzulegen, was sie spirituell will. Dazu gehört auch, dass ich mich mit meinem spirituellen Denken und Handeln meinen Angehörigen gegenüber so zu verhalten habe, dass es hier nicht zu Konflikten kommt. Zu sagen, dass die Angehörigen aufgrund meiner spirituellen Vorausschau, meinem Denken nicht mitkommen und sie deswegen anders zu betrachten sind oder zu sagen, dass ich mit dem Mann nicht alt werden kann, ist, von meiner Seite aus betrachtet, eine Aussage, die nicht aus einem positiven Denken heraus gemacht werden kann.

Marion: Ich habe das Gefühl, dass sie ihn auf der einen Seite mag, aber auf der anderen Seite seine körperliche Nähe nicht ertragen kann.

JOSUA: Warum hat sie ihn dann genommen?

Marion: Es ist sehr konfus. Ich weiß es nicht genau.

JOSUA: Diese Konfusion liegt einzig und alleine darin begründet, dass sie bedingt durch ihr spirituelles Erwachen der Meinung ist, hier einen anderen Weg gehen zu müssen. Aber es ist kein positiver spiritueller Weg, wenn ich alleine gehe, vielmehr sollte ich ihn mit meinen Mitmenschen gehen und vor allem mit den Menschen, mit denen ich lange zusammen gewesen bin. Wenn sie jetzt die Erkenntnis hat, dass die Ansicht von früher nicht ehrlich gewesen ist, so muss sie auch die Konsequenzen dementsprechend ziehen und tragen.

Sie muss erst einmal klar werden, um zu wissen, ob sie überhaupt medial oder als Heilmedium tätig werden kann. Um dieses tun zu können, braucht sie auch ein positives Denken: Ich muss nicht fehlerfrei sein, aber ich muss positiv denken.

Marion: I. hat noch eine Frage. Sie fragt nach dem Gitternetz bzw. nach der Kristallgitternetztheorie und möchte gerne wissen, was es damit auf sich hat.

JOSUA: Das kenne ich nicht, dieses sind Dinge, die für mich irrelevant sind. Noch jemand ohne Fahrschein?

Dirk: Ja, ich noch! Es war ein schöner Abend und dafür möchte ich mich bedanken.

JOSUA: Wir bedanken uns auch und freuen uns jedes Mal, wenn etwas Produktives und Interessantes aus unseren Sitzungen entsteht, selbst wenn ihr im Vorfeld oftmals pessimistisch seid. Nach dem Motto, wie gestalten wir denn den heutigen Abend?

Marion: Das sind ja oft die Gedanken von Jürgen.

JOSUA: Jürgen's Gedanken sind dies in keinster Weise - die Zeiten sind vorbei. Ihn interessiert es gar nicht mehr, ob es nun hochinteressant wird oder nicht. Er freut sich, wenn es so ist, aber bei allem anderen vertraut er euch. Hier ist eine tiefe Vertrauensbasis von seiner Seite gegeben. Gut, da musste ich ihn doch einmal verteidigen. Dann wollen wir ihn auch wieder zurückholen. Ich wünsche euch eine gesegnete Zeit. Geht in Harmonie und in Frieden, lernt aus den Dingen, die ihr erlebt, und lernt auch mit den Situationen - so wie sie sind - leichter umzugehen. Damit GOTT ZUM GRUSS. Bitte die Musik.

Wir verabschiedeten uns und dankten dem Positiven Geistigen Reich.

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