zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 34 von Mär/Apr 2001 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Nach einleitender Musik meldetet sich der Lichtbote JOSUA. Als Medium stand ihm Jürgen zur Verfügung. Die Durchgaben erfolgten mündlich am 10.03. und 07.04.01.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS und der Friede sei mit euch.

(Es erfolgte die allgemeine Begrüßung)

Hallo meine liebe Betty, wie geht es dir?

Betty: Hallo, körperlich fühle ich mich zwar etwas schwach, müde, aber ansonsten geht es mir gut.

JOSUA: Das liegt bestimmt daran, daß dich die katholische Kirche ärgert, nicht?

Betty: Genau, das wird es wohl sein.

JOSUA: KASSANDRA erzählte mir von dem Fall bei deinem Arbeitgeber. Ich würde sagen, sie haben sich noch nicht geändert.

Betty: Nein, auf keinen Fall.

JOSUA: Sie haben das Hausrecht. Du kannst nichts machen. Was mich nur stört, ist ihre Uneinsichtigkeit. Auf der einen Seite wollen sie die Jugend gewinnen und kommen dann mit so alten Schnulzen an. Vielleicht würde es ja etwas nützen, wenn ihr vorher beichten geht. Nein, es ist gut, ich werde schon wieder sarkastisch

Marion, du warst unterwegs.

Marion: Esoterischer Jahrmarkt, mehr kann ich dazu eigentlich nicht sagen.

JOSUA: Ja, nun, es ist mal interessant diese Dinge zu schauen. Aber du siehst wie viel Humbug es gibt, nicht wahr?

Marion: Ja, auf jeden Fall.

JOSUA: Jeder versucht doch irgendwo nur sein Schäflein ins Trockene zu bringen. Ich bin kurzzeitig mal mit gewesen. Also ich muß dir sagen, mein Fall ist es nicht. Es zielt alles an der Wahrheit vorbei.

Marion: Ich wollte noch etwas zu M. fragen. Sie hatte mich im Laufe der letzten Zeit einmal angerufen. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob du auf dem laufenden bist.

JOSUA: M. ist ein Fall, da rede ich mir eher den Mund fusselig als das es was bringt.

Marion: Sie hat zur Zeit sehr massive Probleme mit ihrer Tochter. Vielleicht könntet ihr hier einfach einmal nachsehen.

JOSUA: Was macht sie genau? Satanskult?

Marion: Ja, der Freund von ihr.

JOSUA: Das ist ja furchtbar.

Marion: Es ist genau das Gegenteil von dem, was wir tun.

JOSUA: M. darf sich auf keinen Fall von ihrer Tochter abwenden. Auch wenn es ihr noch so schwer fällt. Sie muß sie jetzt diesen Weg gehen lassen. Unterbricht sie ihn gewaltsam, erreicht sie gar nichts, ganz im Gegenteil. Hier spielt bei der "Kleinen" immer noch der Gedanke mit, daß M. sie schon einmal verlassen hat. Das ist noch nicht ganz aus der Psyche heraus, und sie wird dieses immer wieder vorbringen. Den Weg, welchen sie jetzt gesucht hat, dort bekommt sie vielleicht zur Zeit erst einmal den Halt, den sie lange vermißt hat. Hinzu kommen die Querelen zwischen ihren Eltern. M. darf ihr auf gar keinen Fall die Tür vor der Nase zu machen, auch wenn es noch so schwer ist.

Marion: Was kannst du direkt zu M. sagen, weil sie auch große gesundheitliche, körperliche Probleme hat?

JOSUA: Ein Resultat ihrer Aufopferung für ihre damalige Familie. Es bleibt einfach nicht aus, daß dieses irgendwann einmal Rechenschaft fordert. Irgendwann gibt es hier Ergebnisse. Wenn sie jetzt seelisch zur Ruhe kommt, dann wird das besser werden.

Marion: Ich werde ihr dieses so sagen. Bei einer Freundin von A. hat sich ein Wesen gemeldet, welches sich JOSUA nannte. Diese Freundin ist wohl in der Lage, telepathisch einen Seelenkontakt aufzunehmen. A. würde gerne wissen, ob du dieses gewesen bist.

JOSUA: Ich?

Marion: Ich weiß somit schon, was für eine Antwort erfolgt.

JOSUA: Ich melde mich nur über dieses Medium. Ich darf gar nicht anders. Aber es gibt viele mit den Namen JOSUA im geistigen Reich. Es ist kein seltener Name.

Marion: Ich hatte schon den Gedanken gehabt, ob es ein Geistlehrer von dieser Freundin gewesen ist, der dann diesen Namen benutzt hat.

JOSUA: Solange er im Positiven ist, möge er meinen Namen tragen, ansonsten werde ich ihm schon auf die Finger klopfen.

Dirk: Wenn dieser zweite JOSUA ein Geistlehrer ist, dann dürfte er doch nicht deinen Namen tragen, oder?

JOSUA: Nein, weil mein Name eigentlich ein Ordensname für Geistlehrer ist. Ihr nennt so etwas auch, den Namen patentieren lassen. Wir sagen dazu Ordensnamen. Wir möchten auf diese Art vorbeugen, daß damit Mißbrauch betrieben wird. Geistwesen, die unsere Ordensnamen benutzen und sich als Lehrer ausgeben, die führen etwas Falsches im Schilde. Denn ich frage dich, warum sollten sie sich mit einem anderen Namen melden als den, den sie wirklich haben? Wer sich irgendwo verleugnet, führt doch schon nichts Gutes im Schilde.

Dirk: Hier würde mich interessieren, wer alles zu diesem Orden gehört. Ist das nur ein Bereich, eine Denkrichtung im geistigen Reich?

JOSUA: Man nennt es die Weiße Bruderschaft.

Dirk: Wer gehört hier alles dazu? Sind es alle Geistwesen?

JOSUA: Nein, das sind die Gruppen, die sich bereit erklärt haben, mit Menschen Kontakt aufzunehmen, Gruppen, die dies vor allem aber auch können. Es kann nicht jedes Geistwesen mit der menschlichen Seite Kontakt aufnehmen, außer wenn er sich zurück ins Zwischenreich zieht. Dieses beinhaltet dann aber auch, daß der Weg dieser Geistwesen nicht sehr weit fortgeschritten ist. Die Grenze zum Zwischenreich, von der man den Kontakt zur Materie noch unternehmen kann, ist nur im Sommerland (3. Sphäre) fließend. Ab der 4. und 5. Sphäre ist dieses nicht mehr möglich.

Das heißt, die Weiße Bruderschaft ist eine Vereinigung, die sich dann ab den höheren Sphären bereit erklärt haben, mit den Menschen Kontakt aufzunehmen. Hier müssen die Geistwesen, die dieses tun, - um es einmal banal zu sagen - fähig sein, den Kontakt über einen Kanal herzustellen. Das kann nicht jedes Geistwesen.

Dirk: Ist die Weiße Bruderschaft eine globale Vereinigung oder gibt es noch eine, sagen wir einmal, Grüne Bruderschaft, die genau das Gleiche macht?

JOSUA: Nein, es ist global. Für euch gesehen, ist es global. Es gibt nur eine Vereinigung, die auf dieser Basis arbeitet. Das heißt, es gibt die Lehrer, die Lichtboten, die Kontrollgeistwesen. Jeder hat seine speziellen Aufgaben, die im Sinne des Positiven durchgeführt werden.

Du kannst nicht einfach sagen, weil dir gerade danach ist, ich erscheine jetzt mal bei einem Medium, gebe ein paar kluge Sätze von mir und das war es dann. Dieses wird ausgewählt. Man muß sich hierfür eignen.

Dirk: In der Konsequenz heißt das, wenn autorisierte mediale Durchgaben gemacht werden, dann ist dieses immer ein Geistlehrer, ein Lichtbote aus der Weißen Bruderschaft, egal ob die Durchgaben in Tibet oder in Deutschland stattfinden.

JOSUA: Genau. Das spielt dann keine Rolle mehr.

Es ist allerdings so, daß jeder Kreis, der neu beginnt, von den Sphären her von unten nach oben wächst. Jedes positive Geistwesen ab der 4. Sphäre gibt dann dementsprechend an ein anderes Geistwesen ab, sobald sein Erfahrungs- oder Wissensschatz erschöpft ist. Die Bruderschaft meldet sich also nicht gleich mit einem Lichtboten, sondern hier müssen schon einige - wir nennen sie göttliche - Gesetze eingehalten werden, wenn es im Positiven verlaufen soll. Das heißt, auch der materielle Kreis, sprich ihr, müßt wachsen. Es nützt ja auch nichts, wenn ein Gymnasiallehrer einem Grundschüler die höhere Mathematik um die Ohren haut, nur um toll dazustehen, sondern es muß für jede Gruppe der passende Lehrer vorhanden sein.

Birgit: Ich habe hier noch eine Sache, die ich schon einige Zeit mit mir herum trage. Und zwar eine Anfrage zu der Mutter Meera. (Sie lebt in der Nähe von Limburg und hält dort Sitzungen. Es verläuft wortlos. Gegen Ende wird jeder Teilnehmer von ihr mit den Händen am Kopf berührt und nimmt Energie von ihren Augen, in die man schauen darf, auf. Es wurde berichtet, das sich nach einiger Zeit ein glückliches "Power Gefühl" einstellt.) Konntet ihr hier etwas in Erfahrung bringen?

JOSUA: Ja, auch hier haben wir uns gekümmert. Es ist weder positiv noch negativ. Es ist einfach, sagen wir es so, kaum der Rede wert.

Dirk: Könnte man dieses nun - im Gegensatz zur Weißen Bruderschaft - als Eigeninitiative der Mutter Meera mit vielleicht einigen anderen bezeichnen?

JOSUA: Es gibt hier schon einige, sie machen das Ganze individuell, ohne jegliche Kontrolle. Dieses mag am Anfang auch gut gehen, aber nur bis zu dem Zeitpunkt, wo sie für die andere Seite interessant werden und dann wird es schwer. Es folgt oftmals die Uneinsichtigkeit und die Sturheit, so daß man hier auch keine Hilfe leisten kann. So wie es jetzt aussieht, wird dieser Weg dorthin führen.

Es gibt auch viele Geistwesen, die sehr von sich überzeugt sind und wenn sie dann erst einmal jemanden haben, mit dem sie dieses "Spielchen" machen können, dann tun sie es. Siehe meine Freundin A.: Ich mache ihr keinen Vorwurf, aber sie ist diesen Dingen einfach ausgeliefert. So gut, wie dieses jetzt noch läuft, so positiv, so wird es einmal, irgendwann, umkippen. Und zwar in dem Moment, wo Grenzen erreicht sind. Wenn man dann nicht bereit ist, abzugeben, dann gibt es Chaos. Es ist nun einmal so, sowohl im Jenseits als auch bei Euch.

Rolf: Kann man, vereinfacht ausgedrückt, sagen, daß dieses Spielereien sind, die eigentlich nur aus dem Zwischenreich und Sommerland passieren können und die eurerseits geduldet werden, um der Seele diese Erfahrung zu geben?

JOSUA: Richtig. Es ist aber nicht nur Spielerei: Manche Geistwesen gehen wirklich mit dem positiven Gedanken ans Werk, daß sie hier etwas verändern, einwirken oder den Lebensweg des Einzelnen beeinflussen wollen. Positiv, vielleicht sogar helfend gemeint. Dieses muß nicht unbedingt negativ oder albern sein, sondern es ist ohne weiteres möglich und zuerst einmal der Gedanke, der dahinter steht. Nur das Ganze ist kein Spiel, und es ist auch kein Versuch, sondern es ist eine ernsthafte Sache, weil sie hier mit Menschen, mit Seelen umgehen, die sie in ihrer Entwicklung, in ihrem Lebensweg verändern können.

Ein Geistwesen, das sich so kundtut, daß es Lebenszyklen offenbart, liegt falsch. Es ist zwar lieb gemeint, aber es führt nicht zum Ergebnis. Wenn man etwas tut, dann muß man doch ein Ergebnis dabei finden. Diese Geistwesen haben zwar eine Vorstellung darüber, ein gewisses Ergebnis zu finden, aber sie gehen diesen Rechenweg - oder diesen mathematischen Weg - falsch an. Es kommt im Endeffekt ein ganz anderes Ergebnis dabei heraus.

Rolf: Das heißt, sie beabsichtigen zwar etwas gutes, aber es mangelt an Erfahrung.

JOSUA: Dazu kommt schließlich Hilflosigkeit, ein nicht-mehr-weiter-wissen. Anstatt diese Sache dann abzugeben und zu sagen, ich habe hier etwas angestellt, bitte helft mir, dieses wieder ins Lot zu bringen, werden sie stur.

Es gibt so ein niedliches Wort: Sie pröddeln dann weiter vor sich hin - ich weiß nicht, ob ihr diesen Ausdruck kennt - nur mit dem Unterschied, daß hier keine Tassen kaputtgehen, sondern hier handelt es sich um Seelen, um Menschen. Irgendwann liegen sie einmal so sehr in ihren Voraussagen daneben, daß dieses Einfluß auf den Lebensweg einer anderen Seele hat und damit gibt es Karma.

Es ist allerdings etwas anderes als bei den Geistwesen, die sich mit falschen Offenbarungen einen Jux machen. Diese offenbaren sich sehr schnell, weil sie ja sonst keinen Spaß hätten. Der Spaß liegt ja darin, eine Seele irre zu führen und ihr dann auch noch zu zeigen, worauf sie herein gefallen ist. Es gibt also unterschiedliche Varianten. Wir können nicht eingreifen, solange die Seele es nicht zuläßt.

Rolf: Die Seele, die handelt, oder die Seele, die es zuläßt?

JOSUA: Beide. Einmal die Seele, die handelt, denn auch sie wird einmal die Erfahrung machen, daß sie nicht richtig gelegen hat, und zum anderen das Medium, das sich soweit ohne irgendwelche Kontrollen fallen gelassen hat. Auch ein Medium muß sich in den Schutz von anderen begeben, die die Sache aufmerksam verfolgen und beobachten, ob alles seinen richtigen Weg geht.

Rolf: Was tut in diesem Augenblick die Seele des betroffenen Mediums? Versucht sie eine Art Warnzeichen zu senden oder empfindet sie dieses in solch einem Augenblick noch nicht?

JOSUA: Das Warnzeichen kommt in dem Moment, wo sie die Gefahr erkennt. Nur dieses dauert eine Weile, wenn sie z.B. nur das Wissen, welches ja auf dem esoterischen Markt weit verbreitet und verzweigt, ohne eine klare Übersicht hat.

Irgendwann wird die Seele merken, daß etwas nicht stimmt. Dann gibt sie schon diese Signale und dann ist die Frage, inwieweit die Seele in der Macht der Seele steht, die hier arbeitet. Gemeint ist die Seele auf der anderen Seite, die natürlich versucht zu trösten, frei nach dem Motto, bleibe ruhig, es ist doch alles in Ordnung, ich leite dich schon, dein Weg ist richtig. Von dem Medium folgt daraufhin oftmals die Aussage, mein "Geistführer" wird mich schon leiten und dieses sind Sätze, da gehe ich persönlich die materielle Wand hoch.

Dirk: In diesem Zusammenhang ist da noch folgende Sache: Deine Sphäre ist die sechste, die Lichtbotensphäre. In welcher Sphäre würden sich dann die Erzengel befinden und die Geistseele von JESUS, wenn wir die uns bekannten Sphären zu Grunde legen?

JOSUA: Die siebte Sphäre ist die der Lichtträger, der Kontrollwesen. Darüber gibt es dann die Sphäre, welche wir die achte nennen müßten, die Sphäre der Erzengel und darüber steht dann JESUS. Das ist schon kollektiv-ähnlich.

Dirk: Was ist Kollektiv ähnlich?

JOSUA: JESUS, die JESUS-Sphäre, so möchte ich es einmal nennen. Es ist die weitere Entwicklung, wobei hier nicht mehr von Seelen gesprochen wird, sondern hier ist es nur noch Geist. Es heißt, nach der sechsten Sphäre beginnt langsam die Vorbereitung auf die Entseelung. Das bedeutet, man kommt in einen Bereich, wo der Geist ohne weiteres existieren kann.

Dirk: Hat JESUS dann eine Kollektivseele oder ist er gänzlich ohne Seele?

JOSUA: Er ist gänzlich ohne Seele. Er ist nur noch Energie.

Birgit: Wenn er die Sphäre durchwandert, was ist er dann?

JOSUA: Dann muß er eine Seele annehmen, insbesondere je tiefer er kommt. Diese Seele wird ihm dann in dem Moment zur Verfügung gestellt. Was ist denn die Seele? Sie ist nichts anderes als ein Energiemantel, so wie ein Anzug, den ihr euch überstreifen könnt und den ihr braucht, um euch z.B. vor der Sonne oder vor der Kälte zu schützen. Wenn ihr in eurem warmen Bereichen seid, in eurem warmen Bettchen, dann könnt ihr euch auch nackt hineinlegen. Hier braucht ihr keinen Anzug. Und so ist es bei uns auch zu sehen: Wir brauchen die Seele ab einen bestimmten Bereich nicht mehr, weil die Arten der negativen Schwingung dort nicht mehr hinkommen, selbst die Feinsten nicht.

Dirk: Gut. Du sprachst davon, daß Wesen, die sich hier auf der Erde kundtun, aus deiner Sphäre oder maximal aus der Erzengelsphäre kommen. Wenn JESUS jetzt noch eine Sphäre höher ist, also ohne jegliche Form der Seele existiert, aber gleichzeitig die Fähigkeit besitzt durch die Sphären zu gehen, wobei er sich einen Seelenmantel anlegt, dann würde mich interessieren, ob er auch die Möglichkeit in Betracht zieht mit spirituellen Kreisen medial zu arbeiten bzw. ob er diese Fähigkeit hierfür nutzt?

JOSUA: Nein. Hierfür gibt es eine einfache, logische Begründung, warum JESUS dieses nicht tut!

Dirk: Weil es euch gibt?

JOSUA: Zu einem weil es uns gibt, seine Helfer, oder wie immer du es auch nennen willst und zum anderen, weil seine Schwingung selbst in einer Seele für ein menschliches Wesen einfach nicht zu ertragen wäre. Dieser Mensch würde kollabieren. Erinnert ihr euch, Dirk nicht, als REA RITA sich das letzte Mal durch Betty gemeldet hat?

Rolf: Daran können wir uns noch sehr gut erinnern.

JOSUA: Hier hatte Betty sehr große Probleme, die Seele zu ertragen. REA RITA war eine Seele, die gerade einmal erst, dieses ist bitte nicht abwertend gemeint, von der sechsten in die siebte wechselte. Jetzt stellt euch einen Geist oder ein Erzengel oder sogar JESUS mit ihrer Entwicklung vor. Dieses könnte ein Medium überhaupt nicht vertragen.

Und worin läge hier der Nutzen? Glaubst du, daß ein Geist sich den Gefahren auf diesen ganzen Wege in dem Moment, wo er sich zur Erde begibt, aussetzt, in einen Körper geht und sich kundtut? Er ist in einem Körper angreifbar. Glaubst du, daß JESUS sich diesen Dingen wirklich aussetzen darf? Er würde doch gegen Gesetze verstoßen.

Stelle dir vor, er würde in dem Moment von negativen Wesen erfaßt. Und du könntest dich darauf verlassen, wenn er sich in einem Kreis oder durch ein Medium melden würde, daß die negative Seite davon wüßte. Du glaubst gar nicht wie schnell sie das erfahren würden und dann versuchen würde, ihn zu attackieren.

Er wäre in diesem Moment verletzlich. Und wenn er verletzt würde, dann wäre es um die Menschen geschehen. Glaubst du wirklich, daß er so leichtsinnig ist? Dafür sind wir doch da, um euch die Botschaften zu bringen. Und jedes Geistwesen, das zu euch Menschen kommt und sich meldet, bringt einen Teil dieser Botschaften. Ein einzelnes Medium könnte dieses gar nicht verkraften, denn es ist zu vielseitig.

Es ist die Arroganz und der Glaube, daß die Verbreitung darin liegt, zu sagen, daß ihm JESUS oder die Mutter MARIA erschienen ist oder daß sie durch ihn sprechen, weil hier einfach der Effekt größer ist. Viele Geistwesen sagen sich auch, sie müssen doch auf Erden irgend etwas erreichen. Ein Beispiel: Wenn sie jetzt sagen würden, sie heißen Paul, dann würde ihnen doch kein Mensch zu hören. Würden sie aber sagen, daß sie JESUS sind, dann haben sie zu mindestens erst einmal Aufmerksamkeit erreicht. Und wenn sie das Ganze jetzt noch etwas geschickt anstellen, dann können sie sogar noch die Kirchen auf die falsche Fährte locken. Und diesen "Triumph" würde sogar ich mir wünschen. Aber das ist negativ, Freunde. Das ist nicht richtig. Das Thema hatten wir aber schon reichlich, Dirk.

Dirk: Ich sprach dieses nochmals an, weil mir jemand mitteilte, das JESUS mit ihm kommuniziert. Vom Gefühl aus sagte ich mir, daß dieses nicht sein kann. Ich brauchte irgendwo eine Argumentation, zumal es rein theoretisch, eventuell, möglich wäre, da JESUS ja auch durch die Sphären gehen kann.

JOSUA: Du kannst noch etwas erwähnen: Den Weg, den JESUS zu Weihnachten durch die Sphären nimmt, ist etwas ganz anderes, als wenn ich mich in einem Körper begebe, in dem ich dann zu mindestens für die Zeit, wo die Seele des Körpers nicht anwesend ist, verantwortlich bin. Das heißt: Ich muß auch in ihm bleiben. Glaubt ihr, das – gegebenenfalls - JESUS so verantwortungslos wäre und den Körper sofort im Stich lassen würde, wenn er merken würde, es ginge ihm an den Kragen? Das wäre nicht JESUS!

Also abgesehen von der Tatsache, daß dieses unmöglich ist, würde er gegen ein Gesetz verstoßen. Genauso wäre es, wenn sich das Kollektiv, Gott, wie immer ihr es auch nennen wollt, manifestieren würde und auf der Erde inkarniert. Das ginge auch nicht. Gott würde gegen sein eigenes Gesetz verstoßen. Er würde sich doch offenbaren.

Er würde sich offenbaren gegenüber der negativen Welt. Und in dem Moment wo er sich in die Materie begibt, ist er angreifbar, so wie ihr auch alle angreifbar seid. Ihr wißt doch selbst gegen wie viele emotionalen Angriffe ihr täglich kämpfen müßt. Manchmal ist es so schlimm, daß ihr verzweifelt, obwohl ihr noch Seelen seid, die in der Hierarchie noch nicht sehr hoch stehen. Selbst ihr habt damit zu kämpfen, den Faden dann nicht zu verlieren und einfach alles hin zu schmeißen. Und dann stellt euch so eine Seele, oder besser gesagt, ein Geist aus so einem hohen Bereich vor, der viel feinstofflicher ist. Glaubt ihr wirklich eine Seele könnte diesen Geist beschützen und ihn so abschirmen, daß er unantastbar wäre? Das ist doch unlogisch. Wenn du, zum Beispiel, draußen bei einer Temperatur von – 20 Grad Celsius nur in einem kleinen Hemdchen spazieren gehst, was glaubst du, wie lange du es da draußen aushältst, bis du umfällst oder erfroren bist? Es ist doch genau das Gleiche.

Also wer behauptet, daß JESUS durch ihn spricht oder schreibt wird von einem Geistwesen manipuliert oder (bzw. und) ist auf Effekthascherei aus. Somit ist es nicht mehr positiv. Denn nur die Aussage zählt, und es ist egal, ob das Geistwesen JESUS oder PAUL heißt.

Birgit: Jemand, der nun manipuliert wird und von sich sagt, daß er mit JESUS schreibt, wird sich ja, ähnlich wie bei Jürgen, in einem Bereich im Zwischenreich, befinden

JOSUA: Nein, nicht beim Schreiben.

Birgit: Sieht sie dann nicht diese andere Seele?

JOSUA: Nein, beim Schreiben schon gar nicht, weil die Seele, die mit dem Medium schreibt, dahinter steht. Die Seele des Mediums bleibt im Körper. Sie wird dann nur von der fremden Seele überdeckt. Das heißt die Seele schaut in dem Moment nicht.

Birgit: Aber kann sie dann nicht empfinden? Sie empfindet doch auf jeden Fall, daß sie nicht mehr alleine ist, daß jemand, so wie du es sagtest, sie überdeckt.

JOSUA: Das ist richtig. Du darfst nicht vergessen, wenn ein Geistwesen mit einem Medium schreibt, daß es dann die "Intelligenz" überhaupt besitzt. Es kann auch ein Geistwesen mit einer ganz normalen Intelligenz sein und jedes Geistwesen, wenn es positiv ist, handelt dann nach bestem (Ge-) Wissen. Ob dieses für die Seele, die sie benutzen, in dem Moment irgendwelche Folgen haben kann, das können sie nicht voraussehen. Sie handeln in dem Moment und sagen, daß es jetzt geschehen muß und da für sie in dem Moment dieses manifestiert ist und sie nur wissen, daß etwas geschehen muß, so tun sie es. Über die Konsequenzen denken sie dann nach, wenn sie da sind.

Birgit: Die menschliche Seele des Mediums könnte aber nicht sagen, von wem das kommt, ob es positiv oder negativ ist?

JOSUA: Das kann sie alleine nicht entscheiden, sondern das können nur die Menschen, die um das Medium herum sind, anhand der Tätigkeiten und der Aussagen vor allen Dingen auch über die Logik.

Man darf die Logik, die Gesetze dabei nicht vergessen. Die Logik ist wichtig. Die Kreismitglieder müssen diese Logik behalten und sie nicht von Euphorien oder durch einen Fanatismus verdrängen lassen. Viele Geistwesen benutzen ja gerade besagte Namen, um diese Euphorien in den Menschen zu wecken.

Stelle dir vor: Es wäre wirklich möglich, daß JESUS z.B. über Jürgen spricht: In dem Moment würdet ihr alle vor Ehrfurcht versinken. Die Ausstrahlung dieses Geistwesens ist für eine Seele, die in einem Körper gefangen ist, zu hoch. Sie würde kollabieren, sie würde regelrecht wahnsinnig werden und der Körper könnte dieses nicht ertragen. Der Körper ist gar nicht auf so eine hohe Schwingung eingestellt. Aber es ist nicht möglich.

Marion: Ich erlebe es immer wieder: Es ist entweder JESUS oder neulich war es der Erzengel "Rafael", der dann einem Medium die Anordnung gegeben hat, ein Zentrum für Manager aufzubauen, damit sie dort spirituell geöffnet werden. Ich habe versucht, mich heran zu tasten und habe gefragt, was er davon hat, wenn dieses Zentrum aufgebaut wird. Darauf kam nur die Antwort, daß es "Rafael" wichtig wäre, daß die Worte, die er sagt, weitergegeben werden usw. Ich spürte dann irgendwann, daß es keinen Sinn mehr hat, weil sie so stark in ihrem (naiven) Glauben sind, der Erzengel "Rafael" hätte sie auserwählt.

JOSUA: Das Geltungsbedürfnis wird doch hier angesprochen. Dieses Geistwesen, das sich Erzengel Rafael nennt, weiß, daß es genau auf diese Art und Weise eine menschliche Seele manipulieren kann. Wenn dort ein "Paul" käme, würden sie doch gar nicht reagieren. Das hat etwas mit dem Geltungsbedürfnis des Körpers und der Seele zu tun.

Marion: Sie sagen, daß dieses Medium sehr bodenständig ist, daß sie es mit ihrem Ratio, mit ihrer Logik usw. durchleuchtet.

JOSUA: Sie hinterfragt, das nehme ich sogar schwer an, genau bis zu dem Punkt, wo die Frage kommt, ob es der Erzengel nun ist oder nicht. Dann gibt es keine Diskussionen mehr.

Du hast es bestimmt erlebt, wenn du dieses anzweifelst, daß sie dann sehr dagegen ankämpfen. Sie verteidigen dieses und denken überhaupt nicht daran, daß er es nicht sein könnte sondern vielleicht nur sie.

Marion: Als ich danach fragte, wie denn wohl der Schutz des Erzengels sicher gestellt werde, bekam ich als Antwort: "Licht und Liebe". Das sind dann so Punkte, wo ich persönlich sage, ist in Ordnung, ich habe es versucht.

JOSUA: Und was ist, wenn einer das Licht ausmacht?

Ich möchte mich aber gar nicht darüber lustig machen. Es gibt leider sehr viele Fälle, und es ist nun einmal so, daß alles, was positiv ist, auch eine andere Seite hat. Eure Aufgabe ist es, diese Dinge zu erkennen.

Genauso ist es mit den Kreisen. Je mehr Kreise sich im Positiven gründen, um so mehr Kreise bilden sich im Negativen. Es wird immer ein Gegensatz vorhanden sein, ein Kampf, eine Bereitschaft, ein Unterschied, ein gegenseitiges Lauern.

Wenn der Mensch wirklich klare Dinge gesagt bekommen würde, dann wäre dieses ein Schlag gegen die Evolution, so möchte ich es einmal sagen. Es muß also immer wieder etwas kommen, wo der Mensch überlegen muß, ob es so oder nicht so ist. Es muß immer diese Entscheidungsmöglichkeit vorhanden sein. Nur das positive Wort würde die Erkenntnis nicht fördern. Es muß auch ein Gegensatz da sein, damit man seine Erkenntnisse selbst bekommen kann. Das ist ein wichtiger Faktor, den manche Menschen erkennen und manche noch nicht. Das ist es.

Dirk: Gibt es im Geistigen Reich Seelen, die sich gegenüber anderen Geistseelen als jemand ganz anderes ausgeben?

JOSUA: Ja, selbstverständlich. Vor allen im Sommerland ist dieses noch sehr verbreitet.

Dirk: Das heißt, im Sommerland laufen z.B. 27 Geistseelen herum, die als Jesus auftreten?

JOSUA: Ganz so kraß ist es nicht. Auf (die) Jesus(nummer) fallen sie nicht mehr herein. Sie wissen schon, daß die Ausstrahlung von solchen Geistwesen anders ist.

Aber es gibt Seelen, die sich z.B. als irgendwelche Erfinder ausgeben. Sie erzählen, was sie im letzten Leben tolles vollbracht haben.

Es gibt auch Seelen - und das ist wiederum eine Gruppe für sich – die in diesen Dingen wirklich leben, die das letzte Leben, in dem sie auch einiges erreicht haben, noch nicht abschließen konnten. Sie philosophieren dann miteinander, so möchte ich es nennen. Es ist keine Negativität dabei, sondern es ist ein Verarbeiten. Gerade Seelen, die auf Erden einen Wandel erreicht haben, vielleicht in der Politik irgendwelche Dinge bewirkt haben, können diese Dinge nicht so schnell loslassen - auch im Geistigen Reich nicht.

Ich denke, es ist auch logisch und zu verstehen. Egal auf welcher Seite ich etwas erreicht habe, ich muß diese Dinge verarbeiten. Speziell Dinge, die Einfluß auf das Weltgeschehen hatten, kann eine normale Seele nicht so einfach verarbeiten. Das dauert etwas länger.

Es versuchen so auch viele Seelen, ihr nennt es Trittbrettfahrer, sich hier zu profilieren, sich interessant zu machen. Das kommt ganz auf ihren Entwicklungsstand an. Da sich im Sommerland noch vieles tummelt, lasse es mich so sagen, und die Aussortierung erst nach der Erkenntnis des letzten Lebens oder der letzten Leben stattfindet, gibt es viele, die sich aufspielen und wichtig nehmen. Es sind Geistseelen, die den anderem beweisen wollen, wie toll sie doch sind.

Einige melden sich dann bei Menschen unter einem bestimmten Namen und sind der Meinung, sie müßten noch etwas "weltbewegendes" bewirken.

Dirk: Sie sind auch überzeugt von dem, was sie machen?

JOSUA: Ja, aber natürlich.

Dirk: Wir sprachen davon, daß die emotionale Intelligenz, die wir hier auf Erden nicht haben, weil wir in einem Körper gefangen sind, im Geistigen Reich über allem steht, es wäre das Wissen schlechthin. Das würde doch aber wiederum bedeuten, daß diese Seelen, die sogenannten Trittbrettfahrer, doch noch nicht diese emotionale Intelligenz für sich gefunden haben.

JOSUA: Sie haben sie schon, zwar nicht in der Vollendung, sondern sie haben ein Resultat, das sie emotional auch ausleben. Bedingt durch ihre emotionale Intelligenz haben sie eine Intensität, die sie dann auch zeigen und leben.

Wenn diese emotional Erkenntnis nicht ganz dem entspricht, wie es wirklich ist, dann kann es schon sein, daß sie sich erst einmal festfahren. Vergesse bitte eins nicht: Wenn du ins Geistige Reich zurück kommst, wirst du nicht gleich deine absolute Erkenntnis haben, sondern sie wird erst reifen müssen.

Ihr wißt ja auch, daß die Entwicklung bei uns im Geistigen Reich langsamer vonstatten geht, nämlich bedingt durch die emotionale Intelligenz, die wir haben. Aber das heißt doch nicht, das ich emotional immer richtig liege, sondern ich empfinde in dem Moment eine Erkenntnis weitaus emotionaler, das heißt, ich lebe dann diese Erkenntnis auch emotional. Das ist der Unterschied zu dem Ratio, den ihr noch habt.

Dirk: Von dieser Seite aus betrachtet, könnte man ja sagen, daß es eigentlich schade ist, daß es den Ratio im Geistigen Reich nicht gibt oder zu mindestens keine ähnliche geistige Funktion.

JOSUA: Dafür haben wir ja die Materie. Dafür gibt es die Inkarnation, sonst bräuchten wir sie ja nicht. Ihr bzw. wir inkarnieren, um Erkenntnisse zu bekommen. Eine emotionale Erkenntnis oder Intelligenz reicht dafür nicht aus. Bei einer emotionalen Intelligenz ist es so, daß du der Meinung bist, du hättest eine Erkenntnis, du bist Feuer und Flamme für diese Erkenntnis und verteidigst sie mit all deinen Möglichkeiten, die du besitzt. Was die fehlt ist in dem Moment der Ratio, ob dieses richtig ist.

Dirk: Kann man dieses im Geistigen Reich nicht sachlich durchdenken oder abwägen?

JOSUA: Nein, dafür haben wir die Materie, um hier diese Erkenntnisse, die Widersprüche und die Gegensätzlichkeit zu erkennen. Die Erkenntnisse nehme ich dann mit ins Geistige Reich und damit korrigiere ich auch teilweise meine emotionale Intelligenz - aus der Erfahrung der Rationalität. Das ist doch dieser Weg, dazu brauchen wir doch die Materie. Wir inkarnieren doch nicht aus lauter Vergnügen.

Birgit: Wir sammeln hier Erkenntnisse der unterschiedlichsten Art, kommen wieder ins Geistige Reich zurück und werten diese dann aus. Was wird dann ausgewertet?

JOSUA: Ihr wertet die Gesamteindrücke, die ihr auf Erden gesammelt habt, die bis dahin entstanden sind, bedingt durch die Logik, aus. Die Gegensätzlichkeit wertet ihr neu aus in der emotionalen Intelligenz, und ihr werdet zu einer Erkenntnis kommen. Diese Erkenntnis wird für euch erst einmal die Erkenntnis sein. Ob sie nun richtig ist oder nicht, es ist für euch die Erkenntnis schlechthin.

Dann kommt es auf den Charakter jeder einzelnen Seele an: Viele sagen, das könnte die Erkenntnis sein oder aber auch wiederum nicht. Also müssen sie noch mal eine Erfahrung machen und gehen zurück, inkarnieren erneut. Sie müssen noch einmal die "Bücher" durchstöbern.

Dann gibt es Seelen, die sehr selbstbewußt sind, die von sich überzeugt sind, so glauben sie auf jeden Fall. Und wenn sie eine Erkenntnis haben, dann sind sie emotional so stark, daß sie sagen: "Nur so kann es sein!". Dann kommen andere Seelen und erwidern: "Das kann so aber nicht sein, ich beweise es dir! Ich werde jetzt über einen Menschen agieren und dir zeigen, daß meine Erkenntnis die Richtige ist. Und sei es nur die Erkenntnis, daß ich freie Hand bei den Menschen habe, wenn ich mich als JESUS melde. Sie machen dann alles, so wie ich es will!" Das war jetzt nur ein Beispiel, ein einfaches Beispiel.

Eins ist aber Fakt: Die emotionale Intelligenz ist, so wie ich es auch gesagt habe, nur emotional. Ich habe nicht gesagt, daß die emotionale Intelligenz über allen anderem steht. Wenn dieses so wäre, bräuchte man nur eine Inkarnation und alles wäre erledigt, aber ihr braucht zig Inkarnationen um wieder ein Stückchen Logik und somit eine andere emotionale Erkenntnis zu bekommen, an die man dann erst einmal festhält und die einen in die entsprechenden Bereiche bringt. Je höher die Sphäre ist, um so mehr wandelt sich das Ganze und um so mehr Erkenntnisse hat man, die dann richtig sind.

Birgit: Nur um mir einmal ein Bild zu machen: Man kann die gleiche Situation unterschiedlich werten, dadurch daß unterschiedliche Charaktere beteiligt sind, und auch weil ich unterschiedliche Emotionen sammele. Zum Beispiel die gleiche Situation einmal als Ängstlicher, einmal als Selbstbewußter, einmal als Schuft. Aus diesen unterschiedlichen Charakteren und Sichtweisen kann man dann die Emotion immer mehr verfeinern, und kommt so zu unterschiedlichen Facetten.

JOSUA: Das ist genau der Punkt. Diese unterschiedlichen Faktoren dann auf eine Bahn, auf einen Nenner zu bringen, ist genau der Weg. Das ist richtig.

Rolf: Du hast einmal davon gesprochen, daß du dich in deiner Sphäre, in deinem Bereich mit Freunden zurückziehst, um zu philosophieren. Dieses passiert ja auf Basis der emotionalen Intelligenz.

Ich habe für mich hier die Erfahrung gemacht, daß sich zum einem das Emotionale und auf der anderen Seite die rationale Intelligenz irgendwo widersprechen.

JOSUA: Ja, das ist richtig. Das heißt, eine emotionale Intelligenz ist anders als eine rationale Intelligenz. Rational ist etwas zurückhaltend, vorsichtiger, abwägend, man ist bereit, andere Erkenntnisse mit hinein zu nehmen und sie rational abzuwägen, ob sie möglich sind. Während die emotionale Intelligenz einen Standpunkt hat und nach diesem Standpunkt dann auch extrem lebt.

Auch ich habe meine Standpunkte. Nehmen wir z.B. meine Ansicht über die katholische Kirche. Hier bin ich sehr emotional. Hier hilft auch nicht, wenn andere Lichtboten da sind, versuchen zu dämpfen und mir sagen, daß es nur eine Denkrichtung ist und daß ich das Ganze etwas flexibler sehen solle. Das hilft in dem Moment nicht. Ich weiß das, aber das ist meine emotionale Intelligenz, auf der ich mich befinde, mit der ich mich bewege.

Ich habe die Möglichkeit in Betracht ziehen dürfen, die rationale Intelligenz mit hinzu zu ziehen, indem ich über ein Medium in einem Kreis arbeite. Ich erlebe also eure rationale Intelligenz, die ich mit einfügen, aus der ich Bruchstücke herausziehen kann. Ich ziehe sozusagen aus euren Leben, aus euren Erfahrungen mein Wissen, und kann meine emotionale Intelligenz erweitern. Wir lernen durch eure Rationalität, durch euer Erkennen, denn uns fehlt der Gegensatz. Wir haben um uns nur Positives. Es gibt nichts, was irgendwo gegensätzlich ist.

Rolf: Höchstens Meinungen?

JOSUA: Nein. Jeder hat seine Meinung. Es sind unterschiedliche Standpunkte, aber jeder bleibt auf seinem Standpunkt und keiner würde je auf die Idee kommen, dem anderen zu sagen, daß sein Standpunkt falsch ist.

Wenn ich mit meinen Geistbrüdern, den anderen Lichtboten philosophiere, so gebe ich meinen Standpunkt kund. Hier käme keiner und würde sagen: "Ja, aber..."! Jeder würde sagen: "Gut, und jetzt höre meinen Standpunkt." Und dann sagen alle, daß auch dieser Standpunkt gut ist.

Birgit: Was machst du mit den anderen Standpunkten, packst du sie zu Deinem dazu, erweiterst du?

JOSUA: Nein, ich erweitere nicht mal eben so. Es dauert sehr, sehr lange bis ich meinen Standpunkt verändert habe. Du erweiterst ihn nur, wenn du ihn veränderst, wenn du etwas hinzufügen kannst.

Rolf: Das heißt ihr akzeptiert in so einer Diskussion...

JOSUA: Wir diskutieren nicht, das ist schon das falsche Wort. Das ist falsch. Wenn wir diskutieren würden, dann gäbe es eine Weiterentwicklung, eine Veränderung von verschiedenen Standpunkten.

Rolf: Das ist genau der Punkt, auf den ich hinaus wollte.

JOSUA: Es gibt weder ein "ja" noch ein "nein", wenn eine Seele ihren Standpunkt oder ihr Wissen erklärt. Wir geben unser Wissen weiter, die Erfahrungen, die wir haben.

Ich finde es wunderbar, wenn ich meinen Standpunkt mitteilen kann oder mein Wissen, ohne das dieses angezweifelt wird oder mit einem "ja aber.." erwidert wird. Mein Wissen wird akzeptiert. Wir haben einen gleichen Wissensstand, und oftmals reden wir darüber, wie wir diesen Wissensstand erreicht haben, hier liegt der Unterschied. Es ist ein Vergangenheitsaustausch, die Erlebnisse eines jeden Geistwesens sind anders. COMANSHU, mein Freund, lebte in der vierten Dynastie (in China). Es war schon hoch interessant, als er uns mit der emotionalen Intelligenz davon berichtet hat.

Das Irrationale für euch ist, daß die emotionale Intelligenz nicht aus der Aussage eines anderen Geistwesens einen Schluß ziehen kann.

Andererseits habe ich zum Beispiel in der Zeit, in der ich bei euch war, Erfahrungen gemacht, Erkenntnisse erlangt. Diese Erfahrungen haben es mir ermöglicht innerhalb von dreizehn Jahren den Weg von der vierten bis zur sechsten Sphäre zu vollziehen. Ohne die Möglichkeit, in einem Kreis zu arbeiten, nur mit der emotionalen Intelligenz, wäre dies nicht machbar gewesen, weil ich keine Gegensätze gesehen hätte

Birgit: Aber ihr seid doch noch unterschiedliche Charaktere?

JOSUA: Ja, natürlich. Diese unterschiedlichen Charaktere liegen darin begründet, mit welcher Heftigkeit man seinen derzeitigen Wissenstand preisgibt.

Birgit: Nehmen wir einfach einmal ein Sitzungsprotokoll als Beispiel: Wir sind unterschiedlich, jeder liest dieses Protokoll und zieht für sich etwas anders heraus. Wie sieht das während einer Sitzung bei euch aus? Empfindet ihr alle das Gleiche?

JOSUA: Ja. Wir empfinden das Emotionale, während ihr die Inhalte des Protokolls beim Lesen für euch abwägt. Ihr habt den Ratio. Wir haben das Protokoll, so wie es ist. Hier ist kein Abwägen oder kein unterschiedliches Auffassen vorhanden, sondern es gibt dann nur ein Auffassen, ein "so-ist-es".

Rolf: Das erklärt natürlich warum die Weiterentwicklung im Geistigen Reich sehr schwierig ist.

JOSUA: Das ist das Problem und deswegen ziehen viele Geistwesen den Weg der Inkarnation vor, weil er einfach leichter ist, wenn man lernen will. Es sind ja Fakten, die auch ihr lernen sollt, lernen, den Unterschied zu sehen. Ihr sollt wissen, warum ihr inkarniert.

Gast: Ich wollte einmal in Erfahrung bringen, was mit meinem Sohn los ist. Meine Frau war mit dem Kleinen zur Vorsorgeuntersuchung, und der Arzt hat ein ADS (Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom) festgestellt. Dieses wird häufig von Hyperaktivität begleitet. Diese Hyperaktivität, davon gehe ich einmal aus, ist eine Art der Besessenheit. Er hat sie noch nicht, aber dieses kann kommen. Meine Frau fühlte sich auch von deiner Seite aus bestätigt, daß er eigentlich sehr gefährdet ist.

JOSUA: Genau, ich sagte ja, daß er wirklich gefährdet ist, zumal die negative Seite (ein Geistwesen, das sich Hades nennt vgl. auch Protokoll Nr. 26 und Nr. 27) hier aktiv ist.

Dein Sohn ist von allen Seiten gefährdet. Er ist offen. Die Seele ist sehr unruhig. Das Problem ist, daß er nicht nur auf negative Schwingungen reagiert, sondern auch auf positive. Der Unterschied liegt darin, daß er bei den negativen Schwingungen Angst bekommt, sich zurückzieht und disharmonisch mit seinem Körper wird. Die Situation in die du ihn vorhin gebracht hast, bringt auch Probleme. Zwar sind es keine Ängste, aber lasse es mich so sagen, sie haben einen Heimweheffekt ausgelöst, eine Sehnsucht nach einer Geborgenheit, die er zur Zeit nicht bekommen kann, weil er eine Inkarnation durchleben muß. Der Junge muß, so hart wie sich dieses anhört, vom Spiritualismus fern gehalten werden. Er muß erst einmal mit seiner Inkarnation zurecht kommen. Du und deine Frau seid momentan die materiellen "Schutzpatrone" für ihn, um ihn vor diesen Dingen noch fern zu halten.

Gast: Es ist ja so, daß jeder Mensch von Innen her einen Impuls vom Geist hat, der Verstand kann einiges herausfiltern. Bei diesen Kindern ist es so, daß dieser Impuls frei durchläuft und der Körper macht einfach dann das, was von Innen her herauskommt. Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll und auch die Ärzte wissen bis heute noch nicht, warum dieses so ist.

JOSUA: Die Zwischenstation im Unterbewußtsein wird umgangen, sie wird einfach durchlaufen. Die Hyperaktivität kommt nicht vom Körper sondern von der Seele. Die Abläufe in der Seele sind ganz anders als die im Körper. Du mußt dir dieses so vorstellen: Die Geschwindigkeit mit der die Seele agiert, ist sieben Mal schneller als die des Körpers. Wenn jetzt keine Filterung stattfindet und diese Hyperaktivität auf den Körper übergreift, dann kann man auch von einer Überreizung sprechen. Der Körper kommt mit diesem Energiefluß überhaupt nicht zurecht. Hier ist es wirklich der Fall, daß Hades, weil er das Kind haben wollte, alles mögliche getan hat, um die Verbindung zwischen Seele und Körper disharmonisch zu machen. Körper und Seele sind bei deinem Sohn nicht so intensiv aufeinander abgestimmt, wie sie es normalerweise zu diesem Zeitpunkt schon sein müßten. Er ist vier Jahre alt, nicht?

Gast: Ja, das stimmt.

JOSUA: Er müßte normalerweise schon weiter geschlossen sein. Er ist noch ungefähr soweit offen, wie ein Mensch mit zwei Jahren. Und hier liegt das Problem, weil der Körper trotzdem die normale, natürliche Entwicklung hin zur Eigenständigkeit gemacht hat.

Gast: Er ist dadurch eine relativ "leichte Beute".

JOSUA: Ja, das ist er, wenn ihr nicht aufpaßt. Das heißt, er muß zur Zeit von diesen Dingen fern gehalten werden. Wichtig ist für euch außerdem, was ich euch auch schon einmal sagte, daß ihr euren Sohn schließt. Ihr müßt ihn schließen, er kann es nicht selbst.

Gast: Seine Seele hat sich dieses aber nicht ausgesucht?

JOSUA: Nein, dieses ist wirklich durch das Einschreiten einer anderen Seele geschehen.

Gast: Also ist dieses kein angeborenes organisches Problem?

JOSUA: Nein. Dieses Problem wird sich, wenn ihr jetzt alles richtig macht, von alleine lösen. Es wird eine Zeit dauern. Es ist wichtig, daß ihr dieses Kind schließt, wenn ihr es ins Bett bringt, einmal mit der Hand darüber mit dem Gedanken, daß es sich schließen soll. Es muß besonders nachts geschlossen sein, damit die kleine Seele nicht ein Opfer von irgendwelchen anderen Seelen wird. Der geistige Schutzpatron des Kleinen ist schon sehr beschäftigt, hier Hilfen zu schaffen, aber es gibt Dinge, bei denen auch er überfordert ist, und wo er auf eure Hilfe angewiesen ist.

Gast: Meine Frau hörte die Diagnose von dem Arzt und fühlte sich an deine Worte erinnert. Da hatten wir den Gedanken, daß du vielleicht direkt vor Ort sehen kannst, was los ist. Das war eigentlich unser Ansinnen.

JOSUA: Ihr habt im guten Glauben und in der Hoffnung gehandelt, dem Kleinen jetzt vielleicht eine Soforthilfe zu bringen.

Das Problem ist folgendes: Wenn ich versuchen würde, ihn jetzt zu schließen, würde mir dieses nicht gelingen, weil er mir dagegen arbeiten würde. In dem Moment, wo er mit mir Kontakt bekäme, wäre alles zu spät. Er wäre nicht mehr zu halten, und eine Hyperaktivität würde zum Ausbruch kommen. Deswegen habe ich mich, als er eben kam, auch schnell zurückgezogen. Es bringt nichts. Im wachen Zustand dürfte er mich auf gar keinen Fall wahrnehmen, weil dieser Impuls dann voll durchfließen würde.

Birgit: Könnte vielleicht Marion oder Betty hier etwas machen?

JOSUA: Es wäre egal, wer es tut.. Ob es nun COMANSHU oder KASSANDRA wäre. Diese Energien wären zuviel für den Kleinen. Wir können von der geistigen Seite aus nichts machen, und wir machen es auch nicht. Hier muß wirklich intensiv von der Seite der Eltern und von der Seite des Schutzpatrons, der ihm zugeteilt wurde, geholfen werden. Das heißt, der Schutzpatron sorgt dafür daß das Negative so schwer wie möglich an ihn heran kommt, und die Eltern sorgen dafür, daß bei dem Kind das Scheitelchakra, das geistige Auge und das Chakra auf dem Kopf geschlossen wird.

Gast: Kann man allgemein sagen, daß die Kinder, die dieses Syndrom haben, noch zu offen sind?

JOSUA: Ja.

Gast: Diese sind dann vom Metaphysischen her weitaus anfälliger als andere Kinder?

JOSUA: Das ist richtig, und viele wissen nicht, was los ist, und die Kinder werden dann falsch therapiert.

Gast: Das wäre meine nächste Frage gewesen: Wenn diese Kinder dann in die Schule kommen, können sie sich nicht richtig konzentrieren. Sie bekommen von den Ärzten ein Medikament, das Retalin heißt, mit einem koffeinähnlichen Wirkstoff. Bei Erwachsenen wirkt Koffein aufputschend, aber bei diesen Kindern wirkt es beruhigend. Wie kann man das spirituell erklären?

JOSUA: Es ist eine Droge, und eine Droge ist auch negativ für die Seele. Das heißt, die Seele wird von einer Droge befallen, aber anders als der Körper. Hier wird die Seele in dem Moment apathisch. Sie wird in ihrer Handlung, in ihrem Tun eingegrenzt. Die Schwingung wird immer langsamer, wobei der Körper, bedingt durch die Erweiterung der Blutgefäße, durch die höhere Durchblutung des Gehirns, aktiv wird. Die Seele zieht sich somit zurück.

Gast: Für die Gesellschaft sind die Kinder dann in dem Moment angenehmer.

JOSUA: Ja, sie sind leichter zu ertragen. Man könnte dieses Ganze aber auch ohne Rauschmittel behandeln: Wenn man von vorne herein die ganze Sache richtig angeht und die Kinder im frühen Alter geschlossen hätte. Die Medizin ist aber noch nicht so weit, daß sie das Spirituelle einbezieht. Ein Heilpraktiker erreicht hier mehr als ein Schulmediziner.

Gast: Das ist auch der Tenor der Schulmedizin: Sie sagen, sie können dieses Medikament den Kindern zwar geben, aber warum dieses Mittel so wirkt, daß wissen sie noch nicht.

JOSUA: Nein, weil sie durch dieses Rauschmittel die Seele direkt angreifen und das ist nicht meßbar. Wenn du die Seele angreifst, während sie in einem Körper ist, dann siehst du immer nur ein Resultat. Ein Resultat, das oftmals nicht mehr korrigierbar ist, und wenn dann nur sehr schwierig ohne geistige Hilfe. Das ist genauso wie folgendes: Würdest du deinem Kind eine Zigarette zum Rauchen geben?

Gast: Nein, auf gar keinen Fall.

JOSUA: Aber die Ärzte geben in dem Moment unwissend der Seele einen Stoff, der der Seele wirklich schadet und wo sie sehr lange braucht, bis sie dieses wieder überwunden hat.

Gast: In der Pubertät wird dieses Mittel rigoros abgesetzt, weil sie da Bedenken haben, daß der Mensch süchtig wird.

Dirk: Würdest du in diesem Fall gänzlich von Medizin abraten?

JOSUA: Nein, nein. Ich erwähnte die Heilpraktiker, die hier beruhigende Mittel einsetzen können. Einfache Beruhigungsmittel, die nicht gleich wie Drogen wirken.

Wenn dem Kind, das ist in dem Moment wichtig, die spirituelle Hilfe zu teil wird, das heißt, das Wissen der Eltern und das entsprechende Handeln danach, das tägliche Schließen der Chakren, dann ist das die Medizin.

Es ist nicht mit einem Mal getan. Dieses muß bis zum sechsten Lebensjahr fortgeführt werden. Ich weiß, es ist nicht einfach. Gut, wenn man es mal einen Abend nicht machen kann, weil es irgendwelche Umstände nicht zulassen, dann ist es nicht so schlimm. Es ist eigentlich nichts anderes als eine Medizin, die man dem Kind gibt, wenn es körperliche Gebrechen hat. Daran denkt man dann, das tut man dann auch. So ist es auch in dieser Beziehung.

Für den Körper werden sich mit Sicherheit von Seiten eines Heilpraktikers unterstützende Möglichkeiten finden. Ich kenne mich hier nicht aus, ich bin kein Arzt, aber da gibt es z.B. die Bachblüten. Diese Therapie ist für den Körper und auch für die Seele angenehm. Es gibt genug Menschen, die sich mit der Bachblütentherapie auskennen. Sie findet auch immer mehr wissenschaftliche Anerkennung.

Gast: Ja, das ist schon einmal ein guter Ansatzpunkt.

Sie sagen auch, daß man die Kinder vor plötzlichen Veränderungen bewahren soll.

JOSUA: Das ist eine gute Erkenntnis, weil die Seele sowieso schon Probleme genug hat, ihren Körper zu beherrschen. Ständige Veränderungen und neue Eindrücke würden immer wieder zu sogenannten Kollapsen führen - lasse es mich so sagen.

Gast: Die Seele fühlt sich also in diesem Körper unwohl?

JOSUA: Nein, nein, nein. Sie fühlt sich nicht unwohl, sondern die Seele muß nur mit diesem Körper zurecht kommen. Das ist genauso, wenn du dir ein Auto kaufst und du kommst damit nicht richtig zurecht, weil irgend etwas nicht richtig funktioniert. Aber du hast dieses Gefährt nun einmal gekauft, es gehört dir. Du mußt damit umgehen. So wirst du fluchend vielleicht damit beginnen, aber du tust es, und du wirst immer mehr lernen, damit umzugehen, bis du auf einmal mit den Eigenarten dieses Autos vertraut bist. Dann wirst du es beherrschen, aber das dauert und so ist es hier doch auch zu sehen. Es ist nichts Schlimmes. Es ist doch kein Makel, sondern es ist nichts anderes als die Kompatibilität von Körper und Seele.

Gast: Hat sich denn kein Fortschritt getan in diesem einen Jahr?

JOSUA: Natürlich gibt es einen Fortschritt. Du kannst mir nicht sagen, daß der Kleine hyperaktiv ist. Ich sagte aber auch, daß dieses bis zum sechsten Lebensjahr getan werden muß.

Gast: Nein, er ist nicht hyperaktiv, aber der Arzt sagt, daß dieses jeder Zeit auftreten kann.

JOSUA: Ja, also paßt schön auf.

Das Schließen ist eine einfach, kurze Gestik. Es dauert noch nicht einmal eine Minute. Es ist nichts anderes als zu sagen: "Ich schließe dich". Es hat eine hohe Wirkung, und ich denke, daß dieses auch bei deinem Kleinen positiv verlaufen wird. Sobald wir sehen, daß der Kleine mehr geschlossen ist, sobald wir hier gefahrlos eingreifen können, so werden wir diesen tun, um die Gefahr der Hyperaktivität dann ganz auszuschließen. Wenn die Seele sich erst einmal in dem Körper geborgen fühlt und beschützt wird, dann wird auch nicht mehr so der Einfluß da sein.

Gast: Darf ich noch eine Frage stellen?

JOSUA: Ja, bitte.

Gast: Diese Frage ist allgemeiner Natur. Bleibt bei den Kreismitgliedern der spirituelle Bewußtseinsgrad in der nächsten Inkarnation erhalten bzw. bekommen sie ihn wieder oder ist er völlig ausgelöscht?

JOSUA: Teils, teils. Es gibt also Seelen, die ihr spirituelles Bewußtsein sehr entfaltet haben, wie z.B. unsere Kreismitglieder. Wenn sie also wiederkommen, bringen sie ihr spirituelles Bewußtsein mit, um dann weiterarbeiten zu können.

Es gibt andere Seelen, die den spirituellen Weg nur kurz besucht haben, und bei der nächsten Inkarnation dann sagen, daß sie es einmal ohne dieses Bewußtsein versuchen.

Es wird also vor der Inkarnation festgelegt, wer spirituell tätig sein will, wer den spirituellen Weg einschlägt. Das heißt ja eigentlich nichts anderes als die Spiritualität den anderen Seelen zu bringen, die z.B. sagten, daß sie die Spiritualität zwar jetzt nicht möchten, aber trotzdem gerne eine Möglichkeit hätten, um zu erfahren, daß ihr Leben hier nicht einmalig ist.

Viele Seelen sagen, daß sie wirklich nur innerhalb der Materie leben wollen, ohne spirituellem Wissen. Trotzdem haben sie ein sehr positives Verhalten. Sie sind Menschen, wie soll man es sagen, die nicht nur lieb, sondern auch hilfsbereit sind und die sich aufopfern. Wenn du sie aber auf ein Weiterleben nach dem Tode ansprichst, dann sagen sie dir, daß sie damit nichts zu tun haben wollen. Daran kannst du sehen, daß sie kein spirituelles Bewußtsein haben wollten, obwohl sie vom Charakter her alles dazu mitgebracht haben.

Gast: Aber moralisch fällt man ohne das spirituellen Bewußtsein deswegen nicht ab?

JOSUA: Das liegt in der Seele selbst. Natürlich kann sie moralisch abfallen. Es kommt darauf an, wie sehr sie auf Verlockungen reagiert.

Gast: Die Verweildauer zwischen zwei Inkarnationen ist ja bei jeder Seele verschieden. Kann man es einem Kind ansehen, ob es eine sehr lange Zeit im Geistigen Reich geblieben ist im Gegensatz zu einer Seele, die nur sehr kurze Zeit bei euch verweilte?

JOSUA: Man kann es bei einigen erkennen: Bei Kindern, die sich z.B. sehr schnell im materiellen Leben zurecht finden, ohne sich großartig orientieren zu müssen. Und du merkst es auch daran, daß sie sehr schnell irgendwelche Dinge bauen können, schneller laufen lernen usw.

Rolf: Dieses kann also ein Rückschluß darauf sein, daß sie nur eine sehr kurze Zeit im Geistigen Reich verbracht haben?

JOSUA: Richtig. Die Seele erinnert sich sehr schnell wieder daran, wie sie diese materiellen Dinge handhaben muß.

Bis ich z.B. mit diesem Körper einigermaßen zurecht kam, dauerte es eine ganze Weile. Es war eigentlich wie eine "Babyphase" bis ich diesen Körper beherrschte, bis ich mich daran erinnert hatte, wie ich mit ihm umzugehen habe. So ist es auch mit bei der Inkarnation. Eine Seele, die nach 500 oder nach 1000 Jahren wieder inkarniert, wird sich erst einmal sehr lange sehr tolpatschig anstellen.

So, meine Freunde, es war ein interessantes Thema. Ich wünsche euch noch eine angenehme Zeit. Geht in Harmonie und in Frieden, wehrt die Dinge gleich am Anfang ab. Seid harmonisch, auch zu euch selbst.

GOTT ZUM GRUSS. Bitte die Musik. Wir lassen jetzt Jürgen wiederkommen.

Wir verabschiedeten uns und sprachen unseren Freunden einen Dank aus.

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