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Am heutigen Abend begrüßten wir aus den geistigen Sphären den Lichtboten JOSUA. Den Kontakt stellte das Medium Jürgen her, die Durchgaben erfolgten mündlich. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS, DER FRIEDE SEI MIT EUCH. Moment, der Körper ist ziemlich defekt, der gefällt mir gar nicht. Es normalisiert sich langsam. Ich bekomme die Kontrolle über die Schwingungen. (Es erfolgte die allgemeine Begrüßung) Hallo Dirk! Alles im grünen Bereich? Dirk: Nein, eigentlich nicht. Die materielle Arbeitswelt ist zur Zeit sehr fordernd, und das gefällt mir nicht. Mit meinen Vorstellungen würde ich das Leben anders gestalten. Und das steht im Widerspruch zu unserer materiellen bzw. zu unserer gesellschaftlichen Welt. Ich nehme mir dies zur Zeit etwas zu Herzen. JOSUA: Es ist der fehlende Gleichklang zwischen dem Wissen des Spiritualismus, welche Harmonie man leben könnte, und die, mit der man konfrontiert wird. Dieses Bewußtsein kann schon einmal hervorrufen, daß in einem eine Art der Resignation entsteht, nicht, daß man es nicht versteht, warum die weltlichen Dinge dermaßen kompliziert sein können, wo doch die andere Seite so einfach wäre. Ein wenig Verständnis, ein wenig Mithilfe, und alles wäre leichter. Es ist schon für dich wichtig, diese Erkenntnis a.) zu bekommen und b.) sie zu neutralisieren und mir ihr umzugehen. Du kannst diesen Dingen nicht entfliehen. Wenn du dich in den Spiritualismus flüchten würdest, so wäre das für dich eine fatale Angelegenheit, weil du dann weltfremd reagieren würdest. Es ist also wirklich wichtig für dich, dieses in Ordnung zu bringen, für dich die weltlichen Dinge als etwas zu betrachten, das für dich ein wichtiger Weg innerhalb deiner Aufgabe ist. Dirk: So eine ähnliche Antwort mußte ich mir auch schon geben, auch wenn sie mir nicht gefällt. Gegen die Flucht in den Spiritualismus sprächen auch wiederum Dinge, und bei allem Gottvertrauen, für eine Flucht hätte mich dann doch wohl der Mut verlassen. Es ist nicht so, daß ich jetzt der Aussteiger bin. JOSUA: Das habe ich auch nicht gesagt, ich sagte nur, wenn man diese Harmonie in sich fließen läßt, dann kann es passieren, daß man die weltlichen Dinge nur noch als öde oder fad betrachtet, es ist der Weg dorthin. Wenn du eine Zigarette rauchst, wenn du noch nie zuvor geraucht hast, dann bist du auch noch nicht süchtig, aber es ist der Beginn. Dirk: Du meinst eine Sucht nach dem Spiritualismus? JOSUA: Die Sucht nach der Harmonie und der Ausgeglichenheit, nicht nur im privaten Kreis, sondern ausgedehnt auf das gesamte Leben, nicht nur die eigene innere Zufriedenheit, sondern diese Zufriedenheit auch in seiner Umwelt zu sehen und ihr zu begegnen. Dirk: Ich bin erstaunt, daß du dieses Bedürfnis als Sucht bezeichnest. Für mich war das bisher irgendwie bzw. ist es im Moment immer noch - ein anzustrebendes Ziel. Nicht nur für mich, sondern für viele, oder für alle, möchte ich sagen. JOSUA: Richtig dosiert ist das auch sehr wohl so. Aber ich kann mich auch in diesen Dingen verlieren. Es gibt viele Menschen, denen es so ergeht. Ob das jetzt gleichzusetzen ist mit der Sucht nach Nikotin, nach Alkohol oder nach Rauschgift? Das ist nicht der richtige Ansatzpunkt. Auch der Spiritualismus, die "Sucht" nach Harmonie und Zufriedenheit, ist eine Sucht, eine positive Sucht! Wenn sie zu stark genossen oder erwünscht wird, und das Verlangen nach ihr dementsprechend vorhanden ist, so kann es schnell umschlagen und negativ werden, so daß man von seinem eigentlichen Ziel abzweigen kann. Dirk: Ich glaube, so habe ich das verstanden, ja. JOSUA: Denn du brauchst dich nur einmal auf dem esoterischen Markt, so nenne ich es gerne, umzuschauen: Wie viele Leute sind dabei, abzuheben, sich auf einen Sockel zu stellen, weil sie meinen, sie hätten die Harmonie jetzt in sich und die dementsprechenden Geistwesen im Rücken. Es würde alles jetzt nur so laufen oder fließen. Davon gibt es leider genug, und sie schaden dann im Endeffekt dem Spiritualismus mehr, als daß sie ihm dienen. Das war meine Aussage, es gibt überall einen Anfang, es beginnt. Dirk: Und da sagst du, dieses Beginnen ist vorhanden, so daß ich eventuell dem Spiritualismus schaden könnte? JOSUA: Du wirst kraß. Dirk: Ja, denn dies wäre etwas, was ich auf gar keinen Fall will. JOSUA: Ich sage dir nur, daß du diese Dinge, die Umwelt, deine Arbeitswelt, die Menschen die um dich herum sind, mit einbeziehst in deinen Spiritualismus und sie nicht als etwas Schwieriges oder Unangenehmes empfinden solltest. Es ist ein Zeichen dessen, daß du das kannst, sonst würde ich dir das nicht sagen. Bei Rolf ist das etwas anderes. Rolf: Ups. JOSUA: Dirk ist in der Lage, seine spirituelle Harmonie so einzusetzen, daß ihn die Menschen nicht all zu sehr belasten können. Und hier war ein Anfang der Belastung. Und ich erklärte, daß es wichtig ist für dich, dieses zu erkennen. Mehr nicht. Dirk: Merçi. JOSUA: De rien. Birgit? Birgit: Ich freue mich, hier zu sein, mit dir sprechen zu können, und ich habe auch eine für mich wichtige Frage. Ich hatte die letzten Wochen Wechselbäder, und ich habe nicht den rechten Zugriff, was eigentlich mit mir los ist. Also die meiste Zeit war ich unglaublich schlapp, wollte nur schlafen, war antriebslos mit körperlichen Beschwerden. Dann gab es für Stunden ein Glücksgefühl, so daß ich dachte, jetzt geht es wieder los, meine Energie, mein Schaffensdrang kommt wieder, um dann ein paar Stunden später wieder genau da zu sein, wo ich vorher war. JOSUA: Die letzten Wochen möchte ich dir mal mit dem Klima erklären, das gilt nicht nur für dich, sondern auch für alle anderen hier, auch wenn es ein leidiges Thema ist. Diese Klima hier, was zur Zeit auf euch einströmt, dieser ständige Wechsel zwischen warmer Luft, kalter Luft, usw., schwächt den Körper. Bei euch ist es mittlerweile so, daß ihr diesen Schwächen nicht mehr so unterliegt, weil die Seele Energien abgibt. Du hast dieses gespürt. Obwohl du dich eigentlich gar nicht so wohl fühltest, viel lieber geschlafen hättest, hast du den Energieschub bemerkt. Das heißt, hier wurden wieder Reserven mobilisiert. Die Seele ist bedacht, diesen Körper gesund zu halten, so daß du irgendwelche geplanten Wege, die du gehen möchtest auch gehen kannst. Diese ständigen Wechselgefühle sind also nichts, was jetzt für dich aus einer seelischen Unzufriedenheit heraus geschieht. Sondern hier ist es etwas, womit der Körper kämpfen muß. Zum Glück ist deine Seele stark. Für Menschen, deren Seele auch noch schwankt, wird es dann schon schwieriger. Birgit: Ja, ich konnte es mir auch seelisch überhaupt nicht erklären, was vorgeht. JOSUA: Auch der Körper hat manchmal seine Wehwehchen. Und die emotionale Seite des Körpers leidet, weil er überhaupt nicht weiß, auf was er sich jetzt überhaupt einstellen soll. Auf warm oder kalt. Es ist andauernd eine Schwankung da. Dieser Klimawechsel, den ihr zur Zeit erlebt, diese Wandlung des Planeten, die macht euch körperlich zu schaffen, und es ist wichtig, daß ihr seelisch dabei stark seid. Dirk: Ich meine, du bist sicher kein Wettervorhersager, aber sind diese Kapriolen im irdischen Klima Dinge, die sich wieder einspielen, oder müssen wir da künftig mit leben? JOSUA: Nein, es wird sich wieder einspielen. Es ist etwas langwieriger, es muß sich stabilisieren, es ist einfach eine Veränderung da. Bedingt durch die Umwelteingriffe, die ihr euch selbst geschaffen habt, muß der Planet reagieren. Dirk: Das tut er mit Schwankungen? JOSUA: Ja, natürlich, weil er das Klima einfach verschiebt in dem Moment. Es ist nicht der Planet selber, der jetzt denkt: "Jetzt verschiebe ich mal das Klima und bringe alles durcheinander". Das ist ein rein geologischer Vorgang. Es ist ein Resultat. Wirkung Ursache. All die ursächlichen Dinge spielen hier mit hinein, und dieser Planet ist einfach noch nicht so weit, daß er am Ende ist. Aber er signalisiert so ein bißchen die Richtung. Es muß ein globales Umdenken erfolgen. Dirk: Das heißt, sobald das erfolgt ist, wird sich das Wetter wieder stabilisieren, und wir haben es alle wieder etwas leichter. JOSUA: Richtig. Rolf: Das könnte aber noch Jahrzehnte dauern. Ob wir das in diesem Leben noch hinkriegen? JOSUA: Das wird nicht Jahrzehnte dauern. Rolf: Nein? JOSUA: Nein. Schauen wir mal. Rolf, von dir habe ich ja schon reichlich heute Abend gehört. Rolf: Also, dieser Selbstanalyse oder wie ich es auch den anderen versucht habe zu erklären, kannst du zustimmen? JOSUA: Ich werde deiner Seele da jetzt nicht widersprechen. Dies ist eine Kommunikation zwischen euch beiden gewesen. Sie war fruchtbar und hat zu einem positiven Resultat geführt. Es ist allein wichtig, daß du wieder das bist, was du warst. Nur mit der Erkenntnis, feinstofflicher zu sein und mit der Erkenntnis, mehr auf deine Mitmenschen einzugehen. Was deine Umwelt anbelangt, nun, da wirst du immer Schwierigkeiten haben, das ist nicht dein Metier, das willst du auch gar nicht. Rolf: Das wollte ich gerade sagen. Ich hab das von vorhin ja nicht vergessen, um Gottes Willen. JOSUA: Nein, ich weiß, du bist nachtragend. (Allgemeines Schmunzeln) Rolf: Das hat ja nichts mit nachtragend zu tun, aber das macht offensichtlich einen großen Aspekt in unserer Unterschiedlichkeit aus. Also, daß Dirk dieses vermag oder sich das auch vorgenommen hat, und ich eher gesagt habe, also... nee, also... JOSUA: Du bist der Meinung, wenn du dein näheres Umfeld in Harmonie hast, dann genügt dir das. Und wenn die anderen nicht harmonisch sind, dann sollen sie entweder zehn Meter entfernt bleiben, oder du wirst knatschig. Und genau so ist es. Wird aber aus deinem näheren Umfeld einer disharmonisch, dann reagierst du sehr verzweifelt. Dann reagierst du nicht mehr knatschig, sondern dann gerätst du gleich aus dem Gleichgewicht. Und deswegen ist es wichtig für dich, daß dein näheres Umfeld immer harmonisch ist, so wie du es gerne hättest. Dies ist eine begrenzte Harmonie. Rolf: Ja, das wollt ich sagen, ich hoffe doch, daß das nichts Aufoktroyiertes ist, ich versuche das ja auch zu pflegen und aufrecht zu erhalten. JOSUA: Ich habe ja auch nichts Kritisches dazu gesagt, sondern ich habe nur gesagt, wie es ist. Dirk versucht, bedingt dadurch, daß er etwas weiter weg ist, dieses Umfeld auch für sich so aufzubauen. Und wenn dieses größere Umfeld etwas aus dem Gleichgewicht gerät, dann reagiert er darauf. Rolf: Ja, das ist verständlich. Zumal sein Ding ja auch wesentlich schwieriger ist. JOSUA: Es ist schwieriger, weil diese Menschen ja von den Dingen, die er weiß, nach Möglichkeit nichts hören und schon gar nicht damit belästigt werden wollen. Das heißt, er kann seinen Spiritualismus, seine Harmonie, seine Emotionen gar nicht so ausleben, weil er immer wieder aufpassen muß, daß er diesen weltlichen "Dingen" nicht auf die Füße tritt. Und da kann man schon mal etwas resignieren. Rolf: Ansonsten geht's mir prächtig. JOSUA: Schön. Dir geht es auch wieder besser? Deine Frisur steht dir übrigens gut. (Allgemeine Heiterkeit) Betty: Ja, dankeschön. JOSUA: Und du? Marion: Mir geht's gut, danke. COMANCHU, so hatte ich das Gefühl, war ganz zufrieden gestern Abend nach der Behandlung. JOSUA: Ja, hast du gemerkt, daß er etwas vermißte? Er ging ziemlich energiereich ans Werk, ich hab auch schon mit ihm geredet, er muß das langsamer aufbauen, sonst gibt es wieder das Chaos zwischen euch beiden. Du hast auch gemerkt, daß SHARI noch etwas zurückhaltend ist. Marion: Ja, absolut. JOSUA: Sie will dicht nicht emotional überrennen. Marion: Ja, ich denk das auch mal. COMANCHU mag halt seine Musik, und das war ja dann auch so in Ordnung, ich fand es sehr schön. JOSUA: Du reagierst bei dieser Musik auf und mit COMANCHU anders als bei der alten Musik, bei der du glaubtest sehr gut reagieren zu können. Wenn die Verbindung nicht da ist, dann sagt COMANCHU: "Du Mädchen, du hörst hier zwar auf die Musik, aber du empfindest sie nicht so mit mir." Das war der Aspekt. Rolf: Das läßt ja hoffen, nicht. JOSUA: Ja, mögest du dich warm anziehen. Rolf: Ich zieh mich freiwillig aus, jeder Zeit. JOSUA: Dann sag ich es anders, dann nimm ein dickes Fell. So, damit wäre das Persönliche abgehakt. Mir geht es auch gut, ich habe keine Probleme, und wenn, dann habe ich immer noch JEREMIAS, bei dem ich mich ausweinen kann. Schöne Grüße übrigens von ihm. Kreis: Danke, grüß ihn mal schön zurück. JOSUA: Er wünscht euch und uns, daß dieses Jahr genauso verlaufen möge, wie das letzte Jahr, und daß all das, was ihr euch vornehmt, sich realisieren läßt. Es werden bestimmt noch einige Dinge innerhalb dieses Jahres zu bewältigen sein. Es wird nicht alles in Harmonie, Frieden und Ruhe verlaufen, sondern ihr werdet auch wieder vor Probleme gestellt, die zu lösen sind. Und wo wir, und auch besonders JEREMIAS, wirklich guter Hoffnung sind. Dort wo ich vielleicht noch meine Bedenken hätte, sieht er das ganz anders. Er ist Realist, daß dies bewältigt wird. Betty: Dankeschön, er setzt ja Vertrauen in uns. JOSUA: Ein Zeichen dessen, daß die Harmonie, der Zusammenhalt, die Einheit dieses Kreises sehr positiv ist. Ich möchte euch dafür danken, daß wir durch euch so viel lernen konnten. Ich möchte euch dafür danken, daß die Worte, welche ich euch gebracht habe, so positiv verwendet und umgesetzt werden. Dir, Dirk, möchte ich dafür danken, daß du meine Worte global weitergibst. Dir, Birgit, möchte ich insbesondere für die Energien, die Thematiken danken, welche du einbringst und welche uns fordern. Dein Wille diesen Kreis leben zu lassen. Dir, Rolf, möchte ich danken, für deine Gerechtigkeit, für dein Bestreben der Harmonie innerhalb des Kreises und für den Weg, welchen du von Innen heraus gehst. Dir, Betty, möchte ich für den Zusammenhalt, für den Kampf, den du als Medium für dich gelebt und durchfochten hast, danken und den Weg, den du KASSANDRA ermöglichst, deine Arbeit als Medium. Jürgen möchte ich für die Bereitschaft, auch wenn er immer wieder dagegen schimpft, mich jederzeit zu empfangen, danken. Sein eigenes Ego, was mich anbelangt, zurückzustellen, auch wenn er öfters so tut, als wenn er die Kontrolle hat und trotzdem in jeder Beziehung auf mich vertraut. Dir, Marion, möchte ich danken, daß du die Worte, welche ich sage, schreibst, daß du deine Erfahrung in den Kreis einbringst, daß du versuchst als Heilmedium zu lernen und für zwei Geistwesen dich bereit hältst. Auch wenn du hier noch viele Kämpfe hast und oftmals von vorne beginnen mußt. Aber ich denke, auch diese Konstante werdet ihr Drei noch erreichen. Das ist mein Dank an euch für das letzte Jahr. Es war kreativ, harmonisch, einfach wunderschön. Normalerweise ist es so, daß sich der Kontrollgeist hier auch zu Wort meldet. Aber JEREMIAS, ihr kennt ihn, ist ein rein nüchtern betrachtendes Geistwesen. Er hält sein Kommen nicht für notwendig, weil alles gut gelaufen ist. Er behält sich vor, in den Situationen, wo er wirklich benötigt wird, das heißt, wo eine Kontrolle durchgeführt werden muß, sich zu offenbaren. Es gibt nichts für ihn, was er bemäkeln müßte. Das soll ich euch ausrichten. Betty: Das freut uns. Dirk: Ich glaube, daß ich für uns alle spreche, wenn ich euch auch ein großes Dankeschön ausspreche. Einerseits für die weisen Worte, so möchte ich sie nennen, aber auch für den persönlichen Rat, für das persönliche Helfen, das persönliche Heilen und im Grunde genommen für all die Zeit, in der ihr auch für uns da seid. JOSUA: Ich nehme den Dank gerne entgegen und werde ihn auch dementsprechend weiterleiten. Es wird auch so sein, daß dieses Jahr nicht nur in Harmonie verläuft, sondern es werden neue Probleme kommen. Es werden neue Situationen kommen, mit denen gekämpft werden muß und die positiv beendet werden sollen. Aber ich denke, daß dieser Kreis stark genug ist, um auch dieses Jahr in Harmonie und in Frieden zu überstehen. Trotzdem denkt immer daran, je spiritueller, das heißt je feinfühliger ihr werdet, um so interessanter werdet ihr für die Gegenseite. Seid auf der Hut. Rolf: Was du bei vorhin bei der Übernahme von Jürgens Körper sagtest, hat mich doch ein bißchen irritiert. Hat das mit dem Arbeitsumfeld zu tun? JOSUA: Er, ja, ja, halt dich mal zurück (JOSUA sprach hierbei zu Jürgen), er, ja, er will es nicht. Moment, ich muß ihn gerade an die Seite stellen, damit ich das Wort auch aussprechen kann. Er hat sich eigentlich körperlich sehr viel vorgenommen, und als Seele muß er jetzt andauernd Energien geben, damit der Körper nicht zusammen klappt. Wenn alles normal laufen würde, wäre er eigentlich jetzt schon krank und würde im Bett liegen. Aber auch die Reserven der Seele sind irgend wann einmal erschöpft. Und davon ist er nicht weit weg, das war heute Ultimo. Rolf: Ja, ich mach mir doch nur Sorgen um ihn. JOSUA: Es erleichtert ihm das aber nicht. Er versteht, daß du dir Sorgen machst. Aber wenn du ihm gegenüber erwähnst, du kannst es nicht mehr hören, dann tut ihm das weh. Wir müssen das Thema beenden, jetzt wird er wild. Ja, er ist also nicht so weit weg, daß ich das so kontrollieren kann, er funkt gleich dazwischen. Rolf: Er soll sich beruhigen, wir reden hinter her darüber. JOSUA: Ist ja gut! Ich bin ja jetzt ruhig. Wenn er gleich wieder kommt und rumpelt, dann laßt ihn ruhig, das braucht er dann, damit er die Emotionen runter fahren kann. Birgit: Gut, sollen wir dann themenmäßig loslegen? JOSUA: Ja, habt ihr eins? Birgit: Ja, wir sind doch mit Emotionen noch nicht ganz durch. JOSUA: Hast du noch Emotionen? (Allgemeines Schmunzeln) Birgit: Ja, und da bin ich sehr froh. JOSUA: Gut so. Birgit: Die Emotionen sind nicht nur bei dem Kontakt mit anderen Seelen der Verständigungsfaktor sondern auch in uns selbst zwischen Seele und Körper. Da kommt es oft zu Mißverständnissen. Nehmen wir mich als Beispiel, ich hatte ja Schwierigkeiten in den letzten Wochen zu verstehen, was mit mir vorgeht. Wo ist da das Problem? Mich interessiert die Frage, warum wir unsere eigenen Emotionen nicht deuten können? JOSUA: Es kommt darauf an, wo diese Emotionen gelagert sind. Die seelischen Emotionen, gerade von euch, sind weitaus höher, als der Körper sie normalerweise, nach der normalen Entwicklung, empfinden könnte. Probleme entstehen dann, wenn der Körper auf einmal mit höheren Emotionen fertig werden muß, aber nicht genug Informationen erhält, woher diese Emotionen rühren, wenn er einfach mit diesen Dingen konfrontiert wird. Dieses ist für die Seele nicht einfach zu neutralisieren. Wenn sie bedingt durch ihre Entwicklung in ihren Gesprächen viele Emotionen freisetzt, Emotionen, die gar nicht den Körper betreffen, sondern eigentlich nur eine seelische Wandlung darstellen, dann bekommt der Körper natürlich diese Emotionen nicht erklärt. Rolf: Weil die Seele der Meinung ist, der Körper braucht das nicht zu wissen? JOSUA: Nein, nein, so negativ ist eine Seele ihrem Körper gegenüber nicht. Damit hat das nichts zu tun, sondern der Körper würde es nicht verstehen. Und so lange die Seele mit diesen Emotionen, die sie empfindet, die sie bewältigen muß, solange die Seele damit nicht selbst durch ist, kann sie auch keine Informationen weitergeben. Die Informationen wären nicht schlüssig genug für den Körper. Ganz im Gegenteil: Es könnte negativ für den Körper werden, er könnte depressiv werden. Das würde wiederum die Seele aus ihrer emotionalen Entwicklung herausreißen, weil sie sich dann intensiv um den depressiven Körper kümmern müßte. Oftmals ist dann ein Bruch da, der nicht mehr geheilt werden kann. Es wären unterschiedliche Emotionen vorhanden. Das heißt, der Körper entwickelt eigene Emotionen, die konträr zur Entwicklung der Seele verlaufen. Das gibt dann psychische Störungen, wo eure Nervenärzte eingreifen müssen. Birgit: Wären diese konträren Emotionen dann genauso ausgeprägt, oder so stark wie die der Seele, denn du sagtest ja, normalerweise hat der Körper nur ein sehr begrenztes Maß an eigenen Emotionen. JOSUA: Der Körper wird die seelische Stärke nicht erreichen können, er kann nur mit der Seele harmonisieren. Diese Harmonisierung wird aber nicht vom Körper ausgeführt, sondern sie geht von der Seele aus. Die Seele muß, sobald sie mit dem Körper kommuniziert, um mit ihn in Einklang zu gehen, gerade weil seelische Emotionen gefordert sind, diese so weit herabführen, daß der Körper sie verstehen kann. Es ist ungefähr so zu verstehen, als wenn eine hohe Seele ein Medium besetzen würde. Wenn ich zum Beispiel meine vollen Emotionen auf Jürgens Körper übertragen würde, dann gäbe es Kurzschlüsse, dann blitzt es bei ihm. Das geht nicht, das heißt, es muß eine Harmonisierung stattfinden. Und wenn die Seele jetzt sehr beschäftigt ist, dann kann diese Harmonisierung vielleicht nicht so fließend vonstatten gehen. Die Seele ist dann immer ein Stückchen weiter als der Körper. Der Körper hinkt hinterher, und wenn er nicht in dem normalen Fluß ist, dann gerät er aus den Fugen. Dirk: Das mit den Blitzen konnte ich sehr anschaulich verstehen. Ich hab Birgits Frage, ich weiß nicht, ob das so gemeint war, wenn nicht, ist das eine neue Frage, auch so verstanden: Wenn man diese Emotionen, die zwischenmenschlich durch Worte usw. hin und her geschickt werden, auswertet, kommt es zu Mißverständnissen, daß ich im Grunde eine nette Geste als kränkend empfinden kann. JOSUA: Weil hier die Emotionen zwischen Körper und Seele nicht fließend sind. Die Seele erkennt vielleicht die Emotion, wie sie ankommt, aber der Körper interpretiert sie falsch, weil er diese Informationen nicht von der Seele hat. Der Körper kann die Emotionen wohl durchfließen lassen, aber nicht voll erkennen. Verstehe, ein kurzes Beispiel: Birgit gibt dir einen Kuß. So weißt du, dieser Kuß ist ein freundschaftliches Signal. Das kannst du erkennen. Wenn eine fremde Frau jetzt auf dich zukommt, eine Emotion hätte und dich küssen würde, dann wüßtest du im ersten Moment nicht, wie du das einzuordnen hast. Wie meint sie das? War das jetzt Begehren? War das Freundschaft, oder war das einfach nur die Freude dich zu sehen? Diese Emotion kann der Körper nicht erkennen, sondern sie muß von der Seele her analysiert werden. Und die Seele fragt dann, wie habe ich das einzustufen? Marion: Trotzdem kann es aber passieren, daß in dieser seelischen Analyse ein Fehler unterläuft. JOSUA: Selbstverständlich. Das kommt auf die Entwicklung der Seele an. Aber je höher die Seele ist und je mehr Harmonie sie erwartet, je mehr Harmonie sie verbreiten möchte, um so eher kann sie auch auf diese Geste hereinfallen. Birgit: Dieses "Hereinfallen", ist das etwas Negatives? Ich würde es negativ werten, wenn ich auf eine Geste hereinfalle, wenn ich mich täuschen lasse. Da ich versuche, positiv meinen Mitmenschen gegenüber zu treten, bei Fremden wohl mit einer gewissen Distanz, aber dennoch positiv, interpretiere ich also einen Kuß, der vielleicht gar nicht so abgeschickt worden ist, positiv, obwohl er nicht so gemeint ist. Meinst du das mit hereinfallen? JOSUA: Hereinfallen ist ja ein krasser Ausdruck, hereinfallen ist in dem Moment richtig, wenn du dir Hoffnungen machst, oder eine Voraussetzung siehst, die nicht da ist. Wenn du jetzt zum Beispiel sagst, diesen Kuß habe ich bekommen, weil der andere mich liebt, vielleicht aus der Situation heraus, weil du eine tiefere Empfindung ihm gegenüber hast, er dir aber diesen Kuß nur als Begrüßung gegeben hat, so muß dies nicht negativ sein. Rolf: Also ein Kuß, der von der einen Seite freundschaftlich abgeschickt wurde, würde jetzt z.B. von Dirk als Begierde oder Liebe interpretiert. JOSUA: Richtig. Und würde dann dementsprechende Emotionen zu Folge haben. Er wertet die Geste ja für sich aus und sagt: "Aha, diese Frau begehrt mich, also kann ich jetzt anfangen zu werben." Rolf: Zu baggern, geht jetzt los, genau. JOSUA: Baggern? Wieso baggern? Marion: Das ist ein neues Wort für werben. Bleibe du mal bei deinem werben. JOSUA: Ja, wir nannten es werben. Das würde dann darauf hinauslaufen, daß Birgit irgendwann sagt: "Du gehst hier zu weit. Du hast einen falschen Eindruck oder eine falsche Emotion von mir. Ein falsches Gefühl. Ich finde dich nett und lieb, aber ich liebe dich nicht. Ich liebe meinen Thomas." Und dann würde für Dirk in dem Moment... - bitte das ist alles nur ein Beispiel, nicht das die Protokolleser meinen, hier würde sich etwas anbahnen! Marion: Jaja, natürlich. JOSUA: ...in dem Moment würde für Dirk also eine emotionale Welt zusammenbrechen. Hier müßte dann etwas geschehen, was wiederum wichtig ist: Nämlich eine Erkenntnis. Und da ist es dann die Frage, inwieweit die Seele in der Lage ist, diese Erkenntnis zu erfassen und sie an den Körper so weiterzugeben, daß der Körper sie auch versteht, ohne dabei Haß zu empfinden. Rolf: Oder vielleicht Enttäuschung? Würde das schon reichen? JOSUA: Enttäuschung? Ja, oder Enttäuschung. Haß ist jetzt schon eine weitere Stufe. Haß ist auch eine Emotion, wir sollten das Thema nicht ganz außen vorstehen lassen. Birgit: Es ist doch so, daß Seelen ohne Worte kommunizieren. Können sie das auch jetzt im Irdischen tun? Falls ja, müßte meine Seele seiner Seele doch signalisieren, daß er mein Freund und mir lieb und teuer ist - allerdings nicht als Partner. Ist die Schwierigkeit vielleicht da zu sehen, daß unsere Seelen dies zwar erkennen und nur die Kommunikation zwischen Körper und Seele nicht funktioniert? JOSUA: Nein, du mußt dies richtig verstehen: Die seelische Kommunikation hier im Materiellen, ist nur denen vorbehalten, bei denen auch eine emotionale Gleichheit besteht Rolf: Definiere emotionale Gleichheit. JOSUA: Diese emotionale Gleichheit ist eigentlich der Aspekt, wo sich Seelen... Marion: ...verstehen können ohne Worte. JOSUA: Ja, so wie ihr das sagt: Verstehen können ohne Worte. Das ist a.) unter sich Liebenden oder b.) unter seelischen Freunden, die sich finden. Marion: Du schaust den anderen an und weißt genau, was er in dem Moment empfindet. JOSUA: Genau. Ansonsten ist die Kommunikation zwischen Euch seelisch nicht so möglich. Das heißt, wenn du nicht auf Dirks Wellenlänge liegst, dann kannst du auch seelisch nicht mit ihm kommunizieren. Nicht in der Form, daß du es auf den Körper umsetzen kannst - oder er. Da ist eine Sperre. Birgit: Warum ist diese Sperre eingebaut? JOSUA: Weil die Seele aus der Situation lernen muß, die aus dieser nicht vorhandenen Emotion entsteht. Wie geht sie mit einer falsch definierten Emotion um. Rolf: Laß uns doch mal bei diesem Beispiel einer fremden Frau... Also ich würde jetzt mit Dirk im Pub sitzen und da kommt ein nettes Mädel. Sie gibt ihm... (Allgemeines schmunzeln) Rolf: Ja, damit wir von Birgit weg kommen, sonst wird das nachher zu kompliziert. Marion: Ich mußte nur an einen Pub denken. Rolf: Ist ja egal, jetzt bringst du mich raus, jetzt bringst du mich durcheinander. Also: Ein fremdes Mädel nähert sich Dirk, gibt ihm einen Kuß, hat aber von sich aus nur die Intention einer freundschaftlichen, sympathischen Geste. Dirk, da er jetzt ja sowieso jemanden sucht, wäre natürlich begeistert und fängt das Baggern an. Sie antwortet dann mit eine Ohrfeige. JOSUA: Dann ist er in die Grube gefallen, die er gebaggert hat. Rolf: Ja, das wäre doch ein klassische Beispiel dafür, daß die Seele diesen Kuß oder die Emotion des Kusses falsch analysiert und interpretiert hat. JOSUA: Nun, ich denke, das ist nicht ganz falsch gesagt, und besonders für Dirk, nur in umgekehrter Form: Er hat dieses Erlebnis gerade hinter sich, wo er aufgrund eines Kusses ja nun wirklich dachte, hier ist etwas, und wo besonders auch die andere Person dachte oder empfand, daß hier etwas Tieferes ist bzw. etwas, was sie vertiefen wollte. Nur wo Dirk dann der Meinung war: Das ist es nicht. Es entwickelte sich dort etwas, was ihm von der seelischen Emotion eigentlich nicht ausreichte. Die Kommunikation zwischen den Seelen war in dem Moment auf emotionaler Ebene nicht so, wie Dirks Seele es sich erhoffte. Es war eine Zuneigung da, eine Freundschaft, ja, aber es reichte nicht aus, um die seelische, emotionale Gleichheit zu haben, um auf einer Ebene zu schwingen. Rolf: In diesem Fall hat seine Seele einen guten Job gemacht. JOSUA: Das ist relativ. Man kann auch lernen, den anderen dort, auf diese Ebene hinzuziehen. Das kommt darauf an, inwieweit man bereit dafür ist. Natürlich hatte Dirks Seele in diesem Fall, wie ich es ihm ja auch sagte, richtig reagiert. Das wäre auf Dauer nichts gewesen, und er sucht ja jemanden für länger. Dirk: Was ist denn jetzt auf der gegenüberliegenden, seelischen Seite passiert? Wie hat ihre Seele gesprochen? JOSUA: Ihre Seele war bereit, sich mit deiner Seele zu verständigen, um ein Level zu erreichen. Ihre Seele erkannte und wußte, daß hier mehrere Grenzen hätten überschritten werden müssen. Da ihre Seele aber diesen Weg gerne gegangen wäre, hatte sie es versucht, und ihre Enttäuschung war tief. Rolf: Die seelische Enttäuschung. JOSUA: Ja, die seelische Enttäuschung war tief. Das hatte nichts mit verletzter Eitelkeit zu tun, sondern hier war es die Seele, die irgendwo - sagen wir mal - einen Fünfer im Lotto gefunden hatte, und dann zu hören bekam, daß sie aber nur 30 Mark bekommt. So ungefähr, ja? Das sitzt schon etwas. Wobei, mein lieber Dirk, um hier nicht etwas heraufzubeschwören, was nicht gut wäre, es war die sauberere Lösung, und sie zeigt große Verantwortung der anderen Seele gegenüber, denn sie hätte diese Schwingung, die du erwartest und die du gehst, nicht standhalten können. Je länger du gewartet hättest, um so enttäuschter wäre die Seele geworden, wenn sie gemerkt hätte, sie würde deine Ebene nicht erreichen. Dann wäre der Zustand der Wandlung der Emotion entstanden. Rolf: Das hieße dann Haß? JOSUA: Zumindest erst einmal Verachtung und Wut, was schon ausreichend genug sein kann, um den anderen bzw. gerade Dirk, der auf diese Dinge überhaupt nicht steht, enorm zu belasten. Rolf: Und in diesem Fall wußte der Körper wahrscheinlich auch wieder gar nicht so genau, was da jetzt eigentlich so los war. JOSUA: Der Körper wußte nicht um das Seelische, sondern er hätte diesen anderen Körper gerne entgegengenommen. Es diente der Harmonisierung seiner Emotionen, d.h. der sexuellen Befriedigung und auch dem Gefühl, jemanden um sich zu haben. Und da Dirks Seele nun mal sehr spricht in dieser Hinsicht, so konnte es nichts werden. Er ist kein Egoist. Als Egoist hätte er anders gehandelt. Rolf: Ja, das ist auch etwas, das man ihm hoch anrechnen muß, aber das habe ich ihm schon des öfteren gesagt. JOSUA: Er weiß es. Dirk: Das Problem, so wie ich es heraus hörte, ist ja im Prinzip, daß die Seele bei vielen nicht klar sprechen kann. Sie ist, wir sagen, nicht erwacht. Gibt es da einen Zusammenhang zu dem erwähnten Egoismus? Oder allgemein gefragt: Warum ist die Seele bei so vielen Menschen hier auf der Erde nicht erwacht? Wo liegt der Grund für dieses Hemmnis beim seelischen Erwachen in der Materie? JOSUA: Das Hemmnis liegt in der Unwissenheit. In der Unwissenheit, daß sie eigentlich derjenige oder diejenige ist, die den Körper steuert. Ich versuche, dir folgendes Beispiel zu geben: Ein kleines Kind bekommt einen Roboter, den er selber fernsteuert. Wenn er dann sieht, wie dieser Roboter sich bewegt und alles tun kann, ist das Kind begeistert. Aber es ist nicht begeistert darüber, daß es selbst diesen Roboter steuert, sondern das Kind ist begeistert, wie der Roboter sich bewegt, und vergißt dabei ganz, daß es diese Bewegungen selbst erst mit diesen kleinen Hebeln auslöst. Das heißt, das Kind identifiziert sich mit diesen Dingen. So kannst du das mit der Seele auch sehen. Der Körper bewegt sich, die Seele vergißt, daß sie eigentlich diejenige ist, welche den Körper steuert, und überläßt dem Körper immer mehr die Regie. Sie schließt sich dann eigentlich nur den Dingen an, handelt, und meint, es wäre der Körper, obwohl sie es ist. Und dann kommt z.B. so ein Spiritualist wie Dirk daher und sagt: "Hallo. Hallo Seele!" Ihr müßt das jetzt natürlich etwas komplexer sehen: Diese Seele, die jetzt also in diesem Körper sitzt, und gar nicht weiß, daß sie in diesem Körper sitzt, sondern sagt, "nö, das ist mein Körper, ich bin," differenziert das nicht mehr. Dann kommt eine erwachte Seele und sagt: "Du Seele, du lebst". Die Seele empfängt in dem Moment eine Emotion, eine Emotion, die ihr vielleicht bewußt ist, doch die ihr mit Sicherheit bewußt noch gar nicht gegeben wurde. Die Seele beginnt, sich zu interessieren und auf einmal fangt ihr an, über die spirituellen Dinge zu sprechen. Und in dem Moment beginnt dann diese Seele zu erwachen. Sie hat eine Emotion empfangen, und sie bekam mit dieser Emotion eine Erinnerung, nämlich die, daß sie und der Körper zwei Dinge sind und daß sie der Regisseur ist, der diesen Körper lenkt und die Handlungen vollzieht. Und je mehr Erinnerungen sie bekommt, um so mehr wird sie sich an die Aufgabe erinnern, die sie eigentlich angehen wollte. Und das nennt man dann das Spirituelle Erwachen. Und so gibt es viele Beispiele, um wieder zurückzukehren, durch die die inkarnierten Seelen merken: "Hier ist etwas, da ist eine Seele, die ich kenne. Sie strahlt eine Emotion aus, die mir bekannt vorkommt." Die Seele ist fasziniert. Aber die andere Seele ist in einem Bereich, der für diese Seele nicht erreichbar ist. Noch nicht. Die Erkenntnis dieser Emotion kann für die Seele erst einmal enttäuschend sein, es kommt darauf an, wie stark sie ist. Auf der anderen Seite kann sie das auf einen Weg führen, der ihr den Weg des Erwachens weiter zuläßt. Sie kann ihn dann weitergehen, bis sie die Seele gefunden hat, die voll auf ihrer Ebene liegt, wo die Emotionen passen, verstanden werden und erwidert werden können. Denn diese Emotion ist ja nichts anderes als eine Kommunikation. Mir fällt da gerade noch so ein schönes Beispiel ein: Die Emotion beim Telefongespräch. Dort merkt ihr am besten, wie schwierig es ist, emotional miteinander zu sprechen. Weil eure emotionalen Wellen nicht so weit gehen, wie eure Telefone reichen, wie ihr körperlich auseinander seid. Ihr sprecht miteinander, und der andere beschäftigt sich z.B. mit anderen Dingen. Dann merkt die Seele nur, ich bekomme nicht die Emotion, die ich benötige, sondern der Gegenüber teilt hier etwas. Bedingt durch die Entfernung, könnt ihr das nicht richtig einordnen. Dirk: Sind Emotionen denn an bestimmte Entfernungen gebunden, gehen sie nicht in die Weite hinaus? JOSUA: Hier auf Erden nicht, außer ihr schließt einen Kreis, und richtet eure Emotionen auf ein bestimmtes Ziel. Birgit: Kann man die emotionale Kommunikation verfeinern, ich meine erlernen? JOSUA: Ihr könnt nicht die emotionale Ebene des Geistigen Reiches mit eurer Erde vergleichen. Es muß hier schon diese Distanz geben, denn nichts anderes ist der Weg, das Lernziel. Wenn ihr alle die gleichen Emotionen empfangen und verstehen könntet wie im Geistigen Reich untereinander, dann wäre es hier auf Erden nicht anders, außer daß ihr in Materie wäret. Ja, dann wäret ihr Marionetten, der Körper zumindest. Man spricht ja nicht umsonst davon, daß die Seele im Körper gefangen ist. Das heißt aber nicht, daß sie jetzt eingemauert ist, sondern daß ihr ganzer emotionaler Bereich begrenzt ist. Sie baut sich aber zumindest einen Bereich auf, in dem sie emotional einen Teil dessen empfangen kann, was sie gewohnt ist. Eine Seele, ohne jegliche emotionalen Freunde, ist ziemlich einsam, verhärmt nennt man das auch. Birgit: Und wie funktionieren dann so Sachen, daß z.B. körperlich, also durch Mimik und Gestik, eine Aussage getroffen wird, und emotional spürt man etwas ganz anderes, so daß ich gedanklich dann zu dem anderen sage: "Es ist okay, ich hab das schon verstanden." Kommt so etwas an? JOSUA: Nein, weil die emotionale Kommunikation in dem Moment auf einer ganz anderen Welle liegt, sie schießen übereinander hinweg. Das heißt, die Emotion, die dir geschickt wurde, trifft in dem Moment nicht auf deine Frequenz, sondern saust vorbei, vielleicht knapp, sie streift Dich nur. Dadurch empfindest du eine Emotion - nicht in dem Gesamtumfang, wie sie gesendet wurde, sondern nur als einen Bruchteil. Dann beginnst du diese empfangene Emotion zuzuordnen, dabei kommt es auf deinen seelischen Zustand an, wie du dich als Seele fühlst, ob du gerade stark bist als Seele, oder ob du mit irgendwelchen Dingen beschäftigt bist. Es kann dann passieren, daß du z.B. eine Gestik emotional einordnest, die gar nicht dahin gehört, daß du eine Gestik, die emotional so tief gar nicht gemeint ist, als emotional tief annimmst, weil du sagst, obwohl du nicht ganz aufmerksam warst, daß derjenige dir ganz bestimmt ein ganz liebes, emotionales Gefühl entgegen gebracht hat. Oder auch umgekehrt: Daß du meinst, er hat dir jetzt eins gegeben und meint das gar nicht so. Dann kommen diese Spaltungen, die man beherrschen lernt, je länger man seiner Seele freien Lauf läßt. Je mehr die Seele sich emotional entfalten kann, um so besser lernt man diese Dinge einzuordnen. Birgit: Das passiert, indem ich Emotionen zulasse? JOSUA: Ja. Indem du sie zuläßt, bist du auch in der Lage, Emotionen zu erkennen, einzuordnen, zu definieren. Du wirst merken, daß die Erkennung der Emotionen, die du empfängst, immer besser wird. Vor allen Dingen ist es wichtig, wenn man Emotionen bekommt und sie nicht richtig eingeordnet hat, daß man diese Erkenntnis auch mitnimmt, daß es nämlich passieren kann, daß eine Emotion nicht richtig eingeordnet wird. Es gibt Seelen, die können dies auf den Tod nicht leiden. Sie können es dann auch nicht stehen lassen. Wenn man ihnen dann sagt, "du, was du da jetzt empfindest, das stimmt gar nicht", dann werden sie richtig böse. Marion: Diese Seelen bestehen dann darauf und sagen, daß sie es doch so empfunden haben. JOSUA: Dann kommen diese Sätze wie: "Ich bin doch nicht blöd, ich weiß doch was du gesagt hast". Sie haben das für sich eingeordnet, und das ist für sie in dem Moment ein Manifest. Marion: Liegt das wiederum an der emotionalen Stärke der Seele? JOSUA: Nein, es liegt einfach an der Art und Weise, an der Sturheit, es allen sagen zu müssen, was ich empfinde, ist das Richtige. Manche Seelen, z.B. Manager, große Firmenbosse oder eure Wirtschaftsleute von den G7 sind Seelen, für die es ein Gesetz ist, wenn sie etwas sagen oder senden. Und wenn sie etwas empfangen, und es paßt nicht in ihr Gesetz, in ihre Domäne hinein, dann gibt es das auch nicht. Sie brauchen das aber, weil sie auf dem rein wirtschaftlichen Gebiet so sein müssen - im Gegensatz zu den Seelen, die den spirituellen Weg gehen, die lernen die Emotionen wirklich zu erkennen, auch wenn Emotionen falsch empfangen worden sind, die dann bereit sind, sie zu korrigieren. Das Wichtigste dabei ist wirklich diese Bereitschaft, emotionale Korrekturen vorzunehmen und nicht einfach zu sagen: "Naja, gut, wenn du sagst du meintest das gar nicht so, dann korrigiere ich eben die Emotion, und nehme die Emotion so, wie sie gekommen ist als etwas Positives". Sondern man lernt, die Emotion wirklich zu erkennen, auch wenn der andere dann sagt, daß er es gar nicht so gemeint hat, obwohl er es doch so meinte. Birgit: Diesen Konflikt meinte ich vorhin. Irgend etwas kommt an, und der Körper des gegenüber spricht etwas ganz anderes. JOSUA: Genau. Weil das - wenn die Seele dann weiterhin auf ihre emotionale Sendung besteht - eventuell Schwierigkeiten bringen könnte. Daß man sagt, du, so etwas darf man nicht senden, das ist nicht richtig, du verletzt. Und um diesen Dingen dann auszuweichen, einer Erklärung schuldig zu bleiben, widerspricht sie dem Ganzen. Für eine Seele ist dabei nichts verletzlicher, als eine nicht eingefügte, nicht richtig eingeordnete Emotion. Warum? Das hat nichts mit Überheblichkeit zu tun. Emotionen sind das A und O der Seele, die Emotion ist das, was im Geistigen Reich die oberste Priorität hat. Im Geistigen Reich gibt es keine falsch ausgesendeten oder falsch empfangene Emotionen. Hier wird sie damit konfrontiert, hier muß sie das auf einmal einordnen. Betty: Oder lernen... JOSUA: ...lernen einzuordnen, auch lernen zu senden. Rolf: Ist die Qualifikation, oder die Fähigkeit, dieses zu für sich selbst zu können, ein Maßstab für die Seele? JOSUA: Ja. Schau, wenn du hier auf Erden etwas erlernt hast, dann wirst du dieses Erlernte auch anwenden wollen. Und diese Erlernte wird für dich eingehen als etwas Alltägliches, etwas, was du kannst und was ist. Für die Seele ist es genauso: Die emotionale Kommunikation ist für sie etwas ganz Selbstverständliches, das hat sie erlernt. Und jetzt, nach vielen Jahren, um wieder auf das Beispiel zurückzukommen, merkst du auf einmal, daß all das, was du gelernt hast, nur noch in Bruchstücken ankommt, und da sagst du dir: Was ist denn jetzt los, ich beherrsche das doch eigentlich. Ich habe das doch gelernt. Und plötzlich mache ich so viele Fehler... Das passiert, weil in der Materie die Gesamtheit der Erkenntnisse nicht fließend ist. Du bekommst die Emotionen teilweise oder nur bruchstückhaft, und wie viele unterschiedliche Emotionen hier auf dem Planeten vorhanden sind, nun das wißt ihr selber. Birgit: Wenn ich die Seele als Software und den Körper als Hardware bezeichne, ist dann die Verbindung von Beiden der Ratio? JOSUA: Genau, deine ganze Hardware nützt dir nichts, wenn die Software nicht da ist und wenn keine Kompatibilität vorhanden ist. Marion: Kompatibilität hast du ja schon lange nicht mehr gesagt. JOSUA: Gut nicht, wurde Zeit, ja. Rolf: Was ist dann das, was wir als Verstand, als Ratio bezeichnen, was ist denn die Funktion? Ist sie nur ein Speichermodul? JOSUA: Moment, ich versuche mal gerade bei ihm im Gehirn nachzuschauen. Das sind die RAM. Was ist RAM? Marion: Das ist der Arbeitsspeicher. Ich würde einmal sagen, daß wir die Computersprache weglassen. Ich denke da auch an unsere Protokolleser, die keinen Computer haben. JOSUA: Ja, ich habe da nicht mit angefangen. Dirk: Ich persönlich empfinde Ratio als die körperliche Steuerung. Wir hatten in einem Protokoll das Beispiel, daß Dirk Holz hackt, bis er umfällt, weil er einen rationalen Befehl bekommen hat. Sind Verstand erweitert durch die Vernunft nun die seelischen Eigenschaften, die hinterfragen können? JOSUA: Die Vernunft, das Hinterfragen, ist eine emotionale Energie, die auf den Ratio zurückgreift, um einen neuen Steuerbefehl an den Körper zu leiten. All diese Teile müssen ineinander fließen, um ein ordentliches Ergebnis zu erzielen. Du kannst nicht rein emotional hier auf diesem Planeten handeln. Und du kannst auch nicht nur rein rational handeln, bei beiden Dingen fehlt etwas, nämlich: Die Kompatibilität. Erst wenn diese Dinge zusammenfließen, wird etwas aus der Sache. Es gibt Seelen, die können das gut, und es gibt Seelen, die können das weniger gut. Das macht dann diese unterschiedlichen, ihr nennt es, Intelligenzen aus. Birgit: Hat diese Abstimmung mit der Entwicklung der Seele zu tun, oder ist sie davon unabhängig? JOSUA: Es hat auch mit der Entwicklung der Seele zu tun, ja selbstverständlich, denn sonst müßtet ihr euch ja fragen, wo die Gerechtigkeit bleibt. Es ist nichts anderes, als die Vernunft und den Ratio, und das Hinterfragen natürlich auch, miteinander in Einklang zu bringen. Es gibt viele Seelen, die schon zig Inkarnationen hinter sich haben, und man sagt, diese Seelen haben ein hohes Wissen, welches sie aber in dem Moment nicht anwenden können. Sonst müßten ja alle, um es jetzt einmal bildlich zu benennen, Direktoren oder Manager sein. Es gäbe überhaupt keine einfachen Leute, so wie ihr das ausdrückt. Dirk: Ist denn die Vernunft und der Verstand nur eine Eigenschaft, die hier auf Erden gebraucht wird? Du sagtest, die emotionale Kommunikation ist im Geistigen Reich nicht von einer unerwachten Seele oder von einem Körper behindert, anders gefragt, gibt es den Verstand und die Vernunft im Geistigen Reich nicht, sind sie dort überflüssig? JOSUA: Das kommt darauf an, wie du die Begriffe definierst. Die Vernunft ist eigentlich, wenn man es jetzt ganz genau nimmt, das Ergebnis von Emotion und Ratio. Beides zusammengefügt ergibt eine Vernunft. Eine Vernunft, muß nicht unbedingt richtig sein. Man kann nicht sagen, du bist aber ganz vernünftig, und meint in dem Moment damit, daß alles in Ordnung ist. Die Vernunft ist im Geistigen Reich gar nicht so als eine Vernunft zu sehen, sondern die Emotion ist, banal gesagt, eine Intelligenz, die mit nichts zu übertreffen ist, denn sie beherbergt ein Wissen, welches du nicht in der Form, wie du das jetzt tust, realisieren kannst. Dein gesamtes Wissen bekommst du deshalb nicht mit, weil du es gar nicht speichern könnest. Es geht nicht. Deine Seele bekommt aber ihr letztes gesamtes Wissen wieder. Dirk: Sie bekommt also wieder Zugriff. Du erwähntest beim letzten Mal den Geist als einen Speicher. In diesem Zusammenhang wäre es also der komplette Zugriff auf den Geist, den wir hier als Mensch nicht haben. JOSUA: Richtig, weil es Emotionen sind. Dort ist das, was du als Wissen bezeichnest, die Emotion, ein Empfinden. Während sich im Materiellen die Intelligenz, das Wissen, im Gehirn, durch Bilder, Worte und Zusammenfassen von Ereignissen manifestiert. Wobei das Zusammenfassen von Ereignissen wiederum eine vorgegebene Sache ist, eine diktierte Sache, die Menschen sich selbst gesetzt haben. Das bedeutet, daß also die Emotion und das Wissen, die dann in einer Vernunft endet, nicht unbedingt richtig sein muß. Eure Vernunft hat euch auf einen Weg gebracht, der dem realen Weg nicht entspricht. Die Technik und das Spirituelle hätte viel mehr mittig sein müssen. Aber eure Vernunft hat euch auf einen technischen Weg geführt; sie hat das Spirituelle außen vorgelassen. Trotzdem ist es eine Vernunft, ein Ergebnis. Aber eine Vernunft kann man korrigieren, man kann es versuchen. Birgit: Was ist in diesem Zusammenhang Inspiration und Unterbewußtsein? JOSUA: Das sind Emotionen, die die Seele empfängt zur Korrektur, von dem Schutzpatron, der euch ja zur Seite steht. Von dem kommen diese Inspirationen, die dann durch das Unterbewußtsein in das Bewußtsein hineinfließen, allerdings auch nur als ein Fragment. Dann ist die Frage, wie der Geist nun die Emotion, die er empfangen hat, umsetzt. Birgit: Das heißt, von unseren Geistlehrern, oder Schutzpatronen kommen keine Emotionen an uns heran, sondern immer Inspirationen, also gesprochene Worte. Marion: Wobei du sie aber als Emotion empfängst. Birgit: Das würde ich jetzt nicht so sehen. JOSUA: Es ist eine Emotion, eine Emotion, die der Schutzpatron in dem Moment aus dem Gefühl, hier muß ich aus einer Sorgfalt heraus eingreifen, gibt. Diese Emotion, die in dem Moment kommt, ist nichts anderes als ein weiterer Input für den Ratio, um die Vernunft zu korrigieren. Denn oftmals bekommst du eine Inspiration, und kannst mit ihr nichts anfangen. Birgit: Gut, nehmen wir einmal einen konkreten Fall: Ich beantworte eine Anfrage und habe auf einmal ein Wort im Kopf. Dies ist ja eigentlich keine Emotion, sondern ich würde es als wörtliche Inspiration bezeichnen. Auch Marion sagt häufig, daß ihr gerade ein Wort oder ein Satz in den Kopf kommt. Vielleicht ist es ein Definitionsproblem. JOSUA: Gerade das, was du jetzt ansprichst, ist eine Emotion. Nämlich eine Emotion, bei der der Andere sich nicht zurückhalten konnte, weil er sich emotional in deine Handlung miteinklinkt. Du führtest gerade an, wenn deine Seele nicht das richtige emotionale Wort bei einer Anfrage, was unsere Sache betrifft, findet, daß dann jemand hinter dir steht und hilft. Das wird dir auch so gehen, wenn du deinem Kind bei den Schularbeiten zuguckst. Es schreibt, und dann fällt ihm einfach bei diesem Aufsatz nicht das passende Wort ein, du sagst ihm das, obwohl du das gar nicht solltest, eigentlich. Aber aus der Emotion heraus sagst du: "Mensch, das heißt doch so und so." Genauso mußt du das bitte mit den Geistwesen sehen. Jetzt kommt noch folgender Aspekt dazu. Als ein Kreismitglied, das heißt, als eine Seele, die mit dem Geistigen Reich kommuniziert, als eine Seele also, die einen dementsprechenden Schutz vor anderen Emotionen, die sie nicht erfassen könnte oder vor neidischen oder negativen, bekommt, hast du viele Emotionen, oder Seelen um dich herum, und alle richten ihre Emotionen auf dich aus. Jetzt machst du etwas, was das Spirituelle betrifft, dann senden sie dir alle eine Emotion, und du hast das Gefühl der Inspiration, der Intuition. Dies ist in dem Moment nichts anderes als eine einfließende Emotion. Sie müßten eigentlich den Mund halten und dir das Feld überlassen, aber sie finden sich emotional in dieses Thema mit hinein. Birgit: Ich fordere sie, vielleicht mache ich das ja auch falsch, direkt dazu auf, wenn ich mich hinsetze und die Briefe beantworte. JOSUA: Gut, das ist eine andere Sache, dann bittest du darum. Aber es bleibt trotzdem eine Emotion, ob nun aufgefordert oder unaufgefordert. Wenn du sie aufforderst dir zu helfen, dann bekommst du keine Inspiration sondern eine Intuition. Bist du allerdings alleine und bekommst auf einmal, "ja, das schreib ich so und so", und merkst du, daß es nicht von dir ist, dann hängt sich einer rein, der es gar nicht sollte, der aber emotional nicht anders kann. Rolf: Das wäre dann eine Inspiration. Also Intuition wäre eine angeforderte Hilfe, und Inspiration eine emotional abgesandte Hilfe. JOSUA: Richtig. Birgit: Und wie kann ich das unterscheiden? JOSUA: Dies ist nicht wichtig, so lange die Inspirationen positiv verlaufen und dir und deiner Entwicklung nicht schaden. Betrachte es als einen freundschaftlichen Hinweis, und bedanke dich für ihre Anwesenheit und ihre Anteilnahme. In dem Moment, wo deine Inspirationen dich aber zwingen einen Weg zu gehen, den du emotional nicht vertreten kannst, dann bitte Josua rufen, ja. Dies wird aber nicht geschehen, da dein Schutz groß genug ist. Nehmen wir noch ein Beispiel, nehmen wir das Beispiel Jürgen und mich. Hier ist doch eine Emotion an die Seite gedrängt worden. Meine Emotionen benutzen seinen Ratio, um daraus ein vernünftiges Wort zu bilden. Auch das in eine Emotion. Das Thema ist sehr tiefgreifend, wir haben es jetzt mit einfachen Worten besprochen, und viele werden sagen: "Ja, Moment mal. Die Emotionen im Sprechen, mit dem Äußern, mit dem Empfinden, ist ein sehr tiefgreifendes Feld und nicht bis in das Detail hin mit Worten erklärbar". Eine Emotion kann man empfinden, man kann sie beschreiben, aber man kann sie nicht bis in die Vollendung hinein erklären. Ich bitte also die Protokolleser, die jetzt vielleicht viele Fragen haben, daß sie sie ruhig stellen mögen, denn wir können innerhalb dieses Themas nicht bis ins letzte Detail gehen. Marion: Da bin ich auch noch nicht mit durch. JOSUA: Siehst du, so kommen dann die Fragen, die wir noch behandeln müssen. Rolf: Also auch allein mit dem Begriff "Intelligenz" hängt noch vieles zusammen. JOSUA: Da beginnt es schon. Man kann dies nicht nur oberflächlich sehen. Man kann Intelligenz nicht nur als eine Emotion sehen, und man kann sie nicht nur als den Ratio sehen. Sondern es ist ein Ergebnis, nämlich die Kompatibilität von beiden. Eine Intelligenz, so wie ihr sie meßt, nach euren Maßstäben gerechnet, also ein intelligenter Mensch, muss noch lange nicht emotional positiv sein. Rolf: Und umgekehrt genauso: Ein nach gesellschaftlichen Maßstäben intelligenzmäßig niedrig eingeschätzter Mensch muß nicht emotional negativ sein. Dieses Wort "Intelligenz" erfährt durch diese Erklärung eine ganz andere, neue Definition. JOSUA: Wenn wir jetzt, nur um in euch mal wieder ein paar Fragezeichen entstehen zu lassen, folgende Situation nehmen: Wir gehen davon aus, daß die Seelen, die geboren werden ein hohes Wissen haben. Wenn wir jetzt aber von der Intelligenz sprechen, dann ist klar, daß die emotionale Intelligenz weit über dem steht, was ihr als Menschen hier präsentiert. Da brauchen wir nicht drüber reden. Ich kann eine ganz andere Intelligenz anbringen, eine andere als Jürgen sie in seinem Gehirn eigentlich hat. Das beweist eigentlich diesen Unterschied. Die Frage ist doch: Warum kann die inkarnierte Seele nicht ihre emotionale Intelligenz anbringen, denn dann würde doch alles gut laufen. Hier spielt der Körper eine große Rolle, nämlich der Ratio, der im Gehirn des Körpers mit den Synapsen usw. verankert ist. Rolf: Aber der Ratio ist doch nur antrainiertes Wissen, oder definiertst du Ratio anders? JOSUA: Nein, nein, Ratio ist das, was das körperliche Gehirn entwickeln kann. Das ist seine Stufe, und du kannst diesen Ratio, diesen Intellekt, bis zu einer bestimmten Grenze erlernen. Ihr nennt das dann Intelligenzquotient. Darüber hinaus gehst du nicht. Wenn du z.B. einen Intelligenzquotienten von 120 hast, dann ist das maximal. Birgit: Wovon ist der IQ abhängig? JOSUA: Der ist abhängig vom Körper, von den Genen. Nicht jeder Körper ist in der Lage so einen hohen Ratio zu haben, wie ihn z.B. manche Manager, Bankdirektoren oder auch Lehrer haben. Birgit: Um das noch einmal deutlich zu machen: Die körperliche Intelligenz, der Intelligenzquotient, hat nichts mit der emotionalen Intelligenz zu tun. JOSUA: Überhaupt nichts. Die emotionale Intelligenz ist grundsätzlich höher, als das, was hinterher dabei raus kommt. Aber diese emotionale Intelligenz muß den körperlichen Ratio benutzen. Und jetzt kommt nämlich genau der Faktor, der wieder wichtig ist: Die emotionale Intelligenz, sprich die Seele, sucht sich das soziale Umfeld vor der Inkarnation aus, das heißt, den Ratio, den sie entwickeln kann, in dem sie lebt. Dadurch erfährt sie die Dinge, die sie benötigt, für ihre eigene emotionale Empfindung. Denn was sie braucht, ist nicht die Intelligenz, so wie ihr das versteht, nämlich eins und eins ist zwei, sondern sie braucht die Empfindung. Da kann auch eins und eins manchmal zweieinhalb sein, wenn man es so empfindet. Was die seelische, emotionale Intelligenz also benötigt, kann sie nur, durch den Ratio bekommen, nämlich das Ergebnis "Vernunft" oder etwas einzuordnen. Ihr seht, es werfen sich viele Fragen auf, und es lassen sich auch viele Erklärungen geben, warum diese Unterschiede sind, warum z.B. die Mentalitäten von euch Menschen so unterschiedlich sind. Warum ist die europäische Mentalität anders als die Amerikanische, als die Chinesische usw. Dirk: Ja, warum? JOSUA: Ein anderes Mal. Es ist wieder ein tiefgreifendes, philosophisches Auseinandersetzen damit verbunden. Hier spielen die Gesetze und Ansichten eine große Rolle, auch die Vernunft, die einmal festgelegt worden ist. Dirk: Eine irdische Vernunft? JOSUA: Ja, eine irdische Vernunft, keine Emotionale. Dirk: Ist denn die emotionale Intelligenz z.B. bei uns im irdischen Kreis vorhanden, oder legen wir alles im Ratio, also im Gehirn ab. Oder anders formuliert, ich gehe jetzt einmal davon aus, daß wir eine gewisse emotionale Intelligenz, vielleicht auch durch dich, durch das was wir machen, erlernt haben oder einen Zugriff darauf haben. JOSUA: Ja, bis zu einer Grenze. Dirk: Und legen wir das Erlernte dann, damit wir es immer verfügbar haben, in unserem materiellen Gehirn ab, oder ist das so etwas wie eine geöffnete Tür, und wir haben Zugriff zur Seele, zum Geist? JOSUA: Das ist wünschenswert, ein Bestreben, was nicht so schnell zu realisieren ist. Ihr legt diese Dinge also erst einmal in eurem Gedächtnis ab, greift ständig darauf zurück und könnt durch die Möglichkeit des Zurückgreifens immer mehr eure emotionale Intelligenz begreifen. Ihr fangt schließlich an, das zu tun, was andere euch vorwerfen. Ihr laßt eure emotionale Intelligenz immer mehr in der Vordergrund treten, wobei andere euch dann sagen, ihr seid weltfremd. Sie sagen: "Du rennst blind durch die Gegend!" Worauf du dann antwortest: "Na, wer von uns beiden ist denn jetzt der Blinde." Das ist der Unterschied. Die Frage ist in dem Moment nur, und das ist wieder eine philosophische, welche Vernunft ist hier auf Erden die Wichtigere? Rolf: Das ist abhängig davon, was ich möchte. JOSUA: Dann ist es eine eigene Vernunft. Nach welcher Vernunft gehst du? Nach der kollektiven Vernunft, nach der materiellen Vernunft, oder nach deiner individuellen Vernunft? Rolf: Wenn ich sage, nach dem, was ich möchte, dann meine ich, was die Seele sich ursprünglich vorgenommen hat. JOSUA: Das wäre dann die erhoffte Vernunft. Lasset uns schließen, der Körper verlangt nach seinem Recht. Ich denke, das Thema war hochinteressant. Ich möchte erneut erwähnen, daß dieses Thema noch lange nicht beendet ist, aber auch nicht in jeder Form immer wieder aufgegriffen werden kann sondern nur noch aus Fragen oder dem Unverständnis heraus. Das Thema ist einfach zu umfangreich, um wirklich alles zu bewerkstelligen, um wirklich alle Fragezeichen auszuräumen. Es war ein Anriß: Wenn wir eine ein Meter hohe Platte nehmen, dann waren das jetzt vielleicht zwei Zentimeter der emotionalen Empfindung, des Ratios und der Unterschiede zwischen dem Geistigen und dem Materiellen Reich. Damit wünsche ich euch allen eine harmonische Zeit, geht in Harmonie und in Frieden, euch einen schönen Urlaub. Wir werden versuchen, euch so viel Kraft und Harmonie zu geben, daß ihr euch erholt und mit Freuden an diese Zeit zurückdenkt. Euch beiden, ihr fahrt ja später, wünsche ich eine ruhige Zeit. Damit GOTT ZUM GRUSS, bitte die Musik. Wir verabschiedeten uns und sprachen unseren geistigen Freunden einen Dank aus. |