zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 32 vom 02.12.2000 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Die folgenden Protokollauszüge wurden aufgezeichnet anläßlich einer Sitzung vor geladenen Gästen. Es meldete sich der mit dem Kreis arbeitende Lichtbote JOSUA durch das Medium Jürgen. Bevor wir das Wort an JOSUA übergaben, sprachen wir noch einige einleitende Sätze.

Rolf: Liebe Gäste, ich begrüße Sie im Namen des Spirituellen Arbeitskreises Sternenlicht recht herzlich. Ich hoffe, daß jeder gut sitzt, sich wohl fühlt und mich auch verstehen kann. Ich möchte uns kurz vorstellen: Jürgen und meine Frau Betty sind als Medium tätig. Marion, Jürgens Frau, arbeitet als Heilmedium. Unsere liebe Birgit kümmert sich um all das Organisatorische und die Themenvorbereitung. Dirk, unser technischer Künstler, sitzt ganz rechts außen. Er kümmert sich immer ganz liebevoll um unsere Internetseiten und ist für die optische Aufbereitung unserer Protokolle zuständig. Dann bin ich noch da, ich bin der Rolf und habe die Aufgaben des Kreisleiters übernommen. Ein besonderer Dank gilt Thomas, dem Mann von Birgit. Er hat das technische Equipment unter seinen Fittichen, so daß wir uns darum nicht kümmern brauchen.

Zum weiteren Ablauf des Abends möchte ich Ihnen kurz einen Überblick geben: Im Anschluß an meine Begrüßung wird Marion eine Einleitung vorlesen, währenddessen sich Jürgen darauf vorbereitet, seinen Körper für JOSUA frei zu geben und ihm diesen zu überlassen. Aus Rücksicht auf die Gesundheit von Jürgen wird dies nicht länger als zwei Stunden dauern.

Wenn von Ihrer Seite keine Fragen mehr vorhanden sind, würde ich sagen, wir freuen uns auf einen gemeinsamen harmonischen Abend. Damit Gott zum Gruß, liebe Marion, du darfst.

Marion: Bevor JOSUA den weiteren Abend gestalten wird, möchte ich noch ein paar Worte sagen. Ich weiß, wie laut das Herz schlägt, der Puls rast und die Seele hüpft. Mir geht es auf jeden Fall so. Ich weiß nicht, wie oft ich Worte geschrieben habe, die mir dann doch nicht als die Richtigen erschienen sind. Deswegen habe ich meine Gedanken in Form einer kleinen Reise zusammengetragen.

Die Reise führt uns zu unserem Weg nach innen: Ich öffne mein geistiges Auge, und meine Reise kann nun beginnen. Ich sitze an einem Berg, schaue auf das unter mir liegende Tal und breite meine Flügel aus. Ich spüre die Leichtigkeit des Seins. Ich schwebe langsam dahin. Leicht werde ich getragen vom Wind, der mich sanft umhüllt und der mich hinauf trägt zu den Wolken. Schwerelos, lautlos, gleite ich dahin und sehe die Berge unter mir, die bedeckt sind vom Schnee. Sanft gleite ich. Ich bin allein und doch umgeben von vielen Wesen, die mich auf meiner Reise begleiten. Langsam sinke ich herab und sanftmütig treibe ich über Wiesen und Bäche hinweg, schwebe über Täler und Auen und lasse mich schließlich ganz hinab.

Ich werde aufgefangen von einem Wesen. Sanft nimmt es mich an die Hand. Ich schaue mich um und sehe eine herrliche Blumenschar. Betörend ist der Duft. Ich liege im Gras und lasse mich abermals fallen, aber dieses Fallen ist ein Gleiten nach innen. Eine wunderbare Welt tut sich mir auf. Friedlich, sanft, voller Harmonie und Licht. Ich fühle mich geborgen. Mein Freund ist neben mir, er nimmt mich an die Hand. Ein Moment der Angst erfaßt meine Seele, doch dann blicke ich in seine Augen und versinke in einem Meer von Lieblichkeit, Geborgenheit und Sanftheit. Ich habe keine Angst mehr. Weiter geht meine kleine Reise: Er führt mich an Orte, die wunderschöner nicht sein können. Die Farben, das Licht, das Glück, welches meine Seele berührt, ist so unbeschreiblich.

Ich möchte noch mehr sehen. Mein Freund, führt mich an Orte, die ich nicht kenne, aber die mir doch vertraut sind. Ich bin erstaunt, und ich fühle mich wie ein kleines Kind. Eine Glückseligkeit erfaßt mich. Hier möchte ich bleiben und doch weiß ich, daß ich dieses alles nur einen Augenblick und doch eine Unendlichkeit lang genießen darf.

In dieser Welt komme ich mir so klein vor. Ich möchte den Augenblick festhalten und ihn ganz in mich aufnehmen. Ich möchte immer an diesem Ort verweilen, aber ich darf es noch nicht. Ich schaue mich um und es erfüllt mich ein Gefühl, welches ich nicht mit Worten beschreiben kann. Frieden und Ruhe macht sich in meiner Seele breit. Ich fühle mich befreit. Mein Freund nimmt mich an die Hand und geht mit mir zurück. Ich schaue noch einmal unter mich. Langsam kehre ich nach innen zurück und öffne meine Augen. Ich sitze auf einem Berg und schaue in ein unter mir liegendes Tal.

Ich habe Augen, welche nicht nur sehen, sondern schauen.

Ich habe Ohren, welche nicht nur hören, sondern lauschen.

Ich habe eine Seele, welche nicht nur existiert, sondern leben darf.

Damit möchte ich unseren Freund JOSUA willkommen heißen. Ich freue mich, daß es geklappt hat, und ich wünsche mir, daß jeder Einzelne von Ihnen am heutigen Abend das findet, was in ihm die Harmonie hinterlassen wird.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS, liebe Freunde hier am Tisch. GOTT ZUM GRUSS, liebe Gäste, die ihr gekommen seid, um mit uns heute Abend eine kleine Seance durchzuführen. Was ist das?

Marion: Das ist der Widerhall des Mikrophons.

JOSUA: Gut, daran kann ich mich gewöhnen.

Ich möchte uns von der Geistigen Seite einmal vorstellen für die, die noch nicht genau wissen, "was" wir sind und wie wir leben, welche Wünsche und Vorstellungen bei uns existent sind.

Dieser Kreis setzt sich aus mehreren Geistwesen, welche führend sind, zusammen. Diese wären COMANSHU, CABUCLO, JEREMIAS, KASSANDRA und SHARI. Jedes einzelne Geistwesen hat seine spezielle Aufgabe. Eine Aufgabe, die sie versuchen über die Medien zu erfüllen. Um dieses zu gewährleisten, braucht gerade das positive Geistige Reich einen Schutz - das ist wichtig - einen ständigen Kanal, der uns mit der irdischen Welt, mit dem irdischen Kreis verbindet. Ein Kanal, den wir mittlerweile nicht mehr schließen. Wir lassen ihn also ständig offen, so daß die Kommunikation durchgeführt werden kann, sobald wir es für nötig halten und das Medium uns läßt - das ist ein Aspekt, den wir beachten müssen.

Für den Schutz von geistiger Seite ist unser großer Indianerhäuptling CABUCLO zuständig. CABUCLO ist der Führer des inneren Schutzkreises. Um diesen heute abend vor negativen Einflüssen rein zu halten, benötigt er für diesen Raum innerhalb dieses Kreises 6.000 seiner Krieger. Der Schutz außerhalb dieses Raumes beträgt noch einmal ca. 44.000 Geistwesen, die diesen hermetisch abriegeln. Es ist wichtig, daß die Durchgaben, die wir euch bringen, die Fragen, die wir euch beantworten wollen, so klar und so rein durchkommen, wie es nötig ist.

Ich denke, die Äußerungen aus welchen sphärischen Bereich wir kommen, sind dabei irrelevant. Wichtig ist, daß jeder weiß, daß wir ein Teil des Positiven Geistigen Reiches sind und daß es unsere Aufgabe ist, euch, den Menschen, die Dinge nahe zu bringen, die besagen, daß das irdische Leben nicht alles ist, daß es ein Weiterleben des Geistes, der Seele gibt. Somit kann sich jeder Mensch vorstellen, daß das, was er in seinem Leben tut, ob es nun positive oder negative Erfahrungen sind, für ihn wichtig ist. Die Erfahrungen haben einen Bestand.

Leider ist die Menschheit noch zu einem großen Teil davon überzeugt, daß sie wirklich nur dieses eine Leben haben und daß es damit dann getan wäre. Das ist ein Irrtum, denn ihr Erbe besteht nicht nur in ihrem materiellen Nachwuchs oder dem Gedenken, sondern besteht auch weiterhin in geistiger Sphäre.

Das Ziel des Menschen, der Seele, des Geistes ist es zu lernen. Zu lernen, wofür? Für den Weg zurück ins Kollektiv, so möchte ich es bezeichnen, manche sagen, der Weg zurück zu Gott, zu Allah und was es sonst nicht noch alles gibt. Aber gemeint ist der gleiche Weg: Das Bestreben nach mehr Reife, das Bestreben nach einer höheren Schwingung, um bei erneuten Inkarnationen in Frieden und in Harmonie leben zu können.

Je höher die Schwingung, das heißt, die Reife ist, um so weiter kann die Seele schauen. Je höher die Reife ist, um so eher verschwinden die Grenzen innerhalb des Universums. Solange der Mensch nicht Frieden innerhalb dieses Planeten bewahren kann, wird er ihn auch nicht soweit verlassen können, daß er mit anderen Kontakt aufnehmen kann. Ich weiß, die SANTINER, natürlich! Aber es ist nicht so, daß wir oder ihr Menschen den Kontakt mit ihnen aufnehmt, sondern es ist umgekehrt der Fall. Sie haben eine Kontrollfunktion, und sie mischen sich nicht in die Belange und die Entwicklung der Menschen ein, denn sie dürfen es gar nicht.

Die Entwicklung des Menschen muß von ihm aus geschehen. Um das zu begreifen, muß man wissen, daß ein Leben, das in der Regel zwischen 70 und 100 Jahren liegt, nicht das Ende ist. Viele fragen, wenn ich doch wiedergeboren werde, warum habe ich mir denn dann so einen Weg ausgesucht und nicht den des Reichtums und der Bequemlichkeit. Ich denke, dieser Weg wird auch einmal kommen, und man wird merken, daß man diesen Weg auch nicht leichter gehen kann, als den Weg, den man jetzt gerade geht. Wenn man lernt, seinen Weg in gerader Linie zu gehen, und die Erfahrungen aus dem Umfeld, in welchem man sich befindet, zieht, so wird man immer weiterkommen.

Viele Fragen sind auch, was geschieht, wenn ich zurückkomme ins Geistige Reich, was geschieht dann mit mir? Viele Versionen sind hier geläufig. Fakt ist, und das werdet ihr alle selber noch erleben, das könnt ihr mir glauben, der Weg durch das Zwischenreich, der Weg durch den Tunnel. Die Ruhe, in der Regel, ganz nach dem zuletzt gelebten Leben, zwischen einem und zwei Tagen. Das Vorsprechen vor dem Karmischen Rat, wobei der Karmische Rat nicht eine Instanz ist, welche erschreckend auf euch wirken muß, sondern sie sind dafür da, um euer Leben noch einmal Revue passieren zu lassen und euch auf das aufmerksam zu machen, was wichtig war und was nicht. Die Erkenntnisse daraus zu ziehen, und sie in das große Puzzle, so hatten wir es bezeichnet, einzufügen. Wenn dieses geschehen ist, werden sich alle erst einmal im Sommerland aufhalten, sich akklimatisieren, sich an die Umgebung gewöhnen. Viele Geistseelen stellen dann noch einmal ihre Umgebung her: Sie versuchen sich noch einmal das aufzubauen, was sie zuletzt gelebt haben. Mit wachsender Erkenntnis wird jede Seele sagen, daß für sie die Sache jetzt erledigt ist, und sie entscheidet dann über ihren weiteren Weg. Die Eine entschließt sich sofort zu einer Rückkehr auf diese Erde, um die nächste Aufgabe angehen zu können, eine Andere benötigt noch Zeit, Ruhe, Überwindung. Glaubt nicht, daß es für die Geistseelen einfach ist, zu sagen, ich inkarniere jetzt. Viele wollen sehr lange drüben bleiben - schaut mich an - aber jede Seele bekommt dann ihre Aufgabe.

Es ist nicht so, daß wir, so wie es die Kirchen gerne sagen, ruhen. Und wir sitzen auch nicht zur rechten oder linken Gottes, dafür haben wir gar keine Zeit. Dieser Planet bedarf viel Energie, Schutz und Aufmerksamkeit. Warum? Weil es auch unser Planet ist, es ist unsere Inkarnationswiese, so möchte ich es einmal sagen. Der Platz, wo wir in der Materie leben können, der Platz, dem wir eine höhere Schwingung verleihen möchten. Deswegen bin ich, und es gibt auch noch viele andere Kreise und Geistwesen, dankbar darüber, daß wir uns euch mitteilen dürfen.

Wir wollen euch nicht in euren Lebensentscheidungen beeinflussen. Das dürfen wir nicht, ihr würdet hinterher nur mit uns schimpfen, wenn wir euch blockieren oder andauernd zurechtweisen. Das, was wir wollen ist, daß ihr uns und daß ihr euer wahres Zuhause erkennt, daß ihr wißt, daß es etwas gibt, wo ihr hingehört. Es gibt keine Verlorenheit. Diesen Weg wird jeder gehen, ob er nun gut seine Aufgabe gelöst hat oder nicht, ob er negativ oder positiv geworden ist. Er wird dort wieder eingruppiert, wo er sich zu Hause fühlt.

Schaut, die Sphären, in denen ihr euch dann befinden werdet, sind nichts anderes als Gruppen von gleichen Interessen, von gleichem Wissen, wohl für jeden einzelnen anders angewendet, spezialisiert. Seht es wie die Länder auf diesem Planeten - nur bei uns geht es friedlicher zu: Wir versuchen nicht irgendeine Machtstellung einzunehmen. Es würde niemals die fünfte oder sechste Sphäre sagen, daß sie weitaus wichtiger sind als ihr, und sie die Kontrolle über euch haben müssen. Je höher die Sphäre, um so mehr dienen wir. Wir geben Schulungen, wir informieren, denn der einzige Unterschied in den höheren Sphären besteht darin, daß wir weiter schauen können. Unser Geist sieht weiter in die Dimensionen. Wir können erkennen, was vor uns liegt, und wir haben das Wissen über das, was hinter uns ist. Diese Erfahrung und dieses Wissen geben wir weiter.

Ich bin z.B. ein Geist, eine Seele, die sehr gerne philosophiert. Ihr kennt die Protokolle, und ihr wißt, wenn wir über die Abspaltung vom Kollektiv und das Zurückkehren sprechen, so sind die Dinge, die ich dort anspreche, nicht dogmatisch gemeint sondern philosophisch. Ich versuche jedem die Worte einfach zu bringen, denn es ist ein Irrtum, daß ein Geistwesen unbedingt so sprechen muß, daß es kein Mensch mehr versteht - nur damit es anerkannt wird.

Und es ist ein Irrtum, daß ein Geistwesen, welches erscheint oder sich offenbart, unbedingt gleich JESUS oder die Mutter MARIA sein muß. Die tun das gar nicht, sie können dieses auch gar nicht, denn hier gibt es Gesetze: Ein Geist, der so hochstehend ist, hat keine Seele mehr. Er kann auf diesem Planeten nicht ohne weiteres erscheinen. Warum sollte er auch? Es würde nichts bringen, es hätte einfach keinen Nutzen. Es würde keine Beweise für die Existenz des Geistigen Reiches bringen, sondern es würde nur verunsichern. Die, die sich dieser Welt offenbaren, sind Geistwesen wie ich und maximal Erzengel. Mehr kann dieser Planet gar nicht vertragen. Die Schwingung ist doch viel zu hoch. Man muß sich anpassen, um für die anderen wahrnehmbar zu sein.

Die Gesetze, die unsere Welten trennen oder verbinden, sind nicht mystisch, sondern sie sind klar definierbar. Nur weil ihr noch nicht um die Ecke schauen könnt und nicht sehen könnt, was dahinter ist, heißt es noch lange nicht, daß hinter dieser Ecke nichts mehr ist. Aber es wird der Zeitpunkt kommen, wo ihr gelernt habt, wie ihr um die Ecke schauen könnt. Und dann werdet ihr erkennen.

Dieses wird dauern, aber Zeit spielt keine Rolle. Zeit ist ein Faktor, welcher relativ ist. Für meinen Freund R. ist die Zeit z.B. viel zu schnellebig. Er brauchte eigentlich einen 48 Stundentag, um das geregelt zu bekommen, was er alles vorhat. Für den anderen sind 24 Stunden eine Ewigkeit. Für uns ist Zeit ohne Bedeutung, weil wir das Vertrauen und das Wissen haben, daß alles geschehen wird, wie es geschehen muß.

Der Weg zurück zum Kollektiv, zur absoluten Einheit, zur absoluten Verschmelzung wird stattfinden. Wie lange dieses dauert, ist nicht wichtig, es ist irrelevant. Wichtig ist das Ergebnis. Ich hoffe, so gut es möglich war, ein kurzes, wie sagt man, Statement...

Marion: Wunderbar ausgedrückt.

JOSUA: ...ein Statement abgegeben zu haben, was vor allen Dingen dazu diente, mich erst einmal an euch zu gewöhnen, wie auch umgekehrt, ihr euch an mich. Ein Statement, um das Mystische zu nehmen, und es einfach als eine Realität zu sehen. Genug der Worte: Es würde einseitig werden, und ich hatte nicht vor, den Abend alleine zu gestalten. Auf Grund dessen werde ich mich jetzt noch einmal zurückziehen und nach der Pause, welche bitte nicht länger als 15 Minuten dauern sollte, Rolf, du achtest bitte darauf, den zweiten Teil dann starten, um die Fragen zu beantworten. Damit erst einmal GOTT ZUM GRUSS. Bitte etwas Musik, Thomas, mein Freund.

Thomas: Gerne, JOSUA.

(Nach der Pause las Marion noch einmal einleitende Worte vor.)

Marion: Sicher ist Ihnen der Indianer "Sitting Bull" ein Begriff, der berühmte Häuptling der Hunkpapa-Sioux. Der Name bezieht sich auf einen Bison. Die Indianer verehrten den Bison als Quell des Lebens. Er gab ihnen Nahrung, Schutz und Kleidung. Das ist aber nicht der Grund, warum ich dieses erwähnen möchte. Von dem Bison, der sich hinsetzt und sein Leben Revue passieren läset, hat der große Indianer Sitting Bull seinen Namen:

Man kann nicht die ganze Zeit gehen oder laufen. Man muß sich gelegentlich hinsetzen und umschauen. Wenn wir tagtäglich in ein und demselben Haus aus- und eingehen, könnte es sein, daß da an einer bestimmten Stelle ein Grashalm steht, der uns immer beobachtet. Aber wir registrieren ihn nicht, weil wir mit so vielen anderen Dingen beschäftigt sind. Wir denken an den Tag, der vor uns liegt, an die Arbeit usw. und dabei übersehen wir völlig den kleinen Grashalm, der dort als unser Beschützer steht und sich bemüht die Luft zu filtern, damit wir alle besser atmen können. Unser Körper braucht diesen Grashalm und sein Artgenossen, deshalb sollten wir das nächste Mal beim Verlassen des Hauses anhalten, nach unten schauen und danke sagen, ehe wir unseren Weg fortsetzen. Er ist ein kleiner Schuß Freude und Schönheit in ihrem Leben. Der kleine Grashalm trägt ebenso Leben in sich wie wir. Setzen sie sich hin und nehmen sie Notiz von dieser Welt. Verlieren sie nicht den Blick für die Kleinigkeiten. Sie sind die Dinge, welche das Leben lebens- und liebenswert machen.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS, da wären wir wieder. Moment, jetzt muß ich etwas kämpfen. (Gemeint war Jürgens Freigabe des Körpers.) Ach, er ist ja manchmal so stur. So, ich hoffe, daß meine Ansprache im ersten Teil etwas gesackt ist. Ich werde jetzt versuchen die Fragen, die kommen, so gut wie möglich zu beantworten. Es kann sein, daß wir manche Fragen nicht sofort beantworten können, sondern erst einmal, wie sagt ihr so schön, nachhaken müssen, denn es ist auch für uns nicht einfach. Wir kennen nicht alle Situationen und können auch nicht alles sofort erklären. Des weiteren ist es so, daß wir uns nicht einfach in Gedanken hineinversetzen. Bei so einer großen Gruppe wäre dieses auch schwer möglich. Stellen Sie sich einmal vor, was dies für ein Durcheinander gäbe: Ich würde kein Wort mehr verstehen. Deswegen habe ich für diesen Teil meine telepathischen Kommunikationsmöglichkeiten erst einmal an die Seite gelegt, und wir versuchen dieses über die ganz herkömmliche Sprache. Vor allen Dingen macht sie mir auch viel mehr Spaß, denn das ist ja etwas, was ich nicht täglich habe. Damit ist die Fragestunde eröffnet. Die erste Frage an den Herrn.

(Es folgen einige Auszüge aus dem Frageteil)

Rolf: Wer eine Frage hat, bitte kurz mit Handzeichen melden. D., du kannst.

Gast: Sieht meine Seele so aus wie ich, oder sieht sie anders aus?

JOSUA: Deine Seele sieht so aus, wie du sie dir vorstellst.

Gast: Wie ich sie mir vorstelle?

JOSUA: Du stellst dir deine Seele so vor, wie du dich damit wohl fühlst. Verstehst du? Wenn du der Meinung bist, daß deine Seele so aussehen sollte, wie dein jetziger Körper, so ist dieses so. Aber deine Seele kann auch eine Kugel sein oder ein Lichtstrahl. Ganz wie du es möchtest. Viele Seelen, die zurück zu uns ins Geistige Reich kommen, behalten erst einmal das Aussehen, das sie ein Leben lang inne hatten. Aber sie wandeln dieses mit der Zeit, und sie werden wieder eine Form und ein Aussehen annehmen, wie sie es eigentlich immer haben. Das heißt, wenn du zurückkommst, wird es für dich schwierig sein vielleicht deinen Vater oder deine Mutter, welche ja dann schon drüben sind, gleich zu erkennen, denn ihr Aussehen hat sich gewandelt.

Rolf: I., du wartest doch auch bestimmt schon sehnsüchtig.

Gast: Ja, wenn ich jetzt an der Reihe sein darf.

JOSUA: Du darfst.

Gast: Noch einmal einen ganz lieben, einen ganz besonderen Gruß von Seele zu Seele, lieber JOSUA, zu dir und deinem Team...

JOSUA: Nicht meinem Team.

Gast: Wie bitte?

JOSUA: Nicht meinem Team, wir sind eine Einheit.

Gast: Ihr seid doch ein Team, oder?

JOSUA: Wir sind ein Team, aber es ist nicht mein Team, sondern wir sind das Team.

Gast: Gut, dann so gesagt. Ich möchte eine Frage stellen im Zusammenhang mit Christus, anlehnend an die Protokolle, die wir hatten. Es wurde gesagt, daß Christus, wenn er durch die Sphären geht, und wenn er zurückkommt, ohne Anpassung zurückkehren kann im Gegensatz zu anderen Geistwesen. Ich frage mich, warum braucht er dann überhaupt zusätzlich noch einen speziellen Schutz?

JOSUA: Diese Anpassung ist relativ. Sie findet auch bei ihm statt. Nur auf Grund seiner hohen Schwingung ist es möglich sich schneller wieder anzupassen, als es bei anderen der Fall ist. Der Schutz, den er benötigt, ist eigentlich nichts anderes als das, was wir Geistseelen sind, nämlich die Seele. Das heißt, er bekommt Energien, die den Geist schützen. Denn bitte versuche auch hier einmal die Logik anzusetzen. Christus ist von sehr hoher Schwingung. Jetzt stelle dir vor, er würde mit dieser Schwingung durch die Sphären gehen. Dieses würde von den Erzengeln bis vielleicht zur fünften Sphäre noch einigermaßen gut gehen, sie könnten ihn auch noch wahrnehmen, aber dann wäre Schluß. Das heißt wiederum, daß Er seine Schwingung für jede Sphäre etwas verlangsamen muß, damit sie ihn auch sehen und wenn es auch nur, wie sagt ihr so schön, ein "Flitzen" ist. Die Sphären, in die er hinab steigt, um Geistseelen zu holen, ist nicht sehr tief in das Negative Reich hinein, sondern, um es auch hier wieder beispielhaft zu bringen, vielleicht bis in die Dritte der negativen Sphäre. Dort zieht er dann Geistwesen bis in die erste Sphäre mit. Das heißt, er macht sie inkarnationsfähig. So, den Weg zurück muß er durchwandern und seine Schwingung wird wieder erhöht. Das heißt, je höher er in seine Sphäre steigt, um so mehr verschwindet wieder die Seele und die Anpassung. Wenn ihr die Anpassung einmal als Zeitfaktor nehmt, ist sie für euch kaum meßbar, aber sie ist vorhanden.

Christus kann sich mit der Schwingung, mit welcher er sonst existiert, nicht einfach auf die materiellen oder negativen Schwingungen einlassen. Er würde damit Verwirrung stiften. Man würde ihn gar nicht wahrnehmen und das Ziel wäre verfehlt. Seine Schwingung wird immer etwas höher sein als die der Sphäre, in der er sich gerade befindet. Und seine Schwingung war auch, als er hier auf Erden war, immer eine Ecke höher als...

"Ecke höher"?

...immer etwas höher als die, die er um sich hatte. Sonst wäre er nicht als das zu erkennen gewesen, was er darstellte. Reicht dir das als Antwort?

Gast: Ich danke dir.

JOSUA: Sie war ja auch sehr lang und ausführlich.

Gast: In einer der letzten Sitzungen ging es um das Thema Geburt und Geburtsschmerz bzw. über diesen Tunnelschmerz des Säuglings: Dieser Tunnelschmerz sollte als eine Art Wertbegriff gesehen werden, damit man später das Leben nicht einfach wegwirft. So habe ich es zu mindestens verstanden. Haben Babys, die einen Kaiserschnitt erfahren haben, einen anderen Wertbegriff, weil sie den Geburtsschmerz ja in dem Sinne nicht mitgekommen?

JOSUA: Es geht nicht alleine um diesen Tunnelschmerz, ich muß da einmal direkt werden: Es spielt keine Rolle ob die Geburt nun, medizinisch ausgedrückt, vaginal oder durch einen Kaiserschnitt erfolgte. Wichtig ist der Geburtsschmerz an sich.

Der einzige Unterschied ist folgender: Durch die normale Geburt ist dieses Trauma heftiger, weil der kleine Körper in dem Moment stärker mitleidet. Beim Kaiserschnitt ist es rein seelischer Natur, aber auch dort könnt ihr bei den Kindern feststellen, daß sie ein Trauma haben. Es ist die Beseelung. Du mußt dir dieses so vorstellen: Du wirst - und du bist ja nun auch nicht gerade klein - zur Beseelung auf 45 cm zusammengestaucht und sollst dann in diesen kleinen Körper leben und dich erst langsam wieder ausbreiten dürfen. Ich denke, daß jede Seele hier Probleme hat und daß ihr dieses auch zugestanden wird.

Wichtig bei der Sache ist der Punkt, daß die Eltern über diese Dinge Bescheid wissen. Wenn das Kind dieses später dann durchlebt, durchleidet, nämlich daß es nachts viel weint, unruhig ist, und am liebsten nur bei Mama und bei Papa im Bettchen bleibt, dann sollte einfach die notwendige Geborgenheit gegeben werden. Diese gesuchte Geborgenheit rührt nicht von dem kleinem Körper her, sondern dieses braucht die Seele. Denn sie kommt aus einer Schwingung, die höher ist als die, in der sie sich jetzt befindet, die dann zusätzlich noch eine Form aufweist, welche ihr gar nicht zu eigen ist.

Gast: Hallo, JOSUA.

JOSUA: Hallo.

Gast: Ich glaube es ist mir noch nie so schwer gefallen, eine Frage zu formulieren. Ich hoffe, ich bringe sie einigermaßen klar verständlich herüber: Ich habe momentan eine ganz turbulente Phase, ich kenne mich im Moment selber nicht sehr gut und bin irgendwie vom Weg abgekommen. Ich weiß gar nicht, wie ich es jetzt fragen soll. Ich fürchte, du kannst mir hier auch keine klare Antwort geben, so wie ich sie haben möchte. Ich probiere gerade viele verschiedene Wege, und ich bin mir nicht mehr sicher, ob es der richtige Weg ist. Kannst du mir hier irgendwie einen Tipp zu meiner Berufung geben?

JOSUA: Ich kann Dir nicht sagen, was deine wirkliche Bestimmung ist. Ich werde mich hüten, aber ich kann dir folgendes sagen: Durchwandere diese Gebiete, und du wirst merken, ob sie zu dir passen oder nicht. Wenn du das Gefühl hast, es ist nicht das Richtige, dann lasse es. Es wird der Zeitpunkt kommen, wo du genau deinen Weg erreicht hast.

Viele durchwandern Wege, versuchen etwas und merken dann, daß es nicht das ist, was sie eigentlich meinten. Das wichtigste, was ich dir mitgeben kann, ist die Geduld und daß das, was du in dem Moment tust, nicht in Frage zu stellen ist, sondern daß du die Dinge tust und siehst, wo das Ergebnis ist.

Gast: Das wird meine Seele dann spüren.

JOSUA: Du solltest vielleicht erst einmal eine Pause einlegen.

Gast: Die Zeit dafür habe ich im Moment nicht.

JOSUA: Ich verstehe, wenn du sagst, ich habe im Moment die Zeit nicht. Für die Menschen ist die Zeit auch ein anderer Begriff. Es ist klar, man möchte auch etwas erreichen. Man möchte den Weg, den die Seele sich ausgesucht hat, vollenden.

Gast: Ob ich in diesem Leben die Möglichkeiten habe, weiß ich nicht.

JOSUA: Du bekommst reichlich Möglichkeiten.

Gast: Mich beschleichen oft Ängste, daß mich negative Geistseelen in Beschlag nehmen könnten. Wie kann ich mich davor schützen?

JOSUA: In dem du um Hilfe aus dem positiven Geistigen Reich bittest.

Gast: Reicht es schon aus, wenn meine Harmonie, meine positiven Gedanken in mir sind?

JOSUA: Ja, und das berühmte Wort "Gottvertrauen". Das Vertrauen, daß dieser Schutz dich behüten wird vor schlimmen negativen Angriffen. Einen Teil wirst du ertragen müssen, daß muß jeder, denn du brauchst den Gegensatz, um daraus zu lernen. Ich sage einfach "Du", ist das in Ordnung?

Gast: Ja.

JOSUA: Danke. Keine Ängste aufbauen. Ängste sind schon negativ und Angst zieht die negative Schwingung besonders an. Wir werden dir erst einmal für die nächsten drei Wochen deinen persönlichen Schutz erhöhen, so daß du dich hier wieder finden kannst, ja?

Gast: Dankeschön.

Gast: Positives Denken ist wirklich etwas, was meine Tochter heute dorthin gebracht hat, wo sie jetzt ist. Sie ist wirklich ein kleiner Sonnenschein. Sie ist zwar körperbehindert, aber sie ist ein ganz liebes Kind. Ich wünsche mir auch gar kein anderes. So wie sie ist, ist sie einfach super drauf, und ich finde es auch ganz toll. Nur manchmal überlege ich, ob ich noch mehr für sie tun kann, damit ich sie noch weiterbringe. Sie ist eben doch behindert, und sie ist in ihrem Körper gefangen.

JOSUA: Für diese Geistseele, ich spreche jetzt einmal extra so, ist es nicht so schwierig, wie du glaubst. Für dich ist es der wichtigste Part. Du sollst daraus deine Erkenntnis und dein Verständnis ziehen. Dein Kind fühlt sich bei dir geborgen. Die Seele erhält die Liebe, die Zuneigung trotz ihrer Andersartigkeit. Diese wahren Gefühle, die du für sie empfindest, geben ihr das, was sie benötigt. Nämlich die Erkenntnis, daß auch ein Mensch oder eine Seele geliebt wird, wenn sie kein Adonis oder ein Schönheitsmodell ist. Das ist ein wichtiger Aspekt für dich, daß du bereit bist, deinem Kind die Liebe entgegen zu bringen und für sie zu empfinden.

Das ist keine Selbstverständlichkeit: Viele Eltern machen es sich leichter und geben dann die Kinder in ein Heim. Natürlich mit dem Recht, es alle 14 Tage besuchen zu dürfen. Man ist ja kein Unmensch...

Du bist bereit mit ihr diesen Weg zu gehen. Was du natürlich noch tun kannst, was auch wichtig für die Seele wäre, ist ihr Möglichkeiten zu geben, Erfahrungen zu sammeln. Gebe ihr die Möglichkeit, das Leben kennen zu lernen, auch von den Schattenseiten. Wichtig ist es, daß sie sich dann, wenn sie die Erfahrung gemacht hat oder damit konfrontiert worden ist, bei dir fallen lassen und ihre Erfahrung auszuwerten kann. Das ist der wichtigste Aspekt: Das Kind zu lieben, aber nicht zu sehr, so daß man vor lauter Liebe und Behüten dem Kind den Weg der Erkenntnis verbaut. Hier das Mittelmaß zu finden, ist eine stetige Bewegung, ein Kampf. Hört ihr die Eule?

(Aus dem nahe gelegenen Wald erschallte mehrmals der Ruf einer Eule)

Gast: Ich bin ein bißchen neugierig. Ich hatte einmal meinen Engelnamen gehört, das war ANDREAS, und ich habe ihn irgendwie nicht angenommen.

JOSUA: Wer sagt das?

Gast: Daß ich ihn nicht angenommen habe?

JOSUA: Nein, daß du ANDREAS bist.

Gast: Ich denke, es war eine kompetente Quelle. Ich weiß es nicht, es kam über ein Channeling, muß ich dazu sagen. Dazu hätte ich gerne gewußt, ob es stimmt, weil ich immer noch hin und her schwanke und zum anderen, wenn es nicht so ist, wie mein Engelname tatsächlich ist und welche Bedeutung er für mich hat.

JOSUA: Der Engelname ist, bitte entschuldigt das harte Wort, irrelevant. Wenn ihr wissen wolltet wer euer geistiger Begleiter ist, so verstehe ich das. Wie euer Name ist, der Seelenname, ist unwichtig, weil er einfach für diesen Weg, den ihr jetzt geht, nicht wichtig ist. ANDREAS ist für dich nicht annehmbar. Es kann einmal der Grund sein, daß du ihn jetzt einfach nicht magst. Es kann aber auch sein, daß du dies im Geistigen Reich ganz anders siehst. Das Gefühl des Engelnamens solltet ihr ablegen. Ihr seid das, was ihr jetzt seid. Ein kleines Beispiel: Unsere Marion, sie mag ihren Namen gar nicht, aber sie ist bereit und hat es akzeptiert, mit diesem Namen "Marion" zu leben. Sie findet einen Namen, den sie aus einer früheren Geburt hatte schöner. Aber es ist nicht wichtig, ob sie ihn schön findet oder nicht, sondern es ist wichtig, daß sie jetzt als Marion wandelt und so ist es bei dir auch. Nicht, daß du jetzt als "Marion" wandelst, das wäre verkehrt.

Gast: Ich bedanke mich.

JOSUA: Ich sage dir den Namen deines Schutzpatrons oder Geistlehrers, welcher dich begleitet. Es ist JOHANNES und wenn du mit ihm kommunizieren willst, Fragen hast, so spreche ihn mit seinem Namen an. Das ist weitaus wichtiger, ja?

Gast: Ja. Dankeschön.

Gast: Darf ich einmal fragen, welchen Weg ich jetzt gehen soll, wo ich Schwerpunkte sehen kann und was für mich jetzt wichtig ist, durchzuführen?

JOSUA: Das kann ich dir nicht sagen, das darf ich nicht. So gerne ich dieses tun würde. Ich würde dich beeinflussen. Was nützt es, wenn ich sage, bitte gehe diesen Weg so. Du kommst zurück ins Geistige Reich, ziehst mir an den Kragen und sagst: "Wie konntest du mich behindern, ich wollte doch ganz anders gehen." Gehe den Weg so, wie du ihn empfindest, und wenn du das Gefühl hast, das dieser Weg verkehrt ist, so wandle ihn. Fühlst du dich auf dem Weg, den du jetzt gehst gut, so behalte ihn bei.

Es ist auch dein gutes Recht, deinen Lebensweg, deine Inkarnation in Form eines Zickzack-Weges zu durchwandern, um viele Erkenntnisse zu bekommen. Aber es ist auch legitim, deinen Weg auf einem geraden Weg zu wandern, ganz danach, wie deine Seele empfindet. Es ist dein Lebensweg, und da darf ich mich nicht einmischen. Wenn ich es tun würde, müßte ich es, wenn ich es gesagt hätte, widerrufen, nicht?

Gast: Hallo, JOSUA.

JOSUA: Hallo, du alter Haudegen, ein Unruheherd, dieser Mensch, ja.

Gast: Ich hoffe aber dieses nur gefühlsmäßig zu sein. Wenn ich in einer Meditation Bilder, sehr deutliche Bilder, verschwommene Bilder, Farben, Formen sehe, was ist das? Ist das eine gute phantasievolle Vorstellungskraft oder ist dort einfach eine Kontaktaufnahme zu einem anderen Bereich?

JOSUA: Beides.

Gast: Danke.

Gast: Wir haben häufig über Geistführer und die Verbindung gesprochen. Kann ich besser mit meinem Geistführer kommunizieren, wenn ich den Namen weiß?

JOSUA: Manche brauchen den Bezug und manche brauchen ihn nicht. Wichtig ist, daß jeder weiß, daß er seelisch nicht allein ist, sondern das ein gute Freund oder eine gute Freundin aus dem seelischen Bereich ihn in dieser Inkarnation begleitet.

Gast: Wir durften in einem Seminar lernen, daß es einen Schutzgeist geben soll, der etwa 15 Meter über uns schwebt und einen begleitenden Führungsgeist, der, liebevoll gesagt, bei Fuß geht.

(JOSUA schaute nach Oben.)

Gast: Siehst du das auch so?

JOSUA: Ich denke, es wären eher 14,50 Meter. Was soll ich dir dazu sagen? Das ist, ich will nicht sagen, Unsinn. Du hast je nach Schwingung deiner Seele eine Energie um dich, die dich beschützt. Aber 15 Meter ist doch etwas viel.

Gast: Aber zwei sind es?

JOSUA: Bei dir sind es sogar mehr. Das ist jetzt bitte nicht lustig oder negativ gemeint. Du hast mehrere.

Es ist folgendermaßen, das einmal für die Allgemeinheit: Man spricht von dem Schutzpatron oder einem Geistwesen, das einen ständig begleitet. Es ist der guter Freund, der wirklich für dich zu jeder Zeit da ist, der dich seelisch auffängt, der mit dir, wenn der Körper schläft, ins Geistige Reich wandert, um neue Kräfte zu ziehen.

Dann gibt es noch Geistlehrer, die dich beraten, die auch um dich herum, aber nicht emotional so eng mit dir verbunden sind wie der eine Schutzpatron. Der Geistlehrer gibt Ratschläge, und diese Ratschläge werden dann über den Schutzpatron an dich weitergeleitet. So sieht dieses aus. Und wenn der Geistlehrer mit 15 Metern hinterher hinkt, entschuldige, dann ist das in Ordnung. Ich kann dir jetzt nicht sagen, ob er nun genau 15 Meter neben dir ist. Er läßt Dir zu mindestens, das ist korrekt, den Freiraum, daß du eigenständig entscheiden kannst. Wenn er zu nahe wäre, dann würden seine Gedanken deine Gedanken ziemlich beeinflussen und das wäre nicht korrekt.

Gast: Könntest du "meinem" Team dann vielleicht einmal sagen, daß sie sich einigen mögen, was sie mir zu sagen haben, und dieses mir dann auch in einer verständlichen Sprache darzustellen?

JOSUA: Ich denke, sie sind sich einig. Sie versuchen dieses auch, nur du faßt es nicht so auf.

Marion: Er braucht immer klare Ansagen.

JOSUA: Ich weiß. Ich höre es. Für R. gibt es nur Vorne-Hinten. Alles, was dazwischen ist, ist ungereimt. Es ist doch wichtig, daß du für dich die Erkenntnis ziehst. Natürlich bekommst du viele Informationen in dem Moment, unterschiedlichster Art, aber warum bekommst du sie? Nicht weil sie dich verwirren wollen, sondern weil du entscheiden sollst, welche für dich davon wichtig ist. Sie sind nicht dafür da, dein Leben zu leben und dich wie einen kleinen Hund an der Leine dorthin zu zerren, wo sie jetzt gerade hin wollen, sondern es ist umgekehrt: Du ziehst sie, und sie geben dir nur Ratschläge. Die Entscheidung, die Logik und die Gradlinigkeit kannst nur du in dem Moment erkennen oder auch nicht.

Es ist manchmal etwas schwierig, das sehe ich ein, gerade für dich. Aber wenn du dein Leben Revue passieren läßt, so wirst du erkennen, daß in all deinen Handlungen irgendwo ein Sinn gelegen hat. Und es sind Handlungen, die du bestimmt hast. Dabei waren fünf Geistwesen, die hinter dir stehen. Jeder hat dich irgendwo in eine Richtung, ich will nicht sagen, gedrängt, aber geführt, und du hast auch jede Richtung angenommen und jede Richtung hat für dich eine Erkenntnis gebracht. Nur du mußt langsam beginnen für dich die Mitte zu finden, was davon wirklich für dich wichtig ist, ja?

Gast: Ja.

JOSUA: So ganz glauben tut er mir dieses nicht.

Gast: Hallo, JOSUA.

JOSUA: Hallo.

Gast: Meine Frage ist, ich mache ja sehr viel Sterbebegleitung, wie sieht das aus, wenn der Mensch gestorben ist. Wie lange hält die Seele sich noch im Raum auf?

JOSUA: Das ist abhängig davon, wie sehr die Seele noch im irdischen Leben hängt. Aber in der Regel würde ich sagen, nicht länger als 4 bis 5 Stunden.

Gast: Und dann verläßt sie den Raum?

JOSUA: Ja, weil sie sich durch den Tunnel begeben muß, zur Ruhe und zum Karmischen Rat gerufen wird. Es kann sein, daß sie danach wieder zurückkehrt. Aber in der Regel bleibt sie nicht länger, sobald sie begriffen hat, daß dieser Körper dort ohne sie liegt. Sie wird dann den Weg erst einmal gehen. Das ist wie ein Zug, verstehst du?

Gast: Ja, danke schön.

Gast: Mein Sohn hat vor ca. 10 Jahren Stimmen gehört, und ich hätte ihm damals gerne eine Antwort gegeben, wer ihn gerufen hat.

JOSUA: Vorweg erst einmal: Achte bitte darauf. ob er wieder Stimmen hört. Es ist nicht positiv. Das kann schnell zur Hellhörigkeit werden, und diese Menschen, diese Seelen haben dann sehr große Probleme damit. Es kann passieren. Wie alt ist dein Kind?

Gast: Er wird nächstes Jahr 15.

JOSUA: Es war kurz bevor der Kontakt zum Geistigen Reich vollständig abgebrochen wurde, so daß er hier noch einmal Stimmen hörte. Ich kann dir jetzt nicht sagen, wer das gewesen ist. Das wissen wir nicht. Das können wir auch nicht mehr nachvollziehen. Es war eigentlich nichts anderes als noch einmal ein Hineinhören in die eigene Sphäre, in die eigene Welt, aus der er kam. Danach, nämlich ab dem 6. Lebensjahr, wird die Verbindung erst einmal getrennt, weil die Kinder sich dann sowohl körperlich als auch geistig entwickeln, und die Pubertät hinter sich bringen müssen. Während dieser Pubertät kann es wieder passieren, daß hier geistige Tore geöffnet werden, wo ein kurzer Einblick erfolgt, und die Kinder dieses dann als irgendwelche Phänomene abtun.

Liebe Freunde, dieser Körper läßt nach mit seinen Kräften. Es wird für mich schwer weiterhin mit der Aufmerksamkeit euren Fragen zu lauschen und Antworten zu finden, wie es nötig ist, um all dem so gerecht zu werden, wie es wichtig und richtig wäre. Bitte deswegen das Verständnis, daß ich mich zurückziehe, denn ich brauche mein Medium zwischendurch doch noch einmal, um einige Dinge durchzuführen. Ich hoffe, daß ich Ihnen oder Euch soweit gedient und zufrieden gestellt habe. Damit wünsche ich allen eine gesegnete Heimfahrt. Geht in Harmonie und in Frieden. GOTT ZUM GRUSS. Bitte die Musik.

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