zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 31 vom 04.11.2000 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Der heutige Abend wurde vom dem Lichtboten JOSUA gestaltet. Den Kontakt stellte das Medium Jürgen her.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS

(Es erfolgte die allgemeine Begrüßung des Kreises.)

Das übliche Spiel. Guten Abend, Dirk.

Dirk: Guten Abend, JOSUA. Wir sprechen so oft über den grünen Bereich. Es ist für uns ein Ausdruck für etwas Positives. Was verbindest du eigentlich mit der Farbe Grün?

JOSUA: Ruhe, Harmonie. Grün ist auch in der Natur eine Farbe, die bei den Menschen ein Wohlgefallen hervorruft, bedingt dadurch, daß sie alles bringt: Sie bringt die Ernährung, sie bringt die Ruhe, sie bringt die Harmonie.

Dirk: Gut, damit möchte ich noch einmal doppelt unterstreichen, daß alles im grünen Bereich ist.

JOSUA: Hallo Rolf. Du bist jetzt technisch versiert oder schon verzweifelt?

Rolf: Nein, nein, verzweifelt bin ich nicht. Eine gewisse Aufregung war mit dem Aufbau des Computers verbunden, und es ist gut, daß es überstanden ist. Jetzt ist erst einmal ausprobieren, schauen usw. angesagt.

JOSUA: Du kannst auch aus dieser Technik eine Harmonie in dich herübergleiten lassen, in dem du dich in Ruhe und ohne Zorn daran begibst und immer daran denkst, daß es nur Materie ist, und daß sie dich nicht schrecken kann.

Rolf: Genau.

JOSUA: Nicht-rauchendes-Mädchen. Willkommen für andere Geistwesen, da dein Körper jetzt rein wird. Wie geht es dir?

Betty: Im großen und ganzen gut. Mein Körper verändert sich in jeglicher Richtung, und ich leide ein bißchen unter Kreislaufproblemen. Ich kenne die Ursache dafür nicht. Das macht mir ein bißchen Sorgen. Ich bin vor ein paar Tagen die Treppe herunter gegangen, und wenn ich mich nicht festgehalten hätte, dann wäre ich gefallen. Dann sage ich schon, "Seelchen, jetzt ist gut, Feierabend."

JOSUA: Nicht Seelchen. Ich erkläre dir was hier stattfindet: Gut, Seelchen kämpft natürlich auch mit dem Nikotinentzug. Es wird ihr etwas genommen, was ihr zwar nicht gut tat, aber ihr im Endeffekt gefallen hat. Was dein Schwindelgefühl betrifft, so ist dieses organisch.

Zu der Zeit, als du noch geraucht hast, waren deine Adern erweitert. Der Rauch der Zigarette, das Nikotin verursacht ja eine Erweiterung der Gefäße. Diese Erweiterung findet jetzt nicht mehr statt. Das heißt, das Blut fließt stellenweise nicht so harmonisch, es dauert. Auch für die Seele ist dieser Kreislauf, den sie im Körper aufnehmen muß, natürlich verändert. Worunter du jetzt leidest, ist nichts anderes als ein Entzug. Dieser Entzug wird noch gut zwei Wochen anhalten, um hier eine Zeit zu nennen. Wenn du dich jetzt darauf einstellst und weißt, daß es etwas langsamer läuft, dann wirst du damit fertig werden. Wenn diese Schübe auftreten, dann setze dich hin. Egal, wo du gerade bist, warte ab, bis sie vorbei sind. Die Menschen auf deiner Arbeit werden es verstehen. Wenn nicht, dann haben sie Pech gehabt.

Dein gesamtes Blut-Kreislauf-System muß sich jetzt der neuen Situation anpassen. Es ist die gesündere Version, außer Frage, aber es muß erst einmal dem Körper und auch der Seele bewußt werden. Die Seele sucht nach Nikotin-Pflästerchen und findet keines. Auch der Körper war daran gewöhnt, wenn es an der Zeit war, eine Zigarette zu rauchen, so daß dann die Gefäße erweitert werden. Diese künstlich herbei geführte Gefäßerweiterung ist zwar in dem Moment angenehm und wirkt auch entspannend, aber es ist nicht gut für die Gefäße. Sie werden zu sehr belastet. Eine Normalisierung, ein normaler Durchfluß der Gefäße ist auf Dauer gesehen weitaus gesünder.

Ansonsten haben wir versucht, und ich denke es ist auch gelungen, dir diesen Entzug so leicht wie möglich zu machen, so daß dir zu mindestens die Unruhe erspart geblieben ist. Das heißt, wir konnten die Seele kräftigen und stabilisieren.

Betty: Das stimmt und das habe ich auch gemerkt.

JOSUA: Bitte denke daran, rauchst du jetzt eine Zigarette, kannst du alles vergessen. Du solltest es jetzt ganz sein lassen. Jeder einzelne Zug ist zur Zeit für dich das pures Gift.

Dirk: Wir personifizieren ja den Körper und die Seele. Für mich ist die Seele eine Hülle des Geistes und der Körper wiederum die Hülle der Seele. Ich wundere mich hierbei immer, daß wir diesen Hüllen ein Eigenleben zusprechen.

JOSUA: Weil diese Hüllen ein Eigenleben haben. Du kannst dieses nicht materiell wie die Blechhülle eines Roboters sehen. Hier ist es anders: Der Körper hat ein Eigenleben, und er kann alle Funktionen, die er hier auf Erden braucht, selbstständig durchführen.

Um als Mensch existieren zu können, benötigt ihr die Emotion. Diese hat der Körper nicht. Emotionen bekommt der Mensch durch die Seele. Ansonsten wäre der Körper genauso wie die von euch geschaffenen Roboter. Ihr seid nur etwas feiner entwickelt. Um die Dinge geregelt zu bekommen, muß die Motorik selbstständig vom Körper durchgeführt werden. Es ist nicht die Seele, welche läuft oder greift. Das ist der Körper. Die Seele in euch, ist die Emotion und das Befinden, die Steuerung. Sonst wären die Wege des Körpers manchmal ziemlich sinnlos.

Dirk: Vielleicht habe ich die Frage auch falsch formuliert: Der Körper hat ein Eigenleben, um zu funktionieren, hat er denn auch ein Bewußtsein? Wir sprachen z.B. davon, daß der Körper wissen will, was die Seele nachts macht. Ist dieses ein Bewußtsein, das herunter gebrochen wird vom Geist, über die Seele zum Körper oder hat dieser Körper, diese Hülle tatsächlich ein eigenes Bewußtsein?

JOSUA: Er hat ein eigenes Bewußtsein. Es ist nicht sehr weit ausgeprägt, aber er hat es. Durch die Symbiose mit der Seele ist es aktiviert.

Birgit: Wobei ich im Moment eher das Gefühl habe, daß ich z.B. keinen Einfluß auf meine Seele habe. Sie läuft völlig konträr mit dem, was ich mir vorstelle bzw. was ich für ertragbar halte. Im Moment habe ich das Gefühl, daß die beiden vollkommen unterschiedliche Wege gehen und ich mich irgendwo alleine gelassen fühle.

JOSUA: Dieses Gefühl ist nicht, daß du alleine gelassen bist, sondern die Seele setzt zur Zeit Anforderungen an deinen Körper, die an der Leistungsgrenze sind. Ein Beispiel: Wenn du einen Kran nimmst, der etwas heben soll, so kann diese Maschine bis zu einem gewissen Punkt, bis zu einem bestimmten Gewicht die Aufgabe erledigen. Es gibt aber eine Lastgrenze, wo die Maschine entweder versagt oder es gerade noch so schafft. Diesen Grad wandelst du zur Zeit. Das heißt, deine Seele stellt im Moment Anforderungen an deinen Körper, die sehr nah an der Leistungsgrenze sind.

Der Körper muß funktionieren über die emotionale Steuerung. Aber der Körper empfindet durch sein eigenes Bewußtsein diese emotionale Steuerung als ungerecht, weil er merkt, daß er an der Leistungsgrenze ist und nicht mehr kann.

Das hat nichts damit zu tun, daß ihr beide jetzt konträr lauft, sondern die Anforderung deiner Seele an ihren Körper ist sehr hoch. Ich denke, wir sollten vielleicht hier einmal ein Wörtchen mit ihr reden. Ich werde dieses einmal mit ihr persönlich tun und zwar dann, wenn dein Körper sich zur Ruhe begeben hat.

Birgit: Was heißt das?

Marion: Wenn du schläfst.

Birgit: Ich dachte jetzt schon an etwas anderes.

JOSUA: Nein, nicht wenn du tot bist. Ich werde einmal schauen, wann dein Körper einmal einen Tiefschlaf hat und dann werde ich mir die Seele an die Seite ziehen. Du wirst dieses dann körperlich merken, daß sie ihre Leistung etwas herunter fährt. Ich muß ein bißchen mit ihr schimpfen.

Dirk: Du sagtest, daß die Seele den Körper über die Emotion steuert. Was sind eigentlich alles Emotionen? Könntest du uns definieren und ein Beispiel dafür geben, was alles Emotionen sind?

JOSUA: Emotion ist ein weitläufiger Begriff. Emotion ist Empfindung. Es ist schwer euch den Unterschied zwischen emotional und emotionslos begreiflich zu machen, weil ihr den Zustand der Emotionslosigkeit eigentlich noch nie erlebt habt. Ihr sprecht zwar von den Dingen, wie emotionslos, meint aber eigentlich, ich bin nicht motiviert, das ist ein Unterschied.

Ein Beispiel: Nehmen wir eine Maschine, die Autos baut und immer wieder das Gleiche macht. Sie hinterfragt nie, warum sie dieses tut. Sie tut es einfach. Das heißt, es gibt keine Emotion.

Die Tätigkeit, die du ausübst, sei es im Beruf, sei es privat, jede Handlung, führst du nicht aus, weil du sie einfach nur ausführst, sondern du hinterfragst sie. Wenn du gehst und sagst, ich habe Hunger, dann gehst du nicht los und nimmst irgendeine Nahrung zu dir, sondern du suchst etwas aus, was deinem Körper mundet. Das ist eine Emotion.

Um dem Körper Energien zu zuführen, könntest du Nahrungsmittel zu dir nehmen, die alle wichtigen Stoffe enthalten, aber ohne jeglichen Geschmack sind. Die Geschmacksnerven, die ihr habt, dienen dazu, Emotionen an die Seele weiterzuleiten. Die Seele empfindet dieses dann als wohlschmeckend.

Nehmen wir einmal unseren Freund Rolf und Jürgen. Sie sind prädestiniert für ein gutes Essen, ein gutes Schlückchen Reiswein oder ein Portwein dazu. Diese Dinge nehmen sie zu sich, nicht weil der Körper sie braucht, um aufrecht gehalten zu werden, sondern weil hier eine Emotion vorhanden ist, ein Genuß. Eure Körper sind mit dementsprechenden Nerven so geschaffen, daß die Gefühle, die Emotionen übertragen werden. Wenn die Seele nicht vorhanden und nur der Körper wandeln würde, dann könnte er bei –10 Grad (Celsius) draußen herum gehen, ohne Kälte zu empfinden. Oder nehmen wir den umgekehrten Fall der Hitze: Der Körper würde wohl transpirieren, aber er hätte nicht das Gefühl, daß ihm warm wäre.

Birgit: Würde er denn Schaden nehmen?

JOSUA: Das kommt darauf an. Wenn es zu kalt wird, würde der Körper natürlich Schaden nehmen. Er dürfte auch nicht von einem Auto angefahren werden, ob nun Emotion vorhanden ist oder nicht. Ohne Seele würde er den Schmerz nicht empfinden, er würde ihn haben, aber nicht empfinden.

Wenn du dir mit dem Hammer auf den Finger haust, dann empfindest du diesen Schmerz. Das ist nichts anderes als ein Resultat dessen, daß das, was du da getan hast, nicht gut ist. Haust du dir auf den Finger, und deine Seele ist nicht da, dann registrierst du dieses nur. Es gibt Kulturen, in denen es Fakire gibt. Was machen sie? Sie ertragen diese Schmerzen, weil sie in der Lage sind, ihre Seele auszuklammern.

Birgit: Sie können doch aber auch z.B. über Glasscherben gehen, ohne sich zu schneiden. Bedeutet das, daß ihr Körper anders funktioniert?

JOSUA: Ganz anders, ihr Leben ist ja auch ganz anders ausgerichtet. Es gab einen Fakir, der sich in einen Kasten hat legen lassen und drei Tage unter Wasser geblieben ist, ohne Luftzufuhr, ohne Essen, ohne Trinken. Hier ist die Seele nicht im Körper gewesen.

Es ist das beste Beispiel für die reine Funktionalität des Körpers. Dem Körper kannst du alles antun. Für euch, wo die Seelen sich im Körper befinden, ist es grausam, wenn ihr z.B. seht, wie sich Fakire an einem Haken aufhängen. Es ist aber nur der Körper vorhanden, der registriert, daß er verletzt wird, er empfindet es nicht.

Dirk: Ist der Fakir in diesem Fall wie der Roboter, der das Auto baut, ohne darüber nachzudenken?

JOSUA: Genau. Wenn du dem Roboter eine Schraube entfernst, so ist ihm dieses ganz egal. Und wenn du eine falsche Schraube nimmst und der Arm fällt ab, so ist ihm dieses auch egal. Dir wäre es vielleicht nicht egal, wenn er nicht mehr weiterarbeiten würde.

Dirk: Wenn man mir einen Knochen entfernt, und ich hätte keine Seele, oder ich wäre nicht beseelt, dann wäre mir dieses auch egal. Aber sobald eine Seele und damit eine Emotion vorhanden ist, kann ich empfinden.

JOSUA: Ja. Emotion ist die Empfindung. Natürlich sagen die Wissenschaftler, daß dieses alles über eure Gehirn, über die Synapsen (Kontaktstelle zwischen zwei Nervenzellen) gesteuert wird. Das stimmt auch. Hier haben sie recht. Diese Synapsen, diese Nerven sind die Zuträger. Es muß doch eine Verbindung vorhanden sein.

Birgit: Das habe ich noch nicht ganz verstanden.

JOSUA: Paß auf, ein kleines Beispiel. Du setzt dich in ein Auto, in dem kein Lenker, kein Gaspedal, keine Bremse vorhanden ist, und du sollst damit fahren. Wie willst du das machen?

Birgit: Das mache ich lieber nicht.

JOSUA: Siehst du, und so ist es doch auch mit der Seele und dem Körper. Wenn diese Verbindung, die Synapsen, die Nerven nicht vorhanden wären, wäre eine Steuerung über seelische Emotionen nicht möglich.

Birgit: Solange meine Seele also nicht im Körper ist, solange empfinde ich dieses auch nicht. Dann ist ihr auch völlig egal, was damit geschieht, sagen wir es einmal so. Die Frage ist doch aber was geschieht, wenn die Seele zurückkommt, und es hat mir einer in der Abwesenheit meiner Seele den Kopf abgetrennt. Wenn ich nicht da bin, habe ich dieses ja nicht registriert und es interessierte mich auch nicht. Was geschieht dann?

JOSUA: Dann kommst du erst gar nicht mehr zurück.

Birgit: Gut, dann ein anderes Beispiel. Nehmen wir noch einmal den Fakir, der mehrere Tage unter Wasser war. Wenn der Körper nicht mehr mit Sauerstoff versorgt wird, dann ist er irgendwann am Ende. Ich weiß nicht, ob die Zellen es drei Tage ohne Sauerstoff aushalten.

JOSUA: Wenn er in der Lage ist, die Körperfunktionen soweit herunterzufahren, ist dieses möglich. Es ist wirklich möglich. Ihr glaubt gar nicht, wozu dieses Wunderwerk Körper, das ihr beherbergt, fähig ist.

Es ist aber immer wichtig für die einzelne Seele, was sie mit dem Körper tun will. Diese Menschen, die Fakire z.B., sind bedingt durch ihre Kultur, aus ihrem Glauben heraus der Meinung, dieses tun zu müssen. Gut, lasse es dahin gestellt sein, ob es richtig oder falsch ist. Was ich damit sagen wollte, ist nichts anderes als anhand eines Beispieles zu erklären, was die Emotion ist, was genau und wodurch die Seele empfindet, so wie es Dirk von mir verlangte. Ich nahm dieses Beispiel, weil mir im Moment kein besseres einfiel: Zum einen das mit dem Roboter und zum anderen das mit den Menschen, die gerade im indonesischen und im tibetischen Raum sehr stark vertreten sind.

Birgit: Also ist es so, daß alles - und sei es eine noch so kleine Empfindung - von der Seele kommt. Der Körper selber kann nicht emotional empfinden.

JOSUA: Richtig.

Birgit: Der Körper funktioniert nur rational. Alles, was er erkannt hat, setzt er dementsprechend um. Kann er dieses überhaupt ohne Emotion?

JOSUA: Ja, nehmen wir doch unseren Freund Dirk als Beispiel. Die Seele entfernen wir jetzt aus dem Körper und haben dann nur den Körper "Dirk". Du sagst jetzt zu ihm: "Gehe bitte hinaus und hacke Holz". Dann wird er dieses tun. Dann hackt er Holz bis zur Bewußtlosigkeit.

Dirk: Warum tut er das?

JOSUA: Weil er einen rationalen Befehl bekommen hat.

Dirk: Er hört die Stimme von Birgit über sein Ohr. Es fließt dann ein Strom und der geht dann automatisch in das Gehirn, ohne über die Synapsen zu fließen? Direkt zum Gehirn?

JOSUA: Ja, es läuft schon über die Synapsen, aber von ihnen geht es nicht weiter, weil dort die Verbindung zur Seele nicht mehr vorhanden ist. Sie ist gekappt.

Birgit: Aber er hat doch noch seinen Ratio. Der Ratio kann doch irgendwann sagen, daß das Holz jetzt für zwei Winter reicht.

JOSUA: Nein, das ist wieder eine Emotion. Sein Ratio weiß nur, daß er Holz hacken soll und dann tut er dieses auch. Wenn er dieses jetzt hinterfragt, warum er jetzt eigentlich Holz hackt, dann ist das eine Emotion, weil er sagt, ich brauche das Holz für die Wärme. Wieviel Holz brauche ich aber? Was mache ich hier eigentlich? Jetzt reicht es aber. Das ist eine Emotion. Dafür ist die Seele verantwortlich.

Ohne Seele hackt er Holz, solange bis du ihn aufhältst. Bis ein Befehl kommt, der seinen Ratio erreicht, du ihm z.B. sagst: "Höre auf, es reicht." Wenn du ihm sagst, "es ist genug", dann hackt er weiter. Sagst du ihm "aufhören", dann ist das rational. "Gut, aufhören", dann kannst du ihm einen neuen Befehl geben.

Der Körper führt rationale Befehle aus, ohne darüber nachzudenken, ob er schwach ist oder eigentlich gar nicht mehr kann. Dieses würde solange gehen, bis der Körper zerstört ist. Der Körper ist nicht in der Lage, selbstständig zu wissen, daß er essen muß. Er ißt, wenn du ihm etwas gibst. Die Seele ist diejenige, die sagt, mein Körper braucht Energien, ich muß ihm welche zuführen.

Die Zuführung von Energie beinhaltet aber auch die Energien, die die Seele braucht. Das heißt, wenn der Körper ißt, so ißt die Seele mit. Ihr nennt das: "Das Auge ißt mit", meint aber, daß die Seele mitißt. Deswegen macht ihr doch, wie nennt ihr es, diese kulinarischen Genüsse. Alles, was damit zusammen hängt, ist reine Emotion. Ihr bräuchtet dieses nicht. Der Körper wäre auch zufrieden, wenn ihr ihm ein Stück Brot oder eine Mohrrübe in die Hand drückt.

Birgit: Ist es unter Hypnose so, daß jemand dementsprechend zum reinen Befehlsempfänger wird?

JOSUA: Genau. Unter Hypnose werden die Synapsen zur Seele nicht getrennt, sondern gestört. Dann kannst du diesem Körper sagen, daß er gerade eine Banane ißt, obwohl es eigentlich eine Zitrone ist, oder umgekehrt, und er wird sich schütteln. Hier läuft es nicht mehr über die Emotion, sondern über den Ratio, über die Funktion, so kann man es auch sagen. Es ist eine reine funktionelle Handlung.

Dirk: Diese Funktion löst doch aber derjenige aus, welche die Hypnose veranlaßt hat. Heißt das, die Seele des Hypnotiseurs würde sich an die Synapsen des fremden Körpers docken?

JOSUA: Nein, der Hypnotiseur übergibt seine Seele nicht dem, den er hypnotisiert hat, sondern er vollzieht hier nichts anderes als eine Trennung zwischen Körper und Seele. Eine Trennung, die nicht so stark ist, daß der Körper absolut emotionsfrei wäre.

Der Hypnotisierte würde nie Dinge tun, die gegen sein seelisches Naturell sind. Aber er beweist damit, daß hier Dinge, rein motorische Abläufe, beeinflußbar sind und daß der Körper es nicht merkt, was er macht oder zu sich nimmt. Der Körper reagiert in diesem Zustand nur noch auf Befehle.

Dirk: Reicht es, wenn er diese Befehle über sein Wahrnehmungsorgan, wie in diesem Fall, das Ohr hört?

JOSUA: Ja, das ist die eigene Wahrnehmung des Körpers, ohne Unterscheidung, ob das, was er tut richtig oder falsch ist oder ob es stimmt, wenn ich eine Apfelsine esse, daß sie nach Zitrone schmeckt.

Der Geschmack, sauer, süß, bitter, nicht bitter, wohlschmeckend, nicht wohlschmeckend, ist das, was eigentlich die Seele bekommt. Das ist die Energie für die Seele. Wenn die Seele keine Energie bekommt sondern nur der Körper, dann kann ich dem Körper erzählen, hier hast du eine Apfelsine, obwohl er eine Zitrone in der Hand hat. Der Körper wird reagieren, als wäre es eine süße Empfindung. Würde sich in dem Moment aber die Seele einschalten, würdest du ihn aus der Hypnose wecken, und die Seele wäre wieder mit den Synapsen verbunden, dann käme sofort das Gefühl, daß die gegessene Frucht sauer ist. Die Seele empfindet dieses dann so. Das ist Emotion, das ist die Seele. Das ist die Funktion, die die Seele hat. Eure Körper sind hochtechnologische, biologische Roboter.

Birgit: Stimmt es, daß es eine erlernbare Fähigkeit ist, Menschen zu hypnotisieren oder handelt es sich bei den Hypnotiseuren um Menschen mit einer Begabung?

JOSUA: Es ist erlernbar. Du mußt einen starken Geist haben, um dem anderen etwas aufzuzwingen. Das ist die Voraussetzung. Die Praxis, wie du es machst, ist erlernbar. Bedenke bitte, daß eine Hypnose auch nur dort möglich ist, wo Körper und Seele die Bereitschaft signalisieren. Viele Seelen machen dieses, um zu zeigen, daß es hier Unterschiede gibt.

Rolf: Also der betroffene Mensch muß damit einverstanden sein?

JOSUA: Ja, nur dann geht es. Du wirst einen hypnotisierten Menschen nie dazu auffordern können, eine Straftat zu begehen. Dieses tut er nicht, wenn er dieses sowieso nicht getan hätte.

Die Hypnose kann ja auf verschiedene Art und Weise angewendet werden. Man kann natürlich dieses Spielchen betreiben, wie ich es eben beschrieben habe, aber es ist auch möglich, daß die Seele in der Hypnose befragt wird. Dann sagt man, daß man die Hypnose zu medizinischen Zwecken einsetzt. Hier arbeitet die Seele direkt etwas auf, was sie dem Körper zwar mitgegeben hat, womit er aber nicht fertig wird. Dieses wird dann in dem Moment verarbeitet.

Dirk: Wäre es aus eurer Sicht legitim, wenn man durch die Hypnose einen Zugang zur Seele schafft, obwohl dieser ja im normalen Leben gar nicht vorhanden ist? Wäre dieses aus geistiger Sicht in Ordnung?

JOSUA: Das ist in Ordnung, ja, weil es hier die Entscheidung der Seele ist, ob sie dieses zuläßt oder nicht. Wenn sie dieses nicht will, dann kann der Hypnotiseur machen, was er will, er würde es nicht schaffen.

Der Körper kann dieses vielleicht für unmöglich halten oder den Dingen skeptisch gegenüber stehen, und hinterher überrascht sein, daß es funktioniert hat, aber es funktioniert nur, wenn die Seele es will.

Rolf: Wie sieht dieses bei Nikotinentzug aus? Kann eine Behandlung unter Hypnose funktionieren, wenn die Seele damit einverstanden ist?

JOSUA: Ja, in Betty’s Fall wäre es aber sinnlos gewesen, weil gerade eure Seelen der Meinung sind, diese Wege alleine zu schaffen. Ihr seid euch eurer Seelen bewußt. Es ist ja nicht so, daß die Seele in euch schlummert. Sie lebt ja, sie ist ja wach. Sie hält nicht nur die lebenswichtigen Emotionen aufrecht, sondern es geht darüber hinaus.

Die Seelen von Spiritualisten kann man zwar hypnotisieren, aber eine Wirkung bringt es meistens nicht. Die Seele weiß, daß sie süchtig ist, und sie weiß, daß sie dagegen angehen kann. Hier nützt auch keine Hypnose. Durch die Hypnose wird der Seele eigentlich erst die Erkenntnis gebracht, daß sie süchtig ist, und sie es besser sein lassen sollte, weil es sie schädigt.

Birgit: Es gibt aber doch durchaus Fälle wie z.B. beim Zahnarzt, wo die Patienten durch Hypnose schmerzfrei behandelt werden können. Das sind positive Aspekte.

JOSUA: Nicht wahr? Weil die Seele in dem Moment den Schmerz nicht empfindet, das heißt aber nicht, daß der Schmerz nicht vorhanden ist, sondern sie nimmt ihn nur nicht wahr.

Dirk: Kann man sagen, daß der Körper beim Zahnarzt oder wo auch immer, nur über seine Sinnesorgane Informationen in Form von elektrischem Strom weiterleitet und erst die Seele macht aus diesem Strom, aus dieser Information, eine Emotion, welche sie bewußt werden läßt?

JOSUA: Genau. So kannst du es rein technisch ausdrücken.

Dirk: Wie fügt sich jetzt der Geist in diesen ganzen Übertragungsapparat ein?

JOSUA: Der speichert dieses. Der Geist nimmt dieses als Erkenntnis auf. Der Geist hat eine sehr große Kapazität. Dagegen sind eure 40 Gigabyte nichts. Der Geist speichert jede kleine Empfindung.

Dirk: Speichert er auch Informationen?

JOSUA: Die Information bekommt er aus der Speicherung der Empfindung. Das gesprochene Wort als Information, so sprichst du es hier an, speichert er. Jedes Wort, welches du sprichst und welches er empfindet, speichert er.

Worte werden aufgenommen. Der Eine nimmt es so auf, der Andere so. Dieses Wort wird im Geist gespeichert und der Geist zieht daraus ein Ergebnis. Nämlich ein positives oder ein weniger positives Gefühl. Vielleicht wertet er es auch als ein negatives Gefühl.

Dirk: Dieses finde ich höchstinteressant.

JOSUA: Moment, lasse mich meinen Gedanken zu Ende bringen: Die Schwierigkeiten, welche wir haben, ist doch, euch mit Worten das mitzugeben, was wir eigentlich empfinden.

Wir haben für manche Empfindungen, die wir euch mitteilen möchten, nicht die richtigen Worte. Also versuchen wir euch die Worte so zu geben, daß ihr sie im Geist speichern könnt und dann aber als Ergebnis das herausziehen könnt, was wir meinen. Dieses ist jetzt vielleicht umständlich erklärt und lang, aber tatsächlich geschieht es sehr schnell.

Ein Beispiel, wie schnell dieses gehen kann, gebe ich dir: Wenn ich jetzt "du Doofmann" sage, dann empfindest du etwas dabei. Du empfindest z.B.: "Gut, das hat JOSUA jetzt gesagt, der meint dieses aber gar nicht so". Jetzt kommt ein wildfremder Mensch zu dir an deinen Arbeitsplatz, du machst eine Tätigkeit und er gebraucht jetzt das gleiche Wort für dich. So empfindest du dieses anders. Nämlich als einen Angriff oder als Rüge oder wie immer du es jetzt gerade bezeichnen willst.

Du hast eine Erkenntnis erlangt. Eine Erkenntnis, daß dieses gleiche Wort unterschiedliche Auswirkungen haben kann. Nehmen wir ein spirituelles Wort: Liebe. Ich sage zu Betty, ich habe dich lieb. Auch diese beinhaltet eine Erkenntnis für sie. Sie weiß, mein Freund JOSUA mag mich. Jetzt sagt Rolf zu Betty, ich liebe dich oder ich habe dich lieb. Dann ist für sie die Erkenntnis eine ganz andere.

Ihr seht also, daß die Worte, die ihr euch sagt, egal in welcher Sprache, unterschiedliche Empfindungen auslösen. Die Schwierigkeit unter euch Menschen liegt darin, daß ihr mit euren Worten, die ihr sagt, manchmal nicht wißt, was der andere dabei empfindet. So verletzt ihr euren Gegenüber, obwohl ihr dieses gar nicht wolltet. Ihr habt es aber getan, weil ihr in dem Moment die falschen Worte benutzt habt.

Diese Situation wird im Geistigen Reich, wenn ihr so zusammen sitzt wie jetzt, nicht geschehen können, weil dort die Emotion untereinander direkt fließt. Das heißt, ihr würdet genau das empfinden, was die andere Seele in dem Moment ausdrückt.

Bedingt aber dadurch, daß ihr im Körper seid und die Emotionen nicht so aufnehmen könnt, kommen hier unterschiedliche Definitionen zur Geltung. Wir versuchen mit euch gemeinsam, euch diese Dinge aufzuzeigen, und ihr lernt, wohl auf Worte zu hören, sie aber in dementsprechende Emotionen einzuordnen. So bekommt ihr Erkenntnisse.

Es ist ein sehr schwieriger Part, in welche Richtung man wandert, wie man geprägt ist, ob man die Aufnahme dieser Worte, Gestiken usw. einfach hinnehmen kann oder ob man in diesen Dingen einen Sinn sieht. Das nennt man dann den unterschiedlichen Charakter des Einzelnen.

Wir wollen hier noch gar nicht soweit gehen, daß wir hier von absichtlichem Verletzen oder absichtlichen Lobhudeleien sprechen, welche man gar nicht so meint. Ich nenne sie immer die geschäftsmäßige Freundlichkeit. All dies sind Dinge, worüber wir gerne noch einmal sprechen können, welche mit dazu gehören.

Das Ziel einer jeden Seele, eines jeden Geistes sollte es sein, die Kommunikation auf Erden untereinander der Kommunikation im Geistigen Reich näher zu bringen: Daß das, was ich sage, der andere auch so auffaßt, wie ich es gemeint habe und nicht wie er meint, wie ich es gemeint haben könnte.

Ihr versucht dieses dann oft mit dem Hinterfragen zu klären, oder ihr nennt es auch Mißtrauen. Ihr seht, es ist ein sehr, sehr tiefgreifendes Mysterium und wenn ihr einmal versucht euch in die Details hineinzuversetzen, erkennt ihr, wie komplex es ist. Doch ihr werdet die Erkenntnis erlangen, wenn Fehler untereinander geschehen, daß diese dementsprechend zu bewerten sind. Ihr werdet merken, daß man gewisse Aussagen nicht immer in eine bestimmte Schublade stecken kann und daß man untereinander eine Grundbasis hat (bzw. braucht), um zu wissen, wie der andere die Worte, welche Emotionen auslösen, gemeint hat.

Ich werde der Bitte nach der Beendigung der Sitzung jetzt nachkommen und das interessante Thema erst einmal an die Seite schieben. GOTT ZUM GRUSS, bitte die Musik.

Wir sprachen JOSUA und all unseren geistigen Freunden unseren Dank aus und wünschten ihnen einen schöne Zeit.

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