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Am heutigen Abend konnten wir den Lichtboten JOSUA in unserer Mitte willkommen heißen. Er meldete sich durch unser Medium Jürgen. Die Durchgaben erfolgten mündlich. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND DER FRIEDE SEI MIT EUCH. (Es erfolgte die allgemeine Begrüßung durch den Kreis.) Öffnet eure Chakren, um die Energien fließen zu lassen, so daß ihr wieder gestärkt seid. Bitte die Rosenblüte aus der Wasserschale nehmen. Wir brauchen das Wasser jetzt, um die Energien für euch zu nutzen. Die Blume soll sie nicht mehr bekommen, sie würde dieses neutralisieren. Lieb gemeint, aber für den heutigen Abend nicht so günstig. Marion: Dann werden wir nachher eine Schöpfkelle holen und jedem ein Glas davon geben. JOSUA: Das wäre sehr positiv. Hallo Dirk. Dirk: Hallo, JOSUA. JOSUA: Wie fühlt man sich jetzt, leichter? Dirk: Die Steine samt Gallenblase sind entfernt. Es geht besser. JOSUA: Keine Gewichtsprobleme mehr, nicht? Dirk: Nein, überhaupt nicht. Es war fast angenehm, und ich möchte mich an dieser Stelle bei euch bedanken. JOSUA: COMANSHU war ganz begeistert, über die Art und Weise wie das heutzutage gemacht wird. Sie hatten damals noch etwas brutalere Anwendungsmethoden. FS: Ja. JOSUA: Wir sind froh, daß wir die Energien in dir soweit stabilisieren konnten, daß dieses doch alles sehr reibungslos über die Bühne ging. Dirk: Ich war immer gut gelaunt im Krankenhaus und dieses erzeugte bei einigen schon ein gewisses Unverständnis. Was mich persönlich betrifft: Noch einmal Danke, ich habe es begrüßt, daß es so gut gelaufen ist. JOSUA: Nichts zu danken, gerne geschehen. Birgit? Birgit: Ich freue mich auf den Urlaub. Ich bin sehr erholungsbedürftig. JOSUA: Nun, wer ist das nicht hier bei Euch. Außer Dirk, der hat ja schon ein paar "Urlaubswochen" hinter sich. Rolf? Rolf: Mir geht es gut. Ich bin zwar müde und kaputt, aber ich kann nicht sagen, daß es mir schlecht geht. JOSUA: Ihr seid alle sehr wetterabhängig, nicht? Ihr seid um diese Jahreszeit andere Temperaturen gewohnt. Stellt euch einmal vor, es wäre hier wirklich warm, dann hätte ich gar nicht kommen können. Ich mag diese Temperaturen nicht so sehr. Rolf: Hier stehen unsere körperlichen Interessen euren Bedürfnissen leider etwas entgegen. JOSUA: Ja. Dirk: Hast du uns jetzt dieses Wetter gebracht? JOSUA: Ich werde mich hüten. Ich werde meine Freunde hier nicht in ein seelisches Chaos stürzen, nur damit ich das passende Wetter habe. Nein, das täte ich nicht. Nun, bei dir Betty habe ich es schon gemerkt. Bis auf das Körperliche geht es dir seelisch soweit ganz gut. Bei dir (Marion) das Gleiche. Gut, zu euren körperlichen Mißständen könnte man sagen, es ist Urlaub angesagt. Das ist aber alles nicht so einfach möglich, solange ihr in der Arbeitswelt steht. Also heißt es hier, daß man versuchen sollte, sich zu regenerieren. Nicht nur die Seele regenerieren lassen sondern auch den Körper, keinen Streß in der privaten Umgebung. Man sollte versuchen, diesen von sich fernzuhalten, solange die Situation draußen so ist. Wenn man Dinge tun muß, die man nicht abwenden kann, dann sollte man diese mit Ruhe angehen. Dann wird alles etwas leichter zu ertragen sein. Das soweit zu den persönlichen Dingen, jetzt könnt ihr mit den anderen Sachen kommen. Marion: A. hat Fragen zu seiner Beziehung: Einerseits ob die beiden sich aus einem vorherigen Leben kennen - sie fühlen, was der andere denkt - und zum anderen, ob es überhaupt einen Sinn und Zweck hat, ob sie überhaupt eine gemeinsame Zukunft haben, weil sie sich noch in einer anderen Beziehung befindet. JOSUA: Er ist hier verzweifelt, weil er keinen Fortschritt sieht. Sie ist eine Seele, die nicht gerne Dinge, welche sie besitzt, einfach aufgeben kann. Sie sieht die Ungewißheit. Auf der einen Seite hat sie eine Beziehung, in der sie sich zwar nicht sehr aber immerhin auch wohl fühlt. A. versucht natürlich, sie an sich zu binden und sie unter Druck zu setzen. Wenn sein Gefühl für sie wirklich so tief ist, muß er ihr die Möglichkeit geben, sich zu entscheiden. Aber nicht unter Druck, die Geduld ist hier der Faktor, den er anwenden muß. Diese Verbindung, die er meint, die sie miteinander haben, hat nichts mit dem Leben im Geistigen zu tun, sondern sie liegen auf einer Schwingungswelle, so möchte ich es nennen. Diese Schwingungswelle ist so tief, daß sie gegenseitig ihre Emotionen empfinden können. Ein Zustand, welcher bei Liebenden oder Verliebten oft zu sehen ist. Das, was ihm vielleicht helfen kann, ist, daß sie sich nicht fremd sind. Aber es ist nicht so, daß hier eine Absprache im Geistigen Reich erfolgte, was diese Beziehung anbelangt. Es ist wohl ein Wiedererkennen vorhanden, aber er sollte sich genau überlegen, ob dieses Wiedererkennen unbedingt die Beziehung für ein Leben ausmacht. Fall Nummer zwei bitte: Dirk: Grüße aus Solingen, von dem Kreis mit "Hades" (siehe auch Protokoll Nr. 26 vom 17.06.2000). Die Kreismitglieder lassen jetzt die Finger von dem negativen Kontakt, bringen aber zum Ausdruck, daß das Medium einige Schwierigkeiten hat. Seine Mutter spielt hier ebenfalls noch eine Rolle. Es gibt große Probleme, und sie wissen nicht, wie sie ihrem Medium helfen können. JOSUA: Wir sind auch hier vor Ort gewesen und haben uns die Sache genau angeschaut. Es ist das eingetreten, was ich befürchtet und auch schon gesagt habe: Das Medium wird (von negativer Seite aus) abgeschottet und ist Hades sehr verfallen. Hier hat Hades wirklich zugemacht, indem er auch die Mutter mit eingespannt hat. Das heißt, die ganze Umgebung, das ganze Haus ist eine feste Burg Hades. Von Seiten der Kreismitglieder einzuwirken, ist unmöglich. Sollten sie es versuchen, so wird die Mutter dieses auszustehen haben. Sie sollten sich hier wirklich distanzieren - schon seiner Mutter zuliebe und seines Kindes wegen - und jeglichen Kontakt abbrechen. D. sollte beginnen, sein Kind zu schützen. Hades ist nicht die Seele, die so schnell aufgibt. Dirk: Ist das Medium nun von uns aufgegeben worden oder hängt dieses damit zusammen, daß er selbst gar nicht dagegen angehen will? JOSUA: Zur Zeit ist es uns nicht möglich, eine Besserung oder Linderung für das Medium herbeizuführen, bedingt dadurch, daß er es nicht will. Das heißt, solange er noch nicht das Gefühl hat, eine negative Erfahrung gemacht zu haben - sagen wir es ganz offen - solange es ihm noch nicht an die Wäsche gegangen ist, wird er keine Hilfe annehmen. Erst nach ein paar negativen Erfahrungen, die er bekommen wird, wird er uns ein Tor öffnen. Solange müssen wir warten. Es ist seine Entscheidung gewesen. Da können wir nichts zu tun. Dirk: Dann ist da noch die Anfrage von der Frau, die trotz langjährigen psychischen Behandlungen immer wieder Stimmen hört. JOSUA: Das Problem ist hier, daß die Hilfe, die ihr in der Vergangenheit gewährt worden ist, eigentlich nicht die Hilfe gewesen ist, die sie gebraucht hätte. Das heißt, sie ist nicht aus ihren Depressionen und von den Attacken aus der geistigen Welt befreit worden, sondern es ist ihr nur unbewußt gemacht worden. Deswegen die immer wiederkehrenden Stimmen. Die Mauer, welche ihr durch Elektroschocks und durch Medikamente gegeben worden ist, kann von der geistigen Seite ohne weiteres durchbrochen werden. Dirk: Was würdest du der Frau raten? JOSUA: Sie allein kann nichts tun. Hier ist nur noch eine Hilfe durch die spirituelle Seite möglich. Sie muß einen Exorzismus mitmachen. Sie muß von diesen Geistwesen befreit werden. Es ist also wirklich eine Besessenheit aufgrund einer Labilität vorhanden. Das Problem bei dieser Frau ist, daß sie ihre Chakren nicht schließen kann. Sie ist ständig offen für diese Geistwesen. Nach dem Exorzismus, nach dieser Verbannung müßte eine sofortige Schließung stattfinden. Dann müßte sie lernen, wie sie sich schließt, und wann sie sich öffnen darf. Bedingt durch ihre Labilität, ihre Instabilität, dadurch daß sie alleine lebt, ist sie natürlich der Gefahr des Rückfalles sehr stark ausgesetzt. Die Geistwesen, die ihre Spielchen mit ihr treiben, sind zudem nicht gerade harmloser Natur. D.h. die Gefahr bei dieser Austreibung oder bei diesem Exorzismus ist für alle Beteiligten sehr groß. Dirk: Schließlich haben wir noch Post aus Indonesien, in der es um das "vererben einer Medialität" geht, wobei ich das Gefühl habe, daß dieses stark auf Dogmen baut. JOSUA: Es ist auf Unwissenheit aufgebaut. Eine Medialität wird nicht vererbt. Eine Medialität hat man, oder man hat sie nicht. Vererben ist das falsche Wort. Die Mentalität der Menschen in Indonesien ist eine andere. Du mußt dieses mit in Betracht ziehen: Die Rituale, die sie meinen durchführen zu müssen, öffnen Tore und Wege für alle (Geistwesen). Medial tätig werden erfordert viel Wissen: Nämlich Wissen, was man will. Das ist die Voraussetzung dafür. Dinge, Kontakte zu vererben ist nicht der richtige Weg. Dirk: Das dachte ich mir auch. Mir ist es ein Bedürfnis hier einen Hinweis zu geben, deswegen habe ich es angesprochen. JOSUA: Gebe den Hinweis, daß man eine Medialität nicht erben kann. Geistwesen können sehen, wo sich ein Medium befindet, ein Geistwesen kann wohl sagen: "In naher Zukunft wirst du als Medium in diesem Kreis tätig sein". Aber sobald Dogmen aufgestellt werden, wie Lernen von Mantras, Meditationen usw., hat das nichts mehr mit medialer Tätigkeit zu tun. Das Medium muß frei für das Geistwesen sein und dieses erreicht es nicht dadurch, daß es über einen längeren Zeitraum weder ißt, schläft, noch trinkt oder sonst etwas tut. Dieses führt nur zur geistigen Umnachtung, so daß hier Dinge geschehen, bei denen sich das Medium nicht mehr bewußt ist, was wirklich geschieht. Wenn er medial tätig werden soll, wenn er diese Gabe hat - ich weiß es nicht, ich bin nicht dort gewesen - so möge er sich bitte darauf einstellen, frei zu sein für das Geistwesen, welches die Arbeit übernehmen soll, ohne die ganzen Zeremonien drum herum. Gute spirituelle Musik, die hilft abzuschalten, um seinen Körper frei zu geben, ist viel wichtiger als alles andere. Birgit: Ich habe hier noch einen Brief von R., er fragt: "Könnte es passieren, daß mir meine (verstorbene) Mutter in einem Traum erscheint? Ich vermisse sie sehr und würde sie gerne noch einmal sehen. Was macht sie gerade? Wann wird sie wieder inkarnieren? JOSUA: Was seine Mutter anbelangt, so kann ich ihm sagen, daß es ihr fast gut geht. Sie bewegt sich im Sommerland, kann sich aber nicht frei bewegen. Warum nicht? Weil der Liebe sie nicht losläßt. Es ist verständlich, daß er seine Mama, wie er so schön sagt, vermißt. Aber wenn ihm doch bewußt ist, daß diese Mama nicht so tot ist, wie es in eurer Welt oft angenommen wird, sondern daß sie nur zu Hause ist, dann möge er sie auch gehen lassen. Sie möchte ihren Weg jetzt weitergehen, so wie auch R. lernen muß, seinen Weg allein zu gehen. Er ist in der Lage dazu. Das heißt nicht, daß er jetzt seine Mutter vergessen soll, aber er muß doch Abstand bekommen. Wenn er diesen inneren Abstand geschafft hat, wenn sie dadurch frei ihre Wege gehen kann und nicht andauernd in seiner Nähe sein muß, weil er dieses sozusagen wünscht, dann wird sie ihm noch einmal im Traum erscheinen und sich von ihm verabschieden. Ich weiß, das sind Worte, die ihm bestimmt nicht gerade gefallen werden, aber es ist die einzige Möglichkeit für ihn und auch für seine Mutter, die Lebenswege weitergehen zu können. Er hat, was sein materielles Leben anbelangt, eine Sicherheit gefunden. Er hat mehr gefunden als manch anderer Junge in seinem Alter. All dies sind Dinge oder Hilfsmittel, die es ihm ermöglichen sollten, sich jetzt von seiner Mutter zu verabschieden und ihr einen guten Weg zu wünschen. Nur dann kann sie das tun, worauf er hofft: Nämlich eine neue Inkarnation angehen. Die Grüße werden wir, obwohl sie dieses beim Niederschreiben des Briefes ja mitbekommen hat, vermitteln. Wir werden versuchen, mit der Mutter zu reden, ihr vielleicht auch von geistiger Seite her die Möglichkeit geben, loszulassen und die Trennung hier ein bißchen zu forcieren. Birgit: Habe ich das richtig verstanden, daß sie aus dem Sommerland heraus noch mit ihm verbunden ist? JOSUA: Ja. Sie kann sich nicht im Sommerland frei bewegen. Sie hängt nicht im Zwischenreich, sie ist im Sommerland, aber sie ist begrenzt innerhalb des Sommerlandes. Sie ist immer noch in seiner Umgebung. Solange er sie ruft und sich gedanklich anhängt, muß sie immer wieder zurück. Selbst wenn ihr Wille noch so stark ist, und sie sich sagt, daß sie jetzt durch die "Tür", zurück zu ihren Freunden möchte, so kann sie es nicht, weil er sie festhält. Das ist nichts Negatives, nur manchmal kann auch die Liebe zu einem Anderen erdrückend sein. Er sollte daran denken, daß er sie irgendwann wiedersehen wird und dann wird er dieses nüchterner betrachten. Er hat all das, was für ihn hier auf Erden wichtig ist, und er möge sein eigens Leben jetzt aufbauen. Dirk: Sind eigentlich jegliche Gedanken zu euch erdrückend oder liegt es an der Art? Ich habe jetzt das Beispiel vor Augen, wenn ich abends im Bett liege und dich grüße, ob dich dieses auch behindert? JOSUA: Nein, hier ist es etwas anderes: Die Grüße, die du mir sendest, kommen an. Deswegen werde ich nicht in meiner Handlungsweise behindert. Wenn du natürlich anfangen würdest, eine Liebe zu mir aufzubauen, in der du ohne mich nicht mehr sein könntest, dann würde dieses schon schwierig werden. Wenn du also ständig nach mir rufen würdest, dann wäre dieses eine Behinderung. Das erwähnte Loslassen hat nichts damit zu tun, daß man nicht mehr an jemanden denken soll, sondern nur die tiefe Beziehung, das Vermissen, muß aufhören. Birgit: Bei mir war eine sehr unruhige, frühere Freundin zu Besuch. Als ich abends ins Bett gegangen bin, hatte ich dann selbst diese Unruhe und das Gefühl, ich werde ohnmächtig. Was war das? JOSUA: Das war folgendes: Wenn grobe und feinstoffliche Schwingungen aufeinander treffen, wenn grobe Schwingungen die Feinstofflichen ständig attackieren, kann dies zu Schwächen führen. Wenn der Feinstofflichere dann körperlich nicht richtig stabil oder erschöpft ist, gibt es einen seelischen Zusammenbruch, gleichzusetzen mit einem körperlichen Zusammenbruch. Das heißt, deine Seele wollte eigentlich nur noch weg, um wieder Kräfte zu bekommen, weg in ihren Bereich, in die Feinstofflichkeit, die sie Dank "unserer Schuld" erreicht hat. Ihr seht, es gibt Probleme, wenn man mit so viel Hektik zusammen rasselt. Das könnt ihr nicht vertragen. Wenn der Körper nicht stabil oder angeschlagen ist, kann dieses schon einmal zu dieser Schwäche führen. Es war so eine Art seelische Flucht, ohne vorher - sozusagen - das Licht überall ausgemacht zu haben. Deswegen das Ohnmachtsgefühl. Rolf: Ist eigentlich das unbewußte "Anzapfen" unserer Reserven von anderen Menschen irgendwie zu vermeiden bzw. müßte uns dieses bewußter werden? JOSUA: Unvermeidbar, außer du hältst dich von allem fern. Was ihr lernen müßt, und zwar immer verstärkter - ist mit diesen Dingen umzugehen und euch rechtzeitig auszuklinken. So schwer es auch ist, diese Dinge dadurch zu vermeiden, daß ich mich weg begebe und eine Auszeit herbei bitte, es ist lernbar. Rolf: Mir kommt es so vor, als wenn man immer erst hinterher feststellt, daß man "angezapft" wurde. Man merkt es erst dann, wenn der Akku auf einmal leer ist. JOSUA: Du mußt dir dieses so vorstellen: Eure Schutzwand ist sehr dick und wenn auf der anderen Seite jemand steht und pickt, so bekommt ihr dieses natürlich nicht gleich mit. Ihr bemerkt es nur, wenn er immer mehr von dieser Wand abgepickt hat. Ab einem gewissen Ausmaß wird es für euch unangenehm. Ihr müßt... - ihr solltet, ihr müßt es überhaupt nicht, ihr könnt ja diesen Weg auch weiter so gehen - ihr sollte also versuchen, rechtzeitig auf die Schwingungen des Anderen zu lauschen. Achtet auf den Körper, und wie er sich verhält. Schaut in die Augen, und ihr werdet feststellen, ob die Schwingung grob, unruhig ist. Ihr könnt euch dann darauf einstellen. Versucht dann diesen Kontakt mit Pausen zu unterlegen. Es ist ja nicht so, daß diese Menschen negativ sind oder vielleicht nicht liebevoll genug. Sie sind einfach anders als ihr in eurer Schwingung. Ihr werdet immer öfter mit solchen Menschen konfrontiert, weil ihr euch in der Schwingung von eurer Umgebung abhebt. Dirk: Manche Menschen sprechen davon, daß unerschöpfliche Energien nachfließen werden, wenn sie den richtigen Anschluß nach "Oben" haben. Das hieße, jemand kann von dir Unmengen an Energie abziehen, und du bekommst sie sofort ersetzt. Wie würdest du diese These beurteilen? JOSUA: Wir werden immer wieder versuchen, euch aufzubauen. Aber das geht nicht frei nach dem Motto: "Du gibst ab, wir stehen dann da und kippen nach." So einfach ist dieses Spielchen nicht. Rolf: Du sagtest irgendwann einmal, wenn wir merken, daß unsere Akkus leer sind, sollen wir zu dir an die Steckdose kommen, dies wäre ein natürlicher, gar nicht zu verhindernder Prozeß. JOSUA: Das ist richtig. Nur, die Energien, die ihr von uns bekommt, brauchen auch eine Zeit, bis sie wirken können. Diese Energien müssen erst einmal zur Entfaltung kommen. Wenn sie immer gleich wieder verbraucht werden, ohne daß sie sich voll entfaltet haben, so ist dieses eigentlich nur die halbe Energie. Dieses geht solange gut, bis es zu dem berühmten Kollaps kommt. Es ist zu relativieren. Es geht nicht darum, daß wir dieses so schnell nicht können, das wäre nicht das Thema, sondern die Frage lautet, wie gut diese Energien verarbeitet werden. Stelle dir vor, du bist körperlich oder seelisch am Ende, und wir geben dir jetzt wirklich die vollen Energien. Du würdest kollabieren, weil du dieses gar nicht so schnell verarbeiten könntest. Das heißt, das Ganze muß dosiert kommen. Wenn nun aber alles sofort wieder verbraucht wird, dann hebt sich dieses auf. Es findet dann keine Steigerung mehr statt sondern eine Senkung. Es geht dir immer schlechter, und wir können dir keine weiteren Energien mehr geben, weil es sonst zum Kollaps kommt. Wir müssen die Zufuhr dann immer mehr reduzieren. Es muß langsam aufgebaut werden. Dieses können wir nur, wenn ihr bereit seid, euch aus diesen Streßsituationen herauszuziehen und Regenerierungsphasen einlegt, in denen ihr dann bewußt die Energien, welche wir euch geben, in euch hinein fließen laßt. Jetzt wirst du mich gleich fragen, wie mache ich dieses: Dieses geschieht in dem Moment, wenn du dich z.B. auf deine neue, schöne Couch setzt, Musik anmachst, einfach all das, was an Schlechtem in dir ist, aus dem Bauchchakra heraus fließen läßt und die neue Energien dann in dir aufnimmst. Du wirst merken, daß es dir danach besser geht. Verbrauche ich viele Energien, muß ich sie bewußt für mich aufnehmen und bewußt in mir fließen lassen. Das Zurückziehen gerade in der jetzigen Situation, in der ihr alle angeschlagen seid, wie ihr selbst sagt, ist wichtig: Alles was in euch ist, hinaus fließen zu lassen, um frische, neue Energien aufzunehmen, so daß die positiven Energien dann auch wirklich in euch zur Wirkung kommen und sich nicht sofort wieder mit den negativen Energien vermischen. Rolf: Ganz wichtig ist es also, erst das Ventil zu öffnen, damit die negativen Energien abfließen können. JOSUA: Wirklich vorstellen, wie du dein Bauchchakra öffnest und alles herausfließt. Jeden Gedanken, alles was kommt, heraus fließen lassen. Irgendwann, das geschieht ganz automatisch, kommt der Gedanke, daß es das gewesen ist. Dann schließe ich mein Bauchchakra und öffne mein Scheitelchakra, um die positiven Energien in mich fließen zu lassen. Ruft uns und euch passiert nichts dabei, denn wir sind es dann, die euch die positiven Energien geben, und wir kontrollieren auch, daß hier nichts Negatives mit hinein fließt oder schlüpft. Rolf: Dieses habe ich bis dahin verstanden. Ich möchte noch wissen, wodurch die Energien vorzeitig verbraucht werden. JOSUA: Durch selbst geschaffenen Streß, nicht durch körperliche Arbeit. Es ist der Streß, den ihr euch, bedingt durch Zeitdruck, selber macht. Dirk: Wir sprachen in der letzten Sitzung davon, daß die feinstofflichen Körper bei dem Geist von uns, der nicht als Charaktereigenschaft inkarniert ist, als Energieformen verbleiben. Wir verhält es sich nun mit den uns umgebenen Energien, wie Äther- und Astralkörper? JOSUA: Es sind Energien, welche sich auch um euch als Mensch befinden. Es sind Energien, die ihr als Äther, Kausal usw. bezeichnet, weil ihr sie nicht so wahrnehmen könnt. Der Ätherkörper ist nichts anderes als die Aura. Die Aura ist, wie soll ich es euch sagen, mehrfach gegliedert. Es ist nicht nur eine Schicht. Die Aura umhüllt euren Körper. Die Aura dient aber nicht zum Schutz des Körpers sondern zum Schutz des Geistes. Hier kann man von unterschiedlichen Energiewänden sprechen. Äther, Kausal usw. Das heißt, der Äther- oder Kausalkörper ist normal nicht zu durchdringen, nur durch die Öffnungen, die er hat. Dirk: Das sind die Chakren. JOSUA: Ja, wenn diese nicht verschlossen sind, sind sie die Öffnungen in der Aura. Sie verbinden den Geist, die Seele mit dem Äußeren. Birgit: Besteht die Brücke zum Ätherleib, zur Aura so wie bei einer Funkverbindung? JOSUA: So ungefähr. Die Stärkung der Aura erfolgt ja nicht nur von der materiellen Seite sondern auch von der geistigen Seite aus. Die Aura zeigt uns z.B. euren seelischen Zustand an. Das heißt, so wie ihr euch fühlt, und so wie es euch geht, so strahlt auch eure Aura in unterschiedlichen Farben. Diese Farben haben ja nicht nur den Zweck, um euch anzuzeigen, in welchem Gemütszustand ihr seid, zumal ihr es selber ja gar nicht seht, sondern sie sind vielmehr für das Geistige Reich, d.h. für euren zurückgelassenen Kausalkörper, für den Aufbau oder die Stabilisierung der Aura. Das ist die geistige Seite, welche hier auf die Aura einwirkt. Wir bezeichnen dieses nicht als Äther und Kausal. Wir trennen die Aura nicht, sondern für uns ist die Aura eins. Ich versuche die ganze Zeit die richtigen Worte zu finden. Ein kleines bildhaftes Beispiel: Wenn eure Aura leuchtet, dann ist das für uns so, als wenn jemand klingelt. Du liegst z.B. im Krankenhaus, dir geht es schlecht, und du drückst auf das Knöpfchen. So ist dieses hier auch zu sehen: Dann können die Geistseelen, welche für dich zuständig sind, dein Schutzpatron, dein Geistlehrer, tätig werden und die Aura stabilisieren und ihr Schutz geben, Energien zuführen, so daß sie standhält. Birgit: Also sind unsere Geistlehrer nicht ständig präsent, sondern reagieren auf die Klingelzeichen? JOSUA: Es ist nicht so, daß sie, so wie es in euren Werbungen gezeigt wird, immer ständig hinter euch herlaufen. Birgit: So ähnlich hatte ich mir dieses schon vorgestellt. JOSUA: Nein, das ist nicht richtig, sonst wäre es ja eine Gängeln und kein selbständiges Gehen. Er ist da, wenn ihr ihn benötigt. Wenn eure Aura leuchtet, kommt er und schützt euch. Bei euch stärker als bei anderen Menschen, denn ihr seid in der Beziehung gefährdeter. Das heißt, er schützt euch solange bis ihr eure Aura durch Meditationen, durch Aufnahme von positiven Energien, wieder stabilisiert habt. Des weiteren zeigt die Aura an, wenn ihr körperliche Probleme habt. Sie zeigt auch an, wenn es soweit ist, daß ihr zu uns zurückkommt. Deswegen gibt es für uns keine Überraschungsmomente. Eure Schutzpatrone, eure Geistlehrer sind für euch zuständig. Sie wachen über euch, so wie eine gute Krankenschwester über einen Pflegefall wacht. Birgit: Wenn ich bewußt Kontakt aufnehme, dann reagieren sie doch auch, also nicht nur auf das, was meine Aura ausstrahlt, sondern auch wenn ich sie rufe. JOSUA: Richtig, wenn du die Kommunikation mit ihnen willst, so findet dieses auch über die Aura statt. Sie kommen oder sprechen dann mit dir über deine Aura. Das heißt jetzt nicht, daß du deine Aura öffnest oder sie dieses tun und hineinschlüpfen. Nein, das ist nicht der Fall. Sie sind außen vor, aber sie sind dann bei dir und kommunizieren mit dir, ohne dabei ihre eigene Sphäre verlassen zu müssen. Birgit: Geschieht dieses auch über Träume? JOSUA: Ja, selbstverständlich. Diese Kommunikation kann auch innerhalb oder in Form eines Traumes geschehen. Wobei diese Träume hinterher für euch sehr schwer zu verstehen sind. Die Gespräche oder Handlungen sind nicht so klar zu definieren (bzw. zu übertragen), wie ihr es auf Erden gewohnt seid. Birgit: Es gibt Träume, in denen ganz klar ein Anfang, ein Ende und Handlungen vorkommen. Sind das Träume, die aus dem Unterbewußtsein kommen oder sind dies Botschaften von dem Geistlehrer? JOSUA: Beides, mal so und mal so. Das kommt immer darauf an, wie wichtig es für dich und deinen Lebensweg ist. Oftmals sind es auch Erkenntnisse, die du in deinem vorherigen Leben nicht vollenden konntest, und die du jetzt auf einmal erlangt hast. Dies sind dann z.B. Träume, die dir bekannt vorkommen, du sagst dann: "Das kenne ich doch schon." Marion: Das gibt es doch auch manchmal im realen Leben, Situationen, Personen, Gesten, bei denen ich ein sogenanntes Déja vu Erlebnis habe, und ich ganz klar sagen kann, daß ich das schon einmal erlebt habe. JOSUA: Das hat nichts mit Erkenntnissen zu tun, sondern das ist vielleicht wirklich nur ein Wiedererkennen einer Situation, die irgendwann einmal stattgefunden hat. Dieses kann auch aus einem vorherigen Leben sein: Eine Umgebung, die im letzten Leben sehr prägnant war, ist hängen geblieben. Versteht ihr? Marion: Aber das kann doch nicht mit den selben Personen passieren, weil ich sie (in ihrer körperlichen Form) doch erst aus meinem jetzigen Leben kenne. JOSUA: Deswegen kannst du doch die Seele erkennen, du siehst den Körper, aber meinst die Seele. Dieses Wiedererkennen im Tagesbewußtsein hat nichts mit Erkenntnissen eines Ziels zu tun, diese erlebt man im Traum. Man träumt Dinge, die man abgeschlossen hat, bei denen die Erkenntnisse, die man gesucht hat und eigentlich schon im letzten Leben durchleben wollte, endlich gefunden wurden. Für euch sind sie oftmals ziemlich verwirrend. Dann gibt es wiederum Träume, die euch auf etwas hinweisen: Auf das, was ist oder auf das, was kommen kann. Situationen, von denen ihr selber wißt, daß sie auf euch zukommen, und ihr es aber vom Körper einfach nicht einordnen könnt, weil ihr dieses auch nicht sollt. Es ist etwas anderes als eine Erkenntnis der Seele, daß z.B. eine Korrektur erforderlich ist. Birgit: Also sind Dinge, die wir klar und deutlich erkennen, Dinge, welche erledigt sind? JOSUA: Ja, du hast dann oftmals ein positives Gefühl. In diesem Fall kannst du davon ausgehen, daß diese Sache erledigt ist. Aber es gibt auch Träume, nach denen du schweißgebadet aufwachst und Angstzustände hast. Dann weißt du, daß du an einer Pforte stehst, die du durchschreiten sollst. Eine Situation, die für dich im letzten Leben schon ziemlich schwierig war, die daneben ging. Es ist eigentlich in dem Moment nichts anderes als die Aufregung, ob du es diesmal schaffst. Der Schwierigkeitsgrad läßt sich an der Angst oder dem Unwohlsein erkennen. Rolf: Dieses seelische Empfinden wird körperlich so übertragen, daß man schweißgebadet und unruhig aufwacht? JOSUA: Der Körper weiß in dem Moment mit diesen Dingen nichts anzufangen. Sie mögen vielleicht sogar schrecklich für ihn sein. Er hat Bilder zu sehen bekommen, die für ihn grausam, erschreckend sind. Sie haben aber nichts mit dem Realempfinden des Körpers zu tun, sondern es ist die Übertragung einer seelischen Empfindung, einer Angst oder einer Aufgeregtheit vor dem Meistern einer Situation, welche dann vielleicht zum Abschluß kommt. Es ist wie bei einer Angst vor einer Prüfung. Es gibt Menschen, die haben Prüfungsängste. Und so kann dieses auch für die Seele sein, weil diese Erkenntnis für sie vielleicht sehr wichtig ist. Ich möchte auch gar nicht weiter erwähnen, wie oft schon Inkarnationen wegen einer Erkenntnis stattgefunden haben. Irgendwann hat jede Seele einmal das Gefühl, daß es reicht, und sie es jetzt endlich wissen will. Dann passiert es, daß sich diese Dinge durch einen Traum symbolisieren. Rolf: Dann gibt es ja noch Nächte, Jürgen erwähnte dies einmal, nach denen man ausgeruht und entspannt am anderen Morgen aufwacht, aber keine Erinnerungen oder Träume mitbringt. War die Seele in diesem Fall dann bei euch im Geistigen Reich? JOSUA: Wenn es wirklich so ist, daß die Seele sagt, daß sie ins Geistige Reich gehen will, um sich zu regenerieren, dann ja. Die Seele kann sich "verabschieden". Das sollte sie aber nicht tun, dieses gleich dabei gesagt, wenn der Körper durch das Tagewerk oder sonstige Situationen geschwächt ist. Der Körper ist in diesem Fall mit der eigenen Verarbeitung von Situationen, mit seinen Bewußtsein sehr beschäftigt und braucht hier die Hilfe der Seele. Das seelische Zurückziehen ist dann möglich, wenn die Seele sehr "down" ist, wie ihr immer so schön sagt. Diese Möglichkeit besteht. Man fühlt sich körperlich gut, aber seelisch hängt man total daneben. Die Seele braucht dann wieder Frische. Dann kann sie sagen, daß sie sich heute Nacht zurückzieht. Sie stellt dann aber den Körper ruhig. Das heißt, er schläft traumlos. Die Seele läßt dies nicht über ihren Körper ergehen. Die andere Möglichkeit ist, daß sie sich nicht zurückzieht, weil die Seele geschwächt ist, sondern aus einem Lustempfinden z.B. an Diskussionen heraus. Auch dann ist es so, daß der Körper keine Träume bekommt oder verarbeiten muß, sondern ruhig gestellt ist. Rolf: Kann Jürgen dieses wirklich so steuern? JOSUA: Ja, er kann das. Dieses kann er nicht, weil er das alleine macht, sondern weil er hier den Kanal hat. Rolf: Das heißt, man sollte nicht versuchen, dieses nachzuahmen? JOSUA: Wenn ihr dieses versucht, könnt ihr es euch erleichtern, indem ihr euren Körpern zeigt oder lernt zu sagen, daß ihr euch heute Abend zurückziehen wollt, nicht weil ihr fertig seid, sondern weil ihr einfach mit den Freunden diskutieren wollt, und daß ihr wiederkommen werdet. Wenn man seinem Körper diese Sicherheit, das Vertrauen, daß er nicht alleine ist, geben kann, so wird er dieses ohne weiteres akzeptieren. Es ist ein Erziehungssache. Rolf: Wie wäre dieses körperlich umzusetzen? JOSUA: In dem du sagst: "Hör zu, Seele, wenn du gerne möchtest und heute Abend noch in die "Disco" gehen willst, so kannst dieses ruhig machen. Gehe ruhig. Ich werde schlafen, mich erholen und ausruhen." Du wirst merken, wenn deine Seele nicht da ist, dann werden dich die Dinge, die um dich herum sind, nicht stören, denn dann bist du behütet. Marion: Ich stelle mir gerade das mit der Disco vor: Ich denke, das ist eher etwas, was den Körper anspricht und nicht die Seele. JOSUA: Na ja gut, hier zählt die Kommunikation und das Baden in der Schwingung. Rolf: Es wäre zumindest einmal einen Versuch wert. JOSUA: Jeder von euch kann dieses. Es wird nicht sofort funktionieren, und es ist hier wieder eine Frage des Vertrauens. Das Vertrauen muß erst aufgebaut werden. Es muß die Gewißheit vorhanden sein, daß du es auch wirklich so meinst. Manche denken dies vielleicht so, sind aber vom Körper her ganz anderer Meinung. Rolf: Wir sprachen beim letzten Mal über den Heimgang: Wenn die Seele den Körper endgültig verläßt, folgt der Tunnel und das Licht. Nun ist es ja so, daß wir keine materiellen Sehorgane mehr besitzt, um den Tunnel zu "sehen". Empfinden wir ihn dann? JOSUA: Du empfindest den Tunnel, und dieses Empfinden ist für dich gleichzusetzen mit einem Sehen. Rolf: Wenn ich jetzt meine Augen schließen würde, käme die "Helligkeit", welche ich dann sehe, diesem in etwa gleich? JOSUA: Genau, nur klarer, nicht verschwommen sondern deutlicher. Genauso stark wie du jetzt Dinge mit deinen materiellen Augen wahrnimmst, siehst du dann mit deinem geistigen Auge. Rolf: Du sprachst auch davon, daß nach dem Karmischen Rat im Sommerland ein Verarbeiten stattfindet und stückchenweise die im Geistigen Reich verbliebenen Essenzen zugeführt werden. Kann es sein, daß man, obwohl man noch nicht an das gesamte Bewußtsein angeschlossen ist, sich trotzdem schon entschließt, wieder zu inkarnieren? JOSUA: Wenn z.B. innerhalb deines letzten Lebens noch Situationen offen oder unvollendet sind, dann entscheidest du dich sofort, ja. Du mußt den Anschluß an das Wissen bitte so sehen: Was du von Drüben, wie sagst du, an Input bekommst, ist ja vollendet. Aber es sind andere Erkenntnisse als die, welche du jetzt genommen hast. Du wirst nur die Erkenntnisse, die du in diesem Leben, in dieser Inkarnation erhalten hast, zu dem alten Wissen hinzufügen, und zwar nur die Erkenntnisse, die auch wirklich für dich abgeschlossen sind. Was offen ist, muß ja noch vollendet werden. Oder was begonnen wurde, muß noch beendet werden. Das heißt also, daß du, wenn du dich im Sommerland befindest, nicht dein gesamtes Wissen bekommst, sondern dieses gesamte Wissen rufst du Stück für Stück ab, solange bis du auf einen Punkt stößt, bist du halt rufst, weil hier die Erfahrungen des letzten Lebens noch nicht in dein altes Wissen mit hinein passen. Es fehlt noch etwas. Die Vollendung fehlt noch. Hier ist noch eine Korrektur zu durchleben. Dann kommt es darauf an, wieviel du von deinem letzten Leben mit in dein Gesamtwissen einfließen lassen kannst. Nach dieser Menge entscheidet sich die nächste Inkarnation. Je mehr Gemeinsamkeiten in dein Gesamtwissen hinein fließen, um so mehr Sphären durchwanderst du. Je größer deine Erkenntnis, um so größer deine Reife. Du wirst in eine Sphäre gelangen, wo das, was dir noch fehlt, teilweise im Geistigen Reich durch Aufgaben erlangt werden kann. Aufgaben, die dir dann zugeführt werden, die du übernimmst, in denen du über das Verhalten anderer Menschen die letzte Essenz erhalten kannst. Betrachte es auch hier bitte so: Es geht um grob und fein. Grobe Erkenntnisse müssen durch Inkarnation erreicht werden. Den Feinschliff, also feine Erkenntnisse, kannst du im Geistigen Reich erlangen. Sie dauern länger, das ist keine Frage, weil der Geist penibler ist. Oftmals muß er auch länger suchen, bis er die kleinste fehlende Information gefunden hat. Rolf: Wie müssen wir uns das Abrufen des Wissens genau vorstellen? JOSUA: Das Abrufen findet in der Form statt, daß ihr die Erkenntnisse des letzten Lebens mit einbaut. Paßt auf! Beispiele sind immer gut: Du baust ein Bild zusammen, ein Puzzle, aber ohne Vorlage, ihr seht nicht, welches Bild sich ergeben wird. Ihr fügt immer ein Teil hinzu, und jedes Teil läßt euch etwas mehr erkennen, was dieses Bild sein könnte. Jedes Teil, welches ihr sucht und welches dann paßt, ergibt neue Erkenntnisse, bis das letzte Teil, das ihr hinein setzt, das Bild klar erkennen läßt. Ihr könnt zwar, je weiter das Bild wächst, vorher schon einiges erkennen, aber es fehlen dennoch Teile, um es zu vollenden. So, und dies ist das Wissen, welches ihr habt und welches ihr dazu bekommt: Abrufen kannst du deinen vergangenen Lebensweg, dieses Wissen bekommst du wieder, es ist z.B. das Bild, das schon zu einem Viertel zusammen gesetzt ist. Bringt ihr dann ein oder zwei neue Puzzleteilchen nach der Inkarnation mit zurück, die ihr hinzufügen könnt und die auch passen, wird eure Erkenntnis größer. Habt ihr aus eurem Lebensweg ein Puzzleteil gefunden, das rechts oben in die Ecke paßt, so daß ihr z.B. schon einen Himmel und Wolken erkennen könnt, nehmt ihr jetzt nicht die links unten gebaute Wiese zur Kenntnis. Versteht ihr? Das heißt, du nimmst das, was du im Moment brauchst. Du bist dir bewußt, wo du das Puzzle diesmal angesetzt hast und läßt das, was du an anderer Stelle gebaut hast, erst einmal außer acht. Dieses verändert sich in dem Moment, je mehr das Bild sich der Vollendung nähert. Dann nimmst du schon das ganze Bild wahr, weil du etwas erkennen kannst: "Ach, jetzt weiß ich, was es werden soll." Rolf: Lasse uns ruhig einmal bei diesem Beispiel bleiben. Ich versuche jetzt einmal, diese Darstellung zu ergänzen. Mein letztes Leben ist z.B. ein grüner Eimer, in welchem sich Puzzleteile zur Wiese befinden. Und dann ist da ein blauen Eimer symbolisch für das, was sich im Geistigen Reich an Essenzen befindet. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann nehme ich erst einmal alle Teile aus dem Eimer. JOSUA: Du hast keinen blauen Eimer mit Puzzleteilen, sondern das ist schon ein angefangenes Bild im Geistigen Reich. Birgit: Das ist wie das angefangene Puzzle auf dem Brett unter dem Bett. JOSUA: Ein gutes Beispiel. Beim Betrachten des angefangenen Bildes, sagtest du, daß du dieses Mal z.B. den Himmel etwas mehr ausarbeiten willst. Dann inkarnierst du und suchst die Puzzleteile, die zum Himmel passen. D.h. du suchst nicht die Teile, welche zu der Wiese gehören, weil du der Meinung bist, jetzt erst einmal am Himmel weiter arbeiten zu müssen, bevor du im unteren Teil wieder weitermachst. Die Wiese ist erst einmal abgeschlossen, und du möchtest jetzt gerne den Himmel bauen. Dieses sind ja nur Beispiele. Deswegen sagst du, du brauchst für den Himmel blaue Teile. Vielleicht kommen ja noch Wolken oder eine Sonne dazu. Also könntest du auch noch gelbe und weiße Teile dazu suchen. So inkarnierst du, und versuchst diese Teile zu finden. Um bei diesem Beispiel zu bleiben, es gefällt mir ausgesprochen gut, ist es doch nichts anderes seit der Spaltung. Seit der Abspaltung liegt doch euer geistiges Bewußtsein in vielen kleinen Teilen dar, und eure Aufgabe ist es, diese Teile wieder zusammenzufügen. Ihr habt bei diesem Zusammenfügen ein System oder ein soziales Umfeld, von dem ihr wißt, daß ihr in ihm die passenden Teile wiederfinden könnt. Wenn ihr zurückkommt, dann ist es euer Bestreben, diese Teile anzufügen. Ihr seht euch das Bild an und nehmt die Ecke, wo es zusammengefügt werden muß, wo diese Teile passen und hingehören: Nämlich in den Himmel, alles andere ist für euch erst einmal nebensächlich. Wenn ihr dann alle Teile des Himmels gefunden habt, und er ist fertig, so wird für euch die Frage entstehen, wo ihr weitermacht, ob ihr euch jetzt dem Baum, welcher sich auf der Wiese befindet, zuwendet. Marion: Der dann vielleicht die Verbindung zwischen dem Himmel und der Wiese darstellt. JOSUA: Richtig. Dann werdet ihr wieder anfangen, von dem gesamten Bild, von dem gesamten Bewußtsein, euch einen weiteren Abschnitt zu nehmen. Das heißt also, bis ihr das gesamte Wissen erhaltet, müßt ihr das Bild (und seine einzelnen Abschnitte) erst einmal fertig haben. Dirk: Das heißt, das Gesamtwissen ist vorhanden, aber es ist für mich nicht greifbar, weil es durcheinander gebracht wurde? JOSUA: Es ist ein Chaos. Dirk: Selbst wenn ich ins Geistige Reich zurückkomme und an dem, was ich weiß, angeschlossen werde, weiß ich im Grunde genommen immer nur einen Ausschnitt. Ich weiß nicht, warum eine Abspaltung stattgefunden hat, und ich weiß nicht, woher ich komme. Dies alles ist für mich in verschieden Teilen noch unergründlich? JOSUA: Es ist auch für dich irrelevant. So wie du das Puzzle hast, fragst du nicht danach, wer das auseinander gebracht hat, sondern du widmest dich der Aufgabe, die du lösen willst. Die Aufgabe, welche dir hier gestellt ist. Rolf: Dann kann es doch sein, daß man nach einer Inkarnation überhaupt keine Essenz, kein Puzzleteil mitbringt. JOSUA: Richtig, das will ich damit sagen. Wenn dieser Himmel noch nicht vollendet ist, so wirst du dich nur auf ihn konzentrieren, und du wirst jedes Teilchen suchen, bis er vollendet ist. Es kann sein, daß du manchmal nur ein Teilchen, welches du mit herüber bringst, hinzufügen kannst. Dann gehst du wieder auf die Suche für das nächste Teil. Es wird Inkarnationen geben, wo du mehrere Puzzleteilchen hintereinander findest, und es wird welche geben, wo du gar nichts findest. Es kann auch sein, daß du Teile findest, welche du noch gar nicht verwenden kannst. Diese läßt du erst einmal liegen. Sie sind unvollendet. Sie passen noch nicht. Sie müssen später eingesetzt werden. Siehe es so, du hast hier eine Aufgabe nicht vollendet, nur angerissen, dann heißt das, das vielleicht zu dem Puzzleteil, welches du mitbringst, vielleicht ein Mittelteil noch fehlt, um an das große Bild mit anzuknüpfen. Fakt ist, du fragtest nach dem Abrufen des Gesamtwissens, was du schon gebaut hast, ist dein Gesamtwissen. Das ist dir gegenwärtig, aber du greifst nicht auf das Gesamtwissen zurück, sondern nur auf das, was du gerade am Basteln oder Bauen bist. Dieses wird in dem Moment für dich klarer und deutlich. Während das restliche Wissen, das du bisher gebaut hast, zwar für dich vorhanden ist, aber nicht die momentane Wichtigkeit beinhaltet. Das Anschließen an das Gesamtbewußtsein ist das, was du bis dahin zusammengesetzt hast. Gesamtbewußtsein bitte differenzieren! Es hat nichts mit dem vollendeten Bewußtsein im Kollektiv zu tun, sondern hier bedeutet Gesamtbewußtsein, was du hast. Rolf: Die individuelle Erfahrung. JOSUA: Ja, dein individuelles Gesamtbewußtsein. Dieses ist anders als das von Birgit und Dirk. Es sind keine großen Unterschiede, aber es ist einer vorhanden. Dirk arbeitet rechts in der Ecke und du in der Linken. So, das heißt, was du bis dahin als Gesamtbewußtsein hast, darauf hast du einen Zugriff, aber du rufst nur das ab, was für dich in dem Moment wichtig ist, woran du gerade arbeitest. Das ist dieses langsame Zuführen. Dirk: Gibt es auch Teile, welche ich wieder zerstöre, wo ich das Puzzle also wieder auseinandernehme? JOSUA: Nein. Birgit: Habe ich denn Einfluß auf die Gestaltung des Bildes? Kann ich es verändern? JOSUA: Das Bild ist festgelegt. Das Bild ist nichts anderes als die Rückkehr zum Kollektiv, und dieser Weg ist festgelegt. Es ist ein Gesetz, welches nicht verändert werden kann. Allerdings ist es ein Bild, welches ihr im Vorfeld nicht kennt. Es ist euch nicht bewußt, ihr wißt nur, daß dieses Bild zusammengesetzt werden muß. Auch hier ist es wie im wirklichen Leben so, daß der Anfang am schwierigsten ist. Das heißt, der Weg aus dem Negativen heraus, ist der schwerste. Man muß erst einmal den Rand bauen, nicht? Rolf: Noch einmal zurück zum individuellen Gesamtbewußtsein. Es ist also für mich nicht wichtig zu sagen, daß ich mein Gesamtbewußtsein brauche, um zu sehen, wie weit ich bin, oder wo ich stehe. Solange ich noch auf dem Weg bin, interessiert mich das Gesamtbild gar nicht. JOSUA: Genau. Irgendwann wird das Bild, werden die ungeklärten Teile, eine Form ergeben, in der du etwas erkennen kannst. In dem Moment wird das Gesamtbewußtsein für dich wichtig, und du wirst es als etwas Gesamtes wahrnehmen, weil du dann eine Erkenntnis hast: "Ah, das soll es werden". Dann wird es leichter für dich sein, weitere Puzzleteile zu finden, weil du dann genau weißt, was du suchen mußt, um das Bild zu vollenden. Vorher ist es schwieriger. Auch hier das Beispiel: Wenn ihr euch an ein Bild mit Himmel erinnert, dann werdet ihr wissen, daß z.B. ein blauer Himmel feine unterschiedliche Farbtöne haben kann. Es kann dann sehr, sehr schwer sein, Teile zu finden. Ihr habt alle schon mal gepuzzelt und wißt, daß Teile gleich aussehen können und trotzdem anders sind. Während das Motiv selbst sich schneller zusammenpuzzeln läßt. Ich wißt wie ein Baum aussieht, und ihr wißt, welche braunen Puzzleteile ihr dazu braucht. Der Stamm ist schnell gebaut, aber all das, was darum herum ist, die Wiese, der Himmel, die dauern länger, die müssen erst einmal gebaut, gesammelt werden. Das ist der Weg. Du könntest jetzt sagen, daß du erst den Baum bauen willst, aber diese Entscheidungsfreiheit habt ihr nicht. Dirk: Wenn Puzzleteile etwas mit Erkenntnissen zu tun haben, wofür würde dann symbolisch der Baum stehen? JOSUA: Der Baum wäre in dem Moment die Vollendung. Das heißt, diese Erkenntnisse sind erlernbar im Geistigen Reich. Dafür brauchst du keine Inkarnation, sondern du kannst durch Hilfen, durch Geistlehrertätigkeiten, durch das, was CABUCLO oder ich tue, die Puzzleteile finden. Wir finden unsere Puzzleteile durch euch. Dirk: Tauscht ihr auch untereinander Puzzleteile aus? Du sprachst eben davon, daß Rolf z.B. an der linken Ecke arbeitet, und ich an der rechten Ecke. Da kam mir sofort der Gedanke, ob es möglich ist daß wir beide unsere Teile zusammenfassen können. FS: Geht nicht JOSUA: Nein, weil jedes Bild von Jedem anders ist. Der Unterschied ist gering, aber er ist da. Du kannst nicht sagen: "Ich habe hier ein Puzzleteil mitgebracht, kann es aber nicht gebrauchen. Möchtest du das haben." So geht es nicht. Birgit: Wenn unsere sechs Bilder einmal fertig sind, ergeben sie dann ein großes Neues? JOSUA: Ein großes komplettes Bild. Ihr seid ein Kreis. Marion: Das kann ich mir irgendwo nicht vorstellen, denn jeder hat doch irgendwo seine eigenen Erfahrungen, seine eigenen Erkenntnisse. JOSUA: Auch hier wieder das Beispiel: Ich sprach eben von dem Bild der einzelnen Person, von dem Bild, welches Rolf, Birgit usw. zusammenbaut. Betrachtet dieses jetzt eine Stufe höher, nämlich: Eure Bilder müssen wieder in ein größeres Bild hineinpassen, in das Gesamtbild des Kollektivs. Das wird dann ein Bild, wo alle Bilder zusammenfließen, und es entsteht etwas Wunderbares Dirk: Dann habe ich das auch mit der Zusammenfassung verstanden. Es wäre ja schön, wenn man bei unseren Puzzleteilen schon erkennen könnte, wo sie später einmal zusammengefaßt werden. JOSUA: Sagen wir es so. Vielleicht sucht oder bastelt ihr sechs zur Zeit an eurem Himmel, und die Farbe Blau ist sich doch sehr ähnlich, nicht? Das einzige, was euch unterscheidet, ist vielleicht manchmal die Paßform. Deswegen ist dein Weg zwar gleichzusetzen mit dem von Rolf, nicht nur von ihm, sondern von allen Kreismitgliedern, aber trotzdem anders. Er ist individueller. Lassen wir es erst einmal so stehen? Ich merke, daß die Kräfte nachlassen. Dirk: Gut, dann habe ich für den heutigen Abend keine weiteren Fragen. JOSUA: Dann werde ich mich auch schnell zurückziehen, damit
ihr euch regenerieren könnt. Trinkt das Wasser. Es hilft euch.
Ihr werdet euch wundern. Ich wünsche euch eine gesegnete Zeit.
Birgit, einen geruhsamen Urlaub, erhol dich gut. Allen anderen wünsche
ich viel Kraft. Nehmt die Energien, die wir euch geben, auf,
bewahrt sie und setzt sie nutzvoll ein. Damit GOTT ZUM GRUSS.
Bitte die Musik. |