zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 26 vom 17.06.2000 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Nach einleitender Musik fand der Austausch der Wesenheiten statt. Durch unser Medium Jürgen meldetet sich der Lichtbote JOSUA. Die Durchgaben erfolgten mündlich.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND DER FRIEDE SEI MIT EUCH. Wollen wir die Musik noch einmal spielen?

Marion: Das können wir gerne machen.

JOSUA: Ja, bitte. Dirk?

Dirk: Guten Abend JOSUA.

JOSUA: Alles im grünen Bereich, seelisch?

Dirk: Du siehst meine Seele, so denke ich, wohl besser als ich. Was die Kolik betrifft, ist das Schlimmste überwunden. Die Steine werde ich mir entfernen lassen, so das spätestens dann wieder ein grünes Licht am Horizont erstrahlt.

JOSUA: Das ist gut. Wenn du diese Dinge positiv angehst, so werden sie auch positiv zu Ende geführt werden. Nicht die Krankheit in den Vorgrund schieben und sich daran, sozusagen, melancholisch aufhängen. Das ist schon in Ordnung so. Schön. Birgit?

Birgit: Mir geht es gut.

JOSUA: Dir geht es gut. Rolf?

Rolf: Es geht wieder etwas besser.

JOSUA: Du stabilisierst dich wieder, nicht? Deine Emotionsschwankungen gefallen mir aber noch nicht so. Bedingt durch Gefühlsschwankungen legt man natürlich viele Dinge für sich parat, die dann weh tun könnten, trotzdem sie vielleicht gar nicht so sind.

Rolf: Die mir weh tun können?

JOSUA: Ja, es scheint oftmals so, wenn man seelisch angeschlagen ist, bedingt durch einzelne Faktoren wie z.B. Streß im materiellen Leben, Wetter oder die gewaltige Sonneneruption, die auf euch niedergekommen ist und die sehr stark dazu beigetragen hat, daß man depressiv werden kann. Dann finden schnell Faktoren Einlaß, die man sonst abblocken könnte.

Du und auch alle anderen, bitte, solltet euch darüber bewußt sein, daß diese Strahlung, die auf euch getroffen ist, euch in euren Emotionen, das heißt, eure Aura sehr belastet hat. Ihr müßt jetzt wieder beginnen, sie zu stabilisieren und zu festigen. Dein Weg, wie ich es schon sagte, ist aufstrebend, aber es kann schnell durch manche Dinge passieren, daß dieser Gleichfluß gehemmt wird.

Rolf: Das habe ich gemerkt, ja.

JOSUA: Bitte passe hier etwas auf und lege nicht alles auf die Goldwaage. Ich denke, daß jeder von euch auf die eine oder andere Art hier wirklich einige Erfahrungen in den letzten Tagen gemacht hat, die ihn emotional angegriffen haben. Dinge, die daneben gingen usw., manchmal auch nur Kleinigkeiten. Wenn man sie im nachhinein betrachtet, hätte man ihnen gar nicht so eine Beachtung geschenkt. Und wie geht es dir?

Betty: Körperlich geht es mir eigentlich ganz gut. Auf der Arbeit ist viel Streß, aber das bekomme ich in den Griff.

JOSUA: Doppelbelastung, nicht wahr? Die Aufgabe als Sprecherin für deine Kolleginnen verlangt viel Verantwortung beiden Seiten gegenüber und das ist nicht einfach.

Betty: Das merke ich immer wieder.

JOSUA: Seelisch, mein Mädchen?

Betty: Nicht so gut.

JOSUA: Auch hier für dich das Gleiche gesagt: Viele Dinge stürmen natürlich auf dich ein, denen du jetzt einen ganz anderen Stellenwert beimißt, als wenn diese Stabilität vorhanden wäre. Schließen ist nicht die richtige Vorgehensweise. Es ist wohl wichtig, negative Dinge nicht an sich heran zu lassen, aber man muß sich nicht verschließen. Und dir zu meiner Rechten?

Marion: Gut, zwar bin ich körperlich auch etwas angeschlagen, aber ansonsten gut.

JOSUA: Ja, bis auf ein paar Kleinigkeiten, die auch bei dir hier den gleichen Ansatz finden, würde ich sagen, ist es erst einmal in Ordnung.

Marion: Auch noch herzlich Grüße aus Bochum. A. geht es sehr gut. Sie hat zur Zeit eine Praktikantin in ihrem Laden, die Erfahrung mit der Planchette (ein Gerät mit dem Jenseitige - insbesondere aus dem Zwischenreich - geschriebene Worte übermitteln) hat. Dieses stellt für sie kein Problem dar, sondern für sie ist das Problem, daß sie nicht genau weiß, wie sie sich der Praktikantin gegenüber verhalten soll bzw. ob ihr evtl. noch ein zusätzlicher Schutz gewährt werden kann. Die Praktikantin hatte wohl negativen Anschluß, wobei sie auch bedroht wurde.

JOSUA: Sie braucht hier keinen Schutz, sondern sie soll ihr die Hilfe reichen. A. hat doch die Möglichkeit, diesem Kind zu helfen. Es ist doch die reine Unwissenheit: Auf der eine Seite macht das Mädchen spiritistische Sitzungen, glaubt aber nicht an ein Weiterleben nach dem Tod und an Gott, dafür aber an den Teufel. Hier ist doch wohl Aufklärung notwendig.

Wenn sie ihre Konzentration darauf richtet, diesem Mädchen wieder den Halt zu geben, den es braucht, um den irdischen Weg gehen zu können, dann ist das eine gute Aufgabe und lenkt sie von anderen Dingen ab. Sie soll nicht beginnen, sich jetzt gegen ihre Außenwelt abzuschotten, sondern sie wird hier mit Dingen konfrontiert, die sie auch bestehen und bewältigen kann. Die Aufgabe mit dieser Praktikantin ist für sie lösbar.

Marion: Sie sagt, daß sie das auch als eine Art Prüfung betrachtet.

JOSUA: Sie bewertet diese Dinge schon wieder zu hoch. Es ist nicht anderes als eine Möglichkeit, spirituell, sozial tätig zu werden.

Das Spirituelle beinhaltet nicht nur mediales Schreiben oder Sprechen, sondern es beinhaltet auch das Leben. Und hier besteht die Möglichkeit einer Seele zu helfen, die eine Negativerfahrung gemacht hat.

(In einem Brief, einer weiteren Anfrage, wurde uns von einem Kreis aus Solingen u.a. folgendes geschrieben: "Wir haben öfters Séancen abgehalten und mit Geistwesen [Anm.: aus dem Zwischenreich] interessante Themen gehabt. Unser Medium stellte den Kontakt mittels Planchette her. Doch eines Tages sagte unser freundliches Geistwesen, mit dem wir über mehrere Monate Kontakt hatten, daß der "Leibhaftige" kommt. Es meldete sich ein Geistwesen, welches sich als Hades ausgab, als Satanas. Wir brachen ab. Bei den nächsten Kontaktversuchen meldete sich seitdem nur ein Geisteswesen, eben dieser. Darüber hinaus, fühlt unser Medium sich von diesem Hades irgendwie verfolgt, d.h. sein Licht ging abends an und aus, eine CD spielte rückwärts, und es erklang eine dunkle Stimme. Dann dachten wir, es wäre ein Foppgeist und hielten doch noch mal den Kontakt aufrecht. Er ließ nicht davon ab, daß er der Satan ist. Er wollte uns unter Versprechen von Macht und Reichtum dazu anstiften, an ihn zu glauben und für ihn ein schwarzmagisches Buch zu bergen.")

JOSUA: So ist es auch bei D., (bei dem Solinger Kreis), nämlich wenn Menschen Dinge beginnen, ohne vorher etwas zu wissen. Das heißt, ohne die göttlichen Gesetze in Betracht zu ziehen. Ich kann mich nicht einfach auf Gutgedeih hinsetzen und sagen: "Jetzt erscheint ihr lieben Geister und fangt mal an". Es gibt ein schönes Werk, welches den Spruch beinhaltet "Die Geister, die ich rief, werde ich nicht mehr los". Hier ist es genauso: Wenn ich nicht um den Schutz des Positiven Geistigen Reichs bitte, dann wird er auch nicht gewährt werden können. Somit bin ich dann den Mächten als Spielball ausgesetzt. Dieses Beispiel ist doch wohl bedeutend dafür, was sich hier für Existenzen melden.

Es ist ja noch gut, daß er den Kontakt zu mindestens für fragwürdig hält und geschrieben hat. Auf der anderen Seite ist es natürlich auch ein Beispiel dafür, wie abhängig Menschen werden können, wenn sie diesen Geistwesen verfallen. Das Geistwesen, welches sich hier HADES nennt, hat Möglichkeiten, dieses Medium zu verführen und zu traktieren. Wichtig für D. ist es jetzt, sein Kind zu schützen. Dieser HADES will das Kind!

Beim Kind selbst ist überhaupt nicht vorausschaubar, ob es medial ist oder nicht. Natürlich ist es in diesem Alter für negative Mächte, Geistwesen sehr kostbar, denn es ist rein, und sie würden sich gerne dieser Seele bemächtigen.

Es ist wichtig, daß sie diese Dingen sofort sein lassen. Daß sie - als allerwichtigsten Aspekt - erst einmal um den Schutz und die Hilfe des Positiven Geistigen Reichs bitten, sich also zusammensetzen, einen Kreis bilden und um den Schutz des Positiven Geistigen Reichs bitten. Keine Planchette anfassen! Nicht als Medium zur Verfügung stehen!

Hier gilt das Gleiche wie damals für A. (siehe auch Sternenlicht Protokoll Nr. 22 vom 29.01.2000). Nur ist es diesmal extremer. Es wird schwer für das Medium sein, sich von diesen Dingen wieder lösen zu können. Ohne die Hilfe der anderen wird dieses schon gar nicht möglich sein.

Alle guten Anfänge, die sie hatten, sind der normale (spiritistische) Weg. Auch die Fragen, die sie stellten. Nur positive Geistwesen werden Fragen, die sie nicht beantworten können, weitergeben an Geistlehrer. Während negative Geistwesen diese Dinge natürlich an ein größeres, negatives Geistwesen weitergeben, das dann beginnt, die Situation für sich auszunutzen. Je mystischer der Name, um so mehr Druck setzt er dahinter. Ich weiß nicht, ob der Kreis die griechische Mythologie kennt. Der Name HADES sagt ja wohl genug aus, um die ganze Sache ab sofort an die Seite zu legen. Er offenbart sich ja noch in der Form und sagt welche Dinge er eigentlich vor hat, nämlich die des Seelenfangs. HADES war in der griechischen Mythologie nichts anderes als der Seelenfänger des Herrn der Unterwelt.

Marion: Wie kann sich ein unerfahrener Kreis vor so einem negativen Anschluß schützen? Das Problem ist ja, daß Unwissenheit vorhanden ist.

JOSUA: Die Bitte um den Schutz des positiven Geistigen Reichs. Man kommuniziert, es ist doch das Denken, nicht die Worte sondern der Wunsch: "Ich möchte nur", lasse es mich banal sagen, "die 'weiße Magie' ausüben. Ich möchte nur das Spirituelle erlernen. Ich weiß, daß ich als Anfänger den spiritistischen Weg gehen muß, weil das Wissen fehlt".

Was sie erst einmal lernen müssen, ist umzudenken, zu unterscheiden zwischen positiv und negativ. Nur wenn der Wunsch vorhanden ist, nur mit dem positiven Geistigen Reich zu kommunizieren, kann auch der Schutz aufgebaut werden. Es muß auch eine Kontrolle innerhalb dieser Menschen, dieses Kreises bestehen, welcher die Antworten nicht einfach hinnimmt, sondern sie prüft. Desweiteren kann ich nicht mit hochtrabenden Fragen beginnen, sondern muß langsam beginnen. Ich kann auch nicht einem Kind von 7 Jahren mit hochspiritualistischen Dingen kommen. Das Kind versteht mich nicht, sondern es muß langsam aufgebaut werden.

Wenn ich dieses nicht weiß, dann suche ich mir die dementsprechende Lektüre oder - wie es hier durch das Internet geschehen ist - kontaktiere andere Kreise und mache mich kundig. Die spirituelle Welt ist eine wunderbare Welt, aber es gibt auch hier zwei Seiten, die zu beachten sind. Der Kreis muß sich vorher darüber im Klaren sein, was er will.

Bevor ich überhaupt anfange einen Kontakt aufzubauen, muß ich lesen. Euer damaliger Kreis wäre z.B. nicht in so positiven Schritten verlaufen, wenn sich ein gewisser J. nicht vorher so belesen hätte. Auch wenn er darauf später immer sehr herumgeritten ist, aber das ist der Fakt: Man muß sich kundig machen, bevor man Dinge beginnt. Ihr repariert auch nicht eure Autos, ohne vorher zu wissen, wie es geht. Es ist doch das Gleiche, nicht?

Also hier sei dringend darauf hingewiesen, die Dinge sofort sein zu lassen, um den Schutz zu bitten und nicht mehr diese negative Wesen an sich heran zu lassen. Jegliche Attacken, die geschehen werden, sind abzublocken. Immer mit dem Gedanken, "Ich will das nicht". Bedenkt: HADES hat nur die Macht, wenn sie es zulassen. Es ist nicht wie in euren Horrorspielfilmen. Sie sollen versuchen sich dagegen zu wehren, und es muß gemeinsam gelingen. Kippt nur einer um, dann wird es schwer. Das Hauptaugenmerk ist bitte hier auf das Medium zu richten: Keine Meditationen, allein. Das war doch genau das, was er wollte und auch noch im Freien. Dieses ist auch noch ein Faktor: Draußen sollte man keine Sitzungen machen. Alles bedarf einer gewissen Gesetzmäßigkeit und alles bedarf einer gewissen Achtung.

Dirk: Es war ja auch die Frage, ob das Medium schon einen gewissen seelischen Schaden genommen hat. Kannst du dazu etwas sagen?

JOSUA: Dieses Medium hat einen seelischen Schaden genommen, und es wird schwer sein, ihn von HADES wegzubekommen. Hier ist die Gemeinschaft des Kreises gefragt. Hier können sie zum ersten Mal beweisen, wie stark sie sind.

Dirk: Das ist dann kein Spielchen mehr aus dem Zwischenreich, sondern hier sind schon negative Sphären am Werk.

JOSUA: Hier geht es, wie sagt ihr, ans Eingemachte.

Marion: Du sprachst eben davon, daß HADES versucht, sich der Seele dieses 3-jährigen Kindes zu bemächtigen. Ich könnte mir vorstellen, daß er dieses besonders in der Nacht versucht, weil es dann für ihn etwas einfacher ist.

JOSUA: Nein, das ist nicht korrekt. In der Nacht ist die Seele behütet.

Marion: Gut, darauf wollte ich hinaus.

JOSUA: Die gefährliche Phase ist die Einschlafzeit. Das heißt, der Moment, wo das Kind zu Bett gebracht wird bis zu dem Punkt, wo es ungefähr eine viertel Stunde lang wirklich schläft. In dieser Phase sollte das Kind bewacht werden. Schläft das Kind erst einmal, so hat es sich in das positive Geistige Reich zurückgezogen. Dort ist es nicht antastbar.

Birgit: Wie stellt sich dieses "bewacht werden" dar?

JOSUA: Die Eltern, der Vater oder die Mutter, mögen sich bitte die ersten drei Wochen, bis das Kind eingeschlafen ist, zu dem Kind setzen. Es wird dann bestimmt auch oftmals in der Nacht aufwachen, durch Alpträume geprägt. Es sind hier ja schon Ängste vorhanden. Die Seele weiß ja, was hier stattfindet. Dann muß der Trost da sein und das Gefühl, daß sie behütet ist. Man darf nicht vergessen, daß der Kontakt zur geistigen Welt, sei es in die eine oder andere Richtung, in jungen Jahren natürlich intensiver ist.

Birgit: Wir haben beim letzten Mal über die Sphären im positiven Geistigen Reich gesprochen, und uns würde in diesem Zusammenhang interessieren, wie es im negativen Geistigen Reich aussieht. Gibt es hier auch so eine Abstufung, so eine Hierarchie?

JOSUA: Es gibt immer den Gegensatz. So wie das Positive aufgebaut ist, so ist es auch das Negative. Das positive Reich baut sich von der 3. bis zur 7. Sphäre auf. Das heißt, dort ist das Wissen maßgebend. Während beim negativen Reich es so ist, daß die Unerfahrensten oben stehen und diejenigen, welche die meiste Boshaftigkeit und bösen Erfahrungen haben, sich weiter unten befinden. Es ist das umgekehrte Verhältnis. Die Stufe (-7) ist in der Hierarchie dort höher, negativer als (-1). Für uns vom positiven Geistigen Reich sind hingegen die Minusstufe eins und zwei weitaus interessanter. Wir wollen nicht an die (-7) Sphäre heran sondern nur an Stufe (-1) und (-2), um dort die Geistwesen durch Inkarnationen auf die positive Seite versuchen zu bewegen.

Birgit: Sie inkarnieren aber aus ihren Minussphären?

JOSUA: Aus Minus Eins und Zwei.

Birgit: Und während der Inkarnation besteht die Chance, sie für die positive Seite zu gewinnen?

JOSUA: Ja. Manche schaffen es innerhalb der Materialisation, das heißt, während der Inkarnation. Andere schaffen es, wenn sie vor dem Karmischen Rat stehen und ihr letztes Leben nachvollziehen müssen. Manche bekommen es auch noch nicht geregelt und gehen wieder zurück (z.B.) in die (-1) Stufe.

Birgit: Wir sprachen ja darüber, daß es Seelen gibt, welche die Materie nicht loslassen können. Du sagtest, daß wir auf jeden Fall durch das Licht gehen sollen und dann weiter sehen werden. Heißt das, daß der Karmische Rat erst kommt, wenn wir durch das Licht gegangen sind?

JOSUA: Der Karmische Rat kommt in dem Moment, wenn du durch das Licht gegangen bist. Das ist richtig. Das heißt aber nicht, daß man anschließend nicht wieder zurück ins Zwischenreich kann, sondern das ist ja nun eine Beurteilung des Karmischen Rates, dieser schickt dich in die jeweilige, für dich zugeordnete Sphäre.

Der Karmische Rat steht immer am Anfang. Nach eurem Ableben steht der Karmische Rat am Anfang. Dort wird von ihm euer letztes Leben vorgeführt, und er sagt euch eine Art der Bewertung. Dinge, die ihr vielleicht als gut angesehen habt, die er dann widerlegt, und all die Fazite, die dort gezogen werden, könnt ihr dann im Sommerland verarbeiten. Ihr müßt ja erst einmal ein Fazit haben, um etwas zu verarbeiten und hinzuzufügen an euer Gesamtwissen.

Birgit: Gehen denn alle ins Sommerland? Egal, ob positiv oder negativ?

JOSUA: Nein. Ganz negative werden das Sommerland nicht betreten, sondern sie bekommen im Zwischenreich erst einmal die Ruhephase. Dort wird das Ganze aufgearbeitet, das letzte Leben. Und dann ist es die Frage, wieweit bei dieser Seele Einsicht vorhanden ist.

Birgit: Kommen wir nach dem Sommerland noch einmal vor dem Karmischen Rat?

JOSUA: Nein, nein. Bitte verstehe das richtig. Der Karmische Rat ist nur dann für dich maßgebend, wenn du inkarniert warst.

Dirk: Egal in welcher Sphäre ich mich nach dieser Inkarnation befinden werde? Ob nun in den positiven (Dritte bis Siebte), negativen Sphären (Minus Eins bis Minus Sieben) oder im Zwischenreich (Erste und Zweite)?

JOSUA: Ja. Das entscheidet ja erst der Karmische Rat..

Dirk: Das heißt, die Geistwesen, die sich jetzt im Zwischenreich befinden, waren schon beim Karmischen Rat?

JOSUA: Ja.

Dirk: Und sind dann....

JOSUA: ...durch Unkenntnis...

Birgit: ...durch das Licht gegangen?

JOSUA: Nein, eben nicht. (Sie sind zurück in das Zwischenreich gegangen bzw. geschickt worden.) Das Zwischenreich ist eigentlich das Reich zwischen Gut und Böse. Wenn ihr nicht an ein Weiterleben nach dem Tod glaubt, dann werdet ihr erst einmal im Zwischenreich sein. Deswegen müßt ihr aber nicht negativ sein. Das ist der eine Punkt. Ihr bleibt solange dort, bis ihr euch dazu entschließt oder überreden laßt, durch das Licht zu gehen. Ist dieses soweit und ihr geht durch das Licht, dann erscheint ihr vor dem Karmischen Rat. In der Regel ist es so, daß dieser Prozeß sehr schnell geht. Jeder geht durch das Licht, durch den Tunnel und tritt vor den Karmischen Rat.

Kann er dann sein letztes Leben nicht loslassen, sei es aus dem Grund, daß er meint, viele Dinge zurückgelassen zu haben, die für ihn unerledigt sind, dann wird er vom Karmischen Rat wieder zurückgeschickt in das Zwischenreich. Das heißt, in die Umgebung, wo er gelebt hat, so daß er dort noch eine Weile die Dinge verfolgen kann bis zu dem Augenblick, wo für ihn klar wird, daß er dieses jetzt loslassen kann. Dann geht er wieder durch das Licht.

Ein gutes Beispiel ist unsere JUANITA (siehe auch Sternenlicht Protokoll Nr. 03ff). Sie ist sehr lange im Zwischenreich gewesen, aber freiwillig ist sie diesen Weg gegangen und erst nachdem sie mit euch konfrontiert wurde, war sie bereit durch das Licht zu gehen, zu lernen und erwachsen zu werden.

Auch Seelen, die aus dem negativen Bereich kommen, sagen wir einmal Sphäre (-1), die zwar diese Entwicklungsstufe hinter sich gelassen haben, aber noch nicht positiv genug für das Sommerland sind, halten sich erst noch im Zwischenreich auf. Diese Seelen sind dann zum Beispiel als Poltergeister tätig oder als Geistwesen, die sich dann irgendwelcher Medien annehmen. Wobei nicht alle so schlecht sind, wie z.B. dieser HADES, sondern es gibt viele Geistwesen, welche die geistige Stufe des Sommerlandes noch nicht ganz erreicht haben. Sie erhoffen sich, die Reife durch die Hilfe eines Mediums zu erlangen.

Kommt ihr aus der Materie zurück, geht durch das Licht, den Tunnel, dann steht ihr vor dem Karmischen Rat und dieser entscheidet dann, welchen Entwicklungsstand ihr habt und in welchen Bereich ihr kommt, wo ihr eure Faktoren, die Dinge, die ihr erlernt habt, aufarbeiten könnt, um diese einzufügen in euer Gesamtwissen.

Birgit: Aber nach dem Karmischen Rat kommt für uns in jedem Fall erst einmal das Sommerland?

JOSUA: Ja. Das Sommerland kommt dann für die positiven Geistwesen, die von der Materie lassen können. Wenn sie zurückkommen, sagen sie: "Gut, ich bin wieder zu Hause und die Materie ist für mich erledigt. Ich weiß, daß alles im Guten endet". Diese Seelen gehen ins Sommerland.

Birgit: Und sie wissen dann schon, daß sie z.B. eigentlich in die fünfte Sphäre gehören?

JOSUA: Das ist dann ein Durchwandern (der Sphären), welches ziemlich schnell vonstatten geht. Das spüren diese Seelen, das merken sie. Sie denken dann nicht: "Ich bin jetzt in der fünften Sphäre", sondern sie schließen sich den Gruppen an, die ihren sozialen und auch intellektuellen Stand haben. Dies bezeichnet man dann (z.B.) als die fünfte Sphäre.

Birgit: Also ist das Sommerland nicht dazu da, um die letzte Inkarnation aufzuarbeiten?

JOSUA: Doch, natürlich. Sie will mich jetzt auf das Glatteis führen.

Birgit: Nein, ich habe das nur noch nicht ganz verstanden.

JOSUA: Ich will es einmal anders sagen: Das, was du beim Karmischen Rat von deinem letzten Leben zurückerhältst, sind die maßgeblichen Dinge. Nämlich: Was war gut, was war schlecht. All die anderen Dinge, irgendwelche Nebensächlichkeiten, sind dann nicht mehr vorhanden, wie z.B. ob du an irgendeinem Sonntag an einem See spazieren gegangen bist. Das weißt du dann nicht mehr. Es gibt auch Geistwesen, die wissen dann nicht mehr den Namen ihres letzten Lebens, weil dieser für sie nicht interessant war. Das sind jetzt alles Beispiele.

Im Sommerland werdet ihr an euer Gesamtwissen langsam angeschlossen. Das geht ja nicht Schublade auf, Wissen in das "Gehirn" und dann sehe zu, wie du damit klarkommst, sondern du versuchst erst einmal die Aspekte für dich herauszufinden: "Was kann ich von diesen Essenzen jetzt für mich annehmen und wie kann ich sie verwerten. Reicht mir das? Muß ich noch mehr Erfahrungen sammeln? Mache ich noch eine Inkarnation oder bleibe ich im Geistigen Reich und versuche jetzt erst einmal diese Teile, welche ich bekommen habe, an das andere anzupassen, hinein zu fügen. Welche Konstanten fehlen mir dann?"

Und hier kommt es darauf an, wie groß dein Wissen schon ist und wieviel Erfahrung du aus deinen letzten Inkarnationen gesammelt hast. Je größer dein Wissen, je mehr Details du einfügen konntest, welche auch gepaßt haben und ausreichend waren, um so höher ist deine geistige Entwicklung. So gibt es Seelen, die hier eine größere geistige Entwicklung haben und dann auch dementsprechend Gruppen, sprich Sphären, zugeführt werden.

Während die Seelen, deren Essenz noch nicht so groß ist, wo es nur ein kleiner Ball ist, erst noch im Sommerland verbleiben und sagen: "Das war schon einmal ein Anfang. Das paßt auch prima zusammen. Gebt mir den nächsten Schritt. Ich inkarniere. Ich füge wieder etwas hinzu."

Es ist auch so, je größer das Wissen, desto kleiner ist das Bedürfnis nach schnellen Inkarnationen und je kleiner das Gesamtwissen um so größer ist der Wunsch nach einer schneller Inkarnation vorhanden. Wobei der Aspekt der Menge der Inkarnationen, also die Quantität, nicht gefragt ist. Die Seele legt Wert auf die Qualität.

So kann es sein, daß schon sehr viele Inkarnationen vergangen sind, bevor dieses Wissen überhaupt ein Stückchen anwächst, der Ball immer noch nicht größer wird, weil vielleicht noch ein, zwei oder noch mehr Aspekte fehlen, die mit hinein müssen, um das Volumen des geistigen Wissens zu füllen. Kannst du das so besser annehmen?

Birgit: Ja.

JOSUA: Gut, dann bin ich erleichtert.

Birgit: Ich hatte das nur verkehrt verstanden.

JOSUA: Es ist wichtig, wenn ihr fragt. Ich gebe euch Antworten auf Fragen. Diese Fragen mögen aber nicht immer bis ins Detail beantwortet sein. Ich möchte ja auch nicht, wenn mich jemand etwas fragt, am Ende anfangen, um irgendwann einmal auf die Frage zurückzukommen. Wichtig ist, und es ist richtig, was du tust, nachzufragen. Nachzufragen bis es absolut geklärt ist. Die Dinge mit einer Frage stehen zu lassen, ist oftmals irreführend, und ihr wißt, daß Meinungen unterschiedlich sein können. Deswegen ist es wichtig, die Dinge so nachzufragen, daß sie auch jeder verstehen kann, denn ihr habt die Verantwortung für alle. Es ist nicht alleine damit getan, daß ihr es versteht, sondern ihr müßt es so verstehen, daß ihr euch vorstellen könnt, daß auch andere, nämlich eure Leser, die Details genauso verstehen.

Rolf: Das ist genau der Punkt. Wir vier haben uns da offensichtlich in einem Irrglauben befunden, und ich sehe dieses so, daß wir diesbezüglich eine Meinung umzubauen haben. (In einem Gespräch zur letzten Sitzung gingen wir davon aus, daß bereits nach dem Lichttunnel eine Verarbeitungsphase der letzten Inkarnation im Sommerland stattfinden würde und zwar vor dem Besuch beim Karmischen Rat.)

JOSUA: Sagen wir es so: Diese Meinung ist nicht so gravierend umzubauen, daß sie eine Wirkung hätte. Wäre es so gewesen, daß die alte Meinung, eine negative Wirkung gehabt hätte, dann wäre ich schon eingeschritten. Es ist ein Prozeß, zu erkennen, daß die Dinge tiefgreifender sind und zwar alle Dinge. Sie sind einfach tiefgreifender. Es ist ein Unterschied, ob ich mich den Dingen oberflächlich widme, oder ob ich in die Tiefe gehe, um sie zu ergründen. Das ist euer Faktor: Die Dinge klar zu sehen, nachzufragen, nachzuhaken.

Rolf: Ich muß jetzt zu einem anderen Part noch einmal nachhaken. Ich bin davon ausgegangen, daß in dem Moment, wo ich realisiert habe, daß die Seele den Körper verläßt, ich den Tunnel sehe und dann möglichst schnell dadurch laufe.

JOSUA: Genau.

Rolf: Desweiteren ist es so, daß irgend jemand da ist, der mich abholen wird.

JOSUA: Am Ende des Tunnels, ja.

Rolf: Das heißt, daß zwischen dem Tunnel und dem Karmischen Rat für einen Bruchteil eines Augenblicks doch noch etwas anderes ist? Ich habe vielleicht Probleme genug, den Gang durch den Tunnel zu nehmen, denn, so wie du es ja auch einmal gesagt hast, gibt es ja Seelen, die mich davon abhalten möchten. Kaum bin ich durch den Tunnel durch, stehe ich schon vor dem Karmischen Rat?

JOSUA: Du setzt hier den Tunnel nicht gleich mit dem Licht.

Rolf: Das Licht befindet sich ja erst am Ende des Tunnels.

JOSUA: Du mußt aber erst einmal in den Tunnel gehen, nicht? So, und jetzt gibt es hier mehrere Faktoren. Vor diesem Tunnel, welcher zum Licht führt, gibt es ein Zwischenreich. Du versuchst dir dieses räumlich vorzustellen, ich sehe das. Das ist nicht richtig. Der Moment, wo die Seele aus dem Körper tritt, bis zu dem Augenblick, wo du diesen Tunnel siehst, ist das Zwischenreich. Verstehst du? Ich sagte euch, wenn ihr aufsteht aus eurem Körper und den Tunnel seht, geht durch. Andere tun dieses nicht. Sie bleiben davor stehen. Dieser Tunnel ist aber nicht ständig da, sondern er schließt sich.

Offen ist der Tunnel genau für den Zeitraum, in dem das Bewußtsein, "ich könnte jetzt eigentlich gehen", in der Seele ist. Solange dieses Bewußtsein nach dem (ersten) verpaßten Durchgang nicht erneut vorhanden ist, öffnet sich der Tunnel nicht wieder, und die Seele bleibt im Zwischenreich, wie das Wort schon sagt, zwischen der Materie und dem eigentlichen Geistigen Reich.

In dem Moment, wo das Bewußtsein in den Seelen vorhanden ist, daß sie jetzt gehen könnten, gehen sie durch den Tunnel und treten vor den Karmischen Rat. Das heißt, sie schlafen vorher drei Tage, sie müssen angepaßt werden, weil dieses etwas ganz anders ist und treten dann vor den Karmischen Rat.

Rolf: Im Tunnel schon?

JOSUA: Nein, nach dem Tunnel, wenn sie durch das Licht gegangen sind. Sie werden dann von einem lieben Freund abgeholt. Dieser Freund wird dich erst einmal zur Ruhe bringen. Erst kommt die Ruhe. Für euch als Anhaltspunkt, sagen wir, drei Tage. Diese Zeit braucht die Seele, um wirklich das Irdische abzulegen, dann tritt sie erst vor den Karmischen Rat und bekommt dort die Aussprache. Der Karmische Rat entscheidet über den weiteren Fortgang, über den Weitergang der Seele oder aber über ihren Zurückgang.

Ist dieser Weg positiv und die Seele sagt, das Materielle ist für mich endgültig abgeschlossen, wird sie ihren Weg erst einmal ins Sommerland gehen, analysieren und ihr Wissen bekommen. Sie wird dann ihr Gesamtwissen erhalten, versuchen dieses einzuordnen und dort geht es dann, wie ich eben schon sagte, nach der Größe des Gesamtwissen, welches der Seele wieder bewußt wird.

Dann gibt es Seelen, die zwar sagen, daß alles ganz schön und gut ist, aber daß sie wieder zurück wollen: "Da ist eine Frau ganz alleine, und die kann ich doch nicht alleine lassen". Das Bedürfnis diesem Menschen noch zur Seite zu stehen ist noch so stark, daß der Karmische Rat sagen kann: "Gut, dann gehe wieder in diesen Bereich". Aber dieser Bereich wird nicht die Materie sondern das Zwischenreich sein, begrenzt auf das Umfeld, in welchem die Seele gelebt hat.

Rolf: Dann müßte sie doch durch den Tunnel wieder zurückgehen.

JOSUA: Ja, natürlich.

Marion: Wenn sie dieses dann für sich abgeschlossen hat, geht sie erneut durch das Licht.

JOSUA: Ja, direkt ins Sommerland. So wie es z.B. JUANITA getan hat. Sie ist wieder zurück durch das Licht ins Sommerland und ist eine junge Frau geworden. JUANITA war vor dem Karmischen Rat. Sie war doch keine negative Seele, die jetzt 500 Jahre nur im Zwischenreich festgehangen hat und dann noch an einem Ort, der nichts mit dem letzten Leben zu tun hatte.

Marion: Sie war vor dem Karmischen Rat und ist dann wieder durch den Tunnel zurück in das Zwischenreich gegangen, dort ist sie zu Betty geführt worden, hat im Laufe der Zeit die Dinge losgelassen und ist dann erneut durch das Licht ins Sommerland gegangen.

JOSUA: So ist der Weg.

Rolf: Das setzt aber doch voraus, daß von eurer Seite her eine Kontrolle über das Zwischenreich besteht.

JOSUA: Es besteht über sämtliche Sphären eine Kontrolle. Nicht von mir, aber die Kontrolle der Lichtträger besteht über alles, bis hinunter zur Materie.

Birgit: Geht eine Seele, die aus dem (-2) Bereich kommt, nach ihrer Inkarnation auch durch diesen Tunnel und tritt vor diesen Karmischen Rat? Reflektiert sie auch und geht dann wieder zurück in ihren Bereich?

JOSUA: Ja.

Birgit: Wenn jetzt diese Reflexion positiv ausfällt, kann eine Seele, welche vielleicht aus dem Bereich (-1) inkarniert war, auch ins Sommerland (entspricht +3) gehen?

JOSUA: Nein, das ist selten, weil die Überwindung dort nur stufenweise möglich ist. Meistens ist die Erkenntnis nicht so groß, nicht so enorm. Das heißt, wenn eine Seele aus dem Bereich (-2) inkarniert, so wird sie erst einmal die negative Sphäre Eins erreichen. Das bedeutet, sie hat hier auf Erden oft gegen die soziale Gemeinschaft verstoßen, aber dies war dann doch hinterher mit einigen Ansätzen der Reue verbunden. Sie hat erkannt, daß sie in manchen Dingen zu weit gegangen ist, so sagt ihr dazu. Das heißt, sie überwindet in dem Moment (-2), kommt in (-1) und wird dann natürlich ziemlich schnell, das heißt innerhalb von 10 bis 20 Jahren, wieder inkarnieren.

Birgit: Und wenn diese Seele dann das nächste Mal kommt...

JOSUA: ...wird sie mit Sicherheit eine sehr lange Zeit im Zwischenreich bleiben, um diese Erkenntnis solange wie möglich zu genießen und im Umfeld der letzten Inkarnation zu bleiben. Hier ist die Frage, wie lange.

Birgit: Wenn sie das positiv bewältigt, besteht dann die Möglichkeit, daß sie nach dem Karmischen Rat ins Sommerland kommen kann?

JOSUA: Ja, richtig. Mit Sicherheit sogar, denn wenn sie lange im Zwischenreich gewesen ist, wird sie Erkenntnisse sammeln. Das ist sozusagen noch einmal eine Möglichkeit den letzten Schubs mitzunehmen. Die Form der Materialisation, also der Inkarnation, zu sehen, zwar nicht eingreifen zu können, außer spiritistisch, aber trotzdem eine Entwicklung zu erkennen. Das heißt, was ich in dem letzten Leben vielleicht noch nicht ganz vollendet habe, kann ich mir dort noch einmal anschauen. So, und wenn ich dieses als Seele soweit abgeschlossen habe, trete ich durch den Tunnel vor den Karmischen Rat und dieser wird dann anhand dessen, an meinen Erkenntnissen, sehen, ob ich reif bin für das Sommerland. Wobei dann die Verarbeitung des letzten Lebens eigentlich wieder von vorne beginnt. Das heißt, die negative Seite wird beiseite gelegt. Das ist eine Stufe, die du dann vollendet hast. Du wirst dann beginnen die Dinge zu verfeinern. Das andere, die Erkenntnisse von Unten nach Oben, von (-7) bis (-1) waren grob.

Birgit: Kommen wir alle aus diesem Bereich?

JOSUA: Alle, die sich einmal vom Kollektiv abgespaltet haben, kommen aus dem negativen Bereich.

Birgit: Ist es denn möglich, daß aus dem Bereich (-7) Seelen inkarnieren?

JOSUA: Nein. Ihr werdet den Fürsten der Finsternis, wenn ich diese einmal so sagen darf, hier nicht erleben. Ihr werdet selten Seelen aus (-3) bis (-4) erleben. Das sind dann die Geistwesen, die große Kriege angezettelt und unwahrscheinliche Greueltaten getan haben. Sprich Hitler, Mussolini usw..

Rolf: Die Seelen aus diesen Bereichen sind für uns aber schon schlimm genug.

JOSUA: Für euch als Menschen wirken sie natürlich mehr als furchteinflößend. Sie geben euch das Gefühl, was die Hölle bedeutet, um dieses mit den einfachen Kirchenworten zu sagen.

Birgit: Als Hitler zurück gekommen ist, ist er da auch vor den Karmischen Rat getreten?

JOSUA: Ja, selbstverständlich. Das wird ihm nicht erspart. Es geht kein Weg am Karmischen Rat vorbei. Egal, in welchen Bereich du eingeordnet wirst. Dein Weg führt immer über den Karmischen Rat. Die Kirche hat dieses ja nur verdreht. Sie sagt, du trittst vor deinen Schöpfer. Das ist verfälscht worden. Du trittst nicht vor deinen Schöpfer sondern vor den Karmischen Rat.

Rolf: Man könnte sagen, vor die Kontrollinstanz des Schöpfers.

JOSUA: Ja, aber "Schöpfer" ist das falsche Wort. Es gibt keinen Schöpfer. Ihr seid nicht geschöpft worden. Ihr seid! Der Geist ist! Den kann man nicht schöpfen oder erfinden oder basteln.

Rolf: Ist eine Seele aus dem (-4) Bereich nicht eine Gefahr für den Karmischen Rat?

JOSUA: Nein. Der Karmische Rat ist unantastbar, unerreichbar.

Rolf: Die Seele wird doch ihre Schwingung nicht so schnell abgelegt haben oder ist das ein Irrglaube?

JOSUA: Natürlich hat sie das nicht abgelegt, natürlich ist die negative Schwingung bei der Seele vorhanden, aber sie kommt an den Karmischen Rat nicht heran. Stelle es dir vor wie eine Energiewand. Nehmen wir doch eure großen Kriegsprozesse. Da setzte man diese Straftäter auch in einen Glaskasten.

Rolf: Zum Schutz.

JOSUA: Ja, und hier geht es nur um den Schutz des Karmischen Rates. Der Karmische Rat wird mit diesen Schwingungen gar nicht konfrontiert. Und diese Seele denkt auch gar nicht daran, zu randalieren, weil es ein Gesetz ist, vor dem Karmischen Rat zu stehen. Sie kann wohl gegen die Ansichten des Karmischen Rates sein, das ist außer Frage. Es ist ihre freie Entscheidung, aber sie kann nicht gegen den Karmischen Rat persönlich sein. Das heißt, du mußt hier das Persönliche ausgrenzen. Hier geht es nur um die Sache.

Rolf: Also hat im Prinzip keine Seele, egal aus welchem Bereich sie stammt, eine Chance, sich dem Karmischen Rat zu entziehen. Der Weg geht immer dahin. Man kann auch nicht sagen: "Die warten zwar auf mich, aber ich gehe jetzt in die andere Richtung?"

JOSUA: Nein, das geht nicht.

Dirk: Ich habe dich eben so verstanden, daß man vor den Karmischen Rat nur kommt, wenn man durch den Tunnel geht. Wenn man also nicht durch den Tunnel gehen würde, dann bliebe man im Zwischenreich und käme auch nicht zum Karmischen Rat?

JOSUA: Das ist richtig. Nur die Seelen, von denen wir jetzt sprechen, werden sich nicht im Zwischenreich aufhalten sondern zurück in ihren Bereich wollen.

Dirk: In ihre negativen Bereiche?

JOSUA: Ja, auch sie haben aus ihrem Leben, so lächerlich sich dieses auch anhört, eine Essenz gezogen und auch dort entscheidet der Karmische Rat, wieviel sie gelernt haben. Er gibt ihnen die Möglichkeit der Umwandlung, von den negativen Dingen ins Positive und vielleicht von der (-4) auf die (-3) Sphäre zu kommen. Es sind Dinge, die sie dann positiv bewerten, die für euch eigentlich noch negativ-hoch-sieben sind. Entschuldigung.

Rolf: Das macht das Ganze so schwierig, es liegt außerhalb unsere Vorstellungskraft.

JOSUA: Ja, das liegt wirklich außerhalb eurer Vorstellungskraft. Du kannst hier nicht in deiner Anschauung denken: "Na ja gut, wenn der so negativ ist, dann geht er nicht vor den Karmischen Rat und bleibt einfach im Zwischenreich". Das kann er gar nicht.

Rolf: Wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, dann geht er freiwillig vor den Karmischen Rat, um anschließend wieder in seinen negativen Bereich zurück zu können, weil er das Zwischenreich schon als zu positiv empfindet, so daß er sich dort unwohl fühlen würden?

JOSUA: Richtig. Wobei auch hier wieder die Ausnahmen die Regel bestätigen. Es gibt einzelne Geistwesen, die sehr kraftvoll sind. Das heißt, sie kommen aus den niederen Sphären. Sie sind im Zwischenreich geblieben, aber nicht um das Geschehen auf Erden weiter zu verfolgen, sondern um hier eine Machtkontrolle, eine "Inkarnation" durchführen zu können. Das heißt, sie versuchen Menschen zu besitzen, wo dann eine Besessenheit die Folge ist.

Rolf: Sie nutzen das Zwischenreich als Sprungbrett zur materiellen Welt.

JOSUA: Genau. Wobei sie natürlich der Gefahr unterliegen, daß dieses sehr schnell beendet wird. Dann gibt es negative Geistwesen, in Amerika ist dies der Fall gewesen, wo allein die wissenschaftlichen Dinge nicht ausreichen, um dieses Wesen zu neutralisieren.

(Zu dieser wahren Begebenheit gibt es eine Verfilmung von 1982, die 1991 auf Pro7 ausgestrahlt wurde: "Entity - es gibt kein Entrinnen vor dem Unsichtbaren" handelt von dem Fall der Carla Moran, die ab Oktober 1976 in Los Angeles von besagtem Geistwesen immer wieder vergewaltigt wurde. Die Parapsychologie und selbst Umzüge bis nach Texas konnten die enorme Kraft, die von diesem Geistwesen ausging, nicht unwirksam machen.)

Es fehlt in dem Moment die Anbetung des positiven Geistigen Reiches. Die Bitte, daß hier wirklich der Karmische Rat einschreitet und ihn sozusagen magnetisch anzieht, wogegen er sich dann nicht wehren kann.

Birgit: Gibt es von geistiger Seite hier keine Kontrolle?

JOSUA: Selbstverständlich. Es ist ein Wissen. Du verstehst dieses falsch. Wenn dieses Wesen es nicht will und die Anderen es zulassen...

Birgit: Wer sind in diesem Fall "die Anderen"?

JOSUA: Die Menschen, die dieses aus Unwissenheit, aus Angst, aus Desinteresse zulassen.

Birgit: Bleiben wir bei diesem Beispiel, auch wenn ich diesen Fall jetzt nicht im einzelnen kenne. Ich kann mir vorstellen, daß diese Frau oft genug gesagt haben wird, daß sie dieses nicht mehr möchte. Wenn sie jetzt konkret gesagt hätte, daß sie den Schutz des Positiven Geistigen Reiches möchte...

JOSUA: Entschuldige, wenn ich dich unterbreche, hier einlenke, dann wirst du es verstehen: Dieses Geistwesen hat sich einen Menschen ausgesucht, der an ein spirituelles Leben, an ein Weiterleben nach dem Tod nicht glaubt.

Was dieses Geistwesen ausnutzen konnte, war aber - und das ist das Makabere an der Sache, daß diese Menschen zwar nicht von einem Weiterleben nach dem Tod überzeugt waren, dennoch an das Böse glaubten. Das Geistwesen hat nichts anderes als die pure Angst dieses Menschen gehalten. Die Frau kam nicht mal mehr darauf, zu denken: "Lieber Gott, helfe mir, daß ich ihn los werde". Obwohl selbst dies der falsche Weg wäre. Die Kirche ist der falsche Weg. Das nützt gar nichts. Darüber lachen die Negativen.

Rolf: Welchen Weg hätte sie denn nehmen sollen, hätte sie überhaupt eine Chance gehabt?

JOSUA: Den Spirituellen. Natürlich hätte sie eine Chance gehabt. Sie hätte mit jemanden zusammen kommen müssen, der die spirituelle Erfahrung hat. Dieser Kreis hier hätte der Frau helfen können. Wir hätten ihr helfen können.

Birgit: Meine Frage war dahingehend, ob keine Kontrolle von geistiger Seite vorhanden ist: Das positive Geistige Reich beobachtet, was dort läuft, und schreitet nicht ein?

JOSUA: Solange der Mensch es nicht direkt äußert, daß er die Hilfe will, solange dürfen wir nicht einschreiten. Sie wissen von den Dingen, aber solange sie nicht gerufen werden, können sie nicht helfen. Schau einmal, wenn dein Haus brennt und du den Krankenwagen rufst, kann dein Haus nicht gelöscht werden und wenn du 1000 Krankenwagen rufen würdest. Es kann doch erst geholfen werden, wenn du die Feuerwehr rufst.

Birgit: Aber die Feuerwehr würde, wenn sie ein brennendes Haus sieht, von sich aus eingreifen, auch wenn ich sie noch nicht gerufen habe.

JOSUA: Das ist im Geistigen Reich anders. Es ist das Gesetz der freien Entscheidung. Du entscheidest, ob "dein Haus gelöscht" werden soll oder nicht. Auf der Erde entscheidet in dem Moment die Feuerwehr ja auch nicht unbedingt, daß sie dein Haus retten muß, sondern sie versuchen die anderen drum herum zu retten. Von der geistigen Sicht ist dieses anders: Dort muß die Bereitschaft direkt gegeben sein. Natürlich sehen sie, daß dieser Mensch in Not ist und daß die Seele Angst hat, aber diese Seele hätte auch Angst vor dem Karmischen Rat, weil sie überhaupt nicht mehr weiß, was jetzt richtig ist. Der Karmische Rat wäre es ja auch nicht, der hier einschreiten würde. Er ist nur derjenige, der dieses Geistwesen zieht. Diese Vernichtung, so wie ihr euch dieses vorstellt, ist nichts anderes als das Heranziehen an den Karmischen Rat und die Zurückweisung in seinen Bereich. Eine Seele wird nicht vernichtet, auch eine negative Seele kann nicht vernichtet werden.

Marion: Kannst du mir sagen, was das Ziel des negativen Kollektives ist?

JOSUA: Die Seelen, die ihr entwichen sind, wiederzubekommen. Sie wollen das Gleichgewicht aufrecht erhalten. Keine Seite möchte, daß die andere Seite Überhand bekommt. Ihr kennt dieses als die Harmagedonschlacht (Armageddon, Harmageddon usw.). Sobald eine Seite Überhand bekommt, hat die andere Seite darunter zu leiden.

Rolf: Sie wird natürlich ihre Bemühungen, dieses wieder zu ändern, verstärken.

JOSUA: Selbstverständlich.

Rolf: Ist das dann nicht eine Art Perpetuummobile? (Etwas sich ständig Bewegendes, eine rein theoretisch denkbare Maschine, die sich ununterbrochen ohne neue Energiezufuhr bewegt)

JOSUA: Nicht unbedingt.

Rolf: Das kann doch gar kein Ende finden.

JOSUA: Doch, irgendwann ist eine Seite soweit geschwächt, daß sie sich zurückziehen muß. Je mehr wir uns bemühen, die Menschen über das Leben aufzuklären und ihnen verständlich machen, was der Weg ist, und je mehr der Mensch das Gefühl bekommt, was positiv ist und was nicht, um so mehr gewinnt das Positive.

Die Seele weiß ja, wo sie sich wohl fühlt. Ob sie sich im negativen Bereich wohl fühlt oder im Positiven. Das heißt also, je mehr Seelen sich dessen bewußt werden, daß das Positive für sie gut ist, und sie sich dort wohl fühlen können, um so mehr wandern sie natürlich von der negativen Seite weg. Jede Erkenntnis, die du hier auf Erden mitnimmst und jede Erkenntnis, wo die positiven Eigenschaften der Seele überwiegen, schädigen das Negative.

Kommt eine Seele hingegen z.B. aus dem Sommerland oder aus der 4. Sphäre, macht hier auf Erden eine negative Erfahrung und findet es gut, weil sie vielleicht durch ihre Charaktereigenschaft merkt, daß sie andere Menschen unterdrücken kann, setzt sie diese Macht negativ ein, nicht der Gemeinschaft dienend sondern herrschend, so bekommt die negative Seite wieder jemanden zurück.

Ihr müßt dieses verstehen. Ihr dürft negativ und positiv nicht in zu großen Schritten unterscheiden. Ihr geht in das Extrem Negativ und in das Extrem Positiv. Das "Dazwischen" zählt auch mit. Ein Beispiel aus eigener Erfahrung: Wenn ich aus der 6. Sphäre in die 5. Sphäre zurückfalle, dann ist das eine negative Erfahrung. Ich habe die Möglichkeit, mich aus der 5. Sphäre schneller wieder in die 6. Sphäre hineinzuziehen, weil ich überwiegend positiv denke.

Wenn ich mich aber gerade am Anfang von Positiv nach Negativ befinde, dann ist dieses immer ein Hin und Hergeziehe. Ich kann mein Leben, welches ich lebe, positiv empfinden, positive Erfahrungen machen und gehe den ersten Schritt in Richtung Sommerland und weiter. Ich kann in der nächsten Inkarnation das Gegenteil erfahren, weil ich mir z.B. ein soziales Umfeld ausgesucht habe, welchem ich noch nicht standhalten kann. Der Karmische Rat könnte schon davor warnen, aber er darf es nicht tun. Er weiß, wenn diese Seele zurückkommt, wird sie erst wieder einen Schritt zurückgehen. Das ist dieser ewige Kampf, das sind diese Herausforderungen, diese Versuchungen, denen ihr unterliegt. Das ist der Kampf zwischen Gut und Böse.

Rolf: Gut, ich möchte dieses jetzt erst einmal so stehenlassen. Kann es theoretisch vorkommen, wenn ich nach dem Ableben durch den Tunnel gehe, daß ich dort auf jemanden treffe, der aus dem Bereich (-4) kommt? Herrscht zu diesem Zeitpunkt ein Chaos, ein Durcheinander?

JOSUA: Es gibt nur ein schnelles und ein langsames Durchgleiten. Du wirst auf niemanden innerhalb des Tunnels treffen. Du wirst zwar viele sehen, aber keinen treffen.

Rolf: Also wegen der hohen Geschwindigkeit treffe ich niemanden?

JOSUA: Ja.

Rolf: Und diese Geschwindigkeit ist beeinflußt durch mein Wissen.

JOSUA: Dein Ziel ist das Licht, (das sich am Ende des Tunnels befindet). Dieses Licht wirst du schnell erreichen, weil du weißt, was dahinter ist. Lasse es mich wieder bildlich erklären: Dieser Tunnel ist drei Meter lang. Für andere Seelen ist er tausend Kilometer lang und dementsprechend ist die Bewegung. Die Seelen, bei denen der Tunnel nicht enden will, bewegen sich langsam, während du durchsaust. Du rennst dann niemanden um, stößt auch niemanden an und wirst auch kein Elend usw. dort mitbekommen, sondern du wirst nur Seelen sehen, die sich an den Seiten befinden und wandern, während du daran vorbei huscht. Du wirst sie auch nicht bildlich sehen, sondern fühlen. Du weißt nur, daß dort noch welche sind, aber dich interessiert in dem Moment gar nicht, warum sie so langsam sind oder warum sie Tausende von Kilometern laufen. In dem Moment bist du nur Du.

Du hast dort auch keine Möglichkeit mehr, zu helfen, zu beeinflussen oder ihnen zu sagen, daß sie doch mitkommen sollen. Das kannst du nur von hier aus. Aus dem Materiellen heraus kannst du der Seele sagen, daß sie schnell zum Licht rennen soll, daß der Tunnel nur fünf Meter lang wäre und daß sie das Glück erwarten würde. Befindest du dich selbst in diesem Zustand, ist dir jegliche Möglichkeit der Hilfe genommen. Dann mußt du dieses so nehmen, wie es ist.

Rolf: Ich hatte für einen Moment lang die Vorstellung, daß es im Tunnel eine Art Trichter gäbe und dort sich die unterschiedlichsten Sphären, zum Beispiel (-4) Seelen, aufhalten würden. Ich dachte, ich müßte mir dort meinen Weg suchen. Bei dieser Vorstellung bekam ich eine gewisse Form der Panik.

JOSUA: Dem ist nicht so. Es ist richtig, daß sie sich dort auch befinden. Wenn du dir überlegst, wieviel Menschen täglich auf diesem Planeten die Seite wechseln, so würde dieses, bildlich gesehen, ein ganz schönes Boxen werden.

Rolf: Das würde ja auch irgendwann einmal verstopfen.

JOSUA: Es wäre Stau angesagt. Wir machen dann eine Staudurchsage: "Achtung, in Tunnel 3 staut es sich hinter einer (-4) Geistseele, weil sie Rolf nicht vorbei läßt".

(Bei dieser Vorstellung mußten wir doch sehr lachen. Man stelle sich dieses bitte einmal bildlich vor. Selbst JOSUA lachte noch, als wir uns schon wieder beruhigt hatten. "Ich finde das gut", lautete sein abschließender Kommentar hierzu.)

Birgit: Ich möchte noch auf den Ablauf der Inkarnation zu sprechen kommen. Wie geht dieses vor sich? Muß ich dann wieder zum Karmischen Rat, um ihm dieses mitzuteilen?

JOSUA: Nein, du gehst nicht wieder vor den Karmischen Rat. Du gehst wieder zurück ins Sommerland, legst dich schlafen, wirst verkleinert und inkarnierst. Das Einzige, was der Karmische Rat weiß, ist, welches soziale Umfeld du dir suchst. Sie sagen dir, ob dieses möglich ist. Ein regelrechtes vor dem Karmischen Rat erscheinen, ist nicht vonnöten. Das ist wieder eine andere Institution.

Birgit: Eine Institution, zuständig für die Inkarnation. Muß ich da vortragen, was ich will, was ich bezwecke und wird dann entschieden, ob dies überhaupt relevant ist?

JOSUA: Du entscheidest, ob es relevant für dich ist oder nicht. Diese Wesen sagen dir nur, ob es möglich ist. Du kannst keine Sprünge machen. Du kannst wohl sagen, du möchtest zurück auf Erden, um Erkenntnisse zu sammeln. Diese Institution teilt dir dann mit, wann und wo eine "Stelle" frei wird.

Birgit: Die Seele sagt nur, was sie gerne lernen möchte. Die Entscheidung, wohin sie inkarniert, wird dann von dieser Institution gefällt.

JOSUA: Richtig, es ist das Umfeld: Wobei du dir deine möglichen Eltern anschaust und sagst, ob du sie nehmen möchtest oder nicht. Du bekommst in dem Moment, bildlich gesprochen, einen Katalog vorgelegt. Innerhalb des sozialen Umfeldes kannst du dir deine Eltern, dort wo ein Kind geboren werden soll, aussuchen. Du kannst aber nicht in eine kapitalistische Klasse inkarnieren, wenn du die proletarische Klasse durchleben sollst.

Damit alles mit Ordnung und gesetzlich zugeht, keiner planlos herumläuft und sich im Chaos bei irgendeiner Inkarnation dazwischen mogelt, sucht diese Institution einen freien Platz aus. Die einzelne Seele kann dann sagen, ob sie diesen Platz nehmen will. Die meisten Seelen sind damit zufrieden und froh einen Platz gefunden zu haben. Wenn die Möglichkeit besteht, mit den Eltern im Vorfeld Kontakt aufzunehmen, ist es natürlich noch schöner.

Marion: Wenn ich dich richtig verstanden habe, treffe ich beim Karmischen Rat schon in gewisser Hinsicht eine Entscheidung für meine nächste Inkarnation?

JOSUA: Sobald du im Sommerland dein Wissen bekommen hast, sobald du deine Erkenntnisse aus dem letzten Leben in dein Gesamtwissen eingefügt hast, und du dir darüber klar bist, was dir fehlt. Beim Karmischen Rat kannst du nur den Willen äußern, wieder zu inkarnieren, nicht aber wohin.

Birgit: Nehmen wir einmal unseren Kreis: Hier ist es doch so gewesen, daß wir uns gemeinsam entschlossen haben, zu inkarnieren, denn wir kommen ja in etwa alle aus einem Bereich. Sind wir dann vor den Inkarnierungsrat getreten, haben ihm mitgeteilt, daß wir alle etwa zur gleichen Zeit inkarnieren möchten und ihn gebeten, uns dementsprechende Umfelder auszusuchen, damit wir uns auch treffen können?

JOSUA: Inkarnierungsrat ist ein gutes Wort. Was du gesagt hast, ist richtig. Ihr hattet sogar den Wunsch, wirklich alle zur gleichen Zeit zu inkarnieren. Dieses war aber nicht möglich. Es mußten Jahre dazwischen und genug Plätze vorhanden sein.


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Es muß dabei in Betracht gezogen werden, was dieser Inkarnierungsrat oder dieses Komitee durchdenkt, so daß ihr euch auch finden könnt. Es nützt nichts, wenn einer hier inkarniert und der andere vielleicht dort, wo es nie die Möglichkeit des Zusammenkommens gäbe.

Birgit: Spielen auch Aspekte zum Partner eine Rolle?

JOSUA: Wo der Wunsch vorhanden ist, ja. Aber viele sagen, daß sie es erst einmal auf sich zukommen lassen und andere Seelen kennenlernen wollen.

Birgit: Du sagtest mal, daß ich eine Inkarnation eher als Strafe empfinden würde. Wie ist das zu verstehen?

JOSUA: Die Bequemlichkeit liegt für dich drüben. Aber das heißt ja noch lange nicht, daß dein Wissensdrang nicht so groß ist, daß du diese "Strafe" nicht auf dich nimmst. Diese "Strafe" ist auch zu relativieren. Es ist ja nicht so als Strafe zu sehen, wie du sie jetzt kennst oder empfindest, sondern sie bringt euch lediglich heraus aus dem Paradies. Für die Entwicklung muß dieser Schritt gemacht werden. Du gehst auch nicht jeden Tag gerne zur Arbeit, aber du gehst trotzdem. So ist dieses hier auch zu sehen.

Birgit: Du sagtest eben, daß wir vor der Inkarnation verkleinert werden?

JOSUA: Du hast als normale Seele eine Ausdehnung von deiner jetzigen Größe. Kannst du mir sagen, wie du dann in das Baby willst?

Birgit: Nein.

JOSUA: Die Seelen begeben sich also, bevor sie inkarnieren, zur Ruhe und werden geschrumpft, sie verkleinern sich. Sie werden, wie soll ich es sagen, komprimiert. Sie werden vom Wissen abgenabelt.

Birgit: Wird zu diesem Zeitpunkt auch entschieden, wieviel Wissen ich mitnehme?

JOSUA: Du nimmst kein Wissen mit. Du hast lediglich für eine gewisse Zeit das Bewußtsein, woher du kommst.

Birgit: Wie ist es mit den Charaktereigenschaften?

JOSUA: Die sind vorhanden. Aber man nimmt kein Wissen aus den vorherigen Leben, keine Essenzen mit. Nur die Essenzen, die Eigenschaften des Wesens, woraus sich dann der Charakter herausbildet. Das ist aber ein anderes Thema: Der Charakter verändert sich nach deinem Wissen.

Birgit: Was ist mit den einzelnen Körpern, wie Astral-, Mental-, und Kausalkörper? Diesen haben wir ja als Seele im Geistigen Reich. Werden diese mit geschrumpft, inkarnieren sie mit?

JOSUA: Nein. Versteht das bitte richtig. Ein Teil von euch muß immer im Geistigen Reich bleiben. Dies ist die Verbindung der Silberschnur. Wie erkläre ich dieses? Es ist, als ob ihr euch hinlegt und träumt, aber sehr realistisch träumt. Ihr könnt in diesem Traum eine andere Gestalt sein, ein anderes Ich und trotzdem noch Ich. Der andere Teil, der bleibt drüben. Das ist kein gutes Beispiel.

Marion: CABUCLO sprach einmal davon, daß nur eine bestimmte Eigenschaft von dir inkarniert. Ich stelle mir die Körper immer so vor, wie diese russischen Holzpüppchen. Es gibt ja eine ganz kleine und darüber sind dann immer etwas größere. In meiner Vorstellung ist es so, daß die kleinste Puppe der Teil ist, der sich hier im Irdischen befindet und die anderen Puppen sind in ihrer Gesamtheit im Geistigen Reich.

Betty: Das rein Göttliche...

JOSUA: ...das rein Göttliche bleibt drüben.

CABUCLO hat recht. Das ist so wirklich am besten erklärt, der Tatsache am ehesten entsprechend, wenngleich es auch so noch schwer verständlich ist.

Ihr dürft diesen Vorgang jetzt bitte nicht körperlich sehen. Ihr verliert in dem Moment, wo ihr bereit zur Inkarnation seid, eure körperliche, seelische Form. Ihr werdet zu Energie. Ihr seid in dem Moment ein Raum. Ein Raum ohne Körper. Ihr habt keine körperliche Form, ihr seid nur noch Energie. Die reine, göttliche Energie bleibt drüben, während die Charaktereigenschaft, was ihr erlernen wollt, in Form einer Seele hier auf Erden inkarniert.

Es ist sehr kompliziert, für uns ist es eine Selbstverständlichkeit. Wir denken gar nicht darüber nach. Es ist so. So natürlich wie für euch das Kind, entschuldigt wenn ich das sage, aus der Scheide der Mutter heraustritt, so ist es für uns oder für Geistwesen selbstverständlich, in diese Räumlichkeit hineinzugehen und dann wieder herauszutreten.

Die Allgemeinheit spricht davon, daß ein Kind beseelt wird, beseelt durch die Energie, die bei der Geburt in das Kind hinein tritt. Es ist nicht so, daß die Seele jetzt aussieht, wie das kleine Kind, sondern es ist ein Energiebündel, ein Strahl. Nenne es wie du willst. Dieser Energiestrahl tritt in das Kind ein, breitet sich aus, nimmt somit die Form des Kindes an und wird mit dem Wachstum des Kindes größer.

Du als Seele siehst momentan so aus wie dein Körper. Gehst du zurück zu deiner göttlichen Einheit, nimmst du eine andere Körperform an. Und zwar so eine, die dir am meisten behagt. Es muß nicht die Körperform des letzten Lebens sein.

Birgit: Wir haben doch hier im irdischen einen Kern und darüber befindet sich der fleischliche Körper als Hülle, als Mantel. Wir strahlen doch über diesen materiellen Körper noch etwas aus.

JOSUA: Das ist die Aura.

Birgit: Und befinden sich da herum die anderen Körper, wie Mental- oder Kausalkörper usw.?

JOSUA: Nein, nein, nein. Die Aura ist der Schutz der Seele. Der Körper ist kein Schutz für die Seele, sondern es ist der Aufenthaltsort.

Dirk: Wie sieht das nun genau im Menschen aus?

JOSUA: Wie erkläre ich es euch am besten? Wie erkläre ich es meinem Kinde? Fangen wir mit dem Geist an: Der Geist ist umhüllt von der Seele. Der Geist, die Seele ist inhaftiert im Körper, der die Lebendigkeit gibt. Um Geist, Seele, Körper ist die Aura. Die Aura ist die Haut der Seele und des Geistes. Die Aura spiegelt den Zustand des Geistes, der Seele wieder und diese sind im Körper des Menschen nur durch oder über die Aura zu erreichen.

Marion: Du sprachst doch aber mal davon, daß sich der Geist in einer Art Kühltruhe befindet und schläft.

JOSUA: Der Geist, der sich hier befindet, ist der Geist des Charakters. Er ist ein Teil des Gesamtgeistes und soll hier etwas lernen. Ihr seid nie gesamt hier. Es bleibt immer ein Teil drüben. Das geht nicht anders. Die Verbindung muß aufrecht erhalten werden. Die Aura ist der Träger der Emotionen zu dem Teil, der dort geblieben ist, zum Wächter.

Birgit: So hat der Teil, der im Geistigen Reich geblieben ist, also die Möglichkeit zu schauen.

JOSUA: Zu schauen, wie es dem Teil, welchen er freigegeben hat, geht.

Dirk: Wobei der Teil des Geistes, der sich im Geistigen befinden, dann diese verschiedenen Körper wie Mental- und Kausalkörper besitzt.

JOSUA: Ja.

Birgit: Schützen sie den Teil von mir, welcher im Geistigen geblieben ist?

JOSUA: Das ist richtig.

Birgit: Dann sind diese Körper für uns hier im Irdischen eigentlich uninteressant?

JOSUA: Nein, das ist nicht ganz richtig. So kannst du es nicht sagen. Sie sind nicht uninteressant, nicht unwichtig, sondern sie sind der Bestandteil, welcher der Seele den Lebensweg, das Bewußtsein, den Selbsterhaltungstrieb garantieren, die diesen (materiellen) Körper aufrecht erhalten. Nicht alle haben die Möglichkeit spirituell tätig zu sein. Was ist mit den Seelen, die depressiv sind, die leiden. Dort muß dann der Kausalkörper tätig werden. Er ist die Verbindung zwischen Materie und Geistigem Reich, eine Verbindung, die vorhanden ist.

Ihr dürft euch dieses nicht immer regelrecht als Körper vorstellen. Wir sind körperlos. Das heißt, wir können uns formen, und wenn ich Kausalkörper sage, dann bedeutet das nicht ein Körper mit zwei Beinen und zwei Armen.

Birgit: Der Kausalkörper ist also irgendeine Energie.

JOSUA: Eine Energie, das ist richtig. So, und hier liegt doch die Abstufung. Für euch ist Geist, Seele, Körper und Aura wichtig. Das ist das, was für euch manifestierbar ist. Alles, was danach kommt, ist nichts anderes als die Kontrolle der Verbindung, damit diese nicht abreißen kann. Es muß eine Verbindung ins Geistige Reich bestehen. Die Möglichkeit des Geistes, der Seele nachts zu wandern.

Ich denke, wir sollten das Thema erst einmal hier stehen lassen. Es ist zu komplex. Ihr geht auch zu tiefgreifend. Ihr macht unwahrscheinliche Sprünge. Aber das ist nicht schlimm, wir gehen dann das nächste Mal einfach etwas mehr in die Tiefe und werden versuchen diese Dinge für euch verständlich zu machen. Auch ich werde mich erkundigen, wie ich es euch (noch) verständlicher machen kann, denn von meiner Sicht her ist das alles ziemlich logisch. Ich muß lernen, diese Dinge auch unlogisch zu betrachten, um zu verstehen, wie ich sie euch vermitteln kann.

Ich wünsche euch noch eine harmonische Zeit. GEHT IN HARMONIE UND IN FRIEDEN. Arbeitet an euer Harmonie, für euch selbst und an euch selbst, und es wird alles so, wie ihr es euch wünscht. Bitte die Musik.

Wir sprachen JOSUA und all unseren geistigen Freunden unseren Dank aus und wünschten ihnen einen schöne Zeit.

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