zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 25 vom 06.05.2000 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Wir durften am heutigen Abend den Lichtboten JOSUA begrüßen. Als Medium stand ihm Jürgen zur Verfügung. Die Durchgaben erfolgten mündlich.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS und sein Segen sei mit euch. Guten Abend.

(Es erfolgte die allgemeine Begrüßung)

Birgit: Ich habe von L. eine Frage für dich. Soll ich sie dir vorlesen?

JOSUA: Ja, bitte.

Birgit: "Hallo JOSUA. Ich würde gerne wissen, ob das, was ich meinem Freund erzähle, um ihm bei seinen Probleme zu trösten und um ihm das schlechte Gewissen zu nehmen, richtig ist. Ich will nicht, daß ich ihm als Trost etwas erzähle, was so nicht ganz stimmt. Wenn er dieses dann irgendwie mitbekommt, denkt er vielleicht, ich hätte ihm einfach irgend etwas erzählt und dann verfällt er vielleicht wieder in seine Denkweise. Dieses will ich auf gar keinen Fall. Ich will ja nur, daß er endlich da herauskommt. Er ist, so glaube ich, sowohl überrascht als auch erfreut, daß ihr euch so um in kümmert. Also vielen Dank auch von mir, daß ihr ihm so gut bei seinen Problemen helft."

JOSUA: Sie will jetzt bitte, was wissen?

Birgit: Sie will wissen, ob sie sich richtig ihm gegenüber verhält.

JOSUA: Sagen wir es einmal so. Wenn sie dieses nicht weiß, dann ist die Beziehung nicht tief genug. Sei muß spüren, daß das, was sie ihm mitgeben kann, Trost, Zuversicht und Geborgenheit beinhaltet. Natürlich sind Worte, die der Partner zu einem spricht, nicht immer gleich verständlich. Vieles ist bei R. auch noch durch Ängste geprägt. Ängste sie zu verlieren. Er weiß noch nicht, wie er sich genau verhalten soll. Er vergißt dabei, einfach nur er selbst zu sein und versucht hier "gerecht" zu werden. Nicht gerecht zu sein, sondern dem ganzen gerecht zu werden. Ein Punkt, der nicht so gut gelingt und der in ihm Probleme weckt, die etwas mit seinem "Ich-bin" zu tun haben. Die Fragen: Wer bin ich, was tue ich, wie handle ich, ist dieses richtig, findet es die richtige Anerkennung? Er merkt nicht, daß er sich dabei nach Innen verschließt und erst durch ihre Worte holt sie ihn immer wieder ein Stückchen dort heraus, so daß es ihm leid tut, so wie er reagiert hat oder wie er reagiert. Das heißt aber nicht, daß er deswegen nicht wieder zurückfällt. Für ihn ist es wichtig, sich jetzt erst einmal darüber klar zu sein, was er will und sich so zu geben, wie er ist. Was L. macht, ist richtig. Sie muß ihn immer wieder darauf hinweisen und immer wieder aus dieser Lethargie, aus diesem Zurückziehen herausholen. Dann werden die Ängste, die in ihm sind, sich auch bald lösen, und er wird sein Ziel klar vor Augen haben, auch mit L..

Die zweite Sache: Wenn er um Hilfe bittet, dann wird er sie auch bekommen. Er lebt nun einmal in diesen Schwingungen, die auch bei euch vorhanden sind, durch das Denken und den Glauben, was das Spirituelle anbelangt. Wenn er uns dann bittet, so helfen wir hier. Nur, wie gesagt, bis zu einem gewissen Maß. Das Ziel muß er alleine durchlaufen. Wir können ihn höchstens ab und zu wieder auf die Beine stellen, wenn er meint, daß er es nicht mehr schafft. Ansonsten bitte schöne Grüße an beide.

Birgit: Das werde ich ausrichten.

JOSUA: Wir werden über sie wachen. Und sonst, etwas zu dir jetzt noch?

Birgit: Es läuft im Moment.

JOSUA: Dein Wiegenfest steht an. Bekomme ich dann meinen Kuchen?

Marion: Ja, "du" bekommst ihn durch Jürgen. Ein extra großes Stück.

JOSUA: Ich habe den Genuß und er wird dicker. Guten Abend, Rolf.

Rolf: Hallo, mein Freund. Uns sind viele Grüße an dich aufgetragen worden und diese möchte ich hiermit weitergeben.

(Auch Dirk schloß sich an und übermittelte Grüße aus Österreich, Indonesien.)

JOSUA: Ich wollte aber mehr wissen, wie es Rolf geht.

Rolf: Das war ja auch nur so eine Art der Einleitung. Sagen wir es einmal so: Mir gehen im Moment sehr viele Dinge durch den Kopf, die aber jetzt nicht unbedingt und unmittelbar zur Diskussion stehen.

JOSUA: Deine Träume finde ich schon wichtig.

Rolf: Es ist richtig, daß ich in der letzten Zeit mit vielen intensiven Empfindungen nach dem Aufstehen zu kämpfen habe. Wobei das nicht das richtige Wort ist, aber ich leide unter den Eindrücken und habe keine unmittelbare Zuordnung hierfür. In einem Traum be-kämpfte ich zusammen mit Jürgen einen Alligator. Es wird bestimmt nicht darum gehen, daß wir es wirklich mit einem Alligator zu tun bekommen, sondern er stand symbolisch für etwas. Die Frage ist jetzt, ob es sich dabei um eine Gefahr handelt.

JOSUA: Es ist eine Gefahr, mein Freund. Für dich ist vor allen Dingen eins wichtig: Du hast die Medialität zu träumen. Nicht einfach zu träumen, um aus dem Unterbewußtsein Daten zu löschen, sondern es sind Träume, die wegweisend, hinweisend sein sollen. Das, was du noch lernen mußt und womit du dich bitte in nächster Zeit intensiv beschäftigst, ist, sie zu verstehen. Sie als richtungsweisend zu verstehen, um gewissen Dingen gewappnet gegenüber zu stehen und vielleicht auch gewisse Dinge vorbeugend zu vermeiden.

Der spirituelle Weg von euch ist momentan in einem Zustand, der gewollt ist. Lasse es mich einmal so ausdrücken. Das heißt, ihr befindet euch jetzt in einer Phase, die von vorne herein feststand. Es ist der Weg. Um auch zukünftig diesen Weg beizubehalten, sind einige Dinge zu beachten. Manche Dinge, die man nicht voraussehen kann, können dann durch solche Träume und vielleicht auch gewisse Hinweise von uns im Vorfeld schon korrigiert werden. Ob ihr sie beachtet und wie ihr diese Dinge dann besteht, ist eine andere Frage, aber es wird so sein, daß diese schwierigeren Probleme für euch nicht mehr unerwartet auftauchen. Dieser Traum symbolisiert schon etwas Außenstehendes, was auf euch zu kommt.

Es ist nichts anderes als eine Situation, die von Außen auf euch zukommt und die ihr gemeinsam bestehen müßt. Eine Situation, die sowohl im Materiellen wie auch im Geistigen zu suchen ist. Der Hinweis dessen, daß du auf die Idee gekommen bist, dieses Untier zu töten, obwohl der Alligator gar nichts dafür kann, deutet darauf hin, daß das Problem welcher Art ist? Das müßtest du wissen, das mußt du lernen. Wenn Jürgen diesen Kampf entschieden hätte, wäre dieses welcher Natur?

Rolf: Seelischer Natur.

JOSUA: Wenn du den Kampf beendest, ist es...

Rolf: ...materiell.

JOSUA: Du merkst, es ist wichtig, daß du lernst diese Feinheiten herauszufinden. Wir werden dir dabei helfen, weil es nicht nur wichtig für euch beide ist, sondern für den gesamten Kreis und für euren weiteren Weg. Bitte betrachte diese Gabe als eine Medialität und nicht mehr als eine Strafe. Es ist wichtig für dich, hier soweit umzudenken.

Rolf: Sagen wir es einmal so, es ist der körperliche Zustand am Morgen danach. Das ist das, was mir so ein bißchen zu schaffen macht.

JOSUA: Dieses bedeutet nichts anderes als die Wichtigkeit dessen, um darüber nachzudenken. Du wirst lernen, bedingt durch deinen körperlichen Zustand, zu entscheiden, was richtungsweisend ist und welche Träume eine regelrechte Löschung alltäglicher Gedanken sind.

Sobald du dieser Deutung und Bemessung der Angelegenheit mächtig bist, wenn du sie analysieren kannst, werden diese körperlichen Schwächen aufhören. Aber zur Zeit ist es so, daß hier die Seele Merkmale setzen muß. Du darfst bitte nicht vergessen, daß auch die Seele nicht gerade begeistert ist, wenn sie mit Problemen konfrontiert wird.

Rolf: Ich hatte noch einen anderen Traum. Steht dieses unmittelbar im Zusammenhang mit dem anderen. Ich sah mich mit der Situation konfrontiert, daß ich meine Ansichten verteidigen mußte. Ich habe Tage bzw. Nächte damit zugebracht, meine Position zu rechtfertigen, und ich konnte mir nicht die Frage beantworten, ob ich dieses vor euch getan habe. Dieses erschien mir irgendwo unsinnig

JOSUA: Du rechtfertigst dich vor dir selbst. Lasse es mich so sagen: Du bist ein Planungsmensch. Du hast alles geplant. Deine Unsicherheit besteht darin, daß dieser Plan nicht so laufen könnte, wie du es dir ausgedacht hast. Oftmals geschieht es auch, daß die Wege oder dieser Plan nicht so läuft, wie es gedacht war und trotzdem geht alles seinen richtigen Weg. Du brauchst aber, um deine Sicherheit, um dein Selbstbewußtsein auf deinem materiellen Weg beibehalten zu können, für dich ständig die Rechtfertigung, daß all das, so wie es läuft, mit ein Faktor der Planung ist.

Diese beiden Träume haben einen Zusammenhang. Du weißt, das etwas auf dich zukommt und weißt, daß das, was auf dich zukommt, nicht zu deinem planmäßigen Weg gehört, sondern daß du hier erst eine Umleitung gehen mußt, um dann weitergehen zu können. Das heißt z.B. eine Verzögerung. Ein Hindernis, welches dich zwingt, zu überlegen, ob du das Hindernis zerschlägst oder es umgehst. Du entschuldigst oder rechtfertigst dich jetzt schon bei, vor dir dafür, daß das, was du dann entscheiden wirst, auch richtig ist und ob das wohl mit in diesen Plan hinein gehört. Du hattest dieses so nicht geplant. Und da du nun einmal ein Kopfmensch, auch als Seele, bist, machst du dir schon Gedanken darüber, ob der Weg, den du gehen wirst, auch wirklich wieder zurück in den ursprünglichen Plan hinein führt. Selbstvertrauen ist hier wichtig und auch ein gewisser Mut, die Dinge anzugehen. Gottvertrauen ist eins der hauptsächlichen Argumente, um wieder zurück zu finden. Du bist nicht mehr allein.

Rolf: Ich habe noch einen wichtigen Punkt. Ich habe zur Zeit so etwas wie Stimmen in meinem Kopf. Vorne denke ich und hinten kommt die Antwort. Ich möchte eigentlich nur von dir wissen, ob das, was dort geschieht, in Ordnung ist.

JOSUA: Das, was dort geschieht, ist in Ordnung, aber bitte entscheide grundsätzlich nach dem, was bei dir im vorderen Teil stattfindet. Du hast die Entscheidung. Egal, ob die Stimme beleidigt reagiert oder sonst irgendwie. Es ist nichts anderes als ein Hinweisen. Lege bitte auch nicht allzuviel Wert auf das, was du hörst, sondern versuche immer abzuwägen. Das wäre wichtig. Daran ist nichts unnormales. Bedingt dadurch, daß du nachts alleine im Auto bist, kommunizierst du. Aber du kannst nicht definieren, mit wem du dieses tust. Das heißt, du öffnest dich, und diese Öffnung ist nutzbar für viele. Dadurch das du nicht weißt, wer dementsprechend mit dir kommuniziert, solltest du hier immer vorsichtig zu Werke gehen. Höre dir an, ob die Antworten passend sind und wenn du unsicher bist, dann ist es schon richtig, mich zu fragen.

Rolf: Aber es ist doch immer die gleiche Art oder wird sie imitiert von anderen? Ich habe schon das Gefühl, daß es immer das Gleiche ist, was mir mit spricht.

JOSUA: Es ist ja nicht negativ, aber es ist begrenzt und nur du kannst erkennen, ob diese Antworten richtig sind oder nicht, ob sie befriedigend sind oder hinweisend.

Trotzdem kannst du bei aller Gleichheit nicht sagen, wer oder was es ist. Du kannst nur davon ausgehen, das es positiv ist, aber inwieweit sie dir hilfreich sind, kannst du so ohne weiteres nicht entscheiden.

Birgit: Es ist also nicht seine eigene Seele, die mit ihm kommuniziert?

JOSUA: Nein.

Rolf: Also meine Seele ist es definitiv nicht, sondern es sind dann diejenigen, die in meiner Begleitung sind? Aber ich kann eine negative Seele auf jeden Fall ausschließen?

JOSUA: Vollkommen. Deine Seele kannst du nicht so hören. Du kannst sie durch Emotionen fühlen, aber nicht hören. Hier ist ein Mittler am Werk.

Birgit: Kann dieses der Schutzpatron oder Geistlehrer sein?

JOSUA: Ja, er hat mehrere davon. Wer sich nun gerade hier einschaltet und den Mittler spielt, das ist die Frage. Sie können zum Teil einfache Antworten richtig weitergeben. Das ist nicht das Problem. Aber für Rolf ist es zur Zeit noch wichtig, solange diese Kompatibilität noch nicht hundertprozentig ist, und er sich unsicher ist, die Bestätigungen von mir zu holen. Auch wenn es Bestätigungsfragen sind, das spielt keine Rolle.

Was für dich wichtig ist, diese Art der Kommunikation nur soweit aufrecht zu erhalten, daß sie dich nicht gefährdet. Bitte achte weiterhin dabei auf deine Umwelt und lasse dich nicht dort hineinfallen. Das würde dich auf materiellen Wegen gefährden.

Guten Abend, Betty. Deine Arbeit mit KASSANDRA ist auch befriedigend, nicht? Ihr findet immer mehr zueinander.

Betty: Guten Abend, ich denke schon, ja.

JOSUA: Nein, das kannst du nicht denken. Du mußt wissen, wie deine Beziehung zu ihr ist.

Betty: So eigentlich ganz gut, zu mindestens das, was ich fühle.

JOSUA: Etwas weniger Kontrolle noch. Du bist schon noch etwas wachsam, was sie betrifft. Solange sie ihre Behandlungen macht, ist dir dieses ziemlich - wie sagt ihr so schön - schnuppe. Sobald sie aber etwas sagen möchte, bist du sehr wachsam. Das sagte sie mir, und ich sollte dir dieses einmal ausrichten. Sie bekäme dieses schon hin. Vertraue ihr. Dieses kannst du ruhig.

Dirk: Konntest du etwas in Erfahrung bringen bezüglich der Leseranfrage zur heimgegangenen Mutter?

JOSUA: Folgende Information: Sie war ungefähr einen Monat in der Nähe ihrer Familie, weil sie die Dinge erst einmal für sich erfassen mußte und die Sicherheit haben wollte, daß das Leben auch ohne sie weitergeht.

Des weiteren war der Übergang, das heißt von dem Moment an, als ihre Seele aus dem Körper trat bis hin ins Geistige Reich, für sie eine - wie drückte sie sich aus - Reise mit Überraschungen. Geprägt von Neugierde, Ungläubigkeit und freudiger Erwartung. So drückte sie ihre Gefühle in dem Moment aus.

Auf der anderen Seite aber die gleichzeitige Sorge um die Zurückgebliebenen. Was ihr nicht so gut gefiel, war die mangelnde Kommunikationsbereitschaft ihrer Familie, obwohl sie immer wieder versuchte sich bemerkbar zu machen. Sie reagierten nicht und dann verstand sie wirklich, daß hier eine Trennung zwischen den Welten stattgefunden hat. Zur Zeit wissen wir, daß sie sich im Sommerland aufhält und dort versucht ihre Freunde, ihre seelischen Verwandten zu finden, um sich in diese Gruppe zu begeben und mit ihnen zu leben und auf ihre Familie zu warten. Das war das, was sie uns sagte.

Dirk: Hat sie den Sohn geführt uns anzusprechen und nach ihr zu fragen?

JOSUA: Das ist richtig. Da sie doch die Verzweiflung ihres Sohnes sah, das Unverständnis und gleichzeitig auch die Hoffnung, daß vielleicht doch nicht alles vorbei ist, brachte sie ihn wirklich auf die Idee, hier diesen materiellen Weg zu nehmen, der trotz alledem sehr lange gedauert hat.

Dirk: Es waren ja noch diverse Angaben nötig.

JOSUA: Ja, wir mußten sie erst einmal suchen. Sie hielt sich natürlich, weil sie sehr klug in dieser Weise gewesen ist, erst einmal an diesem Ort auf, so daß sie auch gefunden werden konnte. Nachdem wir mit ihr gesprochen haben, hat sie sich dann in der Gewißheit zurückgezogen, das alles seinen rechten Lauf nimmt.

Dirk: Zurückgezogen in das Sommerland?

JOSUA: Ja, das heißt, die Trennung ist jetzt vollzogen. So wie bei einem Kleinkind die Trennung vom Geistigen Reich zur Materie irgendwann vollzogen ist, so ist es umgekehrt auch hier der Fall.

Dirk: Wie kann man sich dieses Zurückziehen vorstellen? Hat dort wirklich jeder seinen eigenen Bereich?

JOSUA: Ja, selbstverständlich. Den Bereich, den er liebt, mit den Verwandten, mit den Bekannten und Freunden zusammen. Manche sind sehr gesellig und sie lieben es mit anderen zusammen zu sein. Andere sind mehr Individualisten, die dann erst einmal eine Zeitlang alleine bleiben müssen, um über die Dinge nachzudenken und zu philosophieren, was gewesen ist und wie es weitergehen soll. Ihr dürft nicht vergessen, daß hier wirklich erst einmal ein Schnitt zwischen der Materie und dem Geistigen Reich stattfindet.

Dirk: Ist es denn möglich, daß die unterschiedlichen Gruppen zueinander finden können?

JOSUA: Ja, innerhalb des Sommerlandes, selbstverständlich. Sie werden zueinander finden.

Dirk: Hier auf der Erde ist es so, daß wir z.B. im Telefonbuch nachsehen können...

JOSUA: Nun, sie finden sich auch. Ihr habt euch gefunden, auch Freunde finden sich. Es schließen sich immer Gruppen zusammen, die die gleichen Interessen haben. Es ist sinnbildlich genau das Gleiche. Wir brauchen kein Telefonbuch, sondern durch unsere Gedanken, Wünsche und Ansichten finden wir zusammen. Im Sommerland ist dieses ganz spezifisch.

Dirk: In welcher Form?

JOSUA: Spezifisch in der Form, daß hier die Materie erst einmal ausgeklammert ist, denn es ist ja ein Neuanfang, ein Neubeginn. Auch eure Kleinkinder müssen erst einmal lernen mit der Materie hier auf Erden zurechtzukommen. Hier sind es die Eltern, die helfen und sie erziehen.

Im Geistigen Reich ist dieses etwas anders, weil die Seele erwachsen ist, aber das heißt nicht, daß sie sich ihren Standort nicht wieder neu bilden muß. Sie bildet ihn erst einmal nach dem letzten gelebten Leben. Dieses verändert sich später, wenn sie das letzte Leben analysiert hat, wenn sie vor dem Karmischen Rat gewesen ist und all ihre Erfahrungen, die sie innerhalb ihres Lebens gesammelt hat, dann verarbeitet hat.

Rolf: Also liegt der Zeitpunkt, um an sämtliche Leben angeschlossen zu werden, zu einem späteren Termin?

JOSUA: Wenn das letzte Leben verarbeitet wurde.

Rolf: Also im Sommerland wird das letzte gelebte Leben erst verarbeitet?

JOSUA: Genau, und dann bekommt sie ihr gesamtes Wissen und dann steigt sie auch innerhalb der Hierarchie oder auch nicht.

Birgit: Im Sommerland ist der Bezug zur Materie komplett abgeschnitten? Heißt das, es finden auch keinerlei Kontakte zur materiellen Welt statt?

JOSUA: Nein, es findet kein Kontakt statt.

Birgit: Wenn ich dann, nachdem ich beim Karmischen Rat gewesen bin, in die Sphäre gehe, wohin ich gehöre, ist dann von da aus wieder eine Kontaktaufnahme möglich?

JOSUA: Es ist möglich, wenn die Geistseele in die Lehrersphäre aufgestiegen ist.

Birgit: Das wäre dann die 6. Sphäre?

JOSUA: Nein. Dieses beginnt schon mit der Vierten. Wobei die vierte Sphäre natürlich begrenzt ist in ihrem Wissen. Aber wenn der Kontakt im positiven Bereich stattfindet, wovon wir jetzt einmal ausgehen, werden die Fragen dementsprechend weitergeleitet, und die Geistwesen wechseln dann. Auch hier ist zu beachten, daß es regelrechte Interessengruppen sind, die sich zusammenschließen, und dann die Kommunikation mit der materiellen Welt suchen.

Birgit: So wie euer Kreis?

JOSUA: Ja. Es gibt auch bei uns Geistwesen, Lichtboten, die keinen Kontakt mit der materiellen Welt haben. Ihre Aufgaben liegen in anderen Bereichen.

Birgit: Die Kontaktaufnahme zur materiellen Welt geschieht nur innerhalb so eines Arbeitskreises?

JOSUA: Nein, nicht nur, aber von unserer Stufe aus schon. Wir melden uns also nicht willkürlich, sondern hier müssen schon Gesetze, Sicherheiten usw. beachtet werden. Denn wie wir es schon sagten, und wie ihr wißt: Die Kontaktaufnahme mit der materiellen Welt findet auch statt, ohne autorisiert zu sein. Diese Geistwesen leben dann nicht innerhalb der Sphären, sondern sie befinden sich noch Zwischenreich.

Dirk: Ist das Sommerland schon eine Sphäre oder ist es eine Vorstufe?

JOSUA: Nein, das Sommerland ist die dritte Sphäre.

Birgit: Was sind dann die erste und die zweite Sphäre?

JOSUA: Das ist der Zwischenbereich.

Birgit: Hier befindet sich jemand, der sich nicht von seinem materiellen Körper trennen kann?

JOSUA: Ja, sie leben, was das Wort auch schon beinhaltet, zwischen den Welten. Sie können die Materie noch nicht loslassen, weil vielleicht die Beziehung zu den Menschen, die sie zurückgelassen haben, zu tief gewesen ist. Sie sind positiv. Aber bedenke bitte, daß sie sagen, daß sie ihre Angehörigen noch nicht alleine lassen können, sie müßten sie noch behüten.

Solange sie noch nicht bereit sind, diese materielle Welt loszulassen, können sie nicht ins Sommerland hinüber wechseln, denn in dem Moment, wo sie durch das Licht gehen, verändern sie sich. Dann ist die Trennung vorhanden.

Marion: Du sagtest, daß die Trennung in dem Moment statt findet, wenn sie durch das Licht gehen. Bei Ulli (Ehemaliges Mitglied des Spirituellen Arbeitskreises Bielefeld) ist es ja so gewesen, daß er sofort durch das Licht gerannt ist...

JOSUA: Es war auch eine Trennung vorhanden. Das heißt aber nicht, daß wir nicht für ihn kommunizieren konnten. Es hat eine zeitlang gedauert, bis er sich selbst durch Jürgen kundtun konnte. Das heißt, bedingt durch sein schnelles Handeln, durch sein Vorwissen, hat er sich nicht lange im Sommerland aufgehalten.

Marion: War seine Reaktion in dem Moment vielleicht übereifert?

JOSUA: Ich möchte dieses so nicht sagen. Sein inneres Bestreben war ja eigentlich immer, einmal Lichtbote zu sein. Das hat er in einem Sprung nicht ganz geschafft, aber er ist doch, bedingt durch sein Wissen, durch seinem Vortrag vor dem Karmischen Rat usw. die Sphären gleich hinaufgegangen. Das heißt, er brauchte das Leben, welches er hier führte, nicht mehr so intensiv im Sommerland nachzuvollziehen. Es gab einige Dinge, die er verarbeiten mußte, die das Leben vor dem Spiritualismus betraf, die er aber schnell ablegen konnte.

Marion: Wäre es dann besser, man würde den Heimgang "langsam" angehen und nicht sofort durch das Licht zu rennen?

JOSUA: Nein, das macht bitte auf gar keinen Fall. Geht bitte sofort durch das Licht. Wie ihr dann im Sommerland verfahrt, ob ihr hier euer Leben erst einmal vollenden, alles aufarbeiten wollt und welche Dauer dieses dann hat, da werdet ihr dann individuell reagieren.

Ihr sechs z.B., so denke ich einmal, wollt natürlich ziemlich schnell zu mir kommen. Schon alleine um zu wissen, ob es mich nun wirklich gibt. Ihr werdet euch mit Sicherheit nicht lange im Sommerland aufhalten, nicht wahr Rolf? Hier, auch bei Dirk, ist schon der Bedarf, die Kommunikation mit mir selber zu suchen.

Dirk: Ich denke, wir werden...

JOSUA: ...ziemlich schnell endlose Diskussionen haben, ja.

Rolf: Da kommt doch irgendwo ein Haken... Vorausgesetzt ich verarbeite das letzte Leben ziemlich schnell und zügig: Wenn du nicht willst, dann kann ich doch gar nicht zu dir durchstarten.

JOSUA: Wenn dein Leben, deine Entwicklung, so weiter verläuft, kannst du zu mir "durchstarten". Zu mindestens bis zur 5 Sphäre kommst du dann. Ich hoffe, daß du noch einiges lernen wirst, solange du hier auf Erden bist.

Rolf: Davon gehe ich erst einmal aus.

JOSUA: Und ab dieser Sphäre können wir schon miteinander kommunizieren. Du wirst mich dann vor allen Dingen ganz anders empfinden können. Du hast ja jetzt schon keine Probleme mit der Empfindung, was mich anbelangt. Dort oben wird deine Wahrnehmung noch besser. Es wird zwar eine Zeit dauern, bis wir uns wirklich in der Form gegenüber stehen, wie du es dir erhoffst, so daß du mich dann auch wirklich erkennst. Das wird noch lustig.

Rolf: Ich habe dich eigentlich immer so verstanden, daß nur von eurer Seite her der Kontakt nach Unten aufgenommen werden kann.

JOSUA: Ja.

Rolf: Gehen wir einmal davon aus, daß ich in der fünften Sphäre bin. Dann werde ich doch dort mit Sicherheit ganz am Anfang stehen.

JOSUA: Ich werde dann zu dir kommen. Ich komme dorthin. Du kannst nicht in die sechste Sphäre, wenn du die Reife nicht erlangt hast, aber das heißt ja nicht, daß man nicht aus der 6. in die 5. Sphäre gehen kann. Deswegen werde ich ja nicht wieder verdummen. Ich werde mich vielleicht noch nicht zuerkennen geben. So ein paar Späße wären doch nicht schlecht, oder?

Marion: Dann kannst du ja endlich sagen, ich kann mich zu ihm herablassen.

JOSUA: Das könnte ich ja jetzt schon.

Rolf: Ich wollte damit nur klar stellen, daß es nur funktioniert, wenn du auch mitspielst.

JOSUA: Und nur dann! Wenn ich nicht will, daß du mich findest, dann kannst du es auch nicht.

Rolf: Du sprachst ja schon einmal von den unterschiedlichen Stufen innerhalb einer Sphäre. Wie nimmt derjenige sie selber wahr?

JOSUA: Du wirst merken, daß sich dein Horizont, deine Ansichten gegenüber dem, der in der etwas tieferen Stufe steht, verändert. Dein Weitblick wird anders sein. Das Verständnis für manche Dinge, die Seelen tun und sagen, erhöht sich. Das Handeln anderer wird für dich erkennbar werden.

Rolf: Also würde diese Wahrnehmung für den Betreffenden durch Erkenntnisse entstehen und nicht durch die Wahrnehmung der unterschiedlichen Schwingung?

JOSUA: Ja. Durch die Schwingung wird es nur für den Anderen sichtbar.

Es gibt sogenannte Kasten innerhalb einer Sphäre. Ihr versucht selbst hier auf Erden diese Kasten aufrecht zu erhalten, indem ihr vom einfachen Menschen, vom Mittelstand und den Anderen sprecht. Ihr habt hier den materiellen Maßstab angesetzt: Je reicher, desto höher ist er in seiner Entwicklung, so sagt man. Man spricht ja auch davon, daß der Wissenschaftler höher in seiner Entwicklung ist, als der normale Arbeiter. Auf Erden hat dieses einen leichten negativen Beigeschmack. So ist es natürlich bei uns nicht. Die Kasten richten sich eher nach dem Wissen, der Erkenntnis und der Humanität, so wie ich also mit anderen Seelen umgehe, wie ich ihnen als Ratgebender helfe. Wir versuchen natürlich jede Seele, die sich in Stufe 5/1 befindet, durch Hilfe, durch Beantwortung von Fragen in Stufe 5/2 zu bekommen. Auch durch Fragen und Antworten, die wir hier erläutern. Die Inhalte geben wir an diese Seelen weiter und sie verändern ihre Weitsicht, erhalten dadurch ihre Entwicklungsmöglichkeit und können sich so kontinuierlich weitersteigern. Dieses geht nur durch das Fragen, das Empfinden und das durch soziale Verhalten.

Birgit: Findet denn auch eine Kreisarbeit zwischen deiner und der fünften Sphäre statt?

JOSUA: Ja, aber nicht ganz so wie hier, sondern wir können mit ihnen sprechen, ohne daß sie uns sehen. Aber sie wissen, daß es uns gibt.

Birgit: Findet dieses dann in einer Art Schule statt?

JOSUA: Dieses geschieht etwas lockerer. Es kommt darauf an, wie die Seelen dieses empfinden und wo sie die höchste Konzentration, Meditationen aufbringen. Meistens geschieht es in einer natürlichen Umgebung. Es finden weniger Einzelschulungen statt.

Birgit: Also eher in Gruppen?

JOSUA: Selbstverständlich, in einer großen Gruppe sogar. Dieses ist oftmals abhängig vom Zustand dieses Planeten und inwieweit Gruppen etwas wissen wollen. Lasse es mich so sagen, es ist evolutionsabhängig.

Dirk: Du sagtest, daß es Lichtboten gibt, die nicht als Geistlehrer tätig sind. Was haben sie für Möglichkeiten?

JOSUA: Schaue einmal: Ich bin mit meiner Gruppe als Lehrer für euch, für einen materiellen Kreis zuständig. Andere Lichtboten kommunizieren nicht mit der Erde, sie kommunizieren mit der vierten oder fünften Sphäre und versuchen hier wegweisend zu sein. Viele führen Geistseelen in ihren mehrfachen Leben zurück. Sie durchwandern sie mit ihnen, analysieren und lassen Erkenntnisse erwachen. Einige gehen auch mit ihnen auf die Suche nach Anderen.

Rolf: Nach anderen Seelen?

JOSUA: Ja, wenn sie gesucht werden. Stelle dir bitte folgendes vor: Du gehst hinüber in das Geistige Reich und erreichst die vierte oder fünfte Sphäre. Betty bleibt im Sommerland hängen, weil sie das letzte Leben nicht loslassen kann. Ich denke schon, daß du sie suchen würdest, oder?

Rolf: Da gehe ich einmal sehr stark von aus

JOSUA: Du bist ja spirituell mit ihr verheiratet! Siehst du, und hierfür sind Lichtboten da, die dann mit dir gemeinsam diesen Weg gehen.

Rolf: Wie kann man sich dieses vorstellen? Müssen die Lichtboten ihre Schwingung ständig verlangsamen und selber wieder mit ins Sommerland zurückgehen?

JOSUA: Es gibt Wegbegleiter.

Birgit: Wie in dem Film "Hinter dem Horizont"!

JOSUA: Ja, nehmt dieses als anschauliches Beispiel. Es ist nicht ganz so, denn bis in die unteren Sphären würde kein Lichtbote gehen können. Um diesen Weg wirklich soweit herunterzugehen, bedarf es schon höherer Geistwesen, um dann dort auch wieder herauszukommen. Das könnten wir Lichtboten nicht machen. Wenn euch der Film als Anschauungsbeispiel reicht, dann stellt euch dieses im Großen und Ganzen ruhig so vor.

Rolf: Also gibt es Lichtboten, die sich wirklich als Sphärenreisender, so möchte ich es einmal ausdrücken, betätigen, um anderen zu helfen, um Seelen wiederzufinden.

JOSUA: Ja. Es ist ja nicht so, daß sämtliche Lichtboten mit materiellen Kreisen arbeiten. So viele Kreise gibt es gar nicht. Dieses ist auch gar nicht das Interesse mancher Lichtboten, sondern bei uns ist die Organisation und der Weg, welcher durchwandert werden muß, vorgeschrieben. Jeder hat irgendwo eine Tätigkeit.

Birgit: Wie sieht dieses in der vierten oder fünften Sphäre aus? Gibt es hier so etwas wie eine Schule, wo ich Dinge noch verarbeiten kann oder wo ich versuche mich weiter zu entwickeln, mir z.B. Anreize hole und schaffe, um dann wieder zu inkarnieren? Wo ich aufgebaut, geschützt werde und wo ich vielleicht eine neue Aufgabe heraus- geschält bekomme?

JOSUA: Nein, nicht bekomme, sondern sie wird heraus "geschält". Siehe es so: Wenn du im Sommerland dein letztes Leben verarbeitest, dann verarbeitest du in der vierten Sphäre ein paar Leben mehr und suchst dann dem entsprechend die Zusammenhänge und die sozialen Umstände.

Birgit: Geschieht dieses alleine?

JOSUA: Das sind dann schon Gruppen, die diese Erfahrungen austauschen. Oder es finden sich Seelen, die dann inkarnieren, um dann hier auf Erden so einen Kreis bilden. Ihr habt es doch auch gemacht. Weißt du dieses nicht mehr?

Birgit: Nein, aber ich glaube dir dieses.

JOSUA: Es ist ja auch so, daß diese Seelen es nicht alleine machen müssen. Sie bekommen Begleitung, sie bekommen Hilfe aus der Geistlehrersphäre. Viele aus der Geistlehrersphäre dürfen dann auch schon einmal in einem Kreis anfangen. Dieses sind dann Seelen, die als Lehrer einen Kreis aufbauen, die so etwas wollten. Natürlich mit Beaufsichtigung von Lichtboten und anderen Geistlehrern.

Rolf: Dieses müssen dann aber schon sehr stabile Seelen sein, wenn wir einmal von der vierten Sphäre ausgehen?

JOSUA: Und Klar-Erkennende, die ihren Weg gehen wollen. Meistens sind dies Seelen, die an einer Inkarnation kein Interesse haben, die dann diesen Weg nehmen. Andere sagen wiederum, sie haben ihre Leben analysiert, ein soziales Umfeld kennengelernt, durchlebt und ihre Erkenntnisse daraus gezogen, aber ihnen fehlen ungefähr noch 37.000 Inkarnationen, um diese Erkenntnisse genaustens zu bekommen. Sie rennen dann los und weg sind sie. Das ist dann die andere Seite.

Rolf: 37.000 Inkarnationen...

JOSUA: Ein kleiner Abschnitt, um z.B. ein soziales Umfeld "wirklich" zu analysieren und zu durchleben, um jeden Aspekt wirklich erlebt zu haben.

Dirk: Gibt es auch banale Dinge in den Sphären, die einfach nur der Seelenfreude dienen, wie z.B. Konzertbesuche oder Musikveranstaltungen?

JOSUA: Diese Dinge gibt es auch, aber sie sind nicht banal. Für uns sind diese Dinge wichtig. Wir handeln nach unseren Emotionen und wenn uns nach Musik ist, dann werden wir diese Musik hören. Und wenn mir danach ist, bei dieser Musik das ganze Konzert zu sehen, dann werde ich dieses erleben. Es gibt Seelen, die sich nur diesen Dingen widmen, die z.B. große Musiker auf Erden waren. Es sind Seelen, die sich mit nichts anderem beschäftigen als mit ihrer Musik und die dann ihre Inspirationen, das was sie erkannt haben, an die Musiker der Erde weitergeben. Dort, wo sie das Potential sehen oder wo einer aus ihrer Mitte inkarniert ist, um die Musik der Menschheit zu bringen. Es gibt auch die Gegenseite, auch ihr habt Musik, die sehr negativ ist. Wo etwas Positives geschaffen wird, gibt es sofort eine negative Seite, die dieses eindämmen und vernichten will. So gibt es viele Gebiete. Schaue dich um, auf dieser Welt, wo du zur Zeit bist. Du wirst diese Gebiete auch drüben wiederfinden, nur harmonischer. Hier werden die Dinge getan, nicht weil sie dafür 19 Dollar 30 bekommen, sondern weil es ihre Bestimmung ist und weil sie selbst es möchten.

Dirk: Wie sieht es mit einer Wissenschaft in den Geistigen Sphären aus, oder ist bei euch alles "klar"?

JOSUA: Eine geistige, spirituelle Wissenschaft, die erkundet, was wir tun. Wo ist das Kollektiv, wie können wir zu ihm gelangen? Die Vorausberechnung des Lebensweges von euch und uns. Inwieweit ist es steuerbar? Wo fließt die Zeit mit? Wo kann man die Zeit ausgrenzen?

Dirk: Das ist hochinteressant. Man müßte im Grunde genommen alle möglichen Ursachen und deren Wirkung kennen, um so etwas berechnen zu können. Ist es wirklich möglich? Habt ihr diese Kapazitäten, ein irdisches Leben um drei, vier oder fünf Jahre voraus zu berechnen oder vielleicht sogar noch länger?

JOSUA: Ich schaffe diese Vorausschau maximal 14 Tage. Das Kollektiv ist hier um zig tausende von Jahren weiter. Sie können dieses soweit voraus berechnen, das wissen wir. Wenn wir die Lichtträger nehmen, so ist diese Berechnung, Vorausschau auch schon wieder ein Stück weiter.

Dirk: Das heißt, alles was hier im Materiellen geschieht, ist den höheren Sphären bekannt. Sie wissen es, weil sie es vorausgesehen haben?

JOSUA: Es ist nichts anderes als eine mathematische Berechnung. Eine Folge der Ursache. Wenn man die Ursache, die Wirkung und den Wandel mit einbezieht, dann ist dieses vorausschaubar. Ein ganz wichtiger Faktor ist die Zeit. Die Zeit, die nicht genau berechenbar ist. Ursachen, Zustände werden eintreten, das wissen wir. So wie ich euch sage, daß Dinge auf euch zukommen. Das heißt aber nicht, daß diese Dinge morgen, übermorgen oder in so und so vielen Stunden geschehen, sondern sie werden innerhalb eurer Episode, eurer Epoche kommen.

Dirk: In dieser Vorausberechnung kann man nur nicht den genauen Zeitpunkt bestimmen?

JOSUA: Das ist das Problem, welches wir haben. Wir können diesen Zeitfaktor nicht genau bestimmen. Ich denke, diese genaue Bestimmung kann auch wirklich nur das Kollektiv, wo sehr viele Geistwesen ihr gesamtes Wissen zusammenfließen lassen, leisten. Dort ist eine weite Vorausschau wirklich möglich.

Birgit: Wenn ihr die Ursache voraussehen könnt, wie ist es dann mit der Wirkung?

JOSUA: Wenn wir die Ursache kennen, dann wissen wir, welche Wirkung erfolgt.

Birgit: Wenn ich mich z.B. nehme, dann wüßtest du schon im voraus, wie ich reagiere?

JOSUA: Ja, weil wir dich kennen. Das heißt, wir analysieren deinen seelischen Charakter, deine Emotionen, dein Wissen und das, was dir noch fehlt.

Birgit: Und Überraschungen gibt es dabei nicht? Daß ich z.B. anders reagiere, als ihr es berechnet habt?

JOSUA: Nein, weil wir viele Varianten haben. Wichtig, Bedingung, ist für uns nur, daß du dich auf unserem Weg befindest, daß wir dich in diesem Weg halten. Wobei wir genau wissen, daß du manchmal sehr dicht an den Straßenrand kommst und auch manchmal in den Graben fällst. Wir wissen auch, wie wir dich wieder herausbekommen. Wir wissen weiter, daß du eine Zeitlang benötigst, um es alleine zu versuchen. Das sind alles Wege, die vorausschaubar sind.

Rolf: Du sprachst eben davon, daß diese mathematisch berechenbar sind. Mir ist so der Gedanke gekommen, ob der Leser hier nicht drüber stolpern könnte?

JOSUA: Es kommt darauf an, was er unter mathematisch versteht. Wenn er natürlich nur das Zahlenwerk sieht, dann liegt er falsch. Trotzdem ist es mathematisch, weil die Gesetze hier eine wichtige Rolle spielen.

Rolf: Seelische Gesetzmäßigkeiten?

JOSUA: Die spirituellen Gesetzmäßigkeiten! Dort, wo die Seele, der Geist existiert, gibt es Gesetze. Gesetzmäßigkeiten, die unumstößlich sind.

Rolf: Sie sind manifestiert.

JOSUA: Richtig. Selbst ihr seid in der Lage euch, zumindestens für einen kurzen Zeitraum, den Weg klar vor Augen zu führen, indem ihr euch sagt, wenn ich "das" mache, dann passiert "jenes". Wenn du z.B. sagst, ich überfalle morgen eine Bank, weil du 10.000 DM brauchst, dann hast du vor Augen, daß du von der Polizei erwischt wirst und ins Gefängnis gehst. Du hast aber auch vor Augen, mit diesem Geld entkommen und ein schönes Leben führen zu können. Das sind alles Situationen, die voraus berechenbar sind. Was daraus wird und wie es läuft, ist dann eine andere Frage.

Rolf: Das sehe ich auch so, denn das ist noch völlig offen.

JOSUA: Aber vorausschauen kannst du, denn diese beiden Wege bleiben für dich - und nur diese beiden.

Dirk: Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, daß es wahrscheinlicher ist, daß mich - als Bankräuber - die Polizei erwischt. Wir reden hier von der Wahrscheinlichkeit. Könntet ihr oder die dementsprechende Sphäre sagen, daß dieses nicht eine Wahrscheinlichkeit ist, sondern wie es genau laufen wird?

JOSUA: Wir würden in dem Moment sagen, wir wissen, daß es Rolf erwischt, weil es für sein soziales Umfeld wichtig ist. Es ist in dem Moment für uns eine einfache Sache. Wir wissen, wie die ganze Apparatur abläuft, wie die Chance liegt, die er überhaupt hat und vor allem ob das Entkommen in seinem Weg beinhaltet ist.

Dirk: Auf der anderen Seite gibt es mit Sicherheit genug Bankräuber, welche nicht erwischt wurden. Hier könntet ihr sagen, es paßt in ihr soziales Leben, in der Weise, daß sie gerade nicht erwischt werden.

JOSUA: Richtig, weil sie dieses so wollten. Das heißt jetzt aber nicht, daß diese Straftat sie irgendwo weiterbringt.

Dirk: Nein, nein.

JOSUA: Nicht auf den Gedanken kommen, es einmal zu probieren, um zu sehen, ob es "mein Wille" gewesen ist. Der Bankräuber wird für diese Tat zu mindestens gerade stehen müssen, auch dieses weiß er. Aber um alleine das Gefühl durchleben zu können, war ihm diese eine Inkarnation von den 37.000 wert.

Dirk: Dieses "dafür gerade stehen", steht das im Zusammenhang mit dem Besuch beim Karmischen Rat? Was genau passiert, wenn man von diesen Geistwesen steht und sich mit ihnen austauscht?

JOSUA: Nun, es wird einem bewußt gemacht, ob die Handlungen, welche man getan hat, rechtens gewesen sind. Es wird bewußt gemacht und hervorgehoben, inwieweit diese Erfahrung in das Gesamtbild hinein paßt.

Dirk: Findet eine regelrecht Kommunikation statt oder wie tauschen sich der Karmische Rat und die einzelne Seele aus?

JOSUA: Ja, selbstverständlich ist dieses eine Kommunikation. Wobei du nicht vergessen darfst, daß es für ihn in dem Moment plastisch ist, als wenn er dieses noch einmal durchlebt. So entsteht die ganze Situation vor seinem geistigen Auge und er durchlebt und empfindet sie geistig noch einmal.

Dirk: Du meinst, er hört nicht nur "Junge, das war nicht so gut", sondern...

JOSUA: Nein, so etwas hört er gar nicht. In dem Moment, wo er diese Situationen, die noch einmal erfahren werden müssen, durchlebt, empfindet er die Emotion der Seele in ihrer Reinheit und nicht behindert durch den Körper. Dort empfängt er dann die richtige Erkenntnis.

Dirk: Aus sich heraus?

JOSUA: Ja und hier ist die Frage, welche Erkenntnis zieht er. Wenn er als Geistseele das Ganze als etwas sehr lustiges betrachtet, wie er hier auf Erden alle zum Narren gehalten hat, so kannst du dich darauf verlassen, daß er dieses noch einmal durchleben muß, aber dann in einer anderen Form: Nämlich daß er dabei erwischt wird!

Oder aber er empfindet das, was er dort getan hat, als etwas Negatives. Denn er zerstörte ja eigentlich ein soziales Verhalten. Er schädigte ja. Tut ihm dieses leid, so wird der Karmische Rat ihm dieses Vergehen auch ohne weiteres aberkennen, weil er hier symbolisiert, ich habe gegen das soziale Verhalten, gegenüber meinen Mitmenschen und auch gegenüber meiner Seele verstoßen. Das oberste Ziel aller Seelen ist ja, das soziale Verhalten untereinander zu leben.

Dirk: Was passiert, wenn man mit dieser Betrachtung, mit dieser Erkenntnis abgeschlossen hat und man nun weiß, ob man sozial richtig oder falsch gehandelt hat? Was geschieht dann?

JOSUA: Dann wirst du dir ein anderes soziales Umfeld aussuchen.

Dirk: Innerhalb der Sphären oder inkarniere ich dann wieder?

(Der Magen von Jürgen, und nicht nur dieser, knurrte laut und deutlich.)

JOSUA: - Ich ziehe ihm zuviel Energie - Dieses ist abhängig davon, wie schnell er das andere soziale Umfeld verarbeitet hat. Manche sagen, daß es erledigt ist und daß sie ihre Erkenntnis daraus gezogen haben. Sie stehen dann vor der Möglichkeit, innerhalb der Sphären weiter nach Oben zu wandern oder wieder zu inkarnieren.

Rolf: Du sagtest, wenn der Bankräuber, um einmal bei diesem Beispiel zu bleiben, seine Tat vor dem Karmischen Rat nicht bereut, und er das Gefühl hat, er hätte eine lustige Show abgezogen, muß er diese Situation noch einmal durchleben und zwar so, daß man ihn dabei verhaften wird. Trifft diese Entscheidung dann der Karmische Rat?

JOSUA: Das ist dann eine Inkarnation, für die der Karmische Rat bestimmt, daß er dieses noch einmal anders durchleben und durchwandern muß, weil das soziale Umfeld nicht abgeschlossen ist.

Rolf: Weil er die Erkenntnis nicht positiv gezogen hat?

JOSUA: Er hat sozial negativ gehandelt hat, und es ist für den Karmischen Rat wichtig, wie ich mit den anderen Seelen umgehe. Das ist das, was zählt. Deswegen ist manchmal die Geste, einem Kind einen Bonbon zu schenken, einer weitaus höheren Beachtung beizumessen, als irgendeine, wo nur du den Nutzen hattest. Oder wo du zwar ein Geschenk gibst, aber eigentlich mehr einen Nutzen für dich dabei siehst. Nehmen wir z.B. eine Spende: Du gibst eine Spende, aber nicht weil du einer anderen Seele helfen willst, sondern weil du dieses gut von der Steuer absetzen kannst, oder weil du die Gelder irgendwo hinbringen mußt, weil dir sonst das Finanzamt sie weg nehmen würde. Das sind diese Beispiele.

Rolf: Es ging mir hierbei darum, daß die Entscheidung nicht von der Seele getroffen wird, sondern wirklich vom Karmischen Rat bestimmt wird, daß er dieses noch einmal durchleben mußt. Aber das hat nichts mit einer Zwangsinkarnation zu tun?

JOSUA: Nein. Das ist keine Zwangsinkarnation, sondern es ist eine Inkarnation mit einem vorgegebenen Weg, ein Weg, den du dir nicht selbst ausgesucht hast.

Ihr scheint alle Hunger zu haben. Ziehen wir so stark von euch? Sagt es uns. Wir merken dieses gar nicht.

Marion: Sagen wir es einmal so. Ihr nehmt erst mich, dann Betty und dann wieder umgekehrt. Wir wechseln uns immer ab. (JOSUA sitzt zwischen Marion und Betty)

JOSUA: Ich wollte nur wissen, ob wir zu viele Energien von euch abziehen. Wir sind sehr stark vertreten. Ihr merkt dieses.

Birgit: Vielleicht können wir ja das Energieabgeben ein bißchen verteilen.

Rolf: Ich glaube nicht, daß wir hier ganz unbeteiligt dabei sitzen.

JOSUA: Nein, bestimmt nicht

Rolf: L. bat mich noch um Klärung eines Sachverhaltens bezüglich ihres Kassettenrekorders. Er spulte, ohne daß ihn jemand bedient hatte, ein bestimmtes Lied von sich aus zurück und startete es erneut. Dieses war, rein vom Materiellen her, nicht zu erklären.

JOSUA: Das ist bei ihr geschehen?

Rolf: Angeblich, ja. Sie saß bei Hausaufgaben und hörte sich ein altes Band an. Ohne ihr Zutun wiederholte das Gerät das Stück.

JOSUA: Sie ist 17, nicht? Dieses war wohl telekinetisch. Man müßte wissen, was sie in dem Moment empfand, wo sie mit ihren Gedanken war und wie sie sich emotional gefühlt hat. Da müssen wir erst nachschauen. Dann kann ich ihr mehr sagen. Es war bestimmt kein Geistwesen, welches hier am Werke gewesen ist.

Rolf: Dieses haben wir auch vermutet.

JOSUA: Es gibt bei Jugendlichen in der Pubertätszeit schon Situationen, wo man von telekinetischen Wirkungen sprechen kann, die aber nur in diesem Alter Einfluß nehmen können. Vielleicht war es der hintergründige Wunsch. Dieser muß aus dem Unterbewußtsein kommen. Der Gedanke alleine, dieses Stück jetzt noch einmal zu hören, ist nicht ausschlaggebend. Sie soll sich nicht erschrecken. Es ist nichts Unnatürliches, und sie wird diese Fähigkeiten auch nicht beibehalten, daß sie Dinge bewußt steuern kann, sondern es war eine emotionale Reaktion.

So, damit wünsche ich euch eine gesegnete Zeit. Entschuldigt, wenn wir euch so viele Energien abgezogen haben. Geht in Harmonie und in Liebe. Denkt über die Dinge nach und viele Grüße und Segenswünsche an all unsere Leser. GOTT ZU GRUSS. Bitte die Musik.

Wir sprachen JOSUA unseren Dank aus und wünschten auch ihm eine schöne Zeit bis zu unserem nächsten Sitzungstermin.

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