zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 23 vom 05.02.2000 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Nach einer Reinigung von CABUCLO durch Betty wurde die Sitzung am heutigen Abend von dem Lichtboten JOSUA gestaltet. Als Medium stand Jürgen zur Verfügung.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS und sein Frieden sei mit euch.

(Es erfolgte die allgemeine Begrüßung)

Alles im grünen Bereich?

Dirk: Mit dem "grünen Bereich" hattest du mich in der letzten Sitzung irgendwie auf dem falschen Fuß erwischt. Diente dieses deinerseits zur Auflockerung?

JOSUA: Ja, eine Auflockerung für das, was kommen sollte und auch kam.

Dirk: Tut mir leid. Ich hatte es nicht verstanden.

JOSUA: Ist nicht schlimm. Wir sind das gewohnt. Ein Dipl.-Ing...

Dirk: Da muß ich jetzt durch...

JOSUA: Bitte, zeige Nerven. Aber wie gesagt, ansonsten ist alles okay bei dir, ja?

Dirk: Ja.

JOSUA: Rolf?

Rolf: Was siehst du denn?

JOSUA: Chaos sehe ich bei dir, reines Chaos.

Rolf: Das ist auch richtig.

JOSUA: Zum einen dein körperlicher Zustand und zweitens der Kampf der Seele - mit deinem Körper.

Rolf: Worum kämpfen die beiden denn?

JOSUA: Dein Körper kämpft darum, daß er jetzt eigentlich wieder etwas gebrauchen könnte, was er seit langer Zeit vermißt, und deine Seele ist der Meinung, daß sie das Nikotin eigentlich nicht mehr haben möchte.

Viele Gedanken drehen sich darum, viele Gewohnheiten, wo man zu dieser Zigarette gegriffen hat, führen einen in Versuchung. Zu kämpfen und das Vertrauen zu haben, daß man dieser Sucht widerstehen kann, ist nicht einfach und alleine nicht zu bewältigen. Die Seele sollte hier schon mit einbezogen werden, und das Vertrauen sollte vorhanden sein, daß deinem Körper nichts, aber auch gar nichts Schlimmes passiert, wenn du nicht mehr rauchst. Alle Reaktionen, die du jetzt hast, Sodbrennen, Hungergefühl, sind nichts anderes, als der Wunsch des Körpers zu mindestens eine Ersatzbefriedigung zu bekommen. Bekommt er sie nicht, dann versucht er es einmal mit Sodbrennen, denn das ist unangehm.

Rolf: Wie soll ich denn in dieses Chaos irgendwie Ordnung bringen? Das weiß ich wirklich nicht.

JOSUA: Dieses Chaos kannst du ordnen, indem du dich zur Ruhe zwingst. Es wäre gut, wenn innerhalb deiner Umgebung nicht geraucht wird.

Auch die Seele hat Probleme, denn das Nikotin gelangt ja nicht mehr ins Blut. Du darfst nicht vergessen, Nikotin und Alkohol sind Mittel, die auch eine Seele süchtig machen können. Sie ist aber bereit, hat den Ansatz genutzt und hat dir immer wieder vermittelt, wie furchtbar das Zeug doch stinkt. Extrem sogar! So extrem, wie du es als normaler Nichtraucher nicht empfindest. Sie wollte dir zeigen, daß jetzt die Gelegenheit da ist: Das Schlimmste können wir innerhalb der Krankheit, die wir jetzt durchleben, ausmerzen. Versuche hier weiterhin tapfer zu sein und gebe den Verführungen, die auf dich zukommen, das Anbieten von Zigaretten, nicht nach. Lasse es einfach weg. Wenn diese Gewohnheiten nicht mehr präsent sind und dir nicht mehr das Gefühl geben, daß du etwas vermißt, dann ist das Ganze eigentlich schon überstanden.

Rolf: KASSANDRA machte auch schon so eine Andeutung. Als so extrem empfinde ich diesen Entzug eigentlich gar nicht.

JOSUA: Dir wird geholfen. All diese extremen Situationen versuchen wir dir natürlich zu enthalten. Wir wollen ja gerne, daß du das Rauchen weiterhin sein läßt. Also sind wir bereit, dir in der Regenerierungsphase zu helfen. Das heißt, wir werden alles tun, damit diese Sucht zu mindestens auf seelischem Gebiet nicht zu dominant wird. Und wir sind der Meinung, daß du diese kleinen Attacken, die dort noch geritten werden, in den Griff bekommst. Ganz ohne geht es eben nicht.

Rolf: Ich hatte in der letzten Zeit das Gefühl, daß jede Ecke, jeder Winkel, einfach alles sehr unsauber gewesen ist. Hatte dieses auch damit zu tun?

JOSUA: Ja. Die Seele hat es natürlich sehr eilig. Alles, was an Dreck ist, muß raus, denn die Reinlichkeit, die du an der Oberfläche hast, die sieht Innen ja ganz anders aus, nicht? Stelle es dir so vor: Du hast etwas hinter dir gelassen und fängst an, dich neu einzurichten. Alles sauber zu machen und alles neu zu bereiten, für das, was da kommt. Alles stört dich. Du hast das Gefühl, deine Wohnung, deinen Körper nicht sauber zu bekommen. Nur du kannst nicht mit Wasser und Seife dein Innerstes reinigen, sondern hier bedarf es schon etwas Zeit und Geduld. Es ist schon richtig, das Gefühl, welches du hattest, ist nichts anderes, als der Drang dich von Innen her zu reinigen.

Rolf: Wie geht man damit um? Läßt man dieses einfach so laufen?

JOSUA: Du solltest folgende Medizin für die Seele, folgende Maßnahme ergreifen: Du nimmst, bevor du schlafen gehst, ein Glas Wasser und stellst es neben dein Bett. Wenn du morgens aufwachst wirst du dieses Glas Wasser auf nüchternen Magen trinken. Es hilft dir, dich von Innen her zu reinigen. Das Wasser lädt sich in der Nacht mit positiven Energien auf, die wir hinein tun. Und als Seele gibst auch du deine Energien mit ab, so daß diese Energien nicht wie ein Fremdkörper wirken. Es ist eine Medizin nur für dich persönlich. Sowie in den Krankenhäusern heutzutage Eigenblut gezüchtet wird, so machen wir dieses mit dem Wasser und der Seele. Du wirst merken, daß dieses Reinlichkeitsempfinden, der Gedanke, daß alles schmutzig ist, nachläßt. Dieses mache bitte 14 Tage lang, nicht vergessen!

Betty, erholst du dich langsam?

Betty: Ja, ich bin immer noch zittrig, aber es geht wieder.

JOSUA: CABUCLO hat noch Power, nicht, der alte Herr.

Betty: Wenn ich wiederkomme, reicht es mir auf jeden Fall.

JOSUA: Ansonsten alles in Ordnung?

Betty: Ich glaube schon, aber ich bin im Moment sehr traurig.

JOSUA: Die Restschwingung mußt du verarbeiten.

Rolf: Das Traurig-sein bezog sich aber nicht auf heute Abend.

JOSUA: Du bist seit längerer Zeit traurig?

Betty: Ich bin die Tage aufgewacht, hatte eine so große Traurigkeit in mir und konnte mir dies nicht erklären.

JOSUA: Das war keine Traurigkeit, das war eine Melancholie. Normalerweise erfahre ich, wenn du wirklich traurig gewesen wärst. Diese Melancholie ist ein Heimweh nach Hause. Es ist noch zu früh. Du hast noch eine Aufgabe und den Weg, den du Nachts gehst, den gehst du gerne. Hin! Du solltest ihn auch genau so gerne wieder zurückgehen. Rolf braucht dich, der Kreis braucht dich, deine Freunde brauchen dich.

Dirk?

Dirk: Ich frage mich, wie es dem Karmapa geht. Wir sprachen in einer Sitzung über den Dalai Lama. Der Karmapa Lama ist ein weiterer Glaubensträger in Tibet. Er ist auch aus seinem Heimatland vor den Chinesen geflohen, und befindet sich jetzt beim Dalai Lama. Hast du hierzu eine Hintergrundinformation, warum er sein Land verlassen mußte.

JOSUA: Du weißt, wie es mit Glaubensrichtungen ist. Jeder meint, er wäre der Richtige und die Frage ist, wer ist der Stärkere, wer hat die größere Macht und einer muß weichen. Aber warum geht es dir deswegen nicht gut? Weil du immer für den Unterdrückten bist, nicht wahr?

Dirk: Wahrscheinlich auch dieses, ja. Die Glaubensrichtung von Tibet ist mir außerdem irgendwo sympathisch. Das, was vom Dalai Lama vertreten wird, ist der unserer Auffassung gar nicht so fremd. Es stimmt in vielen Dingen überein.

JOSUA: Es wird alles so verlaufen, wie es für die Tibeter richtig und wichtig ist. Beide haben ihre festen Aufgaben. Der Dalai Lama kann sehr viele Weisheiten in die Welt hinausbringen. Der Karmapa muß sich erst etwas zurückziehen und wird dann zur gegebenen Zeit bestimmt wieder - wie sagt man - auf der Bildfläche erscheinen.

Momentan sind, gerade was den Osten betrifft, die Fragen zum Glauben und der Haß wieder sehr stark verbreitet. Die Kämpfe um den Glauben werden stark. Das Negative versucht hier wieder einmal massiv einzugreifen, um darzulegen, wie weit die Menschen wirklich in ihrem Glauben sind: Nämlich fanatisch! Dazu gehören auch die Tibeter. Auch sie können sehr extrem in ihrer Richtung sein und über die Anderen wollen wir uns ja gar nicht weiter auslassen. Ihr wißt, selbst im Spiritualismus ist es so.

Marion: Wir sprachen eben schon kurz über das Wasser. Hierzu möchte ich gerne eine Frage einer Leserin vorlesen: Was ist und wie wirkt das "Element" Wasser? Ich habe eine Videokassette, "Die Seele des Wassers - Unkonventionelles über das höchste Gut der Menschheit." Dort heißt es: "Wasser, das allgegenwärtige Lebenselexier, war schon immer das wichtigste Element unseres Planeten. Viele Geheimnisse hat der Mensch darüber entschlüsselt, aber mindestens ebenso viele blieben im Verborgenen. Wasser ist mehr als H2O. Wasser ist die Seele, die Seele der Erde".

JOSUA: Als erstes dazu gesagt: Wasser ist nicht die Seele der Erde, sondern Wasser beinhaltet die Seele der Erde. Das ist ein gewaltiger Unterschied. Wenn die Umwelt, lasse es mich so sagen, darauf achten würde, daß der Träger der Seele rein bleibt, würde die Seele auf ihre Bewohner ganz anders reagieren können. Dieses ist aber nicht möglich, weil der Mensch den Träger oder den Körper der Seele krank macht, vergiftet und verunreinigt. Es spiegelt eigentlich das wider, was der Mensch mit seinem Körper macht, es spiegelt die Erde wieder. Es ist ein Spiegelbild. Je kranker der Mensch wird, und je mehr er sich Giften und dem innerlichen Schmutz aussetzt, um so mehr nimmt auch die Erde von diesen Dingen an. Wasser symbolisiert die Reinheit nicht nur eines Planeten, sondern die Reinheit aller Bewohner. Der Mensch, der Körper besteht hauptsächlich aus Wasser. Es ist der Träger, wie soll ich es sagen, der Energien, denn nur Wasser ist feinstofflich genug, diese Energien in sich zu tragen. Verschmutze ich den Träger, so wird es schwer, positive Energien in ihm fließen zu lassen.

Wenn man also bedenkt und darauf achtet, daß das Wasser der Erde seinen natürlichen Ursprung behält, so wird auch der Mensch von Innen her reinlicher werden und die Seelen können viel klarer existieren, durchkommen, fungieren und somit die Harmonie zwischen der Seele der Erde und den Seelen Mensch, Tier, Bäume, Flora und Fauna zum Ausdruck bringen. All diese Dingen müssen ineinander fließen können, um zu harmonisieren. Wenn die Erde harmonisch ist, so sind auch ihre Bewohner harmonisch.

Nur die Harmonie ist ein Punkt, den haben nicht alle gerne. Das Negative wäre entsetzt, wenn dieser Planet harmonisch wäre. Er hat zu viele schon verloren, wo im Endeffekt die Intelligenz, die Humanität, die Seelen gewonnen haben. Auch hier auf Erden beginnt der Mensch langsam zu merken, daß der Planet Erde stirbt, wenn er so weiter macht. Nimm ihm das Wasser, er stirbt, und wird ein toter Planet, ein unbeseelter Planet. Die Seele kann nicht am Leben erhalten werden. Kompatibel, heißt das Wort übrigens. Erde-Seele, Flora, Fauna, Menschen müssen kompatibel sein und dieses Verhältnis paßt nicht mehr, versteht ihr?

Rolf: Wie würde man in diesem Zusammenhang die Seele Erde definieren?

JOSUA: Sie strahlt. Die Erde strahlt. Sie hat eine Aura. Eine Aura, die man vom Weltraum aus sehen kann und die eure Raumfahrer ja auch schon gesehen haben. Diese Aura strahlt unterschiedlich. Dort, wo sie sehr verschmutzt ist, ist sie dunkelrot. Dort, wo sie noch sauber ist, strahlt sie weiß. Es verändert sich immer mehr. Das Rote nimmt immer mehr Überhand.

Dirk: Warum hat Wasser die Eigenart, diese feinstoffliche Energie, das Licht, die Aura zu binden? Hier fehlt mir irgendwo der Zusammenhang. Ich weiß, es gibt die Materie, und es gibt das Feinstoffliche. Wo paßt es hier zusammen?

JOSUA: Lasse es mich so sagen: Wasser ist einfach flexibler in der Zusammensetzung. Es ist fließend. Der Stein ist starr. Er kann nichts bewegen. Du weißt, daß Wasser ein Element ist, ein Naturelement, welches Kraft und Wirkung hat. All das, was fließt, was sich bewegt, enthält Seele und ist Träger. Materie, die ruht und einfach nur Materie ist, wie z.B. ein Stein, kann eine Seele nicht beherbergen. Die Seele braucht die Bewegung. Sie ist wie ein Fisch, der sich immer bewegen muß.

Dirk: Hierfür würde sich Wasser oder die Luft eignen.

JOSUA: Ja. Luft auch, ja. Luft ist nicht so dicht wie Wasser. Luft kann die Energien nicht konzentrieren. Sie kann die Energien weitflächig tragen, aber nicht bündeln. Das Wasser kann es.

Birgit: Wie ist das mit Licht?

JOSUA: Das Licht hat die gleiche Funktion wie das Wasser. Hier ist wieder eine Kompatibilität wichtig. Das Licht bündelt die Energien im Wasser und hält sie dort. Betrachte das Licht als den Pfad für Energien: Die Lichtstrahlen werden benutzt, um Energien ins Wasser zu leiten. Energien, die nicht nur das Wasser erwärmen, sondern laßt es mich an einem Beispiel sagen: Die vier erinnern sich an diesen wunderschönen Strand in ihrem letzten Urlaub. Ihr erinnert euch, als ihr drei in dem Wasser nackt geschwommen habt. Dieses Gefühl war einmalig für euch. Dieses Empfinden, als wenn ihr seelisch etwas ganz in Euch aufnehmt. Wenn ihr einen Badeanzug anhabt, so ist das Tummeln im Wasser immer noch angenehm, aber es ist schon eingeschränkt. Hier beginnt es schon. Die Kompatibilität ist gestört. Die Seele des Menschen kann nicht die Energien aufnehmen, die der Seele der Erde, des Wassers.

Rolf: Ein Badeanzug schränkt dies schon ein?

JOSUA: Ja. Dann hier wäre schon eine kleine Barriere vorhanden. Das es bei euch aus Schamgefühl heraus geschieht, ist verständlich. Darüber wollen wir auch nicht diskutieren, aber die Reinheit, die Energieaufnahme aus dem Meer, das Wohlbefinden werdet ihr nur finden, wenn ihr im Meer ganz ohne Bekleidung badet. Frei und nicht Angst habt, das jemand schaut, sondern ihr müßt wirklich frei in das Wasser gehen können und sagen: "Ja, ich nehme jetzt die Energien der Erde auf".

Marion: Man hat in dem Moment das Gefühl, irgendwie Eins zu sein.

JOSUA: Und das ist Seele, das lebt.

Rolf: Die Seele der Erde müßte doch intensiver spürbarer sein, um so sauberer, um so reiner die Qualität des Wasser ist?

JOSUA: Richtig. Je mehr Mineralien und gutartige, positive Bakterien in dem Wasser sind, je mehr diese Kompatibilität vorhanden ist, um so mehr könnt ihr diese positiven Energien aufnehmen. Seht doch nur das einfache Beispiel: Wenn es euch nicht gut geht, so heißt es dann: "Nehme doch einmal ein schönes Bad". Da das Wasser behandelt wurde, fügt ihr, damit ihr zu mindestens ein Wohlbefinden empfangen könnt, ätherische Zusätze hinzu. Dieses braucht ihr nicht, wenn ihr z.B. reines Quellwasser nehmt, und es euch nicht zu kalt wäre. Es würde die gleiche Wirkung haben.

Birgit: Beim Duschen stelle ich mir immer vor, daß ich erlebten Streß mit herunter spüle.

JOSUA: Du spülst nicht nur den Staub der Erde, sondern auch den Staub der Seele ab.

Marion: Du sprachst eben davon, daß z.B. ein Stein keine Form der Seele besitzt. Ich weiß aber vom indianischen Glauben her, daß in den Steinen und auch im Holz eine Seele vorhanden ist.

JOSUA: Im Holz, ja.

Marion: Auch im Stein.

JOSUA: Das haben sie gesagt, aber das muß ja nicht stimmen: Die Materie ist eine Schöpfung, damit ihr auf ihr leben könnt. Was der Indianer meinte, ist nicht, daß der Stein beseelt ist, sondern daß er ein fester Bestandteil des Planeten ist, um überhaupt als Seele materiell auf ihm wandeln zu können. Es ist die Grundlage, die Basis.

Ihr sollt jetzt nicht anfangen und jeden Stein umdrehen und sagen, du bist ja so und so tot. Das wäre nicht richtig. Wäre er nicht, würdet ihr auf diesem Planeten nicht wandeln können. Nur er braucht nicht dieses Leben, sondern er hat die Funktion, die Reinheit dem Wasser z.B. zufügen zu können, durch bestimmte materielle, feste Schichten.

Der Indianer wollte seine Achtung vor der Natur ausdrücken und war darauf bedacht auch der festen Materie, einem Stein, eine Seele zu geben, weil er sonst das Gefühl gehabt hätte, jemanden vergessen zu haben. Mit der Erde ist das schon wieder etwas anderes. Wenn ich den Stein zermahle, dann wandle ich ihn, und er kann Energien und Leben schenken. Aber es ist schwer auf lockerer Erde zu bauen und zu leben. Es ist wichtig, daß man seine Häuser nicht auf Sand baut.

Dirk: Steine sind ja nun nicht beseelt. Mich würde interessieren, worauf die Wirkung von z.B. Rosenquarz beruht. Hier muß doch auch eine Art der Energieform vorhanden sein.

JOSUA: Eine Energieform. Du hast es schon selbst beantwortet. Es ist eine Art Seele. Es ist eine Energieform. Energie, die gebündelt ist, die durch die Entstehung dieser Edelsteine, der Wandlung von z.B. Kohle zum Diamanten möglich wird. Wodurch nehmen sie Energien auf? Durch Licht! Solange dieser Edelstein im Berg verborgen liegt, hat er keine Wirkung. Erst wenn er mit Licht in Berührung kommt, entfaltet er sich. Er nimmt Energien auf, speichert sie und gibt sie nun langsam wieder ab. Verstehst du? Wenn du einen Spiegel nimmst und Energien oder Lichtstrahlen darauf leitest, strahlt es sofort wieder zurück. Der Stein funkelt auch, aber er nimmt die Energien auf und konzentriert sie sehr stark. Nehme den Laserstrahl: Er funktioniert im Zusammenhang mit einem Edelstein, weil der Stein das Licht konzentriert. Aber erst wenn er mit Licht, laßt es mich banal ausdrücken, beschossen wird und so ist es mit allen Edelsteinen. Sie konzentrieren die Energie und jeder Stein hat eine andere Festigkeit. Wie nennt ihr sie, Karat? Danach entscheidet sich, wie stark diese Bündelung und das Speichern dieser Energie ist. Ein Halbedelstein wird die Energie nie solange halten können, wie ein Volledelstein.

Birgit: Also ist dieser Stein nur der Träger...

JOSUA: Der Stein ist der Träger der Energie.

Birgit: ...welcher aufgeladen wird und je nach Reinheit viel oder wenig Energie abgeben kann. Bevor Licht auf diesen Stein trifft, ist er nur ein Gefäß?

JOSUA: Tot, ja, ein Gefäß. Es ist wichtig, daß diese Energien auf diesen Edelstein im reinen Zustand treffen. Das heißt, der Edelstein sollte rein sein, denn er nimmt nicht nur positive Energien auf, sondern auch negative.

Was macht ihr denn mit euren Edelsteinen, wenn ihr das Gefühl habt, daß ihre Wirkung nachläßt? Ihr legt sie ins Wasser. Das heißt, der Stein muß sauber sein, um positive Energien aufnehmen zu können. Ist energetischer Schmutz darauf, also das, was ihr an negativen Ausstrahlungen habt und was der Stein sammelt, so kann das Wasser den Stein reinigen. Er ist dann wieder in der Lage positive Energien zu konzentrieren, an euch abzugeben und negative Energien zu wandeln. Das ist eigentlich das Prinzip.

Rolf: Was macht jemand, der keinen Stein trägt? Wo bleibt denn dann dieser energetische Staub?

JOSUA: Diese Seele stinkt. Die empfinden wir als schmutzig.

Birgit: Also sollte eigentlich jeder Mensch einen Stein tragen?

JOSUA: Einen Stein, der zu ihm gehört, den die Seele mag. Etwas anderes ist das nicht. Das hat nichts mit dem Stein zu tun, sondern es ist die Seele. Es gibt Steine, wo diese Kompatibilität funktioniert, wo die Seele in der Lage ist, ihre verbrauchten Energien zu Regeneration an den Stein abzugeben. Trägt sie den falschen Stein, bekommt sie die falschen Energien zugeführt. Deswegen ist es wichtig, den richtigen Stein zu tragen. Manchmal auch zu wechseln. Ganz danach, wie stabil die Seele ist. Eine ängstliche Seele sollte z.B. den Bernstein tragen, weil dieser die ängstlichen Energien, die sie abgibt, wandelt.

Marion: Bevor du nachher gehst, könntet ihr dann Jürgen vorher Bescheid geben, damit der Wechsel in seinen Körper nicht ganz so abrupt ist?

JOSUA: Ja, wir werden ihn wecken.

Birgit: Wie verhält sich diese Wirkung bei Metallen wie z.B. Silber und Gold?

JOSUA: Gold beinhaltet Glanz und fasziniert euch. Aber ab einer gewissen Dosis werden in euch negative Mächte geweckt. Mächte, es zu besitzen. Gold und Silber sind Schmuck, so nennt ihr dieses. Es hat aber nichts mit dem Austausch der Energien zu tun. Ihr Medien legt diesen Schmuck ab, weil wir diesen eigentlich gar nicht so mögen. Er ist für uns unwichtig. Den Stein, den könnt ihr behalten, außer er widerspricht jetzt z.B. meiner Kompatibilität. (JOSUA ließ sich jedes Mal dieses Wort "auf der Zunge" zergehen.) Ich hätte dieses aber signalisiert. Jürgen muß seinen kleinen Rubin nicht abnehmen, wir liegen hier auf der gleichen Frequenz. Moment, bitte. Ich möchte gerne noch abklären, welchen Stein KASSANDRA gerne hätte.

Betty: Mag sie meinen Stein nicht?

JOSUA: Doch, es ist schon alles klar. Sie mag ihn.

Marion: Warum soll Betty den Stein mit KASSANDRA abstimmen? Das verstehe ich nicht. Der Stein ist doch für die Seele von Betty zuständig und nicht für die Seele von KASSANDRA.

JOSUA: Das ist richtig, aber KASSANDRA ist für eine Zeit in dem Körper von Betty und übernimmt somit auch die seelische Funktion. Das heißt, in der Zeit strahlen wir Seelen unsere Energie auch ab. Ich kann den Rubin vertragen, so wie ich es eben sagte. Ich verstehe mich mit ihm. KASSANDRA muß aber nicht unbedingt einen Rubin mögen. Sie kann einen anderen Stein mögen. Ich meinte es so, daß ihr KASSANDRA fragt, damit Betty dieses dann abstimmen kann und den Stein vorher anlegt, den das Geistwesen mag. Das war damit gemeint. Es muß nicht sein, aber es dient der Harmonisierung zwischen dem Körper und dem fremden Geistwesen.

Rolf: Kann man die Funktion eines Steines einschränken, wenn man ihn in Gold oder Silber faßt?

JOSUA: Nein. Gold hat nicht die Wirkung, um diese Funktionen, diese Energien einzudämmen, sondern es dient hier wirklich als Schmuck, als Halterung.

Rolf: Die Wirkung des Steins kann dadurch nicht beeinflußt, behindert oder beschädigt werden?

JOSUA: Gold und Silber sind, wie gesagt, reine Schmuckgegenstände, die zwar auch ab einer gewissen Legierung wirken, aber mehr auf die Körperfunktion reagieren. Gold z.B. hinterläßt, wenn der Körper kurz vor einer Krankheit ist, eine schwarzen Streifen. Kennt ihr dieses? Das hat aber nichts mit der Seele zu tun. Vertut euch hier nicht. Die Legierung reagiert auf die Absonderung des Körpers, während der Stein auf die Absonderung der Seele reagiert.

Birgit: Soll man in regelmäßigen Abständen den Stein reinigen?

JOSUA: Alle 14 Tage sollte man dieses schon tun, je nach Größe.

Birgit: Reicht hierzu normales Leitungswasser oder sollte Salz mit im Wasser sein?

JOSUA: Salz wäre natürlich der Effekt überhaupt, aber es ist trotzdem noch kein Meerwasser. Meerwasser zu bekommen ist schwer. Einfaches Wasser reicht auch.

Marion: Es gibt doch Meersalz.

JOSUA: Könnt ihr so etwas erwerben? Das ist ja faszinierend. Achtet bitte bei dem Wasser aus der Leitung wie stark der Kalkgehalt usw. ist.

Birgit: Und wenn wir Mineralwasser nehmen?

JOSUA: Mineralwasser enthält Kohlensäure.

Marion: Da kann man wiederum stilles Wasser nehmen.

JOSUA: Dann achtet auf die Zusammensetzung, daß nicht zuviel Natrium vorhanden ist. Es ist ohne weiteres möglich, einfaches Leitungswasser zu nehmen. Es reinigt wohl nicht so wie Meerwasser, aber es dient doch schon sehr der Reinigung, so daß die Energien zu mindestens reiner fließen können als vorher. Wenn ihr dieses alle 14 Tage durchführt, wäre es natürlich wunderschön.

Birgit: Würdest du sagen, jedes Schmuckstück in ein separates Glas oder kann man den gesamten Schmuck in eine Schale legen?

JOSUA: Ihr solltet die Arten schon trennen. Das heißt, du solltest den Diamant nicht mit dem Rubin oder mit der Jade zusammenlegen. Du sollst sie auch nicht alle gleichzeitig am Körper tragen, sondern immer nur eine Variante. Ansonsten gibt es Kompatibilitätsschwierigkeiten. (Wieder ließ sich JOSUA das Wort "auf der Zunge" zergehen) Die Wirkung würde sich teilweise ganz aufheben.

Marion: Man sollte den bzw. die Steine auch reinigen, wenn man krank gewesen ist.

JOSUA: Unbedingt. Dieses wird sehr gerne vergessen und man wundert sich, warum die Seele, banal gesagt, nicht wieder mit dem Hintern hoch kommt. Sie kann ihre Energien nicht konzentriert abgeben.

Marion: Kann man sich ganz bewußt innerhalb einer Meditation auf seinen Stein konzentrieren, wenn man merkt, daß es einem nicht so gut geht, um dem Stein seinen ganzen "Müll" zu geben. Man reinigt ihn dann anschließend, um dann positive Energien zu erhalten.

JOSUA: Dieses ist ein Umweg. Du kannst innerhalb deiner Meditationen deine negativen Energien direkt durch das Bauchchakra abfließen lassen. Dafür ist die Meditation eigentlich gedacht. Nicht die Spielchen, die manche Leute gerne innerhalb der Meditation treiben, sondern sie dient eigentlich dazu, um die eigenen negativen Energien abfließen zu lassen und neue Energien aufzunehmen. Das ist der direkte Weg. Manche Leute können dieses nicht.

Dirk: Ist das der Grund, warum KASSANDRA sagte, daß wir nicht durch das Bauchchakra einatmen sollten, weil wir darüber die Energien heraus fließen lassen sollen?

JOSUA: Richtig. Man läßt normalerweise die negativen Energien aus dem Bauchchakra heraus.

Dirk: Es heißt ja in vielen Büchern, daß wir über das Bauchchakra einatmen sollen. Was geschieht denn, wenn wir dieses so bewußt tun?

JOSUA: Wenn man dieses nicht gut genug betreibt, dann läßt man diese Energien heraus, aber atmet zu schnell wieder ein und holt sie sich wieder zurück. Wenn das Ausatmen dieser negativen Energien intensiv geübt ist, so daß sie wirklich abgeflossen sind und man dann durch das Bauchchakra wieder positive Energien aufnimmt, dann ist es in Ordnung. Aber dieses ist nicht ganz einfach, das muß gelernt sein. Bis du dieses beherrschst, bedarf es eines Prozesses, der bestimmt, um eine Zeit zu nennen, ein halbes Jahr dauert bei einer täglichen Übung. Ansonsten ziehst du dir immer wieder deine negativen Energien, die du ja eigentlich los werden willst, zurück.

Birgit: Das heißt, du atmest ganz normal und bewußt durch den Mund, die Nase ein und versuchst das Ganze durch die verschiedenen Chakren zum Bauchchakra zu leiten und dort auszuatmen.

JOSUA: Ja und wenn du dir dann vorstellst, du atmest durch dein Scheitelchakra wieder ein, dann ist dieses für dich ohne große Meditation der einfachste Weg.

Was die Literatur immer preis gibt, was mich dabei am meisten ärgert, daß sie einfach immer diese Perfektion voraussetzen. Sie kommen mit Meditationsanweisungen... und wie toll das dann alles ist: Die Rose auf dem See öffnet sich usw. Entschuldigt bitte, wer von euch hat dieses schon einmal erlebt? Wenn man sich als Anfänger hinsetzt und sich diese Rose vorstellt, muß man hierfür angestrengt nachdenken und die Gedanken darauf konzentrieren, um diese Rose erblühen zu lassen. Diese Literatur ist immer für Menschen, die dieses eigentlich schon Jahrelang machen, die dieses beherrschen und sich wirklich so frei geben können. Viele Menschen lesen diese Bücher, setzen sich hin, haben einen negativen Effekt und werfen das Ganze in die Ecke. Alles muß erlernt werden, und man muß den Sinn, den Zweck und das Ziel erkennen. Was will ich damit erreichen? Was ist wichtig für mich? Will ich astrale Reisen machen? Dieses ist vielleicht ein tolles Gefühl, aber was bringt es? Es nützt euch gar nichts. Ihr hattet ein tolles "Feeling", wie ihr so schön sagt. Oder nutze ich die Meditation, um verbrauchte Energien auszutauschen und um mich kräftiger zu fühlen, um Streß abzubauen.

Rolf: Hierzu würde ich spontan sagen, daß das zweite wesentlich sinnvoller ist.

JOSUA: Nicht wahr?

Rolf: Gerade wenn man sehr viel Streß gehabt hat, wie z.B. Betty und ich es in den letzten Wochen hatten, wäre so eine Meditation als eine Art Heilmittel zu sehen.

JOSUA: Genau.

Rolf: Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen sie ihren Arzt oder Apotheker.

JOSUA: Nein, JOSUA.

Rolf: Du bringst uns dieses ja nun aus erster Quelle und deswegen kann man es auch bedenkenlos anwenden.

JOSUA: Richtig, aber auch dieses funktioniert nicht, wenn man sich einmal hinsetzt und der Meinung ist, man könnte jetzt gerade eine Meditation machen, zwecks Entspannung.

Rolf: Das kann man aber üben.

JOSUA: Ja. Dieses setzt dann natürlich auch eine gewisse Regelmäßigkeit voraus. Eine Spontanmeditation ist nur eine ziemlich kurzfristige Sache.

Rolf: Die von der Wirkung her nicht allzu konstant oder länger anhält.

JOSUA: Die Literatur beinhaltet dann noch oft die Notwendigkeit einen separaten Meditationsraum, eine dementsprechende Musik, Umgebung und dieses bitte 3 Mal täglich.

Birgit: Auch immer zur gleichen Uhrzeit.

JOSUA: Jetzt frage ich dich, wer kann dieses?

Rolf: Rentner.

JOSUA: Die können dieses nicht mehr. Die haben noch weniger Zeit. Das ist nicht lustig gemeint. Es ist so. Du glaubst gar nicht, wie eilig es Menschen, die aus der Arbeitswelt heraus gezogen werden, auf einmal haben, noch gewisse Dinge mitzunehmen. Weil Rente gleichzusetzen ist mit "bald ist dein Heimgang". Hast du alles geregelt, mußt du noch etwas machen? Du glaubst gar nicht, wie viele hier in Hektik geraten. Sie wollen auf einmal noch alles wissen. Dieses wird dir auch so ergehen, warte einmal ab.

Rolf: Mir wird das so ergehen?

JOSUA: Wenn du Rentner bist, dir ganz besonders.

Rolf: Ich möchte eigentlich verreisen und nicht in Hektik ausarten.

JOSUA: Siehst du! Warum willst du verreisen? Um die Dinge noch zu sehen, zu genießen, weil du sie vielleicht irgendwann nicht mehr, oder nicht mehr in dieser Form genießen kannst.

Rolf: Ich glaube, daß die Zielsetzung vielleicht eher darin liegt, daß ich noch andere Menschen, andere Ort sehen möchte, von meinem jetzigen Standpunkt her betrachtet.

JOSUA: Ich glaube wir unterhalten uns dann einmal darüber, wenn es soweit ist. Es ist jetzt für dich schlecht nachvollziehbar, weil der Zeitpunkt noch sehr fern ist. Aber wenn der Zeitpunkt da ist, werden wir darüber noch einmal sprechen, eventuell.

Rolf: Ich hoffe, daß alles eintritt, aber keine Hektik und keine Panik. Dies habe ich lange genug gehabt.

JOSUA: Sie wandelt sich, sie wird eine andere.

Rolf: Ja gut, wir werden dann noch einmal darüber sprechen.

Betty: Ich glaube, KASSANDRA hatte auch einmal erwähnt, daß man nicht alles, was in diesen Büchern steht, glauben sollte.

JOSUA: Ja, das ist ihr fester Standpunkt, weil sie die Dinge realer sieht.

Man veröffentlicht Bücher erst, wenn man in diesen Dingen, in diesem Fachgebiet perfekt ist. Man gibt etwas Perfektes weiter und der Laie, welcher nicht perfekt ist, kann dann nur sagen: "Aha, toll"! Und dann gibt es Leute, die sagen, daß es ihr Ding ist. Sie werden sich hinein lesen und versuchen diese Literatur aufzunehmen, in dem sie viele verschiedene Bücher zu dem gleichen Thema lesen, wo teilweise nur die Worte umgedreht sind.

Dirk: Ich habe hier noch eine Frage von einer Leserin. Sie ist sehr analytisch und ihr ist folgendes passiert: Sie hat am Silvesterabend einen volltrunkenen Mann ins Krankenhaus befördert, welcher wieder wohlauf ist. Sie denkt darüber nach, worin hier der Sinn für sie lag. Ob dieser Mann sich nun das Leben nehmen wollte usw...

JOSUA: Durch sein Trinken? Warum hat sie ihn denn ins Krankenhaus befördert?

Marion: Weil er ihr vor das Auto gelaufen ist.

JOSUA: Ach so. Und sie überlegt jetzt, warum er ihr vor das Auto und nicht hinter das Auto gelaufen ist?

Dirk: Ja, was hier für eine Erfahrung gemacht werden mußte. Wie gesagt, sie möchte genau ergründen, warum das passiert ist.

JOSUA: Es gibt hier nichts zu ergründen. Wenn ein Mensch im alkoholisierten Zustand die Kontrolle über sich verliert, dann geschehen diese Dinge, ohne daß sie irgendwo einen tieferen Hintergrund haben. Sobald Alkohol im Spiel ist, ist eigentlich die Kontrolle ausgeschaltet, derjenige wird zum Spielball negativer Kräfte, und sie war zufällig in der Nähe.

Marion: Ich denke, es gibt keine Zufälle.

JOSUA: Berechenbare Zufälle schon, warum nicht? Sie war in der Nähe, und sie war dran, aber dieses hat keinen Hintergrund. Was soll sie daraus lernen? Daß man Betrunkene nicht umfährt? Dieses wird schwer, weil die Menschen dir ja nicht absichtlich vor das Auto laufen, sondern es ist ja eine unkontrollierte Handlung innerhalb einer Sucht.

Etwas anderes ist es, wenn dieser Mensch nüchtern, und wie du sagst, suizidgefährdet gewesen wäre: Dann wäre hier die Frage, ob die Seelen sich abgesprochen haben, oder ob ein Racheakt an einer Seele vorliegt.

Dirk: In ihrem Fall würdest du sagen, daß es unkontrolliert gewesen ist?

JOSUA: Ja. Es ist eine rein unkontrollierte Sucht, ein negatives Eingreifen. Gerade Silvester sind negative Kräfte sehr extrem, so daß wir von der positiven Geistigen Seite schwer eingreifen können. Selbst als Kreis. Wir könnten diese Dinge gar nicht verhindern. Dieses sind Tage, an denen wir den Schutz zu 60% abgeben müssen und da passieren diese Sachen. Es hat nichts mit einem seelischen Lerneffekt zu tun. Hier brauche ich gar nicht nachzusehen. Es ist so. Es wäre etwas anderes, wenn dieser Mensch nüchtern, also im vollen Besitz seiner geistigen Fähigkeiten gewesen wäre. Dann kann es schon sein, daß hier eventuell eine Ursache vorhanden ist. Da hätte ich dann nachsehen müssen.

Betty: Das Lied von "Runrig" (Thairis Air A'Ghleann), welches wir so gerne hören, und daß du auch beim Wechsel in Jürgens Körper hörst, ist dieses ein Lied, welches ihr auch im Geistigen Reich gerne hört?

JOSUA: Es ist ein Ohrwurm. Es wird getragen. Es hat noch nicht einmal etwas mit dem Inhalt des Liedes zu tun, sondern es ist die Aneinanderreihung dieser Töne, die Stimmen und die Art, wie es gesungen wird. Die, die es singen, meinen es auch so.

Ihr kennt dieses. Viele Lieder werden gesungen, so die Sänger eigentlich mehr in dem Moment an ihr Bankkonto denken, oder sie singen etwas, was sie eigentlich gar nicht mögen.

Rolf: Kommerz nennt man so etwas.

JOSUA: Ja, danke. Hier ist es anders. Sie singen dieses, weil sie es so meinen. Es ist Leben in diesem Lied. Es schwingen die Seelen, und deswegen mögen wir dieses Lied.

Marion: Apropos, schönen Dank für den Chorgesang in der letzten Sitzung. Es wird immer faszinierender. Erst die Stimme von KASSANDRA und jetzt den Chorgesang.

JOSUA: Es war kein Chorgesang.

Marion: Sondern?

JOSUA: Es waren Hintergrundstimmen. Das empfindest du nur als Chorgesang. Es hat nichts mit Gesang zu tun. Es war ein Raunen.

Marion: Ich freue mich jedes Mal, wenn ich FS (Fremdstimmen im Tonbandprotokoll) hören kann. Dankeschön dafür.

JOSUA: Wir haben reichlich Zuhörer und die sind nicht unbedingt immer still. Es kommt auf die Situation an. Sie können sich schon sehr stark äußern und je mehr Zuhörer da sind, um so eher kommt dieses dann auf die Kassette.

Betty: Hat CABUCLO jetzt mehr "Krieger", damit er damit überhaupt fertig wird? Ich stelle mir dieses manchmal sehr schwierig vor.

JOSUA: CABUCLO ist noch lange nicht an seine Grenzen.

Betty: Wie bitte?

JOSUA: Du glaubst, du hast CABUCLO schon in all seiner Kraft erlebt? Haha.

Marion: Dann sprichst du davon, daß er ein alter Mann ist.

JOSUA: Du glaubst gar nicht, wie alt diese Seele ist. Da müßt ihr noch viele Male inkarnieren, um dieses einholen zu können. Das schafft ihr aber nicht. Das mit dem alten Mann war nicht abfällig gemeint.

Kreis: So haben wir es auch nicht verstanden.

JOSUA: CABUCLO besitzt Kräfte, von denen kannst du dir kein Bild machen, die könntest du gar nicht ertragen. Die Kräfte, die er benötigt um wirklich negative Angriffe fern zu halten, um uns während einer Sitzung zu schützen, das ist etwas anderes. So, wir haben ein gutes Thema gehabt.

Marion: Wieder einmal total konträr zu dem was wir eigentlich für den Abend vorgesehen hatten.

Birgit: Aber sehr befriedigend. Ich denke, wir versuchen es bei nächsten Mal noch einmal mit dem Thema "Vertrauen".

Rolf: Im Prinzip ist bei jeder Sitzung das Thema "Vertrauen" als Grundlage vorhanden.

JOSUA: Genau. Auf der anderen Seite, ein bißchen mehr Disziplin, und dann können wir die Themen auch durchgehen, nicht? Du mußt ja nicht immer wieder ablenken, nicht wahr?

Dirk: Ich muß noch einmal ablenken...

JOSUA: Siehst du, wie sollen wir das mit dem Vertrauen machen?

Dirk: Einen schönen Gruß aus Bochum. Sie haben scheinbar das große Vertrauen gefunden.

JOSUA: Hier noch die Bitte: Langsam mit den jungen Pferden. Es muß erst eine Sache beendet sein, bevor eine neue beginnt. Keine Ungeduld. Das ist das erste, was sie lernen müssen. Geduld.

Dirk: Wo hätte der Spiritismus hingeführt, wenn man die beiden einfach hätte weitermachen lassen? (vgl. auch Protokoll Nr. 22)

JOSUA: Es hätte sich irgendwann gewandelt in das Preisgeben und irgendwann wäre der Absturz gekommen.

Dirk: Was verbirgt sich hinter "Absturz"?

JOSUA: Wie sagt ihr so schön: Die Offenbarung, daß sich das Geistwesen hätte zu erkennen geben müssen, und dann wäre der Schmerz tief gewesen. Es ist dann ja nicht so, daß es dann sagt, "ich habe dich die ganzen Jahre hereingelegt. Ich bin gar nicht der Heinrich, sondern ich bin ein weibliches Geistwesen, die eigentlich deine Schutzbefohlene ist", sondern es wären immer mehr Falschaussagen gekommen. Sie hätte dann irgendwann durch diese Aussagen irgendeine andere Seele ins Unglück gestürzt. Es wären materielle Schwierigkeiten dazu gekommen und dieses wollten wir gerne verhindern, weil hier Potential verloren gegangen wäre.

Birgit: Warum passiert so etwas?

JOSUA: Es passiert, wenn Medien unkontrolliert sind. Wenn Fähigkeiten geweckt werden, und die Medien dann zu Spielbällen des Zwischenreichs werden. Auch ich muß mich, wenn ich komme, zurück in dieses Zwischenreich begeben, um mit euch zu kommunizieren. Nur ich ziehe mich wieder hier heraus, weil ich die Legitimation dazu habe.

Dirk: Hat kein Schutzpatron diese Berechtigung? Ist dieses erst ab einer gewissen Stufe legitim?

JOSUA: Du weißt, daß jede Seele, wenn sie inkarniert, einen Schutzpatron und später einen Geistführer erhält. Dieser Wechsel findet in der Regel alle 7 Jahre statt, wenn alles normal verläuft. Es sind also drei Schutzpatrone, die das Leben einer Seele, wenn sie einigermaßen positiv ist, begleiten. (Ein direkter, medialer Kontakt findet hier nicht statt, die Verbindung ist gedanklich.)

Erst ab der Geistlehrerstufe, ab der 4. Sphäre, ist ein legitimer medialer Kontakt möglich. Alles andere ist Totenbefragung.

Dirk: Aber der Spiritismus, die Totenbefragung wird von geistiger Seite aus toleriert?

JOSUA: Das wird toleriert, ja, natürlich. Solange der Mensch dieses will, müssen wir ihn gewähren lassen, bis die Zeit reif ist, um einschreiten zu können und diese Seele dann zurückziehen. Der Mensch muß die Möglichkeit haben, diese Dinge selbst beenden zu können und zu erkennen, daß es nicht richtig ist, was da geschieht. Das es nicht alles ist, was dort geschieht.

Erst wenn dies unterbleibt, und er es nicht merkt, ist es wichtig, daß ihm als Medium geholfen wird, seine Aufgabe auch zu vollenden.

Dirk: Ich denke, das war es von unserer Seite, denn die Zeit ist fortgeschritten.

JOSUA: Dieser Körper verspürt auch das dementsprechende Hungergefühl. Du kannst jetzt gleich die Musik machen, wenn ich mich verabschiedet habe. Es wird einen Moment dauern. Wir wecken ihn jetzt.

Marion: Das ist lieb von dir.

JOSUA: Hat jemand zufällig ein Hämmerchen dabei?

(Dieses war natürlich nicht der Fall.)

Rolf: Es ist ein Wunsch von Jürgen.

JOSUA: Wir verstehen dieses ja auch. Wir entschuldigen uns auch dafür, aber es war oftmals mit der Wirkung der Sitzungen verbunden. So, damit wünsche ich euch eine harmonische Zeit. Ich grüße alle Protokolleser und wünsche auch ihnen eine gesegnete Zeit. GOTT ZUM GRUSS.

Es erfolgte die Danksagung und Verabschiedung an JOSUA und alle geistigen Freunde.

(Jürgen hatte diesmal wirklich das Gefühl, als wenn ihm einer zart auf die Schulter klopfte und sagte, "es wird Zeit zurück zu gehen".)

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