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Der Kontakt zwischen dem positiven Geistigen Reich und dem materiellen Kreis fand durch das Medium Jürgen in Volltrance statt. Die Durchgaben erfolgten mündlich. Als Lehrer aus den geistigen Sphären konnten wir JOSUA willkommen heißen. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND FRIEDE ÜBER ALLE GRENZEN. (Es erfolgte die persönliche Begrüßung) Marion: I. möchte unbedingt wissen, ob du inzwischen Lichtbote bist. JOSUA: Ja. Marion: Ich werde dieses weitergeben. Du hast so ein lieben Brief bekommen, den ich dir einmal vorlese. JOSUA: Du kannst diese Schrift lesen? Marion: Aber selbstverständlich. JOSUA: Hervorragend. Marion: Es gibt kaum eine Schrift, die ich nicht lesen kann. (Es folgten Auszüge des Briefes) "Liebe Marion, wenn JOSUA Lichtbote ist, so vergeßt bitte nicht, dieses im "Personal-Codex" zu integrieren..." JOSUA: Wo wollen die mich hin "intrigieren"? Marion: Gemeint ist hier das Titelseite. JOSUA: Ja, ja, diese Titel, ja, ja. Nun gut. Marion: Ist es dir eigentlich recht, wenn wir jetzt "Herzlichen Glückwunsch" sagen? Denn ich denke, wir freuen uns sehr, daß du Lichtbote bist. JOSUA: Habt ihr mich jetzt mehr lieb? Ich kann es verstehen, daß viele Menschen denken, ein Lichtbote bringt andere Nachrichten, äußert sich anders. Viele Lichtboten tun dieses, sind energischer und versuchen eine gewisse Art des Flairs herüber zu bringen. In der Beziehung bin ich noch nicht sehr "weit". Mein Denken ist immer noch das Einfache. Die einfachen Worte erreichen die Menschen mehr als die Hochtrabenden. Mein Sinn, mein Ziel - auch als Lichtbote - ist, euch die Botschaften, das Wissen des Geistigen Reiches so zu bringen, daß ihr sie versteht. Denn ein Wandel, eine Veränderung in euch kann nur stattfinden, wenn von euch dieser Wandel auch begriffen und vor allen Dingen der Sinn, warum ihr euch wandeln solltet, darin gesehen wird. Natürlich, wenn ich einen Kreis von Akademikern vor mir habe, kann ich "geschwollener" reden. Dann versteht der Kreis dieses, aber die Protokolle, die dann hinausgehen, bekommt auch jemand zu lesen, der keinen akademischen Titel hat, der kein wandelndes Lexikon ist. Dieser liest dieses und sagt dann "toll", legt es aber weg. Was hat der Lichtbote in dem Moment erreicht? Er hat eine gewisse Klasse erreicht, eine gewisse Art von Menschen. Meine einfachen Worte versteht jeder, auch ein Akademiker. Er wird sich vielleicht darüber lustig machen und sagen "naja, auch nicht gerade sehr, wie soll ich es sagen, akademisch". "Nicht viel Weisheit", vielleicht. Aber die Weisheit liegt nicht in der lateinischen Umgangssprache. Marion: Vielleicht kann mehr Weisheit in den einfachen Worten liegen. JOSUA: Lichtbote bedeutet für mich nur, ein Stück weiter in meiner Entwicklung zu sein. Lichtbote bedeutet für mich nur, mehr Wissen zu erhalten, weiter in das gesamte Kollektiv oder auch einfach ausgedrückt, in das göttliche Dasein hinein. Marion Trotzdem freuen wir uns. JOSUA: Ich habe diesen Titel, diesen Ordensnamen, Lichtbote nicht, um damit zu protzen. Diejenigen, die mich mögen, müssen mich als Seele mögen und nicht als Lichtboten. Aber ich kann das verstehen. Die liebe I. meint, es ist eine Anerkennung, ein Dankeschön des Karmischen Rates an mich, und sie möchte es jedem mitteilen. Ich weiß, wie sehr sie mich mag, wie sehr die Seele mich mag, und sie freut sich wirklich darüber, daß ich diesen Weg mit eurer Hilfe geschafft habe. Deswegen tut ihr den Gefallen. Ich bin übrigens deiner Meinung, Rolf. Rolf: Die Wertigkeit oder die Wichtigkeit liegt in deiner Art: So bist du JOSUA, unabhängig davon ob du Lichtbote oder sonst etwas bist. Ich hatte ein bißchen Probleme, dieses als eine Art Titel zu sehen. Wenn deine Aussagen genauso wichtig für denjenigen sind wie vorher, ist das in Ordnung. Wenn jetzt jemand beginnt, ganz anders auf deine Worte zu hören bzw. eine andere Wertigkeit auf deine Worte legt, nur weil du Lichtbote bist, dann stehe ich diesem eher etwas skeptisch gegenüber. JOSUA: Ich verstehe das, und ich weiß zu schätzen, daß du mich so magst, wie ich bin. Unterwerfen wir uns dem Kollektiv, und lassen es so laufen, einverstanden? Rolf: Ja, das machen wir. Marion: Dann wird im Brief im Namen der Großmutter noch um Hilfe gebeten, und zwar Prüfung und Rat zur weiteren heilsamen Entwicklung für ein Kind, welches mit einer Behinderung durch Sauerstoffmangel geboren worden ist. Die Eltern fahren teilweise ins Ausland, damit die Tochter z.B. durch Dr. Romanow oder Dr. Kahn Hilfe bekommt. Sie möchte gerne wissen, ob ihr dazu noch etwas sagen könnt. JOSUA: Ja, wir schauen uns die Sache einmal. Nur eins vorweg: Ihr kennt meine Einstellung mit den Wanderungen zu unterschiedlichen Heilpraktikern. Wenn man sich für eine Heilung entschließt durch einen esoterischen Heiler, so will ich es einmal sagen, so sollte man hier erst einmal bei Einem bleiben. Dieses Hin und Her hebt die Energien auf, denn jeder empfängt und gibt Energien anders. Das ständige Wandern ins Ausland wird dem Kind nicht gerade dienlich sein. Wenn sie Heilung erhoffen, wird dieses sicherlich sehr schwer, weil hier Gehirnteile geschädigt sind. Und wo Fleisch tot ist, ist Fleisch tot. Man kann dem Kind wohl Linderung verschaffen, aber es ist nicht möglich hier eine Heilung herbeizuführen. Mögen sich die Eltern darauf konzentrieren, mit den Dingen, wie sie sind, umzugehen und damit zu leben. Ein Leben, welches nicht einfach ist, aber was trotzdem gemeistert werden sollte. Hier ist der Ansatzpunkt. Denn so, ich meine ich muß erst nachschauen, habe ich den Eindruck, als wenn man sich mit der Behinderung des Kindes nicht abfinden möchte oder will. Es ist eine Behinderung, die nicht zu beseitigen ist. Sie sollten sich fragen, wo der Sinn des Ganzen liegt. Dieses einmal vorweg. Marion: Dann waren Betty und Ich bei G., und er hat folgende Frage. Du hattest ihm ja gesagt, daß er sich für eine Sache entscheiden soll. Entweder der Gebetskreis oder unsere Arbeit. Er fragt, warum man beides nicht miteinander verbinden kann, weil es doch Energien sind, die dort fließen. JOSUA: Eben, aber andere Energien als diejenigen, die er von COMANSHU oder von KASSANDRA bekommt. Die Energien, die er in diesem Gebetskreis bekommt, sind wohl Energien, die ihn kräftigen, sie dienen ja der Seele. Aber die Seele wird stark, übermütig und vergißt den Körper. Ein Beispiel: Es gibt Medizin, die hilft gegen Magenschmerzen, verursachen aber gleichzeitig Krämpfe, Übelkeit oder Herzrasen. Und so ist dieses hier auch zu sehen. KASSANDRA ordnet die Chakren, COMANSHU stärkt die Muskulatur und nimmt ihm die Unbeweglichkeit. Das heißt, ihr fahrt das nächste Mal hin, KASSANDRA fängt von Vorne an, stabilisiert die Chakren, und COMANSHU lockert wieder den Körper. Somit ist dieses immer ein Hin und Her. Die Energien, die er aus dem Gebetskreis bekommt, dienen ja nur der Seele. Warum wartet er nicht, bis die Behandlungen von COMANSHU und KASSANDRA abgeschlossen sind und geht dann zu dem Gebetskreis? Anders sind - und das habe ich ihm deutlich gesagt - uns unsere Medien zu schade. Ihr fangt immer wieder von Vorne an. Ihr seid geschafft und bald enttäuscht, daß eure Geistlehrer nicht so wirken können. Ihr ahnt nicht, daß alles, was ihr mit euren Geistlehrern ihm gegeben habt, ein paar Tage später neutralisiert wird. Dieses ist genauso im umgekehrten Fall: Ihr neutralisiert natürlich auch die Energie, die dieser Gebetskreis ihm gibt. Es findet ein ständiger Kurzschluß statt. Das, was G. lernen sollte, ist die Geduld. Alles geschieht nacheinander. Alles gleichzeitig ist Chaos, Anarchie. Nach euch kann er gerne diesen Gebetskreis aufsuchen, um sein seelisches Heil zu stärken. Er soll sich entscheiden. Wir wollen ihm nichts nehmen. Betty: Die Rede war auch davon, daß dieser Gebetskreis in sein vorheriges Leben (Rückführung) gegangen ist, um dort sein Karma aufzulösen, zu beeinflussen. Ich hatte im ersten Moment Schwierigkeiten, KASSANDRA durchzulassen. Er stellte die Frage, warum er jetzt diese Krankheit so ausleben soll. JOSUA: Das ist absoluter Humbug. Es gibt niemanden, der irgendwelches Karma einer anderen Seele auflösen kann. Weiterhin ist eine Krankheit, ein Gebrechen des Körpers nicht unbedingt ein Karma. Karma findet im sozialen Verhalten statt. Man lernt nicht, indem man einen Körper hat, der kaputt ist. Vielleicht sollte man sich einmal in seiner näheren Vergangenheit umsehen, ob man nicht zu sehr Raubbau mit seinem Körper getrieben hat. Das hat nichts mit Karma zu tun. Es gibt Körper, die halten sehr lange, und es gibt Körper, die halten nicht so lange. Ich kann dem Körper aber als Seele helfen, in dem ich seelisch stark bin und mir bewußt ist, daß allein durch meine seelische Stärke der Körper unterstützt wird. Das der Körper nicht mehr kann - wenn die Gene des Körpers nicht funktionieren - dafür kann die Seele nichts. Eure Autos werden von euch teilweise besser gepflegt als eure Körper. Wenn eure Autos so aussehen würden, wie eure Körper, würdet ihr die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen, "ich verkaufe ihn, den will ich nicht mehr". Aber das Gejammer ist groß. Ich kann von einem Auto, wenn ich es kaufe und von vorne herein pflege, sehr lange etwas haben, und es kann sehr lange gut aussehen. Aber wenn ich es immer nur benutze und fordere, ohne auf gewisse Dinge zu achten... Es ist mit euren Körpern genauso. Nur das der Körper weitaus komplizierter ist, viel robuster und mehr einstecken kann als jedes Auto, was ihr Menschen baut. Aber auch der Körper ist irgendwann erschöpft. Dann jammere ich nicht, sondern ertrage die Dinge, wie sie sind. Wir helfen. Wir helfen gerne, hier Linderung zu verschaffen, weil die Seele positiv ist, weil wir wissen, daß sie noch einen Zeitlang in diesem Körper leben muß, aber hier ist ein gegenseitiges Vertrauen schon Voraussetzung. Ein Jammern und ein Suchen in der Vergangenheit, im vorherigen Leben ist nicht richtig. Wenn dieser Kreis dieses tut, so muß ich sagen, daß es nicht gut ist, denn sie verursachen nur wieder ein heilloses Durcheinander. Diese Aussagen sind Aussagen, die kein Mensch kontrollieren kann. Ganz im Gegenteil. Sie verschlimmern die Angelegenheit nur, weil sich dann die Seele fragt, was sie denn angestellt hat, daß sie dieses jetzt durchwandern muß. Der esoterische Markt auf dieser Welt ist sehr groß und verführerisch. Jeder bietet etwas gegen dementsprechende Bezahlung an. Jeder ist ein Übermittler von Energie. Hat irgend jemand schon einmal gesagt, was für Energien diese sind. "Positive"? Ich kann 110 Volt durch den Körper jagen oder 220 Volt. Den Unterschied merkst du. Nur wenn es um unsere Energien geht, Heilenergien, da sind auf einmal alle gleich. Da war noch eine Frage? Marion: Ja, diese ist etwas komplizierter: In einem Reiki-Zentrum wurde folgende Frage über das dort anwesende Medium an ein Geistwesen gestellt: "Ich bitte um Unterstützung in meinem Transformationsprozeß". Antwort des Geistwesen: "Wenn du um Unterstützung bittest, müssen wir dich warnen, denn dann wirst du sie bekommen. Du bekommst sie bereits, ihr alle bekommt sie. Jeder Mensch, der auf diesem Planeten Erde wandelt, erhält das größtmöglichste Maß an Unterstützung in diesem Transformationsprozeß. Doch solange der Mensch diese Unterstützung als Unglück, Zufall, Schicksal, als Versagen, als persönliche Schuld (be)deutet, solange greift er nicht die Hand, die sich ihm entgegenstreckt. Solange all sein Streben darauf ausgerichtet ist, jede Herausforderung möglichst zu vermeiden, solange Wohlbefinden gleichbedeutend ist mit Unbeweglichkeit, solange wendet ihr euch ab von der Unterstützung, die ihr gleichermaßen immer wieder erbittet. All dieses kann euch nicht aus der Liebe heraus bewegen, denn auch der begrenzte Raum des "Ich" kann nur existieren, weil er sich im unbegrenzten Raum göttlicher Liebe manifestiert. Getragen durch die unendliche Liebe und Gnade des Einen, der alles ist, was ist." Die Frage lautet nun, ob dieses eine salomonische Definition ist? JOSUA: Ich würde sagen, die Warnung war gerechtfertigt, nicht wahr? Ich warne euch, ihr werdet eine Antwort bekommen. Das hätte ich auch gesagt. Nein, ernsthaft jetzt: Dieses ist genau das, was ich euch sagte: Eine hochtrabende Antwort, wo der Leser nicht mehr weiß, ist es salomonisch oder ist es Tinnef. Eine Aussage, die alles beinhaltet und nichts aussagt. Was sagt sie? Mit geistiger Führung hat diese Antwort bestimmt nichts zu tun. Sie erschwert diese Dinge, denn sie beinhaltet nicht das Leben, wie ich es meistere, wie ich auf Situationen reagiere, sondern beinhaltet nur eine Drohung. Wenn du das nicht tust, dann passiert das, und wenn du das nicht tust, dann hast du jenes nicht, aber ich habe euch trotzdem lieb. Das ist eigentlich ein kurzer Text zu dieser Antwort. Ich will dieses nicht schlecht machen. Versteht dieses nicht falsch, aber es sind genau die Worte, die ich immer vermeiden werde, denn es ist nichts Klares. Dirk: Gibt es im menschlichen Leben überhaupt eine Transformation, eine plötzliche Umwandlung, oder ist es nicht viel mehr so, daß sich alles Schritt für Schritt vollzieht? JOSUA: Es ist ein Schritt für Schritt. Eine Umwandlung geschieht nicht durch diese Dinge, wie er sie hier sagt, sondern eine Umwandlung geschieht nur von Innen heraus, aus sich selbst. Eine Korrektur des Lebensweges, oder ob dieser Weg korrigiert werden muß, kann nur einer entscheiden: Und das ist die Seele. Wenn diese Seele meint, es wäre an der Zeit einen Lebenswandel durchzuführen, so geschieht dieses in langsamen Schritten. Ihr selbst habt es am eigenen Leib erfahren, wie schwierig es ist, sich an die Schwingungen des Geistigen Reiches anzupassen. Wie sensibel man wird, wie schnell man überreagiert. Ich glaube, wenn ich solche Worte gesprochen hätte, hätten sie euch nicht geholfen. Rolf: Sie hätten verwirrt und auch Skepsis hervorgerufen. Ich würde solch eine Art der Aussage eher in Frage stellen, als das ich zuhören, einen Sinn darin sehen oder es sogar umsetzen würde. JOSUA: Es gibt viele Punkte in dieser Aussage, die kritisiert werden könnten und über die man sprechen könnte. Ich kann nicht einer Seele, die mich fragt, so etwas sagen. Stellt euch vor, den Seelen, die mich hier gefragt haben, hätte ich gesagt, "du, ich warne dich, was ich dir jetzt sage, haut dich um," und würde dann mit so einem Kauderwelsch kommen. Dann würde ich die Seele wirklich umhauen. Das ist aber keine Transformation, das ist Rückschritt. Diese Seele, dieses Medium, in dem Zentrum ist auf, wie soll ich es sagen, Effekte aus. "Was ist Tolles durch mich gekommen?". Das ist keine Hilfe, sondern es ist Gier nach Ruhm, nach Anerkennung: "Ein salomonisches Wort habe ich von mir gegeben...". Da sage ich lieber "Schifferkacke". Das ist vielleicht nicht spirituell, aber es ist ehrlicher. Birgit: Und vor allen Dingen verständlicher. JOSUA: Die Menschen sagten immer, wir aus den hohen geistigen Sphären dürften diese Dinge nicht sagen. Soll ich vor dem Menschen, den ich helfen möchte, dem ich erklären möchte, "du, was hier ist, ist für dich nicht Alles, denke daran, dein Weg geht weiter", soll ich diesem Menschen mit Dingen kommen, wovor sie auf die Knie fallen? Dann weiß ich nicht, hören sie mich an, weil sie die Worte hören wollen, weil sie bereit sind, diese Dinge anzunehmen oder ist es die blanke Ehrfurcht. Mehr Furcht als Ehr. Darauf verzichte ich. Meine Meinung zu der Aussage: Das ist nichts Salomonisches, das ist Unfug. Marion: Hier spielt doch auch das Medium eine wichtige Rolle mit? JOSUA: Selbstverständlich. Die Sucht nach dem "Berühmt-Sein". Marion: Geltungssucht. JOSUA: Ja. Selbstverständlich haben wir auch Medien, die wirklich gut sind, die daran zerbrechen. Sie gehen einen Weg und merken gar nicht, daß sie schon auf dem Falschen sind. Vor allen Medien, die alleine arbeiten, denn es sind Einzelmedien, wo gerade einmal der Partner dabei ist. Kein Kreis, der hier wacht über die Dinge, die geredet und getan werden. Marion: Dann werde ich das Wort "Schifferkacke" nicht in das "Blödsinn" umändern. JOSUA: Ja, setze es bitte in Anführungsstrichen, um es als Beispiel zu sehen. Es ist wirklich nicht meine Umgangssprache, dieses ist richtig. Es war auch nur ein Beispiel, daß ich mich lieber auf so einem Niveau hinab bewege, wenn die Menschen es dadurch verstehen, dadurch von den negativen Dingen ablassen und sich bewußt werden, daß sie für jede Handlung gerade stehen müssen. Keiner sollte denken, "Wenn ich tot bin, dann bin ich eben tot", nicht? Es gibt bei euch ein Lied, so habe ich es einmal mitbekommen, worin es heißt, "ich möchte kein Engel sein". Diese Vorstellung sollte man sein lassen. Rolf: Das kenne ich gar nicht. JOSUA: Moment, warte einmal, ich muß gerade einmal unsere Jugend fragen. "Rammstein" heißt die Gruppe. Sie möchten keine Engel sein, weil dieses ja so fürchterlich langweilig ist. Ihr wißt, wie sehr die Jugend auf so etwas abgeht, nicht wahr. Und dazu sage ich dieses eine Wort... ich sage es nicht noch einmal, aber das wäre es wirklich und das versteht dann die Jugend. Es ist ihre Gleichgültigkeit: "Wenn es vorbei ist, dann ist es vorbei", aber der Gedanke, daß es nicht vorbei ist, wenn es vorbei ist, das ist schon etwas anderes. Lassen wir dieses einmal so stehen. Dieser Stuhl ist nicht für mich geeignet. Ich habe das Gefühl, daß dieser Teil nicht zu mir gehört. Er ist so kalt, unpersönlich, tot. Marion: Wir werden dir auch wieder einen Rattan-Sessel besorgen, aber für heute mußten wir diesen (Kunstoff-) Stuhl nehmen. Der Holzstuhl ist kaputt gegangen. JOSUA: Bin ich zu schwer gewesen? Marion: Nein, bist du nicht, aber er ist ja nun schon ein paar Jahre alt, die Streben in der Mitte sind gebrochen, und ich weiß nicht, ob sie das Gewicht von Jürgens Körper noch gehalten hätten. Dirk: Löst der Stuhl bei dir eine Art der Unzufriedenheit aus? JOSUA: Ja, weil er tote Materie ist. Dirk: Damit sind wir ein bißchen bei dem Thema Zufriedenheit und Unzufriedenheit. JOSUA: Ja. Ich bin unzufrieden. Marion: Ich glaube, ich hole dir doch deinen Stuhl. JOSUA: Nein, lasse es gut sein. Marion: Ich möchte ja nur, daß du zufriedener bist. JOSUA: Nachher breche ich noch mit dem Stuhl zusammen... Dirk: Wir sprachen beim letzten Mal über die Glückseligkeit, die Zufriedenheit usw. Es wurde gesagt, daß die Phasen abwechselnd vorhanden sind, daß die Glückseligkeit durchaus die Folge hat, daß man vielleicht sogar in eine "Frustration" fallen kann und somit in eine Lernphase kommt. Ist diese Phase nicht ein Antrieb der Seele, um sich zu entwickeln, um weiter zu kommen. Ist die Unzufriedenheit also ein gestreutes Element, eine Art Naturgesetz? JOSUA: Eine positive Unzufriedenheit ist gleichzusetzen mit einer Neugier und dem Drang nach Höherem oder nach Besserem. Das heißt, dieser unbequeme Stuhl löst in mir nicht Unzufriedenheit sondern Unbehagen aus, weil er mit meinen Schwingungen nicht konform ist. Er nimmt meine Schwingungen nicht an. Sie prallen zurück. Ergo würde ich überlegen, mir etwas anderes zu suchen, auf dem ich Platz nehmen kann, und wo meine Schwingungen nicht reflektiert sondern aufgenommen werden, so daß alles in einem Fluß ist. Eine positive Unzufriedenheit weckt in dem Menschen und in der Seele den Drang, etwas anders zu gestalten. Diese Andersgestaltung kann natürlich positiv oder negativ sein. Eine Waagschale, auf der man wandelt, denn das nächste Mal wird es wieder so sein, daß man vielleicht mit den Dingen, die man geschaffen hat, noch nicht zufrieden ist. Das heißt also, man ist wieder unzufrieden und macht etwas anderes. Solange man diese Dinge nimmt, positiv sieht, Geist (bzw. Seele) und Körper in Einklang hat und all das, was man entwickelt, für Beide entwickelt, so ist dieser Weg mit Sicherheit positiv, und man wird eine positive Zufriedenheit erlangen. Dirk: Die negative Zufriedenheit, im Gegensatz dazu, würde jetzt destruktiv sein. Du würdest, um bei dem Beispiel mit dem Stuhl zu bleiben, den Stuhl zertrümmern... JOSUA: Ja. Dirk: ...und irgendwo Rückschritte machen. Das wäre dann kein Antrieb für die Seele mehr. JOSUA: Die negative Unzufriedenheit würde wirklich eine zerstörerische Unzufriedenheit sein, in der ich meine, daß ich die Unzufriedenheit beseitigen kann, indem ich etwas zerstöre. Das ist nicht ein Rückschritt. Das ist negativ, das muß erkannt werden. Dirk: Man hat nicht immer die Möglichkeit Dinge positiver zu gestalten, obwohl man es gerne wollte. In dem Beispiel mit dem Stuhl, sagtest du, du würdest jetzt auf diesem sitzen bleiben. Wie kompensiert man dieses, gerade wir als Menschen? JOSUA: Geduld. Die Geduld, das Vertrauen, die positive Zufriedenheit zu erlangen. Die Gewißheit, daß man diese Unzufriedenheit nicht immer ertragen muß. Gleichzusetzen mit einer Bescheidenheit. So können Dinge, mit denen man unzufrieden ist, zu mindestens für einen Zeitraum eine Zufriedenheit geben. Dirk: Das wäre eine Erwartungshaltung auf das, was dann kommen mag. JOSUA: Nicht nur eine Erwartungshaltung, sondern der Drang zur Entwicklung. Man will es ja verändern, aber die Dinge lassen sich nicht einfach von Jetzt auf Gleich verändern. Und man lernt auch mit den Dingen, die man erst einmal hat, für einen Zeitraum zufrieden zu sein. Wird man natürlich nachlässig in dieser Zufriedenheit, so wird wieder eine Unzufriedenheit kommen. Diese Unzufriedenheit ist eigentlich der Punkt zwischen dem Stillstand und der Entwicklung, der Entwicklung eures Seelenlebens, euer Fortschreiten in der Entwicklung zur Rückkehr ins Kollektiv. In dem Moment, wo ihr die Zufriedenheit erreicht und in ihr bleibt, erfolgt ein Stillstand. Dieser Stillstand kann aber erst dann geschehen, wenn ihr im Kollektiv seid. Schaut, ich bin Geistlehrer der fünften Sphäre gewesen. Ich war zufrieden und doch unzufrieden. Mit Geduld und teilweise mit Enttäuschungen fertig geworden, habe ich den nächsten Schritt tun können und verspüre wieder eine Zufriedenheit in mir. Eine Zufriedenheit, die solange andauert bis all das, was um mich ist, verstanden ist, und ich mich nach dem Nächsten sehne. So ist es auch bei euch. Die positive Unzufriedenheit ist euer Antrieb zur geistigen Entwicklung, zur geistigen Vervollkommnung. Die negative Unzufriedenheit ist die Unbeherrschtheit. Der Schritt von dem eigentlichen Ziel des Zufriedenseins fort. Denn wenn ihr in der negativen Unzufriedenheit Dinge zerschlagen habt, empfindet ihr keine Zufriedenheit. Ihr habt dann gar nichts. Das heißt, ihr müßt erst einmal die Dinge wieder aufbauen, die ihr eigentlich schon hattet. Du setzt dich wieder auf eine Holzkiste. Das Thema hattest du eigentlich schon längst hinter dir, du hattest schon einen Stuhl, um bei diesem Beispiel zu bleiben. Versuchst du aber die Wandlung im Positiven durchzuführen, so wirst du auch von Innen her - und dieses werdet ihr alle schon erfahren haben - eine innere Zufriedenheit verspüren, wenn euch irgend etwas gelungen ist: Irgend etwas zu gestalten, zu verändern oder ganz hochtrabend, zu transformieren. Dirk: Es ist der Erfolg, der irgendwo ein Auslöser ist, um zurückzukommen zur Zufriedenheit? JOSUA: Ja. Marion: Was ist dann wiederum die Gleichgültigkeit? JOSUA: Gleichgültigkeit ist, wenn die Unzufriedenheit nicht mehr auftaucht: Gleichgültig den Dingen ihren Lauf lassen. Es ist keine Zufriedenheit, aber es fehlt auch die Unzufriedenheit, die Dinge zu wandeln, sich den Dingen einfach hinzugeben. Es ist der Grad zwischen positiv und negativ. Die Seele kann sich nicht entscheiden. Sei es, daß sie Angst hat, abzugleiten, sei es aus einer Bequemlichkeit heraus. Aber die Gleichgültigkeit ist nur ein Zeitraum, sie ist begrenzt. Nach dieser Gleichgültigkeit entsteht wieder eine Unzufriedenheit. Manchmal kann man sich aus dieser Gleichgültigkeit selber nicht heraus holen. Dann muß es ein anderer tun. Eine Seele, die auf die Seele des Gleichgültigen abgestimmt ist. Marion: Wie habe ich das zu verstehen? JOSUA: Wenn du gleichgültig bist, und ein anderer Mensch, der dir gleichgültig ist, sagt dir, daß du aus deiner Gleichgültigkeit heraus mußt, antwortest du: "Das ist meine Gleichgültigkeit, gehe wieder." Jetzt kommt aber eine Seele oder ein Mensch auf dich zu, der dich fasziniert, wo du spürst, da ist etwas, durch diesen kommt man dann aus der Gleichgültigkeit heraus. Man läßt diese Dinge hinter sich und sagt, "nein, es ist mir nicht mehr gleichgültig, wenn ich diese Dinge tue." Ein anderer Mensch hätte mit Engelszungen reden können und nichts erreicht, weil die Verbindung, die Schwingung nicht stimmt. Rolf: Du sprachst von der Einigkeit zwischen Körper und Geist. Du hast das Wort "Geist" benutzt, das hat mich etwas irritiert. JOSUA: Geist als Intellekt. Nein, ich meinte die Seele. Rolf: Alles klar. Ich hatte es in Erinnerung, das der Geist sich in den Geistigen Sphären befindet und deswegen hatte mich dieses etwas irritiert. JOSUA: Es ist richtig. Wir wollen Intellekt und Seele und Körper hier schon getrennt halten. Einwand ist angenommen. Rolf: Also wäre in diesem Fall "Geist" durch "Seele" zu ersetzen? JOSUA: Ja. Dirk: Zur Gleichgültigkeit: Yogis befinden sich in ihrer Form der Meditation in einem "gleichgültigen Zustand" und strahlen dabei für sich eine Art der Zufriedenheit aus. Aber sie nehmen an dem, was um sie herum geschieht, nicht teil. Ich möchte nicht sagen, daß sie dieses ignorieren, aber es ist wie eine andere Welt. Kann man hier von Gleichgültigkeit reden oder beherrschen sie das Prinzip des nicht-an-sich-heranlassen. In welcher Richtung bewegt sich dieses? JOSUA: Diese Yogis sind für euch Menschen wohl faszinierend, aber sie vergessen etwas ganz Wichtiges: Nämlich das Durchwandern ihres materiellen Lebens. Sie entziehen sich diesen Dingen. Die Verbindung zwischen Körper und Seele ist nicht so tief. Sie können jederzeit ihren Körper verlassen, um hier ihren seelischen Interessen nachzugehen Dies ist wohl faszinierend für die Menschen und beweist eigentlich, daß Körper, Seele und auch Geist getrennte Dinge sind. Aber es hemmt sie in der Durchwandlung ihres materiellen Lebens. Es sind Erfahrungen für sie, aber sie haben nicht den Stellenwert, den ihr Menschen diesen Yogis, wie ihr sie nennt, zuordnet. Rolf: Für euch auch nicht? JOSUA: Seien wir doch einmal ehrlich. Du durchwanderst dein Leben mit jeder Minute. Sie entziehen sich diesen Dingen. Wer lernt denn mehr? Du oder er? Das, was er tut, dafür bräuchte er nicht inkarnieren. (Zustimmung des Kreises.) JOSUA: Dann hätte er ja gleich bei uns bleiben können. Rolf: Wenn das teilweise definierte Ziel auf Erden darin liegt, ein Gleichgewicht zwischen Körper und Seele zu schaffen, dann kann das Abdriften sowohl in die eine Richtung (körperlich, materiell) als auch in die andere Richtung (rein seelisch) hier nicht richtig sein. JOSUA: Es ist ein Wandel, nicht negativer Art, sondern ein Wandel, den sie durchleben, den sie vielleicht einmal bereuen und den sie trotzdem gehen müssen. Sie werden diese Inkarnation noch einmal leben, aber so wie sie sie leben müssen. Wenn sie ihre Fähigkeiten, ihre Medialität, die sie besitzen, anwenden würden, um anderen Menschen zu zeigen, "schaut, es ist nicht vorbei, wenn der Körper nicht mehr lebt", und ihnen die Worte geben würden, die sie bräuchten, die sie hören müßten, um zu begreifen, daß es so ist, so wäre das Ganze positiv. In der anderen Weise ist es egoistisch, denn sie sprechen nicht mit den Menschen und tun die Dinge nur für sich. Egoismus. Dirk: Spielt hier auch die Religion eine Rolle? JOSUA: Fördert dieses sehr. Religion ist nicht gleichzusetzen damit, daß alles gut ist. Du weißt, ich bin gegen die christlichen Kirchen und so gibt es auch im Buddhismus, Hinduismus und auch beim Islam Religionen, die nicht gut sind. Religionen, die Menschen nur führen und diktieren. Ihnen aber nicht sagen, was wirklich wichtig ist. Sie verlangen nur Gehorsam. Egal, welche Religion ihr in dieser Richtung nehmt. Es gibt nur Gehorsam und Drohung. Dirk: Du sagtest, daß sie nicht erzählen, was wichtig ist. Ist nicht das im Grunde genommen wichtig, was JESUS uns versuchen wollte zu erzählen: Sich z.B. um die Zufriedenheit des Anderen zu kümmern. Ist das nicht ein Hauptbestandteil für uns in der Materie? JOSUA: Ja. Selbstverständlich sind Worte, was er gesagt hat, was er euch nahe bringen wollte, wichtig, aber erreichen euch diese Worte? Erreichen euch hingegen nicht vielmehr die Worte, von denen andere meinen, daß sie eigentlich die Menschen erreichen sollten? Werden nicht gerade die Dinge vorenthalten, die wichtig sind, um das zu verstehen, was JESUS sagte? Dirk: Wir sprachen über den Erfolg im Zusammenhang mit der Zufriedenheit. Und in diesem Erfolg sehen die Menschen erst einmal sich selbst. Ich denke, so ist die große Masse hier auf Erden. JOSUA: Ja, selbstverständlich. Dirk: Diese Lehre wird, leider, weitestgehend ignoriert. JOSUA: Eben, und hier müssen wir transformieren. Der Schalter bin ich. Das Licht dafür seid ihr. So gibt es viele Kreise. Gute und weniger gute. Aber jeder versucht, irgendwo auf seine Art einen Schalter zu erreichen, und der Mensch muß erkennen, welches der Richtige ist, wo für ihn das Licht angeht, wo aus der Unzufriedenheit eine vorübergehende Zufriedenheit entsteht und wo neue Erwartungen und ein neues Bestreben nach Zufriedenheit gegeben wird. Die Zufriedenheit ist die Gabe, die ihr bekommt, die ihr von Innen her verspürt und wo ihr wirklich sagen könnt, "ja, das ist es. Ich bin zufrieden." Nicht die Oberflächliche. So wie ihr sagt, "mir geht es gut" und es liegt eine Gleichgültigkeit in dieser Antwort. Wenn man diese Dinge wirklich zeigt, daß man zufrieden ist, dann darf kein "aber" hinter dieser Zufriedenheit stehen. "Ich bin zufrieden, aber...", dann bin ich nicht zufrieden. Dann habe ich eine Unzufriedenheit noch nicht in eine Zufriedenheit gewandelt. Dann suche ich noch nach ihr. Wir, von der geistigen Seite, versuchen hier ein Wegweiser bei eurer Suche nach der Zufriedenheit zu sein. Wir geben euch Vorschläge. "Versuche dieses doch einmal, vielleicht bist du dann zufrieden". Der Erfolg, womit wir wieder bei der Aussage von JESUS wären, liegt wirklich darin, den Anderen seine Zufriedenheit zu bringen. Denn eure Zufriedenheit wird andere nach sich ziehen, die auch zufrieden sein wollen. So einfach ist das. Zu hochtrabend, nicht? Rolf: Relativ einfach. Birgit: Du sprachst davon, daß die Glückseligkeit und Zufriedenheit ein Lebensinhalt der Seele im materiellen Leben ist. Ist es gar nicht entscheidend, daß ich materiell mein Leben meistere, sondern daß der Zustand der Seele dabei wichtig ist? JOSUA: So wie du deinen Weg meisterst, so wird die Seele entweder zufrieden oder unzufrieden sein. Das heißt, sie wird eine Unzufriedenheit in dem nicht erreichten Ziel haben. Hat sie aber ihr Ziel erreicht, so wie sie es sich gesetzt hat, so wird eine Zufriedenheit vorhanden sein. Birgit: Was meinst du jetzt mit Ziel? JOSUA: Dein Lebensziel innerhalb deiner Inkarnation. Das, was du bis jetzt erreicht hast, kann und sollte dich zufrieden stimmen. Das heißt aber nicht, daß diese Zufriedenheit für dieses Leben anhalten muß, sondern du wirst es spüren, wenn dein Ziel für dieses Leben noch nicht erreicht ist. Somit wirst du wieder eine Unzufriedenheit erleben. Die Frage ist nur, wo suchst du die Zufriedenheit. Es ist der Weg, der klar vor deinen Augen liegen sollte. Wo kann ich meine Zufriedenheit finden? Wo finde ich neue Anreize für mich, um mein Ziel zu erreichen? Die Frage ist, was ist mein Ziel? Und dieses Ziel sollte man nicht in weiter Ferne suchen, sondern immer Schritt für Schritt das nächste Ziel setzen. Ihr werdet merken, daß eure Zielsetzung, eure Suche nach dem Ziel materiell schwer erreichbar ist. Wenn es aber um die seelische Zielsetzung geht, so ist diese allen Menschen offen. Da gibt es kein Glück (im Sinne von Glücksspiel), kein Versuch. Menschen, die versuchen durch Glücksspiele, durch Lotto das materielle Ziel, nämlich Reichtum, gleichbedeutend mit Unabhängigkeit zu suchen, wird es geschehen, daß sie sehr lange unzufrieden wandeln werden, weil es der falsche Weg ist. Die Zufriedenheit ist ein Aspekt der Seele, und nur die Seele kann die Unzufriedenheit in die Zufriedenheit umwandeln, weil nur die Seele das Ziel ihrer Inkarnation kennt. Birgit: Für mich stellt sich immer die Frage, wie hier das Zusammenspiel von Körper und Seele ist. Ich bin dabei, dieses zu harmonisieren, weil es für mich der Schritt zur Zufriedenheit, zur Glückseligkeit ist. JOSUA: Zufriedenheit, nicht Glückseligkeit. Birgit: Ja. Ich denke, meine Seele und mein Körper wollen beide das Gleiche. Nur dieses zu erreichen, ist nicht so einfach. Das hat nichts mit materiellen Dingen zu tun. In dieser Beziehung ist meine Zufriedenheit voll und ganz erreicht. Hier würde ich nichts verändern wollen. Du sagtest eben, daß es ein einfacher Schritt wäre, diese seelische Zufriedenheit zu erlangen. Ich empfinde dieses nicht so. JOSUA: Ich verstehe, was du meinst. Die Einfachheit, die ich ansprach, ist natürlich erst in dem Moment gegeben, wenn ich den Weg gefunden habe. Den Weg zu der seelischen Zufriedenheit. Du wirst mir zustimmen, daß die seelische Zufriedenheit in dem Moment entsteht, wenn du weißt, daß das, was du hier tust, nicht das Einzige ist, was du tust. In dem Moment, wo deine Seele erkennt, daß es kein Ende gibt, erreichst du schon einmal eine seelische Zufriedenheit. Der Unterschied zur Harmonisierung von Seele und Körper liegt darin - vorweg: die Seele sucht die seelische und der Körper die körperliche Zufriedenheit - daß der Körper sich nach Ruhe sehnt, nach Dingen, wie er das materielle Leben am Angenehmsten gestalten kann. Das mag nicht negativ sein, das soll es auch nicht. Das Bestreben sich im Leben etwas Gemütliches zu schaffen, ist harmonisch mit der Seele. Wenn der Körper aber nach Luxus, nach Reichtum strebt, die Seele aber seelische Zufriedenheit erwartet, so läuft dieses konträr. Das heißt, jeder muß erst einmal anfangen, sich zu harmonisieren. Der Körper darf nicht an dieser Stelle sein, und die Seele an einer anderen oder umgekehrt. Es sollte gleich laufen. Um dieses zu erreichen, ist es, wenn die Seele den Weg zu uns gefunden hat, erst einmal einfach. Diesen Weg aber zu halten, bis auf vielleicht kleine Veränderungen, ist nicht einfach. Darin liegt die Schwierigkeit und dieses ist gleichzusetzen mit einer Unzufriedenheit. Positiv-Negativ. Erkennen, wo die negative Unzufriedenheit ist, wo driftet sie hin. Wenn man es schafft, dies eine Zeitlang im Gleichgewicht zu halten, dann hat man viel erreicht. So, Freunde, ich denke, wir werden dieses Thema hier unterbrechen, denn ich merke Unkonzentriertheit und teilweise Erschlaffung eurer geistigen Fähigkeiten. Außerdem möchte sich KASSANDRA noch kurz melden und auch noch einige Chakrenbehandlungen durchführen. JEREMIAS wird dir beim nächsten Mal antworten, Dirk. Rolf: Er wollte sich doch so und so das nächste Mal melden. JOSUA: Wie euch sicherlich bekannt ist, hat JEREMIAS seinen Weg gemacht und ist der Schutzbefohlene, der Kontrollgeist dieses Kreises. Das heißt, JEREMIAS leitet, wenn er es für wichtig hält. Nicht dann, wenn der Termin steht. Geduld, Freunde. So, ich wünsche euch noch eine gesegnete Zeit. Möchten wir noch reden, bevor du... (JOSUA machte mit den Armen die Bewegungen eines Flugzeuges nach und spielte damit auf Marions "Flugangst" an) Schau einmal, das ist ganz einfach. Ich mache das täglich. Ich kann dir jetzt sagen, "was kann dir Schlimmes passieren? Höchstens, daß du zu uns kommst!" Marion: Das sage ich mir ja auch. JOSUA: Wir werden bei dir sein. Wie gesagt, ich habe ja meinen "Koffer" auch schon gepackt, so daß du hier keine Angst haben mußt. Wir werden dich schon dementsprechend abschotten. Keine Angst vor den Menschen. Denke daran, je höher du fliegst, um so "näher" bist du bei uns. So, jetzt gehe ich aber wirklich. GOTT ZUM GRUSS. Bitte die Musik. Nach einer kurzen Pause erfolgte der weitere Verlauf über das Medium Betty. Es meldete sich mündlich die Lichtbotin KASSANDRA, die wir herzlichst begrüßten. KASSANDRA: Es geht allen gut? Birgit: Ich arbeite an meinem körperlichen Wohlbefinden. KASSANDRA: Das weiß ich. Ich werde nachher dein Herz- und dein Scheitelchakra zum Fließen bringen. Dirk: Nach der letzten Behandlung habe ich dir gedankt, und du erwidertest: "Danke nicht mir". JOSUA hat uns gerade erklärt, daß es unterschiedliche Energien gibt, die sicherlich auch vom Geistwesen und Medium abhängig sind. Ich dachte nun, daß du bei einer Chakrenbehandlung uns etwas von deinen Energien gibst und was mir nicht ganz klar ist, warum ihr so bescheiden seid, beim Annehmen des Dankes? Es gibt auch andere Aussagen von Geistwesen: Sie sagen, wir leiten diesen Dank weiter. In welche Richtung geht das? KASSANDRA: In das Göttliche, in den Ursprung, in das rein Göttliche. Dirk: Darf man denn soweit gehen und sagen, daß diese Energien, die du weitergibst, auch nur durch Dich durchgehen, also aus dem Göttlichen kommen und dann an uns weitergegeben werden? KASSANDRA: Korrekt. So möchte ich es und darin besteht auch meine Aufgabe. Diese rein göttliche Energie kann man auch Schiva nennen. Habe ich deine Frage beantwortet oder sind noch Unklarheiten. Dirk: Sie ist beantwortet, ich war gerade nur am Überlegen, wie Schiva, das kommt doch aus einer fernöstlichen Religion... Birgit: ...eine indische Gottheit. KASSANDRA: Man kann es Schiva nennen. Schiva ist das rein Göttliche, die Gesamtenergie in EINS. Wie REA RITA: Sie ist in EINS (in das Kollektiv) hinüber gegangen. Auch das kann man als das rein Göttliche bezeichnen. Mutter Theresa ist das rein Göttliche. Rolf: Mittlerweile, nach ihrem Herüberkommen? KASSANDRA: Richtig. Rolf: Das heißt, sie war schon ein sehr hohes Geistwesen. KASSANDRA: Den Ätherleib legst du nach deinem "Tod" ab. Entweder nach drei oder vier Tagen. Die anderen drei Energien - Astralkörper, Mentalkörper, Spiritueller Körper oder Kausalkörper - nimmst du mit zurück, sie bleiben erhalten. Der Ätherkörper, ihr habt ja nicht immer den gleichen Körper, verändert sich bei jeder Wiedergeburt. Jürgen: Was ist jetzt der Kausalkörper? KASSANDRA: Den kann man auch als Spirituellen Körper bezeichnen. Jürgen: Also die Seele? Marion: Nein, der Mantel der Seele, die Hülle. KASSANDRA: Das ist der Mantel, über den das Feinstoffliche aus der ursprünglichen Energie in die Nadis fließt. Ein Geistlehrer möchte doch gerne nach oben kommen. Es kommt darauf an, was er in den Sphären, wo er sich befindet, gelernt hat. Er steigt entweder auf die fünfte oder sechste Sphäre. Die Siebte kann man auch als spirituellen Körper oder als spirituelle Seele bezeichnen. Es ist einfacher, wenn ich jetzt einmal den Körper weglasse und die Seele nehme. Der Kausalkörper ist die Vollendung. Jürgen: Die Auflösung der Seele? KASSANDRA: Richtig. Dirk: Ist es denn nun so, je mehr wir lernen, wo auch immer, ob in den Sphären oder hier, daß sich dann... KASSANDRA: ...dein Bewußtseinsträger, ja... Dirk: ...daß sich dann diese Körper, also Astral-, Mental- und Kausalkörper dementsprechend auch verändern. KASSANDRA: Richtig. Dirk: Und dann müßten bei Mutter Theresa diese drei höheren Körper - wie sagt man - schon recht strahlend, auf einer hohen Frequenz gewesen sein. KASSANDRA: Ihre Körper haben sich im Geistigen Reich vereint. Birgit: Du sagtest, diese drei Energiekörper sind etwas, was ich mitnehme, wenn ich Heim gehen. Was ist, wenn ich wieder inkarniere? KASSANDRA: Die Körper nimmst du in der Form, was du gelernt hast, wieder mit. Birgit: Kann man das farblich sehen? KASSANDRA: Nein, nur ein Hellsichtiger kann den Astralkörper sehen. Eine hellsichtige Person würde jetzt sehen, wie Jürgens Aura strahlt. Die Pranafrequenz, die durch die Nadis (strömt), die Energie, das was Jürgen bis jetzt auf seinem spirituellen Weg gelernt hat - und zwar nicht nur von außen sondern von Innen - strahlt er mit seiner Aura nach draußen. Was Marion gelernt hat, strahlt sie nach außen und so ist es bei jedem. Birgit: Kannst du noch einmal erklären, was genau Prana ist? KASSANDRA: Prana sind die Lebensenergien, die du in deiner Lebensform aufnimmst. Du nimmst Energien auf, je nachdem wie du durch dein Feinstoffliches bereit zum Lernen bist. Du atmest, du hast Kummer. Häufig ist es bei den Frauen so, daß sie den Kummer unbewußt einatmen. Die Männer atmen ihn aus. Pranafrequenzen sind das, was du gerne und ungern in dir aufnimmst. Du kannst sie dann ausatmen oder aus den Poren ausschwitzen. Es gibt viele Menschen, die zuviel Prana, zuviel Energie in sich haben. Sie wissen nicht wohin mit dieser Energie. Sie können diese Energie nicht umsetzen. Jürgen: Ist Prana negativ? KASSANDRA: Nein positiv. Wenn du aber negative Energien in dir hinein läßt, dieses zuläßt, ist es negatives Prana. Birgit: Wie ist es, wenn ich eine Entspannungsmeditation mache und z.B. durch das Bauchchakra bewußt Energien einatmen. KASSANDRA: Dies ist verkehrt. Jetzt kommen wir zum Thema Bücher: Nicht jedes Buch, was ihr zu den Chakren in den Händen habt, oder zu dem Ursprung vieler Energien - dieses hatten wir heute schon einmal - ist positiv. Alles Mögliche wird in der materiellen Welt viel zu schnell als eine positive Energie angesehen und verwendet. Birgit: Dann denke ich, habe ich das verkehrt gemacht. Ich hatte da so eine Kassette. Es ist also nicht ratsam, bewußt durch das Bauchchakra Energien einzuatmen. KASSANDRA: Atme Sie ein, aber nicht durch das Solarplexus. Birgit: Sondern ganz allgemein ein- und ausatmen? KASSANDRA: Ja und denke dabei positiv. Ich kann dir empfehlen, an die Farbe orange zu denken. Es ist schwierig, ich weiß. Ihr könnt euch die Farben rot, grün und blau sehr gut vorstellen, aber nicht die Farbe orange, es ist schwer, aber positiv und wirksam. Dirk: Gilt dies mit dem Orange ausschließlich für Birgit. KASSANDRA: Nein, allgemein. Birgit: Oranges Licht einatmen, oder daß mich etwas Oranges umgibt oder nur die Farbe Orange? KASSANDRA: Wie dein Körper, wie DU dich am Besten fühlst. Dirk, dieses Buch, was du hin wieder in Händen hast: Der Inhalt dieses Buches entspricht nur wenig der Wahrheit. Deswegen vorsichtig bei dem, was ihr lest. Dirk: Der erste Teil, die allgemeine Einführung - fand ich - war deckungsgleich mit den Worten, die du uns das letzte Mal gabst. Im weiteren Verlauf dann... KASSANDRA: Deswegen sagte ich "nur wenig". Es wird auch vieles dramatisiert und überspielt, was nicht bei uns, auf das Seelenreich übertragbar ist, weil die Empfindung und das Dasein ganz anders ist. Birgit: Bei der letzten Sitzung ist das Wort Ase gefallen, was ist das genau? KASSANDRA: Das ist die vordere Mitte (Achse) der Chakren. Ihr seid so empfänglich, gleich wie für das Positive so auch für Negatives. Und damit ein Lernprozeß stattfindet, sind die Chakren vorne, weil hier sich alles überträgt. Es wäre sehr kompliziert, wenn das Wurzelchakra auf einmal auf dem Kopf wäre. Es hat alles sein Sinn und seine Ordnung. Ich möchte gerne, daß das Gesagte weitergegeben wird. Es gibt noch sehr viele Inhalte zu euren Körpern, in eurem Dasein, die es zu besprechen gibt, bevor wir überhaupt zu den Chakren kommen. Nach einer Chakrenbehandlung von KASSANDRA bei den Kreismitgliedern verabschiedeten wir uns und sprachen unseren Dank aus. |