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Der Kontakt zum Positiven Geistigen Reich wurde durch unser Medium Betty hergestellt. Es meldete sich die Lichtbotin KASSANDRA. Die Kommunikation fand mündlich statt. KASSANDRAs Aufgabengebiet liegt in der Chakrenbehandlung. KASSANDRA: GOTT ZUM GRUSS UND DER FRIEDE SEI MIT EUCH. (Es erfolgte die Begrüßung durch den Kreis.) Einen guten Abend allerseits. Wie geht es euch? Dirk? Dirk: Mir geht es eigentlich - nachdem ich viel Musik aus Irland gehört habe gut. Ist dieses nicht auch eine Musik, zu der du einen Bezug hast? KASSANDRA: Darüber reden wir irgendwann einmal. Noch nicht. Stehe einmal auf. (Dirk kam dieser Bitte nach.) Es ist erstaunlich - drehe dich um - wie gut es bei dir fließt. Dirk: Ich hatte eine wunderbare Behandlung von COMANSHU und SHARI. KASSANDRA: Ich arbeite mit COMANSHU und SHARI zusammen. Ich habe einen sehr guten Lehrer, Meister KHOWA. Irgendwann wird er uns hier als Gast besuchen. Dein Herzchakra könnte etwas besser fließen, aber alle anderen... sehr gut! Dirk: Eine Frage zum Scheitel-Chakra: Hier verspürte ich in den letzten Tagen eine Art Kribbeln. Es ist jetzt besser geworden. War es das Chakra, oder war es die Kopfhaut? Könntest du dazu etwas sagen? KASSANDRA: Ein Chakra (Chakren (Räder) sind Energiezentren oder -tore, die dem menschlichen Körper zum Austausch von feinstofflicher Energie dienen. Die sieben Hauptchakren liegen auf einer vertikalen Achsen an der vorderen Körperhälfte. Sie befinden sich in einer ständigen kreisenden Bewegung. Die Drehbewegung bewirkt, daß Energie in den Körper hereingezogen wird bzw. bei geänderter Drehrichtung daß Energie abgegeben wird. Für eine innere Ausgeglichenheit müssen die Chakren einzeln aber auch harmonisch zueinander eine bestimmte Rotation (Öffnung) aufweisen. Nur so können sie ihre spezifische Aufgabe als feinstoffliches "Sinnesorgan" erfüllen und uns mit der göttlichen Energie und unserer Umwelt verbinden.) ist wie ein Rad, das sich ständig dreht und bewegt, und dein Scheitelchakra hat sich etwas geöffnet, aber es fließt in der richtigen Form. Dein Herz-Chakra ist etwas beengt. Es sind deine momentanen Gefühle, die nicht frei fließen können. Dirk: Sollten wir dagegen etwas tun oder ist das eine Sache, die sich stabilisiert, wenn gewisse Dinge in meinem Leben wieder in normalen Bahnen verlaufen? KASSANDRA: Wir werden es stabilisieren. Dirk: Wie wird dieses vor sich gehen? KASSANDRA: Wir werden dein Herz-Chakra zweimal zum rotieren bringen. Birgit: Wenn ich mir die einzelnen Chakren als Räder vorstelle, die um sich selbst herum rotieren, ist es dann so, daß alle Chakren miteinander durch eine Leitung verbunden sind? KASSANDRA: Das Wurzelchakra ist mit dem Steißbein verbunden. Das Steißbein, damit ihr es auch bildlich vorstellen könnt, ist die Aase, Sushumna genannt, die mit jeder Wurzel verbunden ist. Birgit: Handelt es sich bei der Aase um das Sonnengeflecht? KASSANDRA: Nein. Wenn ihr euch eine Pflanze vorstellt, verläuft in eurem Innern ein Zweig, eine Verbindung, zu den Chakren. Die Chakren sind trichterförmige Blüten, die man als Lotusblüten bezeichnen kann, sie haben Blätter. Beim Basis- oder Wurzelchakra sind es vier Elemente. Sie fangen mit vier Blättern an und oben sind es tausend Blätter im Scheitelchakra. Birgit: Ich hatte es mir so vorgestellt, das jedes Chakra eine Blüte ist, die mit einem Strang verbunden ist. KASSANDRA: Eine trichterförmige Blüte. Stelle dir die Lotusblüte vor. Um diese Lotusblüte herum, sind noch verschiedene Blätter. Dirk: Diese Blüte ist also das Chakra. Die Chakren sind über die Sushumna, die entlang der Wirbelsäule verläuft, miteinander verbunden. Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann hat die Blüte am Wurzelchakra zunächst vier Blätter und oben am Scheitelchakra sind es tausend. Birgit: Sind die einzelnen Chakren Blüten oder Blätter? KASSANDRA: In diesen Chakren ist eine Blüte, und um diese Blüte herum sind die Blätter. So kann ich es euch weitergeben. Die Chakren rotieren. Um das Steißbein herum beginnt die Verbindung zu den anderen Chakren. Diese Verbindung sind Energiekanäle und heißen Sushumna, Pingala und Ida. Sie verbinden das Wurzelchakra mit dem Scheitelchakra. Birgit: Fließen sie durch die Chakren hindurch? KASSANDRA: Ja. Birgit: Warum haben wir drei Kanäle? KASSANDRA: Pingala ist der Kanal, der vom Wurzelchakra von der rechten Seite nach oben fließt bis ins rechte Nasenloch. Hier fließt die solare (Sonnenenergie) Energie. Es ist das, was uns aktiv werden läßt, unsere Lebensenergie. Ida kommt von der linken Seite und läßt die lunare Energie (Mondenergie) durch uns fließen. Sie ist ruhig und ausgleichend. Im Zusammenhang mit dem Basischakra haben wir noch die Kundalini-Kraft, die auch als Schlangenkraft bezeichnet wird und über Sushumna aufsteigt. Beim Mann rotiert das erste Chakra rechts, bei der Frau links. Die nächsten Chakren rotieren entgegengesetzt. Beim Mann: Rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts. Bei der Frau ist es genau umgekehrt. Hier beginnt es links und endet links. Es fließt aber jeweils ineinander. Bei dem Mann fließt es rechts beginnend. Es ist der Pol der Wille und Aktivität darstellt Gegenpol: Aggressivität. Bei der Frau ist es Empfänglichkeit Gegenpol: Schwäche. Aber keine Unterschiede machen! Wichtig ist, daß es zueinander fließt. Birgit: Ein Problem wird höchstwahrscheinlich dann bestehen, wenn die Abfolge nicht stimmt? Wenn die Chakren z.B. zweimal links oder zweimal rechts herum rotieren? KASSANDRA: Es ist ein großes Problem, aber kein Problem, was man nicht beheben kann. Birgit: Kann man dieses auch selber beseitigen? KASSANDRA: Das ist schwierig. Jürgen, frage mich. Jürgen: Ich versuche dieses gerade zu verstehen. Wenn es also ordentlich fließt, dann haben wir die innere Ausgeglichenheit. Fließt es nicht ordentlich, dann... KASSANDRA: ...dann sind wir disharmonisch in den Chakren, oder es ist eine große Unterfunktion vorhanden. Birgit: Und du behandelst dann den Bereich, wo das Chakra nicht richtig herum läuft? KASSANDRA: Wo es nicht richtig fließt. Jürgen: Das heißt, ein Chakra kann auch langsamer und ein anderes schneller fließen? KASSANDRA: Ja. Jürgen: Es muß dann nicht immer gleich gegensätzlich sein. Gegensätzlich ist bestimmt als extreme Form zu sehen. Es braucht ja nur die Geschwindigkeit unterschiedlich sein. Das ist genauso, als wenn du vorne bremst und hinten Gas gibst, dann muß es ja irgendwo disharmonisch sein. Es ist interessant, aber ich habe trotzdem Schwierigkeiten, das zu verstehen. KASSANDRA: Es ist schwierig, weil ich es euch mit diesen Worten nicht bildlich erklären kann. Zwischen den Energiekanälen befinden sich die Nadis. Nadis bedeutet soviel wie Röhre, Gefäße oder Adern. Es fließt in euch - und zwar sämtliche Energiearten. Wir haben 14 Nadis bis zum Scheitelchakra, wobei sich insgesamt 350.000 Nadis in uns befinden. Diese dringen in feinstofflicher Form in die Aase, in die Chakren hinein. Das sind die 7 Hauptchakren und 40 untergeordnete Chakren, die eine sehr kleine Rolle spielen, aber dennoch wichtig sind. Die Nadis sind die Empfänger, die das Prana, welches ihr einatmet, in euch zurückhalten. Prana (Das Sanskritwort "Prana" kann mit "absoluter Energie" übersetzt werden. Im chinesischen und japanischen Raum wird diese universelle Lebenskraft auch mit "Chi" oder "Ki" bezeichnet. Je nach Daseinsbereich ist die Qualität der Energieform durch unterschiedliche Frequenzen charakterisiert.) ist der Atem, auch die Giftstoffe, die ihr ein- und wieder ausatmet. In euch ist soviel Feinstoffliches. Wenn ihr bewußt darauf achtet, könnt ihr dies irgendwann in jedem einzelnen Chakra wahrnehmen. Rolf: Du sprachst eben von sieben Hauptchakren und vierzig Nebenchakren. Das heißt, es sind insgesamt 47 Chakren. KASSANDRA: 40 untergeordnete Chakren, die sich in den Handflächen, unter den Füßen, an den Knie usw. befinden und 7 Hauptchakren, die zur Aase führen. Rolf: Diese werden ja in irgendeiner Form alle voneinander abhängig sein und wenn eins von diesen 47 Chakren... KASSANDRA: Dafür erklärte ich ja eben das mit dem Prana. Wenn von den 7 Chakren (Die sieben Chakren werden von unten beginnend Wurzel- oder Basis-Chakra (auch Muladhara-Chakra oder Steißzentrum), Sakral-Chakra (auch Svadhisthana-Chakra oder Kreuzzentrum), Solar-Plexus-Chakra oder Nabelzentrum (auch Manipura-Chakra, Milz-, Magen-, oder Leber-Chakra), Herz-Chakra (auch Anahata-Chakra oder Herzzentrum), Hals- oder Kehl-Chakra (auch Vishuddha-Chakra oder Kommunikationszentrum), Stirn-Chakra oder Drittes Auge (auch Ajna-Chakra oder Inneres Auge) und Scheitel- oder Kronen-Chakra (auch Sahasrara-Chakra oder Tausendblättriger Lotus) genannt) fünf richtig fließen, dann sind die restlichen zwei kein Problem. Rolf: Ich stelle mir es sehr schwierig vor, daß wirklich alle, einschließlich der untergeordneten Chakren, richtig fließen - bei dem Ganzen, womit wir hier zu tun haben. KASSANDRA: Damit hast du nicht ganz unrecht. Deine Vorstellungskraft und das positive Denken ist sehr wichtig. Wie ich es eben schon erwähnt habe, atmet ihr Prana ein. Bist du aggressiv, atmest du diese Aggressivität ein, und bewegst schon deine untergeordneten 40 Chakren, so sage ich jetzt einmal. Die Nadis dienen dazu, daß die Chakren eine Schutzfunktion haben. Ihr könnt euch noch nicht vorstellen, wie wichtig es ist, zu Atmen. Ihr atmet Kummer ein und auch aus. Diese 14 Nadis, diese Röhren sind dazu da, um die Giftstoffe wieder auszuatmen. Jürgen: Wirken die Chakren eigentlich auf den Körper oder auf die Seele? KASSANDRA: Auf beides. Auf Körper und Seele. Den Ätherleib> kann man als den physischen Körper bezeichnen, den ihr jetzt habt. Es folgen Astralkörper, Mentalkörper und spiritueller Körper oder Kausalkörper. Jürgen: Ist der Ätherleib gleichzusetzen mit der Aura? KASSANDRA: Nein. Der Ätherleib umgibt die Menschen, die ganz niedrig schwingen, wo keine höhere Frequenz vorhanden ist. Der Astralkörper schwingt schon höher. Der Mentalkörper ist noch eine Stufe höher. Der Kausalkörper oder der Spirituelle Körper hat eine Strahlung und eine Aura. Dieses spürt ihr sofort, daß derjenige einen "weißen Mantel" um sich trägt. Diese Komponenten gehören zusammen. Sie gehören zum Körper, Geist und zur Seele. Jürgen: Äther empfinde ich als etwas, was ich nicht wahrnehmen kann. KASSANDRA: Einen Ätherleib haben auch Tiere. Es ist der physische Körper. Ein Hellseher kann den Astralkörper sehen, wenn er sich auf die Astralsphäre einschwingt. Den Mentalkörper kann der Seher in den Mentalsphähren wahrnehmen. Der spirituelle oder der Kausalkörper kann ein Hellsichtiger schwingen sehen. Marion: Den Kausalkörper lege ich ab, wenn... KASSANDRA: ...wenn es zur Vollendung kommt. Dirk: Ersetzt der nächst höhere Körper den niedrigeren Körper? KASSANDRA: Alle vier gehören zusammen. Es ist dein Lebenslauf und mit deinem Bewußtsein zusammen geschlossen. So wie ich es eben schon sagte: Körper-Geist-Seele, nichts arbeitet getrennt. Marion: Wobei der Ätherkörper nur für die Materie notwendig ist. KASSANDRA: Ja, nur in der Materie, auf der Erde. Marion: Du kannst ohne den Ätherkörper nicht in der Materie leben. Jürgen: Dieses ist mir vollkommen klar, aber kann ich mit dem Ätherkörper kausal sein? KASSANDRA: Alles verbindet sich im Lebenslauf. Es kommt darauf an, wie dein höheres Bewußtsein ist, was dein Geist und deine Seele annimmt, was sie gelernt haben. Dieses nimmst du mit in das kosmische Bewußtsein, den Ätherleib nicht. Jürgen: Ist "kosmisch" gleichzusetzen mit dem geistigen Reich. KASSANDRA: Richtig. Ich möchte euch nicht an einem Abend zu sehr "verwirren". Es sollen ruhig Fragen aufkommen. Wenn wir das richtige Bild gefunden haben, kann ich euch erklären, wie es sich mit den Nadis, mit der Kundalini-Kraft, Sushumna, Ida und Pingala verhält. Ihr werdet es verstehen, und ihr werdet sehen, wie schön es in euch ist, wenn ihr es bewußt wahrgenommen habt. Jürgen: Dieses ist etwas neues für uns, und wir müssen uns erst daran gewöhnen. KASSANDRA: Ich habe eine Bitte und ein Okay bekommen. Das heißt, wenn ihr damit einverstanden seid. Bist du bereit für JOSUA. Jürgen: Ich denke, ja. KASSANDRA: Ich werde noch einige Minuten bleiben und dann gehen, wenn JOSUA da ist. Jürgen bereitete sich auf den Wechsel mit JOSUA vor. Es erfolgte ein Austausch der Seelen. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND DER FRIEDE SEI MIT EUCH. Guten Abend, KASSANDRA. KASSANDRA: Guten Abend, mein guter Freund. JOSUA: Du hast meine "Kinderchen" ja ganz schön durcheinander gebracht mit den Dingen, die du ihnen gesagt hast. KASSANDRA: Das war mir bewußt. JOSUA: Ich glaube, sie müssen dieses erst einmal verarbeiten. KASSANDRA: Und sortieren. JOSUA: Ja. KASSANDRA: Laßt die positive, kosmische Energie in euch fließen. Nehmt sie in euch auf. GOTT ZUM GRUSS, bis zum nächsten Mal. JOSUA: Wir sehen uns noch. (Mit diesen Worten verabschiedete sich KASSANDRA.) Hallo, Betty. Ich bin schon da. Gebe mir deine Hand. Ich will dir ein bißchen Energie zurückgeben. Es war sehr lange für dich. Betty: Es geht schon wieder. Es ist komisch, wie ich mich anfühle. Ist das normal? JOSUA: Ja, wie fühlst du dich denn sonst an? Betty: Es ist schwer zu erklären. Ich fühle mich, als wenn ich eine ganz, ganz rauhe Haut im Gesicht besitzen würde. JOSUA: Etwas gespannt. Marion: Es ist für uns jetzt etwas schwierig den Einstieg zu finden. JOSUA: Umzuschalten, ja. Birgit: Vielleicht fange ich einfach einmal an, in dem ich einen schönen Gruß von L. bestelle. Sie hat eine Frage: Wir sprachen über Inkarnationen, und sie möchte gerne wissen, ob es Seelen gibt, die noch nie inkarniert haben. Sie sagte, daß sie sich nicht vorstellen könne, daß sie schon einmal gelebt hat. JOSUA: Das ist gut so. Birgit: Wenn sie nun aber schon einmal gelebt hat, würde sie gerne wissen, wann dieses war. Die ursprüngliche Frage war, ob es Seelen gibt, die ganz "frisch" aus dem Kollektiv kommen, die also noch nie inkarniert sind. JOSUA: Die Seelen, die im Kollektiv sind, inkarnieren nicht. Sie werden nie inkarnieren. Es gibt aber, auch auf diesem Planeten, ganz vereinzelt Seelen, die das erste Mal inkarniert sind. Aber es ist auf der Erde sehr selten. Die Naturvölker sind erheblich zurückgegangen und von der Zivilisation überrollt wurden, so daß Erstinkarnierende diesen Planeten nicht mehr benutzen können. Es miß immer eine Möglichkeit zur Evolution gegeben sein. Ein Beispiel: wenn ein Urzeitmensch, d.h. die Seele, die in diesem Urzeitmenschen war, jetzt inkarnieren würde, käme sie mit der jetzigen Entwicklung überhaupt nicht mehr zurecht. Deswegen sind die erstinkarnierten Seelen natürlich auf einem jungen Planeten, der sich erst entwickelt, zu finden. Um die Aussage weiterzuführen: dieser Planet hat eine gewisse Anzahl von Seelen, die angefangen haben, auf diesem Planeten zu inkarnieren und mit ihm eine Evolution durchwandern (und durchwandert haben). Birgit: Steht das vorher fest, wieviel Seelen auf diesem Planeten inkarnieren? JOSUA: In der Regel steht dieses fest, weil jeder Planet eine gewisse Anzahl an Lebewesen aufnehmen kann. Du wirst merken, daß diese Anzahl nicht überschritten werden kann. Es findet immer wieder eine Regulierung statt. Dirk: Wie wäre denn das Verhältnis von Seelen, die inkarniert sind, und Seelen, die, zwar zu diesem Planeten gehören, aber noch nicht inkarniert sind? Ist dieses gleich oder befinden sich mehr Seelen im Geistigen Reich? JOSUA: Es gibt immer mehr Seelen im Geistigen Reich, weil die Zeitspanne bis zur Reinkarnation nach dem Fortschreiten der Evolution größer wird. Am Anfang wurde der Mensch nicht sehr alt. Somit war auch ein langer Aufenthalt im Geistigen Reich nicht gegeben, und es wurde wieder schnell inkarniert. Ihr wißt jetzt, daß diese Inkarnationsspanne immer größer wird, und der überwiegende Teil der Seelen länger benötigt bis er wieder inkarniert. Es sind im Vergleich wenig Geistseelen, die kurzfristig inkarnieren. Dirk: Könntest du hier vielleicht einen irdischen Wert angeben, wie lange sich eine Seele im Geistigen Reich aufhält? JOSUA: Durchschnittlich kann man zur Zeit - je nach spirituellem Erwachen - von ungefähr 100 Jahren ausgehen. Denkt an mich, ich bin jetzt schon fast 500 Jahre nach eurer Zeitrechnung hier. Marion: Wann hast du dich eigentlich entschlossen, nicht mehr zu inkarnieren? JOSUA: Nach unserem Plan, einen spirituellen Kreis zu gründen. Dirk: Auf diesem Planeten ist es ja nun sehr selten, daß Seelen das erste Mal inkarnieren. Gibt es denn noch Planeten, wo dieses stattfindet? JOSUA: Ja. Dirk: Warum inkarnieren sie überhaupt? Handelt es sich um Seelen, die jetzt erst geschaffen worden sind, oder sind es Seelen, die sich jetzt erst abgespalten haben? JOSUA: Ja, es ist ein ständiger Kreislauf. Dirk: Die Abspaltung oder die Erschaffung? JOSUA: Die Abspaltung. Die Schaffung ist mit der Abspaltung gleichzusetzen. Du mußt dieses jetzt universal sehen. Nicht nur bezogen auf diesen Planeten, sondern auf die Universen. Um dir dieses klar zu machen, müßtest du eine Vorstellung von der Größe des Kollektivs besitzen. In deinem jetzigen Dasein ist es bis nach Amerika eine große Entfernung. Das Kollektiv ist, universal gesehen, um vieles weiter. Es entstehen immer wieder neue Planeten, die auch der Erde ähnlich sind. Neu entstandene Planeten bekommen neue Seelen. Erstinkarnierende, die bereit sind, den Weg zurück zum Kollektiv einzuschlagen. Marion: Wenn ich mir jetzt vorstelle, daß es Seelen gibt, die den Weg wieder zurück ins Kollektiv geschafft haben, dann haben sie ja durch verschiedene Inkarnationen Erfahrungen gemacht, und diese wiederum mit ins Kollektiv gebracht. Aus welchem Grunde sollten dann noch Seelen, oder Substanzen, oder wie auch immer man sie nennen möchte, sagen, diesen beschwerlichen Weg gehe ich auch? JOSUA: Solange die Abspaltung existiert, solange wird es auch weiterhin ein Abspalten geben. Stelle dir das Kollektiv als einen Ball vor, dann darfst du dir nicht vorstellen, daß die Abspaltung wie ein gerader Schnitt stattgefunden hat, sondern daß es fließend ist. Würde ich jetzt eine Stange nehmen und sagen, an dem Punkt ist die Abspaltung und an dem Punkt ist das Kollektiv; der Weg ist der vom Kollektiv bis zur Abspaltung und dann zu Ende, so wäre dieses gegen das Gesetz. Es gibt kein Ende, sondern es gibt einen Kreislauf. Dieses könnte vielleicht einmal eine andere Form annehmen, wenn die Abspaltung geringer wird, was im Laufe der Äonen von Jahren geschehen kann. Marion: Könnte man sagen, so viele Seelen wie zurück ins Kollektiv kommen, so viele Seelen gehen auch wieder aus dem Kollektiv heraus? JOSUA: Nein, das hat etwas mit der Entwicklung der Seele zu tun. Eine Seele oder der Geist ist für euch vollendet, wenn er zurück in das Kollektiv geht. Aber dieses Zurückgehen in das Kollektiv ist noch nicht das Endgültige. Es ist ein Wissen, welches in das Kollektiv einfließt. Wenn das Kollektiv aber dann der Meinung ist, daß dieses Wissen noch nicht allumfassend ist und verschiedene, wie soll ich sie nennen, Geistwesen Sehnsucht verspüren, diesen Weg erneut zu gehen, weil es vielleicht noch etwas zu lernen gibt, so fließt dieser Geist zurück. Birgit: Ist denn in dem Kollektiv noch das individuelle Geistwesen vorhanden? JOSUA: Ja, selbstverständlich. Es ordnet sich zwar das Individuelle dem Kollektiv unter, aber das Sein ist trotzdem vorhanden. Birgit: Ich habe dieses so verstanden, daß sich das Sein in dem Kollektivgedanken auflöst. JOSUA: Ich hatte mich mit "meinem" Lichtträger darüber unterhalten. Ich habe dieses auch noch nicht so ganz verstanden, aber ich versuche es euch trotzdem mitzuteilen. Euer Seelenleben macht die Erfahrung bei der Durchwanderung der verschiedenen Sphären. Innerhalb des Kollektivs ist dieses ähnlich. Das heißt, kommst du ins Kollektiv, hast du noch lange nicht das Zentrum des Kollektivs erreicht. Du bist zwar für die hiesigen Sphären weit entfernt, vom Wissens- und vom Reifegrad her, stehst aber eigentlich auch wieder am Anfang, wo du zusammen mit vielen anderen Entscheidungen treffen kannst. Dieses ist keine individuelle Entscheidung mehr: Du sagst nicht als individueller Geist, "ich gehe noch einmal zurück", sondern es ist dann eine kollektive Entscheidung. Birgit: Innerhalb einer Ebene? JOSUA: Innerhalb einer Ebene, ja. Marion: Läuft die Weiterentwicklung des Kollektivs auf einer anderen Basis? JOSUA: Auf einer ganz anderen Basis. Sie euch jetzt zu erklären, wäre sinnlos. Ich verstehe sie selbst nicht. Wir haben, ich sehe es ein, mit unserer Entwicklung innerhalb unseres Durchwandern der Sphären genug zu tun, als jetzt vielleicht diese rein emotionalen Gebiete erfassen zu können. Marion: War es zur Zeit der Abspaltung so, daß diese Seelen gesagt haben, daß sie nicht mit dem Kollektiv einverstanden sind und lieber ihre eigenen Erfahrungen machen wollen? Und gehen die Seelen, die sich zur jetzigen Evolution abspalten, aus einem anderen Grund? JOSUA: Sie gehen nicht aus dem Grund, weil sie nicht damit einverstanden sind, wie das Kollektiv ist, sondern weil es sich um eine Abspaltung des Schaffens handelt. Birgit: Ist das eine komplette Ebene aus dem Kollektiv, die sich dann vom Kollektiv trennt? JOSUA: Es ist so, daß sich eine untere Ebene eher abspaltet, als eine höher (entwickelte) Ebene. Das heißt, daß diese Abspaltung, nur um einmal eine Zahl zu nennen, nicht festlegend sondern vielleicht sieben Mal stattfindet, bevor das Zentrum des Kollektivs erreicht wird. Versteht ihr dieses? Warum, werdet ihr jetzt fragen, spaltet sie sich ab? Es ist ja keine Abspaltung, sondern es ist etwas anderes: Solange die Materie besteht, solange der Geist nicht bis ins Letzte vollendet ist, solange das Kollektiv nicht wieder geschlossen ist, muß dieser Kreislauf aufrecht erhalten werden. Was geschieht denn sonst mit den Seelen, die diese Evolution noch nicht vollendet haben? Wenn ich also sage, daß ich nicht mehr inkarniere, dann gilt dieses für unseren Sphärenbereich. Das heißt aber nicht, daß ich nach dem nächsten Schritt, nach dem Lichtträger, sofort in das Kernkollektiv eingehe. Sondern ich beginne dann aus einem anderen Gesichtspunkt aus dem Kollektiv heraus zu "inkarnieren", solange bis wirklich alle in ihrer Bildung im Kollektiv eingeschlossen sind. Solange nicht die letzte Seele in das Kollektiv zurückgekehrt ist, solange muß dieser Kreislauf aufrecht erhalten werden. Marion: Aber das geht doch gar nicht, daß die letzte Seele zurückkehrt, weil dann doch ein Stillstand erreicht ist. JOSUA: Nein, es ist eine Spirale. Der Weg geht doch nach oben. Birgit: Wenn ich mir den Ein- und den Abgang in und aus dem Kollektiv vorstelle, dann gehen die Seelen, die in diese Spirale hereinkommen, in den ersten Ring und die sich entschlossen haben noch einmal zu "inkarnieren"... JOSUA: Auf einer anderen Ebene. Birgit: Es ist aber so, daß ich irgendwo einen Eingang habe und irgendwo einen Ausgang. Hält sich dieses irgendwo die Waage? Also, daß die Anzahl der eingegangen Seelen und die, die wieder inkarnieren, in etwa gleich ist? JOSUA: Nein, das ist nicht immer gleich. Dieses hat etwas mit der Fortbildung der einzelnen Seele zu tun. Angenommen 1000 Seelen gehen ins Kollektiv ein, dann gehen nicht 1000 wieder heraus. Das meinst du doch, nicht wahr? Birgit: Ja, genau. JOSUA: Das sind dann Kollektiventscheidungen. Dirk: Aber diese 1000 Seelen, die herausgehen, fangen doch nicht wieder als Urmensch an? JOSUA: Nein. Auf einer höheren Ebene. Marion: Kann man sagen, sie spalten sich auf einer höheren Ebene ab? JOSUA: Ja, es ist eine Inkarnation, aber für euch sind sie nicht "inkarniert". Marion: Sie inkarnieren auf ihrer Ebene. JOSUA: Um auf die Frage zurück zu kommen, so kann ich dir sagen, daß die letzte Seele von der ersten Abspaltung, also die Erstinkarnation, noch nicht vollendet ist! Für diesen Planeten zwar schon, aber nicht für das Kollektiv als Gesamtes gesehen. Wenn ich auch das Beispiel mit dem Ball nehme, so müßt ihr euch dieses bitte überdimensional vorstellen. Wenn ihr in der Nacht in den Weltraum schaut, dann seht ihr kein Ende. Ihr seid aber dennoch in eurer Sicht begrenzt. Selbst mit eurer großen Technik könnt ihr nur einen Ausschnitt erblicken. Dirk: Wie verhält sich eigentlich das räumliche Universum? Geht die Materie den Strom des Kollektivs mit? Die Wissenschaftler wissen nicht, ob sich das Universum zusammenzieht oder ausdehnt. Ich hatte die Idee, daß dieses vielleicht abhängig von der geistigen Entwicklung ist. JOSUA: Die Materie entwickelt sich mit. Dirk: Das heißt, wenn sich das Kollektiv vergrößert, würde sich der Raum zusammenziehen, also das materielle Weltall würde sich verkleinern? JOSUA: Ja, so könnte man es sagen. Birgit: Wenn sich eine Seele, die im Kollektiv angekommen ist, entschließt, auf einer höheren Ebene zu inkarnieren, kommt sie nach dem Durchwandern der verschiedenen Ebenen, in ein anderes Kollektiv oder geht sie wieder zurück in das Kollektiv, aus dem sie gekommen ist? JOSUA: Es geht zurück in das Zentralkollektiv. Dieses ist unser letzter Wissensstand. Ich gehe davon aus, daß das Erreichen des Zentralkollektivs die Beendung sein könnte, aber ich kann es dir nicht sagen, ob es so ist. Birgit: Ist es nicht so, daß für jeden Planeten ein Kollektiv vorhanden ist, was den Wissensstand... JOSUA: Eine Ebene, ja. Birgit: Wenn ich jetzt auf einen höheren Planeten inkarniere, um mich weiter zu entwickeln, komme ich dann in das Kollektiv, das für diesen höher entwickelten Planeten zuständig ist? JOSUA: Du befindest dich immer in dem Kollektiv, das für das bestimmte Universum zuständig ist. Birgit: Also ist es in dem Sinne kein Zurückkommen, sondern ich käme dann in einen anderen Bereich. JOSUA: Richtig. Nach dem Erreichen deiner Entwicklung wirst du in einer anderen Ebene des Kollektivs eingehen, wobei diese Unterkollektive ganz nach Ausbildungsstand und nach Zugehörigkeit unterteilt sind. Wie z. B. Erde oder andere Planeten. Oder Alpha Zentauri: Hier gibt es eine Lebensform, die ihr nicht wahrnehmen könnt, die aber trotzdem existent ist. Birgit: Ich hatte mit dem Begriff "Zurückkommen" Schwierigkeiten, aber es ist ja kein Zurückkommen in dem Sinne, sondern man kommt in ein anderes Unterkollektiv. JOSUA: Innerhalb des Kollektivs, das ist wichtig! Bezeichne es als Sphäre innerhalb des Kollektivs. Es wird in dem Moment philosophisch: Auch eure oder unsere Durchwanderung ist als ein Kollektiv zu sehen, allerdings als ein grobes Kollektiv, weil hier das kollektive Bewußtsein der Seelen noch nicht soweit ist, wie es für die nächst höhere Kollektivstufe nötig wäre. Dirk: Könnte man auch sagen, daß das Kollektiv, welches für uns zuständig ist, mehrere Inkarnationsplaneten hat, oder ist dieses nur das "Kollektiv Erde"? JOSUA: Nein. Unser Kollektiv hat schon mehrere Inkarnationsplaneten. So klein sind die Unterteilungen nicht. Für uns sollte es wirklich erst einmal das Ziel sein, in dieses Kollektiv eingehen zu können. Ihr seht selbst, wie schwierig es ist, dieses zu erreichen. Wir könnten uns ja noch einmal damit befassen. Also so in ein bis zwei Millionen Jahren. Birgit: Um noch einmal auf die Frage von zurückzukommen. Dürftest du sagen, wann L. das letzte Mal inkarniert war. JOSUA: Ich dürfte dieses sagen, aber ich möchte erst einmal schauen, wie ihre seelische Verfassung ist, ob es gut für sie ist. Zur reinen Sensation stehe ich nicht. Ihre Probleme, die sie in ihrem jetzigen Leben bewältigen soll, sind wichtig genug. Wenn ich ihr sage, wann sie gelebt hat, will sie wissen, als was und warum sie so gelebt hat, warum sie gestorben ist oder sonstiges. Diese Beeinflussung auf ihr jetziges Leben möchte ich eigentlich nicht bewirken. Birgit: Ich hatte ihr dieses auch schon angedeutet. Auf der einen Seite wollte ich ihre Neugierde nicht bremsen, auf der anderen Seite wollte ich ihr den nötigen Ernst erklären. JOSUA: Du kannst ihr sagen, daß sie schon oft gelebt hat, daß sie viele Generationen durchwandert hat. Aus jeder Generation hat sie etwas gelernt hat, sie sollte versuchen, dieses jetzt auch zu tun und sich immer wieder fragen, ob sie den Weg, den sie sich ausgesucht hat, auch geht. Somit lernt sie gerade in ihrer jetzigen Lebensphase etwas mehr auf ihr Inneres zu hören. Ansonsten richte ihr schöne Grüße aus. Birgit: Ich hatte vor einigen Wochen einen Traum, der mich noch beschäftigt. (Birgit berichtete von ihrem Traum) JOSUA: Es ist symbolisch zu sehen: "Hineingelegt" wurde die Erkenntnis. Die Erkenntnis, die gleichzeitig für dich als Seele, ein großer Schutz ist. Nämlich die Garantie des "Zurückkehrens ohne Umwege". Ich bin derjenige, der dir diese Begleitung gibt. Selbst wenn wir einmal nicht mehr hier zusammen sitzen sollten, so habe ich dir doch diesen Weg gezeigt und habe dir gesagt und mitgeteilt, daß du als Seele erstrahlen und leben kannst. Dieses empfindest du als schön. Trotzdem ich nicht "schön" gesagt habe. Birgit: Dieser Begriff ist mir aber im Bewußtsein hängen geblieben. JOSUA: Es mußte so dargestellt werden, daß es für dich auch einen Bezug erhält. Dirk: Als ich neulich in der Badewanne lag, hatte ich plötzlich das Gefühl, daß mein rechter Arm geführt bzw. bewegt wurde. Ich würde gerne wissen, wo hier der Hintergrund liegt. War dieses eine Art Angriff? Aus welcher Richtung kam dieses und was kann man dagegen tun? JOSUA: Ein Angriff war es nicht. Du hattest, bedingt dadurch, daß du sehr entspannt warst, dein Scheitel-Chakra geöffnet. Somit war es möglich, daß ein Geistwesen versucht hat, sich dir mitzuteilen. Ist nicht negativ zu sehen. Negativ wird es erst in der Aussage. Du hättest ruhig gewähren lassen können. Dirk: Inwiefern in der Aussage? JOSUA: Wenn es irgend etwas getan hätte, was dir schadet, wäre es negativ. Aber das geschieht nicht. Es war ein Moment der Medialität vorhanden. Dirk: Ich habe mich gefragt, ob dieses ein Geistwesen war, das zufällig gerade "vorbei kam", bzw. ob es eine Sache ist, die ich in Zukunft unterbinden sollte, oder ob es seine geordneten Bahnen ging So waren jedenfalls bis jetzt meine Gedankengänge. Wie gehe ich nun in Zukunft mit diesen medialen Momenten um? JOSUA: Kontrolliere es. Wenn dieses geschieht, bitte achte darauf, was geschieht. Wenn du spürst, daß es nicht gut ist, unterbreche es. Ist deine Neugierde, was weiter geschieht, in dir stark genug, so lasse es geschehen. Du lebst im Spirituellen, habe keine Angst davor. Auf der anderen Seite ist es natürlich richtig, wenn du dich fragst, ob es ein negativer Angriff war. Es ist ein Zeichen dessen, daß du mit der Sache nicht leichtfertig umgehst. All dieses beinhaltet schon, daß man dich in dieser Form nicht belästigen wird. Die Gegenseite hat dort andere Aspekte im Auge, wo sie dir Schaden möchte. Dirk: Könnten diese Aspekte z.B. sein, daß man Zweifel bekommt, sich bezweifelt, auch vieles andere anzweifelt usw. Sind dies dann negative Einflüsse? JOSUA: Ja, hiermit möchte man die Seele etwas niedermachen. Es gibt nichts besseres, als Zweifel und Ängste zu säen. Die Zweifel: was bin ich, ist das, was ich bin, richtig! Wenn dann noch gewisse Aspekte innerhalb des materiellen Lebens dazu kommen, z.B. im Berufsleben, so wie es bei dir und auch bei Rolf gegeben ist, dann verstärkt man das Ganze, um die Saat, die man gesät hat, wirklich fruchten zu lassen. Je mehr ihr gegen diese negativen Emotionen ankämpfen müßt, um so weniger seid ihr für das Spirituelle offen. Das heißt, man wird immer versuchen, so wie es KASSANDRA auch sagte, das hundertprozentige fließen der Chakren zu verhindern. Dirk: Wir sprachen rein philosophisch darüber, daß die Abspaltung aus dem Kollektiv nicht unbedingt negativ gewesen sein muß. Wir sprachen über den Erfahrungszuwachs, über das Wissen. Wir haben dabei verschiedene Blickwinkel berührt. Mich würde interessieren, ob mit diesem philosophischen Ansatz, auch das mit berücksichtigt ist, was wir selbst erfahren, was wir unter Umständen auch austeilen, sprich: die negativen Angriffe auf Erden und das Verletzen anderer Seelen. Dieses als "positiv" zu bezeichnen, bereitet mir persönlich - auch unter dem Aspekt der Philosophie - immer noch Probleme. JOSUA: Das ist richtig, aber du brauchst die Unterscheidung zwischen positiv und negativ, um zu erkennen, was gut und was nicht gut ist. Wenn du negative Angriffe, negative Energien als nicht-negativ empfinden würdest, wäre der Lerneffekt nicht vorhanden. Wenn ich jetzt z.B. von meinem Standpunkt aus sagen würde, daß das Negative eigentlich nicht das Negative ist, wie ihr es euch vorstellt, sondern für euch eigentlich nur der Anreiz ist, um mit Situationen fertig zu werden, zu entscheiden, was für euch wichtig ist, dann ist diese Entscheidung ja - philosophisch gesehen - nichts anderes, als den Weg zum Kollektiv zu finden. Dirk: Wenn ich diese Perspektive auf den, der negativ handelt, beziehe, wie sieht es dann für denjenigen aus? JOSUA: Wenn du jetzt von seiner Warte ausgehst, empfindet er dieses Handeln nicht als negativ, sondern als eine Lernphase. Auch er wird noch mit negativen Dingen konfrontiert, so daß er unterscheiden kann. Nur seine seelische Entwicklung hat nicht den Stand, den vielleicht du jetzt hast. Das heißt, ihr rangiert hier auf Erden auf unterschiedlichen Entwicklungsebenen. Dein Ethikgefühl ist ein anderes als das einer niederen Seele. Verstehst du? Dirk: Ja. Dieses sagt auch die Entwicklung an sich aus. Daß sich das Ethikgefühl verändert. Wenn man z.B. darüber nachdenkt, was man getan hat, was man anderen Seelen angetan hat... JOSUA: Richtig! Und diese Erkenntnis kommt. Dann gibt es den nächsten Schritt in eine höhere Ethik. Dieser Mensch oder diese Seele wird die negativen Merkmale, die sie vorher begangen hat, nicht wieder begehen. Sie muß aber erst die Erkenntnis erlangen, um bei diesem Beispiel zu bleiben, daß sie negativ handelt oder anders handelt als eine ethisch höher stehende Seele. Mit "ethisch höhere Seele" ist gemeint, daß diese Seele näher am Kollektiv ist, und viel mehr von der Schwingung des Kollektivs erfassen kann als die Seele, die unterhalb dieser Ethik ist. Dirk: Wenn sich diese Ethik innerhalb der Entwicklung wandelt, wie verhält es sich dann mit den Dingen, die man in der Vergangenheit unter den anderen Ethikansichten getan hat? Daß man z.B. Delphine getötet oder andere Menschen verletzt hat. Bleibt dieses nicht als Schwingung, als Bewußtsein erhalten? Wie streift man dieses ab? JOSUA: Du gehst jetzt von dem Tötungsdelikt aus. Das heißt, zur Zwangsrückführung einer Seele, um es so zu sagen. Dirk: Nicht unbedingt. Nur dieses einmal als Beispiel. Es gäbe noch viele andere Beispiele. JOSUA: Bleiben wir aber einmal bei diesem groben Beispiel. Du hast hier etwas angesprochen, was in der Vergangenheit vor der Gesetzgebung Moses geschehen ist, daß die Menschen Krieg geführt und getötet haben. Nehmen wir einmal ruhig diesen Aspekt: Der Mensch fing an zu unterscheiden, ob er tötet, weil eine Regierungsform oder ein Mensch, der diese Regierungsform darstellt, dieses befiehlt, oder ob er tötet, weil er daran Spaß hat. Man fing damals mit dieser Unterscheidung an, wobei wir doch davon ausgehen können, daß beides negativ ist. Die Unterscheidung liegt aber darin, ob ich etwas von mir selber heraus tue, oder aber ob ich dieses zur Erhaltung einer Gruppe tue. Im zweiten Fall ist es für die einzelne Seele nicht negativ - solange sie dabei nicht persönlich eine Grausamkeit mit einbringt. Dieses ist die Voraussetzung. Es hört sich brutal an. Ihr sagt, töten ist töten. Aber der Soldat hat sich nicht soviel Schuld aufgeladen wie derjenige, der gemordet hat. Hier ist schon ein Ethiksprung vorhanden. Die Entwicklung hat sich von der damaligen bis zur heutigen Zeit enorm gewandelt. Heute ist die Ethik dahingehend, daß jeder Krieg verpönt ist. Wenn du in deine Welt schaust, wo Kriege geführt werden, so werden eigentlich diese kriegerischen Völker, wie soll ich es sagen, negativ behandelt. Nehmt doch Milosevic: Ein Mensch von hoher Intelligenz, aber als Seele sehr niedrig. Er versteht überhaupt nicht, was er tut. Hier haben wir einen gewaltiger Ethikunterschied. Dirk: Dieser Mensch müßte aber doch irgendwann auf eine Ethikstufe kommen, die... JOSUA: Dort wird er hinkommen, ja. Dirk: ...ihm dieses unmöglich macht. Sind die Seelen, die er ins Unglück gestürzt hat nachtragend? Oder verzeihen sie ihm? Wie wird dieses aus der Welt geschaffen? JOSUA: Aus der Welt wird dieses durch Selbsterkenntnis geschafft. Es wird ihm vorgehalten, was er gelebt hat und wie er gewesen ist. Die Seele an sich kann den Frevel, den sie anderen Seelen zugeführt hat, anders empfinden als hier auf Erden. Es gibt hier nicht die seelischen Rachegedanken oder "ich kann dir nicht verzeihen", sondern es ist eine Neutralität. Er wird mit den Seelen, denen er Schaden zugefügt hat, nicht konfrontiert. Das heißt, die Seelen, die durch ihn einen Schaden bekommen haben, haben schon eine andere Entwicklung als er erreicht, weil sie in einer Duldungsphase waren. Das heißt, ihm wird als Seele die Erkenntnis gegeben, daß das, was er durchwandert hat, für ihn kein Fortschreiten auf seinem Weg war, sondern daß er eigentlich wieder eine Stufe zurückgefallen ist. Dieses wird ihm als Seele mehr belasten, als jeder "Nicht-Verzeihen-Gedanke". Dirk: Beim letzten Mal sprachst du davon, daß man die sogenannte Hölle gleichsetzen kann mit Isolation. Befindet er sich in solch einer Isolation? JOSUA: Ja, diese Isolation wird für ihn lange vorhanden sein, und diese Isolation wird er auch empfinden bis irgendwann die Zeit gekommen ist, wo er eine neue Chance bekommt. Wir wollen dieses jetzt nicht zeitlich festlegen, aber sie kommt. Das Ende der Isolation bedeutet eigentlich eine Erkenntnis. Diese Erkenntnis in der Isolation zu erlangen ist sehr schwer, weil du keine Bezugspunkte hast. Es reicht dann nicht aus, als Seele zu sagen, "es tut mir leid, was ich in meinem letzten Leben getan habe", sondern es muß hier wirklich ein ethisches Empfinden vorhanden sein. Dies ist nicht mit "schön reden" getan. Man kann es erkennen: Erst wenn das ethische Empfinden wirklich vorhanden ist, wird die Isolation aufgelöst, und die Seele erhält die Möglichkeit zur Reinkarnation. Birgit: Inkarniert sie direkt aus dieser Isolation heraus? JOSUA: Sie wird erst in das Sommerland geholt, um regeneriert zu werden. Ich sehe, du verstehst jetzt nicht ganz die Isolation als solche: Diese Isolation ist für ihn eine Abkapselung von dem Bewußtsein, dem Wissen, was davor war. Er ist nicht an sein gesamtes Wissen angeschlossen. Er lebt in dieser Isolation des Nicht-Wissens. Stelle dir vor, jemand verklagt dich, aber du weißt gar nicht warum. Du hörst nichts und weißt nur, daß du angeklagt bist. Es kommt irgend etwas auf dich zu, aber du weißt nicht, was es ist, so sehr du auch rätselst. Alles, was du versuchst, ist vergeblich. Du bekommst nichts heraus. Kannst du dieses nachvollziehen? Dirk: Ja. JOSUA: So ist es mit ihm. Die Isolation ist der fehlende Bezugspunkt. Nicht zu wissen, was man getan hat. Das heißt, die seelische Erkenntnis, daß man Unrecht gegenüber seinen Mitseelen getan hat, fehlt. Man hat Macht, Materialismus und Grausamkeit an die erste Stelle gesetzt. All die "Tugenden", die den Weg zum Kollektiv versperren. Diese Erkenntnis kannst du sehr schnell bekommen, wenn du einen Bezugspunkt hast. Dirk: Es gibt genug Menschen, die diesen Bezugspunkt nicht annehmen wollen. JOSUA: Ja. So wie Milosevic jetzt schon in seiner Beharrlichkeit ist, fühlt er sich nicht im Unrecht. Er fühlt sich nur machtlos. Er hat nicht die Möglichkeit so zu handeln, wie er dieses eigentlich von seinem Denken her gerne tun würde. Nämlich den Rest dieser Menschen auszurotten. Er glaubt immer noch, was er tut, wäre rechtens für ihn. Er besitzt überhaupt nicht die Erkenntnis. Hitler hatte nie eine Erkenntnis, es war nie einen Funken der Reue vorhanden. Er lebt heute noch in seiner Isolation und grübelt darüber nach, woran es wohl liegt. Das einzige, was der Seele in dieser Isolation bewußt ist, ist die Tatsache der Isolation. Dirk: Die Isolation vom Wissen. Ich hatte mir diese Isolation immer so vorgestellt, wie einen Raum ohne Fenster und Türen. Eine Art Isolationshaft! Und ich habe mich gefragt, wie negative Beeinflussung, Inspiration usw. aus dieser "Haft" vonstatten gehen kann. Ich würde dieses jetzt revidieren und sagen, es ist eine Isolation vom Wissen. JOSUA: Ja, das hindert dich ja nicht, aus dem Geistigen heraus, negativ zu handeln, denn du handelst ja eigentlich noch so, wie du es vorher getan hast. Du hängst nur vom Seelischen her in dieser Isolation fest. Es gibt keinen Fortschritt für dich. Es ist schrecklich für die Seele. In dem Moment, wo sie mit den anderen Dingen, mit Bezugspunkten konfrontiert wird, ist es für sie noch schlimmer. (Marion bat darum, den Sitzungsabend langsam zu beenden.) JOSUA: Ja, ich denke auch. KASSANDRA hat euch heute sehr viel beigebracht. Gut, dann ziehe ich mich jetzt zurück und wünsche euch noch eine angenehme Zeit. Geht in Harmonie und in Frieden. Grüße E., ich freue mich auf sie. Dirk: Das werde ich machen. JOSUA: Damit GOTT ZUM GRUSS. Bitte die Musik. Es erfolgte die Verabschiedung und die Danksagung an den Geistigen Lehrer und an unsere Freunde. |