zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 16 vom 20.03.1999 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Der heutige Abend wurde ausschließlich durch den Geistlehrer JOSUA geführt. Als Medium stand uns Jürgen zur Verfügung. Die Kommunikation fand mündlich statt.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND SEIN SEGEN SEI MIT EUCH.

(Es erfolgte die Begrüßung durch die einzelnen Kreismitglieder)

Moment bitte. Wir haben hier noch ein kleines Problem. Danke für die Hilfe, Betty. So, nun ist er frei. Wanderer zwischen den spirituellen Begebenheiten. Wie geht es dir?

Gast: Erst einmal bin ich natürlich sehr glücklich nach so langer Zeit heute hier sein zu dürfen. Ich habe nachgerechnet. Es sind genau fünf und einviertel Jahre her, und es ist vergangen, wie es in der Bibel so schön heißt, wie ein Tag und eine Nachtwache.

JOSUA: Du weißt, die Zeit ist relativ.

Gast: Ja, ich weiß. In einem Protokoll hast du das mit der Zeit so schön erklärt und das ist mir so zu Herzen gegangen.

JOSUA: Es freut mich, wenn die Worte, die wir hier sagen, weiter angenommen werden können. Aber du bist ja nun eine Seele, die mich schon länger kennt. Wir haben ja schon zusammen gearbeitet, nicht wahr?

Gast: Und über diese bisherige Zusammenarbeit preise ich mich ganz glücklich.

JOSUA: Ich freue mich insbesondere darüber, daß du wirklich angefangen hast, deinen spirituellen Weg zu sortieren, und daß du den wahren Pfad gefunden hast. Deine Seele wird ruhiger.

Gast: Es bewegt mich sehr, daß du dieses jetzt so sagst, lieber JOSUA.

JOSUA: Es ist nur die Wahrheit, ich wollte dir nicht schmeicheln.

Gast: Nein, aber dennoch ist es bewegend, und es freut mich natürlich auch sehr. Du hast nun einmal die bessere Übersicht und sitzt am längeren Hebel.

JOSUA: Ja, das ist wirklich wahr. Jeder "hebelt" so gut er kann, nicht wahr?

Gast: Das stimmt.

JOSUA: Müde, großer Krieger?

Rolf: Es geht. Es hält sich in Grenzen.

JOSUA: Nun, wer eine so weite (Urlaubs-) Reise antreten will, möge auch leiden, nicht!

Rolf: Ich weiß ja, wie du es meinst.

JOSUA: Bevor dieses vielleicht später wieder untergeht, möchte ich euch beiden noch einen angenehmen Urlaub und einen guten Flug wünschen.

Rolf/Betty: Dankeschön.

JOSUA: Wißt ihr übrigens was mich am meisten an diesem Flug, den ihr vor euch habt, freut?

Kreis: Das nicht geraucht werden darf.

JOSUA: Ja. Sie dürfen nicht rauchen. Stelle dir das einmal vor.

Gast: Da fliegt der Engel der Abstinenz mit, und der wird ihnen helfen.

Rolf: Wieso freut dich das eigentlich so?

JOSUA: Es ist eine negative Sucht. Du schädigst deinen Körper. Und es ist ausgerechnet eine Sucht, die nicht nur den Körper schädigt, sondern auch die Seele. Das heißt, wenn du einmal zu uns kommst, wird diese Sucht nach diesen Zigaretten erhalten bleiben. Aber du bekommst keine, verlasse dich darauf. Jetzt wieder ernsthaft: Du wirst hier schon noch Probleme haben, so wie es vielen Rauchern geht.

Rolf: Hier oder drüben?

JOSUA: Drüben. Jede Sucht ist auch eine Krankheit der Seele.

Marion: Wie lange hat ungefähr ULLI gebraucht?

JOSUA: In eurer Zeit gerechnet: ein halbes Jahr.

Dirk: Ist es leichter, sich von dieser Krankheit im Irdischen zu lösen?

JOSUA: Ja.

Rolf: Wir haben noch ein bißchen Zeit, vielleicht schaffen wir es ja.

JOSUA: Ja, das hat jeder gesagt.

Rolf: Wir machen ja schon Abstriche. Es ist ja so, daß wir z.B. hier nicht mehr in den Räumen rauchen. Bei Bettys Schwester rauchen wir auch nicht in den Räumlichkeiten. Wir rauchen automatisch weniger, oder wir haben statt dessen so schöne Abende mit einem Fläschchen Julischka.

JOSUA: Ja, da gerät die Sucht von der einen in die nächste, nicht wahr?

Rolf: Ist dieses als Sucht zu bezeichnen?

JOSUA: Nein, was ihr hier macht, ist ein Genießen und ein Freimachen deiner Seele. Das heißt aber nicht, daß du jetzt andauernd Alkohol trinken sollst.

(Es ist schwer, die Heiterkeit des Dialoges auf Papier festzuhalten)

Rolf: Das ist ein Punkt, den würde ich doch gerne noch einmal mit dir ausdiskutieren.

JOSUA: Ja, bitte.

Gast: Der Dalai Lama (Titel des bedeutendsten tibetischen Pristerfürsten, Dalai (mongolisch): "Ozean des gelehrten Wissens", Lama (von bla-ma, tibetisch): "der Oberste" im Lamaismus, eine tibetische Sonderform des Buddhismus. Für detailliertere Informationen siehe Sternenlicht Protokoll Nr. 11) würde sagen, das sind unheilsame Eigenschaften, die es gilt, zu tilgen.

JOSUA: Genau, da hat er gar nicht so unrecht.

Rolf: Aber es sieht wirklich so aus, als ob wir erst diesen körperlichen Part betäuben müßten, ich formuliere dieses jetzt einmal so...

JOSUA: Um eure Gefühle wirklich darzulegen, muß der Ratio erst einmal ausgeschaltet werden, ja.

Rolf: Also könnte man dieses doch als ein legitimes "Betäubungsmittel" bezeichnen.

JOSUA: Nein, nein! Auf diese Schiene bekommst du mich nicht. Ich bin zwar nicht der Meinung, daß Alkohol unbedingt ein Teufelswerk oder eine Schöpfung des Teufels ist, aber...

Bitte, ich bin da sehr tolerant. Solange diese Dinge genossen werden, sind sie auch nicht schädlich für den Körper. Ihr wißt, daß auch Alkohol - im richtigen Maß angewandt - Krankheiten heilen kann. Was wir angreifen, sind die Exzesse, die stattfinden. Es wird dem Menschen in einer Form dargeboten, wo Sucht entsteht. Sei es nun im sozialen Umfeld oder sei es durch die Beifügung gewisser Präparate, damit konsumiert wird. Denn überlegt es einmal richtig, Alkohol in reiner Form, nicht wie ihr ihn zu euch nehmt, also ohne diesen Beigeschmack, würdet ihr nicht trinken. Ihr würdet - so glaube ich - die Finger davon lassen.

Rolf: Reiner Alkohol ist ekelhaft.

JOSUA: So, und dann kommt es darauf an, wie ich diese Dinge zu mir nehme, wie ich, ohne Gefahr laufen zu müssen, damit umgehen kann. Bedenke, viele Menschen sind durch gewisse Lebenssituationen hier außerhalb der Bahn geraten und erschweren ihr eigentliches, seelisches Lebensziel. Oder können es nicht vollenden. Man darf diese Dinge nicht unterschätzen. Ich will euch jetzt nicht sagen, daß es zu einem wirklichen Spiritualisten nur dann reicht, wenn er nicht raucht. Wir wissen um die Sucht, die in euch ist, und wir wissen, daß ihr die Ruhe nicht finden könnt, wenn ihr diese Dinge nicht habt. Aber wir möchten euch doch in das Bewußtsein hineinrufen, daß hier schon eine Gefahr - nicht nur für den Körper - besteht. Das heißt, die Dinge sind für euch nicht erledigt, wenn ihr die Körper ablegt, ganz im Gegenteil. Und die Wanderung zwischen den Sphären kann davon abhängig sein, wie lange du brauchst, um diese negativen Merkmale abzulegen.

Rolf: Wir werden darüber noch einmal nachdenken.

JOSUA: Ja, ich möchte dich ja nicht erschrecken, aber diese neun Stunden, die du da nicht rauchen darfst, freuen mich trotzdem.

Rolf: Diese Freude sei dir gegönnt.

JOSUA: Insgesamt sogar 18 Stunden, denn ihr müßt ja auch wieder zurückkommen. Dirk?

Dirk: Besser, aber noch nicht alles geklärt.

JOSUA: Auf dem Weg der Heilung.

Dirk: Das stimmt. Von bleibender Heilung - so meine Vorstellung - ist doch immer, wenn man die Ursache aus der Welt schafft.

JOSUA: Eine Ursache kannst du nicht aus der Welt schaffen, Dirk. Du kannst die Wirkung aus der Welt schaffen, in dem du die Ursache kennst. Aber eine Ursache gehört mit zu den Dingen, die die Inhalte des Lebens aufweisen.

Dirk: Darf ich auf das Beispiel mit dem Rauchen noch einmal zurückkommen? Wo liegt hier die Ursache? Liegt sie im seelischen Bereich oder ist dieses mehr körperlich?

JOSUA: Also die Seele wird dieses bestimmt nicht verlangen. Nein, es ist körperlich. Es ist, und wenn ihr alle überlegt, aus gewissen Situationen entstanden. Sei es, das man gesellschaftsfähig bleiben wollte, sei es, daß man, wie nennt eure Jugend dieses jetzt...

Marion: "In sein wollte"

JOSUA: Ja! Es entsteht aus Situationen, aus einer Neugierde, einem Nichtglauben heraus, daß die Dinge wirklich so sind. Man kann sie auch als Erfahrungswerte bezeichnen. Nur die meisten schaffen es nicht, sie als eine Erfahrung zu erleben, sondern sie bleiben dabei und somit ist die Erfahrung natürlich nicht gegeben.

Dirk: Auf jeden Fall ist sie nicht zu Ende gebracht.

JOSUA: Aber die Ursache ist ein Bestandteil, welchen du nicht mehr ändern kannst, denn die Ursache war da. Die Ursache liegt grundsätzlich in der Vergangenheit. Wie willst du die Vergangenheit ändern? Du kannst die Gegenwart ändern, aber nicht die Vergangenheit.

Dirk: Das hieße, ich lebe jetzt in der Wirkung meiner Vergangenheit, daß ich morgens, wenn ich aufgestanden bin, gerne rauchen möchte?

JOSUA: Zum Beispiel.

Dirk: Wenn ich diese Wirkung jetzt außer Kraft setze und einfach nicht mehr rauche, dann...

JOSUA: Ja.

Dirk: ...dann hebe ich doch in der Gegenwart die Ursache für die Zukunft auf, daß ich nämlich morgens nicht mehr rauchen will! Es ist etwas kompliziert ausgedrückt, oder?

JOSUA: Das ist Sache deiner Willenskraft und deiner Erfahrung, die du machst, während der Zeit, in der du nicht rauchst. Vergesse nicht, Körper und Seele wehren sich natürlich erst einmal gegen diesen Entzug, denn sie benötigen diese Dinge, um weiterhin so zu funktionieren, wie sie funktionieren. Viele brauchen diese Nikotinzufuhr, um sich aufzuputschen, um geistig rege zu sein. Du wirst erfahren, daß dein Körper natürlich erst einmal negativ reagiert, wenn du ihm diese Dinge vorenthältst. Auch deine Seele wird erst einmal (dagegen) wettern, denn sie leidet unter dem Entzug.

Dirk: Unter dem Entzug des Körpers oder unter einem seelischen Entzug?

JOSUA: Auch unter dem seelischen Entzug. Schaffst du diesen Weg, in dem du dir ein gewisses Ziel setzt und einfach jeden Tag, den du nicht rauchst, als einen Erfolg ansiehst, so wirst du spätestens nach einer Woche, nach vierzehn Tagen eine Erkenntnis bekommen. Nach einem halben Jahr wirst du wieder eine Erkenntnis bekommen und kannst somit sagen, daß du eine Erfahrung erlebt hast. Die Erfahrung, wie es als Raucher und wie es als Nichtraucher ist.

Dirk: Du sprachst eben davon, daß es eine Sache der Willenskraft ist. Bei mir ist es so, daß ich schon sehr oft aufgehört und dann ebenso oft wieder angefangen habe. Und so geht es vielen, gerade in den ersten Tagen oder in der ersten Woche, wo man auf Entzug ist. Wie kann man hier seinen Willen stärken? Das ist doch, so denke ich einmal, die kritischste Zeit.

JOSUA: Der schwierigste Punkt ist erst einmal bei bestimmten Gewohnheiten diesen Glimmstengel nicht benutzen zu müssen. Das ist die erste Sucht, die man überwinden muß. Bestimmte Situationen sein zu lassen. Desweiteren empfehle ich dir - als gestandener Nichtraucher -...

Dirk: Du hast noch nie geraucht?

JOSUA: Weder in meinem materiellen noch in meinem geistigen Leben!

...nicht von "Jetzt auf Später", sondern immer tageweise vorzugehen, um dieses Suchtgefühl einzudämmen. Setze dir das Ziel, daß du nach drei Tagen die schlimmste Sucht überstanden hast. Es ist übrigens so. Alles andere, was danach kommt, ist nur eine Frage der Beherrschung. Die Menschen, die nach vielen Jahren wieder anfangen zu rauchen,...

Marion: Du meinst ja keinen persönlich.

JOSUA: Wir wollen hier keinen anschauen. Gut, es gibt soziale Situationen. Obwohl ich kann dies nicht als Entschuldigung sehen und unter Spiritualisten schon einmal gar nicht, denn hier ist das Wissen vorhanden. Es ist doch in dem Moment nur ein Angehen gegen negative Mächte, die dir sagen: "Rauche doch eine. Es ist doch so gesellig!" Diesen Block aufzubauen und zu sagen, das ist es nicht, hier werdet ihr bei mir keinen Erfolg haben, ist nicht leicht. Je stabiler du aber in diesen Gedanken bist, in diesem Block, um so einfacher wird es für dich von diesen Dingen zu lassen, und es wird eine Zeit kommen, mein lieber Dirk, auch für euch anderen, wo euch der Geruch dieser verbrennenden Pflanze widerlich ist, wo der Geruch eines Aschenbechers widerlich ist. Und ihr werdet euch fragen, was habe ich hier eigentlich meinem Körper angetan. Und auch die Argumentation des Genießens wird ihr als etwas lächerliches dahin stellen. Aufzuhören mit diesen Dingen ist nur möglich, wenn ihr es von innen heraus wollt.

Um mein Medium von der Seele rein zu bekommen, mußten wir leider etwas anwenden, was in meinen Augen nicht ganz so fair ist, aber die Angst ist ein gutes Mittel. Auch wenn diese Angst nicht in der Form existent war, wie er es angenommen hat, hat sie geholfen. Wir haben uns bei ihm dafür entschuldigt, daß wir zu solchen Mitteln gegriffen haben, und ich weiß, er ist mir heute dankbar.

Marion: Kommt der Willen aufzuhören in dem Moment vom Körper und von der Seele oder nur vom Körper oder nur von der Seele?

JOSUA: Es müssen beide bereit sein. Einer alleine reicht nicht aus, denn während der Andere mit dem Entzug beschäftigt ist, unterliegt der zweite Teil, also entweder der Körper oder die Seele.

Marion: Kann sich eine Seele im geistigen Reich vorgenommen haben, eine bestimmte Art der Sucht zu durchleben, um daraus dann eine Erfahrung zu ziehen?

JOSUA: Nein. Keine Seele nimmt die Sucht als eine Erfahrung, als Lebensweg. Das ist ja genauso, wenn du sagst, ich werde jetzt alle möglichen Krankheiten durchleben, nur um eine Erfahrung zu machen. Es ist eine materielle Angelegenheit und materiell heißt, es ist eine untere Stufe. Ihr entwickelt euch aber nach Oben und nicht zurück. Der vorgenommene Lebensweg liegt im sozialen Umfeld, wie du damit fertig wirst. Er beinhaltet die Suchtgefahr, aber es ist nicht so, daß die Seele jetzt sagt, ich werde in meiner Inkarnation rauchen, trinken und Rauschgift zu mir nehmen, bis ich nicht mehr kann.

Marion: Ich dachte dabei, weniger an die Nikotinsucht, sondern eher an die Alkohol- und Rauschgiftsucht. Denn oftmals ist es so, daß sie im Materiellen sehr tief fallen. Und sie durchleben dabei etwas. Dieses Durchleben beinhaltet eine Erfahrung. Man könnte sich deswegen ja im geistigen Reich vornehmen, diesen Weg zu gehen, um diese Erfahrung zu machen und daraus zu lernen.

JOSUA: Nein, das ist nicht ganz richtig. Dieser Lernprozeß liegt ja nur darin, daß du während des Lebensweges wieder von dieser Sucht befreit bist. Aber viele, die dieser Sucht verfallen, sterben an diesen Dingen, weil der Körper sie nicht ertragen kann. Und wo liegt dann die Erfahrung? Jede Seele weiß, daß Sucht für sie eine Krankheit ist. Ich muß eine Krankheit nicht erst erleben, um sie beseitigen zu können. Jeder hat soviel Wissen und soviel Denkvermögen, um zu entscheiden, daß diese Dinge nicht wichtig sind.

Das Lernen im sozialen Umfeld, um dieses einmal zu erläutern, beinhaltet vor allem den Umgang mit anderen Menschen, mit anderen Seelen, den Umgang aus der Perspektive der Armut, des Mittelstandes, des Reichtums. Wie gehe ich jeweils mit meinen Mitmenschen um. Alle anderen Dingen, die dem Egoismus dienen, ergeben keine Reife, keine Erkenntnis.

Marion: Also steht das Lernen und Erkennen unter dem Aspekt, daraus eine Reife zu ziehen?

JOSUA: Ja, selbstverständlich. Was erreichst du in deinem Leben, und wie erreichst du es? Zum Beispiel die Erfahrung, daß du in der Lage bist, dein Leben so aufzubauen, daß du zu Reichtum kommst. Dann ist die Frage, wie gehe ich mit meinen Mitmenschen um? Verfalle ich dem Egoismus? Ziehe eine große Mauer um mein Grundstück und baue noch ein elektrisches Tor ein, damit ich schnell rein und raus kann, und ansonsten bin ich, wie man es so schön bezeichnet, für das normale Volk nicht mehr erreichbar und nicht mehr ansprechbar, weil das angebliche Niveau fehlt. Viele reiche Leute handeln so. Wie viele reiche Leute gibt es, die anders handeln? Und jeder zieht ein Fazit nach seinem Ableben, und es wird bestimmt nicht das Fazit sein, wer jetzt eine Million mehr auf seinem Konto seinen Erben hinterlassen hat, sondern das Fazit wird sein: Wie bin ich mit diesen Dingen umgegangen. Wie habe ich mich den Mitmenschen gegenüber verhalten, denn hier besteht ja gerade die Möglichkeit, den Menschen zu helfen. Es ist auch oft so, daß eine leitende Position als Herrschaft angesehen wird. Sie ist es nicht. Sie ist eigentlich die Dienende, denn diese Menschen sind verantwortlich für die Menschen, die um sie herum sind. Ihnen soll die Nahrung und die materiell wichtigen Dingen gegeben werden, damit der Mensch im Spirituellen leben kann. Das heißt nicht, daß keiner mehr arbeiten soll. Bitte, das ist wichtig. Ihr müßt eure materiellen Dinge gemeinsam erwirtschaften, aber doch nicht indem einer auf einen Stuhl sitzt, in einem separatem Raum, hinter einem gewaltigen Tisch und mit dem Finger immer nach unten zeigt. Und je tiefer er nach seiner Ansicht zeigen kann, um so tiefer wird er fallen. Seine Seele wird immer mehr verkümmern. Verstanden hat es, wer akzeptiert, daß innerhalb des Ganzen jedes kleine Rädchen eine wichtige Position hat, und daß ohne diese kleinen Rädchen irgend etwas nicht mehr funktioniert.

Eure heutige Welt sieht so aus, daß die Dinge, die euch eigentlich unterstützen sollten, die euch die Möglichkeit geben sollten, das Spirituelle zu leben, dazu benutzt werden, um die Seelen ins Elend zu stürzen, so daß sie bestimmt nicht mehr an das Spirituelle denken. Ganz im Gegenteil, ihr Kampf ums Überleben, ihr Kampf um die Materie, um das Essen, um das Schlafen und die Kleidung, wird zum Hauptbestandteil, was auf diesem Planeten nicht nötig wäre. Einzehntel, vielleicht zweizehntel würden ausreichen, um diesen Planeten, um allen Menschen genug Nahrung, ein Heim und Seelenfrieden zu geben, so daß sie miteinander umzugehen lernen. Sie könnten auf das Spirituelle hören und mit uns, mit der Heimat, sprechen.

Es ist ein weiter Weg bis dorthin, und es wird noch viel Elend entstehen, bevor hier ein Schlußstrich gezogen wird. Der Mensch entwickelt sich. Ob es die richtige Entwicklung und der richtige Weg ist, könnt ihr ganz alleine sehen und entscheiden. Darum meine Bitte: Macht einmal eine Pause auf eurem Weg und denkt über die Dinge, die ihr bis jetzt erreicht habt, nach. Laßt sie in euch fließen, und ihr werdet erkennen, welche Dinge nicht richtig sind, welche man beseitigen kann. Ihr werdet auch erkennen, welche Dinge wichtig für euch sind. Diese geben euch die innere Zufriedenheit. Ein langer Vortrag, nicht wahr?

Birgit: Dieses war aber ein sehr schöner und wichtiger Vortrag.

Rolf: Um noch einmal das Thema aufzugreifen: Wenn ich mich nun entscheide mit dem Rauchen aufzuhören, ist es doch so, daß ich dafür auf der anderen Seite gewaltig zunehme. So haben es die Meisten auf jeden Fall behauptet.

JOSUA: Ja, weil alle behaupten, daß du zunimmst. Dieses stimmt gar nicht, das ist nicht richtig. Wenn du dieses nicht willst, dann nimmst du auch nicht zu. Bedingt durch den Entzug entwickelt der Körper ein anderes Verlangen. Er sucht eine Ausweichmöglichkeit. Das heißt, er versucht eine andere Sucht aufzubauen. Und die Menschen, die dabei dick werden, wie du sagst, weil sie mit dem Rauchen aufgehört haben, fangen an in ihrer Verzweiflung Dinge zu sich zu nehmen, die den Körper erst einmal aufblähen lassen. Es gibt heute genug Mittel, die man als Ersatz nehmen kann, ohne dabei sein Körpergewicht zu verändern. Wenn du dir beim Aufhören sagst, daß du nicht zunimmst, kannst du dies, ohne zuzunehmen, schaffen. Nimmst du natürlich die dementsprechenden Süßwaren als Ersatzbefriedigung, wie z.B. diese leckere Sachertorte, oder die Schwarzwälder-Kirschtorte, auch eine sehr gute Sache, die ich in meinem Leben sehr mochte, daran erinnere ich mich noch, dann nimmt dein Körper diese Dinge auf und sie, weil er der irrigen Annahme ist, daß du vielleicht mit diesen Dingen auch aufhören könntest. Tust du dieses nicht, weil es dir bewußt ist, nimmst du auch nicht zu.

Dirk: Somit beruht doch die Befriedigung, die man aus solchen Sachen, wie Zigaretten, Sachertorte usw. zieht, auf einer irrigen Annahme.

JOSUA: Ja, es ist nichts anderes, entschuldigt bitte, als ein negativer Einfluß.

Dirk: Worin liegt denn das wahre Genießen, so will ich es einmal nennen? Vor mir aus auch das spirituelle Genießen ohne diesen Kompromiß der irrigen Annahme? Oder gibt es irgendwann überhaupt kein Genießen mehr? Wie haben wir uns dieses vorzustellen?

JOSUA: Das Genießen ist vorhanden. Es ist nicht so, daß die Dinge, die ihr habt, nicht existent sind oder nicht von euch genommen werden dürfen. Aber der Intellekt kann doch unterscheiden, wo die Gefahr der Sucht am größten ist. Ich denke einmal, wenn ich euch hier nehme, dann kommt doch keiner von euch auf die Idee sich eine Spritze mit Heroin zu setzen, um zu erfahren, ob man davon süchtig werden kann. Dann sagt ihr doch, diese Leute, die so etwas tun, sind nicht ganz richtig in Kopf. Sie wissen doch, wie gefährlich es ist.

JESUS sagte dazu einmal, der ohne Schuld ist, werfe den ersten Stein. So ist es auch mit eurem Rauchen. Ein Nichtraucher wird auch sagen, Raucher sind doch nicht ganz richtig im Kopf. Sie wissen doch, daß sie mit dem Rauch ihren Körper schädigen. Sie wissen doch, wie eine Lunge aussieht. Sie wissen doch, welche Schmerzen Menschen durchleben, die Krebs haben. Und trotzdem tun sie es. Und auch ein Nichtraucher hat bestimmt manch eine Sucht, wo er dann sagt, dafür rauche ich nicht. Gut, ihr könnt antworten, auch das Genießen kann eine Sucht sein. Aber es ist eine andere Form, eine positive "Genußsucht", die auch der Seele eine Heilung und ein Fortkommen verspricht. Das, was unser Gast in den letzten 20 Jahren durchlebt hat, ist auch eine Sucht. Die Suche nach einem spirituellem Erwachen ist eine positive Sucht, denn sie hilft der Seele auf dem Weg, den sie gehen möchte. Und ihr wißt, daß alle Dinge, die positiv sind, auch einen Gegenpart haben. Es ist keine Erfahrung, die ihr zieht, wenn ihr diesen Dingen verfallt, sondern es ist die Erfahrung, unterscheiden zu können, was eine negative und was eine positive Sucht ist.

Birgit: Ist Sucht ansich nicht immer eine negative Sache?

JOSUA: Das ist relativ. Nimm die Sucht, die ich eben erwähnte, auf der Suche nach dem Spirituellen. Es ist ein Vergnügen und ein Bedürfnis, zu suchen, zu finden und die Dinge zu genießen. Stimmt es?

Gast: Ja, genauso ist es.

Birgit: Würde Sucht nicht beinhalten, daß man sich dabei überanstrengt, so daß dies auch einen negativen Aspekt hat? Bei mir ist es so, daß ich früher sehr viel geraucht habe. Jetzt ist es so, daß ich sehr wenig rauche und dies dann auch genieße. Es ist schon eine Sucht, aber hier steht das Genießen im Vordergrund, z.B. wenn ich mit mehreren Menschen zusammen komme. Im Grunde genommen ist es eine Sucht, sie hat aber für mich den positiven Aspekt des Genießens.

Marion: Aber diese Sucht schädigt die Seele.

JOSUA: Richtig, das ist genau der Unterschied. Natürlich hast du Recht. Ich streite nicht ab, daß du auf der spirituellen Suche, deinen Körper schädigen kannst, indem du nicht zur Ruhe kommst. Aber ich denke einmal, daß hier das Bremsen weitaus leichter ist als das Einschränken einer negativen Sucht. Und ich bezeichne eine negative Sucht nur als solche, wenn sie eine Schädigung hervorruft, eine bewußte Schädigung. Euer Verlangen mit mir zu sprechen, bezeichne ich auch als eine Sucht. Ich sehe es in euch. Es ist stark vorhanden, und für manch einem ist der Gedanke, daß dieses einmal aufhören sollte, nicht ganz annehmbar. Aber ich behaupte auch, daß diese Sucht keinen Schaden zufügen kann.

Rolf: Wobei es jetzt von deiner Seite aus egal ist, ob es ein seelischer oder körperlicher Schaden ist?

JOSUA: Richtig. Natürlich könntet ihr euch jetzt hinsetzen und sagen, wir machen jeden Tag eine Sitzung. Natürlich dann ohne mich! Dieses würde an den Kräften zehren. Diese "Sucht", im Positiven und in Maßen genossen, und ihre Wirkung kennt ihr, und ihr merkt, daß sie nicht schmerzhaft ist. Die Argumentation, Birgit, ich rauche, weil es die Situation gerade ergibt, und dann tue ich es auch nur, weil ich es genieße, wird für dich eine schmerzhafte Erfahrung sein. Kannst du nicht genießen ohne diesen negativen Beigeschmack, ohne etwas in dir zu zerstören? Schau, du gehst doch auch nicht hin, bitte, das wird jetzt lustig, hältst deinen Finger auf den Tisch, haust mit dem Hammer darauf und sagst, es ist so schön, wenn der Schmerz nachläßt! Ich mache es noch einmal.

Birgit: Hier weiß ich ja, das es mir nicht gefällt.

JOSUA: Das weißt du bei dem Rauchen auch.

Birgit: Gefallen tut es mir schon, nur die Auswirkung wahrscheinlich nicht.

JOSUA: Auch das "Nachlassen des Schmerzes" gefällt dir unwahrscheinlich. Nur wirst du bestimmt nicht auf einen Wiederholungsbedarf Wert legen.

Birgit: Ja, weil ich dort unmittelbar die Nachteil vor Augen geführt bekomme, was beim Rauchen noch nicht so unbedingt der Fall ist. Also, wenn ich jedes Mal das Gefühl beim Rauchen hätte, mir würde jemand mit dem Hammer auf den Finger hauen, so denke ich, hätte ich es schon aufgegeben.

JOSUA: Was ist mit deinen Schmerzen im Bauchbereich?

Birgit: Wobei ich hier nicht den Zusammenhang sehen kann. Sie sind auch dann vorhanden, wenn ich tagelang nicht rauche. Ich bin ja eher ein Mensch, der mal hier und mal da raucht.

JOSUA: Das ist noch schlimmer, weil dann das Verständnis fehlt, daß jeder Zug an einer Zigarette oder Pfeife schädigt. Es ist doch ein Stoff, den du zu dir führst, mit dem dein Körper nichts anfangen kann. Der Körper braucht dieses nicht.

Rolf: Er braucht ihn nicht zum Existieren.

Birgit: Es ist ein reiner Genuß.

Marion: Er braucht ihn ja doch irgendwo, denn sonst könnte ich ja von jetzt auf gleich aufhören, aber man kommt in den Entzug.

JOSUA Du bist jetzt schon beim Rauchen. Ich spreche von vorher. Wenn du erst einmal rauchst, gewöhnt sich dein Körper natürlich daran, weil es die Nerven beruhigt. Es ist ja ein Nervengift. Und wenn man anfängt zu zittern, dann braucht man schnell eine Zigarette, und geht es besser.

Gast: Alles Illusion.

JOSUA: Es ist Illusion, ja.

Dirk: Ohne Zigarette hätte man erst gar nicht angefangen, zu zittern.

JOSUA: Es zieht alles nach sich. Und ob es euch gefällt oder nicht, es ist ein negatives Merkmal, und über dieses negative Merkmal werdet ihr auch irgendwann vor euch selber geradestehen müssen. Ich bin nicht derjenige, der euch sagt, bitte hört auf zu rauchen. Ihr habt dieses noch nie von mir gehört. Ihr habt nie ein Wort der Schelte oder der Ermahnung von mir gehört, weil ihr euch selbst dafür verantworten müßt.

Rolf: Jetzt kommen wir vielleicht doch ins Philosophische.

JOSUA: Ja, gerne.

Rolf: Man könnte von geistiger, von eurer Seite her sagen, daß unsere Ernährung nur aus Fisch und Gemüse bestehen sollte, um unsere Körperfunktionen durch natürlich gegebene Dinge aufrecht zu halten.

JOSUA: Ja, das wäre ideal.

Rolf: Wäre dann der Wunsch nach einem Filetstück mit Bratkartoffeln auch eine Art der Sucht, für die ich mich dann vor mir selber verantworten müßte?

JOSUA: Dieser Verzehr ist innerhalb eurer Generationen, auch völkerbedingt zu einer Gewohnheit geworden. Brauchen tut ihr die Dinge nicht. Laßt ihr sie aber jetzt sein, müßtet ihr erst einmal mit den Entzugserscheinungen kämpfen. Ich halte die Tötung anderer Lebewesen für überflüssig. Ihr müßt weder Schwein noch Rind essen. Ihr wißt, daß diese Kreaturen (Schweine, Pferde, Rinder) Empfindungen haben. Die Natur hat euch Dinge gegeben, die ausreichen, die diese Nährstoffe, die ihr braucht, beinhalten. Geflügel sind z.B. regelrechte Nahrungsseelen. Sie sind in einem ständigen Kreislauf. Hier gibt es keine Entwicklung. Sie werden geboren, um gegessen zu werden, und sie werden wiedergeboren. Es ist ein Kreislauf, genau wie mit den Fischen. Sie existieren und dienen nur der Nahrungsaufnahme.

Rolf: Das würde als Konsens heißen, Fisch und Geflügel sind seitens der Schöpfung zur Nahrungsversorgung, als Grundlage der Existenz geschaffen, und alle anderen Tiere galten der "Vielfalt der Umgebung" oder sonstigen Zwecken. Erst im Laufe der Entwicklung ist man dann auf die verschiedensten Geschmäcker gekommen.

JOSUA: Genauso ist es. Aus Situationen heraus, wo das Negative sagt, "du bist jetzt in einer Situation und hast keine Nahrung: Töte dein Pferd, esse es und du überlebst."

Marion: Dann könnte ich jetzt als Gegenargument sagen, daß mich ein Fisch und Gemüse nicht warm hält. Viele Völker haben ja die Tiere getötet, damit sie warme Kleidung hatten und haben sich dann gesagt, wenn ich das Tier soundso schon getötet habe, kann ich auch das Fleisch essen.

JOSUA: Ja, es gibt viele Völker, die diesen Weg gewählt haben, um das Fell zum Wärmen zu nehmen, resultierend aus einer Not heraus. Zu der Zeit als die Entwicklung noch nicht soweit war, daß man Leinen erfunden hatte, daß man auch Naturprodukte aus Pflanzen zum Wärmen nehmen konnte. Die Aggressivität der damaligen Tiere war dementsprechend, so daß der Mensch sich den Angriffen erwehren mußte. Sie zogen daraus einen Nutzen. Sie haben die Tiere aber nicht einfach nur getötet. Weil ihr spirituelles Denken anders war, haben sich viele Völker bei den Tieren entschuldigt.

Aber das heißt doch nicht, daß ich innerhalb meine Evolution ausgerechnet die primitivste Form beibehalte. Denn es ist heute wirklich so - und dieses besteht schon seit Hunderten von Jahren - daß ihr in der Lage seid, eure Wärme, eure Energien, die ihr benötigt, aus Dingen zu ziehen, die gezüchtet werden, ohne Leben dabei zu zerstören. Der Gedanke, wenn unter euch Menschen einer ist, der euresgleichen tötet, ausweidet und zerstückelt, ruft in euch ein furchtbares Grauen hervor. Wenn es aber ein armes Schwein oder eine Kuh ist, habt ihr absolutes Verständnis dafür. Du kannst mir jetzt antworten, diese Tiere werden ja für diese Zwecke gezüchtet. Darauf kann ich dir sagen, diese Zucht ist nicht in Ordnung, denn sie schadet eure Umwelt. Die Züchtung von Kühen schadet z.B. die Atmosphäre durch den Dung, den die Kühe in dieser Menge hinterlassen.

Innerhalb der Natur muß ein Gleichgewicht geschaffen sein. Überwiegt die Geburt, so muß ein Ausgleich mit dem Vergehen geschaffen werden. Der Mensch ist das intelligenteste (Lebewesen) auf diesem Planeten und sollte eigentlich in der Lage sein, dieses unter Kontrolle zu halten. Nur es ist nicht so. Da könnten wir natürlich mit dem Thema "Religionen" anfangen, die hier eine negative Wirkung haben, aber das möchten wir heute abend nicht mehr, nein?

Rolf: Wir sind ja auch mit dem Thema "Sucht" noch nicht ganz fertig. Wo fängt diese Sucht an? Gehört das Stück Fleisch essen auch schon mit in das Kapitel Sucht hinein, also daß ich z.B. lieber ein Filetsteak als eine Karotte esse?

JOSUA: Das hat etwas mit dem Geschmack und der Zubereitung zu tun, so könnte ich mir dieses vorstellen.

Rolf: Ja.

JOSUA: Ich sage dir, es ist innerhalb eurer Generationen, innerhalb eurer Perioden ein fester Bestandteil geworden. Es ist eine Sucht.

Birgit: Ist die Sucht nicht etwas, was ich regelmäßig, also zu bestimmten Ritualen oder Gelegenheiten habe und Genuß etwas, was ich vielleicht nur manchmal zu mir nehme und dieses dann auch bewußt genieße. Ist hier nicht ein Unterschied, ob ich einfach nur etwas konsumiere ohne darüber nachzudenken, oder ob ich zu bestimmten, besonderen Anlässen etwas genieße, auch wenn es vielleicht der Whisky oder die Zigarre ist oder sonst etwas, wo ich vielleicht weiß, daß es aus dem Negativen kommt?

JOSUA: Der Unterschied ist darin zu sehen: Solange du deinen Körper nicht schädigst, solange deine Seele über deinen Körper wachen kann, wird der Genuß verschiedener Dinge nicht zur Sucht. Nur ich bitte euch, wenn ihr euch einmal in eurer Umwelt umschaut: Wer unterliegt diesen Dingen nicht? Bei wem wird dieser Genuß nicht schnell zur Sucht? Wer sagt, es reicht mir, wenn ich alle drei Wochen einmal ein gutes Filetstück habe. Und bedenkt, daß diese Dinge produziert werden und natürlich, wie sagt man, an den Mann gebracht werden müssen. Sie werden euch ja auch dementsprechend schmackhaft gemacht.

Birgit: Wenn man es so nimmt, dann ist ja all das, wovon man sich einen Genuß verspricht, im Grunde genommen negativ behaftet. Vieles davon, sagen wir es einmal so. Ob wir nun Alkohol, Nikotin, bestimmte Lebensmittel oder Süßigkeiten nehmen.

JOSUA: Ja.

Birgit: All das, was für viele Menschen der Genuß schlechthin darstellt, wenn man diese Dinge abschaffen würde...

JOSUA: Dieses ist nicht so einfach, aber man kann doch zu mindestens von den Dingen Abstand nehmen, wo man weiß, wo sogar darauf hingewiesen wird, daß sie negativ und verletzend für Seele und Körper sind.

Rolf: Das ist genau der Punkt, auf den ich hinaus möchte. Können wir, auch wenn du dich dagegen sträuben wirst, so eine halbwegs philosophische Definition dieses Grenzbereiches festmachen,...

JOSUA: Wow, was für ein Satz!

Rolf: ... wodurch ich den Beginn des seelischen Leidens verhindern möchte.

Marion: Du meinst, ab welchem Zeitpunkt das seelische Leiden beginnt.

Rolf: Genau.

Birgit: Ist das ein Türchen, was du dir damit offen halten möchtest?

Rolf: Nein, nein. Ich kann nur etwas verhindern, wenn ich es erkenne. Ich bin bis jetzt immer davon ausgegangen, daß ich eine Sucht nicht mit ins Geistige Reich nehme. Welchen Leidensweg ich dadurch auf mich nehme, ist mir natürlich jetzt nicht als Erfahrung greifbar.

JOSUA: Nicht bewußt.

Rolf: Das heißt, ich muß mich mit einem spekulativen, imaginären, zukünftigen Leiden beschäftigen, was ich jetzt noch gar nicht nachempfinden kann. Darum bestimmt auch der Weg über die Krankheiten, dann ist dieses effektiver oder geht schneller.

JOSUA: Es geht schneller. Das ist für Menschen, die dem Spirituellen fern sind, natürlich kein Argument. Dem Spiritualisten, der von einem Weiterleben nach dem Tod weiß, der an die Seele glaubt, sollte es eine Warnung sein, die er nicht einfach in den Wind schreiben sollte. Und egal, welchen Weg du hier nimmst, Rolf, sei es nun, daß du sagst, du probierst aus, ob es wirklich so ist, es ist dein Wille. Und die Schmerzen der Seele kannst nur du allein durchleben und hinter dich bringen. Kein Geistwesen kann dir dabei helfen.

Rolf: Der Punkt ist doch, ob meine Seele weiß, was auf sie zukommt?

JOSUA: Deine Seele weiß es. Der Gedanke, der in euch allen entstanden ist, jetzt damit aufzuhören, nachdem euch nach dem letzten Husten die Lunge so ein halbes Stück aus dem Mund hing, ist ein Aufbegehren der Seele, es sein zu lassen. Sobald das Nikotin die Nerven frei gibt, ist es der Körper, der dann doch wieder zur Zigarette greift. Hier unterliegt die Seele nach einer gewissen Zeit und sie muß es erdulden. Sie ergibt sich ihrem Schicksal, lasse es mich so sagen. Bei manchen Menschen kommt es darauf an, wie stark die Persönlichkeit des Körpers ist, wie sehr dieser Körper am Leben hängt. Irgendwann wird für ihn das Erwachen kommen, daß das, was in der Vergangenheit passiert ist, für ihn nicht gut war. Und auch er wird diese Konsequenz tragen müssen und da durchgehen müssen. Es ist so.

Rolf: Ich muß mir dieses vielleicht nur bewußter machen.

JOSUA: Ich habe nicht gesagt, daß du aufhören sollst zu rauchen.

Rolf: Nein, nein.

JOSUA: Ich stehe auch Außen vor, wenn du sagst, du möchtest gerne ein Filetstück genießen, ist dieses legitim. All das, was ihr tut, ist für euch individuell legitim. Wichtig ist, wie wichtig es euch später einmal wird. Wie wichtig sind die Erfahrungen, die ihr ansonsten im Leben zieht, und wie wichtig es ist, die Erkenntnis vom Karmischen Rat anzunehmen. Es kommt immer auf die Seele an. Wie sehr gewisse Ereignisse innerhalb des Lebens eine entscheidende Rolle gespielt haben, und du kannst mir nicht sagen, daß diese Dinge dann dazu gehören. So entsteht ein Abwägen negativer und positiver Ereignisse. In deinem nächsten Leben kann es dir durchaus passieren, daß du von diesen Dingen nichts wissen möchtest. Es kann dir auch passieren, daß diese Dinge vielleicht dann nicht mehr existent sind, weil der Mensch erkannt hat, daß er im Prinzip nicht darauf angewiesen ist. Denn siehe das Paradoxe: Der Mensch weiß, wie gefährlich es ist, dieses Nikotin und diesen Teer zu sich zunehmen. Eure Gesetzgeber schreiben sogar vor, es auf die Verpackung zu schreiben. Dennoch wird gleichzeitig eine Steuer erhoben, damit die (gesundheitliche) Schädigung bekämpft werden kann. Die Ausrede, es stehen viele Arbeitsplätze auf dem Spiel, ist so unsinnig. Arbeitsplätze verändern sich! Wenn der Mensch bereit ist, sein Schaffen und Handeln zu verändern, werden neue Betätigungsfelder geschaffen. Es findet eine Veränderung statt, aber bestimmt nicht eine Abschaffung. Der Punkt ist immer nur, wenn andere dabei einen gewissen Reichtum erzielen!

Rolf: Wenn du über das Leiden der Seele beginnst zu erzählen, dann fange ich an große Ohren zu bekommen. Das weißt du ja. In dieser Hinsicht habe ich gewisse Dinge nicht so gesehen, und darüber werde ich mir einmal ein paar Gedanken machen.

JOSUA: Nichts gegen das Genießen, es gehört dazu und auch die Seele braucht das Genießen, aber alles im Rahmen und ohne zu schädigen.

Marion: Wir können ja im Kollektiv aufhören mit dem Rauchen.

Rolf: Ja, das diskutieren wir dann ein anderes Mal. (An den Gast gewandt:) Du bist so ruhig geworden.

Gast: Ich höre euch zu.

JOSUA: Sie genießt. Sage mir noch etwas und dann werde ich bei dir das Stirnchakra fließen lassen.

Gast: Ja, lieber JOSUA, auch heute hat mir dieser Dialog wieder gezeigt, wo mein Weg ist, wo mein Weg war und wie andere Wege gehen und das große Ziel ist es ja die Einheit, trotz der Vielfalt. Jeder hat seinen Weg, und ich muß sagen, ich fühle mich jetzt auf meinem Weg ganz wohl. Wenn ich auch manches Mal ein bißchen Schuldgefühle habe, wenn mir nicht so viel gelingt, wie ich möchte. Aber auf der anderen Seite hat mich auch die Geduld gelehrt, das es gut war, "hier" zu schweigen, "dort" etwas zu lassen, abzuwarten, in passiver oder in aktiver Geduld. Hiervon hat der Dalai Lama auch so wundervoll gesprochen. Bis dahin war mir der Begriff der passiven oder aktiven Geduld überhaupt kein Begriff. Dieses hat mich dann auch so einiges Erkennen lassen und mich auf wunderbare Wege geführt, zu Ergebnissen, die ich mir nicht erträumt habe. So sind es viele Erkenntnisse geworden, über den Glauben, über das Wissen, zu innerem Wissen und immer mehr zum Fühlen, zum Empfinden, auch immer mehr in Klarheit zu empfinden. Und hier möchte ich natürlich weitergehen und wünsche mir weiterhin die Kraft, dieses mit aller Beharrlichkeit zu tun. Nicht nachzulassen und daran zu glauben, etwas verändern zu können, wo andere sagen, daß man dieses nicht kann, daß es nicht geht. Ich habe erkennen dürfen, über diesen Schatten gesprungen zu sein und dadurch wieder neue Wege gefunden zu haben, entgegen aller irdischen Wissenschaft, auch entgegen der Schulmedizin. Ich durfte sozusagen über Brücken gehen, die noch gar nicht vorhanden waren, es hat diese Brücken für mich gegeben, und da gehe ich voller Zuversicht weiter.

JOSUA: Dieses ist auch in Ordnung so. Nur, wie gesagt, bedingt durch deine körperliche Belastung solltest du diese Dinge in Ruhe und mit Harmonie begehen. Festige sie, denn du bist keine Suchende mehr. Du hast gefunden. Kannst du jetzt zu mir kommen.

(Es erfolgte eine Chakrenbehandlung)

JOSUA: So, ich denke, dieses ist erst einmal genug, sonst bist du so überdreht. Es ist neue Kraft in dir. Deine Chakren sind sehr ordentlich. Sie rotieren sehr harmonisch.

Gast: Es freut mich dieses zu hören und zu wissen.

JOSUA: Was das Körperliche anbelangt, gehe zu den Heilern. Sie helfen dir mehr als jedes Krankenhaus, nicht?

Gast: Dieses habe ich ja erfahren dürfen und auch mein Gefühl sagt mir, daß ich hier ganz gut gefahren bin.

JOSUA: Am besten.

Gast: Ja, das stimmt.

JOSUA: Bedingt durch das spirituelle Erwachen deiner Seele, um dieses nur noch einmal kurz zu erwähnen, ist der Körper auch bereit die Energien aus dem positiven Geistigen Reich anzunehmen. Bei Menschen, die es ablehnen, nützen diese Energien nichts. Sie brauchen die Schulmedizin. Für dich ist die beste Medizin die Energie aus dem Geistigen Reich. Und erst wenn hiermit keine Besserung mehr möglich ist, weil der Körper irgendwann seinen Tribut verlangt, versuche die Schulmedizin mit ihrer Homöopathie mit hinzu zu nehmen.

Gut, meine Freunde. Wir wollen uns in dem Moment der Zufriedenheit zurückziehen. Ich wünsche euch allen eine gesegnete Zeit, dir eine gute Heimfahrt.

Gast: Ich danke dir.

JOSUA: Grüße alle die mich kennen.

Gast: Sie freuen sich immer von dir zu hören und zu lesen.

JOSUA: Sage ihnen, daß ich sie liebe. GOTT ZUM GRUSS.

Wir sprachen allen bekannten und unbekannten Geistfreunden unseren Dank aus und wünschten ihnen eine gute Zeit bis zu unserem nächsten Zusammensein.

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