|
Der erste Teil der Sitzung wurde von geistiger Seite durch den Lichtboten und Indianer CABUCLO geleitet. Als Medium stand Betty zur Verfügung. Nachdem eine Reinigung bei zwei Kreismitgliedern durchgeführt worden ist, fand der nachfolgende Dialog statt. CABUCLO: YO-KA-HE (seid gegrüßt). Wie geht es euch? (Bis auf Dirk wurde allgemein mit "gut" geantwortet.) Dirk: Nicht so gut. CABUCLO: Das weiß ich. Es wird besser. Du wirst die richtige Entscheidung treffen. Sie muß von dir kommen. Dirk: Und ich denke, es wird Zeit, Ordnung in der Beziehung zu schaffen. CABUCLO: Richtig. Lasse deine Stimme sprechen. So, ich möchte euch etwas bekannt geben und zwar im Namen aller anderen: MARIA DOLORES (Vergleiche Protokoll Nr. 14) hat sich entschieden durch das Licht zu gehen. Oder wer es nicht versteht, sie hat sich zu einer Reinkarnation entschlossen. Sie ist nicht mehr unter uns. Es war ihre freie Entscheidung, ihr freier Wille. Jürgen: War MARIA DOLORES und JUANITA ein und dieselbe? CABUCLO: Nein, nie gewesen. JUANITA ist immer noch bei uns. Auch wenn sie, mit euren Worten gesprochen, am Lernen oder im Lehrgang ist. Aber ich denke mir einmal, daß MARIA DOLORES sich für das Richtige entschieden hat. Jürgen: Warum hat sie sich dafür entschieden? Sie wollte doch eigentlich im Kreis lernen. CABUCLO: Sie wollte nach ihren eigenen Vorstellungen arbeiten, aber das geht nicht. Auch wir müssen uns an gewisse Regeln halten. Rolf: Ist ihr dieses bewußt geworden, durch den Kontakt mit uns? CABUCLO: Korrekt. Jürgen: Was wird jetzt geschehen, wie geht es weiter für Betty als Medium? CABUCLO: Betty, wohl bemerkt: Bettys Seele hat sich schon entschieden und zwar für den Anfang mit der Chakrenbehandlung. Es liegt jetzt an Betty sich darauf vorzubereiten. Jürgen: Wird sie alleine arbeiten oder mit Hilfe? CABUCLO: Mit Hilfe von KASSANDRA. Betty ist sich noch nicht im klaren, die Seele von Betty kommuniziert aber schon mit KASSANDRA. So, meine Kinder. Geht in Harmonie und in Licht. Mit diesen Worten zog sich CABUCLO aus dem Körper des Mediums zurück. Nach einer kurzen Pause wurde noch einmal der Kontakt mit dem Positiven Geistigen Reich hergestellt. Als Medium stand uns hier Jürgen zur Verfügung. Der Geistlehrer JOSUA meldete sich in seiner vertrauten Art und Weise. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND SEIN SEGEN SEI MIT EUCH. (Es erfolgte die Begrüßung durch die einzelnen Kreismitglieder.) Ich grüße euch herzlich, und wir freuen uns wieder mit euch zusammen sein zu können und unsere Gedanken auszutauschen. Marion: Dann möchte ich gerne einmal den Anfang machen... JOSUA: Ich habe eigentlich gedacht, daß mein Freund Dirk einmal kommen würde. Dirk: Okay. CABUCLO war vorhin da und sagte kurz nach der Reinigung, daß wir das Sternenlicht formen. Könntest du uns dazu noch ein bißchen mehr erzählen? JOSUA: Ihr repräsentiert das Sternenlicht als Kreis. Ihr steht für diese Dinge, die hier gesagt und getan werden. Wir sind mit den Dingen, die ihr tut, einverstanden und CABUCLO hat euch seinen Segen zu diesen Dingen gegeben. Aber das ist nicht das, was ich mit dir besprechen wollte, mein Freund. Dirk: Dann habe ich noch, was CABUCLO zu mir persönlich sagte, daß ich auf meine innere Stimme in bezug auf meine Partnerschaft hören soll. JOSUA: Ich weiß, was du meinst. Ich stelle nur die Dinge in folgendes Licht: Darf ich jetzt offen sprechen oder wäre dir dieses unangenehm? Möchtest du, daß wir beide dieses alleine tun? Dirk: Das einzige, was ich nicht so gut finde, daß es sich heute um eine offizielle Sitzung handelt. Wir sollten das vielleicht in einem Happening (keine reguläre Sitzung) besprechen. Aber von der Offenheit her gesehen, hätte ich keine Probleme. JOSUA: Ist in Ordnung. Wenn du meine Hilfe benötigst, möchte ich dich bitten, daß du zu mir kommst. Dieses ist nun einmal die Voraussetzung, es ist mein persönliches Gesetz, welches ich mir stelle. Es ist nicht meine Art, auf den anderen loszugehen, wenn er mich nicht anspricht, obwohl ich weiß, daß er Probleme hat. Die persönliche, seelische, freie Entscheidung ist eins der wichtigsten und göttlichsten Dinge, die es gibt. Andere nennen dieses vielleicht die Beweisführung, wenn ich darauf losstürme und sage, "du hast ein Problem, wir werden dieses jetzt beseitigen". Das hilft hier den anderen nicht. Ich kann dir nur dann helfen, wenn du bereit bist, mit mir darüber zu kommunizieren, weil du dann auch bereit bist, meine Antworten in dir aufzunehmen und zwar dort, wo sie benötigt werden. Das Ganze, was ich dir mitgeben möchte, ist bei Problemen, die dich belasten, ruhig etwas eher zu mir zu kommen. Ich treffe nie eine Entscheidung, sondern ich gebe dir nur ein paar Hinweise, ja? Dirk: Gibst du mir bitte einen Hinweis, es hat sogar etwas mit dem letzten Thema zu tun. Es wäre doch angebracht, wie gesagt, so etwas in einem Happening zu besprechen. Dabei ist es ja so, daß nicht der komplette Kreis anwesend ist. Wie sieht dieses dort mit dem Schutz, mit der Medialität aus? Besteht dort eine Gefahr? JOSUA: Diese Frage ist wirklich sehr wichtig. Im Prinzip ist diese Art der Zusammenkunft schon eine Gefahr. Bedingt durch die Harmonie dieses Kreises, aber zu relativieren. Das heißt, kein Kreismitglied ist in dem Moment, wenn es nicht an einem Happening teilnehmen kann, neidisch, aggressiv oder mißmutig. Der Kreis ist eine Geschlossenheit, auch wenn er nicht um einen Tisch herum sitzt. Somit wäre die materielle Absicherung gegeben. Wenn diese materielle Absicherung gegeben ist, kann sie auch von geistiger Seite übernommen werden. Der Aufwand ist in dem Moment ein anderer als bei einer gemeinsamen Sitzung. Um dieses in Fakten auszudrücken: Bei den offiziellen Sitzungen, bei dem Wissenstand und den Thematiken, die wir mittlerweile ansprechen, wird ein geistiger Schutz aufgebaut von ca. 20.000 Geistseelen. In einem Happening, wo es um die persönlichen Dinge geht, haben wir einen inneren Kreis von ungefähr 5.000 Geistseelen organisiert, so daß hier wirklich die Gefahr des negativen Angriffes aus der geistigen Welt nicht mehr gegeben sein wird. Dirk: Dieses bedeutet, daß solange wir hier in Harmonie sind, brauchen wir uns keine Sorgen machen, auch nicht bei Happenings. JOSUA: Nein. Dirk: Gut. JOSUA: Deswegen keine Angst, jeder kann sie fordern. Dirk: Dann bedanke ich mich für das Angebot, und wir werden uns im irdischen Kreis hierzu abstimmen. JOSUA: Das ist in Ordnung. Birgit, auch du hast deinen Weg, deine inneren Probleme für dich soweit lösen können, daß du ein klares Ziel, wie dein weiteres Leben im Spiritualismus stattfinden wird, vor Augen hast. Birgit: Ja. JOSUA: Diese Entwicklung, bitte verzeihe, wenn ich dieses jetzt so sage, die du jetzt durchmachen mußtest, war wichtig für dich. Denn sie beinhaltet für dich den Aufstieg in die - ohne negativen Beiklang - höheren Sphären. Das heißt, deine Schwingung ist jetzt mehr angepaßt. Du hattest dieses Defizit, dadurch daß du später als "Neuspiritualist" hinzu gekommen bist. Hier war eine gewisse Festigkeit von Nöten, die du aber wunderbar in den Griff bekommst, wenn auch mit einigen Rückschlägen und leichten melancholischen Depressionen, so möchte ich sie bezeichnen. Aber wir haben dieses gut im Griff. Wir werden auch weiterhin diese Dinge in den Griff bekommen, so denn du es willst. Birgit: Ich möchte dieses auf jeden Fall, und es ist ja auch so, daß sich langsam ein bißchen Ruhe in mir breit macht, die ich auch sehr genieße und auf die ich aufbauen kann. Ich habe noch eine Frage zur Chakrenbehandlung. Soll ich diesbezüglich weitermachen, denn ich merke, daß das Bauchchakra noch nicht in Ordnung ist. JOSUA: Da du dieses Thema mit den Chakren jetzt gerade anschneidest: Du bist darüber informiert, daß mein Medium nicht sehr begeistert davon ist, wenn ich mit ihm durch die Gegend wandere. Obwohl ich mich selber ab und zu darüber hinwegsetzen werde... Nein, jetzt ernsthaft: Die Möglichkeit eine Chakrenbehandlung von einer Lichtbotin (KASSANDRA) zu bekommen, die sich regulär auf die Gleichstellung, auf das gleichmäßige Fließen der Chakren spezialisiert, wird euch mehr helfen, als wenn ich es tue. Sobald Betty dazu bereit ist, wird sie auch bei dir das Bauchchakra behandeln, so daß deine Entzündungen im Bauchbereich wieder reguliert werden. Ja, Betty? Betty: Ja. JOSUA: Es wäre schön, wenn du dich mit KASSANDRA einigen würdest. Sie könnte dann schon einmal loslegen. Erwartet keine Wunder, auch hier muß das Medium erst ausgebildet werden. Auch die Chakrenbehandlung bei Rolf bitte nicht absetzen, aber dieses weiß KASSANDRA. Ich brauche dieses ja nicht erwähnen, das hat sie nicht so gerne. Sie hat ihre eigenen Pläne. Dirk: Eigene Pläne, das hatten wir heute doch schon einmal. JOSUA: Ja, es gibt auch Geistwesen mit eigenen Plänen. Dirk: Die dann diesmal aber konform gehen mit den Spielregeln des Kreises? JOSUA: Ja, bitte. Aber wir müssen jedem die Möglichkeit geben. Dieses ist ein, wie soll ich es sagen, neuzeitlicher Kreis. Hier kann man experimentieren, hier kann man diese Dinge zulassen, ohne daß daran der Kreis zerbricht. Ein Kreis, welcher nicht so stabil ist, wie dieser, könnte diese Dinge nicht machen, daß man ein Geistwesen zuläßt, obwohl man eigentlich von vornherein weiß, daß es Probleme gibt. Nur es ist, seht es einmal so, eine Hilfe für MARIA DOLORES gewesen. Sie hat den Weg der Inkarnation erkannt. Sie wird zwar ein Leben lang, wie man im Irdischen so schön sagt, brauchen, um dieses zu lernen, aber schneller als bei uns im Geistigen Reich ist es dennoch. Es ist ein Art der Hilfe, die ihr MARIA DOLORES gewährt habt und nur möglich durch die Harmonie dieses Kreises. Wenn wir gesehen hätten, daß Betty mit dieser Situation nicht fertig geworden wäre, hätten wir uns auf dieses "Spielchen" nicht eingelassen. Wir können es euch aber auch vorher nicht sagen, sondern ihr müßt diese Dinge durchleben. Marion: Ich hätte noch die Frage von A. (internes Protokoll) und würde dann gerne noch einmal das Thema "Medium" ansprechen. JOSUA: Die Thematik Medium, inklusive Mediumpflege ist ein ziemlich großes Thema und ich denke schon, daß wir hier noch einige Sache haben, die vielleicht noch Mitbeachtung finden sollten. Würde es euch etwas ausmachen, wenn wir das Thema "Traum" etwas nach hinten verschieben? Birgit: Nein, wenn dieses Thema noch einmal aufgegriffen werden sollte, dann verschieben wir natürlich das Thema "Traum". JOSUA: Ich denke, wir sollten dieses so machen. Ihr werdet es merken, es sind noch einige bestimmt interessante Thematiken, die man vielleicht so schnell nicht erkennen kann. Vielleicht ist es auch besser, wenn dieses im Vorfeld unter euch schon einmal etwas eher abgeklärt wird. Dann, bitte, beginne du jetzt mit der Mediumpflege und wir schauen einmal, wie weit wir damit kommen. Marion: Mir ging es einfach nur noch einmal um spezielle Dinge, wie z.B. die Medialität an sich, unterschiedliche Arten der Medien (siehe auch Protokoll Nr. 14, Vorwort), Aufgabe des Kreises und Begebung durch Aussagen. Etwas was du überhaupt nicht gerne machst. JOSUA: Dieses hat nichts mit dem Medium zu tun, das kann nichts dafür. Dieses ist eine spezifische Angelegenheit von mir. Aber ich kann gerne näher darauf eingehen, weil es wichtig ist. Die mangelnde Beweisgebung, ich sehe es ein, ist für dieses Medium natürlich wiederum negativ zu sehen, weil Außenstehende sagen könnten: "Ja, ist das wirklich ein Geistwesen, was da kommt und spricht?" Marion: Dieses ist eine Sache, die doch immer wieder bei den Menschen auftaucht, daß sie erst an euch glauben, wenn ihr ihnen Dinge sagt, über die das Medium keine Kenntnis hat. Könntest du vielleicht einmal sagen, warum dieses generell nicht getan wird. JOSUA: Für mich ist es wichtig, ein gegenseitiges Vertrauen aufzubauen, so sehe ich es. Was nützen die größten Beweisgebungen, wenn das Vertrauen untereinander nicht vorhanden ist. Wem nützt es etwas, wenn ich den Menschen Dinge sage, die nur er wissen kann, und er dann vielleicht sagt: "Jetzt glaube ich an die Existenz". So antworte ich ihm: "Und wenn dieses nun ein Zufall war?" Was nützen die Worte, die wir euch aus dem Geistigen Reich bringen, wenn ich jedes Mal erst meine Person beweisen muß? Ich gehe davon aus, daß die Menschen, die die Worte, die ich zu euch spreche, hören oder lesen, in diesen Worten die Beweisführung sehen. Und zwar in dem logischen, so bemühe ich mich jedenfalls, Zusammenhang. Ich komme nicht mit irgendwelchen schönen Dingen, die euch vielleicht in dem Moment schmeicheln mögen, sondern ich komme mit den Dingen, wie sie sind und wie sie eintreten könnten. Ab und zu gebe ich ganz gerne einmal, wenn keiner damit rechnet oder es fordert, einen Beweis, daß ich in euren Gedanken herumschnüffeln kann. Wobei dieser Aspekt wiederum sehr wichtig für mich ist, denn es ist ein Verrat an euch. Es gibt nichts, was mehr Freiheit beansprucht als der Gedanke, das Intimste eines Menschen und das Intimste einer Seele. Warum sollte ich dieses vor einer Gruppe ausplaudern? Egal, wer es ist. Denn ist es nicht so, daß gerade bei dem Menschen, der diese Aussage fordert, vielleicht hinterher, wenn ich sie ihm gebe und ihm ein Detail nenne, es vielleicht möglich ist, daß ich eine seelische Katastrophe auslöse? Eine Situation, die er nicht mehr bewältigt. Weiß er, ob er mit der Gewißheit klarkommt, daß es ein Weiterleben nach dem Tode gibt, oder mit der Gewißheit, daß ein Geistwesen durch ein Medium spricht. Ich spreche jetzt von der hundertprozentigen Gewißheit, meine Freunde. Weiß er, ob er mit dieser Gewißheit klarkommt, wenn er von diesen hundertprozentigen Dingen erfährt und darin einen menschlichen Beweis sieht? Wie wird seine seelische Entwicklung dann sein? Wird er nicht eines Tages vor mir stehen und sagen: "JOSUA, was hast du getan. Mein Weg war es doch, selbst die Erkenntnis zu erlangen und zu lernen, was das Vertrauen in das Spirituelle ist. Wie kannst du mir mit so etwas kommen?" Dieses Risiko möchte ich nicht eingehen, die Angst eine andere Seele zu verletzen, ist zu groß. Die Beweise, die ich euch zwischendurch gebe, sind harmloser Natur. Damit könntet ihr genauso sagen: "Ja, ich habe einen Beweis bekommen, aber hundertprozentig sicher bin ich mir immer noch nicht." Und bei diesen siebzig Prozent, sagen wir es so, möchte ich es belassen. Hört die Worte, und ihr werdet Beweise bekommen, die für euch wichtig sind, denn sie betreffen das Leben im Spirituellen. Und bitte, ihr werdet es so und so einmal erfahren, wer ich bin, was ich bin und ob ich bin. Diese Überraschung wird für euch viel größer sein. Fragt einmal Ulli (ehemaliges Mitglied des Spirituellen-Arbeitskreis-Bielefeld, verstorben am 8.10.92.). Marion: Gerannt ist er ohne Ende. JOSUA: Das war wichtig. Er kam zu uns, um zu schauen. Und trotzdem dauerte es lange, bis er schauen konnte. Der Spiritualismus hat Nichts mit Glaube zu tun, sondern er beruht auf Vertrauen, auf Logik und Emotionen. Ohne diese Komponenten kann man den Spiritualismus nicht leben und selbst, wenn ich beginnen würde, Kraft meiner geistigen Gedanken hier irgendwelche Dinge fliegen zu lassen, würde es nichts bewirken. Ganz im Gegenteil, ihr würdet voller Demut da sitzen. Demut geboren aus einer Angst heraus, weil ihr eine Macht seht, vor der ihr Angst habt, daß sie auch gegen euch verwendet wird oder verwendet werden könnte. All dieses sind Dinge, die hintergründig sind und in die man tief hinein schauen muß. Der Satz, "ich brauche Beweise, um an dieses Geistwesen zu glauben, welches ja angeblich durch das Medium spricht", beinhaltet nur Unwissenheit und keine Kooperation zum Vertrauen. Auf der anderen Seite nützt es uns Geistwesen nichts, Menschen mit dieser Art der Beweisführung oder mit sogenannten Wundern zu uns zu ziehen, denn es funktioniert nicht. Egal, ob es z.B. Erscheinungen in Lourdes oder Jugoslawien usw. sind. Sie finden ja statt. Geistwesen versuchen ja aus gutem Glauben, lasse es mich so sagen, die Menschen auf sich aufmerksam zu machen. Nur was erreichen sie damit? Es ist nur eine Frömmigkeit. Es ist kein spirituelles Erwachen bei den Menschen. Das Geistwesen, welches erschienen ist, oder irgend etwas gesagt hat, wird gleich als etwas Hohes dargestellt, unter "Mutter Maria" läuft da soundso nichts. Das hat nichts mit Spiritualismus zu tun, sondern ist nichts anderes als die Demut vor dem Erhabenen. Damit haben diese Geistwesen mit all den Dingen, die sie auf sich genommen haben, nichts erreicht, sie laden sich auch Karma auf, meine Lieben, und dieses erspare ich mir. Ich bin lieber in einer Gruppe wie dieser und gebe die Worte, die ihr, so wie ich sie gesagt habe, zu Papier bringt und mit leichten grammatischen Korrekturen an die Menschen weiterleitet. Und diese Worte kommen an. Die Menschen, die sie lesen, wollen sie lesen, und sie haben auch irgendwann einmal den Wunsch mit mir zu sprechen. Glaubt mir, ich erreiche durch diese Art der Arbeit mit meinem Medium mehr, als wenn ich irgendwelche Dinge erscheinen lassen würde oder selbst erscheine. Dirk: Ist die Anzahl der Protokolleser für dich zufriedenstellend, oder sollten wir uns in dieser Richtung mehr öffnen? Gibt es von deiner Seite vielleicht so etwas wie eine Zielgruppe? JOSUA: Es gibt keine Zielgruppe, sondern wir möchten alle Menschen erreichen. Aber wir erreichen nur die Menschen, die die Worte, die wir sprechen, seelisch erkennen können, und das ist wichtig. Natürlich ist es, wenn du dieses jetzt voluminös siehst, sehr gering. Aber ist es nicht wichtiger, lieber einen Menschen mit ins Positive Geistige Reich zu nehmen als Tausend, die dann wieder fallen, weil sie Erwartungen haben, weil sie den wahren Spiritualismus, so wie er ist, ohne Hokuspokus, nicht akzeptieren können. Wie ist es für diese Menschen, die diese Wunder gesehen haben, wenn sie sterben, wenn sie ins Geistige Reich kommen und auf einmal merken, daß auch hier, wie ihr so schön sagt, nur mit Wasser gekocht wird. Es ist nicht das Paradies, so wie es in der Bibel steht. Auch ihr müßt euch erst wieder anpassen, bevor ihr in eure Heimat zurückkehren könnt. Marion: Wir müssen uns erst wieder anpassen, bevor wir zurückkehren können? Kannst du dieses bitte näher erklären? JOSUA: Wenn ihr zurück ins Geistige Reich kommt, dann durchwandert ihr das Zwischenreich, geht durch das Licht und seid im Sommerland. Ihr trefft eure Verwandten, trefft eure Bekannten und könnt mich hören. Ihr denkt dann an die Dinge, die ihr hier auf Erden erlebt habt, und daran, daß ihr viel gelernt habt. Ihr tretet vor den Karmischen Rat und euer Leben wird abgespult. Ihr seht auf einmal, wir sind Spiritualisten gewesen und denkt: Moment einmal, da muß doch der JOSUA sein. Der Karmische Rat schließt euch an euer letztes Wissen an, welches ihr (verborgen) die ganze Zeit über hattet, und ihr fügt euer jetziges Wissen hinzu. Ihr durchwandert die Sphären bis ihr dann bei mir seid. Dieses geht nicht so: Sterben, und ihr steht neben mir. Freunde, ihr würdet enttäuscht sein. Marion: Ich bin eigentlich immer davon ausgegangen, daß man sich gleich in der dementsprechenden Sphäre befindet. Egal, welche. JOSUA: Erst kommt der Karmische Rat und dann das Anschließen an das gesamte Wissen, einordnen, was du gelernt hast. Der Karmische Rat entscheidet dann, welche Wege du weiter wanderst. Es kann genauso gut sein, daß du sagst, "hohe Sphäre ganz schön, aber ich möchte lieber zurück." Dann wirst du mich kurz besuchen und wieder inkarnieren. Marion: Das weiß ich noch nicht, ob ich dich dann besuchen komme. (Bezogen auf ihre Angst vor Geistwesen) JOSUA: Das möge dahingestellt sein. Aber die Möglichkeit des realen Weges und das Wissen, daß diese Dinge nicht mit Hokuspokus ablaufen, helfen euch, alles viel leichter zu durchwandern. Helfen euch, den Tod viel leichter zu überwinden, denn es ist nicht das Sterben, was euch Probleme bereitet, sondern das danach. Ihr lebt in einer anderen Daseinsform. Wenn ihr inkarniert, kommt ihr als Baby, und ihr seid ziemlich ausgeschaltet. Ihr habt eure Empfindungen und euer Gehirn muß lernen. Die kleine Seele ist abgenabelt von ihrem gesamten Wissen, bereit alles neu zu empfangen. Kehrt ihr zurück, ist dieses anders. Euer Bewußtsein geht genau den anderen Weg, nämlich den des Erwachens. Und dieses muß man erst einmal verdauen, nicht wahr? Marion: Wie gesagt, ich war immer der Meinung, daß man in die dementsprechende Sphäre geht und dann dort vor den Karmischen Rat tritt. JOSUA: Du meinst, jede Sphäre hat einen Karmischen Rat? Marion: Nein, ich dachte immer, daß es so eine Art neutralen Bereich gibt, wo Sphären keine Rolle spielen. JOSUA: Ich denke einmal, was die Sphären betrifft, daß wir das noch einmal gesondert besprechen sollten. Ich sehe, daß hier - nicht nur bei dir sondern auch bei den anderen - noch viele Unklarheiten vorhanden sind. Gut, jeder hat seine eigenen Vorstellungen von den Sphären und dem Geistigen Reich und dessen, was geschieht, wenn ihr zurückkommt. Vielleicht sollten wir hier einmal etwas Licht in die Dunkelheit hineinbringen. Marion: ...und kleine Lichter leuchten lassen. Birgit: Ja, ich hatte immer gedacht, daß JOSUA uns abholt, wenn wir drüben sind. JOSUA: Ich würde dieses gerne tun, und ich kann dieses auch tun, aber du würdest mich nicht wahrnehmen. Birgit: Das ist keine schöne Aussicht. JOSUA: Du würdest mich genauso wahrnehmen, wie du mich jetzt wahrnimmst. So als wenn ich ein anderes Geistwesen benutze. Real, so wie du dir dieses vorstellst, wirst du mich erst sehen, wenn du die Schwingung erreicht hast, in der ich mich zur Zeit befinde. Ich bin sonst einfach zu flott. Dirk: Du sagtest, wenn du ein anderes Geistwesen benutzt. Gibt es das auch im Geistigen Reich? JOSUA: Nein, nein. Das sollte ein Scherz sein. Dirk: Diese Vorstellung war aber ganz interessant. Aber hören oder gedanklich wahrnehmen können wir dich? JOSUA: Du nimmst mich wahr. Ihr empfindet mich. Lasse es mich so sagen, um euch einen kleinen Hoffnungsschimmer zu geben: Ihr werdet mich mehr und intensiver spüren als jetzt, weil eure Körper nicht mehr im Weg sind, und euer Verständnis der tatsächlichen Existenz natürlich weitaus größer ist, als sie es jetzt sein kann. Aber wie gesagt, laßt uns dieses Thema von vorne beginnen, sonst herrscht ein zu großer Wirrwarr. Wir bleiben jetzt erst einmal bei dem Thema "Medium", nicht wahr, Mediumpflege ist ja abgeschlossen. Ich finde auch, er ist genug gepflegt. Du auch, Betty. Dirk: Bevor ich in den Kreis kam, hatte ich Kontakt zu einem Schreibmedium. Es ging um eine Aura- bzw. Wesenheitsanalyse, u.a. erhielt ich die Aussage, daß ich in der letzten Inkarnation in Wales war und die nächste in Holland angesagt sei. Stehen die nächsten Inkarnationen wirklich schon jetzt fest? JOSUA: Nein. Dirk: Bei keinem Menschen? JOSUA: Ich erkläre dir das logisch: Du kannst dein nächstes Lebensziel erst aus den Erfahrungen, die du in der jetzigen Inkarnation bekommst, setzen. D.h. sobald du dein Karma, deine Erfahrung überblickst, entscheidest du doch erst, welches soziale Umfeld du bei deiner nächsten Inkarnation wieder betreten mußt, um so den vorgeschriebenen Evolutionsweg zu beschreiben. Das kannst du nicht vorher wissen. Dirk: Das kann auch kein Geistwesen vorher wissen? JOSUA: Das Geistwesen, das dir das sagt, wenn das wirklich ein Geistwesen war, hätte ganz schön Probleme mit dem Karmischen Rat. Kein Geistwesen kann dir deine nächste Inkarnation voraussagen, denn die entscheidet nur einer, und das bist du... und der Karmische Rat. Kein Geistwesen, das irgendwo medial schreibt! Mehr sage ich dazu nicht, den Rest ganz du dir selbst zusammen reimen, nur von der Logik her. Dirk: Okay. Warum hinterläßt du eigentlich kalte Füße im Medium? Schneller schwingen, hat für mich eigentlich eher etwas mit Wärme zu tun. JOSUA: Davon abgesehen, reduziere ich meine Geschwindigkeit, sonst könnte ich nicht in deinen Sphären bleiben. Wir benötigen aber auch eine gewisse Kälte, um, wie soll ich es sagen, nicht auszudehnen. Wir kompensieren uns in dem Moment, um in diesem Körper oder um euch herum bleiben zu können. Es ist schon schwer genug. Stelle dir vor, es wäre noch windig. Bedingt dadurch, ist unsere Körpertemperatur, dieses ist ein dummes Wort, ein anderes kann ich aber nicht finden, kalt. Energie ist kalt. Energie wird erst heiß, durch gewisse chemische Prozesse. Dirk: So dachte ich auch, in diesem Fall durch den Kontakt mit der Materie. JOSUA: Ja, dadurch wird Energie warm, das ist schon richtig. Die Sonnenstrahlen sind auch erst in dem Moment warm, wenn sie eure Lufthülle durchdringen. Nur bei uns gibt es noch andere Gesetzte: Wir sind in dem Moment so zusammen gepreßt, daß wir nicht warm sondern kalt sind. Wir dehnen uns nicht aus, sondern wir ziehen uns zusammen. Diese Kälte, welche ihr als kalte Füße empfindet, ist für uns eigentlich schon eine enorme Wärme. Dirk: Dieses ist vielleicht vergleichbar, nehme es nicht persönlich, mit Gasen. Wenn man diese komprimiert, verdichtet, dann werden Gase auch kalt. JOSUA: Ja. Ich bin kein Gas. Marion: Ich habe es gerade gedacht. JOSUA: Dieses war nur ein kleiner Hinweis. Man möge es bitte im Protokoll unterstreichen. Dirk: Was bist du denn dann? Energie? JOSUA: Ich bin Energie, eingehüllt in meiner Seele. Dirk: Und die Seele ist auch Energie. JOSUA: Die Seele ist eine stabilere Energie, etwas grobschwingend. Birgit: Also ist Energie nicht gleich Energie? JOSUA: Nein. Wir bezeichnen, das, was ich bin, als Geist. Ich bin Geist. Ich bin geistige Energie. Die Seele ist der Mantel meiner Energie, weil sie sonst nicht zusammen gehalten werden könnte. Ich würde mich sonst verteilen. Dirk: Die Seele ist also das, was kalt ist. JOSUA: Sie ist das, was kalt ist und was den Geist beherbergt. Meine Seele ist mein Haus, mein Mantel, mein Schutz. Lege ich die Seele einmal ab, stoße ich mit meinem Geist in Bereiche, die mich wiederum umhüllen, aber viel feinstofflicher sind als meine Seele. Dirk: Dies wäre dann eine neue Seele, sozusagen. JOSUA: Es ist dann keine individuelle Seele mehr sondern eine Kollektivseele. Wobei ich dann die Möglichkeit habe, meinen Geist in eine Seele zu komprimieren, um die dementsprechenden Sphären zu durchwandern. Es ist aber nur möglich nach Ablegen der eigenen individuellen Seele. Birgit: Gibt es im Geistigen Reich einen Unterschied zwischen Seele und Geist? Im Materiellen ist mir dieses klar. Ich dachte, im Geistigen Reich bist du das, was in mir die Seele ist. JOSUA: Es ist immer eine Ausdrucksweise, wie ich es zu euch Menschen sage. So ist es auch mit der Seele: Ich sage, die Seele empfindet. Es ist aber nicht die Seele, die empfindet, sondern der Geist in ihr. Die Seele ist ein energetischer Schutz, der, bedingt durch seine Schwingungsweise, nach Erkenntnissen des Geistes die dementsprechende Aufenthaltsorte hat. Die Seele ist für den Geist das, was für dich als Seele dein Körper ist. Wir sprechen von der seelischen Freiheit. Im Gegensatz zu euch in eurem Körper sind wir frei. Der Geist ist aber erst dann frei, wenn er die Seele abgelegt hat. Es kommt immer darauf an, von welchem Standpunkt und von welcher Seite man es betrachtet. Das heißt nicht, daß die Seele kein eigenes Empfinden hat. Sie ist nicht tote Materie, sondern mit noch feineren Empfindungen ausgestattet als euer Körper. Kannst du dieses so verstehen? Birgit: Nicht ganz, aber ich lese dieses dann nach. JOSUA: Wir arbeiten daran. Wo nach? (Eine gute Einführung ist z.B.: Nowotny, Karl: Mediale Schriften Mitteilungen eines Arztes aus dem Jenseits, Band 1, Laredo Verlag, München, 1989, ISBN 3-927518-19-0) Birgit: Wenn ich jetzt einmal von mir ausgehe, dann habe ich auf der einen Seite meinen Verstand und auf der anderen Seite meine Seele. Ist meine Seele mein Geist oder habe ich einen Verstand und einen Geist in einer Seele? JOSUA: Differenziere es, dann ist es leichter. Dein Verstand ist dein Gehirn, dein Empfinden, deine Emotion ist deine Seele. Dein Geist ist dein Wissen. Birgit: Mein Ratio ist der Geist? JOSUA: Nicht dein Ratio, nein. Dein Wissen über das gesamte kosmische Entstehen, das kosmische Dasein, dein gesamter Prozeß von der Abtrennung vom Kollektiv bis zum heutigen Weg, das ist dein Geist. Birgit: Und der liegt in meiner Seele? JOSUA: Der liegt in deiner Seele! Birgit: Also ist die Seele ein Gefäß für den Geist und hat kein Eigenleben? JOSUA: Ja und Nein. So wie dein Körper ein Eigenleben hat, so hat deine Seele ein Eigenleben. Die Seele hat ein größeres Eigenleben als dein Körper, bedingt durch die Feinstofflichkeit. Birgit: Warum sage ich "Seele" und nicht "Geist", wenn die Seele an sich auch wiederum eine Hülle ist? JOSUA: Weil du den Unterschied zwischen Geist und Seele nicht kennst. Im Laufe unserer weiteren Zusammenkünfte werden wir diese Themen aufgreifen. Du wirst lernen, daß der Geist das Göttliche und deine Seele dein momentanes Ichbewußtsein ist. So wie dein Körper dein jetziges Ichbewußtsein ist. Schwer zu verstehen? Birgit: Nein, es wird besser. JOSUA: Es ist eine Thematik, die du teils mit der Logik aber hauptsächlich nur in der Philosophie verstehen und verarbeiten kannst. Birgit: Mein Ratio, mein Verstand ist mir hier im Materiellen manchmal im Weg, läßt meine Seele nicht in den Vordergrund rücken und läßt mich viele Dinge, nicht klar erkennen. Wenn ich möchte, daß ich mehr Entscheidungen aus meiner Seele - also mehr aus meinen Empfindungen als aus meinem Ratio - treffe, spreche ich dann meinen Geist in der Seele an? JOSUA: Nein, die Seele. Deinen Geist, entschuldige, wenn ich dieses so sage, kannst du noch nicht ansprechen. Du würdest ihn nicht verstehen. Birgit: Dieses ist für mich die Frage. Wenn ich sage, ich möchte gerne seelisch entscheiden, dann ist dieses ja schlecht greifbar, weil ich nicht genau weiß, woher ich diese Information bekomme. Wie kann ich diesem mehr Raum lassen, mehr Platz machen. JOSUA: So wie du mit deinem Gehirn logische Folgerungen fassen kannst, so wie du nachdenken kannst das, was du einem Computer voraus hast, nämlich selbständige Entscheidungen zu treffen - so ist es auch mit deiner Seele. Birgit: Aber wie habe ich denn Zugriff darauf? JOSUA: Durch das Gefühl, durch die Emotion hast du Zugriff. Deine Seele ist Emotion. Das für dieses Leben wichtige Wissen, die Logik ist in deinem Gehirn verankert. Brauchst du Hilfe in deinen Entscheidungen, weil du Entscheidungen treffen mußt, die emotionale Dinge erfordern, so versuchst du, auf ein Gefühl aus dir heraus zu hören. Das ist die Seele. Diese Seele ist weiter entwickelt als dein materieller Körper. Sie hat größeres Wissen, einen größeren Weitblick. Die Schwierigkeit ist nur, auf die Seele zu hören. Dieses kann ich nur, wenn ich über sie Bescheid weiß. Deswegen spreche ich gerne über "Birgit als Mensch" und "Birgit als Seele", weil dieses für mich zwei verschiedene Dinge sind, die nur lernen müssen zu harmonisieren. Fällt das eine evolutionsbedingt weg, so ist es Seele und Geist die miteinander kommunizieren können. Wobei die Seele erst einmal lernen muß, auf ihren Geist zu hören. Was natürlich zugegebenermaßen leichter ist, als wenn ich noch einen Körper dazwischen schalte. Rolf: Wir sagen, daß der Geist die eigentlich Essenz ist. Gibt dieser dann etwas von sich ab, während er von der Seele umhüllt ist? JOSUA: Ja, das will ich doch hoffen. Rolf: Moment. Du hast zum einen gesagt, daß dein Geist sich in deinem Stadium mit dir in Verbindung setzen kann. JOSUA: Ja, ich höre auf ihn. Rolf: Zum anderen haben wir in dieser komprimierten Form, in diesem Fleisch nur Zugang auf die Seele. JOSUA: Weil euer Gehirn, weil dein Gehirn deinen Geist nicht verstehen könnte. Rolf: Ist denn der Geist..., der irgendwo vorhanden ist, denn er ist ja offensichtlich auch bei uns vorhanden, wenn ich dieses richtig verstanden habe,... JOSUA: Ja. Verborgen in der Seele. Rolf: ...in diesem Stadium, in einer Art Winterschlaf, in einer Art Tiefkühltruhe? JOSUA: Es ist zwar kein gutes Beispiel, aber es stimmt. Der Geist ist wirklich in der Zeit der Inkarnation, in der ihr euch befindet, absolut schlafend, weil die Seele ihren Weg durch die Sphären wandern muß, so wie es auch euer Körper muß. Birgit: Nimmt der Geist dieses dann nicht wahr? Lernt er nicht mit? JOSUA: Nein, er bekommt nur die Essenz des Lernens hier auf Erden zugespeist, wenn ihr zurück seid. Er erwacht in dem Moment, wenn ihr den Körper abgelegt habt. Es ist doch logisch: Euer Geist schwingt in göttlichen Höhen. Ihr könntet ihn nicht erfassen, ihn nicht erfühlen oder ertragen. Er müßte sich herab senken. Das ist genauso, als wenn der "liebe Gott" auf dieser Erde inkarnieren würde. Das geht nicht. Dieses ist nicht möglich. Das Kollektiv kann sich nicht komprimieren und auf der Erde inkarnieren. Es würde alles zerstören. Es würde alles zusammenfallen. Marion: Damit würde das Kollektiv automatisch gegen seine eigenen Gesetze verstoßen. JOSUA: Es müßte sich so verlangsamen, daß es dieser Gesetzmäßigkeit unterworfen wäre. Rolf: Ich versuche es ja nur zu verstehen. Also, wenn ich im Geistigen Reich bin und mich dann langsam den Schwingungen anpasse, dann ist es so, daß der Geist sich erst langsam preisgeben kann, weil ich dieses sonst überhaupt nicht vertragen könnte? JOSUA: Du darfst folgendes nicht vergessen: Als erstes kommt die Regenerierungsphase. Du wirst drei Tage ruhig gestellt, wenn du herüber kommst. Das heißt, es findet eine Anpassung statt. Dein geistiges Wissen erhältst du erst nach dem Besuch beim Karmischen Rat wieder. Und dann geschieht dieses auch nicht Hauruck, sondern du wirst während dieser Zeit langsam heran geführt. Das heißt, dein Geist erwacht. Er erwacht aus einem, sagen wir eine Jahreszahl, siebzigjährigen Schlaf, der für einen Geist nichts bedeutet. Ihr dürft jetzt nicht das Zeitdilemma mit hinzunehmen. Dieses ist für den Geist "nichts". Es ist für ihn so, als wenn du nachts schläfst. Das heißt aber auch, daß der Geist sich nicht voll entfaltet. Das könnte die Seele nicht ertragen, aber er entfaltet sich rückblickend bis auf mehrere Inkarnationen, weil er ein Fazit haben muß. Er muß das, was er erlernt hat, verwerten, zu seinem anderen Wissen mit hinzunehmen. Betrachtet es erst einmal zur Erleichterung so, daß der Geist der Speicher des universellen Wissens ist. Gut, ihr könnt jetzt sagen, warum lernt er noch, wenn er schon das universelle Wissen hat, aber dieses Thema gehen wir extra an. Rolf: Der Geist wird also für uns erst wahrnehmbar, wenn der Körper nicht mehr vorhanden ist. JOSUA: Ja. Rolf: Eine Vorstellung könnte nun vielleicht dahingehend sein, daß man nicht nur darauf achtet, durch das Licht zu gehen, sondern auch darauf achten muß, daß der Geist mitgenommen wird. Es relativiert sich aber durch die Übergangsphase. JOSUA: Dieses geschieht natürlich, wie gesagt, in langsamer Form. Du wirst einmal ruhig gestellt. Du bekommst in dieser Zeit, in der du schläfst, die Schwingung, die dir zusteht und damit auch die Zeit, in der dein Geist langsam erwacht. Man relativiert dieses und sagt mit menschlichem Maßstab: es sind drei Tage, damit der Geist Zeit hat, zu erwachen. Auch Ulli hat diese Regenerierung durchgemacht, nur nicht gleich, weil er zu hektisch war. Der Mangel in der Regenerierungszeit hat ihm, von geistiger Sicht her gesehen, mehr geschadet als genützt. Birgit: Der Geist hat während der Inkarnation geschlafen, und somit hat der Geist keine Kenntnisse darüber, was während der Inkarnation gewesen ist. Ins Geistige Reich geht ja nur die Seele zurück. Speichert sie dann die Erfahrungen? Was geschieht denn dann mit unserem Ratio? JOSUA: Die Seele nimmt das Wissen der materiellen Zeit mit. Birgit: Und mein Verstand, was jetzt mein Ratio ausmacht, ist dann weg? JOSUA: Du sprichst von dem Ratio des menschlichen Gehirns. Birgit: Ja. JOSUA: Dieser Ratio wandelt sich. Was für dich vom menschlichen Stand her Ratio ist, ist von geistiger Sicht noch lange nicht Ratio. Dein jetziger Ratio erhält dich am Leben und läßt dich für die Materie logisch feste Schlüsse fassen, die du benötigst, um auf Erden wandeln zu können. Dein seelischer Ratio ist ein anderer Ratio, denn die Erkenntnis ist eine andere. Deswegen versuchen wir euch darauf vorzubereiten, daß ihr euer menschliches Ratio nicht bestimmend sein laßt, sondern den seelischen Ratio mit hinein fließen laßt. Der geistige Ratio ist für euch während der Inkarnation weder für den Körper noch für die Seele faßbar. Einen Teil des geistigen Ratios erhält die Seele nach der Regenerierungsphase zurück. Dieser Teil ist dann noch vom entsprechenden Stand der Sphären, vom Stand der seelischen Entwicklung abhängig. Um diese Dinge zu verstehen, ist es eigentlich verkehrt, daß wir vom jetzigen Stand, von eurem jetzigen Leben ausgehen. Man muß dort beginnen, wo alles begann, um die logische Schlußfolgerung für das menschliche Gehirn zu bekommen. Warum läuft dieses so? Wir haben hier das Beispiel von Gut und Böse. Es ist relativ zu bewerten. Ein Thema für sich. Es tut mir leid, aber es sind viele Themen. Wir beginnen meistens mit unserer Thematik nicht von vorne sondern mittendrin. Es ist aber eine natürliche Folge, weil man ja von dem Standpunkt ausgeht, wo man sich gerade jetzt befindet. Aber viele Thematiken sind tatsächlich so, daß man sie im Ursprung suchen und beginnen muß. Besonders wenn man die Thematik "Körper, Seele, Geist" behandelt oder Themen, wo diese drei Komponenten beinhaltet sind, ist es wichtig. Um diese Konstellationen zu verstehen, muß man wirklich beim Ursprung beginnen: Nämlich beginnend bei der Teilung des Kollektivs. Es ist unwahrscheinlich kompliziert und für mich nicht bis zur endgültigen Konsequenz einsehbar. Das, was ich euch mitteilen kann, ist meine seelische Logik. Mein Wissen, welches ich erhalten habe, versuche ich mit einfließen zu lassen. Das, was ihr mit euren jetzigen Gehirnen nicht aufnehmen könnt, nimmt eure Seele wie ein Schwamm auf. Birgit: Diese Vorstellung ist für mich sehr schön, weil ich dann weiß, daß es nicht verloren geht. Rolf: Über den Ratio müssen wir uns vielleicht noch einmal kurz unterhalten. Ich würde Ratio so definieren, daß dieses etwas ist, wo ich mir das Wissen herholen kann, was ich für dieses materielle Leben, z.B. Autofahren, brauche. Aber ich würde dies nicht auf den seelischen Bereich beziehen. Du sprachst aber eben von einem geistigen Ratio. JOSUA: Der geistige Ratio ist für euch nicht mit in den materiellen Ratio hinein beziehbar, weil er ein ganz anderer Ratio ist. So wie auch die Seele ein ganz anderes Ratio, eine andere Vernunft benötigt, um im Geistigen Reich zurecht zu kommen. Das, was ihr in euren menschlichen Ratio mit hinein fließen lassen solltet, ist das Seelische, den seelischen Ratio bzw. die Emotionen. Rolf: Seelischer Ratio? Mit Emotion komme ich viel besser zurecht, aber seelischer Ratio ist für mich nicht faßbar. JOSUA: Emotion! Eine Steigerung. Was ist denn daran so schwierig? Rolf: Das ist für mich ein Widerspruch. JOSUA: Nein! Ratio ist für dich etwas... FS: Abstrakt. JOSUA: ...endgültiges. Es ist nichts endgültiges. Es ist nur endgültig für deine materielle Stufe. Wenn du den Ratio des materiellen Lebens beherrscht, dann ist es für dich abschließend. Aber du könntest mit diesem menschlichem Ratio im Geistigen Reich nichts anfangen. Du würdest in dir selbst gefangen sein. Rolf: Dieses müßte dann so etwas wie ein verbrauchter Gegenstand sein, den ich einfach abstreife. JOSUA: Ja, aber trotzdem hinterläßt er ein Fazit. Wie hast du diesen menschlichen Ratio angewandt? Daraus lernst du doch. Wie bist du in der Lage den seelischen Ratio und den körperlichen Ratio zu vereinen. Es geht doch um das Lernen der Seele, es geht doch nicht um das Lernen des Menschen, des Körpers, der da verfällt. Rolf: Ich glaube, wir reden aneinander vorbei. JOSUA: Du bist ein rationaler Mensch. Für dich ist der Ratio dein Lebensbegriff und dieser Begriff beinhaltet für dich alles. Das, was seelischer Ratio ist, ist schwer für dich zu verstehen, zu unterscheiden. Der seelische Ratio ist die Emotion, Rolf. Du denkst, wenn du seelische Emotionen mit in deinen Ratio hinein nimmst, daß dadurch Verfälschungen auftreten können. Das ist aber nicht so, sondern beide Ratios sind auf ihre Art und Weise wichtig zur Erhaltung der Art. Der materielle Ratio zur Erhaltung des Körpers, der seelische Ratio zur Erhaltung der Seele und der geistige Ratio zur Erhaltung des Geistes, aber erst dann, wenn du dich in den entsprechenden Lebensbereichen befindest. Das heißt, solange du im Körper bist, wird dein menschlicher Ratio Vorhand haben. Nur er ist, bitte verzeihe den Ausdruck, ziemlich primitiv im Gegensatz zu dem seelischen Ratio, weil er sich hauptsächlich auf materielle Dinge bezieht. Das heißt, die Nahrungsbeschaffung, der Reichtum, die Vormachtstellung, die Beherrschung anderer Menschen. Der seelische Aspekt oder der seelische Ratio soll eigentlich mit hinein fließen, um gerade, wir nennen es, den spirituellen Aspekt zu verwirklichen. Das heißt, der Umgang mit deinen Mitmenschen, das Verständnis für deine Mitseelen. Es ist schwierig, nicht? Versuche bitte, - was ich jetzt verlange wird dir Schmerzen zufügen - die Sache nicht mit deinem menschlichen Ratio anzugehen sondern mit der Philosophie. Begreife die Philosophie, und du wirst die unterschiedlichen Arten der Ratios verstehen. Wir können dieses Thema unendlich führen, mein Freund, und ich habe meinen Spaß daran, weil ich merke, - und das ist keine Ironie - daß deine oder eure beiden Ratios versuchen einander näher zu kommen. Vielleicht ist dieses Verschmelzen aller drei Ratios das Kollektiv. Rolf: Können wir uns denn bei dem Wort Ratio auf die Definition Speicherung des Erlernten festlegen? JOSUA: Bitte, damit bin ich einverstanden. Dieses kommt den Dingen sehr nahe. Rolf: Ich muß es... JOSUA: Du mußt es verarbeiten. Rolf: Ja, nein. Irgendwo ist doch aber die Trennung, und soweit ich dieses verstanden habe, geht es im Leben darum, ein Gleichgewicht zwischen dem Materiellen und den geistigen Empfindungen herzustellen. Ich kann damit leben, wenn du mir jetzt sagst, daß ich Ratio als Kapazität, als Wissensspeicher oder als so eine Art Festplatte sehen kann. Dies ist dann etwas, worauf ich immer wieder Zugriff habe, was ich abrufen kann, wo ich die Frage, ob es richtig oder falsch ist, abchecken kann. Dafür brauche ich den Ratio und diesen gibt es einmal auf der emotionalen Seite und den gibt es auf der praktischen Seite. Ist das richtig? JOSUA: Nein, mein Freund. Moment, moment. Ich habe hier ja auch noch Leute, die auch Erfahrung haben. (JOSUA machte eine kurze Pause und schaute dabei immer wieder über die linke Schulter nach hinten) Ja, wir werden dieses Thema nicht an dem heutigen Abend fortsetzen. Nicht, weil ich es nicht möchte, sondern weil a.) die Zeit sehr fortgeschritten ist und b.) weil hier jemand mitspielen möchte. Und zwar behauptet JEREMIAS, dir diese Dinge besser beibringen zu können als ich, weil er selbst weitaus rationaler ist. Er ist der Meinung, daß ich mit meiner Philosophie bei dir nicht ganz soweit komme. Bitte, akzeptiere ich. Ich denke, daß wir bei der nächsten Sitzung dies aufgreifen werden. Wenn wir diese Thematik, die wir jetzt begonnen haben, nicht zu Ende führen, hinterlassen wir ein großes Wirrwarr. Ich wäre euch dankbar, wenn ihr speziell diese drei Ratios - sprich Körper, Seele, Geist - noch einmal in euch nachklingen laßt und darüber nachdenkt. Rolf: Wir haben keine Probleme damit. Ich denke, so eine Entwicklung ist vielleicht mehr wert als ein festgelegter Plan. Wir können ja nur Gedankenanstöße geben und was dabei letztendlich heraus kommt, das sieht man dann. Wir haben doch noch soviel Zeit. JOSUA: Schön, dann sind wir uns, wie immer, wieder einmal einig, und wir freuen uns auf diesen Sitzungsabend, wo wir diese Thematik ansprechen werden. Rolf: Was ich nur nicht ganz verstehe, daß ich der Einzige bin, der... FS: Wir klären das. Rolf: ...das, so wie JOSUA es erklärt hat, nicht verstanden hat? JOSUA: Das ist nicht richtig. Dein Ratio ist nur ausgeprägter. Alle anderen können es im philosophischen Hintergrund erst einmal annehmen und für sich verarbeiten. Du möchtest diesen Hintergrund, so wie wir es dir gesagt haben, rational erfassen. Da ich diese Dinge aber nicht rational erkläre, sondern philosophisch, ohne Anfang, ohne Ende, hast du hier etwas größere Verständigungsschwierigkeiten. Du erwartest in diesen Aussagen ein Ergebnis. Du siehst die ganze Zeit immer nur die Ist-Striche und sagst, wo bleibt jetzt bitte die Summe. Das kann JEREMIAS. Er macht dieses mathematisch. Rolf: Ich sehe mich hier als rational denkenden Menschen und könnte mir vorstellen, daß vielleicht auch der eine oder andere Leser damit Probleme hat. JOSUA: Sehe es nicht als Vorwurf. Es ist kein Vorwurf, ganz im Gegenteil. Es ist Euphorie in mir. Ich freue mich. Rolf: Das ist schön, das ist wunderbar. JOSUA: Es macht mich glücklich, daß dieser Charakter vorhanden ist. Du bist doch nicht einzigartig auf dieser Welt mit der Einstellung deines Ratios. Weißt du wie viele es davon gibt? Sie müssen es genauso verstehen, um die Erkenntnis des geistigen Lebens erfassen zu können. Rolf: Deswegen hinterfrage ich des öfteren. Ich denke dann immer, solange ich es nicht verstanden habe, haben es die Leser vielleicht auch nicht verstanden. JOSUA: Genau. Selbsterkenntnis. So, meine Freunde, ich werde mich jetzt zurückziehen und euch in euren Gedanken lassen. Wir freuen uns auf nächste Woche, und wir freuen uns auf unseren Gast. Wir werden bestimmt auch noch ein paar Takte privat zueinander sprechen können. Dir, Dirk, sage ich: Das, was du entscheidest ist richtig. Wir werden hinter dir stehen. Egal wofür du dich entscheidest. Dieses ist zwar banal gesagt, aber du hast die Sicherheit, das Verständnis und das Vertrauen des Geistigen Reiches. Dirk: Danke. JOSUA: Dein Magen, Birgit, wird sich bald beruhigt haben. Die Entzündungen werden langsam zurückgehen, und du wirst Ruhe haben. Auch deine innere Harmonie wird weitaus stärker werden. Dir viel Glück bei deiner neuen Aufgabe. Betty: Dankeschön. JOSUA: Und du? Was machen wir mit dir? Marion: Ich weiß nicht. Gar nichts. JOSUA: COMANSHU sagt, er ist sehr zufrieden mit dir. Marion: Das ist schön. Danke. JOSUA: Wenn alles normal verläuft, wirst du nächste Woche eine Überraschung erleben, aber das ist schon wieder emotional, rational? GOTT ZUM GRUSS. Bitte die Musik. Damit sprachen wir unseren Dank aus und wünschten allen eine schöne Zeit. |