zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 12 vom 28.11.1998 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Der Kontakt zum Positiven Geistigen Reich wurde durch das Medium Jürgen hergestellt. Es meldete sich der Geistlehrer JOSUA. Die Durchgaben erfolgten mündlich.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND SEIN FRIEDEN SEI MIT EUCH.

(Es erfolgte die Begrüßung an den Geistlehrer durch den Kreis.)

JOSUA: Guten Abend alle miteinander. Es ist sehr harmonisch hier heute abend eingerichtet.

Marion: Dadurch, daß es im Winter schneller dunkel wird, wirkt natürlich Kerzenlicht noch etwas besser.

JOSUA: Ja, der Winter hat auch seine positiven Seiten. Ob ich es noch einmal lerne, diese Augen zu öffnen? Ich bekomme dieses nicht geregelt.

Marion: Rutsche doch ein bißchen mehr in diesen Körper hinein.

JOSUA: Das Problem ist, daß ich diese Funktion nicht finde. Wir haben ja noch ein bißchen Zeit. Es reicht ja, wenn ich euch sehen kann, nicht wahr? Ich freue mich, daß du (Betty) ganz in Weiß hier bist. Deine Seele strahlt. Ich habe noch eine Überraschung für dich heute Abend.

Betty: Das ist schön.

Marion: Mir ist speziell bei der letzten Sitzung aufgefallen, daß du anders als bei den anderen Sitzungen gewirkt hast. Hat das den Hintergrund, daß wir an dem besagten Abend Beobachter hatten, oder bist du eine Sphäre aufgestiegen?

JOSUA: Lasse es mich so sagen: Beides ist richtig. Es waren nicht Beobachter anwesend, sondern es war die Umgebung, die jetzt immer präsent sein wird.

Marion: Inwiefern?

JOSUA: Bedingt durch meine Rückkehr in die 6. Sphäre, werden natürlich auch die Geistwesen, die direkt an diesen Sitzungen teilnehmen, anders sein. Die Lichtbotensphäre ist ein weiterer Schritt in der Klarheit, in der Reinheit und des Wissens. Man schaut weiter. Das heißt aber nicht, daß wir deswegen nicht mehr lustig sein dürfen. Wir werden die Themen mehr intensivieren. Des weiteren werde ich auch versuchen, dir gerecht zu werden und meine Grammatik durch langsameres Sprechen einigermaßen in Ordnung bringen.

Marion: Ach, JOSUA.

JOSUA: Nein, das gehört mit dazu. Bedenke, daß gerade die menschliche Sprache durch nicht genaue, grammatische Äußerungen sehr schnell zu Mißverständnissen führen kann, und ein liebes Wort falsch aufgefaßt wird. Wir werden versuchen, all diese Dinge in Zukunft zu vermeiden.

Marion: Wie sieht es im Aufgabenbereich von JEREMIAS aus? Er hat sich in der letzten Zeit so gut wie gar nicht persönlich kundgetan.

JOSUA: JEREMIAS wird weiterhin als Berater an meiner Seite stehen und auch dementsprechend, wenn er es für nötig erachtet, persönlich erscheinen. Wobei es wirklich so ist, daß ich den Hauptteil dieser Sitzung führe, weil ihr daran gewöhnt seid. Es ist nicht damit getan, hier einen ständigen Wechsel der Geistwesen durchzuführen, welcher auch für dieses Medium nicht sehr gesund ist. Für uns Geistwesen bedeutet dieses eine Anstrengung. Die Kommunikation von mir zu den anderen Geistwesen besteht ja durch einen ständigen Impuls. Es ist etwas anderes, wenn die Situation innerhalb des Kreises es erfordert, daß die Geistwesen, da sie im Charakter unterschiedlich sind, sich melden. Ansonsten möchten wir dieses eigentlich auf gewisse Geschenke und Gaben beschränken, bedingt durch die Möglichkeit, daß in diesem Kreis zwei Medien tätig sind. Wobei das andere (Medium) jetzt nicht brach liegen wird, sondern wir hier eine Möglichkeit gefunden haben, um dieses wieder zu aktivieren.

Birgit: Habe ich das richtig verstanden, daß du von deiner "Rückkehr in die 6. Sphäre" gesprochen hast?

Marion: Er war dorthin schon einmal aufgestiegen und mußte dann wieder in die 5. Sphäre zurückkehren.

JOSUA: Dieser Prozeß des Lernens ist abhängig von dem materiellen Kreis, in dem wir arbeiten. Dieses heißt für uns auch: Besteht dieser Kreis und entwickelt sich, entwickeln wir uns mit. Fällt dieser Kreis und zerbricht, welches gleichzusetzen ist mit einer Zurückstufung, so werden auch wir mit zurück gezogen.

Birgit: War das dann die Arbeit mit dem anderen Kreis?

JOSUA: Ja. Man darf jetzt nicht denken, daß man sich wer-weiß-wie anstrengen muß, damit die Geistwesen, die mit diesem Kreis arbeiten, nicht mit fallen, sondern man sollte versuchen, "locker" an diese Sache heranzugehen, denn eine Entwicklung läßt sich nicht erzwingen. Eine gewisse Achtung und Respekt vor jedem ist natürlich wichtig. Wenn man mit daran denkt, daß man, wenn man etwas falsch macht, auch andere in Mitleidenschaft zieht, darf man dieses nicht als einen Komplex ansehen. In dem Moment entsteht eine Verkrampfung. Damit ist schon garantiert, daß man durch diese Verkrampfung Fehler machen wird. Verkrampfung ist nichts anderes als eine Verunsicherung, und eine Verunsicherung kann man gleichsetzen mit Negativität. Und hier haben sie wieder einen Punkt, wo sie ansetzen können. Genauso ist es im umgekehrten Fall: Bei dem Streben nach Höherem. Dieses ist genauso verkehrt. Ein weiser Spruch sagt schon: "Wer auf einen hohen Sockel steigt, kann auch sehr tief fallen". Deswegen sollte man die Dinge so annehmen, wie sie gegenwärtig sind. Zwar mit einem zukünftigen Aspekt, aber nicht mit einer zukünftigen Diktatur.

Dirk: Meinst du damit das Streben?

JOSUA: Das Streben danach, ein Ziel auf allen Wegen zu erreichen, egal auf welchen. Dieses führt oft dazu, daß der Fall sehr tief sein kann, weil man sehr rücksichtslos auf diesem Weg voranschreitet. Man nennt dieses auch Scheuklappenprinzip. Man verliert den Blick für Rechts und Links. Dieses sind alles Erfahrungswerte, ja.

Dirk: Ich glaube, es ist schwierig zu realisieren, hier den Mittelweg zu finden. Dieses aus meiner Sicht gesprochen.

JOSUA: Solange du permanent nach diesem Mittelweg suchst, ja. In dem Moment, wo du dich führen und leiten läßt, ist es nicht so schwierig, weil du es dann nicht so als Mittelweg empfindest, sondern ihn als deinen Weg siehst. Dieser ist vielleicht für einen Außenstehenden ein Seitenweg oder ein Abzweig, aber für dich als Individuum ist der Weg dann der Mittelweg. Man müßte dieses relativieren, von welchem Standpunkt und von welchem Gesichtspunkt man dieses sehen will.

Birgit: Ich habe noch einige persönliche Fragen. Zunächst zu meinem Stein. Ich trage zur Zeit die chinesische Jade (Zur Stärkung des Körpers. Ausgleichend, beruhigende Wirkung auf Herz, Leber und Milz) und ich möchte gerne wissen, ob ich ab und zu einen anderen Stein z.B. Bernstein dazu tragen darf, oder ob sich die Wirkungen gegenseitig aufheben?

JOSUA: Das beeinflußt. Du mußt zwei in ihrer Hauptart gleiche Steine nehmen, ansonsten kannst du eine negative Wirkung erzielen.

Birgit: Würde das bedeuten, zweimal Jade oder zweimal Bernstein? Bernstein (Ängste abbauend, harmonisierend, Abwehrkräfte stärkend) und Jade zusammen ginge nicht?

JOSUA: Zur Zeit würde ich bei dir bei einer Form bleiben, bis zur Festigung.

Birgit: Dann trage ich jetzt erst einmal nur die Jade und verzichte auf andere Steine.

JOSUA: Ja.

Dirk: Ginge Topas (Stärkt Nerven und Magen-Darmtrakt, gibt Hoffnung und ein Gefühl der Freude) und der Turmalinquarz (Bergkristall mit eingebetteten Turmalinnadeln, stark harmonisierend, Schutzstein vor neg. Schwingungen) oder "vertragen" sie sich nicht miteinander?

JOSUA: Wie hieß dieser Stein? Ich kenne mich damit nicht so aus.

(Dirk wiederholte die Namen der Steine, und Marion schlug den Rubin (gibt innere Festigkeit, ausgleichend bei Gefühlsblockaden, stärkt das Selbstvertrauen) vor.)

JOSUA: Dieses ist bitte individuell für den Zustand der einzelnen Seele zu sehen. Jeder Stein beinhaltet eine gewisse Strahlung. Die Seele nimmt diese Strahlungen auf, wobei die feinen Unterschiede von den unterschiedlichsten Edelsteinen nicht von jeder Seele gleich aufgenommen oder absorbiert werden. Man muß versuchen, die allgemeinen Behauptungen zu den Ausstrahlungen dieser Steine für sich selbst seelisch zu empfinden. Wenn man selber es als positiv empfängt, kann man dieses Experiment durchführen, diese Steine tragen. Es kann aber sein, daß z.B. die Ausstrahlung des Bernsteines eine gewisse Strahlung ist, die die Seele nicht verträgt. Somit würde dann die positive Ausstrahlung eines anderen Steins beeinträchtigt werden. Im schlimmsten Fall sogar gewandelt. Das, was ihr in eurer Literatur findet, sind im Prinzip die Grundmerkmale der Edelsteinstrahlung, und diese sind auch korrekt. Was ihr machen müßt, ist die Feinabstimmung im Zusammenhang mit den Personen, wie sie es vertragen. Ist die Reaktion negativ, dann heißt dieses noch lange nicht, daß der Stein deswegen negativ ist. Er harmonisiert nur in dem Moment nicht mit der individuellen Seele. Das Beste für diejenigen, die eine seelische Stabilität benötigen, ist erst einmal bei einer Sorte zu bleiben. Danach kann man dann versuchen, zu kombinieren, wobei man auf das Gefühl des Gefallens reagieren kann. Die Seele sagt dann schon, welchen Stein sie noch akzeptieren kann. Ja, so habe ich es richtig gesagt. Habt ihr noch Fragen? Nicht das es hinterher wieder heißt, ich habe es ganz vergessen. Noch einmal, grübel, grübel.

Dirk: Ja, ich hätte noch eine, ganz schnell.

JOSUA: Ja, bitte, ganz schnell.

Dirk: K. hat einen Stein von einem Ring verloren. Dieses war ein Saphir (beruhigend, bringt Denken und Fühlen in Einklang, stark ordnende Kraft auf die Gedanken). Welchen Stein könnte sie stattdessen einsetzen? Welcher Stein wäre für ihre jetzige Situation angepaßt?

JOSUA: Ja, Moment. Da ist gerade einer unterwegs, ich muß einen Moment warten.

Sie kann den Diamanten (Strahlt für Standhaftigkeit und Harmonie) nehmen, wenn er ihr gefällt. Stabil genug ist sie zur Zeit.

Birgit: L. und ich hatten in der letzten Woche ein Gespräch, und darin fragte sie u.a. auch nach dem Namen ihrer Schutzpatronin. Sie hat eine Freundin, die die Eigenschaft besitzt, Dinge vorherzusagen. Diese Dinge treten dann auch so ein. L. läßt fragen, ob dieses einen bestimmten Grund hat, ob sie sich darauf verlassen kann, und ob dieses überhaupt so möglich ist oder ob es sich hier um Zufälle handelt. Ich hatte den Eindruck, daß ihr dieses sehr wichtig ist, und sie hat mich heute extra noch einmal darauf angesprochen.

JOSUA: Ja, wir geben auch gerne auf diese Frage eine Antwort. Erst einmal herzlichste Grüße an L.! Wir freuen uns, daß sie in ihren jungen Jahren Interesse hat und Wert darauf legt, die Worte von uns zu hören. So frage ich: Wie alt ist ihre Freundin, bitte?

Birgit: Sie wird jetzt auch 16 Jahre.

JOSUA: Innerhalb der Zeitspanne von 13 – 16 Jahren befinden sich diese Menschen in einer Pubertätsphase, wobei gerade die Weiblichen sehr medial sind. Ihr Kanal zur geistigen Welt, so möchte ich es sagen, ist weit geöffnet. Es gibt viele Extremsituationen, die man allgemein als PSI Phänomene bezeichnet, die gerade bei diesen Kindern eine große Rolle spielen. Rein wissenschaftlich ausgedrückt, heißt dieses, daß hier gewisse Alphastrahlen tätig sind, die den Menschen die Möglichkeit geben, mediale Fähigkeiten zu besitzen, der eine mehr und der andere weniger. Bei dieser Freundin wird es so sein, daß die Aussagen, die sie tätigt, die dann in naher Zukunft geschehen, korrekt sind. Sie besitzt die Fähigkeit ein Stück in die Zeit zu sehen. Dieses wird aber wieder aufhören, es wird nicht so bleiben. L. sollte jetzt nicht ein, wie soll ich es sagen, blindes Vertrauen in die Aussagen des Mädchens hineinlegen, sondern ihren Verstand benutzen: Die Dinge die geschehen, anzunehmen und dann nicht blind diesen Dingen folgen, denn auch hier ist die Gefahr, daß das Negative diese Menschen benutzt, um andere zu schädigen. Dies geschieht dadurch, daß Aussagen gemacht werden, die andere in ein Unglück hineindrängen können. Lasse es mich präzisieren: Angenommen sie würde jetzt sagen: "Wenn du mit diesem Zug fährst... ich habe gesehen, dieser wird verunglücken...", so entsteht hier eine Situation, die für die betroffene Person sehr, sehr gefährlich werden kann, weil sie verunsichert wird, nicht weiß was sie tun soll. Das heißt, ihr Lebensweg wird beeinträchtigt, beeinflußt. Die Dinge, die sie gesagt bekommt, die geschehen (werden), sind wohl etwas spektakulär, aber bitte nicht so zu betrachten, als ob dieser Mensch jetzt etwas besonderes ist. Diese Medialität wird wieder enden.

Dirk: Du sprachst eben von den sogenannten Alphastrahlen. Sind das die Alphastrahlen, die beim Zerfall von radioaktivem Material entstehen?

JOSUA: Nein. Es ist gleichzusetzen mit der Übergangsphase zwischen Wachzustand und Dämmerungszustand und dieser darin aufsteigenden Alphastrahlung, die nichts mit dem atomaren Zerfall zu tun hat. Sie ist so, daß sie dir gewisse Blicke ermöglicht.

Rolf: Wie sieht es in dem Zusammenhang mit dem Schutz dieser Jugendlichen aus?

JOSUA: Hier ist schon der zweite Geistlehrer oder der erste Geistlehrer, sagen wir es so, nach dem Schutzpatron vorhanden, der versuchen wird, Schlimmeres zu verhindern. Wobei der Aspekt des Lebensweges usw. hier mit zum Tragen kommt. Aber den grundsätzlichen Schutz übernimmt hier der Geistlehrer.

Rolf: Meistens ist es ja so, daß solche Menschen sich gar nicht darüber im Klaren sind, was mit ihnen geschieht.

JOSUA: Nein, deswegen wäre es gut, wenn sie in dieser Richtung aufgeklärt wird, bevor sie hier Wege beschreitet, die sie vielleicht gar nicht beschreiten wollte.

...HEIDELINDE

Birgit: Ist das eine Geistlehrerin?

JOSUA: Eine Geistlehrerin, HEIDELINDE, ja. Sie werden zusammen finden, und es wird besser mit L. werden, ja! Die Kommunikation zwischen den beiden findet ja schon rege statt und auch ihr hormonelles Leben wird jetzt wieder normalere Bahnen annehmen - auch für euch als Eltern.

Rolf: Kann man pauschal sagen, daß die Pubertät der seelischen Entwicklung im Wege steht?

JOSUA: Nicht im Wege steht, sondern ...

Rolf: Verzögert?

JOSUA: Auch nicht verzögert, sondern es ist eine weitere Trennung von geistiger Sicht aus. Das heißt, die Seele wird noch mehr innerhalb des Körpers gefangen genommen.

Rolf: Für die Seele ist dieses dann eine "verschärfte" Form?

JOSUA: Ja. Hier beginnt dann für sie eigentlich, ich darf es einmal banal sagen, das Ende der Schonzeit, jetzt geht es ans Eingemachte.

Dirk: Wie sollen wir mit unseren angebotenen Einladungen weiter verfahren?

JOSUA: Ich denke, daß wir dieses im Frühstadium des nächsten Jahres ruhig durchführen können. Die Hilfen, die wir den Menschen bieten, können dann auch nach Außen getragen werden. Bitte behaltet diesen Punkt weiterhin im Gedächtnis, so daß wir, ich denke im März, die ersten Gäste haben werden. Wir werden mehrere Gäste hier haben und einiges erreichen können.

Marion: Ich habe da noch eine persönliche Frage, die mich doch sehr beschäftigt, und ich dich hier um Hilfe bitte: Auslöser für mich war die letzte Chakrenbehandlung bei Birgit. Seitdem verspüre ich für mich große Unsicherheit. Die Chakren (Chakren (Räder) sind Energiezentren oder -tore, die dem menschlichen Körper zum Austausch von feinstofflicher Energie dienen.Die sieben Hauptchakren (überlieferte Schriften erwähnen eine Anzahl von über 80.000 Chakren am menschlichen Körper) liegen auf einer vertikalen Achsen an der vorderen Körperhälfte. Sie befinden sich in einer ständigen kreisenden Bewegung. Die Drehbewegung bewirkt, daß Energie in den Körper hereingezogen wird bzw. bei geänderter Drehrichtung daß Energie abgegeben wird. Für eine innere Ausgeglichenheit müssen die Chakren einzeln aber auch harmonisch zueinander eine bestimmte Rotation (Öffnung) aufweisen. Nur so können sie ihre spezifische Aufgaben als feinstoffliches "Sinnesorgan" erfüllen, und uns mit der göttlichen Energie und unserer Umwelt verbinden.) zu schließen ist eine andere Arbeit, als direkt an ihnen zu arbeiten. Ich bin für mich an einen Punkt, daß ich mir sage, ich arbeite erst wieder an den Chakren, wenn ich für mich die Sicherheit gefunden habe. Es geht hierbei nur um die Arbeit an den Chakren. Hier bräuchte ich deine Hilfe.

JOSUA: Es ist gut, daß du diese Dinge ansprichst, und daß du hier eine Erkenntnis hast, daß man nicht auf sämtlichen Hochzeiten tanzen kann, ohne dabei auch irgendwann einmal Schaden anzurichten oder selbst Schaden zu erleiden. Dein Gebiet war eigentlich schon seit geraumer Zeit mit COMANCHU und auch mit SHARI festgelegt. Die Massagen und die Heilungen, die du durchführst, bitte, damit bist du voll ausgelastet. Um gewisse Rotationen der Chakren in Gleichklang zu bringen, bedarf es der ganzen Aufmerksamkeit. Man muß sich auf diese Dinge konzentrieren, sprich spezialisieren. Was man damit anrichten kann, wenn dieses nicht ordnungsgemäß geschieht, nun, das brauche ich euch nicht zu erklären, dieses habt ihr alle selbst erfahren. Dieser Kreis ist groß genug, um die speziellen Aufgaben soweit zu verteilen, daß jeder hier ein spezielles Gebiet auf sich nehmen kann. Um bei dir weiterhin die Arbeit mit COMANCHU und SHARI am effektivsten zu gestalten, würde ich vorschlagen: Bleibe bei den Leisten, bei denen du jetzt bist. Um Chakren in den Gleichklang zu bringen, bedarf es großer Sorgfalt und viel Gespür. Dieses ist nicht einfach so zu erreichen, daß man sagt, ich bringe gerade einmal deine Chakren in Ordnung. Dieses wäre genauso, wenn Rolf jetzt anfangen würde, dir den Blindarm heraus zu operieren. Dies würde schief gehen! Du wärst hinterher ohne Magen! Und so ist es auch mit der Chakrenbehandlung zu sehen. Kein Kommentar?

Rolf: Nein, ich halte mich zurück.

JOSUA: Wir sind fassungslos. Also, noch einmal gesagt, um zum Ernst der Sache zurückzukommen: Bitte mache diese Massagen und die Heilbehandlungen. Beide Geistwesen können dir hier am besten helfen. Was den Gleichklang der Chakren anbelangt, da werden wir eine andere Lösung finden, ja?

Dirk: Wenn es irgendwo schmerzt, kann ich dann unbedarft dort meine Hand auflegen, oder kann ich damit auch irgend etwas "kaputt" machen?

JOSUA: Nein. Jeder von euch besitzt so viele Heilkräfte, um sich selbst erst einmal Linderung zu verschaffen.

Dirk: Ich meinte dieses jetzt nicht unbedingt auf mich selbst bezogen sondern z.B. bei Bauchschmerzen von K.

JOSUA: Die Engerieübertragung ist in dem Moment für sie beruhigend, und du kannst dort keinen Schaden anrichten. Etwas anderes wäre es jetzt, wenn du versuchen würdest dieses Chakra, welches sich dort befindet, angeblich zum Gleichklang zu bringen. Dir fehlt hier die Erfahrung, ob es wirklich aus dem Gleichklang ist. Aber die Heilung selber, die Energieübertragung, wenn sie ihr guttun, dann kannst du sie ruhig fortsetzen.

Marion: Der Sohn (P.) einer Leserin hat panische Angst, gebadet zu werden. Kannst du dazu etwas sagen?

JOSUA: Die Angst, die Tiefenangst ist schon eine klare Sache. Sie kann ihm helfen. Sie muß ihm erst einmal die Angst vor dem Gefäß nehmen, in welches sie ihn hinein setzt, sei es die Badewanne oder die Schüssel.

Marion: Ich glaube, sie nimmt die Badewanne.

JOSUA: Aber eine Badewanne extra für ihn, nicht?

Marion: Nein, ich glaube nicht.

JOSUA: In die Große? Dieses sollte sie erst einmal sein lassen. Er hat Angst vor der Größe und vor der Tiefe. Es gibt doch diese Babybadewannen. Sie sollte sich eine erstehen und ihn darin erst einmal trocken baden. Das heißt, ihn hinein setzen, so daß er sich an dieses Gefäß gewöhnt. Hinterher mit wenig Wasser, so daß er die Ängste allmählich abbauen kann. Wir können uns aber darum kümmern und schauen, welches Erlebnis er hier zu verzeichnen hat, damit sie dann damit besser umgehen, zu mindestens mit Verständnis und Toleranz reagieren kann.

Marion: Sie fragt dann noch, ob der Mondstein ( fördert spirituelle Entwicklung, gegen Ängste, Unruhe und Streß) ihr Stein ist, und welchen Stein sie P. geben kann.

JOSUA: P. sollte jetzt erst einmal, ohne näher dorthin zu schauen, den Bernstein tragen, um die Ängste der letzten Inkarnation zu verarbeiten. Wenn sie das Empfinden hat, daß der Mondstein für sie etwas Absolutes ist, so ist es ihr Stein. Erklärt sich eigentlich schon aus der Frage, was nun nicht heißt, daß der Mondstein für alle Seelen gleichermaßen wirkungsvoll sein muß.

Marion: Sie hatte eine Schwester, die an Asthma gestorben ist. Damit kann sie an für sich sehr gut umgehen, möchte aber gerne wissen, wie es der Schwester geht, und wo sie sich aufhält.

JOSUA: Adresse ist ausgelegt, und wir kümmern uns darum. Ich habe es schon gesehen. Bitte bei der nächsten Sitzung noch einmal nachfragen, weil ich nicht immer gleich daran denke, diese Dinge zu beantworten. Wo sind sie (die Hausschuhe von Jürgen)?

Marion: Ich hole sie dir, Jürgen hat sie vor der Sitzung ausgezogen.

JOSUA: Ich hatte mich nur gewundert, weil doch irgend etwas fehlte.

Rolf: Ich dachte schon, du bekommst kalte Füße.

JOSUA: Kalte, was?

Rolf: Kalte Füße!

JOSUA: Ich habe immer kalte Füße. Meine gesamte Körpertemperatur liegt bei weit unter 15 Grad. Also sind kalte Füße relativ. Für mich sind warme Füße weitaus entsetzlicher als kalte Füße. (Marion hatte in der Zwischenzeit die Hausschuhe geholt, und er schlüpfte mit Freude hinein.) Man lernt, nicht wahr?

Dirk und Rolf setzen zur gleichen Zeit an, um etwas zu sagen.

JOSUA: Bitte nicht drängeln.

TB: Nur die Ruhe.

Dirk: Wo seid ihr räumlich zu Hause? Beim Thema Zeit sprachen wir schon darüber, daß alles relativ ist. Kann man dieses auch für den Raum sagen? Ich könnte mir vorstellen, daß ihr euch an der gleichen Stelle befindet, aber die Schwingung eine andere ist. Oder kann ich es mir so vorstellen, daß ihr euch z.B. 10 km über der Erde befindet?

JOSUA: Die Frage der Räumlichkeit. Man nimmt sie als gegeben, aber wie analysiert man sie, nicht? Der Gedanke "im Himmel", so wie es bei euch in der Kirche heißt, ist nicht korrekt. Wir befinden uns nicht im Himmel, auch nicht im Weltraum, sondern dieses Ganze ist zu differenzieren. Es hat nichts mit eurem Universum zu tun, hat aber doch mit eurem Universum zu tun. Es ist eine Parallele. Das ist ein gutes Wort: Eine Parallele, ein Existenzbereich.

Birgit: Nebeneinander?

JOSUA: Ineinander, nebeneinander, übereinander.

Dirk: Der Wechsel dorthin vollzieht sich dadurch, daß man höher schwingt?

JOSUA: Ein Übertreten von Dimensionen. Du kennst die Dimensionen, ihr habt die drei...

Kreis: Dimensionen.

JOSUA: Danke. Es gibt weitere Dimensionen.

Dirk: Man spricht ja auch davon, daß die Zeit die Vierte ist.

JOSUA: Eure Wissenschaftler sind hier gespaltener Meinung. Sie behaupten, die Zeit wäre keine Dimension. Ich persönlich sage, ja, weil sie eine Bewegung ist. Aber auch ihr empfindet die Zeit als eine Dimension, trotzdem ihr nicht vierdimensional empfindet. Es ist also als ein Grenzbereich zu sehen. Um es für dich verständlich zu machen, suche uns bitte hinter der Zeit.

Dirk: Das ist nun ein ganz anderer Aspekt. Hinter der Zeit...

JOSUA: Weil für uns das Zeitempfinden anders ist als für euch. Du empfindest die Zeit, weil du sie verspürst. Dein ganzes irdisches, materielles Leben ist auf diesen Faktor aufgebaut.

Dirk: Obwohl ich hierbei Unterschiede merke. Wenn ich z.B. auf einen Bus warte, dann vergeht die Zeit langsamer, als wenn ich etwas tue, was schön ist.

JOSUA: Das ist eine Empfindung der Zeit.

Dirk: Hat das damit jetzt nichts zu tun?

JOSUA: Das hat damit nichts zu tun, sondern dieser Zeitfaktor, dem du unterworfen bist, beginnt bei der Zeugung. Dein ganzer Körperbau, deine ganze materielle Existenz ist von dem Fluß der Zeit abhängig, und die Seele in deinem Körper empfindet die Zeit relativ, abhängig von der Emotion, so wie du es eben schon sagtest. Wartest du auf einen Bus, und du langweilst dich, zieht sich die Zeit in die Länge. Das heißt, obwohl der Fluß der Zeit gleich ist, empfindest du ihn doppelt. Tust du Dinge, die dir Freude bereiten, hast du das Gefühl, sie fliegt dir davon. Du kannst die Zeit gar nicht aufhalten. Das sind diese unterschiedlichen Relativitätstheorien innerhalb des Zeitkomplexes. Mein Lieblingsthema.

Dirk: Du sprachst davon, daß ihr nun hinter der Zeit seid.

JOSUA: Wir..., ja.

Dirk: Gilt das, wovon du eben gesprochen hast, für euch nicht mehr?

JOSUA: Nein. Ich empfinde die Zeit nicht. Ich empfinde die Zeit in dem Moment, wenn ich mich materialisiere innerhalb dieses Körpers. In dem Moment ist für mich die Zeit wieder eine Konstante, der auch ich unterworfen werde. Begebe ich mich außerhalb dieses Körpers, ist weder das Gefühl noch die Konstante Zeit für mich relevant.

Dirk: Heißt das auch, daß du nie Terminschwierigkeiten hast und irgend etwas gleichzeitig anliegt?

JOSUA: Bestimmt nicht, weil für mich die Geschwindigkeit nicht von der Zeit abhängig ist. Das heißt, hier und in der nächsten Sekunde auf der anderen Erdkugel zu sein, ist keine Hexerei. Und die Zeit ist der Geschwindigkeit unterworfen oder die Geschwindigkeit der Zeit. Es kommt immer darauf an, von welcher Seite du diesen Aspekt betrachtest.

Dirk: Ob du dieses von der Materie oder vom Seelischen her betrachtest?

JOSUA: Genau. So, unser Zeitempfinden: Für mich sind, um es einfach zu sagen, 500 Jahre nach eurer Zeitrechnung, nichts. Für euch sind 10 Jahre ein Begriff über die Empfindung. Ihr könnt innerhalb dieser 10 Jahre, die ihr hier im Materiellen der Zeit unterworfen seid, mehr erlernen als ich in 500 Jahren. Wobei wir bei dem Spiel sind, warum Inkarnationen, warum die Materie. Hier wird etwas gepreßt, um die Möglichkeit zu haben, den Lernprozeß für das große Kollektiv zu verkürzen. Für die Seelen, für die Rückkehr, hat man die materielle Struktur - ich will jetzt nicht sagen – erfunden - dieses ist zu banal und doch wiederum richtig. Sie ist geschaffen worden, um für die Seelen innerhalb des Zeitflusses viele Dinge zu kompensieren, zu realisieren, was ohne Zeitempfinden in der geistigen Sphäre so nicht möglich wäre.

Marion: Dann könnte man doch sagen, daß man die Zeit nicht hätte "erfinden" brauchen, wenn sie bei euch keine Rolle spielt. Dann ist es doch egal, ob ich meine Erkenntnis innerhalb von 70 Jahren hier im Irdischen sammele oder in 7000 Jahren in euren Bereichen. Warum hat man dann überhaupt die Zeit "erfunden" bzw. warum hat man dieses so geschaffen?

JOSUA: Bedingt durch die Abspaltung. Vor der Abspaltung war der Begriff Zeit eine nicht existierende Begebenheit. Bedingt durch die Abspaltung wurde die Zeit benutzt, um hier viele Dinge zu kompensieren, um hier wieder etwas Eins werden zu lassen. Lasse es mich so sagen, so wie ihr es in der Schule gelernt habt, nehmen wir einen Apfel: Solange dieser Apfel Eins ist, ist alles um ihn herum eigentlich egal. Zerteile ich diesen Apfel, egal in wieviel Teile, findet doch eine Trennung statt. In dem Moment der Trennung, wo er auseinander driftet, beginnt die Zeit für ihn. Die Zeit der Trennung. Jetzt ist die Frage, wie lange dauert die Entfernung oder die Trennung, wie lange dauert das Zusammenführen dieser beiden Hälften wiederum?

Marion: Wir würden sagen, relativ lange, denn er muß ja erst einmal in den Boden, wachsen, Blätter bekommen und erst nach einigen Jahren beginnt er Früchte zu tragen, dann ist er wieder Eins, aber für den Apfel an sich bedeutet dieses nichts, weil er genau weiß, daß er irgendwann wieder nach dieser Trennung Eins wird.

JOSUA: Richtig und hier ist der Faktor, warum die Zeit in einer gewissen Form auch für uns Geistwesen eine wichtige Rolle spielt. Für die Geistwesen, die in das Kollektiv eingegangen sind, gibt es keine Zeit. Sie ist vollkommen unwichtig, aber alles, was sich in diesem Sog der Zeit befindet, driftet in diese Richtung. Deswegen ist die Zeit auch wie ein Strom mit Ausbuchtungen zu sehen. Kein Strom verläuft gerade, er hat Ausbuchtungen, auch die Zeit hat Ausbuchungen. Aber sie fließt in eine Richtung, nämlich in die zukünftige Richtung. Und jeder Traum der Menschen, zurück in die Vergangenheit zu reisen, ist nicht realisierbar.

Dirk: Dieses geht nicht.

JOSUA: Mir ist es nicht bekannt. Ich will jetzt nicht sagen, es ist nie möglich, wer weiß, was die Zeit uns bringt. Man könnte von der Logik her sagen, ich kann mit dem Strom schwimmen, ich kann gegen ihn schwimmen. Vielleicht hat man nur noch nicht die Möglichkeit gefunden, gegen diesen Strom der Zeit zu schwimmen. Soweit ich es vorausschauen kann, soweit meine Mitgeistwesen dieses vorausschauen können, können wir nicht sagen, daß es möglich ist, gegen den Strom der Zeit kontrolliert zu schwimmen. Du kannst wohl bedingt durch deine Handlungsweise, durch deine Lernfähigkeit in deiner Entwicklung, welches ja auch ein Zeitbegriff ist, zurückgehen, aber dieses ist nicht kontrollierbar. Vor allen Dingen nicht über die Weite dieses Zurückschwimmens gegen den Strom.

Dirk: Bildlich gesprochen wäre dieses ein Seitenarm, welcher wieder ein Stück zurückfließt und nicht gegen den Strom. Dieses wäre dann ja die persönliche, individuelle Entwicklung.

JOSUA: Ja, aber sie ist kein Seitenarm. Du schwimmst individuell wieder zurück in dem Zeitstrom selbst. Es fließen in diesen Zeitstrom keine Seitenarme mit hinein, sondern dieser Strom Zeit, der ist, und er wird nicht gespeist von irgendwelchen anderen Zeitflüssen.

Dirk: Und er entstand auf Grund der Abspaltung?

JOSUA: Ja.

Dirk: Entstand die Materie, als Beispiel hatten wir den Apfel, auch durch die Abspaltung?

JOSUA: Ja, ich wollte es damit verdeutlichen. Wenn du das Kollektiv als Gesamtes, als Apfel siehst, und eine Hälfte trennt sich von der anderen Hälfte, egal aus welchen Gründen, so ist hier eine Entstehung der Zeit zu sehen.

Dirk: Ich meinte dieses aus einem anderen Aspekt heraus. Wenn ich mir das Kollektiv geistig vorstelle, als großes Geistwesen und dann trennt es sich.

JOSUA: Ja.

Dirk: Verdichtete es sich dann auch automatisch, so daß wir eine feste Materie bekamen?

JOSUA: Ja. Die Abtrennung ist eine Wirkung der Ursache, die Verdichtung...

Dirk: Ursache – Abspaltung, Wirkung - ...

JOSUA: ...Verdichtung, um wieder zueinander zu finden, um Möglichkeiten – Bau der Brücke – zu haben, vielleicht ist es so besser gesagt. Wie groß diese Brücke dann ist, ist ein Faktor, der dahin gestellt sei. Aber er wird der Zeit, dem Fluß unterworfen. Interessantes Thema, nicht wahr?

Rolf: Das stimmt. Ist dies dann als eine Art Automatismus zu sehen?

JOSUA: Definiere Automatismus!

Rolf: Wenn ich euch richtig verstanden habe, dann passiert die Materialisation automatisch in dem Moment, wenn ich mich von der Einheit trenne?

JOSUA: In diesem Falle ja. Ob es nun noch andere Möglichkeiten gibt, ist außerhalb meines Kenntnisbereiches. Da wir ja in dieser Wirkung leben, gehe ich einmal davon aus, daß dieses automatisch geschehen ist. So wie ihr es von der Kirche her gelehrt bekommen habt, hat Gott euch die Möglichkeit gegeben, den Weg zurück in seinen Schoß zu finden. Banal gesagt, wie zu kleinen Kindern gesprochen. Damit ich es verstehe, ist hier eine Brücke geschlagen worden. Automatisch, so denke ich, nein, sondern bewußt herbeigeführt. Nur all das, was nach dieser bewußten Herbeiführung geschieht, geschieht automatisch. Dieses ist wie ein Mobile oder ein Gesetz, das ist auch gut. Ein Gesetz! Es folgt ein Schritt auf den nächsten. Bedingt durch die Erfordernisse der Zeit. Höchstwahrscheinlich ist die Zeit der Faktor, der dieses automatisiert, ja, so lasset uns sagen: Die Zeit ist der Automat, der dieses (Weg zurück ins Kollektiv) automatisch im Fluß hält, und ihn entwickeln läßt.

Rolf: Das ist eine gigantische Formulierung, so wie du es jetzt gesagt hast.

JOSUA: Es ist ein komplexe Sache. Ich kann dieses selbstverständlich in der Form der Bibel euch sagen, wenn ihr sagt, "wir sind kleine dumme Wesen, wir verstehen es nicht anders". Aber ich denke einmal, wir sollten hier den realen und realistischen Hintergrund suchen und von dem Bibeldenken, vom Adam- und Evaprinzip und dem Teufel langsam wegkommen.

Dirk: Die Bibel sagt ja, daß die Abspaltung die Verführung durch den Apfel war. Dieses ist die Meinung der Kirche. Hierfür muß es doch aber eine reale Ursache gegeben haben.

JOSUA: Die Formulierung der Trennung vom Paradies war für die damaligen Verhältnisse (auch) eine gigantische Behauptung. Die Menschen zu der damaligen Zeit konnten dies so aufnehmen und zumindestens erst einmal für sich so realisieren. Ich glaube nicht, daß sie die Form, wie wir sie jetzt besprochen haben, durch die Automatisierung, wobei die Zeit der Faktor ist, daß sie diese Art verstanden hätten. Es mußte also, je nach Entwicklungsgrad, eine Lösung gegeben werden. Wo hier der Fehler liegt, ist doch lediglich, daß man diese Aussage nicht der Entwicklung angepaßt hat. Man hat diese Aussage benutzt, um eine gewisse Vormachtstellung zu beziehen. Den Menschen ging es nicht darum, allen Menschen mitzuteilen, wie es wirklich ausgesehen hat, sondern um sagen zu können, der liebe Gott hat dieses gesagt, und wenn du dieses nicht glaubst, dann gibt es etwas hinter die Ohren, und willst du nicht mein Bruder sein, so schlage ich dir den Schädel ein. Es sind alles Aussagen, die zu der damaligen Zeit Wirkung erzeugt haben. In der heutigen Zeit, wo die Kirche nicht mehr diese Vormachtstellung besitzt, können wir versuchen in unserer Entwicklung weiter zu gehen und es für euch und auch für uns verständlich zu machen, damit man den Sinn des Eingehens ins das Kollektiv versteht. Ihr könnt euch mit dem Gedanken des Adam- und Eva-Prinzips nicht mehr erwärmen. Somit nimmt das Ganze zwar diesen überdimensionalen Anschein an, aber relativ für euer (heutiges) Verständnis, ist dieses doch weitaus verständnisvoller und erklärbarer geworden. Man verfällt nicht mehr in den Wahn, gewisse Dinge anzubeten, kann sie aber trotzdem für sich realisieren. Man kann sich mehr mit dem jenseitigen Leben, mit der Existenz des Geistigen offenbaren. Ich bekomme die Möglichkeit, es selbst zu verstehen, ohne daß es aufdogmatisiert wird.

Natürlich ist dieses ein großes Thema, natürlich ist es nur ein Aspekt, den wir heute Abend angerissen haben. Einen so kleinen Anriß, daß man ihn noch nicht einmal sieht. So komplex ist diese Thematik! Versucht einfach nur einmal diese Dinge, wenn ihr sie lest oder hört, in euch aufzunehmen und laßt eure Fragen daraus hervor sprudeln. Ihr werdet viele Fragen haben und das ist der Beginn einer Entwicklung, denn man kann in dem Moment das Ganze kompensieren (aufwiegen) und expandieren (erweitern), bedingt durch die Kompensation (Angleichung) des Verständnisses. Dann wird es für dich (Rolf) auch leichter zu verstehen sein, warum du aus dem Negativen kamst. Das Verständnis, das Negative so zu sehen, wie es ist und nicht so, wie es dir anerzogen wurde. Darin liegt nämlich der Punkt. Die negative Welt, wie sie euch durch eure Erziehung erklärt wurde, ist ungefähr gleichzusetzen mit dem Adam- und Evaprinzip. Verstehst du, Rolf?

Rolf: Das heißt, mein Problem liegt in dem Begriff "negativ", welcher mir schlecht anerzogen wurde.

JOSUA: Richtig. Du setzt deinen Begriff "negativ" gleich mit Recht und Unrecht, stimmt es?

Rolf: Ja. Nach meinem spontanen Empfinden ist es so, daß ich kein schlechter Mensch sein möchte. Ich kann aber nicht die Grundgewähr dafür übernehmen, daß mir auch Dinge geschehen, die vielleicht nicht so gut sind. Schlecht sein, ist vielleicht zu relativieren. Wenn ich einem anderen gegenüber vorsätzlich etwas tue, wovon ich weiß, daß ich ihm damit schade, ihm weh tue, ihn verletzte, dann sind dies Dinge, die ich persönlich für mich als schlecht oder negativ bezeichne.

JOSUA: Dieses ist auch wahr, das Negative gilt gemeinhin als das Schlechte. Ich sage dir jetzt, von den negativen Dingen, wovon wir heute Abend sprechen, meine ich nur Plus und Minus. Was du als schlecht empfindest, sehe ich als niederen Entwicklungsstand der individuellen Seele. Dein heutiges Rechtsempfinden ist ein anderes als das Rechtsempfinden eines Legionärs aus der römischen Zeit oder als das eines Steinzeitmenschen.

Rolf: Das hat doch aber unmittelbar nichts mit Recht, Gesetzen oder Vorschriften zu tun. Es geht doch hier wirklich nur um den menschlichen Aspekt. Du magst schon recht damit haben, daß zu irgendeiner Entwicklungsstufe, auf der wir uns einmal befunden haben, dieses "Negative" ein Standarddenken gewesen ist. Muß man dieses so verstehen?

JOSUA: Ja. Es ist die Entwicklung, das Begreifen. Du warst in der Vollendung. Du hast universell alles gewußt. Es gab nichts, was du nicht wußtest und dann findet die Trennung statt und dein Wissen wird dir genommen. Nur das, was euch nicht genommen worden ist... besser gesagt, uns, denn ich gehöre dazu ...was uns nicht genommen werden konnte, war das Wissen, daß wir alles wußten. Und hier liegt der Grundstein für das Bestreben, wieder alles zu wissen.

Dirk: Da stellt sich für mich die Frage, wenn wir doch alles wußten, warum haben wir uns abgespalten, warum wollen wir uns überhaupt abspalten?

JOSUA: Laßt uns diese Frage analysieren: Eine Sättigung: Das Wissen alles zu wissen, kann dazu führen, daß man innerhalb des Wissens eine Veränderung herbeiführen (möchte). Vielleicht war diese Abspaltung, rein philosophisch betrachtet meine Lieben, bewußt herbei geführt.

Dirk: Wir schneiden das Wissen ab, damit es interessanter wird?

JOSUA: Wenn ich alles weiß, ist es vielleicht langweilig? Liegt unser ganzes Bestreben, wenn wir uns den Begriff Zeit wieder dazu nehmen, mein lieber Dirk, nicht darin, einzugehen, wieder abzuspalten, wieder Eins zu werden? Betrachten wir jetzt die Logik, daß alles das, was ihr kennt, was wir kennen, sich in einem ständigem Kreislauf befindet, warum nicht auch das Kollektiv!

Birgit: Aber wir sind doch da nicht mehr individuell, wir sind doch Eins.

JOSUA: Eben.

Birgit: Also ist es von diesem Gesamten ein winziger Teil, der sich dann abspaltet.

JOSUA: Weil diese Individualität nicht mehr gegeben ist, will man sie vielleicht. Denn die Frage ist, für unsere Begriffe, ist das Kollektiv das absolute Wissen. Jetzt komme ich mit der Relativitätsfrage: Ist es das? Woher weiß ich, daß ich alles weiß?

Marion: Wenn ich es aus dieser Perspektive betrachte, dann weiß ich ja alles, habe irgendwann ein Ende, und dann habe ich einen Stillstand!

JOSUA: Ist es so? Weißt du es? Also experimentierst du doch?

Marion: Sagen wir es so, ich bin bemüht, dieses irgendwann einmal nicht dahin kommen zu lassen.

Birgit: Diese Frage stellt sich doch erst gar nicht, weil wir noch sehr unwissend sind.

Marion: Ich gehe jetzt nicht von mir aus, sondern ich gehe vom Kollektiv aus.

JOSUA: Du darfst etwas nicht vergessen, das Kollektiv ist ein Wissen von sämtlichen Lebewesen, einschließlich der Materie, die existiert. Die mathematische Vorschau, die Berechnung dessen, werden wir, oder werdet ihr mit euren Gehirnen nicht erfassen können. Es wird hier immer wieder Warum- und Wahrscheinlichkeitstheorien aufgestellt werden. Was für uns und für euch maßgebend und wichtig ist, ist doch erst einmal die Rückkehr, denn ihr lebt in diesem Moment. Und die Gewißheit für euch, nicht nur diesen Moment zu erleben oder zu leben, ist doch schon einmal ein wichtiger Faktor innerhalb eures Daseins. Selbstverständlich ist es ein hochinteressantes Thema, auch für mich, ja, auch für dich, JEREMIAS. Wenn wir diese Dinge ansprechen und philosophieren, bauen sie uns auf. Sie geben uns Hoffnung. Hoffnung auf etwas Besseres, was immer dieses sein wird. Ob es nun besser ist, warten wir es ab. Aber jeder von euch ist bestrebt in seinen Handlungen, in seinem Denken, in seiner Entwicklung, etwas Besseres zu erreichen.

Rolf: Wobei dieses natürlich auf meine momentane Situation oder meinem augenblicklichen Erkenntnisstand relativiert ist,

JOSUA: Ja.

Rolf: Ich kann immer nur das umsetzen, was meine Fähigkeiten zulassen.

JOSUA: Der Zeitfaktor, ja. Der Zeitfaktor der Entwicklung, des Verständnisses.

Rolf: Das heißt, ich treffe jetzt eine Entscheidung in der Absicht, das sie gut und richtig ist...

JOSUA: Ja.

Rolf: ...und ich muß diese nach einem halben Jahr oder einer abgelaufenen Zeitspanne relativieren und ggf. verneinen, wenn ich erkannt habe, daß sie verkehrt war.

JOSUA: Richtig. Du kennst dieses jetzt schon, wenn du zurückblickst. Und wenn du drüben vor dem Karmischen Rat stehst, wirst du dieses auch erkennen, und deine (weitere) Entwicklung wird sich dann nach diesen Erkenntnissen ergeben.

Rolf: Das heißt, vor dem Karmischen Rat wird das, was ich z.B. in meinem jetzigen irdischen Leben geschafft habe, verglichen mit dem letzten Vorleben, um zu sehen, ob ich mehr geschafft habe als vorher?

JOSUA: Nein. Es wird nur dein jetziges Leben, welches du gerade hinter dich gebracht hast, mit deiner ureigenen Erkenntnis analysiert. Denn du bekommst das Wissen der anderen Leben wieder hinzu. Anhand dieser Dinge kannst du erkennen, wieweit dein Entwicklungsweg in diesem Leben vorangegangen ist, ob es einen Stillstand gegeben hat, oder ob du in deiner Entwicklung zurückgegangen bist. Dieses erkennst du selbst, weil du ja vor der Inkarnation deine sozialen Faktoren, in denen du etwas erlernen möchtest, ausgesucht hast. Wieweit die Erkenntnisse richtig waren, die du erlebt und nach denen du entschieden hast, wird vor dem Karmischen Rat relativiert.

Es heißt also nicht, daß Menschen, die jetzt nach dem materiellen Reichtum streben, die ihr Leben genießen, ihre Entwicklung fortgesetzt haben. Das Bestreben, Reichtümer auf Erden zu sammeln, muß nicht unbedingt dazu führen, in der Entwicklung auch einen großen Schritt zu machen. Außer man hat sich dieses vorher vorgenommen und gesagt, ich werde versuchen innerhalb der Materie auf dem Weg der göttlichen Gesetze - dieses ist ein wichtiger Faktor - Reichtum zu erlangen, um diesen Reichtum nutzbringend unter meinen Mitseelen zu verwalten, zu verteilen. Es ist nicht damit getan, daß du jetzt zig Mark an irgendwelche individuellen Seelen verteilst. Hast du aber diesen Reichtum gesammelt, weil du in der Gesetzgebung der Materie anderen dadurch die Möglichkeit geben kannst, durch z.B. Arbeit ihren Weg zu Ende zu führen zu, dann hast du in dem Moment deine Entwicklung erreicht. Nutzt du diesen Reichtum, den du erlangen wirst, weil du ihn dir ja vorgenommen hast, aber nur um deine persönliche Bequemlichkeit ausleben zu können, so wirst du mit deiner ganzen Entwicklung wieder auf den Stand der vorletzten Inkarnation zurückgestuft. Die Reinkarnation, die dann als nächstes kommen wird, wird die sein: Wieder Reichtum zu erlangen und mit diesem Reichtum kollektiv zu wirken. Dieses ist jetzt ein Beispiel. Du kannst mir aber folgen, ja?

Rolf: Ja, das kann ich. Ich möchte dieses einmal auf unser Arbeitsleben umsetzen. Wenn ich deine Worte richtig verstanden habe, dann würde das ja bedeuten, daß wir eigentlich jedem Arbeitgeber jeden Tag danken müßten, daß er uns auf seinem Wege die Möglichkeit gibt, unser materielles Leben zu leben und Erkenntnisse zu sammeln.

JOSUA: Du personifizierst dieses! Hier wird schon wieder Personenkult betrieben. Du sollst diesen Menschen, der diesen Reichtum hat und dir Arbeit gibt, weder verehren noch vergöttern. Er tut...

Rolf: Ich dachte, ich müßte dieses.

JOSUA: Nein. Das "müßte" ist verkehrt. Er ist nichts anderes als eine Seele. Und diese Seele, trotz des materiellen Reichtums, kann noch zwei Sphären unter dir angesiedelt sein. Du sollst keine Seele, wie soll ich es sagen, anbeten, wer-weiß-wie-dankbar sein oder sonst irgend etwas. Du sollst ihn (den Arbeitgeber) tolerieren. Ob dieser seinen Weg am Ende seiner Entwicklung erreicht hat, ist eine ganz andere Frage. Auch du, in deiner Entwicklung, in deinem sozialen Weg, hast Aufgaben zu erfüllen, Erkenntnisse zu erlangen, wo sich hinterher die Frage stellt, ob du sie hast, oder ob du sie nicht hast. Hast du sie nicht, dann bist du wieder bei dem Stand deiner letzten Inkarnation. Und du wirst dieses noch einmal durchleben, auch wenn dir dieses jetzt noch so sauer aufstößt. Du wirst dieses wollen, weil du diesen Weg gehen mußt. Du kannst nicht irgendein Feld innerhalb des Lebens, wir sind wieder bei der "Zeit", überspringen, sondern du mußt jede Schwimmbewegung ausführen. Anders ist es nicht möglich. Und wenn du jetzt an eine besondere Stelle kommst, wo der Strom sehr stark fließt, und du kaum mithalten kannst, dann kann es passieren, daß es etwas länger dauert, oder daß du zurück gedrückt wirst auf deinem Weg zum rettenden Ufer, um es poetisch auszudrücken. Dein Kurs ist im Zickzack. Und es trifft jede Seele, egal was sie ist, wie sie ist und was sie durchwandert. Das einzig Problematische ist, daß es bis zu einer gewissen Entwicklungsstufe so ist, daß viele (Seelen in) unterschiedliche(n) Entwicklungen zusammen sind. Ihr werdet im Strom der Entwicklung irgendwann auf einem Planeten sein, wo ihr alle gleich seid. Wo das Verständnis unter euch Seelen weitaus humaner als jetzt ist. Betrachte auf eurem Planeten z.B. das Verständnis der Seelen füreinander noch als eine sehr niedrige Entwicklungsstufe. In dem Moment, wo ihr anfangen könnt, global zu empfinden, werdet ihr mit neuen Dingen konfrontiert. Aber das bitte ein nächstes Mal. Ich denke, daß die Problematik und die Thematik, die wir heute Abend hier vorgetragen haben und die von euch geduldet und gesteuert worden ist, sehr interessant war - zumindestens für meinen Aspekt. Ich denke auch, wenn ich hier so in die Runde schaue und bei euch einige Fragezeichen und einige Grübelfalten auf der Stirn stehen sehe, daß wir hierauf aufbauen können. Ich hoffe, daß das Band dieses Mal für dich besser zu verstehen ist...

Marion: Ich sehe mit Freuden, daß der Aufnahmepegel sehr gut reagiert. (Bei der letzten Sitzung war das Aufnahmeband von einer sehr schlechten Qualität) Für die Hilfe beim Schreiben möchte ich mich bei euch bedanken, denn es war stellenweise sehr schwierig die Worte richtig zu verstehen.

JOSUA: Ja, nun, das ist klar. Wir möchten ja auch nicht, daß die Worte von uns verfälscht ankommen.

Rolf: Du sprachst zu Beginn der Sitzung davon, daß du noch etwas für Betty hast. Ich hoffe, daß ich jetzt nicht irgendeinem vorgreife.

JOSUA: Die Überraschung, nicht? Möchtest du sie heute Abend wissen?

Betty: Gerne.

JOSUA: Deine Tätigkeit werden wir ab dem nächsten Mal wieder in Anspruch nehmen. Du wirst mit einem neuen Geistwesen zusammenarbeiten und zwar mit einem weiblichen Lichtboten. Wärst du damit einverstanden?

Betty: Hat sie sich schon einmal bei mir bemerkbar gemacht?

JOSUA: Sie hat schon leicht "angeklopft".

Betty: Dieses habe ich schon hin und wieder gespürt.

JOSUA: Wenn du deine Bereitschaft signalisierst, wird sie sich zu erkennen geben und sich das nächste Mal melden. Sie wird dann auch ihren Namen sagen. Sie möchte nicht, daß ich dieses jetzt tue. Sie möchte dieses langsam mit dir aufbauen.

Betty: Das ist schön.

JOSUA: Da beginnt dann das Chakrathema wieder neu. So, damit wünsche ich euch allen eine gesegnete Zeit. Wir freuen uns auf unser nächstes Zusammensein und hoffen, daß auch dieses wieder so produktiv und positiv verlaufen wird. Wir möchten uns noch einmal bei euch für die positive Zusammenarbeit bedanken, die ihr seit der Existenz dieses neuen Kreises habt und mit der ihr dazu beigetragen habt, daß wir innerhalb unseren geistigen Sphären unsere Entwicklung vorantreiben konnten.

GOTT ZUM GRUSS. BITTE DIE MUSIK.

Wir bedankten uns bei JOSUA und allen bekannten und unbekannten Helfern und Beratern für diesen wunderschönen Abend und wünschten auch ihnen eine schöne und gesegnete Zeit.

zurück