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Der Kontakt zum Positiven Geistigen Reich wurde durch das Medium Jürgen hergestellt. Es meldete sich JOSUA. Die Durchgaben erfolgten mündlich. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS und sein Frieden sei mit euch. Es erfolgte die Begrüßung vom Kreis. JOSUA: Guten Abend alle miteinander. Wie geht es euch? Betty: Mir geht es gut. Birgit: Mir geht es auch etwas besser. JOSUA: Ja, zu dir kommen wir gleich, das werden wir noch ein bißchen festigen, nicht? Dieses soll ja auch Bestand haben. Rolf: War das eine rhetorische Frage oder wolltest du wirklich wissen, wie es uns geht? JOSUA: Das nennt man auch eine rhetorische Frage, man soll ja auch irgendwo einen Anfang machen, nicht? Da ihr ja alle stumm seid, muß ich ja irgend etwas von mir geben. (CABUCLO hatte vor Beginn des mündlichen Teiles eine Reinigung durchgeführt, die noch in allen etwas nachgeklungen hat.) Rolf: Wir sind nicht stumm, sondern es hat nur etwas geschlaucht. Betty: Wie geht es dir, JOSUA? JOSUA: Nun, mir geht es sehr gut. Betty: Das ist schön. Rolf: Gibt es hierfür einen besonderen Grund? JOSUA: Nun, ich habe viele Dinge erledigen können, die ich erledigen wollte. Es sind wieder einige Erkenntnisse über mich gekommen, die meine Weiterbildung, mein Streben im positiven Geistigen Reich sehr dienlich sind. Sagen wir es so, ich habe mir wieder eine Inkarnation ersparen können. Das läßt einen schon heiter werden, nicht wahr? Marion: Das ist sehr schön. JOSUA: Spricht da irgendwo der Neid? Marion: Nein, nein. Eigentlich eher die Erleichterung darüber, daß du uns noch ein bißchen erhalten bleibst. JOSUA: Nun, erhalten bleiben würde ich euch stets. Die Frage ist nur in welcher Form. Marion: In der jetzigen Form ist es schon besser. JOSUA: Ich denke auch, denn die Aufgabe ist ja noch nicht erfüllt. Marion: Wobei sich hier die Frage stellen könnte, welche Aufgabe es ist? JOSUA: Die des spirituellen Kreises "Sternenlicht". Marion: Es ist gut, daß wir im Moment weniger wissen, als du uns vielleicht schon voraus bist. JOSUA: Dieses kannst du auch bitte relativ sehen. Manchmal ist es gar nicht gut, daß man schon Dinge sieht, die kommen, und man sie nicht abwenden darf, oder ein Wort darüber verlieren. Marion: Das stelle ich mir schon schwierig vor. Ich habe mir neulich einen Film (KUNDUN) über das Leben des Dalai Lama angeschaut und hätte hierzu einige Fragen: Die Mönche ziehen durch das Leben und suchen nach der Wiedergeburt des Dalai Lamas. Sie finden dann ein Kind, von dem sie glauben, daß es sich hier um die Inkarnation des Dalai Lama handelt. In diesem Film war es so, daß dieses besagte Kind Dinge preis gab, über die es keine Kenntnisse haben konnte. Es wählte z.B. von drei verschiedenen Schalen, die Schale aus, die dem letzten Dalai Lama gehört hat. Ebenso die richtige Brille, die richtige Glocke und den passenden Stock. Es hatte die Dinge noch nie zuvor gesehen, und es konnte zwischen drei verschieden Schalen, Brillen usw. auswählen. Jedes Mal nahm es die richtigen Gegenstände. Hierzu nun meine Frage: Ist es wirklich so, daß es sich hierbei um die Seele des letzten Dalai Lama handelt? JOSUA: Es ist eine ganz einfache Situation: Die Seele des Dalai Lama ist in dem Moment nicht in dem Kind, sondern mit dem Kind. Das heißt, die Seele des Kindes hat nichts mit der Seele des Dalai Lama zu tun. Es gehört wohl mit in die Kaste, in die Sphäre, das ist eine hohe Sphäre, aber der verstorbene Dalai Lama bleibt als Seele auch erst drüben und begleitet den neuen Dalai Lama, den man ja gefunden hat, eine Zeitlang. Die Seelen wissen, wer diesen Glauben, das Wissen und die Ausgeglichenheit hat. Der verstorbene Dalai Lama wird dann diese Seele an die Aufgabe heranführen. Er wird auch das Kind auf die Dinge hinweisen, die es nennen muß, um den Weg zu gehen. Marion: Ist dieses mit der Seele vorher schon abgesprochen worden? JOSUA: Ja, denn siehe es so: Der Dalai Lama ist nicht eine Seele, sondern viele Seelen. Sie kommen aus einer bestimmten Sphäre und inkarnieren wieder, um das Volk in ihrer Weisheit und im Glauben zu führen. Marion: Man spürte auch speziell bei diesem Film, daß das Kind so manches Mal lieber spielen wollte als die Verantwortung zu übernehmen, oder als inkarnierter Dalai Lama behandelt zu werden. Bei mir tauchte dann die Frage auf, ob es sich hierbei wirklich um die Wiedergeburt des Dalai Lama handelt, oder ob es nur die Verbindung war? JOSUA: Nur die Verbindung. Sie wird auch nach dem Kinderstadium nicht mehr vorhanden sein, sondern der neue Dalai Lama wird dann nach seinem Prinzip oder nach denselben Prinzipien weiter regieren. Dieses Kind ist natürlich nicht davon begeistert, der neue Dalai Lama zu sein, denn es kennt den Weg, der vor ihm liegt. Das Kind-Sein endet in dem Moment. Es wird isoliert und jedes Kind, jedes normal gesunde Kind wird natürlich versuchen, diesen Weg nicht zu leben, deswegen ist die Seele des gegangenen Dalai Lama anwesend, um hier etwas nachzuhelfen. Das Kind konnte es also nicht verhindern, obwohl es dieses wollte. Im Film wird dieses natürlich etwas spektakulärer aufgebaut, als es in Wirklichkeit ist. Aber in der Handlung ist dieses, wie gesagt, korrekt. Dirk: Gehören die Dalai Lama im geistigen Reich zur sogenannten "weißen Bruderschaft"? Sind sie ein Teil davon? JOSUA: Sie sind positiv, ja. Dirk: Hast du direkt mit ihnen Kontakt, denn du weißt ja doch einiges darüber. JOSUA: Selbstverständlich haben wir mit ihnen Kontakt. Ich habe mit ihnen Kontakt, weil wir uns in der Nähe ihrer Sphäre befinden. Sie sind innerhalb dieser Sphäre eine Kaste für sich, obwohl sie sich zum Ziel gesetzt haben, dieses Volk zu führen. Und wie man sieht, sind sie auf geistiger Ebene erfolgreicher als die westliche Welt. Marion: Liegt der Grund dafür, daß eure Sphären relativ dicht nebeneinander liegen, darin, daß die Glaubensrichtungen ähnlich sind? JOSUA: Jede Glaubensrichtung beinhaltet eigentlich das gleiche Ziel. Alles andere ist eine Auslegungssache. Du wirst in allen Religionen das Weiterleben nach dem Tode und das Eingehen in die Unendlichkeit wiederfinden. Sei es nun ob du es Manitu, Nirwana oder sonst wie nennst; auch der mohammedanische Glaube ist nichts anderes. Bedingt aber durch den menschlichen Egoismus, glaubt jeder, daß die für ihn bestimmte Kaste wichtig ist. Ich sprach schon einmal über das Thema "Glauben", es war bei der vorletzten Zusammenkunft, hierbei machen Seelen keinen Unterschied, so wie ihr Menschen. Es gibt bei uns (nur) EINS. Dirk: Du sprachst in der Sitzung auch davon, daß du auf Englisch kommunizieren würdest, wenn du dich in England durch ein Medium melden würdest. JOSUA: Ja. Dirk: Birgit z.B. würde dich an deiner Art erkennen können. Du hast dieses so begründet, daß du dem Medium in Bildern die Gedanken übermitteln würdest. Wie erklärt sich aber, daß Medien z.B. in der Lage sind, in einer alten ägyptischen Sprache zu sprechen, die sie in ihrem jetzigen Leben überhaupt nicht beherrschen? JOSUA: Dieses ist mit abhängig vom Gehirn des Mediums, weil dieses Sprachzentrum für so etwas benutzt werden kann und wie gut das Medium bildlich, wie soll ich es sagen, Hyroglyphen umsetzen kann. Dirk: Muß dieses Medium dann z.B. vor zig Inkarnationen dort gelebt haben? JOSUA: Nein, nicht unbedingt. Dieses ist nicht unbedingt erforderlich. Dirk: Das heißt also, wenn das Gehirn des Mediums diese altägyptische Sprache zuläßt, dann könnte sich ein solches Geistwesen mit der Übermittlung von solchen Bildern melden? JOSUA: Das ist richtig und dann kommt es weiterhin darauf an, wie stark das Geistwesen ist, und wie sehr es die Kraft darauf legt, in dieser Sprache zu sprechen. Stelle dir bitte einmal die Japaner vor, die die deutsche oder tschechische Sprache überhaupt nicht artikulieren können. Hier wäre jede Mühe des Geistwesens sinnlos, weil die menschliche Kommunikation zwischen Aussprache und Sprachzentrum des Gehirns versagen würde. Es müßte lange trainiert werden. Die Art, worauf du hinaus willst, die der direkten Besessenheit, ist schon sehr, sehr selten. Dirk: Wie meinst du das, mit der direkten Besessenheit? JOSUA: Die Besessenheit in der Form, daß sich die Charaktereigenschaften wandeln, sich ganz und gar dem des Geistwesens unterordnet. Dirk: Das Medium wird so wie das Geistwesen. JOSUA: Dieses ist nicht gut für ein Medium. Ein positives Geistwesen wird diese Dinge nicht tun, weil das Medium dadurch geschädigt werden kann. Es verliert ein Teil der seelischen Eigenschaften. Dieses hält natürlich gewisse Geistwesen nicht davon ab, sich zu profilieren. Dirk: Aus diesem Zusammenhang ist dieses auch aufgetaucht. Dieses Medium spricht jetzt eine Sprache, welches es nie und nimmer beherrscht hat. Es gilt somit als Beweis, daß es doch ein geistiges Reich gibt. JOSUA: Ich weiß, in England. Dirk: Ich meinte in Amerika. JOSUA: In London ist auch ein Medium gewesen, welches eine ägyptische Seele durchgelassen hat, die dann ägyptisch kommuniziert hat. Dieses halten wir nicht für so gut, dieses ist nichts anderes als Sensationshascherei. Es beweist nichts, deswegen hat sich der Spiritualismus oder der Glaube an ein Weiterleben nach den Tode in keinster Weise gefestigt. Dirk: Im ersten Moment stellen sich doch auch Skeptiker die Frage, wie so etwas möglich ist. Sie werden dadurch erst einmal wachgerüttelt. JOSUA: Sagen wir es so, sie fangen dann an und suchen Begründungen, die auf einer natürlichen Basis liegen und nicht im Spirituellen. Sie werden Erklärungen finden, die dann genauso spektakulär sind. Marion: Spielt hier der Ego des Mediums auch eine Rolle? JOSUA: Nein, nicht des Mediums. Es ist eigentlich ein Medium, welches für positive Zwecke sehr gut eingesetzt werden kann, wo dann aber die Geistwesen versuchen, durch eine spektakuläre Art und Weise das Jenseits zu beweisen. Nur es ist noch nie durch ein Knalleffekt geschehen, daß etwas manifestiert wurde. Selbst JESUS hat dieses nicht geschafft und das war ein anderes Kaliber. Es wäre auch für mich möglich, durch ein englisches Medium deutsche Worte zu sagen. Dieses würde aber sehr viel Kraft für mich und zum anderen für das Medium bedeuten. Auch CABUCLO versucht manchmal noch indianische Worte mit hinein zu bringen, die dann schwer verständlich sind. Sein Hauptaugenmerk liegt natürlich nicht in der klaren Aussprache seiner Muttersprache, welche er jetzt so und so nicht mehr benötigt. Dirk: Kannst du hierzu noch einmal wiederholen, was er bezüglich der Fremdschwingungen gemeint hat? JOSUA: Ich möchte dazu bitte später kommen. Dieses betrifft die allgemeine Situation hier im Kreis. Es wurden einige Leserfragen beantwortet die im internen Protokoll verbleiben JOSUA: Ihr könnt ruhig mit dem Thema, welches ihr habt, fortfahren. Ich denke, ich werdet bestimmt noch Fragen haben, oder? Dirk: Wir sprachen über die Aufgabe des spirituellen Kreises, die natürlich noch nicht abgeschlossen ist. Ich möchte dazu noch einmal das Beispiel des Dalai Lama benutzen. Dieser wird irgendwann gefunden und im Laufe der Zeit in seine Rolle versetzt, um sein Volk in Tibet zu führen. Steht die Aufgabe dieses Kreises auch fest, ist es ein Weiterreichen von Oben, von euch an uns, und wir geben dieses auch wiederum weiter, oder ist es irgendwo etwas, was wir selbst festlegen? Dieses ist eine Sache, die mich sehr beschäftigt. Ist es vielleicht so, daß wir uns vor langer, langer Zeit getroffen haben und uns dabei vorgenommen haben, daß wir uns alle hier treffen und dann einen Kreis gründen werden? JOSUA: Beides ist richtig. Nichts kann funktionieren, wenn beide Seiten nicht damit einverstanden sind, d.h. es ist wirklich eine Absprache zwischen euch und uns gewesen, hier auf Erden zu diesem Zeitpunkt einen spirituellen Kreis zu bilden, der eine Aufgabe übernehmen soll. Es ist keine Anweisung und kein Befehl von Oben, wie du sagst, sondern eine Abmachung, ein Plan, den wir gemeinsam durchspielt und durchdacht haben und zum jetzigen Zeitpunkt versuchen zu realisieren. Uns war damals bei der Absprache schon klar, daß wir diese Dinge natürlich nicht so leicht durchführen können, wie es von der geistiger Seite her gedacht war, sondern daß, bedingt durch die Öffnung beider Dimensionen, Schwierigkeiten auftreten. Die Kommunikation oder die Durchgaben können immer nur so gut sein, wie der Empfänger darauf eingestellt ist. Das Ziel dieses spirituellen Kreises, welches wir uns gemeinsam vorgestellt haben, nun, bis dorthin wird es noch ein Weilchen dauern. Es muß sich erst in euch manifestieren. Die Erkenntnis, was ihr auf Erden wollt, die Erkenntnis und das Wissen, welches ihr von drüben mitgenommen habt, diesen Kreis betreffend. Dieses jetzt grob zu umreißen ist einfach: Gut, ihr wollt den Menschen die Worte bringen, die Gedanken und das Gefühl des Positiven Geistigen Reiches. Dieses ist eine wichtige Sache, aber das ist es nicht allein. Das versuchen alle spirituellen Kreise, zumindestens die Positiven. Das muß ich dabei erwähnen, weil es auch andere (Kreise) gibt, die sich gerne profilieren oder auch der anderen Seite angehören. Wir sprechen aber bitte immer grundsätzlich von dem Positiven Geistigen Reich. Und hier wird sich in euch die Erkenntnis und das Wissen, um die spezielle Aufgabe dieses Kreises "Sternenlicht" noch (heraus) kristallisieren und offenbaren in dem Moment, wo dieser Kreis die Einheit bildet, die er sein muß, um sich der Tragweite der Aufgabe bewußt zu sein. Dirk: Ist dieses ein Prozeß, der sich entwickelt? Bei mir ist es so, daß ich diese konkrete Aufgabe noch nicht weiß, oder ich muß sagen, daß ich von diesem Wissen irgendwo abgeschnitten bin... JOSUA: Nicht nur du. Es ist so beim gesamten (materiellen) Kreis. Es ist so, daß ihr nur wißt, daß ihr an einem Kreis teilnehmen möchtet, daß ihr die Worte erfahren wollt, daß die Hilfe, die aus dem Geistigen kommt, wichtig ist, und daß ihr sie anerkennt. Diese Anerkennung muß nicht nur oberflächlich sein, sondern sehr tief. Denn nur wenn man sie tief empfindet, kann man die Aufgaben erfüllen. Aufgaben, die man nicht materiell beweisen kann, nicht darstellen kann. Aufgaben, die nicht nur in ihrer Bearbeitung im Positiven verlaufen, sondern auch Rückschläge erleiden. Je weiter ihr in dieser Festigung kommt, um so beliebter seid ihr als Angriffsziel. Um dieses Angriffsziel zu schützen, bedarf es einer großen Festigkeit. Seht es einmal so, wir können eigentlich erst ab dem heutigen Tage damit beginnen, diesen Kreis zu stabilisieren, zu festigen. Wobei es bei dieser Festigung immer wieder auf und nieder geht. Ihr werdet aber mit der Zeit erkennen, wie ihr besser mit Situationen umgehen könnt, die die Stabilität des Kreises gefährden. Euer Erkennen füreinander und untereinander wird sensibler werden. Wenn diese Dinge auf einer Höhe sind, werden wir beginnen, die Aufgabe einzukreisen und heraus zu kristallisieren. Wie gut dann die Aufgaben gelöst werden, hängt wiederum von uns Geistwesen und von euch als materiellem Kreis ab, inwieweit hier Festigkeit vorhanden ist. Dieses macht sich meistens erst bemerkbar, wenn der Alltag einkehrt. Um es mit euren Worten zu sagen: Sobald die Verliebtheit in Liebe übergeht. Rolf: Wenn ich dich richtig verstanden habe, ist es so, daß wir auf geistige Seite während eines Zusammenseins beschlossen haben, so etwas hier auf Erden in die Wege zu leiten. JOSUA: Ja. Wir sind eine Kaste wie die Dalai Lama. Eine Kaste im christlich, spirituellem Glauben. Unser Anführer ist CHRISTUS, der für uns das Geistwesen ist, welches für unsere Sphärenbereiche zuständig ist. Rolf: Dieses kann ich soweit nachvollziehen, aber dieses setzt doch nach meinem bisherigem Verständnis voraus, daß wir uns alle einmal in einer Sphäre befunden haben müssen. JOSUA: Ja, selbstverständlich. Wobei der eine höher und der andere vielleicht ein oder zwei Sphären tiefer war. Du darfst nicht vergessen, die Möglichkeit von Oben nach Unten zu kommen, ist gegeben. Rolf: Aber nur in diese Richtung. In umgekehrter Weise funktioniert es doch nicht? JOSUA: Nein, das ist nicht möglich. Rolf: Das heißt, ihr seid also zu uns herunter gekommen oder... JOSUA: Möchtest du jetzt eine Sphäre wissen? Rolf: Nein, dieses könnte man vielleicht vermuten, aber dieses ist mir eigentlich nicht wichtig. Im Moment habe ich eher den Gedankengang, daß wir alle aus einer Sphäre kommen müßten. JOSUA: Ja, es ist ein logisches Denken. Es ist aber nicht so, weil - wir wollen ehrlich sein - die geistige Ebene, also die spirituelle Ebene, doch etwas mehr die Ebene ist, die euch das Wissen bringt. Somit ist es natürlich klar, daß diese ein oder zwei Sphären höher war, als die Sphäre die zur Inkarnation anstand, d.h. ihr. Wir inkarnieren nicht mehr. Rolf: Das ist auch soweit klar. Ins Praktische umgesetzt würde das heißen, daß ihr euch zwei Sphären nach Unten begeben... JOSUA: Ja. Rolf: ...und dann uns als Seelen aufgesucht habt. JOSUA: Nach suchenden Seelen haben wir auch gesucht, ja. Die nach der Vollendung Suchenden. Ihr wolltet euch nicht damit abfinden, daß das dort, wo ihr wart, schon alles ist. Und so sind wir gekommen, haben uns mit euch angefreundet und sind gute Freunde geworden, oder? (Dem konnten wir nur aus ganzer Seele zustimmen.) Marion: Jetzt bin ich persönlich total durcheinander. Wie habe ich es dann zu verstehen, daß du der Bruder von Jürgen gewesen bist? JOSUA: Das ist irdisch gewesen. Das Irdische hat nichts mit dem Spirituellen zu tun. Meine Entwicklung nach meinem irdischen Ableben war eine andere als die von Jürgen. Bitte bedenkt, daß die Ausdrucksweise, wir waren Brüder oder ihr wart Geschwister usw., auf der materiellen Ebene eine andere Bedeutung hat. Bei uns im Geistigen Reich sind wir alle Brüder, denn wir sind alle aus dem Einen und trotzdem individuell. Wenn man hier sagt, wir sind Brüder, wird eine tiefere Beziehung verkörpert. Rolf: Oder auch nicht. JOSUA: Ihr glaubt, daß diese Beziehung in dem Moment egoistisch (gemeint ist): "Er ist mein Bruder"! Man brüstet sich manchmal gern mit Beziehungen. Vor allen wenn der andere anders als man selbst ist. Wobei die Geschwisterliebe, die du jetzt meinst, Rolf, eine ganz andere ist. Diese ist eine rein weltliche Sache. Ihr seid zwar vom Körper her Geschwister, aber nicht von der Seele. Das sind Unterschiede. Eine seelische Bruderschaft ist eine ganz andere. Rolf: Dieses ist schon richtig. Du sprachst eben davon, daß die Bruderschaft von dir und Jürgen aus einem vergangenen irdischen Leben existiert. Also ist diese Bruderschaft rein "blutsmäßig" zu sehen. JOSUA: Genau. Rolf: So wie es mit mir und meiner Schwester auch ist. JOSUA: Du verstehst dich mit deiner Schwester seelisch nicht. Ich habe mich mit Jürgen auch seelisch verstanden und den Kontakt auch nach der Rückkehr ins Geistige Reich aufrecht erhalten. Rolf: Jetzt verstehe ich dieses. JOSUA: Und hier spielen diese Faktoren eine Rolle. Es können auch zwei Freunde sein, dieses ist genauso tief. So wie ihr beide z.B., d.h. du und Jürgen. Ihr werdet auch im Geistigen Reich den Kontakt halten, obwohl ihr keine "blutsmäßigen" Brüder seid. Birgit: Haben wir denn untereinander auch so eine Verbindung, oder kommen wir alle aus ganz anderen Bereichen? JOSUA: Meinst du mit diesen Bereichen jetzt die Sphären? Birgit: Nein. Hatten wir im Irdischen schon einmal einen Kontakt zusammen oder ist dieses unabhängig voneinander? JOSUA: Das ist ganz unabhängig voneinander. Jeder von euch hatte zu der damaligen Zeit, vor eurer jetzigen Inkarnation, nichts mit dem anderen zu tun. Jeder hatte ein anderes, soziales Umfeld gesucht. Aber seelisch seid ihr sehr lange bekannt, denn ihr seid ja nicht erst seit eurem letzten Dasein eine Gruppe, sondern diese existiert schon seit eurer, wie soll man es sagen, Rückkehr aus dem negativen Bereich. Birgit: Haben wir denn schon in einem anderen Leben versucht, diesen Kreis zu bilden? JOSUA: In dieser Formation nicht. Dieses ist erst entstanden, nachdem ihr alle drüben wart. Birgit: Also war der Wunsch, diesen Kreis zu bilden, erst mit dieser Inkarnation verknüpft? JOSUA: Dieses ist richtig, denn vorher war dieses auf der materiellen Seite nicht möglich und durchführbar. Die Situation war eine andere. Du darfst nicht vergessen, daß hier erst eine gewisse Evolution stattfinden mußte, damit sich spirituelle Kreise überhaupt entwickeln konnten. Dirk: Du sprachst eben davon, daß JESUS CHRISTUS für uns, ich sage es einmal etwas lapidar, der höchster Chef ist. Wie ist es denn bei dem Dalai Lama? Ist es dort nicht JESUS CHRISTUS? JOSUA: BUDDAH. Jeder hat seinen Führer. Ein Wesen in dem er sich in der Handlungsweise erkennt. Sei es MOHAMMED, sei es JESUS, sei es BUDDHA. Jeder versucht, sich an den Taten der Seele zu messen. Jede dieser Seelen war einmal hier auf Erden und hat seinen Eindruck, seinen Glauben und seinen Weg hinterlassen. (siehe auch Anhang) Marion: Könnte man sagen, daß auch hier Trennungen vorhanden sind. Jeder befindet sich in seinem Glauben. Das Ziel ist sicherlich einzugehen in das Gesamte, aber trotzdem sind diese Trennungen vorhanden, wobei man fragen könnte, warum gibt es diese Trennungen. JOSUA: Dieses hängt mit den Entwicklungen der Seelen zusammen. Jede Seele durchwandert eine gewisse Entwicklung, wobei die fernöstliche, spirituelle Weisheit der unsrigen überlegen und schon weiter fortgeschritten ist. Sie ist auch abhängig von der Wandelbarkeit des Menschen, inwieweit der Mensch in seiner Entwicklung der Seele Spielraum gibt und sich mit den spirituellen Dingen befaßt. Wenn ihr hier einmal z.B. die Anhänger von Mohammed nehmt: Sie haben es grundsätzlich nur mit Macht, mit Drohungen versucht, um ihre Glaubensrichtung zu behalten und ihren Weg zu gehen. Der Mensch hat viel dazu beigetragen, daß die positiven Aspekte dabei in den Hintergrund getreten sind und eigentlich nur die Negativen geblieben sind. Man darf nicht vergessen, daß auch der Glaube und das spirituelle Wissen der Evolution unterworfen ist. Auch hier muß eine Weiterentwicklung stattfinden. Es gibt nun einmal Glaubensarten, dort ist es noch so, wie z.B. bei den Christen vor 2000 Jahren. Marion: Wo liegt der Ursprung der unterschiedlichen Glaubensarten? War es darin begründet, daß jede Seele nach der Abspaltung sich sein eigenes Bild von Gott machen mußte? JOSUA: Er mußte es, soweit sein Verständnis ging, soweit seine Erkenntnis war. Denn die Erkenntnisse sind getrennt gesammelt. Dementsprechend hat er sich sein Bild aufgebaut, und in diesem Bild hat er gelebt. Als man im Geistigen Reich merkte, daß hier die Glaubensrichtungen, die Vorstellungen abwanderten, hat man Vertreter geschickt, die speziell auf jede Gruppe gemünzt waren. Es wäre zu schwierig gewesen, einer große Masse nur einen Führer zu schicken. Es wäre wieder zu Abspaltungen gekommen, weil die Seelen innerhalb der Materie zu weit auseinander waren. Die Charaktere der Seelen sind zu unterschiedlich. Es ist ja nicht so, daß all das, was hier auf Erden wandelt, aus ein und der selben Sphäre kommt. Sie sind unterschiedlich. Es wandeln hier ja viele Sphären und viele Gruppen, so wie ihr eine kleine Gruppe seid, so gibt es auch andere Gruppen, die ihr Ziel in ihrer Glaubensweise suchen, weil sie sie am besten nachvollziehen können. Das heißt aber nicht, daß sie in dem Moment den universellen Gesetzen nicht unterworfen wären. Nur ihre Auslegung ist eine andere, d.h. in dem Moment wo sie den Körper verlassen, werden sie alle vor einem karmischen Rat stehen. Marion: Dieser ist in den verschiedenen Glaubensrichtungen gleich? Es ist überall der karmische Rat? JOSUA: Ja, er wird nur anders genannt. Auch der Eindruck wird für jeden so sein, wie er sich den karmischen Rat vorstellt, damit er nicht erschreckt. Die Vereinigung der ganzen Glaubensgemeinschaften findet doch erst ab der sechsten Sphäre statt. Dort ist es Eins und von dort aus wird entschieden, wo oder welcher Glaubensgruppe geholfen werden könnte. Marion: Sie bleiben dann auch bis zu ihrer Entwicklung in die sechste Sphäre in ihrem Glaubensbereich? JOSUA: Genau. Das heißt aber nicht, daß sie sich deswegen nicht sehen können, denn sie wissen alle um das wirklich Ziel. Nur wird z.B. ein Mohammedaner nicht auf einmal ein Christ werden, weil diese Entwicklung sehr unterschiedlich ist, sondern er wird wieder zurückkehren in den mohammedanischen Glauben. Marion: Wäre es möglich, daß z.B. eine im Geistigen dem mohammedanischen Glauben angehörige Seele in den irdischen christlichen Glauben inkarniert, um zu sehen, ob ihr dieser Glaube mehr zusagt, oder bleiben sie grundsätzlich im mohammedanischen Glauben? JOSUA: Sie bleiben grundsätzlich im mohammedanischen Glauben. Es ist nur so, daß es Christen gibt, die Mohammedaner werden, d.h. daß die Seelen meinen, vielleicht innerhalb dieses Glaubens ihre Perspektive zu finden. Sie wechseln, ich will nicht sagen, die Fronten, dieses hört sich so negativ an. Es ist aber nicht negativ. Sie kehren nur einer Glaubensrichtung den Rücken zu, bei der ihr Verständnis nicht so groß ist. Für sie ist der mohammedanische Glaube... - dieses sind bitte alles nur Beispiele - ...einfacher zu verstehen, so wie ihr euren Glauben und euer spirituelles Wissen für euch erkennen könnt. Marion: Bleiben wir ruhig einmal bei diesen beiden Glaubensbeispielen. Nehmen wir einmal an, eine christliche Seele würde hier auf Erden zum mohammedanischen Glauben übertreten. Sie kommt dann zurück ins geistige Reich. Befindet sie sich dann in dem Bereich des mohammedanischen Glaubens, oder geht sie wieder zurück in den christlichen Bereich? JOSUA: Sie hat sich der mohammedanischen Glaubensversion angeschlossen, ja. Marion: Also geht es dann doch, daß eine Seele in eine andere Glaubensrichtung geht. JOSUA: Ja, selbstverständlich, aber nicht im Geistigen. Marion: Dieses geht dann nur durch eine Inkarnation. JOSUA: Ja, dieses sind dann Erfahrungswerte, die die Seelen machen. Ich möchte hier jetzt eine Klassifizierung des Glaubens vermeiden. Ich möchte jetzt nicht sagen, daß der christliche Glaube gegenüber dem mohammedanischem Glauben höher steht. Es ist nur eine andere (Richtung), und für viele von euch eine nicht verständliche Glaubensrichtung. Für viele ist sie aber einfach. Wenn du jetzt die fernöstliche Glaubensrichtung nimmst, Buddha mit dem Nirwana und ihren vielen Gottheiten, so ist es wiederum für diese Menschen einfach, diese Glaubensrichtung zu verstehen, und in ihr zu leben. Die Seelen sind in der Lage, diese Dinge weitaus besser zu erkennen, obwohl auch sie noch viele Hilfsmittel benutzen, um manche Dinge für sich besser einordnen zu können. Birgit: Wie sieht es bei der Sekte Scientology aus? Ist dieses dann auch eine Kaste? JOSUA: Eine Sekte würde ich nicht als Kaste bezeichnen, weil sie im Prinzip doch den christlichen Glauben huldigt und ihm unterworfen ist. Hier hat sich eine Gruppe, so wie ein spiritueller Kreis, gebildet, wobei der Faktor "Wille" des Kreises sehr stark ist. Dieser ist bei dieser angesprochenen Sekte sehr auf das Materielle bezogen. Und das Materielle, banal ausgedrückt, zieht hier mehr als das Spirituelle. Sie haben dort auch weitaus mehr Erfolg. Birgit: Dann würden sich die Anhänger dieser Glaubensgruppe im Geistigen Bereich auch in einem Bereich "sammeln"? JOSUA: Sie würden sich sammeln, ja. Dirk: Ab der sechsten Sphäre ist es so, daß die verschiedenen Glaubensrichtungen in eine übergehen. Wie würdest Du diesen Glauben, diese Religion bezeichnen? JOSUA: Gesamt, Eins. Dort gibt es keine Religion. Da gibt es nur die Erkenntnis, das Verstehen, die Wissensgleichheit. Du kannst dieses nicht als Religion bezeichnen, denn ab dieser Sphäre endet der Glaube. Dirk: Mit Religion meinte ich Begriffe wie Gewohnheiten, wie man lebt, wie man ist, und daß dieses sich dann wandeln. JOSUA: Man denkt im Kollektiv. Es gibt das Individuum nicht mehr so ausgeprägt, aber auch noch nicht vollendet. Es beginnt in dem Moment sich immer mehr zu kollektivieren, zu vereinigen. Wobei dann in den nächsten Sphären dieses immer intensiver wird, bis zur Auflösung der Seele. Birgit: Ist Religion dann wie eine Art Sprungbrett zum Kollektiv? JOSUA: Ja, genau. Bitte, das ist ein sehr guter Ausdruck. Es ist ein Sprungbrett. Kannst du dir die Vollendung des Kollektives vorstellen? Könntest du damit etwas anfangen, was es bedeutet? Birgit: Ich könnte es erahnen... JOSUA: Du kannst es nicht deuten. Du kannst es auch nicht im geringsten erahnen, was es wirklich ist: Es ist das Gesamte und selbst das ist vereinfacht ausgedrückt. Da reicht nicht mehr das aus, was du siehst oder fühlst, weil selbst das Gefühl des Fühlens für dich nicht mehr da ist. Du fühlst als etwas Gesamtes. Ich kann es euch nicht beschreiben. Auch ich kenne dieses noch nicht. Wenn ihr nichts anderes hättet, wie wolltet ihr den Weg dahin finden? Es müssen doch die Wege, dem Verständnis des menschlichen Gehirns und dem Verständnis der Seele, die ja von diesen Dingen nichts mehr weiß, angepaßt werden. Das Verständnis muß langsam wachsen. Wobei das langsame Wachsen wiederum ein relativer Begriff ist. Die eine Gruppe wächst schneller innerhalb ihres Glaubens als die andere. Bedingt dadurch entstehen dann diese groben Schwankungen. Die Evolutionsereignisse, so will ich es einmal sagen, spielen auch eine Rolle. Wie entwickelt sich der Mensch, die Seele und wie entwickelt sie sich in dem Bereich. Was ist, wenn ich dem Menschen materiellen Reichtum gebe? Wie geht er dann mit dem spirituellen Denken um? Wie ist der Mensch in der materiellen Armut? Schaue dich auf diesem Planeten um, und du wirst eine Antwort finden. Jeder entwickelt sich nach seinem Erkenntnisstand, ohne dieses jetzt bitte zu klassifizieren. Birgit: Alle Erfahrungen gehören auch dazu. JOSUA: Nicht alle, aber viele. Man muß nicht jede Erfahrung gemacht haben, um sich spirituell zu vereinen. Manchmal reicht nur die richtige Erfahrung, um den Weg einzuschlagen. Wenn du eine gerade Straße hast, ist es nicht nötig, daß du jetzt jede Seitenstraße kennenlernst. Es ist wichtig, daß du viele Abzweigungen kennst, aber man muß nicht alle durchleben. Die Seele kann dieses ja auch differenzieren und mit Hilfe des karmischen Rates wird hier ein sozialer Weg vorgegeben. Es gibt wohl Situationen, Eigenschaften oder eine soziale Umgebung, die die Seele durchwandern muß, um die Erkenntnis des kollektiven Wissens zu erhalten und auch zu verstehen. Wobei die eine Seele länger dazu braucht und die andere weniger. Es hat nichts mit dem Gedächtnis zu tun, daß ich gewisse Aufgaben erlernen und behalten muß, sondern was gelernt werden muß, ist eigentlich das Gefühl. Ein Gefühl, wofür das Wort "Liebe" noch zu banal ist. Ich denke, besser kann ich es euch nicht erklären, weil es eine Empfindung ist. Es ist kein Wort. Eine Empfindung, die man mit Worten nicht ausdrücken kann, so ist es richtig gesagt. Ihr seht, es ist ein interessantes, wenn auch gleichzeitig ein etwas schwieriges Thema: Die Zusammenhänge der ganzen Glaubensarten der materiellen Seite verständlich für sich einordnen zu können, und wie dieses im Spirituellen abläuft. Oftmals ist es so, daß die Unterschiede zwischen dem spirituellen und dem materiellem Wissen gar nicht soweit auseinander liegen. Man läuft nur sehr oft nebeneinander her, ohne im passenden Moment zusammenzukommen. Ich möchte das Thema, soweit wir es heute Abend besprochen haben, so stehen lassen. Denkt noch einmal darüber nach, und es werden sich Fragen ergeben. Das nächste Mal können wir gerne ein Frage- und Antwortspiel daraus machen. Ich stehe hier jederzeit zur Verfügung. Was ich noch an diesem Abend ansprechen möchte, ist dieser eine, spezielle Kreis hier, welcher sich neu gebildet hat und eigentlich am Anfang steht, eine Einheit zu werden. Eine Einheit kann man nicht bilden indem man einfach mit dem Finger schnippt, sondern diese Einheit muß ineinander finden. Es wäre jetzt einfach zu sagen, daß man Menschen nimmt, die sich untereinander in jeder Situation ergänzen. Dann gibt es nie Probleme, nur das ist nicht der Weg, der zum Ziel führt. Das heißt, es werden Anforderungen an den materiellen Kreis gestellt, die er zu bewältigen hat, um die Aufgaben oder das Zusammensein mit der spirituellen Seite in Harmonie erleben zu können. Wir hatten oft genug darüber gesprochen, daß diese Art der Kommunikation zwischen unserer und eurer Welt nicht überall Anklang findet. Es gibt auch Bereiche, die diese Art der Kommunikation ablehnen. Die sagen, daß sie dieses nicht wollen, die sagen, daß jede Seele, die wir zurückgewinnen können, ein Reichtum für uns ist. Wir Geistwesen nennen dieses banalerweise negativ und positiv. Wir sind das Positive Geistige Reich und ihr seid Mitglieder, Seelen aus eurem Bereich. Das heißt aber nicht, daß das negative Reich euch jetzt absolut in Ruhe läßt. Ganz im Gegenteil: Sie wären eigentlich sehr stolz auf sich, wenn sie euch wieder dorthin zurückbekommen könnten, wo ihr einmal hergekommen seid. Man kann dieses auch ganz frech benennen und sagen, alte Liebe rostet nicht. Denn jede Seele, die aus dem Negativen heraus schreitet, ist ein Verlust für die andere Seite. Was will ich euch damit sagen? Wenn ihr untereinander Diskrepanzen habt, Meinungsverschiedenheiten oder Toleranzgrenzen erreicht, wird es schwierig. Es ist wichtig, daß ihr lernt mit euch umzugehen, mit den Stärken und den Schwächen. Die Schwächen zu tolerieren und versuchen zu verstehen. Die Stärken des anderen zu ergründen, und sie in euch aufzunehmen. Eine Zurechtweisung unter euch ist nicht nur fehl am Platz, sondern negativ. Die Dinge, die ihr gemeinsam erforschen wollt, müssen auch gemeinsam ergründet werden. Der Kontakt zum Positiven Geistigen Reich findet auf einer sehr sensiblen Ebene statt. Sensibel nicht nur für die Geistwesen, d.h. für uns, sondern auch sensibel für euch. Auch gefährlicher, denn ihr seid weitaus leichter die Beute negativer Angriffe als wir. Wir können die Tür schließen. Ihr müßt es lernen, diese zu schließen. Wir können euch Schutz nach außen geben und viele negativen Einflüsse fernhalten. Aber die negativen Dinge, die aus euch kommen, die müßt ihr mit euch verarbeiten. In diesem Kreis befinden sich Seelen, die sich sehr ähnlich sind. Diese Ähnlichkeit führt dazu, daß negative Schwingungen aufgebaut werden können, das ähnliche Seelen mit der Art, die sie an sich haben, bis zu einem gewissen Grad klar kommen, aber dann negativ reagieren. Wenn ihr dieses zulaßt, entwickelt sich daraus eine Verletzbarkeit auf beiden Seiten. Dieses kann vermieden werden durch logischen Sachverstand und durch das Vertrauen, daß innerhalb dieses Kreises niemand ist, der den anderem etwas Böses will. Geschieht es aber trotzdem, daß solche Toleranzgrenzen nicht eingehalten werden, dann greift das Negative von Außen zu, und wir können nichts, aber auch wirklich nichts dagegen tun. Denn es ist von euch gefordert. D.h., wenn ihr also wollt, daß negative Kräfte an euch herankommen, dann können wir und auch CABUCLO machen was wir wollen. Wir haben keine Handhabe. CABUCLO sagte es euch heute Abend. Klar und deutlich! Er bittet euch darum, mit diesen Dingen aufzuhören, denn sie sind die Ursache für negative Angriffe auf euch. Situationen, wo ihr nicht zusammen seid, sind nun einmal gegeben. Eure Interessen sind auch teilweise unterschiedlich und euer Empfinden zu den Gebaren des Anderen sicher auch. Es ist aber wichtig, daß diese Situationen gelernt werden. Ich muß gewisse Dinge nicht akzeptieren, aber ich muß sie innerhalb eines Kreises tolerieren können. Ich kann sie auch ansprechen. Aber so, daß ich die andere Seele dabei nicht verletzte. Das ist jetzt das wichtigste Stadium, was erst einmal gelernt werden muß. Miteinander umzugehen, ohne sich zu verletzen. CABUCLO, ihr habt es selbst erlebt, hat heute Abend eine Reinigung bei allen durchgeführt, und dieses sollte euch zu denken geben. Es ist also für diesen spirituellen Kreis wichtig, für die Gemeinschaft, die ihr hier habt und in der ihr lebt, die ihr braucht, die ihr gut findet, miteinander klar zu kommen. Denn wenn ihr - so banal es sich auch anhören mag - hier drinnen die Harmonie habt, so könnt ihr sie auch nach Außen strahlen. Das heißt, eure Familie, eure Umgebung wird mit in einem anderen Licht stehen. Und alles, was in eurem Bann ist, können wir schützen. Kommt aber aus dem Zentrum eine negative Fehde heraus, so wird sie von Außen als Straße benutzt, um in euch hineinzustoßen. CABUCLO war es ein bißchen Leid, immer wieder diese leichtsinnigen Dinge zu korrigieren. Also, Toleranz, Liebe und Verständnis unter euch sechs ist der Maßstab für die Toleranz, die Liebe und dem Verständnis dieses Planeten gegenüber. Schafft die Dinge im kleinen Rahmen, und es wird irgendwann wie eine Explosion über alle kommen. Nur wie soll es die gesamte Menschheit, die gesamte inkarnierte Seelenschaft schaffen, wenn so ein kleiner Kreis es nicht schafft. Ich will euch jetzt damit nicht sagen, daß eure Harmonie nicht gut ist, bitte, ihr dürft hier jetzt keine Extreme sehen und suchen. Wir versuchen nur diese kleinen "Nicklichkeiten" - gut das Wort, nicht wahr? - zu unterbinden. Jede Gefahr ist gebannt, wenn sie früh genug erkannt wird. So, dieses dazu. Schließt euch bitte in die Arme, seid wirklich ein Kreis, und wir werden noch viele herrliche Stunden erleben nicht nur innerhalb des Kreises sondern auch mit dem, was um den Kreis herum ist, mit den Familien usw., usw.. Damit möchte ich mich für den heutigen Abend verabschieden. Wir werden versuchen das Medium leicht auf die Schulter zu klopfen, damit er zurückkommt. Wir wünschen euch noch eine gesegnete Zeit und den Vieren einen schönen Urlaub. Kommt gesund und gestärkt wieder und schließt Birgit bitte in eure Mitte. Über Dirk brauche ich ja nicht reden, der hat ja so ein herrlich dickes Fell und ist so herrlich abgeschirmt. Damit GOTT ZUM GRUSS. Bitte die Musik. Wir sprachen dem geistigen Reich unseren Dank aus und verabschiedeten uns. Nachfolgende Abbildung (anklicken um eine Vergrößerung zu öffnen) zeigt die größten Glaubensgemeinschaften der Seelen. Die Religion ist zunächst unabhängig von der Ebene. Aus dem Geistigen Reich wurden Vertreter für die einzelnen Religionen zur Erde gesandt, um den individuell verschiedenen Seelen- bzw. Glaubensgemeinschaften Wege der Entwicklung gemäß ihrem Verständnis aufzuzeigen. Mit zunehmender Erkenntnis und der Anwendung dieser im Leben, entwickelt sich eine Empfindung, die eine Unterscheidung der Lernwege in Religionen überflüssig macht. Die sechste Sphäre ist über das "Sprungbrett" Religion erreicht. Die weitere Entwicklung ist nun durch eine zunehmende Kollektivierung gekennzeichnet, in der das Individuum zu Gunsten der Gemeinschaft immer mehr in den Hintergrund tritt. Das Sein innerhalb des Kollektives kann nur durch eine Empfindung beschrieben werden, für die das Wort "Liebe" noch zu banal ist. |