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Liebe Leser, wir möchten Ihnen zu diesem Protokoll vorab einige Informationen geben. Aus gegebenen Anlaß liegt die heutige Hauptthematik in der Behandlung zwischenmenschlicher Probleme. Auch Spirituelle Kreise sind nicht gefeit vor dieser Problematik. Im Gegenteil: Die hohe Sensibilität der Kreismitglieder führt sogar dazu, daß auftretende Spannungen besonders stark wahrgenommen werden. Aber jedes Problem ist dazu da, gelöst zu werden. Es geht also heute um typische Beziehungsprobleme, die in dieser oder ähnlichen Form wohl jedem bekannt sind: Die Veränderung einer Beziehung - hin zur Kühle, Oberflächlichkeit, Distanz und den damit verbundenen Verletzungen, wobei alle Beteiligten glauben, nur der jeweils Andere habe sich verändert, man selbst sei ganz der bzw. die "Alte" geblieben. Weit gefehlt! Die nachfolgenden Seiten werden zeigen, wie sich eine solche Problematik entwickelt, wo die Ursachen zu suchen sind, daß stets bei allen Beteiligten eine sich gegenseitige Verstärkung des Distanzierens stattfindet und schließlich wie eine Lösung herbei geführt werden kann. Doch lesen Sie selbst: Mit der Gründung des Kreises im Juli 97 spürten Marion, Betty, Jürgen und Rolf sehr schnell, daß etwas Besonderes sie verbindet. Sie verbrachten viel Zeit auch außerhalb der Sitzungen miteinander und empfanden tiefe Gefühle füreinander. Man wußte, daß keiner den anderen verletzte und konnte blind vertrauen. Es gab kein Mein und Dein. Dann, wie in einer Ehe, fing diese Freundschaft an, sich im Alltag zu bewähren. Probleme, die sich im Laufe der Zeit in den Weg stellten, konnten schnell und gemeinsam gelöst werden. Es wurde erst anders als Marion ins Krankenhaus ging und aus dieser Viererbeziehung herausgerissen wurde. Ihre sonst so empfindsame Seele wurde zurückgedrängt, und der Körper übernahm die Oberhand. Sie war nur mit sich und ihrem körperlichen Zustand beschäftigt und spürte nicht, wie sich alles um sie herum veränderte. Jürgen, ihr Gatte, war nur noch ein Teil von sich selbst, da er Marion in jeder Hinsicht vermißte. Selbst Rolf und Betty waren nicht in der Lage ihn dort herauszuholen. Er fühlte sich verletzt und zog sich immer mehr in sich selbst zurück. Rolf und Betty spürten zwar die Veränderungen, fanden aber keinen Zugang zu den beiden. Dieser Zustand verstärkte sich im Laufe der Wochen, so daß er auch auf die anderen übergriff. Vor ungefähr zwei Wochen konnte der Knoten dann gelöst werden, und Marion und Jürgen erkannten, daß etwas nicht mehr so wie sonst war. Man wollte den Samstagabend dazu benutzen, um all die Dinge, die sich angesammelt hatten, aus dem Weg zu räumen. Die Problematik löste sich langsam auf, und wir konnten wieder die Harmonie und die Liebe, die uns verbindet, spüren. Nachdem wir den Nachmittag dazu genutzt hatten, über all die Dinge zu sprechen, war die Basis wieder gegeben und wir beschlossen, die Geschehnisse mit JOSUA zu besprechen. Der Kontakt zum Positiven Geistigen Reich wurde durch das Medium hergestellt. Es meldete sich JOSUA. Die Durchgaben erfolgten mündlich. JOSUA: Guten Abend alle miteinander. Wir aus dem Geistigen Reich möchten die Problemfälle im Materiellen, der spirituellen Vereinigung begrüßen. Marion: Daraus könnte man natürlich die Frage bilden, ob du begrüßt, daß die Problemfälle vorhanden sind oder daß die Problemfälle sich dem Problem gestellt haben? JOSUA: Das Letztere. Probleme, bei denen wir nicht helfen dürfen und wo es uns große Freude bereitet, wenn sie von alleine ins Positive gewandelt werden. Rolf: Wie wäre eure Reaktion gewesen, wenn sich dieses, rein theoretisch, anders herum entwickelt hätte? JOSUA: Nun, wir hätten uns die ganze Sache weiter angeschaut und vielleicht ab und zu kleine Hinweise gegeben, aber ansonsten abwartend. Rolf: Eine direkte Einmischung von eurer Seite ist in dem Augenblick untersagt, verboten? JOSUA: Beides, ja, weil ihr doch diesen Weg lernen müßt. Wenn wir uns einmischen und hier zu einer Lösung beitragen, dann ist der Prozeß wieder nicht erlernt worden. Birgit: War dieses eine Art Prüfung? War dieses beabsichtigt? JOSUA: Ja. Beabsichtigt? Lasse es mich so sagen: Es ist die normale Entwicklung! - Ich muß meine Grammatik üben, sonst schimpft Marion wieder. Du denkst wohl, ich bekomme dieses nicht mit. Marion: Davon bin ich eigentlich ausgegangen. Ich schimpfe auch nicht mehr soviel. JOSUA: Sie sitzt vor dem Computer und schimpft wie ein Rohrspatz. Marion: Ich erkenne ja immer noch den Sinn deiner Äußerung und das ist das Wichtigste. JOSUA: Ich werde mich trotzdem bemühen, denn wenn wir einmal eine öffentliche Sitzung, haben, muß ich dieses beherrschen. Marion: Das so eine Situation eintreten würde, war uns eigentlich schon klar. Mich hatte nur überrascht, daß sie so schnell eingetreten ist. JOSUA: Die Situation mußte schnell eintreten, weil alles noch frisch in euch war. Wir wollten, und der Sinn lag mit darin, dieses Problem nicht zu einem späteren Zeitpunkt hervorkommen zu lassen, so daß es dann zur Eskalation führt. Dieses sind eigentlich Problemstadien, die ihr am Anfang bei der Konstellation des Kreises schon früher bewältigt habt. Und wie du sicherlich weißt, ist es nichts anderes als eine Wiederholung dessen. Rolf: Du sprachst eben von der natürlichen Entwicklung des Kreises, wenn ich richtig erinnere. Kannst du mir dieses erklären? JOSUA: Natürlich. Die Entwicklung von einem "normal" lebenden Menschen, der wohl die Neigung zu spirituellen Dingen hat, und besonders die Entwicklung in der wirklichen Arbeit mit dem Spirituellen, die konzentrierte Arbeit mit uns Geistwesen im positiven Bereich, lasse es mich so sagen, erfordert diese Dinge. Es gilt eure Feinstofflichkeit, die ihr automatisch durch die Begegnungen mit uns erhaltet, zu stabilisieren. Ihr dürft nicht vergessen, daß viele Sitzungen stattgefunden haben. Zwar nicht immer so wie die von euch geplanten Hauptsitzungen, aber es sind viele "Happenings" durchgeführt worden. Was ihr als locker angesehen habt, ist aber im Prinzip nichts anderes als eine Hauptsitzung. Der Kontakt ist vorhanden, d.h. ihr werdet mit den Schwingungen von uns konfrontiert. Jede Konfrontation mit den positiven geistigen Schwingungen bringt euch der Feinstofflichkeit näher. Man kann dieses auch als Sensibilität bezeichnen. Bedingt dadurch reagiert ihr natürlich auch auf Umwelteinflüsse entsprechend (empfindlich). Es ist wichtig, um einen Kreis länger am Leben zu erhalten, diese negativen Umwelteinflüsse frühzeitig erkennen zu lernen, denn wenn ihr lernt diese zu erkennen, könnt ihr sie beseitigen. Das Handikap, welches hier von unserer Seite bestanden hat, war, daß wir nicht eingreifen durften. Wir sehen die Problematik. Wir sehen die roten Fäden, die zwischen euch entstehen, und wie sie sich mit der Zeit verstärken. Oftmals resultierend aus irgendwelchen Umständen, die in eurem normalen Zusammensein nicht normal sind. Das heißt sobald ihr aus eurem spirituellen Umfeld herausgerissen werdet, seid ihr frei für negative Angriffe. Dieses sind die Dinge, die wir zulassen müssen, die wichtig für euch sind und die ihr erlernen müßt, um mit ihnen umzugehen und sie zu beherrschen. Denn es darf nicht vergessen werden, daß zwischen euch nicht nur die Sprache zur Kommunikation besteht, sondern daß auch die Seelen miteinander kommunizieren. Wenn die Körper hier natürlich konträr laufen, dann kann es schnell geschehen, daß die Seelen nicht auf der gleichen Frequenz laufen, und dieses negative Manko ist zu beseitigen. Aber nur von euch! Wir können dort nicht eingreifen und wenn solche Situation, um auf deine Frage zurückzukommen, nicht von alleine beseitigt werden, ist es wohl möglich, daß wir Hinweise geben, wenn wir sehen, wie wichtig der Bestand des Zirkels ist. Dann kann es auch schon einmal geschehen, daß höhere Geistwesen versuchen, hier helfend einzugreifen. Nur damit ist das Problem nicht gelöst, sondern nur vorübergehend bereinigt. Das heißt, diese Problematik wird wiederkommen, solange und so oft bis sie von euch erledigt ist. Das ist das Spiel zwischen Negativ und Nichtnegativ. Es ist einfach wichtig, um wieder zur absoluten, positiven Reinheit zu kommen, daß man diese Dinge erlernt. Ihr dürft nicht vergessen, je reiner eure Seele wird, um so angreifbarer ist sie. Ihr habt nicht die Möglichkeit, wie wir im Geistigen Reich euch zurückzuziehen, sondern ihr bleibt in dieser Zwischenzone. Dieser Grenzübertritt, der muß von euch alleine bewältigt werden. Dirk: Durch die spirituellen Sitzungen sagtest du, daß wir feinstofflicher werden. Ist es so, daß wir auch wieder an Feinstofflichkeit verlieren, wenn wir uns im Alltagsleben bewegen? JOSUA: Die Feinstofflichkeit, die ihr innerhalb eures spirituellen Lebens, sei es dadurch, daß wir zusammen sind, erhaltet, wird nicht zurückgeführt, nur weil ihr jetzt einen Monat lang ohne uns auskommen müßt, sondern unser Aufgabenbereich ist es, euch dann vor diesen Dingen zu behüten. Ihr behaltet diese Feinstofflichkeit, und ihr werdet merken, nachdem ihr die Probleme selbst erkannt, selbst beseitigt habt, daß ihr erst einmal wieder in Harmonie leben könnt, zusammen sein könnt bis zum nächsten Prüfungstermin. Wir werden bis dahin viel mit euch lernen und darüber sprechen, wobei wir hier wieder das Thema "Spiritueller Kreis" haben. Denn das ist das eigentliche, was ihr bei diesen Zusammenkünften lernt, ihr persönlich: Die Worte, der Erfahrungsaustausch, den wir mit euch machen. Die Worte, die in den Protokollen gelesen werden, haben nicht die Wirkung auf euch, wie auf die Protokolleser. Eure Art der Schulung ist eine andere. Was wir zu euch sagen, dient eigentlich nur zur Unterstützung, die Dinge zu erkennen, den Reifeprozeß zu erkennen, den ihr durchwandert. Wenn ihr ehrlich seid und in euch hineinhört, oder die Worte noch einmal nachlest, so werdet ihr immer wieder darauf stoßen, daß wir meistens vorher schon solche Dinge angesprochen haben. Kreis: Das stimmt. JOSUA: Es ist zu sehen, als wenn wir ein Referat halten, und ihr die Studenten seid, die daraus den Nutzen ziehen sollen. Nur mit dem Unterschied, daß wir euch nicht vor allen Dingen bewahren. Das heißt, ihr müßt auch eure Klausuren bestehen. Wobei der Unterschied in der Zeitdauer liegt. Wir können diese Lernprozesse auch über Generationen hinweg fortführen. Es bringt auch nichts euch zu sagen, daß das, was ihr jetzt hinter euch gebracht habt, nur ein Blatt in dem großen Laubbaum ist. Es würde euch nur ängstigen. Seid dankbar über jeden Schritt, über jedes Blatt, was ihr pflücken könnt. Sollte es dann in einem materiellen Leben noch mehrere Blätter geben, so ist dieses schon sehr hervorragend. Rolf: Gibt es bei diesen bestandenen Prüfungen auch Abstufungen wie in der Schule, oder gibt es hier nur "bestanden" oder "nicht bestanden"? JOSUA: Eine Benotung findet von uns nicht statt, da dieses in einen Leistungsdruck ausarten würde. Wir sind nicht dafür da, um euch unter einen Leistungsdruck zu setzen, sondern all das, was ihr lernen müßt, ist nicht die Mathematik sondern das Leben. Dieses Leben zu erlernen, kann man nicht benoten. Es gibt hier wirklich nur die Möglichkeit des "ich erreiche es, ich habe es verstanden" oder "ich habe es nicht verstanden". Bei uns ist es so, daß es solange wiederholt wird, bis es verstanden ist - und zwar verstanden von Jedem. Dieses ist natürlich weitaus leichter, wenn man einem spirituellen Kreis angehört, als es ohne spirituelles Wissen zu vollenden. Der Vorteil, den ihr mit dem spirituellen Hintergrund habt, ist, daß viele Dinge innerhalb eines materiellen Lebens vorher geklärt, erlebt und erlernt werden können. Ansonsten könnte es mehrere Inkarnationen dauern, bis eine solche Sache abgeschlossen ist. Rolf: Ich würde gerne zu dem Geschehen deine Beurteilung wissen. Ich kam mir so manches Mal sehr hilflos vor und wußte des öfteren nicht, was ich machen sollte. Ich habe versucht eine spirituelle Lösung zu finden, aber die gab es für mich in dem Augenblick nicht. Es war sehr schwierig für mich die Probleme mit dem spirituellen Wissen zu verbinden. JOSUA: Lasse es mich mit folgenden Worten sagen: Das, was du dich fragen solltest, ist nicht, wie du es lösen kannst, sondern was dieses Problem bezwecken will. Welches Lernziel soll hier angestrebt werden? Was sollen wir aus der Situation, die momentan vorhanden ist, die ich nicht einordnen kann, die ich mir nicht erklären kann und wo ich keine Lösung weiß, lernen? Was soll sie für mich bezwecken. Wenn du einmal darüber nachdenkst, wirst du mir Recht geben, daß das Lernziel hier die Geduld war. Der Zusammenhalt einer Freundschaft, denn 6 Freunde sollt ihr sein. Die Geduld zu haben, das Probleme, die da sind, gelöst werden. Wie schwierig dieses ist, nun, du hast es am eigenen Leib erfahren. Du wußtest oft nicht, wie du aus dieser Situation herauskommen solltest. Du wußtest oft nicht, was du machen sollst, um die Situation zu verändern. Dieses konntest du nicht, weil das Ziel die Geduld war. Und die Geduld ist nun einmal ein Faktor, welcher über einen gewissen Zeitraum abläuft. Du hättest jetzt innerhalb dieses Zeitraumes deine Geduld verlieren können und sagen können: "Na gut, dann nicht. Sollen sie machen was sie wollen. Ich ziehe mich zurück. Diese Freundschaft, der spirituelle Kreis, ist erledigt, ich will nichts mehr davon wissen." Dieser Punkt ist bei dir nicht eingetreten, sondern du hast weiter gewartet, bis der Zeitpunkt gekommen war, wo die Probleme klar waren, erkennbar für jeden und wo sie angesprochen und beseitigt werden konnten. Auf der anderen Seite müßt ihr sagen, es waren keine Probleme sondern nichts weiter als Spitzfindigkeiten. Einfach Worte, geäußert von euch und trotzdem treffend innerhalb eurer Seele. Es hat also aufgezeigt, einmal die Geduld zu lernen und zum anderen, euch klar zu machen, wie empfindsam ihr seid. Der Umgang miteinander, das sensible Spüren, wie es dem Anderen geht, wird der nächste Lernprozeß sein. Den Teil der Geduld, und wir hoffen den Umgang mit euch und innerhalb eurer Ausdrucksweise auch, habt ihr gelernt. Was die Geduld anbelangt, so kann ich dir dieses benoten und dir sagen, es ist erledigt. Ihr seid daran nicht zerbrochen. Du kannst jetzt sagen, "nun gut, so tragisch war die Situation nicht..." Rolf: Das werde ich nicht sagen, denn sie war für mein Empfinden schon erheblich. JOSUA: So lasse dich in diesen Dingen gleich in der Hoffnung schwelgen: Es wird härter kommen. Rolf: Das sind "schöne" Aussichten. JOSUA: Du solltest diesen Dingen jetzt nicht negativ gegenüber stehen, sondern sagen "Nun gut, dann lasse sie kommen, auch diese werden wir überstehen". Das ist hier ein Faktor, den nennt man Gottvertrauen. Das Vertrauen zu dir selbst und zu deinen Freunden, daß ihr diese Prüfungen, diese negativen Einflüsse überstehen werdet. Denn bitte vergeßt folgenden Punkt nicht: Ihr seid zwar ein Kreis, bestehend aus sechs Mitgliedern, so wie ihr es gesagt habt, aber ihr seid trotzdem individuelle Seelen. Jeder einzelne. Jeder einzelne denkt, fühlt und handelt anders. Es ist wichtig für die spirituelle Arbeit in der Zukunft, daß diese Seelen harmonieren. Nicht nur dann, wenn alles "Friede, Freude, Eierkuchen" ist, wie ihr so schön sagt, sondern auch, wenn negative Einflüsse über euch kommen. Das ist das Leben, das ist der Prozeß, der zu erlernen ist. Es kommt nicht Schlag auf Schlag. Ihr werdet jetzt erst einmal in Harmonie und in Frieden leben können, um das, was hinter euch liegt, zu verarbeiten, wieder in euch einzugehen und auch Birgit als Seele mit in diese Einheit hineinfließen zu lassen. Auch dies sind Prozesse, die man nicht einfach mit einem Fingerschnippen erledigen kann. Rolf: Ganz im Gegenteil. Ich habe so manches Mal darüber nachgedacht, wenn dieses früher eingetreten wäre, wäre es vielleicht noch schwieriger geworden. JOSUA: Richtig, es ist schon so, daß bei Neueintritten oder Zuführungen von Seelen eine Kompensation stattfinden muß. Denn zwischen euch vieren und auch mit Dirk, war ja soweit alles in Ordnung. Obwohl auch am Anfang Probleme hier vorhanden waren, nicht? Aber wenn ihr euch daran erinnert, dann sind auch diese gelöst worden. Sie waren nicht leichter, aber anders. Sie waren von euch, zu der damaligen Zeit, schneller zu beheben durch das Gefühl der Integrität, weil der spirituellen Kreis ja noch am Anfang stand. Nur eins als Beispiel: Würden wir jetzt noch ein neues Kreismitglied, sagen wir einmal in einem Jahr, aufnehmen, dann glaubt ihr gar nicht, was dieses für Probleme geben würde. Daran sind viele Kreise zerbrochen. Ein Kreis, der gegründet und entstanden ist, kann nur überleben, wenn er in der Formation bleibt. Neuzuführungen zu einem späteren Zeitpunkt erfordern viel seelisches Gleichgefühl, wobei ich hier betone, Gleichgefühl! Es müssen alle auf der gleichen Wellenlänge liegen. Die Probleme, die jetzt entstanden sind, sind Resultate einer Kreisbildung. Für Birgit war es schwer, in eine Situation hineinzukommen, die sie für sich nicht einordnen konnte. Für sie entstand das Problem, ob sie überhaupt gefragt ist, weil sie gar nicht in die Problematik des Stammkreises, welcher schon eine Weile existierte, hineinschauen konnte. Zu Anfang, wenn der Kreis noch nicht so gefestigt ist, kann man dieses alles noch integrieren, mitauffangen. Diese Situation ein Jahr später, hätte zur Eskalation geführt. Birgit: Kann ich dieses jetzt so verstehen, daß ich der Auslöser war? JOSUA: Nein, du warst nicht der Auslöser. Da gibt es keinen Auslöser, sondern du bist nur in die Situation hineingeraten durch deine Noch-Nicht-Integration. Es war für dich unverständlich, was hier stattfand. Denn siehe es einmal so, die fünf waren sich wohl, was die spirituelle Arbeit anbelangt, einig, aber sie waren es gefühlsmäßig noch nicht. Und dort hilft auch keine Verwandtschaft im geistigen Sinne, denn wie ich eben schon erwähnte, ist jede Seele individuell in ihren Stärken, Schwächen, in ihren positiven und negativen Eigenschaften. Rolf: Wir haben uns doch auf eine gewisse Art und Weise ziemlich gequält. Ich habe im Nachhinein erkannt, daß offensichtlich die Sensibilisierung füreinander und untereinander noch wesentlich ausgeprägter sein sollte. JOSUA: Nein. Rolf: Sehe ich dieses falsch? JOSUA: Zu drastisch. Dieses Ausgeprägt-Sein hat man nicht, sondern muß man erlernen. Was ihr hattet, war die Harmonie. In der Harmonie konntet ihr eingehen, in der Harmonie fühltet ihr euch geborgen und wohl. Aber wie ist es in Alltagssituationen? Diese Dinge muß man erlernen, man muß mit ihnen umgehen können. Die Resultate aus den positiven, harmonischen Zusammensein herausnehmen, sie in den Vordergrund stellen und sagen: "Die sind wichtig!" Wie erreiche ich sie? Wo liegen die Faktoren? Wieviel Zeit brauche ich, um diese Aufgabe zu lösen? Wieviel Geduld habe ich, um sie zu vollenden? Die negativen Schwingungen wurden zum Schluß natürlich immer extremer, massiver. Sie versuchen schon, wenn sie merken, das sie einen Ansatz gefunden haben, hier verstärkt einzugreifen. Dieses ist dann nicht nur bezogen auf eure Beziehungen, sondern auch auszudehnen auf die Beziehungen zu uns, um das Spirituelle wieder in Frage zu stellen. Das heißt, euch wieder auf den Grad zurückzubringen, wo ihr wart. Rolf: Dieses Mal waren sie aber noch weit davon entfernt. JOSUA: Das ist richtig und trotzdem sind hier Ansatzpunkte vorhanden gewesen. Glaube es mir: Was ich dir sage, ist so. Es ist dieses Mal sehr gut kompensiert worden. Ihr habt es schnell gelernt. 12 Wochen sind nichts gegen die Ewigkeit. Dirk: Es gab in dem Sinne ja doch einen Auslöser. Nämlich die Ansätze, wo das Negative verstärkt werden konnte. Könnte es nicht auch ein Ziel sein, diese Ansätze versuchen aus der Welt zu schaffen? JOSUA: Aus der Welt schaffen kann man diese Ansätze nicht. Man kann sie nur früh genug bemerken. Der Auslöser war hier der Umstand des Auseinanderreißens, beginnend mit dem Krankenhausaufenthalt von Marion. Hier wurde ein wichtiger Faktor aus diesem Kreis herausgezogen. Ein Faktor, der für euch wichtig ist. Ein Faktor, den ihr auf allen Gebieten vermißt hattet: In ihrer Art, wie sie mit euch umgeht und in ihrer sensiblen Ausstrahlung. All dieses war bei ihr nicht mehr vorhanden, nachdem sie im Krankenhaus war und wiederkam. Denn jeder sagte, es ist nicht die Marion, die wir kennen, nicht? Sie ist anders. Sie war für einen Zeitraum aus dieser spirituellen Gemeinschaft heraus. Sie war ein leichtes Opfer, bedingt durch die Umgebung, bedingt durch die Narkose, bedingt durch den Heilungsprozeß. Das heißt, hier wäre vielleicht eine schnellere Problemlösung eingetreten, wenn das Verständnis da gewesen wäre, daß sie so ist, und woher dieses kommt. Dieses kann man aber nur, wenn man die Situation kennt und weiß, was die Ursache ist. Es dauert länger, wenn man die Ursache dieser Problematik nicht erkennt und nur sagt, "wir wissen nicht, was mit dir ist, du bist anders." Die Seele weiß dieses in dem Moment nicht, denn wenn sie es wüßte, wäre es ja Absicht und absichtlich verletzt ihr euch untereinander bestimmt nicht. Dann hätten wir euch nicht ausgesucht. Hier ist eigentlich die Gemeinschaft gegenüber eines Einzelnen, der in dem Moment zu dem schwächsten Glied geworden ist, gefragt. Dieses zu dem Thema Auflösung des Ansatzes. Man hat nur eine Wandlung gesehen, wo auch eine Wandlung war. Dirk: Man hat sich vielleicht auch mit gewandelt und somit die Sache verstärkt. JOSUA: Man hat eigentlich das Vergangene gesucht und nicht verstanden, warum sich das Vergangene verändert hat, weil ein erkennbarer Grund nicht vorlag. Aber es ist ein Grund und ein Auslöser (vorhanden gewesen): Der Gang in ein Krankenhaus, wo viele Krankheiten, wo viel Not, viele Tränen fließen, wo der Schmerz an der Tagesordnung steht, wo der Körper die ganze seelische Kraft braucht, um wieder zu genesen! Denn, wenn die Seele aufgibt, stirbt der Körper. Das ist so. Das war in ähnlicher Form auch bei Rolf, als er in Kur war, gegeben. Allerdings nicht so kraß, weil der Kreis noch jung und die Harmonie noch sehr intensiv war. Aber hier waren jetzt wieder andere Umstände vorhanden: Es war nicht mehr der Vierer- oder Fünferkreis, sondern es sind neue Personen mit hinzugekommen. Es ist eine neue Seele mit hineingekommen, die die Dinge auch erfassen mußte und die eigentlich den ersten Schritt gar nicht mitgemacht hat, sondern gleich in die zweite Klasse mußte. Man muß versuchen, in Situationen, die ihr durchlebt oder wo ihr spürt, daß die Harmonie unter euch gestört ist, immer erst zu fragen, wo der Faktor liegt. Kann ich ihn jetzt beseitigen, oder muß ich abwarten? Wie kann ich abwarten, ohne meine spirituelle Beziehung innerhalb des Kreises abzubauen? Wieweit ist das Vertrauen unter euch und zu uns in euch, daß alles zum Positiven gewandelt wird? Wieviel Geduld habe ich, zu warten, bis der Zeitpunkt herangereift ist, um die negativen Einflüsse soweit zu bekämpfen, daß sie auch wirksam besiegt werden können. Rolf: Darauf bezogen muß ich sagen, daß wir in vielen Situationen eigentlich vollkommen falsch reagiert haben. JOSUA: Ihr habt nicht falsch sondern nach eurem Wissensstand reagiert. Das die Sache so geendet ist, ist eine Folge, die nicht aus falschen Kenntnissen heraus geschehen ist, sondern es hat nur etwas länger gedauert. Denn vor allem der Wille, hier irgend etwas herbeizuführen, daß diese Situation beendet wird, war ja vorhanden. Das war der wichtigste Aspekt, die Geduld. Rolf: Das Gottvertrauen, das Vertrauen in euch ist ja vorhanden. Ich sträube mich aber gleichzeitig dagegen, zu sagen, JOSUA wird es schon machen... JOSUA: JOSUA macht gar nichts. Rolf: ...oder zu sagen, unsere Freunde machen das schon. Das ihr bei uns seid und versucht zu helfen, soweit es euch möglich und erlaubt ist, ist ja nicht die Frage. Dieses zweifele ich ja auch gar nicht an, sondern nur inwieweit ich das Umsetzen der Geduld in dem Augenblick zulassen kann. Ich kann doch nicht die Hände in den Schoß legen und sagen, Marion geht jetzt ins Krankenhaus, wir warten ein paar Monate, und JOSUA und die anderen bringen das schon wieder in Ordnung. JOSUA: Das wäre auch verkehrt. Das wäre "in die Hose gegangen", mein Freund. Denn wir haben gar nichts gemacht, und wir hätten auch gar nichts gemacht. Denn ehrlich gesagt, wir dürfen gar nichts machen. Der Faktor, sich Gedanken darum zu machen, wie ich die Situation jetzt ändern kann, ist ja auch wichtig. Der Gedanke, daß dieses so und so lange dauern könnte, der ist dir ja gar nicht gekommen, sondern dir ging es immer nur darum, wie du es verändern kannst. Und genau das ist doch der Punkt. Was ich dir erklären wollte, ist nichts anderes, als daß man versucht diese Reihenfolge in der Zukunft anzuwenden. So als wenn du einen Aufsatz schreibst. Du mußt erst einmal den Titel haben, sprich den Auslöser oder die Ursache. Nach der Ursache kommt die Wirkung, warum dieses so ist. Und danach kommt dann die Beseitigung der Ursache und der Wirkung. Wichtig ist es schon, so wie du es sagst, sich Gedanken darüber zu machen, was es sein kann. Nur dein Gedankengang ging dahin, eine Lösung herbeizuführen. Du wußtest, der Zeitpunkt war anders als Marion ins Krankenhaus ging. Aber warum, daran hast du nicht gedacht. Was könnte es sein? Wenn ihr in solchen Situationen zusammenkommt, und ihr sprecht es an, dann antworte ich euch darauf. Denn dann bin ich gefragt worden, aber ich werde nichts von selber sagen und dir auf das Gehirn tippen und sagen, "du, schau einmal...". Das geht nicht. Es wäre also der schlimmste Fehler gewesen, zu sagen, wir warten jetzt erst einmal bis sie wieder da ist und dann normalisiert sich dieses schon, und JOSUA und die lieben Geistfreunde machen schon. Das wäre dann ein "Pustekucheneffekt" gewesen. Wir können euch vor Situationen schützen, die urplötzlich negativ auf euch hereinbrechen, aber wir können euch doch nicht bei einer Aufgabe, die das Leben zu erlernen vorschreibt, sagen "hier ist die Lösung", das wäre ja verkehrt. Rolf: Das habe ich auch nicht erwartet. Du sprachst von dir aus eben an, daß ein gewisses Vertrauen... JOSUA: ...zu dir selber! Rolf: Nein. Du sprachst doch von einem Vertrauen zu euch. JOSUA: Nein, nein, ich habe nur gesagt, es ist wichtig, das man ein gewisses Gottvertrauen hat... Rolf: Ja, gut. JOSUA: ...nicht zum lieben Gott, sondern zu dir selber. Das Vertrauen sich in dieser Situation nicht kleinkriegen zu lassen, sie zu bewältigen. Vielleicht nicht sofort, aber sie wird bewältigt und zwar im Positiven. Das ist schwer, weil man hier manchmal Entscheidungen treffen muß, wo man vorher nicht weiß, ob dieses eine negative oder positive Entscheidung wird. Aber es ist eine Entscheidung, und sie dient dem Lebensinhalt. Es ist wichtig, daß ihr dieses besitzt. Das Vertrauen zu euch als Individuum, das Vertrauen zu euch als spiritueller Kreis, daß alles wieder gelöst wird, daß die Problematik beseitigt werden kann. Der Hauptfaktor bei der Beseitigung von Problemen ist, miteinander zu reden. Egal wer es ist, dazu gehörst auch du, Birgit. Birgit: Heißt das in diesem Fall konkret, daß Marion und ich auch noch zusammen reden sollten? JOSUA: Wichtig ist es schon. Selbst wenn ihr jetzt das Gefühl habt, daß wieder alles so wie früher ist. Es ist wichtig, daß man miteinander spricht. Vor allen weil viele Dinge oder Disharmonien nur aus Mißverständnissen entstehen und wachsen. Wenn man miteinander spricht und sagt, was gewesen ist, was man als falsch oder anders empfunden hat, dann kann man die Mißverständnisse beseitigen. Trage ich sie in mir, ohne ein Wort zu sagen, werden Spannungen aufgebaut. Dieses kannst du ihm (Jürgen) auch sagen, wenn er wieder da ist. Dieses gilt für ihn sehr. Er ist ein kleiner "In-sich-hinein-Fresser". Ich muß oft genug gegen diese Probleme ankämpfen, um frei mit euch kommunizieren zu können. Das nennt sich dann Mediumpflege. Rolf: Wie ist denn die spezielle Situation einzuordnen, wo wir über diese Problematik gesprochen haben, und es so war, daß Marion und Jürgen sagten, daß alles in Ordnung wäre. Marion: Der richtige Zeitpunkt war noch nicht da. Rolf: Dann war ich also zu ungeduldig? JOSUA: Der Punkt ist, daß das Negative noch nicht so geschwächt war, um hier loslassen zu können, denn das Negative beherrscht die Blockade. Erst wenn du merkst, daß es negativ ist, was dich besitzt, kannst du es bekämpfen. Solange du aber nicht siehst, daß du von negativen Fäden durchflossen bist, wirst du sie nicht bekämpfen können. Die Bewußtmachung ist wichtig. Was du getan hast, dieses anzusprechen, ist richtig. Du wirst bemerkt haben, daß man dir widersprochen hat, daß man gesagt hat, man ist nicht anders, man ist wie immer. Hierbei darf man nun folgenden Faktor nie mehr außer Acht lassen: Das Negative benutzt einen sehr gerne, um zu sagen, "der Andere ist anders, ich bin ganz so, wie ich war.", denn auch euch hatte es erwischt. Rolf: Das ist schon richtig. JOSUA: Ich versuche dir nur zu sagen, daß das Negative kompliziert ist. Es konnte nur auf dieser Seite verstärkt werden, weil es von hier Nahrung bekam. Umgekehrt genauso. Es wird gewebt wie ein Spinnennetz und je länger dieses dauert, um so dicker werden die Seile. Und wenn ihr einmal in euren Biologiebüchern nachschaut, wie stark - im Verhältnis zu euch - ein Spinnennetz ist, dann könnt ihr euch vorstellen, wie schwer es ist, ein Spinnennetz aus negativen, roten Fäden zu durchtrennen und zwar so, daß es nicht wieder neu entsteht. Wir sind dafür da, um euch zu helfen, dieses ist korrekt. Aber nur dann, wenn wir angesprochen werden. Wir können wohl sagen, wenn du in ein Krankenhaus gehst und operiert wirst, dann überlebst du die Sache. Es wird gut. Das heißt aber nicht, daß das Ganze mit einem leichten "Grinsen-auf-der-Backe" absolviert werden kann. Wir können die Seele, die in dem Moment in Narkose oder durch Krankheit frei ist, nicht so beschützen, daß das Negative grundsätzlich nicht an sie herankommt. Und die Seele selber merkt es nicht, weil sie mit ihrem Haus, mit ihrem Körper, beschäftigt ist, um diesen wieder zu regenerieren. Neue Situation, neue Erfahrung. Und jede Seele reagiert anders. Du kannst davon ausgehen, würde z.B. Dirk oder Birgit mit einer Operation ins Krankenhaus kommen, würden sie anders reagieren. Aber auch sie würden von negativen Dingen erfaßt. Rolf: Du sprachst eben davon, daß ihr uns dann helfen könntet, wenn wir euch ansprechen. JOSUA: Wir können euch Hinweise geben, keine Komplettlösungen. Rolf: Wie soll man sich in so einem Augenblick verhalten, wenn das Negative so aktiv ist? Wir waren soweit zu sagen, daß wir euch fragen müssen. Wie soll dieses dann geschehen? JOSUA: In dem Moment, wo du es als Kreisleiter schaffst, eine Sitzung herbeizuführen, in dem Moment, wo ich da bin, sind wir in der Lage Jürgen soweit "auszuschalten", um hier klar und deutlich Hilfe zu geben. Rolf: Wenn ich früher versucht hätte, eine Sitzung durchzuführen, wärt ihr eher in der Lage gewesen, uns kleine Hilfestellungen zu geben? JOSUA: Ja. Rolle den Teppich aus und den Rest machen wir. Deine Aufgabe wäre es gewesen, Jürgen soweit zu bringen, daß er einer Sitzung zustimmt. Rolf: Genau das ist das Problem. Aus der Erfahrungen heraus, die die beiden nun einmal ganz speziell haben, kann dieses sehr schwierig werden. Man hört dann Äußerungen, von einer Verantwortung dir gegenüber, und daß Jürgen seine Gefühle nicht in die Ecke packen kann. JOSUA: Das ist vollkommen richtig und auch wichtig. Du mußt hierbei die Erkenntnis haben, daß, wenn es den spirituellen Kreis packen soll, man an das Medium und dessen Partner geht. Das ist nun einmal so, weil man immer zuerst, wie soll ich es sagen, den Draht der Kommunikation kappen will. Das macht man im Krieg auch so: Es wird erst einmal versucht, die Versorgung zu unterbinden, nicht wahr? Da ist strategisches Geschick des Kreisleiters gefragt, deswegen haben wir dich ja auch dazu ernannt, dich gebeten dieses zu tun, weil du die Möglichkeit hast, weil dein Einfluß zu deinem Freund dementsprechend ist. Rolf: Es existieren gewisse Faktoren, die uns dieses manchmal sehr schwer machen. JOSUA: Nun, kein Mensch sagt, das alles einfach ist. Rolf: Einfach soll es ja nun auch nicht sein. Wir sprachen vor der Sitzung über das Geschehene und er verglich dieses wie mit einer Bucheintragung. Je mehr ich ihm helfe, um so schwieriger wird es auf der anderen Seite für ihn. Durch etwas Positives wird etwas "Negatives" hinterher gezogen. JOSUA: Nun, dieser Faktor bleibt natürlich immer und hier ist wiederum das Gottvertrauen in dich selbst und in eine Entscheidung, auch wenn sie falsch ist, gefragt. Man kann nicht Risiken ausschalten. Man kann zwar versuchen sie zu reduzieren, so gering wie möglich zu halten, aber sie ganz ausschalten, kann man nicht. Dein Weg, dein Gefühl und du als Seele, ihr werdet in dem Moment, wenn es soweit ist, den richtigen Schritt tun. Dieser begann damit, daß trotz aller Gegensätze für heute Abend zu mindestens eine Kreiszusammenkunft von dir angesagt wurde. Dieses sind Handlungsweisen, Rolf, die kann man nicht vorhersagen, sondern die kommen, ihr nennt es, aus dem Bauch heraus. Wir sagen, es ist eine seelische Entscheidung. Du als Seele weißt, wie Jürgen als Seele ist, und du als Seele weißt, wann zu welchem Zeitpunkt du Jürgens Seele erreichen kannst. Und deine Seele weiß auch, wann sie vor verschlossene Türen rennt. Ihr müßt versuchen diese Dinge zu harmonisieren, den Geist und die Seele. Das ist nicht einfach, denn dein Verstand sagt dir, daß du jetzt etwas tun mußt, daß es unhaltbar ist. Deine Seele sagt, daß du abwarten sollst, und dann kommst du in einen Konflikt. Es herrscht Disharmonie. So wie bei Birgit, die kann dieses ganz herrlich: Disharmonie zwischen Körper und Seele. Daran müssen wir noch reichlich arbeiten. Aber auch dieses sind Prozesse, die wir erlernen können. Der wichtigste Faktor, um dieses abschließend dazu zu sagen, ist der Zusammenhalt. Das Vertrauen unter euch ist das Absolute, um diesen Kreis, die spirituelle Arbeit und den Kontakt mit uns aufrecht zu halten. Ich denke wir haben zu diesem Thema an dem heutigen Abend erst einmal genug gesagt. Es muß verarbeitet und auch erfaßt werden. Es war ein Thema, wo ich euch bitten möchte, dieses nicht unter euch zu lassen. Diese Faktoren sind wichtig für eure Protokolleser. Bitte gebt dieses heraus. Belaßt es nicht intern. Ihr braucht ja nicht ins Detail zu gehen, sondern nur erwähnen, daß ein Problem vorhanden war. Erwähnt ruhig wie ihr zu dieser Problemlösung gekommen seid. Setzt hier bitte einen kleinen Aufsatz auf und gebt ihn mit heraus. Die Protokolleser werden es sofort erkennen und werden sagen, damit bin ich doch gemeint, das kenne ich. Diese Prüfung, die abgelegt worden ist, dient auch der Menschheit, und es ist nichts, was zurückgehalten werden müßte. So, ich würde jetzt ganz gerne noch einige Fragen, die euch vielleicht belasten, und die ihr gerne noch stellen möchtet, beantworten und mich dann wieder in meinen "Ohrensessel" zurückziehen. Birgit: Ich habe noch ein paar Fragen. JOSUA: Ja, ich weiß. Birgit: Gut, dann brauche ich ja nur noch die Antworten. Nein, jetzt mal ernsthaft. Seit ungefähr 1 ½ Wochen ist es so, daß ich sehr große Probleme habe, die sich auch in Herzbeschwerden bemerkbar machen, Angst bis hin zu Panikzuständen treten auf. Ich komme mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg zu Ruhe, und ich kann nicht einordnen, woher dieses kommt. JOSUA: Um Dinge einzuordnen, die einen belasten, muß man die Ursache erforschen, denn ohne Ursache gibt es keine Wirkung. Sei es im positiven, sei es im negativen Sinne. Die Frage also ist, wann treten bei dir diese Herzprobleme, diese Angstzustände auf? Woraus resultieren sie? Wann entstehen sie und durch welche Situationen? Birgit: Das ist genau der Punkt, den ich mir nicht erklären kann. Sie treten z.B. einmal nach körperlicher Anstrengung, nach dem Sport auf, mal an einem Tag, an dem ich mich eigentlich völlig gut fühle, dann auch in Streßsituationen, aber es ist kein Muster erkennbar. JOSUA: Lasse es mich so sagen. Die Wirkung ist ein Schmerz, der das Herz selber nicht betrifft, sondern den Muskel. Es hat also nichts damit zu tun, daß dein Herz krank ist. Ich möchte dir aber sagen, und ich muß es dir auch sagen, lasse hier bitte ein EKG machen. Es können leichte Herzrhythmusstörungen werden, bedingt durch eine seelischen Ursache. Die Harmonisierung zwischen Körper und Seele hat bei dir noch nicht so Fuß gefaßt, wie es sein sollte. Ihr seid noch im Anfangsstadium, und es ist wichtig, daß du bei deinem autogenen Training, bei deinem Sport etwas mehr Maß hältst. Verstehst du was ich meine? Birgit: Autogenes Training mache ich im Moment gar nicht. JOSUA: Du hast es gemacht, und du machst eine andere Art der Meditation, nicht wahr? Auch hier muß eine Harmonisierung herbeigeführt werden, weil autogenes Training eine andere Sache als eine Meditation ist. Bei der Meditation wird mehr die Seele gefordert, bei dem autogenen Training ist es mehr die Harmonisierung zwischen Körper und Seele. Deine Seele ist bestrebt Freiheit zu haben. Du bist eine Seele, die sehr nach Freiheit ruft, und für dich als Seele ist der Körper eine Gefangenschaft. Du mußt lernen, das Beste daraus zu machen. Dein Umfeld ist eigentlich dafür da, um diese Harmonisierung durchführen zu können. Es ist nicht so, daß du in deinem Umfeld so angespannt bist, daß du ständig gegen irgendwelche widrigen Umstände kämpfen mußt. Dieses hast du aber nicht bekommen, weil du so ein liebes Seelchen bist, sondern weil du lernen mußt, mit deinem Körper klar zu kommen. Ein altes Problem übrigens, dieses darf ich dir sagen, welches du immer wieder, bedingt durch deinen Freiheitsdrang, bekommst. Denn siehe es so, die Seele ist der Punkt, der frei ist. Du (als Seele) kannst dich bewegen wohin du willst, du kannst tun, was du willst. Und auf einmal kommst du in einen Raum (Körper), in dem du eingesperrt bist. Kannst du dir vorstellen, wie schwierig das ist? So, jetzt ist es aber nicht so, daß der Raum, in dem du bist, unbeweglich ist, sondern du kannst nur nicht aus ihm heraus. Du kannst aber mit ihm heraus. Dieses funktioniert nur, wenn ihr beide gleich seid. Geht ihr gegeneinander, dann funktioniert dieses nicht. Der eine kann nicht links laufen und der andere rechts. Entweder beide nach links oder beide nach rechts. Diese Harmonisierung müssen wir herbeiführen, dann hört dieses auf. Dein Herzmuskel wird dann nicht mehr so beansprucht, daß es schmerzt. Bedenke, daß die Seele im Blut und in den Genen verankert ist, und wenn du ständig rebellierst, dann macht dein Organ irgendwann einmal schlapp. Man nennt dieses auch psychosomatisch. Und gegen Psychosamtisches kann man etwas tun. Zum einem, gehe zum Arzt und lasse erst einmal ein EKG erstellen, damit du weißt, daß du vom Körper her gesund bist und desweiteren wirst du versuchen, Dinge die dich seelisch betreffen, nicht zu nutzen, um deine Freiheit wiederzubekommen. Dazu gehört auch dein neues Umfeld, in dem du dich wohl fühlst, in dem du Kontakt mit uns hast. Hier zu lernen, diese Freiheit mit Seele und Körper zusammen zu genießen. Es ist gut, wenn dir das manchmal auch bewußt wird, so wie am heutigen Abend, und du froh sein kannst, so eine Familie, so ein zu Hause zu haben. Denn das gibt dir die Sicherheit, zu sagen: "Schau einmal, laß uns den Weg gemeinsam gehen, Seele und Körper. Ich gehe mit dem Haus (Körper), welches ich habe, sorgsam um. Ich belaste es nicht." Denn die Panik, die entsteht, kommt von deinem Körper. Der hat Angst, daß du ihn fallenläßt. Birgit: Wobei ich manchmal nicht verstehe, warum ich überhaupt diesen Drang verspüre. JOSUA: Weil du als Seele unwahrscheinlich freiheitsliebend bist. Das heißt, deine Inkarnation ist eigentlich für dich nicht der Punkt, der er sein sollte, nämlich zu lernen, sondern du denkst immer, daß du bestraft wirst. Es ist keine Strafe. Siehe es ist so: Wenn du auf Erden kommst, wenn du in einem Körper lebst und deine Jahre hier auf der Erde verbringst, dann lernst du zehnmal mehr, als wenn du dieses Zeit drüben verbringen müßtest. Das heißt, lebst du 60 Jahre auf Erden, müßtest du, um die gleiche Reife zu erlangen, im Geistigen Reich 600 Jahre sein. Es ist für dich nichts als Schule, nichts als lernen. Und dieses akzeptiere bitte. Ich rede jetzt mit dir als Seele, nicht mit deinem Körper. Wenn du dieses begriffen hast, wenn du dieses in deinem seelischen Bewußtsein fest verankerst, und auch das Vertrauen zu dir hast, daß all die Dinge, die um dich herum geschehen, auch wenn es einmal negativ ist, dich nicht gleich aus der Bahn werfen, (sind wir einen Schritt weiter). Und Dinge die du spürst, Empfindungen, dürfen dich nicht gleich so in Rage versetzen, daß dein Körper darunter leidet. Es wird einige Zeit brauchen, aber wenn du wieder diese Schmerzen verspürst, dann bitte ich dich, denke daran, fasse dich in Geduld und lasse den Körper sich erst einmal beruhigen, ja? Gut, dann gehe in Harmonie und in Frieden und finde die Vereinigung mit deinem Körper. Du wirst all das finden, was du suchst: nämlich die Freiheit. Du wirst erkennen, daß diese Freiheit genauso schön sein kann, wie die im Geistigen Reich. Noch jemand? Ansonsten würde ich mich doch, etwas geschwächt, zurückziehen. Gut, dann wünsche ich euch viel Harmonie. Ich wünsche euch, daß ihr die Probleme immer so harmonisch löst, wie sie am heutigen Tage gelöst worden sind, nämlich mit guten und verständnisvollen Worten. So wird keine Macht des negativen Reiches euch je verschlingen können. GOTT ZUM GRUSS UND DER FRIEDE SEI MIT EUCH. Nach einer kurzen Pause meldete sich JUANITA (s. Anhang) durch das Medium Betty JUANITA: Guten Abend miteinander. Alle strahlen. Probleme gelöst? Kreis: Das denken wir schon. Wir haben noch einiges zu lernen, aber das bleibt ja nicht aus. JUANITA: Auch bei dir. Jürgen: Auch bei mir sind die Probleme gelöst? Schauen wir einmal und warten ein bißchen. JUANITA: Die Harmonie wird sich wiederfinden, und es wird immer wieder anders sein. Ihr werdet lernen, sie zu schätzen, und sie nicht als selbstverständlich zu nehmen. Es ging bei euch viel zu schnell, als ihr aufeinander getroffen seid. Jürgen: Was ging zu schnell? JUANITA: Die Entwicklung eurer Harmonie. Ihr konntet dieses gar nicht mehr einordnen. Rolf: Haben wir sie als zu selbstverständlich angesehen? War das ein Fehler? JUANTIA: Hin und wieder, ja. Das ist schon richtig. Jeder von euch ist recht unterschiedlich, und dieses ist auch gut so. Birgit: Man lernt es dann auch wieder richtig zu schätzen. JUANITA: Richtig, so soll es auch sein. Und jetzt könnt ihr mich fragen? Birgit: Was hast du die letzten Wochen gemacht? JUANITA: Ich bin immer unterwegs. Ich habe auch miterlebt, was alles zwischen euch gelaufen ist. Dirk geht es sehr gut. Dirk: Beim letzten Mal sprachst du davon, daß du auch etwas gelernt hast, und daß du uns dieses erzählen wirst. Darauf bin ich schon sehr neugierig. JUANITA: Das werde ich auch. (Man konnte spüren, daß etwas anders war mit JUANITA. Sie sprach viel ernster. Wir konnten nicht ahnen, daß uns am heutigen Abend noch eine bedeutungsvolle Mitteilung in Bezug auf JUANITA bevorstand.) Rolf: Wenn du siehst, daß hier Probleme sind, wie empfindest du dieses dann? JUANITA: Ich war sehr traurig. Auch schon beim letzten Mal, weil ich wußte, daß sich dieses noch verstärken würde. Rolf: Das wußtest du da schon? JUANITA: Aber ich darf euch ja nicht alles sagen. Das war der Umgang miteinander. Birgit: Freust du dich dann jetzt mit uns? JUANITA: Ich freue mich sehr darüber. Jürgen: Wie pflegt man denn eine Harmonie? JUANITA: Indem man sie nicht als selbstverständlich nimmt. Sie ist spontan vorhanden. Man kann nicht erwarten, daß Harmonie jeden Tag da ist, und ihr hattet wirklich das Glück, daß sie fast immer bei euch vorhanden war. Egal in welcher Form, ob dieses nur beim Essen (war), oder was ihr sonst gemacht habt. Wenn ihr dieses jetzt noch nachvollziehen könnt. Jürgen: Natürlich, deswegen ja. Aber Harmonie ist doch eigentlich ein Gefühl. JUANITA: Harmonie ist ein Gefühl, und das ist eigentlich das Gefühl, was ihr verbreitet. Jürgen: Aber ein Gefühl kann ich nicht erzwingen. JUANITA: Richtig, das darf man auch nicht. Jürgen: Aber wie kann ich es dann pflegen? JUANITA: Deswegen meinte ich, daß ihr euch untereinander pflegt, weil jeder von euch hat die bewußte Harmonie vermißt. Jürgen: Also meinst du den Umgang mit uns untereinander. JUANITA: Richtig. Jürgen: Das ist natürlich nicht einfach. (Ironisch:) Dann muß Rolf die Dinge erst einmal ansprechen. Rolf: Natürlich wieder ich. JUANITA: Aber seid nicht enttäuscht. "Mama" war auch zu. "Mama" war komplett zu. Man hat sie erst jetzt geöffnet. Rolf: Das ist ein Problem für sich, und dieses wirst du mit bekommen haben... JUANITA: Ja. Rolf: ...es ist manchmal für mich sehr schwer in so einer Situation, ihr gegenüber hochsensibel zu sein. JUANITA: Ich spreche jetzt einmal über den Punkt, wo wir das letzt Mal auseinander gegangen sind. Und zwar habe ich gesagt, daß du sehr ungeduldig bist. Du denkst, mit deiner Denkweise könntest du vieles erreichen. Aber das ist nicht immer so. Versuche einmal wirklich auf dein Gefühl zu hören und schalte einmal deine Denkweise ab. Kann man es verstehen? Rolf: Du meinst also meinen Verstand ausklinken und nur auf das Gefühl hören? JUANITA: Das schafft man nicht immer. Rolf: So ein Mensch wie ich, schon gar nicht. JUANITA: Das wollte ich jetzt nicht sagen. Du sollst nicht sagen, daß schaffst du nicht. Das schaffst du schon. Rolf: Ja, nein ... FS: Wir sagen es früh genug. (Wir konnten diese Stimme eindeutig als die von JOSUA identifizieren.) Rolf: Ich bin in dieser Hinsicht sehr geprägt. JUANITA: Es ist sehr schwer, ich weiß. Du warst ja im Großen und Ganzen, und da sind wir uns alle einig, sehr geduldig. Gut, du hättest so manches Mal losfahren können wie ein Bär. Aber du wußtest, daß du dabei vor die Mauer läufst, und da war es wieder deine Seele, die gesagt hat, daß dieses nicht geht. Rolf: Das beruhigt mich schon. Die Geduld, die war in dieser Situation etwas erzwungen. Ich wollte gerne noch einmal auf die Frage von eben zurückkommen, aber wenn es zu schwierig ist, dann sage es mir ruhig. JUANITA: Frage ruhig. Rolf: Wenn ich merke, daß "Mama" zu macht, dann bin ich mir unsicher, ob ich mich dann ihr gegenüber richtig verhalte. JUANITA: Dann erreichst du nur etwas, was du mit Liebe erreichen kannst. Hier höre ihr einfach nur zu. Rolf: Also solange ich zu ihr lieb bin, kann ich eigentlich nichts verkehrt machen? JUANITA: Umschließe sie, und dann öffnet sie sich. Wenn du aber dagegen kämpfst, dann ist alles vorbei. Dann macht sie komplett zu. Es sind manchmal bei "Mama" die Einflüsse von Außen, die ihr zu schaffen machen. Und wo sie sich viel, viel schneller schließt. Rolf: Und in manchen Situationen ist es so, daß sie mir sagt, daß es ihr gut geht, aber ich mir nicht mehr so ganz sicher bin. JUANITA: Dann blockt sie ab. Rolf: Sie sagt dann zwar "Ja", aber im Endeffekt ist es dann gar nicht so. JUANITA: Nein. Dann würde sie aber auch nicht darüber reden, da ist sie genauso wie Onkel Jürgen. Marion: Deswegen wäre es vielleicht gut, wenn ich mich einmal mit Rolf darüber unterhalte. JUANITA: Ja. Rolf: Aber auch hier gilt, solange ich lieb zu ihr bin, kann ich nichts verkehrt machen? JUANITA: Ja. (Sie nahm die Hand von Jürgen und hielt sie einen Moment fest.) Onkel Jürgen, du brauchst keine Angst haben. Onkel Rolf wird immer dein Seelenfreund bleiben. Bekämpfe ihn nicht. Vertraut euch so, wie ihr vertraut habt, wie vor einigen Monaten. Lasse es einfach zu und das Gleiche für dich, Tante Marion. Onkel Dirk... Hast du bemerkt, was ich gesagt habe? Dirk: Ja. JUANITA: Onkel Dirk! Jürgen: Nicht, Junge! Dirk: Das ist schön. Danke. Das war ja ein Kompliment! JUANITA: Auch du bist sehr wichtig, in deiner Art, wie du bist als Seele. Wir lieben dich so wie du bist. Tante Birgit, die noch viel lernen muß. Auch dieses ist ein Kompliment. Passe ein bißchen besser auf deinen Körper auf. Reduziere etwas mehr deinen Sport. Reduziere etwas dein Tempo. Lasse es langsam angehen. Onkel Rolf, auch dich liebe ich, so wie du bist. Und als ich einmal gesagt habe, das mit eurer Seelenfreundschaft, da habt ihr etwas ganz anderes heraus geschlossen. Rolf: Das habe ich mir schon fast gedacht. JUANITA: Es ist tatsächlich nur (so). Es gibt nur euch vier, die so miteinander verbunden sind. Mehr darf ich jetzt dazu nicht sagen. Ich verabschiede mich jetzt von euch. Bitte sagt "Mama", daß ich ihr noch einmal im Traum erscheine und mich von ihr verabschiede: Ich werde durch das Licht gehen. Ich werde euch nicht das Datum sagen, es wird noch vor eurer materiellen Hochzeit sein. Aber sie (Betty) spürt es schon. Sie fängt an zu wirbeln und will zurück. Ich gehe jetzt. Ich kann mich nicht mehr halten. Ich liebe euch. Es war schön, und es war ein sehr großes Geschenk, daß ihr es heute Abend noch geschafft habt, in Harmonie eine Sitzung durchzuführen. Deswegen war es sehr, sehr wichtig für uns. Mit diesen ergreifenden Worten verließ JUANITA den Körper von Betty. Wir sprachen dem Positiven Geistigen Reich unseren Dank für diesen Abend aus. Anhang: Ein kurze Zusammenfassung über die Geschichte von JUANITA JUANITA ist bzw. war eine Kindseele, welche im "Sternenlicht", mit Erlaubnis des Karmischen Rates, langsam den Weg des Lernens beschreiten sollte, um so die Stufe zum Erwachsen-Sein wieder zu erlangen. Die Ursache für die Kindlichkeit, für diese Blockade, liegt in ihrer letzten Inkarnation begründet. Sie wurde von ihren Angehörigen auf Erden sehr stark geliebt und verließ unter tragischen Umständen das Diesseits in noch relativ jungen Jahren. JUANITA kam im irdischen Alter von 9 Jahren ins Geistige Reich. Sie wollte damals nicht durch das Licht gehen und reinkarnieren. Sie hatte die Erlaubnis auch weiterhin im Kinderreich zu verweilen, um dort die Aufgabe, Kindseelen den Weg ins Licht zu zeigen, zu übernehmen. Im Kinderreich befinden sich Seelen, die normalerweise kurz vor einer Reinkarnation stehen. Bei JUANITA war es so, daß sie sich nicht zu einer Inkarnation entscheiden konnte, aber auch nicht bereit war, den Weg des Erwachsenseins zu gehen. Sie ging nie durch das (Sonnen-) Licht. Sie begleitete zwar andere Kindseelen dorthin, aber selbst wollte sie dieses nicht tun. Somit konnte sie auch nicht einen großen Teil ihres Zentralbewußtseins zurück erhalten. Eines Tages wurde sie durch einen Jungen, namens GEORGIENO, auf Betty aufmerksam. Als dieser reinkarnierte erhielt sie die Erlaubnis, sich durch Betty kundzutun. Diese 2er-Beziehung entwickelte sich schnell und herzlich, so daß Betty quasi ihre "Mama" wurde. JUANITA freute sich über jede Gelegenheit, um ihr Temperament und ihre Art, die Dinge aus ihrer kindlichen Perspektive zu betrachten, zum Ausdruck zu bringen. Wie Sie wissen, gründeten wir im Juli 1997 unseren Kreis, Sternenlicht. So hatte JUANITA die Gelegenheit, sich regelmäßig kundzutun. Zunächst war sie noch sehr verspielt. Sie übernahm den Körper von Betty mit einem Purzelbaum, machte Späße mit einigen Kreismitgliedern, Negerküsse wurden gegessen und in Gesichtern verteilt. Doch im Laufe der Zeit konnten wir immer mehr eine Veränderung zum Erwachsen-Sein feststellen. Ihre Aussagen wurden ernster, und die Art und Weise, wie sie sich meldete, entsprach bald nicht mehr der einer Kindseele. Betty spürte natürlich diese Veränderungen, und es fiel ihr zunächst schwer, den Dingen ihren Lauf zu lassen. Aber der Weg des Lernens ging weiter. Aus dem Kind wurde ein Teenager. JUANITA erklärte ihre Bereitschaft, durch das Licht zu gehen, und dieser Zeitpunkt ist nun gekommen. |