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Der Kontakt zum Positiven Geistigen Reich wurde durch das Medium Betty hergestellt. Nach einer Reinigung von CABUCLO meldete sich JOSUA durch das Medium Jürgen. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND DER FRIEDE SEI MIT EUCH. Guten Abend, allerseits. Vollständig, wie ich sehe. (Wir möchten an dieser Stelle unser neues Kreismitglied, Birgit, herzlich willkommen heißen.) Wir freuen uns nach so langer Zeit wieder einmal bei euch sein zu können, wenn es auch noch etwas schwierig ist. Rolf: Für dich schwierig? JOSUA: Ja. Es sind hier noch gewisse Anti-Schwingungen, so will ich sie einmal nennen, die wir noch aufarbeiten. Rolf: Hat es auch etwas damit zu tun, daß es solange her ist? JOSUA: Es sind einige weltliche Ereignisse (Krankenhausaufenthalt), die statt gefunden haben. Die Dauer? Nun, weniger. Ihr dürft nicht vergessen, das einiges im Umbruch war, nicht wahr, und das es einiger Zeit bedarf bis alles zur Ruhe kommt. Marion: Ich möchte mich an dieser Stelle bei euch für eure Hilfe bedanken und das alles gut gelaufen ist. JOSUA: Ich denke auch, daß die Sache besser verlaufen ist, als ihr angenommen hattet, und ich sagte dir ja auch schon, daß du keine Angst haben brauchst, daß du hier noch einiges zu tun hast. Auf der anderen Seite ist natürlich auch eine Akklimatisierung sehr wichtig für dich. Du mußt auch erst einmal die ganzen Ereignisse, die für dich ja eine Premiere waren, verdauen. Das beginnt damit, das die Entfernung des Organs nicht so stattfinden konnte, wie eigentlich erhofft. Daß dir doch einiges an Fremdblut gegeben werden mußte, war nicht so von uns her gedacht, aber es ist nun einmal geschehen. Ich denke aber, du wirst dieses in kürzester Zeit kompensiert haben, nicht? Marion: Ich habe ja versucht dieses mit Eigenblut zu machen, aber es hat dann doch nicht geklappt. JOSUA: Ja, wir haben hier auch nicht all zu große Bedenken gehabt, da die Menge, die du bekommen hast, nicht so gewaltig war, daß sie das gesamte seelische Befinden umkrempelt. Sagen wir es so, es hinterläßt wohl eine Spur, aber es ist nicht so, daß du sie als Seele nicht kompensieren könntest. Dir geht es ja auch schon viel besser, nicht wahr? Marion: Das stimmt. JOSUA: Dirk, so wie ich es mit bekommen habe, läuft bei dir alles zu deiner Zufriedenheit, nicht? Besser könnte es gar nicht gehen. (Dirk hat seit kurzer Zeit einen festen Arbeitsplatz in Hannover) Dirk: Das kann ich nur unterstreichen. JOSUA: Wir sollten vielleicht ein paar Dinge einstreuen. Dirk: Das muß nicht unbedingt sein. JOSUA: Du sollst ja auch ein paar Dinge im Leben lernen und nicht nur alles bequem dahin gelegt bekommen, nicht? Dirk: Kann man nicht im Guten lernen, ich denke, das geht doch auch! Bitte keine Dinge einstreuen, die streuen sich schon von alleine ein. JOSUA: Solange du deinen Charakter und dein Wesen so behältst, sehen wir auch keine Notwendigkeit. Bleibe weiter offen den Menschen gegenüber, freundlich und tolerant. Dirk: In einer der ersten Sitzungen sprachst du davon, daß ihr mit mir viele Umwege gehen mußtet. Es kommt in Bezug auf die Arbeitsstelle ein neues Gespräch und ich denke, daß ihr auch hier etwas vorbereitet habt. Ich habe keine Lust wieder einen Umweg zu gehen. Entspricht der jetzige Stand den Dingen, wie eure Vorbereitungen liefen? JOSUA: Sagen wir so, die Entwicklung ist in unserem Sinne und zu unserer Zufriedenheit. Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Wir haben eigentlich noch ein großes spirituelles Anliegen mit dir vor, aber das wird noch eine Weile dauern und wir werden dir noch rechtzeitig Bescheid geben. Dirk: Ist das auch der Punkt, den JEREMIAS schon einmal ansprach, die Findung des eigenen Ichs? Zielt dieses in die gleiche Richtung oder sind dieses jetzt zwei unterschiedliche Punkte? JOSUA: Gehört mit dazu. Ich würde dieses nicht trennen, sondern sie gehört mit zu einer Ich-Findung. Dirk: Ansonsten, wie gesagt, kann es nicht besser laufen. JOSUA: Wunderbar. Birgit? Birgit: Mir geht es auch gut. JOSUA: Erschrocken? Birgit: Nein. Es wird schon immer besser. Als CABUCLO kam, war ich etwas erschrocken. JOSUA: CABUCLO ist für Menschen, die ihn noch nicht kennen, wie soll ich es sagen, befremdend, weil er in dem Moment der Reinigung sein altes, indianisches Wesen mit all seinen Bräuchen, Sitten mit einbringt. Das heißt... jetzt habe ich es: Rituale! Er übernimmt gerne bei diesen Reinigungen die Rituale, so wie er sie als ehemaliger Krieger gekannt hat. Ihr müßt dieses bitte als etwas Symbolisches sehen. Es dient mit dazu, negative Dinge und Objekte fernzuhalten und zu beseitigen. Wobei das Salz, der Alkohol und die Asche den symbolischen Wert darstellen. So muß dieses verstanden werden. Es ist so, er könnte dieses auch aus dem Spirituellen heraus (durchführen), nur dann würde die Wirkung nicht so effektiv sein. Birgit: Dann steht Salz, Alkohol und Asche als Symbol für Reinigung. JOSUA: Zum Reinigen, ja. Birgit: Ich konnte in dem Moment seine starke Autorität wahrnehmen, die er ausstrahlte. JOSUA: Er läßt in dem Moment keinen Widerspruch zu, denn hier geht es um die Sicherheit des Kreises und die Sicherheit nicht nur des materiellen, sondern auch des spirituellen Kreises. Das heißt, die Sorge das mir, JEREMIAS und all den hohen Geistwesen, die hier sind, Gefahr drohen könnte, läßt ihn in seiner Aufgabe sehr herrisch sein. Er duldet hier auch keinen Widerspruch. Marion: Mein Herz das schlug mir ja schon vorher bis zum Hals. JOSUA: Ja, das war die Angst vor CABUCLO. Die Ahnung, daß er kommen könnte. Das kennen wir ja schon. Rolf: Das ist eben seine Art, und wir haben Birgit versucht darauf vorzubereiten. Birgit: Ich war ja auch gut darauf vorbereitet und mir wurde alles erzählt. Um noch einmal auf deine Frage, nach meinem Wohlbefinden zurückzukommen, möchte ich sagen, das ich spüre, daß ich mich in die richtige Richtung bewege und ich bin dort zuversichtlich. JOSUA: Das ist schön, und es freut uns, wenn du zuversichtlich bist. Bitte laßt mich noch eins sagen: Wir haben heute nach eurer Zeitrechnung Samstag, richtig? Am Mittwoch, das wäre in vier Tagen, wird Marion abends zu dir (Betty) kommen und COMANCHU wird eine Heilbehandlung bei ihr durchführen, so daß im Bauchraum etwas mehr positive Energien fließen. Keine Massage, nur eine kleine spirituelle Behandlung möchte er machen. Bitte sprecht euch ab. Ich denke, du wirst vorher noch arbeiten müssen. Bist du dann abends dazu (trotzdem) in der Lage? Betty: Ich denke schon, daß ich dazu in der Lage sein werde. JOSUA: COMANCHU wird ihr schon auf die Füße helfen. Betty: Dieses ist sein Bedürfnis, denn das hat er mir schon vor einiger Zeit gesagt. So kann er nicht, und wenn er durch mich kommt, dann hat er mehr Kräfte. JOSUA: Genau und dieses möchte er gerne am Mittwoch abend machen, dann ist die Energie von heute abend etwas abgeklungen. Ich werde bei dir (Marion) auch noch eine kleine Chakrenbehandlung machen, so fern du mich läßt und am Mittwoch wird dann dieses durch spirituelle Heilung noch vertieft, so daß sie bald wieder die ist, die ihr alle kennt. Rolf: Gott sei Dank. JOSUA: Das hörte sich an, wie ein Vorwurf. Rolf: Nein, das sollte es nicht sein, sondern ein Ausdruck der Erleichterung meinerseits. JOSUA: Dieses meinte ich eigentlich auch. Ihr mit eurer Sprache, lasset uns telepathisch vorgehen... Dirk: Telepathisch gibt es keine Mißverständnisse, oder? JOSUA: Nein, nein, weil du nicht in Worten denkst, sondern du siehst in dem Moment das, was gemeint ist. Es ist ein Unterschied. Birgit: Sind wir denn in der Lage in Bilden zu denken, wo wir doch die Sprache gelernt haben? JOSUA: Du denkst nur in Bildern. Du denkst ja nicht in Buchstaben, oder? Birgit: Ich denke in Worten. JOSUA: All das, was durch dein Gehirn läuft, ist in Form eines Bildes zu sehen. Birgit: Paare ich dieses nicht auch gleich mit dem entsprechenden Wort? Wenn ich z.B. an Betty denke, dann habe ich das Bild von Betty vor Augen, aber auch gleichzeitig (das Wort) "Betty" im Kopf. JOSUA: Das ist richtig, weil Du hier die Kombination brauchst. Stelle dir vor, Betty braucht keinen Namen, weil du sie siehst, wenn du sie dir vorstellst. Und als Seele ist sie nur einmal vorhanden, nämlich als Betty. Du kannst sie sehen. Du brauchst keine Bezeichnung. Die Bezeichnung dient doch nur für eure Kommunikation. Birgit: Das stimmt. Da ich die Kommunikation gelernt habe, hätte ich im bewußten Zustand Schwierigkeiten nur in Bildern zu denken und nicht die Worte zur Hilfe zu nehmen. JOSUA: Richtig, du wandelst sie sofort um, damit du sie vom Gehirn und für die Kommunikation verstehst. Wenn du geistig z.B. Betty siehst, dann weißt du, das es Betty ist. Du denkst dann nicht, das Gesicht, das heißt Betty, sondern du siehst das Gesicht und weißt, daß es Betty ist. Das ist ein Unterschied. Dieses läuft nicht zweigleisig. Diese Umwandlung ist ein schneller Prozeß innerhalb eures Gehirns. Die elektrischen Ströme sausen dort hin und her. Dieses ist eine Umwandlung, die ihr für die Kommunikation benötigt. Dafür habt ihr dieses. Stelle dir bitte folgende Situation vor: Du kannst nicht sprechen, du kannst nicht hören und du kennst keine Gebärdensprache. Dann würdest du z.B. Bettys Gesicht sehen, wüßtest ihren Namen nicht, aber du würdest sie trotzdem immer wieder erkennen. Birgit: Wenn ich nie Sprache erlernt hätte... JOSUA: Wir haben in unserem irdischen Leben die Sprache gelernt. Als Geistwesen benutzen wir nicht die Sprache. Wir benutzen die Sprache des Mediums. Dieses Gehirn (von Jürgen) wandelt unsere Gedanken in Artikulation um. Das heißt, was du hörst, sind nicht meine Worte sondern meine Bilder, die ich telepathisch herübergebe. Birgit: Spielt die Sprache dann von daher keine Rolle? Könntest du z.B. jetzt französisch oder eine sonstige Sprache sprechen? JOSUA: Nein, du verstehst das falsch. Birgit: Wenn das Medium französisch sprechen würde, dann könntest du diese Sprache sprechen? JOSUA: Wir sind sprachlich nicht gebunden. Auf uns trifft der Turmbau zu Babel nicht zu. Dirk: Was meinst du damit? JOSUA: Die Trennung der Völker, die Trennung der Sprachen. Die Sprache, die die Geistwesen sprechen, ist Eins. Wir verstehen uns mit sämtlichen Seelen oder in diesem Fall mit sämtlichen Menschen, egal aus welchen Kulturen, Ländern usw. sie kommen. Bei uns gibt es auch nicht diesen Unterschied. Man sagt wohl, mein letztes materielles Leben habe ich dort und dort verbracht. Ich habe diese sozialen Stationen zwecks meines Lernens durchwandert, aber es ist bei uns nicht so, daß wir jetzt auch ausländisch telepathieren. Wenn ich mich jetzt durch ein englisches Medium melden würde, würde ich auch englisch kommunizieren. Das einzige, woran du mich erkennen könntest, wäre an der Aussage selbst. Wenn du also der englischen Sprache so mächtig bist, würdest du mich erkennen, wenn ich durch ein englisches Medium mich mit dir unterhalten würde, ohne daß ich meinen Namen sage. Marion: Es ist auch so, daß ihre Gedanken bis zu 17 Mal verlangsamt sind. Das war doch richtig, oder? JOSUA: Das ist richtig, deswegen bitten wir ja auch darum, unsere Grammatik nicht auf die Goldwaage zu legen. Auch die neue Rechtschreibweise, die ihr jetzt an den Tag legt, würde uns Probleme bereiten. Wir müssen also unsere Bildfrequenz, so lasse es mich ausdrücken, verlangsamen, und ihr bzw. das Medium muß die Bilder noch in Worte umwandeln, was natürlich sehr schnell geht Aber es passiert schon einmal, daß dort Schwankungen entstehen können. Das heißt nicht, das wir auf einmal nicht mehr wissen, was wir zu sagen haben, sondern daß die Frequenzen nicht aufeinander abgestimmt sind. Je schwieriger der Kontakt ist, um so schwieriger ist dies, so daß es zu einem großen Problem werden kann. Marion: Wenn dann natürlich noch Disharmonien innerhalb des Kreises sind, wirkt sich dieses auch auf die Grammatik aus. Obwohl ich sagen muß, daß deine Grammatik schon sehr gut geworden ist. JOSUA: Danke. Marion: Hin und wieder kommt es zwar noch vor, aber das haben wir ja alles gut im Griff. JOSUA: Das wird sich auch nicht ändern lassen, das behalte ich auch gerne bei. Rolf: Wobei das Problemchen mit deiner Grammatik wohl zu den geringeren gehört. JOSUA: Ich denke auch, solange ihr den Inhalt dessen versteht, was ich euch mitteile, ist alles erreicht, was wir erreichen wollen, nicht? Und wie ist es mit dir? Rolf: Meinst du mich? JOSUA: Ja, ich meine dich, mein lieber Rolf. Rolf: Es ist in Ordnung. JOSUA: Körperlich? Rolf: Weniger. JOSUA: Man sollte etwas dagegen tun, oder? Normalerweise sagen wir dazu nichts, aber dieses geht schon soweit, daß es ins Seelische hineinreicht. Du mußt teilweise kämpfen, um deine seelische Oberhand zu behalten, und ich denke, hier ist wirklich einmal etwas Hilfe angesagt. Es gibt doch Teearten bei euch die den Körper entschlacken. Es ist nicht angenehm, wir wissen es. Rolf: Auf diese Idee wäre ich jetzt alleine nicht gekommen. JOSUA: Du wirst bitte versuchen, dir... kannst du ihm hier bitte helfen, Marion? Du kennst die Teearten, die er braucht. Danach bitte wird COMANCHU wieder positive Energien über ihn ergießen, ja, Betty? Bist du damit einverstanden? Rolf: Solange dieses für mich etwas Gutes ist, bin ich dem offen gegenüber. JOSUA: Er schmeckt, so glaube ich, nicht besonders gut. Kann das sein? Marion: Und er hat ziemliche Körperausdünstungen, aber dieses ist notwendig, weil du durch diesen Tee die ganzen Giftstoffe ausschwitzt. JOSUA: Betty, wie ist es mit dir? Betty: Gut. JOSUA: Deine Arbeit läuft zu deiner Zufriedenheit? Betty: Ja. JOSUA: Du bist sicher, daß du ihn weltlich noch einmal heiraten willst? (Rolf und Betty werden am 25. Sept. den Gang zum Standesbeamten machen.) Betty: Ich meine, so schön wie es auf der spirituellen Hochzeit war, wird es natürlich nicht werden. Am liebsten möchte ich ja... JOSUA: Es ist leider so, daß diese spirituelle Heirat etwas besonderes ist, und man dieses nur einmal im Leben bekommt... Betty: Es wird auch immer etwas Besonderes sein. JOSUA: Was ihr jetzt tut, ist ein materielles Heiraten, aber bitte bedenke, es ist auch wichtig. Betty: Und ich werde ja auch meinen Namen ablegen. JOSUA: Ja. Dann heißt du "Klaus". Nein, dieses war nur ein Scherz. Betty: Ich weiß ja wie du es meinst. Es wird ein anderer Abschnitt für mich sein. JOSUA: Ein wichtiger Abschnitt. Betty: Deswegen auch die Namensänderung. JOSUA: Trotzdem, du wirst diesen anderen Abschnitt nicht vergessen, denn er hatte auch positive Dinge. Die Zeiten in Brasilien waren auch schön. Betty: Sehr schön und auch lehrreich. JOSUA: Du hast viel gelernt. Deswegen nicht ganz weglegen. Was du mit deinem Namen verbindest, lege an die Seite, aber das Spirituelle, was du mit diesem Namen erfahren hast, das behalte. Betty: Das hatte ich auch so vor. JOSUA: So, ich glaube, ich habe jetzt einen Rundumschlag gemacht! Jemand vergessen? Dirk: Jetzt möchten wir aber gerne wissen, wie es dir geht. JOSUA: Da gibt es einen Ausspruch, der heißt: "Was geht denn michen dichen an, kümmere dich um dich selbst". (Hier mußten nicht nur wir sondern auch JOSUA herzhaft lachen.) Nein, aber jetzt einmal wieder ernst. Danke, mir geht es gut. So langsam bekomme auch ich wieder die Harmonie und die Energien in diesen Raum, wie ich es gewohnt bin. Das ist einfach herrlich. (JOSUA meinte den Rattanstuhl, auf dem er saß.) Er ist Natur. Es ist... - ich weiß nicht, ob ihr dieses verstehen könnt - ...für mich persönlich faszinierend mit der Materie so bewußt umzugehen. Ich kann sonst immer nur hindurchgreifen. Ich kann dieses jetzt spüren. Ich spüre die Berührung. Ist das nicht faszinierend? Ihr werdet auch noch einmal in die Situation kommen, dann lacht ihr nicht mehr. Wenn ihr durch die Tür wollt, und ihr latsch dann einfach durch das Türblatt hindurch, das ist schon komisch. Kreis: Wir versuchen uns dieses schon vorzustellen und dich zu verstehen. (Wir fragten nach, ob die Sitzordnung, so in Ordnung sei.) JOSUA: Ja, jetzt ist das Plus-Minus-Verhältnis eingehalten worden, und die beiden hauen sich nicht. (Gemeint waren Birgit und Rolf, die nebeneinander auf dem Sofa saßen, und es dauerte einen Moment, bis die beiden merkten, daß sie gemeint waren.) Beide: ...Wer haut sich nicht? JOSUA: Es hat etwas gedauert, aber sie kamen doch noch dahinter, daß sie gemeint sind. Betty: JOSUA, du hast dir bei unserm letzten Zusammensein ein Thema gewünscht? JOSUA: Der spirituelle Kreis? Und, Schularbeiten gemacht? Zögernde Zustimmung vom Kreis. JOSUA: Nicht soviel Begeisterung. Dirk: Was verbindest du mit "Spiritueller Kreis"? Verbindest du damit den Kreis im geistigen Reich oder auch den materiellen Kreis? Es gibt im Grunde genommen drei Kreise. Den Materiellen, den im Geistigen Reich und beide zusammen. Beide zusammen ist dann der spirituelle Kreis, ja? JOSUA: Mathematisch. Dirk: Im Grunde genommen ging es mir nur darum, zu klären, ob der spirituelle Kreis sowohl ihr als auch wir sind - also unabhängig von Materie. JOSUA: Ist abhängig von der Kommunikation zwischen Geistwesen und Menschen. Spirituell heißt ja nichts anderes als Geistig. Das, was wir machen, ist eine Zusammenkunft mit einem geistigen Resultat. Man kann etwas nur mit "spirituell" bezeichnen, wenn man mit der anderen Welt in Kontakt tritt. Ein Kirchenbesuch, ein Gottesdienst ist nicht spirituell, weil dort die Sache einseitig läuft. Es fehlt die Kommunikation. Wobei mein Wunsch darin lag, den spirituellen Kreis anzusprechen, nicht ihn zu definieren, d.h. wer was ist, sondern wo die Prioritäten zu sehen sind. Was will ein spiritueller Kreis? Gehen wir doch einfach nur davon aus, dieses ist ein spiritueller Kreis und hier entsteht doch eigentlich die Frage, die euch alle irgendwo in einen spirituellen Kreis gebracht hat. Vor allen Dingen sehr frisch gebracht hat - wie unsere Birgit. Warum? Was soll das? Eine Frage ist doch, ob alles vorbei ist nach meinem irdischen Leben? Wo liegt dann der Sinn? Und so ist dieses auch umzusetzen in den spirituellen Kreis. Nur um jetzt Kontakt zu haben? Einen Kontakt, den ihr alle, die ihr hier sitzt, nicht beweisen, sondern nur erfühlen könnt und dann zu sagen, ich gehe diesen Weg trotzdem. Also, wenn ich mich doch für einen Weg entscheide, dann muß ich doch in diesem Weg einen Sinn sehen. Und genau das ist das Thema: Der Sinn dieser Zusammenkünfte, der Aufbau zwischen uns und euch, und wohin dieses führt. Gut, man kann es auch die organisatorische Seite (nennen). Diese darf man dabei nicht außer Acht lassen, um die Wichtigkeit eines spirituellen Kreises zu erkennen, zu respektieren und zu achten. Nicht zu fanatisieren, sondern den realen Hintergrund in dieser Tätigkeit zu sehen. Und das sind Gedanken, die ihr euch, meine Freunde, stellen müßt. Die kann ich euch nicht geben, sondern wir können sie nur gemeinsam erläutern, gemeinsam erkunden und ein gemeinsames Ziel aus den unterschiedlichsten Zielen, die hier sind, schweißen. Wir sagten einmal zu euch, daß wir nicht dafür da sind, um ein "Happening" für euch zu sein oder ein Lückenfüller für den Samstagabend, weil ihr da nichts mit euch anzufangen wißt. Was wir tun, erfordert von euch einen gewissen Verzicht und eine Ernsthaftigkeit in der Sache. Wir wollen es nicht so halten, daß wir nur noch ernst und andächtig sind, wir wollen diesen Dingen keinen Heiligenschein aufsetzen, wo alle anderen auf die Knie fallen und anfangen zu beten, nur weil wir da sind, sondern wir suchen im Gegensatz zu der Kirche die Kommunikation. Wir oder unser Sinn, wenn ich dieses vorweg nehmen kann, bevor ihr dran seid, ist es nun einmal nicht angebetet zu werden, so wie es in euren Kirchen der Fall ist. Hier sind wir als Seelen noch nicht einmal gemeint sondern nur gewisse "Heiligkeiten", die bitte aber von der Kirche vorher heilig gesprochen sind. Wo liegt dort die Kommunikation? Wo kann man ein Vertrauen aufbauen? Wir wollen kein blindes Vertrauen haben, sondern die Kommunikation. Und in einer Kommunikation muß auch ein "aber" oder "es kann nicht so sein" geduldet sein und nicht nur Worte, welche vor Jahren geschrieben worden sind und als fester Bestand zu nehmen sind. Oder, so wie ich es in meinem letzten Leben getan habe, eine Predigt halten, und die Dinge so auslegen, wie ich meine, daß sie so sein sollten. Das ist dogmatisch! Gut, jeder von euch weiß, daß die Kirchen als dogmatisch zu sehen sind. Heute nicht mehr so wirkungsvoll dogmatisch wie vielleicht zu meinen letzten Lebenszeiten und davor. Es wandelt sich. Nur die Wandlung findet nicht statt durch die Kommunikation mit uns Geistwesen, mit uns die früher oder teilweise auch heute noch angebetet werden, sondern man hat die Richtung des Materiellen, der Technik und des Wohlstandes eingeschlagen. Ein trügerisches Bild. Die Wandlung wäre richtig gewesen: Von der einseitigen Kanzelpredigt weg hin zur Kommunikation mit uns. Wir sind Seelen so wie ihr. Wir sind als Seelen frei. Ihr seid in euren Körpern noch gefangen. Ihr durchwandert Klassen, deswegen müßt ihr uns doch nicht anbeten. Auch nicht dann, wenn ich diesen einen Oberbegriff nehme und sage "Gott". Es ist wohl wichtig, um dieses nicht ganz zu verteufeln, daß der Mensch und die Seele einen Glauben brauchen, eine Hoffnung. Glauben heißt nichts anderes als Hoffnung. Aber der Mensch ist mittlerweile in seiner Evolution soweit fortgeschritten, daß ein reiner Glaube, ein dummer Glaube nicht ausreicht. Nur ein blindes Vertrauen in einen Glauben hinein, läßt den Menschen nicht reifen. Er muß hinterfragen. Marion: Er sollte hinterfragen, denn oftmals tut er es ja nicht. JOSUA: Er muß hinterfragen, zum Erkennen und Erreichen von Sinn und Ziel, so wie wir von der geistigen Seite. Wenn ich nur sage, "der liebe Gott ist alles..." - bitte, Birgit, fasse dieses nicht falsch auf. Ich weiß, daß du in so einem Rat mit tätig bist. Ich will nichts gegen die Kirchen... doch, ich will gegen die Kirchen. Birgit: Es geht mir ja eigentlich auch so. JOSUA: Ich will von diesem "Lieben-Gott-Prinzip" weg. Das heißt nicht, daß ich die Hierarchie des geistigen Reiches oder die göttliche Hierarchie anzweifele. Nur das bitte, was aus dem lieben Gott gemacht worden ist, ist für mich eigentlich der größte Frevel. Und wenn wir jetzt in die Zeit zurückdenken, wo wir die Hexenverbrennung hatten, so müßten heute eigentlich viele von den Kirchen dahin gestellt werden. Aber ich schweife schon wieder ab. Marion: Du bist bei deinem Lieblingsthema. JOSUA: Ich weiß. Oh, verzeiht. Kreis: Nein, das war schon in Ordnung. Es ist sehr interessant. JOSUA: Seht ihr, und das ist unser Sinn. Wir wollen die Kommunikation mit uns. Euch zeigen, daß wir da sind, daß es uns gibt. Und das, was ihr macht, das ist wichtig, euch Menschen meine ich jetzt! Ihr müßt diesen Weg für die Seelen gehen. Ihr müßt ihn durchwandern und zwar von Anfang bis zum Ende. Hier Unterschiede zu ziehen: Das manchmal ein junges Leben schnell zu Ende ist, das ein Leben vielleicht gerade im schönsten Moment durch irgendwelche äußeren Umstände ein Ende hat, dieses sind alles Dinge, die dazu gehören. Sie sind für euer Empfinden brutal und ihr sagt, das kann doch nicht der liebe Gott sein, der so etwas will. Und jetzt glaube ich nicht mehr an ihn... Rolf: Aber genauso wird argumentiert. Das beste Beispiel war doch die junge Frau, die mit Marion im Krankenhaus lag. (Die besagte Frau hatte ihr Kind im 8. Monat verloren und tot zur Welt gebracht.) JOSUA: Diese Äußerung kann sie aber nur machen, weil ihr die Kommunikation mit Geistwesen fehlt! Denn sonst würde sie verstehen, warum hier ein Abbruch gewesen ist. Man könnte mit ihr darüber reden, daß man hier nicht etwas getan hat, um ihr weh zu tun, sondern es geschehen hier Dinge (in anderen Zusammenhängen). Gut, wir wissen, daß Mütter in dem Moment ein schweres Empfinden haben, aber es ist eine Lehre darin zu sehen, und nicht der liebe Gott ist schuld an dieser Situation. Marion: Ich war erst am überlegen, etwas über diesen Sinn zu erzählen. Aber ich merkte dann doch, daß sie in ihrem Schmerz so gefestigt war, daß ich nicht an sie heran gekommen wäre. JOSUA: Dieses ist in dem Moment auch sehr schwierig. Es wäre etwas anderes, wenn die gesamte Erziehung spiritueller gewesen wäre. Wenn die Kirchen wirklich das gewesen wären, was sie sein sollten, nämlich das Sprachrohr Gottes, wie sie selbst sagen. Aber sie sind ja eigentlich nur die Sprachrohre von irgendwelchen Presbyter, Päpsten, Bischöfen oder sonst etwas. Und wenn sie das nicht predigen, dann werden sie degradiert oder - wie nennt man dieses exkommuniziert! Rolf: Hierfür wäre doch eine Grundvoraussetzung wichtig: Das in dem Personal der Kirchen, so will ich es einmal vorsichtig sagen, ein Medium vorhanden wäre. Ich habe noch nie gehört, daß sich darunter ein Medium befindet. Birgit: Das lehnen sie ja ab. Marion: Das ist ja auch Sinn dieser Sache. JOSUA: Dieses bewußte Abhal-ten ist ja ein Gesetz der Kirche. Geschaffen 553 auf dem Konzil von Konstantinopel. Hier ist erst entstanden, daß der spirituelle Glaube inner-halb der Kirche, der ja vorhanden war, (entfernt wird). Das neue und das alte Testament beinhal-tete den Kontakt mit Geistwesen und mit Aus-serirdischen. Erst auf dem Konzil ist dieses verboten worden, weil es gewissen höheren Stellen nicht in den Kram paßte, oder weil ihr Glaube, auf den sie so beharren, nicht fest genug war, um mit uns zu kommunizieren. Sie konnten es nicht glauben, daß wir existent waren. Sie versuchten den Gehorsam der Menschen in eine Person zu pressen, nämlich den "Lieben Gott", der dann da steht und sagt, entweder du bist artig und machst, was der Priester sagt, dann kommst du in den Himmel und sitzt zu meiner rechten Seite... Marion: ...und spielst Harfe! JOSUA: Kannst du dir vorstellen, wieviel dort schon sitzen? ...oder aber du reagierst anders, als wir dir das sagen, handelst anders, machst z.B. auf "Kräuter" und sprichst mit den Geistwesen, dann kommst du ins Fegefeuer. Hier wurde doch nichts anderes gemacht als die Kirche verweltlicht. Das, was sie vorher war, nämlich das spirituelle Sprachrohr zwischen der Materie und dem geistigen Reich, das wurde hier getrennt. Das war die größte Schlacht die Luzifer gewonnen hatte. Rolf: Dagegen müßtet ihr euch, von geistiger Seite aus gesehen, doch mit Händen und Füßen gewehrt haben. JOSUA: Mit Händen und Füßen dürfen wir ja nicht. Rolf: Ich meine dieses ja auch im übertragenen Sinne. JOSUA: Ja. Rolf: Ich meine das so, daß ihr euch doch mit allen euch zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen gewehrt haben, um dieses zu verhindern. JOSUA: Das ist vollkommen richtig. Wir waren in dem Moment unterlegen, weil wir durch diesen Kampf nicht an die Menschen heran kamen. Die, die wir erreichen konnten, waren voller Angst. Und das sind die Menschen, die wir immer zuerst erreichen im Gegensatz zu den anderen Menschen mit sehr viel Selbstbewußtsein und gestärkt durch ihre Macht. Es ist ja noch nicht einmal Selbstbewußtsein, es ist eigentlich nur das Bewußtsein, daß man Macht hat. Sie waren stärker, weil sie Angst verbreiteten, und der Mensch ist nun einmal bedingt durch sein Selbsterhaltungstrieb, den er mitbekommen hat und der wichtig ist, um seinen seelischen Weg zu gehen, natürlich erst einmal vor der körperlichen Angst zurück getreten. So ist es geschehen, daß im Laufe dieser Zeit sich immer mehr gewandelt hat und der Kontakt und der Glaube zur Existenz des Geistigen Reiches zurück gegangen ist. Das einzige, was sich bewahrheitet hat, ist ja, wenn sie diesen Kontakt aufrecht erhielten, daß sie einen Schaden nahmen, denn sie wurden meistens erwischt von den Häschern. Selbst JESUS war nicht gefeit davor. Das, was wir jetzt besprechen ist schon irgendwo Geschichte. Gut, es gehört mit in das Thema, spiritueller Kreis, hinein, um zu erkennen, warum versuchen wir einen spirituellen Kreis aufzubauen. Warum erst jetzt? Warum nicht in der Vergangenheit? Es ist wichtig. Man muß auch die Zeit berücksichtigen. Und diese Zeit, jetzt, der Gleichgültigkeit den religiösen Dingen gegenüber, ist eigentlich unser Pluspunkt. Gut, es ist zwar schwieriger an Menschen spirituell heranzukommen, aber es ist für den Menschen, den ihr für das Spirituelle erwecken könnt, weitaus gefahrloser sich wieder diesen Dingen zu widmen. Ihr werdet staunen. Auch du, Rolf, wirst dieses erleben, da du ja doch sehr viele Menschen darauf ansprichst oder aus den Worten heraus hörst, daß für sie ein Leben, ein materielles Leben, nicht alles ist. Hier ist es unsere Aufgabe als gemeinsamer spiritueller Kreis Fuß zu fassen. Gemeinsam ist es wichtig, den Menschen, die nach dem Sinn des Ganzen suchen, die Antworten geben zu können. Wir können euch das geben, was wir wissen, denn wir wissen, daß wir sind. Ihr müßt uns fragen, was ihr von uns wissen wollt, was ihr braucht, um diese Dinge zu streuen. Ein kleines Gleichnis vielleicht in dieser Richtung: Ihr kennt es vielleicht, wenn man die Hühner füttert, dann streut man ihnen Maiskörner hin, und die Hühner kommen und nehmen sie auf. Gibst du ihnen aber jetzt andere Körner, so kommen sie wohl auch, tasten und gehen wieder. Und so ist es auch umzusetzen auf den Menschen. Versuchen wir doch, ihnen die Maiskörner zu geben, so daß sie aus ihrer Suche das finden, was für sie richtig ist. Marion: Du hattest dieses damals mit einer Scheibe Brot erzählt. Ich biete sie ihm an und warte darauf, ob er mehr haben will. JOSUA: Ja. Nur ich wiederhole mich nicht gerne, ich bin ja flexibel. Birgit: Es ist aber ein Problem, daß sie manchmal nicht die Maiskörner erkennen können. JOSUA: Jeder braucht seine Zeit und dann ist es wichtig, daß man nicht das Nudeln anfängt, wenn wir schon in der "Fütterungssprache" reden. So wie man das mit den armen Gänsen macht, egal ob die Gans das möchte oder nicht. Nur weil der Mensch dieses unbedingt so haben will. Rolf: Hier haben wir wieder etwas dogmatisches. JOSUA: Ja. Es ist genau das Gegenteil. Wir können nicht hingehen und sagen, daß wir jetzt alle Kirchen abreißen und die Priester und den Papst vernichten müssen. Es wäre nicht der richtige Weg. Der Weg des positiven Geistigen Reiches ist der, der Harmonie und der Toleranz. Rolf: Was wäre deiner Vorstellung bzw. eurer Vorstellung nach, das Idealziel? Das man in der Kirche spirituell umdenkt, einlenkt wie es vor dem Konzil von Konstantinopel war? JOSUA: Es wäre mit der Evolution verbunden. Es wäre doch eine wunderschöne Sache eine Kirche mit der Resonanz eines gemeinsames Treffen. Jeder hat die Möglichkeit sich mit einem Geistwesen zu unterhalten. Medien gäbe es genug. Hochgestellte Geistwesen wäre gerne bereit zu kommen, um durch Medien tätig zu werden. Durch das spirituelle Wissen und die Gabe der Aufnahme der spirituellen Dinge können ganz andere Energien über euch Menschen fließen. Energien, die euch das Leben im Paradies näher bringen. Denn es ist ja nicht so, Freunde, und da wollen wir ehrlich sein, daß das materielle Leben nicht nur aus negativen Aspekten besteht. Ihr müßt zugeben, daß es Zeiten für euch gibt, in denen ihr euch freut, Menschen zu sein. Ihr habt Erlebnisse, die ihr genießt und wenn in diesen Erlebnissen der Gedanke kommt, daß du irgendwann tot bist, dann ist dieses für euch ein trauriger Gedanke. Es geht doch nur darum, daß jeder Mensch das Bewußtsein bekommt. Und jeder Mensch kann doch dieses Bewußtsein dann leben, wenn er weiß, wenn ich hier mein Erdenleben beende, bin ich nicht verloren, sondern ich bin weiter. Und ich habe die Möglichkeit zurückzukommen. Der ganze Prozeß der Vereinigung ginge doch nur dahin, daß man, wenn man als kleines Kind geboren wird, aufwächst und sein spirituelles Wissen bekommt. Nicht nur das spirituelle Wissen, wann ich zurückkomme, sondern auch das der ganzen Vorleben, das Wissen um all die Freunde, die ich dann wieder erkenne. Ihr würdet sie auch als Menschen erkennen. Vorausgesetzt ihr habt den Weg ins "Paradies", lasset uns ruhig diesen Ausdruck verwenden, gefunden, liegt der Unterschied zwischen Geistwesen und Körper doch nur darin, daß der Körper schaffen kann. Er kann das tun, was eigentlich nur Gott kann. Er kann schaffen. So wird es doch von der Kirche gesagt. Er kann mit seinen Händen etwas aufbauen. Wir Geistwesen können zwar auch etwas aufbauen, aber das ist imaginär. Das heißt, es entsteht etwas durch unsere Energie, durch unsere Gedanken. Jetzt ist es für uns Geistwesen natürlich auch eine Sehnsucht Materie anfassen zu können. So, (JOSUA faßte die Stuhllehne an) wie ich es in dieser Form nicht spüre, denn ich als Geistwesen greife hindurch, oder ich greife durch euch hindurch. Ich nehme euch wahr, aber ich kann euch nicht materiell erkennen. Und hier wieder den Gleichklang zu bekommen, die Waage, beide Möglichkeit zu haben, das ist die Vollendung. Nur ihr müßt erst einmal wieder zu uns finden. Solange ihr uns verleugnet und sagt, "das gibt es nicht, wenn man tot ist, ist alles vorbei," kann es keinen Gleichklang geben. Dann steht es immer mal mehr auf der einen, mal mehr auf der anderen Seite. Du wirst dich sicherlich fragen, wer dieses immer wieder aus dem Gleichgewicht bringt? Das ist in dem Moment, als Namensbezeichnung, Luzifer. Dieser weiß genau, das seine Herrschaft in dem Moment endet, wo die Waage hergestellt ist. Der hat wiederum Angst vor diesem Ende und wieder einzugehen in die Masse, zu sein wie alle. Warum? Weil er sich hervorheben will. Es gibt viele Seelen die dieses egoistische Verlangen noch haben und dieses noch nicht einmal unbedingt als negativ ansehen, sondern es ist einfach vorhanden. Sie müssen deswegen keine schlechten Menschen sein. Sie können ihren Mitmenschen gegenüber human sein, aber sie lehnen es ab, diesen Schritt der Gemeinsamkeit, des Sinns näher zu kommen. Noch lehnen sie es ab. Wir hoffen in der jetzigen Zeit bedingt durch spirituelle Kreise, die seit den 60er Jahren immer mehr Fuß fassen, den Menschen das Weiterleben nach dem Tod näher zu bringen. Ich denke, wir haben schon viele erreicht. Zu mindestens in den Ländern, wo der christliche, der buddhistische und hinduistische Glaube vorhanden ist. Der einzige Glaube der uns hier schwer zu schaffen macht, ist der Islamische. Wobei sich auch hier noch Gruppen unterscheiden, aber gerade der Islam, und alles was an Allah festhält, laßt es mich so sagen, ist der schwierigste Kern. Sie sagen zwar, sie gehen ein in Allah, aber es ist nichts anderes, als wenn sie sagen würden, sie sitzen zur rechten Gottes... Rolf: Und dies ist im Moment wieder sehr stark vertreten. JOSUA: Ja, denn es ist seine einzige Burg, denn dort ist Fanatismus mit Angst, Terror und Dogmen verbunden. "Und willst du nicht mein Bruder sein, so schlage ich dir den Schädel ein". Und dieses sind Argumente, mein Freund. Wenn man zu dir sagen würde, entweder du hörst jetzt auf Kreismitglied zu sein, oder ich schlage dir den Schädel ein, würdest auch du es dir zweimal überlegen. Man muß diesen Menschen Toleranz (entgegen) bringen, obwohl sie gefährlich sind. Rolf: Dieses macht den Umgang damit natürlich um so komplizierter. JOSUA: Genau. Es ist eine Lernphase, die Menschen irgendwann dahin zu bringen, das sie auf die wenigen Tyrannen, die sie haben, nicht mehr hören. Aber noch ist Glaube bei ihnen wichtig, weil sie in ihrer Entwicklung noch nicht soweit sind. Sie leben immer noch 200 Jahre hinter der westlichen Denkweise in ihrer Religion, trotzdem sie teilweise die westlichen materiellen Dinge gerne in Anspruch nehmen. Rolf: Das würde ich auch sagen, denn sonst wären sie nicht in der Lage, die Dinge so zu vollziehen, wie sie es im Moment tun. Einen eigenen Gottesstaat auszurufen. Wenn ich so etwas höre, dann bekomme ich Hörner. JOSUA: Nun, das ist nichts anderes als die Bindung dieser Menschen. Anders sind sie nicht zu halten. Birgit: Die gesellschaftliche Kultur ist ja auch eine ganz andere. JOSUA: Genau. Rolf: Dort zählt ja im Prinzip weder Frauen noch Kinder noch sonst etwas. Birgit: Wenn du dir anschaust, wer dieses versucht so umzusetzen, dann mußt du feststellen, daß es sich hierbei nur um eine Handvoll Menschen handelt. Nämlich die, die auch die wirtschaftliche Macht haben, und sie mit aller Macht erhalten wollen. Rolf: Wenn wir das jetzt ausdiskutieren, würde dieses zu weit führen, denn es ist im Prinzip keine wirtschaftliche Macht. JOSUA: Du darfst hier etwas nicht vergessen: So wie das Volk lebt, lebt es teilweise in großer Armut und in Versprechungen, daß es den Menschen einmal besser gehen wird. Damit erreichen sie sehr viel. Und die Anhänger, die sie haben, sind all die, denen es etwas besser geht. Ich meine jetzt die, die die Ordnung auch im Lande halten. Das sind alles die Menschen, die von dem normalen Volk abgehoben sind. Man wird sich hüten dem Volk mehr Luxus zu gönnen, denn in dem Moment beginnt der Mensch zu denken und sagt, wenn ich das habe geht es mir besser. So ist die ewige Suche aus der Armut heraus das Ziel dieser Menschen und Allah möge ihnen dabei helfen. Gebe ich diesen Menschen diese Dinge, wäre die Dogmatik der herrschenden Klasse nicht mehr so präsent und das wissen sie. Sie werden sich also hüten dem Volk je mehr zu geben. Birgit: Je satter die Menschen im geistigen und materiellen Bereich sind, desto weniger fanatisch sind sie und desto weniger kannst du sie lenken. JOSUA: Genau, und wenn du dir dieses zu nutzen machst, dann hast du eine große Möglichkeit. Nur das ist nicht die Möglichkeit des positiven Geistigen Reiches. Rolf: Aber wenn man sich z.B. den ganzen südamerikanischen Raum betrachtet, dann gibt es doch dort Menschen, die materiell gesehen in sehr ärmlichen Zuständen leben und auf der anderen Seite spirituell positiv sehr ausgeprägt sind. JOSUA: Ja. Wenn du hier aber das gleiche Prinzip anwenden würdest, wie z.B. im Iran oder Irak, das heißt ein paar Handvoll Menschen würden anfangen sich aus dieser Armut heraus Menschen nehmen und ihnen Reichtum bieten, dann glaubst du gar nicht wie schnell sich dieses wandeln würde. So ist der Mensch von seiner Veranlagung, von seinem seelischen Charakter her. Jetzt sagt er: "Gut ich bin zwar arm, aber ich lebe in meinem spirituellen Wissen". Und solange ich diesen Menschen (so leben) lasse, hat er seine Vollendung. Er vermißt vielleicht ein paar Dinge, aber nicht so viel materielle Dinge. Aber gebe ich sie ihm oder zeige sie, dann entsteht in ihm auch der Drang nach mehr. Was ist denn eigentlich Luxus, Wohlstand? Es ist doch nichts anderes als ein Streben nach Mehr und ein Vergessen aller anderen Dinge. Jeder meint, daß er gewisse Dinge einfach haben muß, um glücklich zu sein. Der eine sagt, daß er unbedingt eine Yacht haben muß, egal wie, er braucht sie, und der andere braucht unbedingt ein Segelboot. oder dieses oder jenes. Sein ganzes Bestreben ist darauf ausgerichtet, diese Dinge zu haben. Da frage ich dich, wo soll der spirituelle Teil noch mit hinein! Wenn ich aber sage,... - bitte, das sind jetzt grobe Beispiele - ...ich brauche kein Segelboot, sondern ich brauche ein Heim, ich brauche mein Essen und ab und zu vielleicht einmal zum Ausspannen einen Urlaub, und wenn viele auch so denken würden, dann könnten sie eine Menge Streß abbauen und sich mehr den (spirituellen) Dingen widmen. Ein kleines Beispiel von deiner Denkweise, Rolf. Das ist jetzt nicht negativ gemeint, aber du sagst: Ein Lottogewinn, dann aber 6 Richtige! Du redest nur von dem absoluten Knüller. Auch hier ist bei dir die Gefahr: Wenn, dann bist du nicht mit 2000,- DM zufrieden, nein, du möchtest gleich 2 Millionen, um das zu verwirklichen. Rolf: Das ist jetzt aber relativ. JOSUA: Ich sage dieses ja nur als Beispiel. Rolf: Diese Summen, die wären nicht für mich oder für uns, sondern da spielen ganz andere Dinge im Hintergrund mit. Das Geld könnte man z.B. in Kinderheime geben oder einfach nur einmal die Mittel haben, um an Menschen in dieser Form herantreten zu können. JOSUA: Worauf ich hinaus wollte, ist nicht der Aspekt, was du mit dem Geld machen würdest, sondern worauf ich abziele, - und das trifft auf sehr viele Menschen zu - ist, wenn sie im Lotto spielen, daß sie dann alles haben wollen. Sie könnten ja auch sagen, ich gewinne 2000,- DM, freue mich genauso und kann dann schön mit meinen Freunden essen gehen, oder ich mache dies und das. Diesen Betrag kann ich auch verteilen. Du siehst, ich verstehe das. Der Aspekt mit Hintergrund, Kinderheime usw. ist wieder ein anderes Thema, weil es hilft nicht. Es hilft im Materiellen, aber es hilft den Menschen nicht. Rolf: Den Ansatz kann man vertreten, da gebe ich dir Recht. JOSUA: Es soll ja eigentlich auch nur helfen, damit in diesen Kindern der Wunsch nach noch mehr Wohlstand geweckt. Es dient ja nicht dazu, nur den Menschen allein zu helfen. Es "hilft" ja so vielen anderen Menschen, die es eigentlich gar nicht nötig hätten. Zum Beispiel die ganze Armut, die wir in Afrika mit den Hungersnöten haben: Nehmen wir die Gelder, die ihr auf Erden sammelt und die dort hinfließen sollen. Das ist Blasphemie in höchsten Formen. Wenn dieses den Menschen wirklich zu Gute kämen, dann brauchten sie nicht hungern. Rolf: Das heißt, es verschwindet alles in den dunklen Kanälen der Entwicklungshilfen. JOSUA: Wofür wird dieses Geld gesammelt? Es wird gesammelt, damit Waren oder sonstige Dinge gekauft werden müssen. Fange doch damit an: Es wird Korn gekauft, es wird gemahlen. Der Bauer wird bezahlt, der Müller wird bezahlt. Es wird der Bäcker bezahlt, es wird der Transporteur bezahlt, und es wird die gesamte Bürokratie auch noch bezahlt. Wir von unserer Seite können dort hinein blicken, und wir sehen, wie es läuft. Das was im Endeffekt bei den Menschen, die es benötigen, ankommt, ist ein Tropfen auf dem heißen Stein. Natürlich sagen die Entwicklungshelfer, "Gott sei Dank, wenigstens etwas", aber es ist nicht das, was kommen könnte. Stelle dir vor, es würden keine Gelder gesammelt sondern die Dinge, die der Mensch in dem Moment braucht, würden dort hingebracht. Es würde z.B. die Bewässerungstechnik, das ganze Agrarwissen, was die weltliche Welt besitzt, und die technische Möglichkeit diesen Menschen für ihr Land gegeben. Oder es würden die Nahrungsmittel, die die Länder wegwerfen, weil sie den europäischen oder internationalen Normen nicht entsprechen, diesen Menschen gegeben. Dann würdet ihr die Bilder von den hungernden Kindern gar nicht zu sehen brauchen. Aber wie gesagt, das ist ein anderes Thema. Gehört aber auch mit zur spirituellen Entwicklung. Dirk: Bevor wir gleich zum Ende der Sitzung kommen, habe ich hier einen Brief von einer Leserin, den ich gerne noch vortragen möchte. Vielleicht nimmst du dazu ja jetzt noch oder aber in der nächsten Sitzung Stellung. JOSUA: Lest ihn vor. Ich entscheide dann, ob ich heute oder das nächste Mal etwas dazu sage. (Der Brief wurde vorgelesen, und verbleibt im internen Protokoll) JOSUA: Bitte liegen lassen. Wir werden hier versuchen schon einmal im Vorfeld etwas abzuklären und werden dann bei der nächsten Sitzung noch einmal darauf zu sprechen kommen. Ich wollte bei dir (Marion) noch die Chakrenbehandlung machen. Können wir das heute noch tun? Marion: Mit mir darfst du alles machen. JOSUA: Ihr seid meine Zeugen, daß sie das gesagt hat. Marion: Du weißt doch wie ich dieses meine. (Es erfolgte eine Harmonisierung der Chakren) JOSUA: Wie gesagt, COMANCHU wird hier noch einiges tun. Er wird dir dann auch signalisieren, ob eine Behandlung ausreicht. Dieses muß dann aber auch Betty mit entscheiden, denn es ist ja auch ihre körperliche Belastung, die dabei benutzt wird. Dann würde ich sagen, es war doch schon wieder ganz positiv für das erste Mal nach sooooo langer Zeit. Ich denke, es ist auch einiges gesagt worden. Es wäre schön, wenn ihr euch noch einmal Gedanken darüber macht und Fragen, die ihr habt, aufschreibt, um sie dann das nächste Mal zu stellen. Dann könnten wir dieses Thema noch einmal aufgreifen. Danach würden wir gerne die Priorität nehmen, was die Kreisarbeit betrifft. Dazu wird sich dann JEREMIAS aber noch mit euch unterhalten. Es kommt darauf an, ob es direkt beim nächsten oder übernächsten Mal ist. Wir sind ja zeitlich flexibel. Dann wünsche ich euch jetzt eine harmonische Zeit. Geht in Harmonie und in Frieden. Bis zum nächsten Mal. Gott zum Gruß. Bitte die Musik. Damit wünschten auch wir JOSUA und allen anderen genannten und ungenannten Freunden eine schöne Zeit und sprachen unseren Dank für den schönen Abend aus. |