zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 07 vom 14.02.1998 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Der Kontakt zum Positiven Geistigen Reich wurde durch das Medium hergestellt. Es meldete sich JOSUA.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND SEIN FRIEDEN SEI MIT EUCH.

(Es erfolgte die persönliche Begrüßung des Kreises an JOSUA.)

JOSUA: Eine neue Umgebung, (die Sitzung fand bei Betty und Rolf statt) ich muß mich erst daran gewöhnen. Es ist noch etwas Fremdschwingung hier mit vorhanden. Wir arbeiten noch daran, um diesen Kreis zu schließen. Ja, ich denke, so können wir es erst lassen. Wir werden hier im Laufe des Abends immer mehr positive Schwingungen haben. Wie geht es euch, meine Kinder?

Betty: Mir geht es gut, JOSUA.

JOSUA: Die Ungewißheit überstanden.

Betty: Ja.

JOSUA: Und dir, Dirk?

Dirk: Ich kann überhaupt nicht klagen, mir geht es sehr gut, und ich bin zu allen Themen bereit. Ich freue mich, daß wir heute abend wieder zusammen sind.

JOSUA: Schön. Und hier, unser Nesthäkchen?

Marion: Warum Nesthäkchen?

JOSUA: Nun, auf dich muß man ja gesondert aufpassen, nicht?

Marion: Ja, muß man das? Im Großen und Ganzen geht es mir eigentlich ganz gut.

JOSUA: Du darfst nicht vergessen, du bist die Sensibelste hier. Schnell verletzlich. Immer noch etwas ängstlich deiner Umwelt gegenüber. Welches du aber gut mit anderen Stärken ausgleichen kannst. Du hast das zur Zeit sehr gut im Griff, und wir sind da schon zufrieden. Bitte auch nicht zurückwerfen lassen durch gewisse negative Erscheinungen.

Marion: Ist gut.

JOSUA: Möchtet ihr, daß wir erst einmal ein allgemeines Thema nehmen, um die Situation ein bißchen zu entspannen? Auf unserer Seite und auch auf eurer Seite?

Kreis: Damit sind wir einverstanden.

Marion: Könnten wir mit dem Thema, welches ich mit Jürgen in der Badewanne bezüglich JESUS und die Schutzpatronen angesprochen habe, vielleicht weitermachen? Zu diesen Gedankengängen ist mir noch ein bißchen eingefallen, was ich gerne mit dir durchsprechen würde.

JOSUA: Also in der Badewanne war ich nicht dabei, aber mit dem Thema bin ich einverstanden.

Marion: Das du nicht mit in der Badewanne warst, davon bin ich auch ausgegangen. Aber es geht hierbei auch mehr um die Gedanken, die ich in Bezug auf dieses Thema habe.

JOSUA: Die sind mir nicht geläufig.

Marion: Wir sprachen beim letzten Mal davon, daß mit CHRISTI Geburt es geschehen ist, daß ein Umbruch auch im Geistigen Reich statt gefunden hat. Das Kollektiv hatte beschlossen, daß JESUS inkarnieren und eine Weiterentwicklung stattfinden sollte. Warum ist JESUS zu dem Zeitpunkt gekommen, warum nicht schon eher Ich könnte mir vorstellen, daß er es vielleicht zu einem früheren Zeitpunkt nicht so schwer gehabt hätte.

JOSUA: Nun, das ist eine Evolutionsfrage, die du hier stellst. Vor der Zeit waren die Menschen noch nicht soweit entwickelt, um die spirituelle Wahrheit aufnehmen zu können. Sie waren noch im Begriff, ihren Platz auf diesem Planeten zu ordnen. Wenn JESUS zu dieser Zeit inkarniert wäre, dann wären seine Lehren innerhalb der Fehden, die die Menschen untereinander hatten, untergegangen. Er hätte sie nicht soweit bringen können. Außerdem darfst du nicht vergessen, daß die Religion auch schon eine gewisse Zeit vor JESUS bestand. Du kannst dieses im Alten Testament nachvollziehen. Wobei auch hier viele Aspekte dabei sind, die nicht ganz realistisch zu sehen sind, sondern aus der Feder einiger Propheten kam, die einiges hinzu gefügt haben. Die Seele mußte auch in der Lage sein, die unteren Sphärengrenzen zu überschreiten. Das heißt, der Mensch mußte eine gewisse Entwicklung schon vollzogen haben, um die Hauptgrenze überschreiten zu können.

Marion: Unter welchen Voraussetzungen ist dieser Gedanke entstanden, daß ein so hohes Geistwesen inkarniert? Das Kollektiv konnte ja in etwa erkennen, wie der Weg von JESUS verlaufen und was er bewirken würde. War es so, daß das Kollektiv dann entschieden hat, das jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen wäre und gleichzeitig die Veränderung im Geistigen Reich durchzuführen sei. Es ist vielleicht etwas kompliziert ausgedrückt...

JOSUA: Nein, es ist nicht kompliziert ausgedrückt, aber hier ist jemand, der möchte dir darauf eine Antwort geben. Da ist er weniger philosophisch als ich. Moment bitte.


Es deutete sich ein Wechsel der Wesenheiten an, und die Sitzung wurde von ISAAK (DENKER) über das Medium Jürgen fortgeführt.

ISAAK: Guten Abend, Freunde.

Marion: Guten Abend, ISAAK.

ISAAK: Um hier erst gar nicht einen großen Zwischenraum entstehen zu lassen, folgendes dazu gesagt: Du darfst dieses mit JESUS CHRISTUS und dem Kollektiv nicht universell denken. Es muß hier ein Abschnitt gemacht werden und zwar, daß ein Geistige Reich zuständig für diesen Planeten Erde ist. So, das Kollektiv, das kleine Kollektiv, welches für diesen Planeten, dieses Sonnensystem zuständig ist, konnte natürlich diese Entwicklung, die die Menschen auf diesem Planeten hatten, in einer gewissen Weise voraussehen. Du darfst hier nicht vergessen, daß es das Ziel der Seelen war, zurück zu finden in das Kollektiv und zwar das in Kollektiv der Gesamtheit. So, sehe dieses bitte wie ein Staatsgebilde, wie wir damals: Es gab das gesamte Amerika mit den unterteilten Staaten. Und so ist das auch im Spirituellen zu sehen. Sagen wir einmal der Planet Erde wäre der Staat Texas. Die abgeordneten Seelen, die für diesen Sektor zuständig waren, konnten natürlich mit verfolgen, wie der Mensch sich entwickelte, und wie weit er und die Seelen waren. Um hier diesen Seelen, die untereinander nur Unfrieden und Disharmonie kannten, den Weg zu ebnen, hatte man sich entschlossen, einen hohen Abgeordneten nach einem gewissen Zeitpunkt auf diesen Planeten zu schicken.

Dirk: War dieser hohe Abgeordnete jemand aus "Texas" oder von den gesamten Staaten? War JESUS also dem Kollektiv Erde zu geordnet, oder kam er vom universellen Kollektiv?

ISAAK: Er kam, was diesen Planeten Erde anbelangt. Er ist nicht, wie die Menschen es bezeichnen, als Sohn Gottes, also zur absoluten Obrigkeit zu sehen, sondern er war ein sehr hohes Geistwesen, ein Erzengel, der für diesen Staat zuständig war. Es ist vermessen von den Menschen zu behaupten, daß nur sie das Glück gehabt hätten, daß JESUS, also die rechte Hand Gottes - so wie sie es darstellen - nur für diesen Planeten da ist. Das Universum ist riesig und jeder Planet bekommt zum richtigen Zeitpunkt ein JESUS zugeordnet, um hier sozusagen eine Grenzöffnung zu vollziehen. Das heißt, die Seelen waren so weit entwickelt, daß man es als richtig ansah, ihnen hier geistige Hilfe zu geben, bevor sie im Materiellen wieder zu Grunde gingen und sich selbst vernichteten. Es fehlte die Humanität. Es war nicht das (menschliche) Ziel, die geistige Entwicklung auf diesem Planeten durchzuführen, sondern sie hatten sich in der Evolution darauf versteift, Macht zu erlangen, d.h. hier breiteten sich negative Dinge aus. Ist das ungefähr verstanden?

Dirk: Also die Aufgabe von dem Erzengel JESUS ist nicht universell zu sehen, sondern in Zuständigkeit für den Planeten Erde, und zwar um im Rahmen der Entwicklung Humanität zu bringen.

ISAAK: Ja. Diese Humanität war wichtig. Durch die Schaffung eines Schutzpatrones, der immer wieder die inkarnierte Seele darauf hinwies, was ihr eigentlicher Weg war. Zu dem Zeitpunkt war es auch so, daß das Spirituelle stark spürbar war. Es ist nicht so wie heute, wo das Spirituelle immer mehr in den Hintergrund getreten ist. Sondern dort war, zu der Zeit als JESUS diese Möglichkeit den Menschen brachte, das spirituelle Empfinden sehr stark vorhanden, denn anders wäre die Verbreitung des Glaubens oder der Lehren JESU nicht möglich gewesen.

Dirk: JESUS mußte doch gegen den alten Glauben, so möchte ich es einmal bezeichnen, ankämpfen. In dem GOTT als der große Rächer beschrieben worden ist.

ISAAK: Das waren die 40 Tage in der Wüste, wo er - laut Bibel - gegen den Teufel gekämpft hat. Das war nicht der Teufel, so wie er dort beschrieben war, sondern es waren die verschiedenen Glaubensrichtungen und spirituellen Angriffe auf ihn. Wie gesagt, die spirituelle und auch die geistige Präsens war zu der Zeit weitaus stärker, für die Menschen erfassbar und spürbar. In der heutigen technisierten Zeit tritt dieses immer mehr in den Hintergrund, weil die Möglichkeiten der Schallwellen anders genutzt wird, und man so viele Dinge, die man früher als spirituell erkannt hat, heute nicht mehr erkennen kann, sondern sie vielleicht als Radiowellen nimmt. Das Spirituelle wird überlagert, so ist es richtig gesagt.

Dirk: Das heißt, die Technik ist im Grunde genommen ein Störsender zum Spirituellen.

ISAAK: Ja. Es sind zu viele Frequenzen, die auch wir mit benutzen, um an die Menschen heran zu kommen, heute von euch benutzt, und uns somit die Kommunikation abzweigen. Bedingt auch durch die Medien (TV, Radio usw.), die auf euch einstürmen, seit ihr nicht mehr so bereit, um spirituelle Intuition oder Inspirationen wahrzunehmen. Zu der Zeit, um auf das Thema zurück zu kommen, war dieses natürlich anders. Die Menschen lebten von ihrer Arbeit und von ihrer geistigen Entwicklung. Sie war ausgeprägter als heute. Heute dient die Entwicklung dem Fortschritt, der Technik, der Bequemlichkeit und dem Geld. Früher lagen die Werte etwas anders. Natürlich hat sich die negative Seite, die sich ihr Reich erhalten wollte, diese Sache nicht so ohne weiteres gefallen lassen. Dieses müßt ihr verstehen. Bedingt dadurch gab es natürlich weiterhin viele Kriege und auch Ausrottungen von Glaubensarten.

Dirk: Wir sprachen beim letzen Mal davon, daß das Negative nicht direkt inkarnieren kann. Läuft die Harmagedon-Schlacht durch Beeinflussung der inkarnierten Menschen?

ISAAK: Die Harmagedon-Schlacht ist eine Schlacht, die auf rein geistiger Ebene stattfindet, nicht im Materiellen. Hier ist eine ständige Grenzverteidigung vorhanden.

Dirk: Und wir Menschen bekommen dieses durch Schwingungen übertragen?

ISAAK: Ja. Ihr könnte dieses so sehen: Ihr seid abhängig von den Resultaten dieser Schlacht. Ihr unterliegt diesen Schwingungen. Ihr verspürt sie in eurem täglichen Dasein. Mal sind die negativen Gedanken, die negativen Beeinflussungen stärker, dann auch einmal wieder die Positiven.

Dirk: Könnte man auch soweit gehen, daß die Entwicklung der Technik als Mittel von den Negativen eingesetzt wird.

ISAAK: Sagen wir es bitte so: Die Technologie sollte eigentlich den positiven Aspekt mit sich bringen, daß der Mensch mehr Zeit hat zur geistigen Reife und zur geistigen Weiterentwicklung, daß das Negative natürlich nicht still gehalten hat und sich diese Dinge auch angeeignet hat, um damit eine gewisse Disharmonie zu schaffen, ist ersichtlich und auch jederzeit einsehbar. Gedacht war es anders, aber wie gesagt, wenn das Negative aus jeder positiven Erfindung Waffen macht... es ist ein Wandel. Einmal gewinnen wir, einmal gewinnen sie. Sagen wir es so, die Technologie und das Desinteresse der Menschen gegenüber dem spirituellen Denken, ist natürlich eine Schlacht, die das Negative gewonnen hat. Wobei momentan wieder wir etwas mehr am Zuge sind, weil die Menschen sich doch wieder auf das Spirituelle zurück besinnen und immer mehr erwachen. Resultiert natürlich auch wiederum aus der Situation heraus, das die Technologie euch Menschen zur Zeit sehr zusetzt. Bedingt dadurch daß ihr euch in eurer Denkweise und Art, wie ihr euch dem Materiellen hingeben habt, selbst fest gefahren habt. Es ist absehbar, das hier ein Wandel geschehen muß und auch geschehen wird.

Marion: Hierzu fällt mir eine bestimmte Textpassage aus einem Lied von Juliane Werding ein, wo es heißt, "...warum schickst du uns nicht noch einmal deinen Sohn..." Wenn die Menschen sich doch etwas mehr öffnen und sich dem Spirituellen wieder mehr zuwenden, wäre es dann nicht möglich, ein hohes Geistwesen, wie JESUS es war, zu schicken?

ISAAK: Bitte hier kann ich nur für mich selber antworten, da ich in das Kollektiv-Denken noch nicht hinein blicken kann. Meine Logik sagt mir, das zur Zeit ein JESUS CHRISTUS vollkommen sinnlos wäre, wenn er inkarnieren würde. Was soll er euch bringen? Euer geistiges Potential und auch eure Entwicklung, was das Gehirn anbelangt, ist soweit das ihr unterscheiden könnt zwischen Gut und Böse. Ihr seid eigentlich in der Lage, den spirituellen Weg ohne einen JESUS gehen zu können. Das Ganze, was JESUS jetzt für euch bewirken würde, wäre vielleicht ein Aha-Effekt. Dieses wäre, um diesen Weg dieses hohen Wesens auf sich zu nehmen, einfach zu wenig. Es würde hier am Sinn fehlen. Bitte, so ist meine Meinung. Ich möchte mich hier nicht...

Marion: Mich interessiert hier auch deine Meinung.

ISAAK: Wie das Kollektiv darüber denkt, dieses tut mir leid, das kann ich nicht beantworten. Aber sie werden wohl, so denke ich einmal, schon in dieser Richtung denken, da so etwas ja nicht ansteht.

Dirk: Meinst du, daß das Kollektiv so wie wir an einem großen Tisch sitzt und denkt, oder ist das Kollektiv nicht wirklich Eins? Darüber habe ich jetzt keine genaue Vorstellung. Ist es Eins, was denkt oder sind dieses doch wieder individuelle Seelen?

ISAAK: Es ist Eins aus vielen. Du darfst dir dieses bitte nicht so vorstellen, daß das Kollektiv sagt, so wird es geschehen, sondern es findet innerhalb des Kollektives ein Austausch statt. Man kommuniziert. Der Gedanke ist individuell, aber doch gesamt zu sehen. Es fließt jede kleine spürbare Energie ineinander.

Marion: Unvorstellbar.

ISAAK: Dieses ist unvorstellbar, weil man - und auch wir sind teilweise noch so, weil wir noch individuelle Wesen sind - schnell in das individuelle Denken verfällt und man sagt: "Gut, wenn ein Gedanke ein individuelles Gedankengut darstellt, wo ist dann das Kollektiv?" Es gibt innerhalb des Kollektives keine Zentralstelle, weil auch diese wieder individuell wäre. Es fließen diese Energien zusammen. Es ist, so paradox sich dieses anhört, individuell und doch wieder gesamt.

Marion: Wenn ich mir dieses versuche vorzustellen, dann habe ich immer das Bild von einem Atom mit seinem Aufbau vor Augen, wo aus dem Kern die ganzen Moleküle herausgehen, aber auch wieder zurückkommen

ISAAK: Moleküle raus und wieder rein, das ist natürlich jetzt nicht richtig gesagt, sondern bei diesem Atomen, wie du sagst, geht es ja nur um die Gleichheit der Energien, die diese Rotationen in den richtigen Bahnen hält. Dieses kannst du hier mit dem Kollektiv nicht vergleichen, denn das Kollektiv ist kein Atom mehr. Es ist reine Energie. Nicht faßbar, nicht erfühlbar und trotzdem spürbar. Dieses ist etwas schwer zu verstehen und trotzdem richtig gesagt.

Dirk: Wenn das Kollektiv als Gesamtes etwas beschließt, bekommt ihr dieses als Gefühl mit? Gibt es hier so etwas wie eine Weiterreichung?

ISAAK: Impuls, besser zu verstehen?

Dirk: Ja.

ISAAK: Es ist für uns in dem Moment als wenn es ist. Wir wissen dann nicht, daß wir einen Impuls oder einen Nachricht bekommen haben, sondern wir wissen, jetzt ist die Situation so.

Marion: Kannst du hierzu einmal ein Beispiel sagen?

ISAAK: Ich bin schon am überlegen, wie es euch sagen kann.

Dirk: Vielleicht... wir haben eben darüber gesprochen, daß JESUS auf Beschluß des Kollektives inkarnierte...

ISAAK: Ja.

Dirk: ...und du hast den Impuls mit bekommen, als er inkarnierte. Da es geschehen ist, ist es. Dieses hast du mit bekommen, aber die ganzen Vorgeschichten, die Planung usw., die bekommt man nicht mit.

ISAAK: Nur der bestimmte Sektor, der hier mit einbezogen ist und zwar war das die Inkarnationsvorbereitungsstelle, - lasse es mich so sagen - denn die Seele, auch JESUS Seele mußte vorbereitet werden für den Gang nach Unten. Er durchwanderte hier ja schon die Sphären nach Unten bis ins Sommerland, so daß er vorbereitet werden konnte für die Inkarnation. Dieses bekam man schon mit. Man bekam mit, daß hier eine hohe Seele war.

Marion: Bei der Durchwanderung ins Sommerland war es dann schon so, daß er während dieses Ganges von seinem Bewußtsein in den Bereichen etwas zurückgelassen hat?

ISAAK: Sein Bewußtsein war vorhanden. Im Positiven Geistigen Reich ist das positive Bewußtsein, das kollektiv ist, vorhanden. Wenn JESUS dadurch geht, ist dieses nicht irgendwie - wie soll ich es beschreiben - als etwas ganz Besonderes (zu sehen). Man nimmt dieses wohl war. So wie ihr hohen Besuch erwartet und euch darauf freut, so ist es auch bei uns gewesen. JESUS zog durch die Sphären. Du darfst dir dieses nicht so vorstellen, wie es hier auf Erden ist, wo erst durch die eine Stadt und dann durch die nächste Stadt gefahren wird und alles jubelt ihm zu. Nein, nein. Die Schwingungen, die er da gelassen hat bis zum Sommerland, die sind wohl in den Sphären spürbar gewesen, falls du dieses meintest.

Marion: Ja.

ISAAK: Er hat seine Aura gelassen, denn er mußte seine Schwingung verlangsamen. In jeder Sphäre so, wie die Sphäre es vertragen konnte. Er mußte angepaßt werden.

Marion: Dann habe ich mich verkehrt ausgedrückt. Das ist das, was ich eigentlich wissen wollte.

ISAAK: Dieses ist übrigens die Faszination. Ich weiß nicht, ob ihr das verstehen könnt, wenn er dieses zur Weihnachten tut, dann ist es genauso. Um in die negativen Sphären hineinzukommen, muß er seine Schwingungen verlangsamen. Er ist der Einzige, der diese Begabung oder die Fähigkeit besitzt, sich trotz niedrigster Schwingungen wieder in die gleiche Sphäre, aus der er kam, zurückziehen zu können. In der Regel ist es so, daß wenn wir unsere Schwingungen verlangsamen und eine Sphäre tiefer gehen, wir sehr lange brauchen, bis wir die andere wieder erreichen können.

Dirk: Ist die materielle Ebene nicht auch vergleichbar mit einer niedrigeren Sphäre?

ISAAK: Ja, sie ist die niedrigste mit. Die materielle Sphäre ist eigentlich die, die am langsamsten schwingt.

Dirk: Das heißt, das negative Geistige Reich schwingt trotzdem noch höher?

ISAAK: Ja. Deswegen können wir ja durch Materie hindurchgehen, weil wir unsere Schwingungen auch verlangsamen, aber trotzdem immer noch schneller sind. So können wir Körper in Besitz nehmen, in dem wir einfach durch die Materie hindurchgehen.

Dirk: In welcher Sphäre bist du beheimatet?

ISAAK: In der Fünften.

Dirk: Wenn du von der materiellen Ebene zurück willst in die 5. Sphäre, kann man dieses mit einer Zeitangabe benennen?

ISAAK: Es dauert ungefähr, bis ich wieder voll akklimatisiert habe, schon 5 bis 6 Stunden, nach eurer Zeitrechnung.

Marion: Könnte es passieren, daß ihr in irgendeiner Sphäre hängenbleibt?

ISAAK: Nein, nur zum Autogramme geben, kleiner Scherz am Rande.

Rolf: Wie haben wir uns den Weg von den Sphären in die materielle Welt vorzustellen? Ist dieses wie eine Art Fahrstuhl oder hast du in den anderen Bereichen kurzzeitig Aufenthalt?

ISAAK: Es ist immer ein kurzzeitiger Aufenthalt, bis ich mich der Schwingung angepaßt habe. Jede Sphäre ist für mich eine schnellere Schwingung.

Rolf: Das heißt, du verweilst nur solange in den Sphären, bis sich deine Schwingung angepaßt hat?

ISAAK: Ja. Ich gehe dann weiter. Dieses ist ein Kanal, den wir geöffnet haben, der trotzdem erst auf jeder Etage kurz anhalten muß, um sich zu akklimatisieren. Vergleichbar mit einem Taucher, der sehr tief getaucht ist. Auch er muß langsam hochkommen, sonst bekommt er Kopfschmerzen, oder wie nennt man das?

Rolf: Wo du hin möchtest, daß merkst du dann am Grade der Schwingung?

ISAAK: So wie du weißt, daß du zu Hause bist, sobald du deine Wohnungstür aufschließt, so wissen wir es auch. Es ist natürlich so, daß nicht jedes Geistwesen aus der 5. Sphäre die Möglichkeit hat, hinab in die materielle Sphäre zu steigen. Hier müssen schon spirituelle Kreise gebildet werden, um die Kanäle zu öffnen. Ihr dürft euch nicht vorstellen, daß wir jetzt andauernd hin und her wandern. Das ist nicht möglich.

Rolf: Du sprachst eben davon, daß JESUS eine Begabung hat, durch die Sphären zu gehen.

ISAAK: Die Begabung liegt darin, daß er noch weiter hinabsteigt als die materielle Sphäre.

Rolf: Das heißt, du müßtest, in differenzierter Form, eine ähnliche Begabung haben.

ISAAK: Nein, nein, das ist nicht richtig. Ich habe Hilfe. Das heißt, wenn wir uns zusammenschließen, JOSUA, CABUCLO, COMANCHU, unser spiritueller Kreis, so haben wir die Möglichkeit zu euch herab zu kommen - nicht erniedrigend gemeint. Während JESUS diesen spirituellen Kreis nicht benötigt. Er kann, wann er will durchziehen.

Rolf: Macht ihr den Abstieg zusammen oder als einzelne Seele? Du sprachst eben von dem Kreis, COMANCHU, CABUCLO, JOSUA und du. Geht ihr diesen Weg gemeinsam oder...

ISAAK: Nein, nein, die anderen bleiben natürlich in unseren Sphären. Wir können herabsehen, bis in eure Sphären. Wenn wir aber Kontakt zu euch aufnehmen wollen, müssen wir zu euch herunter. Das heißt, wenn ich jetzt den Körper verlasse, dann ziehe ich mich erst in einen Bereich zurück, der geschaffen worden ist durch unsere Séancen, und in dem ich mich aufhalten kann, falls ich noch einmal zurück möchte.

Marion: So wie JOSUA jetzt.

ISAAK: Ja, der steht jetzt, wie sagt ihr so schön, beiseite, den haben wir erst einmal abgestellt.

Rolf: So eine Art Wartezimmer?

ISAAK: Ja.

Rolf: Einmal vereinfacht ausgedrückt: Zwischen Sommerland und dieser materiellen Sphäre?

ISAAK: Ich sagte ja, einen Kanal. Ihr habt doch bestimmt schon von Reanimation gehört. Die Leute erzählen, daß sie einen Tunnel vor sich sehen. Und diesen Tunnel haben wir geschaffen. Dieser Tunnel besteht aus Energie und ist wie eine Röhre, wobei CABUCLO der Wächter des Kreises, des Tunnels ist, so daß hier nichts passieren kann und der Fluß vorhanden bleibt. So, lösen wir jetzt aber die Séance auf und geht jeder in seinen Bereich zurück, dann geht es etwas langsam. Wir müssen diesen Tunnel langsam wieder abbauen, so wie wir ihn langsam aufbauen müssen. Das ist der Grund, warum wir immer gerne möchten, wenn ihr solche Sitzungen mit uns plant, daß diese dann auch stattfinden. Wir müssen zwar nicht, wie früher immer von den Menschen irrtümlich gedacht, genau zu einem festen Zeitpunkt die Séancen abhalten, aber wir müssen doch wissen, wann es sich lohnt diesen Kreis aufzubauen.

Rolf: Das heißt, daß dieser Tunnel nicht ständig vorhanden ist und ihr nicht einfach ein "Türchen" aufmachen müßt.

ISAAK: Nein. Es würde zuviel Energie und Kraft kosten, wenn wir diesen Tunnel ständig aufrecht erhalten würden.

Marion: Könnte es passieren, daß wenn dieser Tunnel ständig präsent wäre, daß ein anderes Geistwesen aus einer niedrigeren Sphäre durchschlüpfen könnte?

ISAAK: Nein, das geht nicht. Wenn diese Röhre besteht, da kennst du CABUCLO schlecht. Nein, dies hält er schon geschlossen. Das ist ja dieser Aufwand. Und in dieser Röhre seid ihr sozusagen das Endglied. Hier wird geschlossen. Das ist der Kreis. Bis hierhin können wir und nicht weiter.

Rolf: Das ist wie bei einem Erdölbohrer. Der bohrt sich auch durch sämtliche Schichten. Wir wäre dann z.B. das Öl.

ISAAK: Ja, stellt euch dieses so vor. Und genauso ist es, wenn wir wieder zurück müssen. Stellt es euch vor wie bei dem Taucher. Er muß langsam hinunter und langsam wieder zurück.

Rolf: Das bedeutet, daß CABUCLO ständig damit beschäftigt ist, diesen Tunnel oder den Kanal sauber zu halten.

ISAAK: Sagen wir so: Er ist der Wächter, damit hier keine Risse innerhalb dieses Tunnels entstehen. Seine Krieger halten ja hier die Energie aufrecht. Es ist eine Konzentrationssache, nicht wahr? Du mußt dir dieses so vorstellen: Wir bauen diesen Kanal geistig auf.

Rolf: Es ist für ihn nicht erforderlich, vereinfacht einmal ausgedrückt, ständig hin und her zu flitzen?

ISAAK: Nein.

Rolf: Er sitzt oben in der 7. Sphäre und steuert dieses von dort aus.

ISAAK: Genau. Er ist verbunden mit seinen Kriegern und würde somit sofort merken, wenn irgendwo Geistwesen, egal aus welcher Sphäre, versuchen würden hier heranzukommen. Genauso ist es in diesem Kreis. Die Gefahr liegt ja auch nicht so sehr darin, das innerhalb des Tunnels, der nach Oben führt, ein Leck entsteht. Hier könnten wohl Geistwesen herein schlüpfen, die aus Neugierde und Unerfahrenheit einen kleinen Schaden anrichten würden, der aber nicht negativ wäre. Die Hauptgefahr ist, daß dieser Energiekreis eine Lücke hat, wo dann die Negativseelen durchschlüpfen. Dieses würde dann nicht uns so sehr belasten, sondern euch, da ihr gefangen seid in der Materie. In dieser Sphäre, ist es natürlich so, daß ihr damit nicht so leicht fertig werdet, weil die Gefahr nicht so schnell erkannt wird.

Dirk: Geht dieser Tunnel denn durch die Bereiche des negativen Reiches hindurch?

ISAAK: Nein, der endet hier.

Dirk: Ich hatte jetzt ein räumliches Bild vor Augen.

ISAAK: Dieses räumliche Bild mußt du so sehen, als wenn ihr jetzt in diesem Kreis mit uns sitzt und von Außen sitzen Negative mit Hammer und Meißel und versuchen hier ein Loch in die Wand (zu schlagen). So und dieses muß verhindert werden, d.h. CABUCLO achtet nicht so sehr auf die Röhre, die in dem Fall von der siebten Sphäre bis hier herunter geht, sondern sein Hauptaugenmerk liegt auf diesen Kreis. Die Röhre bei der siebten Sphäre, wo CABUCLO sich aufhält, ist natürlich nach Oben hin geöffnet, d.h. CABUCLO wird noch von Lichtträgern beobachtet.

Betty: Wie sieht dieses bei WONGA TONGA aus, denn er ist ja Hüter des Kreises? Was bedeutet das?

ISAAK: Er ist einer der Hüter, wie auch all die anderen 150 Hüter des Kreises sind. Sie sind die Energiegeber, ein Teil von ihnen. Du verstehst dieses?

Betty: Nein, nicht ganz.

ISAAK: Stelle dir vor, daß diese 150 Krieger in einer Reihe stehen und WONGA TONGA steht mittendrin. Es ist so, das CABUCLO jeden seiner Hüter kennt.

Betty: Jetzt habe ich es verstanden.

Dirk: Ich sprach vor einiger Zeit einmal mit Jürgen über die Zahl 7. Dazu möchte ich gerne noch einmal eine Frage stellen. Setzt sich die Zahl 7 irgendwo nach Oben oder nach Unten weiter fort oder sind wir rein zufällig auf die Sphären gekommen?

ISAAK: Lasse es mich so sagen, dieses ist wiederum ein rein philosophisches Thema, was mich eigentlich nicht so bewandert. Ich lasse JOSUA kommen. Moment bitte.


Es kündigte sich ein Wechsel der Wesenheiten an. Es meldete sich JOSUA.

JOSUA: Hallo, meine Freunde, da bin ich wieder. Wir wechseln uns ab. Ihr wißt, es war einmal unser Wunsch gewesen, daß wir die Themen, die uns mehr ansprechen, im Wechsel vortragen, so daß auch ihr informativ am meisten davon habt, nicht! Du sprachst jetzt die Zahl 7 an. Ja, dieses ist philosophisch zu sehen. Wie soll ich es sagen, ohne... Viele Dinge sind eigentlich mit der Zahl 7 verbunden. Nehmt selbst in eurer materiellen Welt die Wochentage. Da beginnt schon die Zahl 7. Wir ziehen dieses fort. Die Zahl 7 innerhalb einer Sphäre, dann wieder die 7 in den Sphären. Du kannst dieses... Du mußt dieses philosophisch betrachten. Es ist überall, es ist eine Unendlichkeit der 7.

Dirk: Wenn ich mit dem Ansatz heran gehe und es philosophisch betrachte, dann kann ich auch sagen, wir haben 12 Monate. Dieses ist auch eine Zeitrechnung, und ich könnte Sphären auch 12-fach unterteilen. Mich interessiert, warum die Philosophie gerade auf die Ziffer 7 kommt.

JOSUA: Ein schwerer Aspekt, den du hier jetzt vorträgst. Ich muß direkt darüber nachdenken. Gut, man hat hier einen Punkt gesetzt. Man muß immer einen Punkt setzen, von dem man ausgeht. Dieser Punkt, gut er könnte 5, der könnte 12, er könnte 9 sein. Resultiert aber auf der 7, die anerkannt ist. Eigentlich so im gesamten Universum gesehen. Ich frage mich zur Zeit, warum? Ich habe noch nie darüber nachgedacht. Darf ich mir hier bitte Bedenkzeit ausbitten? Du bringst hier ein Thema, das bringt mich doch...

Dirk: Ich weiß nicht, ob es gut oder schlecht ist, aber...

JOSUA: Nein, nein, nein. Das ist eine reine Philosophie, die hier entwickelt wurde. Dieses ist philosophisch zu sehen. Laßt mir bitte bis zum nächsten Mal Zeit. Ich komme auf dieses Thema... Ich werde dieses anschneiden. Es wird mir keine Ruhe lassen, ich werde eine Lösung finden. Verlasse dich darauf. Und dann bitte auch du noch einige Gedanken machen, daß wir hier hineinstoßen können.

Dirk: Das werde ich machen.

JOSUA: Warum die 7?

Marion: So wie das Negative die Zahl 6 für sich beansprucht?

Rolf: Die Schöpfung hat doch 7 Tage gedauert hat.

JOSUA: Dort beginnt es.

Rolf: Die göttliche Energie hat sieben Tage gebraucht, um das Universum zu erschaffen.

Dirk: Sieben Tage nach irdischer Rechnung oder nach kosmischer Rechnung?

Rolf: Dieses ist natürlich relativ.

JOSUA: Ihr müßt dieses bitte so sehen: Die Zahl 7 hat hier eine magische Kraft. Sie ist hier als etwas Magisches zu sehen, ohne in den Bereichen des Aberglaubens vorstoßen zu wollen. Es ist eine... - ach, wie soll ich es denn sagen? Könnt ihr es denn nicht fühlen, was ich meine? Nein, nicht?

Dirk: Wir sind in diesem irdischen Kreis 5 Mitglieder. Was wäre anders, wenn wir 7 wären? Was würde geschehen, wenn diese Magie zum Tragen kommt?

JOSUA: Was wäre, wenn die Magie zum Tragen kommt? Nein, ich denke, das diese 7 auf den spirituellen, positiven Ablauf nicht gezählt werden kann, sondern dieses ist eine rein evolutionäre Betrachtungsweise, die wir hier haben. Du mußt sieben Stufen durchwandern, um eine nächste Stufe zu erreichen. Du darfst dieses jetzt nicht versuchen zu verallgemeinern, das nur die Zahl 7 als Glücksbote (gilt). Ist es bei euch auf dem Planeten nicht so, daß die Zahl 7 als Glückszahl gilt?

Kreis: Ja.

JOSUA: Es sind hier also Dinge gesetzt worden, die unbewußt etwas beinhalten. Du sprachst eben den Aspekt an, mit den 12 Monaten. Es ist ja nicht so, das nach der 7. Sphäre Schluß ist. Es ist nur so, für die Entwicklung, für die Evolution eurer Seelen... - jetzt habe ich es: der Begriff 7 ist erreichbar. Das heißt, alles was nach dieser 7 kommt, ist für euch nicht mehr nachvollziehbar. Bis zur Zahl 7 könnt ihr es noch erfassen. Sei es nun, daß ihr die 7, als Zahl, im Sommerland durchschreiten müßt, um erst einmal in die 2 zu gelangen usw. Wenn ihr dann die 7. Sphäre mit der siebten Entwicklung erreicht habt, kommt ihr, speziell gesehen, in die 8. Sphäre. Nur die ist für euch nicht mehr erfaßbar, obwohl sie immer noch nicht das Kollektiv ist.

Marion: Ich stelle mir dieses im Moment wie z.B. eine Klasse vor, die a, b, c, d, usw. hat.

JOSUA: Ja, diese Vorstellung, okay, gut. Sie beinhaltet trotzdem immer wieder die 7, denn 7 ist der Faktor.

Rolf: Das heißt, im Endeffekt bis zum Sprung in die 8. Sphäre wären es 49 Entwicklungsstufen. Es ist nicht damit getan von einer Sphäre in die nächste zu gelangen, sondern ich habe 7 Abstufungen innerhalb jeder einzelnen Sphäre auch noch zu überwinden.

JOSUA: Ja, ja, ja. Das ist richtig. Mathematisch gesehen.

Rolf: Rein mathematisch gesehen. Das hat jetzt mit Philosophie leider wenig zu tun, aber rein mathematisch habe ich 49 Entwicklungsstufen zu durchwandern, um soweit zu kommen. War das richtig?

JOSUA: Ja, lasse es mich noch anders sagen: Du brauchst sieben Entwicklungen, sieben Erkenntnisse, um eine größere Erkenntnis verstehen zu können. Lasse mich... moment bitte, unterbreche mich jetzt nicht, du (Dirk) darfst gleich. Sehe es jetzt nicht als Zahl 7. Du nimmst eine Scheibe Brot, ißt diese Scheibe Brot und erlangst die Erkenntnis, daß es ganz gut schmeckt, aber sehr trocken ist. Deine Entwicklung besteht darin, daß du dir sagst, ich werde jetzt auf diese Scheibe Brot etwas Butter streichen und sie dann essen. Du wirst merken, das diese Scheibe Brot dann nicht mehr trocken schmeckt, sondern etwas besser schmeckt. So geht dieses weiter. Du wirst dann merken, wenn du jetzt noch ein Salatblatt oder ein Stück Käse darauf legst, dann wird es noch besser schmecken. Sehe dieses so: Diese Entwicklung sieben Mal. Hast du diese sieben Male erreicht, hast du ein komplettes Butterbrot, mit zwei Scheiben Brot und mit Inhalt: Butter, Käse, Salat oder wie nennt ihr das, was ihr da habt, Fast-Food! Da ist auch alles mögliche enthalten. Ich meine dieses jetzt nur als Beispiel gesehen. So, wenn ihr dann dieses Butterbrot habt, habt ihr eine Entwicklung erreicht, wo ihr sagt, das ist Genuß, aber es ist nicht alles. Ihr beginnt wieder, nur auf einem höheren Level, Erkenntnisse zu sammeln und hier ist der philosophische Aspekt 7 gesetzt. Du brauchst sieben Erkenntnisse, um eine größere Erkenntnis zu erfassen. Lasse es mich spirituell nehmen, um eine schnellere Schwingung zu erreichen, eine reinere. Diese 7 ist hier bitte nicht als mathematisch zu sehen, sondern als Symbol, als etwas magisches. Wenn du deinen Gedanken noch hast, Dirk, dann bringe ihn vor. Jetzt habe ich seinen Gedanken...

Dirk: Den letzten Gedanken, den ich hatte, den hast du ausgesprochen.

JOSUA: Entschuldigung.

Dirk: Dieses ist ja in Ordnung. Das paßt ja.

Rolf: Also keine Ziffer, sondern einfach ein Erkennungsmerkmal.

Dirk: Ein Naturgesetz ist es nicht, daß jede Seele es in sieben Schritten macht, sondern die eine braucht länger und die andere weniger lange. Die Philosophie, die Magie, was verstehst du darunter? Was ist für dich Magie?

JOSUA: Die Magie ist eine Schwingung, die der Seele einen Halt gibt, um sich an etwas festhalten zu können, um etwas zu erfassen. Du mußt es so sehen: Die Magie ist spirituell, ist feinstofflich. Sie fließen ineinander. Es gibt hier keine Begrenzungen. Um hier aber eine Begrenzung für eine individuelle Seele sichtbar zu machen, muß man irgendwo etwas setzen. Die Seelen, die die Magie mit hinüber nehmen und sie als das Zeichen 7 setzen, gut, ist die eine Sache. Man richtet sich danach und wird dann um so leichter im Geistigen mit diesen Dingen fertig werden.

Dirk: Kann man sagen, daß die Seele sich wieder an die Zahl 7 erinnert, wenn sie sie hört oder daß die Seele darauf besonders anspricht?

JOSUA: Ja, z.B.

Dirk: In einem Lied heißt es ja auch, über sieben Brücken mußt du gehen.

JOSUA: Es bezieht sich auf alles. Hier ist ein seelischer Aspekt angebracht, wobei die 7 nicht als die Ziffer 7 zu sehen ist, sondern als etwas Magisches, etwas Symbolisches. Magisch ist es ja nur für den Menschen. Für uns gibt es keine Magie. Aber der Mensch braucht etwas Magisches, um seiner Seele ein Zeichen geben zu können, oder das die Seele dem Körper ein Zeichen gibt. Wobei heute natürlich diese Dinge mehr verschwimmen. Genauso mit einbezogen der Aberglauben, den früher viele Menschen hatten.

Dirk: Viele sagen ja, daß z.B. Freitag, der 13. Unglück bringen soll; auch in der heutigen Zeit noch.

JOSUA: Ja, wobei dieses immer weniger wird. Er wandelt sich mehr zum Glückstag, weil viele sagen, mir passieren nur gute Dinge. Das sind von Menschen gesetzte magische Punkte, die natürlich nicht diese Relevants haben, als wenn sie von geistiger Sicht gesetzt sind, wie z.B. die 7. Sie beinhaltet etwas, sie sagt der Seele etwas und sie bewirkt auch Dinge. Warum jetzt gerade die 7, das ist das, was mir zur Zeit durch meine seelischen "Gehirnwindungen" saust. Ich denke einmal, daß sich dieses fortsetzt bis zum Kollektiv. Unsere Sicht, von geistiger Seite, ist ja auch nur begrenzt, was diesen Planeten anbelangt. Sitzen hier vielleicht auch noch sieben... Ich muß dieses unbedingt noch mit meinen Freunden durchsprechen.

Dirk: Hypothetisch könnte man fragen, ob es mehr als 7 Kollektive im gesamten Universum gibt?

JOSUA: Das wisse GOTT, ich weiß es nicht. Ich muß... ich kann dir jetzt hier nicht... das ist alles hypothetisch. Ich kann dir darauf keine definitiven Antworten geben. Ich muß es offen lassen, dieser Weg spaltet sich. (Man konnte deutlich spüren, wie sehr JOSUA diese Gedankengänge beschäftigten, und er sich darauf freute sich mit seinen Freunden darüber zu unterhalten.)

Rolf: Wir können uns ja noch bei Gelegenheit darüber unterhalten. Es steht ja kein Druck dahinter.

JOSUA: Du mußt das verstehen. Dieser Aspekt, diese Gedanken, die hier laufen, die sind auch für mich... es ist hier ein Thema angeschnitten worden, was ja nun nicht gerade etwas mit der spirituellen, menschlichen Seite zu tun hat. Das ist ja schon mehr mein Bereich.

Dirk: Wir sprachen ja einmal davon, daß REA RITA demnächst, wobei dieses wiederum relativ ist, eingeht in das Kollektiv. Bekommt sie denn schon...

JOSUA: Sie wird sagen, wieso... sie wird die 7. Sphäre durchschritten haben... Ich denke einmal, sie stößt dann in einen Bereich vor, den wir nicht einsehen können. Dieser wird bestimmt auch noch unterteilt sein, mit so und so vielen, - ich weiß nicht, ob ich sie Sphären nennen kann - Vorstufen?!

Dirk: Man könnte jetzt natürlich wiederum fragen, ob es überhaupt einen Sinn macht, soweit voraus zu schauen?

JOSUA: Ich denke nicht, deswegen sind hier ja Grenzen gesetzt worden, um nicht zu sehr die Verwirrung durchkommen zu lassen. Man setzt Grenzen und sagt, bis hierhin kannst du denken. Alles was darüber hinausgeht, ist für dich nicht erfaßbar, weil es Bereiche annimmt, die wir nicht verstehen können. Sei es nun, das es sieben Kollektive sind, wo es das Bestreben ist, auch hier wieder in ein Kollektiv hineinzugehen. Wir wissen es nicht. Was mit Sicherheit sein wird, ist erst einmal das Erreichen, der oberste Stufe unseres Planeten, das Erreichen des Kollektives, welches hierfür zuständig ist. Oder wie ISAAK so nett sagte, der Staat Texas. Wenn wir in dem erst einmal aufgegangen sind, dann werden neue Aufgaben (kommen). Es ist ja schon die Logik. Lasse mich das gerade noch anführen, wegen der Zeit. Es wäre ja sonst beim Erreichen des Kollektives ein Stillstand (da). Wenn du sagst, ich habe das Kollektiv erreicht, ich bin eingegangen, bin ein "Kollekti" geworden, dann steht es. Es steht für dich die Zeit. Du bist nicht mehr. So wäre hier z.B. die Fortexistenz der Zeit gegeben. Es wäre kein Stillstand. Die nächste Frage wäre die, ob durch das Erreichen des Kollektivs ein gerader Weg oder ob ein Kreis oder eine Spirale beschritten wird, so daß es hier unendlich wird.

Dirk: Mit dem Stillstand ist es so, daß ich mich damit am allerwenigsten anfreunden kann. Wie ISAAK eben sagte, kommt etwas herunter, was ihr spüren könnt...

JOSUA: Ja.

Dirk: ...und dieses spricht ja gegen Stillstand.

JOSUA: Das ist gegen Stillstand, ja. Trotzdem wissen wir nicht, ob das Gesamtkollektiv nicht auch die Zeit in sich beinhaltet, so das sie für Außen stillstehend ist, nicht? Oder gibt es eine neue Entwicklung aus dem Gesamtkollektiv? Beginnt wieder alles von Vorne? Wenn ihr...

Marion: Wenn es von Vorne beginnen würde, dann müßte es auch ein Ende geben, denn es kann doch nur etwas von Vorne beginnen, wenn auch ein Ende da ist.

JOSUA: Nein, es gibt nur einen Schnittpunkt (Abschnitt), aber kein Ende.

Dirk: Wir können uns ja vorstellen, daß wir uns auf einen geschlossenen Kreis befinden.

JOSUA: Ja.

Dirk: Der hat ja auch keinen Anfang und kein Ende.

JOSUA: Hypothetisch. Soweit kann ich nicht hinein sehen und soweit gehen auch meine Erfahrungen nicht. Selbst das, was ich erfragen kann, wird uns hier keine befriedigende oder endgültige Antwort geben, sondern immer eine, die einen Kreis beinhaltet. Es wird immer wieder etwas Neues geben. Nur es ist für mich persönlich, bitte, schwer vorstellbar, das es irgendwo auf diesem Weg einen Schnittpunkt gibt, denn dann gäbe es keinen Beginn. Der Beginn muß aus irgend etwas heraus resultieren. Wenn wir davon ausgehen, das es nicht einfach von "es ist" und "es war" ausgeht.

Dirk: Davon wollen wir nicht ausgehen?

JOSUA: Ja.

Dirk: Wir wollen jetzt wovon ausgehen? Ich muß da noch einmal nachhaken, weil ich sonst den Faden verliere.

JOSUA: Wenn du jetzt sagst, Es ist vorhanden und es geht die Entwicklung und es war die Entwicklung und hier ist das Ende, dann hast du eine Linie mit zwei Schnittpunkten.

Dirk: Dieses möchte ich ja nicht machen.

JOSUA: Das meine ich ja. Weil, woher kommt die Entwicklung?

Dirk: Aber es ist doch richtig, wenn wir sagen, wir können, - ich jedenfalls für mich kann dieses sagen - bis zu einem gewissen Punkt auf das, was war zurückblicken. Und ich kann bis zu dem Punkt, an dem ich mich jetzt befinde überblicken. Dann könnte ich noch meine Phantasie, Erwartung, Hoffnung in die Zukunft richten. Für mich in meinem jetzigen irdischen Bewußtsein habe ich zwei feste Punkte, die Vergangenheit, soweit ich mich erinnern kann, und das, wo ich jetzt bin.

JOSUA: Ja.

Dirk: Plus ein bißchen vorausschauend, planend, hoffend usw.

JOSUA: Aber der Gedanke für dich, das soweit du zurückblicken kannst, davor für dich nichts war, den kannst du nicht annehmen, nicht?

Dirk: Eher die andere Richtung. Das da, wo es hingeht, nichts mehr kommt. Das ist für mich problematischer. Ein kleines Beispiel: Als kleiner Junge machte ich mir Gedanken darüber, was passieren würde, wenn der Tod kommt. Und da konnte ich mir nicht vorstellen, wie es weiter geht. Ich habe angefangen mir zu überlegen, das dann alles vorbei ist. Alles läuft zwar weiter, nur du nicht mehr. Dieser Gedankengang war für mich grauselig. Ich bin irgendwo soweit, daß ich diese Ansicht abgelegt habe und mir sage, das es irgendwo weitergehen muß.

JOSUA: Richtig. Es gibt kein Ende und so wie es kein Ende gibt, so gibt es keinen Anfang. Es gibt ein Beginnen, eine Entwicklung, eine Vorstufe, einen Beginn. Und so wie es ein Beginnen gibt, kann man nicht sagen, daß es ein Ende gibt, sondern es gibt ein Erreichen. Nach dem Erreichen, gibt es einen Beginn. Nicht einen Anfang. Ich denke einmal, wenn wir hier wieder die mathematische 7 mit hineinziehen, so wird es auch 7 verschiedene Evolutionen geben, in dem Punkt gesehen, zwischen dem Beginn der Entwicklung und dem Erreichen der Entwicklung.

Dirk: Sieben verschiedene Wege?

JOSUA: Ja, gut, verschiedene, höher gesetzte immer wieder weiter. Was heißt höher? Sie können auch nebeneinander sein. Es entsteht dadurch eine Art Spirale. Du fängst an, beginnst deine Entwicklung und erreichst diese Entwicklung und beginnst deine Entwicklung, erreichst diese Entwicklung, beginnst, erreichst, beginnst. Es ist vielleicht verwirrend, weil man sagt, was soll dieser Quatsch. Nur ich denke einmal, daß man mit jedem Erreichen dieses Beginns oder dieser Evolution einen weiteren Einblick in den Sinn dieser Wandlung erhält.

Dirk: Da finde ich das Bild von der Spirale schön. Sie ist ja auch ein immer größer werdender Kreis, als ob sich das, was man erblickt, erweitert hat.

JOSUA: Ja.

Rolf: Bei einer Spirale werden die Kreise nicht unbedingt größer.

Dirk: Ich meine eine Spirale, die aus einem Kreis heraus entsteht.

Rolf: Wie bei einem Kreisel? Von klein und dann immer größer. Wenn du dir aber jetzt eine andere Spirale vorstellst, wie z.B. die um meine Stoßdämpfer herum...

JOSUA: Ja.

Rolf: ...dann ist es zwar so, daß sie nach oben immer weiter geht, aber der Umfang bleibt gleich.

JOSUA: Das meine ich, das meine ich.

Rolf: Das ist nämlich ein Riesenunterschied. Bei einem gleichbleibenden Umfang würde es u.U. heißen, gleiches Level oder ähnliches Level.

JOSUA: Das ist...

Rolf: Du gehst von einem Streuen aus und von einem wachsenden Level.

Dirk: Radius, ja.

Rolf: Wir haben immer von Beginn und Erreichen gesprochen und dann wieder Entwicklung. Ist das richtig, JOSUA?

JOSUA: Ja.

Rolf: Wenn man jetzt das Wort Entwicklung ersetzt durch Weiterentwicklung... oder wäre dieses zu vermessen?

JOSUA: Was heißt, Weiterentwicklung? Es ist eine andere Entwicklung, die nur bestehen kann, wenn man die vorherige Entwicklung durchwandert hat, damit man sie versteht. Das ist nichts Vermessenes, was du da sagst. Es ist richtig. Es ist eine Weiterentwicklung.

Rolf: Aber das wäre doch logisch wenn..., sagen wir es einmal so: Ich habe einen Beginn und ich habe ein Erreichen...

JOSUA: Ja.

Rolf: ...wenn ich bei dem Erreichen angekommen bin, dann wäre ich wahrscheinlich so, daß ich an mich selbst einen anderen Anspruch stellen würde...

JOSUA: Richtig.

Rolf: ...daß das, was ich jetzt erreicht habe, ich ja nicht schon wieder erreichen will. Das wäre ja - dumm möchte ich nicht sagen - aber vielleicht einfältig, obwohl dieses auch nicht das richtige Wort ist...

JOSUA: Stillstand wäre dieses.

Rolf: ...ein Stillstand. Also fange ich an und nehme den nächsten Kreisel und habe dann im Endeffekt schon zweimal "erreicht"...

JOSUA: Ja.

Rolf: und dieses wird wahrscheinlich auch in meinem Bewußtsein vorhanden sein, dieses zweimal-erreichen...

JOSUA: Genau.

Rolf: ...allein durch die Anzahl des Mehr-Erreichens wird das Bewußtsein irgendwo größer.

JOSUA: Die Erkenntnis.

Rolf: ...oder die Erkenntnis wird größer.

JOSUA: Du hast schon Recht. Was du bei dem ersten Beginn und Erreichen, erreicht hast, das wird für dich, wenn du das beim fünften Mal durchmachst, natürlich immer - wie sagt ihr so schön – Kleinkram, Peanuts sein, weil die Erkenntnis da ist. Nur... nein, das würde zu weit führen, lassen wir dieses heute!

Rolf: Nehmen wir doch den Vergleich mit einer Schulklasse. Es wäre undenkbar, das eine Klasse den Stoff z.B. 5 mal wiederholen würde. Dieses wäre auch vom Gesetz und von der Schulverordnung undenkbar. Ich kann mich an meine Berufsschulzeit erinnern, da war es so, daß ich über den Lehrer "amüsiert" war, weil ich den Stoff schon aus der Zeit, wo ich im Gymnasium war, her kannte. Für den Lehrer war es Rechnen und für mich war es Mathematik.

JOSUA: Dieses ist ein gutes Beispiel.

Rolf: So könnte man dieses doch vergleichen.

JOSUA: Ja, das ist richtig. Und du wirst die Erkenntnis da schon gehabt haben, daß das, was du dann in dieser Berufsschule wieder vorgesetzt bekamst, für dich eigentlich ein Rückschritt war...

Rolf: Und genauso habe ich gedacht, das ist richtig.

JOSUA: ...und so ist auch bei der Entwicklung zu sehen. Du durchwanderst ja nicht eine Evolution, die du schon hinter dir hast. Du wirst ja nicht zum Steinzeitmenschen. Wenn du die Technologie, die du jetzt hast, haben kannst, dann wirst du es dir bestimmt nicht mehr antun und mit der Keule hinter einem Saurier herrennen.

Rolf: Genau, das ist das, was ich meinte. Können wir uns darauf einigen, daß wir Weiterentwicklung statt Entwicklung sagen.

FS: Eins!

Rolf: ...im positiven Sinne.

JOSUA: Es gibt eine höhere, das ist das Ziel.

Rolf: Darum wahrscheinlich auch die Häufigkeit der Inkarnation...

JOSUA: Ja.

Rolf: ...denn ich bringe jede Inkarnation hinter mich, in der Hoffnung, das ich das, was ich mir vorher vorgenommen habe, verwirkliche.

JOSUA: Ja.

Rolf: ...habe ich natürlich gefehlt, kann ich wahrscheinlich den ganzen Mist noch einmal machen.

JOSUA: Nicht so ordinär.

Rolf: Entschuldigung, aber ich hatte jetzt eine verschärftere Ausdrucksweise. Du verstehst mich schon, wie ich das meine.

JOSUA: Ja, ich verstehe dich.

Rolf: Ich kann mich ja jetzt etwas gewählter ausdrücken. Dann kann ich in den gesamten Kreislauf wieder eintreten, solange bis ich es gelernt habe.

JOSUA Ihr seht, es war ein hoch interessantes Thema, nicht?

Kreis: Es ist.

JOSUA: Ich meinte nur für diesen Abend. Wir wollten hier keine Schlußpunkte setzen. Ihr merkt selber schon, wie die Dinge in diesen anderen Bahnen zu sehen sind.

Rolf: Ganz kurz noch eine Frage: Wir sind im Moment dabei, dieses zu relativieren. Wir sprachen davon, das es ein Positives Geistiges Reich gibt, zuständig für diese Erde, ein Kollektiv zuständig für diese Erde. Das war bis jetzt eigentlich nicht so unsere... oder an mir ist irgendwie ein Zug vorbeigefahren, das weiß ich nicht. Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, dann hat jeder Planet sein eigenes...

JOSUA: Ja.

Rolf: ...positives Geistiges Reich und sein eigenes Kollektiv?

JOSUA: Ja, wobei es Unterkollektive sind. Dieses Kollektiv, wo die Geistseelen hineingehen, wenn sie diese Stufen der Entwicklung dieser Planeten durchlaufen haben. So wie es diese unterschiedlichen Entwicklungsstufen der Planeten gibt. Es gibt Planeten, die sind von spiritueller Seite höher entwickelt...

Rolf: Wir sprachen schon einmal darüber. Würde das für dich heißen, wenn du den Weg des - ich will es jetzt einmal als Erdenkollektiv bezeichnen -...

JOSUA: Ja.

Rolf: ...du weißt, was ich meine...

JOSUA: Ja, ja, ja.

Rolf: ...wenn du da angekommen bist, heißt das dann für dich, du wechselt zu einem anderen Planeten?

JOSUA: Ich nehme das so an, daß ich dann eine...

Rolf: Höhere, weiß ich nicht. Dieses ist relativ.

JOSUA: Eine andere Entwicklung durchmache und dieses auch möchte, wenn ich die Möglichkeit bekomme, d.h. ich würde mich wieder von meinem Kollektiv trennen. Leute, ich werfe hier einen Aspekt auf den Tisch, der ist...

Rolf: Das ist ein gewaltiger Aspekt. Das eröffnet ganz neue Dimensionen.

JOSUA: Diese Dimensionen wäre die Erklärung der Abspaltung, nicht? Findet hier eine ständige Abspaltung statt? Eine Teilung des Kerns? Wo liegt der Hauptkern? Ist es das Ziel vielleicht in diesen Hauptkern zurück zu kehren, wo nur noch alles in diesem Kern statt findet, oder strahlt er wie ein Atom? Nein, das wird zuviel heute Abend. Bitte laßt uns das festlegen auf das nächste Mal. Ich bin verwirrt.

Rolf: Vielleicht jetzt als Abschluß dazu noch folgendes gesagt: hier kommt noch die Erdenzeitrechnung mit hinzu, wobei dieses wiederum für dich alles relativ ist, aber für uns, von unserem jetzigen Zeitdenken aus betrachtet, ist es schon wichtig. Ich erinnere mich immer an das Beispiel mit dem Schüler, der unter einem Baum sitzt und seinen Meister fragt, wie oft er denn noch inkarnieren müßte. Und der Meister ihm sagt, so viele Blätter wie an diesem Baum wären, und der Schüler daraufhin sagte, nur noch so wenige Male. Dieses nimmt für uns, momentan, unvorstellbare zeitliche Dimensionen an. Das geht schon ins Mega-...

JOSUA: Relativ.

Rolf: Ja, gut.

JOSUA: Das Zeitempfinden. Das Leben, was du hast, ist für uns ein Impuls, ein Empfinden für einen kurzen Augenblick. Für mich ist dein Leben ein kurzer Augenblick.

Rolf: Sagen wir es einmal so, die 80 bis 90 Jahre, die ich mich hier herum quäle, ich bezeichne dieses jetzt einmal absichtlich so...

JOSUA: Das sind Peanuts!

Rolf: ...für dich ist es ein Schnippen. Und wir regen uns über irgendwelche Sch... - Entschuldigung – Mist auf.

JOSUA: Dieses ist auch für dich eigentlich kein großer Aspekt. Nur du empfindest momentan durch deine Verlangsamung, diese Zeit länger. Aber auch für dich sind 90 Jahre Peanuts, wie du so schön sagst.

Rolf: Ich will dieses jetzt nicht zu weit...

JOSUA: Es ist philosophisch. Du mußt dieses Ganze philosophisch erfassen, dann wirst du dein Leben hier in dieser Materie einen anderen Aspekt geben. Du wirst das Verständnis aufbringen, das dieses Empfinden der Zeit und das Durchwandern dieser Atmosphäre für dich wichtig ist, und du wirst dich auf die nächste Inkarnation jetzt schon freuen, weil sie etwas für dich beinhaltet: Eine Weiterentwicklung! Und selbst dann, wenn du diese Entwicklung noch einmal in diesem sozialen Bereich durchläufst, wirst du eine kleine Weiterentwicklung haben. Das Empfinden dieser Zeit ist ein Thema für sich. Wenn du es verstehst und lernst mit dieser relativen Sache umzugehen, sie nicht als etwas Unangenehmes auffaßt, sondern sie wirklich relativierst, dann wirst du es als leichter empfinden. Du wirst die 90 Jahre, wie du eben sagtest, nicht unbedingt als etwas, - ich will dieses Wort, welches du gebrauchtest, nicht unbedingt benutzen – ansehen, sondern du wirst auch die positiven Zeitgefühle für dich behalten. Das werden die sein, die du mitnimmst und die werden dir sehr kurz erscheinen, und du wirst sagen: "Wo ist meine Zeit geblieben?" In dem Moment, wo du die Erkenntnisse dieser 90 Jahre nachvollzogen bekommst, und diese kurzen Zeitmomente für dich, für deine Entwicklung, mit in die große Schublade hinein sortiert werden, wirst du sagen: "Das bißchen Zeit, wo ist sie geblieben?"

Rolf: Mit diesem Background-Denken, was du jetzt gerade in Worte formuliert hast,...

JOSUA: Was ist Background-Denken?

Marion: Hintergrund-Denken.

JOSUA: Dankeschön.

Rolf: ...mit diesem ganzen Gedankengut, welches wir jetzt angesammelt haben, wäre es doch eigentlich ein leichtes die irdischen Probleme zu lösen, ohne sich um diesen Kleinkram irgendwelches Kopfzerbrechen zu machen.

JOSUA: Das ist genau der Punkt, der sehr wichtig ist. Du sollst innerhalb deiner Inkarnation, innerhalb deiner Zeit mit diesen Dingen umzugehen wissen. Das heißt, du mußt sie wahrnehmen, du mußt ihnen entgegen wirken, aber du darfst sie nicht als Priorität setzen, so das alles andere dabei für dich nicht mehr gilt. Es ist teilweise richtig. Nur du kannst auch keine Erkenntnis daraus ziehen, wenn du diese Dinge einfach so an dich vorbeilaufen läßt. Du sollst versuchen Problematiken zu lösen, aber so zu lösen, daß du daraus ein positives Gefühl empfängst. Hast du daraus ein negatives Gefühl empfangen, wirst du mit Sicherheit diese Entwicklung noch einmal machen müssen.

Rolf: Um Gottes Willen.

JOSUA: Nein, nicht um Gottes Willen. Es wäre dein eigener Wunsch, weil: Ich habe doch wieder so ein schönes Beispiel: Du bist doch dieser "Rennfahrfan", nicht? Du beginnst ein Rennen. Bei diesem Rennen hast du einen schlechten Start. Du kommst nicht richtig vom Platz weg, alle anderen ziehen schon an dir vorbei. Dann würdest du ja nicht sagen diesen "Mist" mache ich nie wieder. Nein, ganz im Gegenteil. Du wirst das nächste Wochenende wieder an den Start stehen und diesen Mist wieder tun, bis es dir gelingt, und du richtig von der Startlinie an die Spitze wegfährst oder dich so hinein gleitest, daß du mit fahren kannst. Und so ist es auch symbolisch gesehen jetzt auf Situationen, die du in diesem Leben durchkämpfst. Es ist dein Ziel, sie für dich positiv zu vollenden. Gelingt dir dieses nun nicht, sei es nun durch Umstände, die auf dich einstürmen, die dich behindern oder, - wie heißt dieser eine, der dir immer ins Auto fährt, der Frentzen oder was weiß ich, wen es da alles gibt. Trotzdem wirst du immer wieder versuchen, diesen Start, dieses Rennen für dich positiv zu beenden. Gelingt es dir nicht, gehst du wieder an den Start und so ist es mit den Inkarnationen. Je eher du aber begreifst, daß du all die Dinge, die du beginnst, die du tust, positiv beenden willst, wirst du mit Ruhe herangehen und dieser Start wird dir gelingen. Irgendwann ist es soweit.

Rolf: Das Problem liegt ja oftmals darin, eine Situation zu lösen, wenn man sich - ich will es einmal so bezeichnen - an Spielregeln hält. Nichts Negatives im Erdenleben tun will. Ich könnte ja morgen genauso gut eine Bank überfallen und alle Problem wäre gelöst, als Beispiel einmal.

JOSUA: Ja, ich verstehe schon.

Rolf: Damit wäre ich aber nicht zufrieden.

JOSUA: Nein, das ist ja auch nicht philosophisch, weil du dann einen Weg gewählt hast, der nicht innerhalb dieser Spielregeln ist. Du mußt diese Spielregeln einhalten. Wir sprachen auch von Spielregeln, was diesen Kreis anbelangt, welche eingehalten werden müssen. Man kann sie nicht umgehen, das ist Gesetz. Man muß also, um die positive Erfahrung zu machen, die Spielregeln einhalten. Auch wenn du sagst, "ich überfalle eine Bank", wirst du irgendwann die positive Erfahrung machen, das dieser Weg nicht der Richtige ist.

Rolf: In dem Fall kann ich es mir sparen, weil ich es schon vorher weiß.

JOSUA: Gut, du wirst mit Sicherheit schon einmal diese Erfahrung gesammelt haben, mein Freund. Du weißt sie nicht einfach. Denn, lasse es mich so sagen, jeder Mensch weiß, das er eine Bank nicht überfallen darf, daß dieses gegen die Spielregel ist. Aber viele Menschen, die dieses trotzdem tun, wissen nicht, daß sie daraus eine negative Erfahrung ziehen. So, deswegen tun sie es, und sie ziehen die Erfahrung daraus, daß sie ihr Leben lang gejagt werden, auf daß sie irgendwann erwischt werden. Das ist eine Erfahrung für sie und das ist ihr Lebensweg, der in dem Moment beschnitten ist. Etwas, was sie eigentlich nicht erleben wollten. Im nächsten Leben werden sie das nicht wiederholen, weil sie aus der negativen Erfahrung die positiver Erfahrung gemacht, daß das, was sie da getan haben, nicht richtig war. Es ist ein kleiner Schritt, die 1 in der 7.

Rolf: Das wäre ein Bruchteil deiner Spirale.

JOSUA: Ja.

Rolf: Wenn wir dieses jetzt auf das zeitliche Gesamtkonzept übertragen würden...

JOSUA: Tut so als hättet ihr noch alle Ewigkeiten Zeit und sobald ihr merkt, daß ihr seelisch Probleme habt, etwas fühlt, daß den anderen belastet, so geht aufeinander zu. Und wißt auch ihr keinen Rat mehr, dann sind auch wir auf geistiger Seite noch da, um kleine Hilfen zu geben. Das dazu! Ich denke, daß wir diesen Abend beschließen werden. Damit wünsche ich euch noch einen schönen, ruhigen Abend. Geht in Harmonie und in Frieden und denkt daran, daß ihr füreinander da seid, so wie wir für euch da sind. GOTT ZUM GRUSS.

Wir verabschiedeten uns vom Positiven Geistigen Reich und sprachen unseren Dank aus.

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