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Der Kontakt zum Positiven Geistigen Reich wurde durch das Medium Jürgen hergestellt. Es meldete sich JOSUA. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND SEIN SEGEN SEI MIT EUCH. (Es erfolgte noch einmal die persönliche Begrüßung an JOSUA.) Marion: Wie habt ihr den Jahreswechsel verbracht? JOSUA: Sehr weit weg. Ihr habt früh angefangen Lärm zu machen, aber schöner Lärm. Rolf: Aber du weißt ja, warum wir diesen "Lärm" gemacht haben. (Gemeint war die laute Musik am Silvesterabend) Wir haben das ja nicht gemacht, um euch zu ärgern, sondern wir wollten nur etwas Spaß haben. JOSUA: Nun, diese Feierlichkeiten müssen auch einmal sein. Sie sind ja auch in Ordnung, und es kommt immer darauf an, wo der Sinn liegt, nicht wahr? Ob ich dieses jetzt nehme, um meine Aggressionen abzubauen, oder ob ich feiere, weil ich mich wohl fühle. Rolf: Das neue Jahr zu begrüßen in diesem Rahmen, mit unseren Freunden, daß war eine vollkommen neue, erstmalige Erfahrung für uns. Deswegen mag es vielleicht auch etwas exzessiv ausgesehen haben. JOSUA: Das war nicht exzessiv, nein, nein, nein. Bitte denke nicht, daß wir immer alles gleich negativ oder exzessiv sehen. Es gibt weitaus andere Dinge, die wirklich exzessiv sind. Feierlichkeiten unter Spiritualisten sind sehr harmonisch, auch wenn die Musik etwas lauter ist. Das liegt aber daran, daß ihr alle einen leichten Hörschaden habt. Rolf: Diese Vermutung liegt nahe, das stimmt. JOSUA: Die Verbindung bei dem Gehör vom menschlichen Körper zur Seele scheint wohl etwas intensiver genutzt werden zu müssen. Nun, auch wir haben hier unsere Feierlichkeiten. Auch wir sitzen zusammen, tanzen, unterhalten uns. Es ist nicht so, daß ihr dieses nur alleine könnt. Nur wir brauchen manche Dinge, die ihr dazu nehmt, nicht so. Auch wir haben Musik, aber keine alkoholischen Getränke. Wir können von anderen Dinge genießen, die ihr nicht so genießen könnt. Deswegen braucht ihr den Ausgleich. Rolf: Wobei wir aber alles, so glaube ich, in einem verträglichen Rahmen gemacht haben. Wir sind Genießer und wir genießen mehr, als daß wir uns einen gewissen Mißbrauch der Dinge hingeben. JOSUA: Diese Dinge sind euch ja auch gegeben, um sie zu genießen. Wenn andere dieses Genießen umleiten ins Exzessive, dann ist das eine andere Sache und hat auch seine Ursachen. Aber ein Spiritualist benötigt diese Dinge nicht, um sich zu berauschen, sondern um, wie du es schon sagtest, zu genießen. Dirk: Dienen die Feste bei euch auch, um zu genießen? JOSUA: Sie dienen der Geselligkeit, ja. Dirk: Gibt es bei euch ähnlich festliche Anlässe, wie hier auf Erden? JOSUA: Nun, wir setzen diese parallel zu den menschlichen Gedenktagen, wobei dieses wiederum unterschiedlich nach Religionsgruppen ist. Wir feiern also z.B. den amerikanischen Einheitstag nicht, weil dieses nicht so unsere Sache ist. Unsere Feiertage liegen mehr im religiösen Dasein. Dirk: Hat der Jahreswechsel für euch auch einen religiösen Hintergrund, feiert ihr ihn auch? JOSUA: Wir feiern, weil ihr feiert. Aber wir feiern nicht den Jahreswechsel, weil dieses ein zeitliches begrenztes Denken (hat). Wir sind in der Beziehung etwas anders. Wir sehen die Zeit nicht so. Es spielt für uns eigentlich keine Rolle, ob jetzt ein Jahr zu Ende geht. Wobei dieses Jahr relativ ist, es ist erdgebunden. Kosmisch gesehen sieht ein Jahr anders aus. Dirk: Wie sieht ein Jahr, kosmisch gebunden, aus? JOSUA: Wenn du dieses umrechnest nach der Schnellebigkeit, würde ich sagen in Erdenjahren ungefähr mal 10. Dirk: 10 Erdenjahre wären in etwa 1 kosmisches Jahr. JOSUA: Ja. Dirk: Dieses ist dann auch die Ursache dafür, daß ihr ein anderes Zeitgefühl habt, in der die Zeit für euch relativ ist. JOSUA: Zeit ist für uns nicht nur deswegen ein relatives Faktum, sondern es resultiert auch aus der Geschwindigkeit heraus. Wir sind schneller. Unsere ganzen Vibrationen, unsere Schwingungen sind schneller und somit passen sie nicht in euren Zeitvergleich hinein. Um in euren Zeitvergleich hineinzukommen, müßten wir unsere Schwingungen verlangsamen. So wie ich dieses jetzt tue. Jetzt verringere ich mein Zeitgefühl. Marion: Wie hast du es empfunden, als du in der letzten Sitzung den Körper von Jürgen ganz übernommen hast, um mit uns diese Reise zu machen? Wie war das für dich? War es für dich ein schönes Erlebnis? JOSUA: Anstrengend. Ein ungewohntes Gefühl, weil ich hier mehr Energie setzen mußte und auf der anderen Seite aufpassen mußte, ihm nicht zu viel Energie zu nehmen, nicht? Wir betrachten den Körper nicht als ein menschliches Produkt, sondern als ein Werkzeug. Unsere Differenzierung ist hier größer als die Eurige. Siehe es so, dein Lieblingswerkzeug wäre eine Bohrmaschine: Dann würdet ihr auch versuchen damit ordentlich umzugehen und zu arbeiten, aber ihr würdet dieses nicht so intensiv tun, als wenn ihr die Bohrmaschine selber wäret, nicht? Und so ist es zwischen uns und den Medien. Wir versuchen sie ordentlich zu behandeln und darauf zu achten, daß wir sie nicht überfordern. Marion: Alles in allem war die gesamte Sitzung für uns eine ganz tolle Erfahrung; erst CABUCLO und dann das mit dir. JOSUA: Für CABUCLO war es schon etwas ganz wunderbares, da es sehr lange her war, daß er einen männlichen Körper übernehmen konnte. Obwohl er auch in diesem Körper noch nicht ganz hineinpaßt, aber doch besser als in Bettys. Rolf: Wir hatten auch den Eindruck, daß er dieses sehr intensiv geübt hätte. Marion: Mit der Sprache vor allen. JOSUA: Dieses ist unsere Zusammenarbeit. Wir lernen auch, in dem wir die Kreisarbeit mit euch gestalten. So kann ich ihm meine Erfahrungen mitteilen und mit geben, was er übernehmen muß. Es ist nicht so schwierig. Es wäre schwieriger für ihn, wenn er mit dem Sprachzentrum seine eigene Sprache sprechen müßte. Weil dann das Gehirn über Worte verfügen muß, die es nicht besitzt. Marion: So kann er auf das Vorhandene zurückgreifen und herausnehmen, was er braucht. JOSUA: Dieses erfordert große Übung und lange Arbeit mit einem Medium. Das ist nicht so einfach, auch von unserer Seite nicht. Rolf: Wir haben uns auf jeden Fall sehr gefreut und waren sehr überrascht. JOSUA: Dieses war der Sinn. Es sollte etwas Harmonisches und Schönes sein, nicht? Nun, mein Freund, du siehst ein wenig geschafft aus. Rolf: So fühle ich mich auch. JOSUA: Du solltest vielleicht einmal versuchen, die Alltagsprobleme bei dir vor der Wohnungstür zu lassen. Streife sie an der Fußmatte ab und versuche in dem Moment, wo du die Wohnung betrittst, zu relaxen. Dieses ist nicht so einfach, aber möglich. Rolf: Ich habe bis jetzt immer gedacht, daß ich dieses so einigermaßen kann. Dieses klappt nicht immer, das ist richtig. Aber in der Regel versuche ich schon möglichst wenig von Außen mit herein zu bringen. Aber es war in den letzten Tagen extrem unruhig und sehr stressig. JOSUA: Auf jede Zeit folgt eine Neue, nicht? Es ist der Vergleich, wie er schon in der Bibel geschrieben steht, mit den 7 Jahren. Sieben Jahre reiche Ernte, sieben Jahre Not. Und so kannst du dieses auch umsetzen, und als Beispiel für dich nehmen. Auf sieben Tage Unruhe folgen sieben Tage der Ruhe. Es wird alles so geschehen, daß du immer wieder genügend Zeit hast, dich zu regenerieren. Du mußt nur versuchen, diese Momente bewußt wahrzunehmen. Rolf: Die Momente des Regenerieren, oder welche meinst du? JOSUA: Ja. Du mußt versuchen, diese Momente bewußt wahrzunehmen. Viele Dinge, die du als sehr wichtig betrachtest und an dich heran läßt, solltest du mit Gleichmut weg drücken. Viele Dinge nicht so überbewerten. Denke immer daran, egal was es gerade ist, es geht alles vorbei. Es hat ein Ende. Und jede schlechte Situation, jede Streßsituation findet ihr Ende und die Kraft kannst du ziehen, indem du dir sagst, auch dieser Kelch geht an mir vorüber. Das ändert zwar nichts an der Tatsache, daß dieser Kelch an dir vorüber gehen muß, aber man kann es sich doch einreden, daß man ihn schneller hinter sich läßt. Und der Gedanke, der Gewißheit, daß diese Situation ein Ende findet, kann einem hier sehr helfen. Es wäre auch von Vorteil, wenn du viele Dinge, die du angehst, versuchst vom Kopf her einzuordnen, in Dinge, die wichtig und unwichtig sind. Das heißt, herauszufiltern, wo es sich lohnt sich emotional hineinzusteigern und wo es sich nicht lohnt. Man kann dadurch viel innere Ruhe erlangen und viele Dinge ziehen an Einem vorüber, die man sonst anzieht, denn bedenke wenn du in einer Situation der Hektik bist, so wird alles Hektische von dir angezogen. Alles führt dich dorthin, nichts läuft mehr in Ruhe und Harmonie. Bist du aber in der Lage, diese Hektik in dir umzuwandeln in eine Ruhe, so wird auch das äußere Hektische abgestoßen, und eine weitaus größere Übersicht und Harmonie kann an dich herantreten. Bist du aber wie ein kleiner Wirbelwind in deiner Tätigkeit, so wie es z.B. diese Woche auf deiner Arbeit geschehen ist, so daß du deine Arbeit nicht erledigst, in dem du von Innen her keine Ruhe hast, sondern Zorn, so ist es sehr schwer für deinen Geistlehrer an dich heranzukommen. CHRISTOPH erzählte mir, daß dieses wirklich sehr schwer für ihn gewesen ist, da du nur am wirbeln gewesen bist. Und diesem Wirbeln konnte er nichts entgegensetzen. Er war nicht mehr in der Lage, ein Energiefeld um dich herum stabil halten zu können. Auch emotionale Eingebungen waren für dich nicht mehr empfänglich. Solltest du wieder in diese Situationen kommen, - besser gesagt, in die wirst du kommen, weil die Situation sich innerhalb deiner Arbeitswelt noch nicht verändert hat - und du merkst, daß du wieder einmal kurz vor dem Überkochen bist, dann rufe bewußt CHRISTOPH herbei. Und du wirst spüren, daß eine Ruhe in dich fließt. Dirk, mein Freund, wie fühlst du dich? Läuft alles nach Plan? Dirk: Hundertprozentig. JOSUA: Mit der Unterstützung zufrieden? Dirk: Einwandfrei. JOSUA: Ich denke mir, mehr ist momentan nicht zu erreichen für euch, und auch für dich als dein nächstes Lebensziel, nicht? Dirk: Es läuft alles, wie sagt man so schön, wie am Schnürchen. Es ist so, daß die Mieter aus der oberen Wohnung ausgezogen sind, und ich empfinde dieses als etwas Positives. Und die Beziehung zu Katharina und mit Katharina hat sich sehr zum Positiven hin verändert. JOSUA: Wir arbeiten. Wir versuchen, wenn ihr uns laßt, so ist es auch hier möglich die Hilfe zu gewähren. Das Ganze, was wir eben verlangen müssen, ist das Vertrauen in uns. Dieses ist vorhanden und deswegen war es nicht allzu schwierig, gewisse materielle Wege zu ebnen, damit nicht alles zu kompliziert wird. Wir machen dieses ja nicht nur aus reiner Nächstenliebe. So sind wir ja gar nicht, nein, wir haben ja auch ein bißchen Egoismus dabei. Denn je ruhiger ihr euer Erdenleben verbringen könnt, um so mehr haben wir zusammen etwas davon, nicht? Dirk: Ich möchte mich dafür bedanken, daß dieses so läuft, wie es läuft; auch wenn es vielleicht ein gewisses Maß an Egoismus von eurer Seite her beinhalten sollte. Letztendlich wäre es dann ja auch für mich egoistisch. JOSUA: Nichts zu danken. Es ist uns ein Vergnügen hier unsere Kräfte wirken lassen zu können. Genauso könnten wir uns bedanken, daß wir bei euch so aktiv sein dürfen. Es erfüllt unser Lebensziel und wir kommen in unserer Entwicklung weiter, schneller weiter. Betty: Ich möchte gerne wissen, wie meine Schutzpatronin heißt. JOSUA: CABUCLO. Marion: Vielleicht hat Betty sich ja... JOSUA: Ich weiß schon, was sie meint. Dein Geistlehrer, der dich unterstützt in deinem Leben, heißt MAGDALENA und MARIA. Betty: Dankeschön. JOSUA: MARIA war für die Zeit, wie soll ich es sagen, des brasilianischen Lebens zuständig, während MAGDALENA jetzt mehr für diesen Teil zuständig ist. Ich erkläre es euch am besten: Brasilien ist nicht nur eine andere Nationalität, sondern auch eine andere Kultur, ein anderes Leben. Eine andere Führung ist hier wichtig zur Anpassung an das Leben in Brasilien, an das Leben mit dem Spirituellen. Hier in Europa ist wieder mehr eine andere Kultur gefragt. Hier ist alles kälter und egoistischer. Hier ist die Seele in zwei verschiedene Sektoren gekommen, die gegensätzlicher nicht sein konnten und das muß bewältigt werden. Das kann einer alleine nicht, deswegen MAGDALENA und MARIA. Betty: Noch einmal, Dankeschön. JOSUA: Keine Ursache. Dirk, du weißt ja wie JOSEPH heißt? Ich brauche dir dieses nicht zu beantworten. Dirk: JOSEPH heißt JOSEPH. (nicht JOSUA, vgl. Protokoll Nr. 1) JOSUA: Richtig. Dirk: Kannte man sich eigentlich vorher und ist so etwas abgesprochen? JOSUA: Es sind meistens Freunde, ja. Dirk: Das heißt, ich habe mit JOSEPH im geistigen Reich... JOSUA: Eine Beziehung, ja. Ihr seid Freunde, reine Freunde. So wie Jürgen und Rolf hier auf Erden eine Beziehung haben. Wenn jetzt einer von ihnen drüben wäre, dann wäre er beim ihm der Schutzpatron oder der Geistlehrer; so wie ich Jürgen viel führe. Gut, er war mein Bruder, wir hatten aber trotzdem eine gute Beziehung, auch wenn wir Brüder waren. Dirk: Übernimmt bei mir auch JOSEPH den Teil der Lehre? JOSUA: Ja. Bitte, wenn ich sage, Schutzpatron, so ist das in eurem Alter der Geistlehrer. Einen regelrechten Schutzengel, so wie ihr das versteht, haben nur die Kinder. Weil hier noch nicht über den inspirativen Weg geführt werden muß, zwischen Entscheidungen, die ihr trefft, sondern hier geht es wirklich mehr darum, daß diesen kleinen Seelen der Weg erst einmal geebnet werden muß. Denn ich denke einmal, ein Schutzpatron kann euch hier nicht viel helfen, wenn ihr mal auf die Nase fallt. Das könnt ihr ganz gut wegstecken. Aber wichtige Entscheidungen, z.B. im täglichen Leben, da kann der Geistlehrer euch mehr führen, wenn er denn kann. Nicht alles funktioniert so gut, nicht? So wie es auf Erden viele Familien gibt, die disharmonisch sind, so gibt es auch viele Seelen, die mit ihrem Geistlehrer disharmonisch sind. Marion: Wird dann nicht in der Regel getauscht? Das die weibliche Seele einen männlichen Geistlehrer bekommt und umgekehrt? JOSUA: Dieses kommt darauf an, ob diese Seele jetzt nur verbohrt ist, und die andere aufgibt und sagt, "ich komme nicht durch", oder ob negative Aspekte mitspielen. Das heißt, Kriminalität usw. Dort wird häufig gewechselt, damit die Geistlehrer nicht zu sehr mit hinunter gezogen werden. Läuft der Weg aber nicht im Negativen und ist (die Seele) nur geschlossen durch die Erziehung oder an Überhand der Logik, so bleibt dieser Geistlehrer, damit die Seele zu mindestens nicht alleine ist. Die wechseln nicht, denn die Harmonie und die Freundschaft zwischen den beiden besteht ja. Nur sie kommt nicht im Materiellen durch. Es fehlt der Gleichklang des Körpers und der Seele. Marion: Dann ist der Geistlehrer auch bereit, mit ihm zu fallen? JOSUA: Er fällt ja nicht unbedingt. Warum sollte er fallen? Nur weil er nicht das Geistige jetzt öffentlich lebt und an die Reinkarnation glaubt. Seine Handlungen sind dementsprechend wichtig. Es gibt viele Menschen, die tun sehr viel Gutes auf diesem Planeten. Wenn du ihnen aber sagst, daß es eine Reinkarnation gibt, dann halten sie dich für einen Spinner. Dann kann man es oft nicht verstehen, wie ein Mensch so viel Gutes tut. Man sagt, daß er eine gute Seele ist, (trotzdem) er diese verleugnet. Gerade dann braucht die Seele den Schutzpatron, und sie fällt deswegen nicht, sondern sie ist eine Begleitung. Marion: Ich könnte mir vorstellen, daß es für einen Geistlehrer einfacher ist sich inspirartiv bemerkbar zu machen bei einem Menschen, der an die Sache glaubt, als umgekehrt oder spielt dieses keine Rolle? JOSUA: Dieses spielt keine Rolle. (Die Beziehung wird eine andere), in dem Moment, wo der Körper dieses bewußt wahrnimmt und somit den seelischen Aspekt mehr nach Außen hin tragen kann. Bitte sehe es so, selbst ein spirituelles Erwachen, ein Wissen um die Existenz der Seele, des Wissens um ein Weiterleben nach dem Tode, heißt noch lange nicht, das hier eine Harmonie besteht, sondern hier muß noch einiges gelernt werden. So trägt dann die Freundschaft zwischen den beiden Seelen sich nicht mehr im Verborgenen ab, sondern im Bewußten, und man kann aufbauen und vielen anderen Seelen, die hier im verborgenen hocken,- sagen wir es einmal so,- die Möglichkeit geben, auch in den Vordergrund zu treten. Kompliziert, nicht? Marion: Es ist wirklich etwas kompliziert. JOSUA: Ist aber nun einmal das Merkmal und wenn du hinaus gehst in die Welt und dir die Menschen anschaust und sie intensiv betrachtest, so siehst du, wo ein spirituelles Erwachen gewesen ist, wo die Seele dominant ist und nicht der Körper. Der Schutzpatron ist ein Teil der Seele, der Begleiter der Seele, damit sie sich nicht verloren in dem Körper vorkommt. Dies ist seit JESU CHRISTI, der diesen Weg auf sich genommen hat und jeder Seele einen Begleiter versprochen hat, damit die Seelen sich nicht verirren. Marion: Wie war es denn, bevor CHRISTUS gekommen ist? Lief das dann auf einer anderen Basis? JOSUA: Nun, diese Seelen inkarnierten und waren allein. Marion: Das muß für diese Seelen ja ganz schön schlimm gewesen sein. JOSUA: Ja, was glaubst du denn, warum die sich gegenseitig abgeschlachtet haben. Doch nicht aus purem Vergnügen. Hier ist nichts anderes geschehen, als eine schnelle Freisetzung der Seelen. Es ist zu schnellen Inkarnationen gekommen. Die Menschen zu der damaligen Zeit wurden nicht viel älter als... FS: Noch nicht. JOSUA: ...nach der heutigen Zeit, 3035 Jahre, nicht wahr? Die Entwicklung der Seele wurde da viel schneller voran getrieben. Und um aus diesem Chaos, diesem Nichts, herauszukommen, ist es vor ca. 2000 Jahren notwendig gewesen, daß hier eine Veränderung stattfand. Marion: Dann muß aber auch eine Veränderung im Geistigen Reich statt gefunden haben JOSUA: Ja, selbstverständlich. Es mußte nur erst einmal eine gewisse Reife der Seelen vorhanden sein, um ein Positives Geistiges Reich zu schaffen. Wenn du niemanden hast, dann kannst du nichts aufbauen. So ist die Entwicklung des Menschen bis zu CHRISTI Geburt der reinen Entwicklung gelaufen. Nach der Geburt von JESUS, der diese ganze negative Entwicklung noch am eigenen Leibe mit erfahren mußte, hat sich dieses verändert. Es wurde ein Positives Geistiges Reich gebildet. Marion: Dann war es doch vorher so, daß es keine fließenden Grenzen gab, sondern es war irgendwie ein Chaos da, oder wie soll ich es sehen? JOSUA: Ja, ein geordnetes Chaos. Es ging alles in ein und dieselbe Sphäre ein und kam schnell wieder. Es war ein ständiger Kreislauf. Du kannst dieses nicht als Chaos bezeichnen, sondern es war eine "Sphäre", die immer größer wurde bis eine Grenze geschaffen werden konnte. Wo man sagen konnte: "So, meine liebe Seele, hier hast du das Wissen zwischen Gut und Böse. Hier hast du deine Entscheidungsfreiheit wieder erlangt. Du bist aus dem Bereich, den wir negativ nennen, heraus." Du mußt das so sehen, als kleines Beispiel: Dieses Zimmer hier, es wären keine Fenster, keine Türen vorhanden, und du würdest dein ganzes Leben lang nichts anders sehen als dieses Zimmer, dann wüßtest du nicht, daß hinter dieser Mauer noch etwas anderes ist, richtig? So, jetzt lebst du, sagen wir einmal, 30 Jahre in diesem Zimmer, was deine Welt ist, und dann kommt einer und macht ein Loch in diese Wand und sagt: "So, siehe hier hin. Wir erweitern deinen Horizont. Was möchtest du? Möchtest du wieder dein Zimmer für dich oder möchtest du zwei Zimmer?" Und da konnte die Seele zum ersten Mal entscheiden. Hier die Dunkelheit, das Zimmer und da etwas Neues, das Licht. Viele sind damals so gewesen, daß sie sich zuerst einmal zurückgezogen haben in ihren Bereich, aber dann doch immer neugieriger wurden. Als JESUS dann geboren worden ist, und er den Menschen einen Schutzpatron versprochen hat, war es so, daß die Seelen, die inkarnierten nicht mehr allein waren. Sie hatten immer die Gewißheit, daß da immer jemand war, der sich um sie kümmerte. Und somit wurden immer mehr Seelen auf die Seite des Lichtes und der Gemeinsamkeit gezogen. Viele Seelen wollten nicht zurück in die Einsamkeit, denn sie hatten etwas Neues kennengelernt, nämlich das Gemeinsame. Marion: Wenn ich dich richtig verstehe, ist die Sphäreneinteilung erst nach der Geburt von CHRISTUS entstanden oder sehe ich das jetzt verkehrt? JOSUA: Ja und nein. Die Sphären gab es schon vor CHRISTUS. CHRISTUS brachte nur die positiven Sphären. Es gibt ja auch negative Sphären. Du kannst ja von ganz böse aufsteigen zu nicht so böse, einfach gesagt. Siehst du? Und dieses Nicht-mehr-böse ist nicht mehr Endstation, denn wenn du nicht mehr ganz so böse bist, passiert es, daß du dir vorstellst, daß da doch noch etwas sein könnte. Und diese Seelen wurden immer mehr, so daß der Große Geist, sagen wir GOTT, gesagt hat: "So, wir müssen jetzt jemanden schicken, der hier ein Loch macht, so daß die Seelen hinausgleiten können in die nächsten Sphären." Es gab eine neue Stufe. Ein Weg, der dann wieder zurückführte. Und hier begann das Erwachen der Seele, das (Erwachen) über die Abspaltung. Sie wurde ihnen bewußt. Und sie waren in der Lage zu entscheiden, ob sie bei dieser Abspaltung bleiben, oder ob sie wieder zurückgehen. Keiner wurde gezwungen. Die, die zurück zum Kollektiv wollten, bekamen einen Begleiter, damit sie nicht wieder zurück gezogen werden konnten. Denn die andere Seite läßt sich dieses ja nicht gefallen, nicht? Stelle dir vor, hier in Deutschland würden alle anfangen auszuwandern. Was glaubst du, wann die Regierung anfangen würde zu reagieren? Nicht wahr? Ihr könnt all diese Dinge als Spiegel sehen. Eure Materie ist nichts anderes als der Spiegel des Geistigen Reiches, nur grober. Bitte versucht diese Dinge jetzt nicht sofort als Ergebnis zu sehen, sondern nimm es als Teil. Ihr werdet spätestens in ein paar Tagen viele neue Erleuchtungen und viele neue Fragen dazu bekommen. Ich habe wieder ein Türchen bei euch allen geöffnet, worüber ihr nachdenken und nachfassen könnt. Dirk: Du sprachst eben davon, daß es bei der Eigenart Böse noch Unterteilungen gibt. Diejenigen, die in diesen Sphären sind, können die auch inkarnieren oder... JOSUA: Es geht erst ab einer gewissen Stufe. Die unterste Sphäre des Negativen Reiches kann auf diesem Planeten nicht mehr inkarnieren. So wie auch gegensätzlich die höchste Sphäre, die 6. und 7., nicht mehr auf diesem Planeten inkarnieren kann. Es ist immer ein Gleichgewicht vorhanden. Es gibt Planeten, wo auch das Negativste inkarnieren kann. Die am Anfang stehen, wo immer noch versucht wird, die Schöpfung nach seinen Richtlinien zu schaffen. Aber dieser Planet ist soweit, daß man hier sagen kann, die zweite Stufe von oben gesehen (ist die Grenze). Hier ist der Schnittpunkt, dann geht die zweite, dritte Sphäre nach oben und die zweite, dritte nach unten. Sein Bestreben ist, durch Löschen des geistigen Bewußtseins, auch wieder niedere Stufen auf diesem Planeten zu bekommen. Wir sprachen von der Harmagedon-Schlacht, die hier immer wieder stattfindet und dieses Gleichgewicht versucht aus dem Konzept zu bringen, was automatisch eine Rückentwicklung für diesen Planeten herbeirufen würde. Aber ich denke einmal, auch hier ist noch ein ständiges Zerren an der Tagesordnung. Wir geben nicht auf, und er (LUZIFER) auch nicht. Je mehr Menschen wir für das Positive Geistige Reich gewinnen könne, um so schwieriger wird es für ihn. Die Kirche bezeichnet dieses als Seelenfängerei. Der Teufel, so sagt sie, will seine Seelen, die ihm hier weglaufen sind, zurück haben. Sie haben hier einen primitiveren Ausdruck, und leider haben sie auch vergessen den wirklichen Sinn des Ganzen zu verstehen und zu predigen. Es war eigentlich das Ziel der damaligen Christenheit, den Menschen dieses Bewußtsein zu bringen. Ich denke einmal, daß dieses gescheitert ist, weil man hier die damaligen Seelen überfordert hat, und er (im Gegenzug) geschickt Machtkomponente mit eingestreut hat. Der Mensch wäre besser bedient gewesen, wenn er seine Vertreter der Kirche und des Glaubens nach Emotionen und nicht nach Intellekt ausgesucht hätte. Das war der größte Fehler. Es spielt keine Rolle, ob dieser Mensch ein großes Geistesgenie ist, sondern es wäre wichtiger gewesen, hier mediale Menschen zu nehmen, die dann für die Geistwesen, die Übersicht haben, tätig gewesen wären. Nun gut, das ist Geschichte, und wir wollen heute abend keine machen. Ich möchte auch das Ganze nicht so herausziehen, sondern erst einmal so stehenlassen, wie wir es jetzt besprochen haben. Rolf: Hätten die medialen Menschen diesem Druck stand gehalten? JOSUA: Nein, ich glaube nicht. Bedingt dadurch, daß das Umfeld natürlich nicht so war. Lasse es mich so sagen, es ist ein kleines bißchen Wunschdenken gewesen, da ich ja selbst in diesen Kirchenkreisen als Pfarrer tätig war, nicht wahr? Ich brachte ein kleines Reformationsdenken in die Kirchen, was zu der damaligen Zeit ja schon lebensgefährlich war. Marion: Ich glaube, deine Geschichte kennen die anderen noch gar nicht. Ich denke, ich werde sie einmal bei Gelegenheit erzählen. [Protokollauszug von 1992, die Seelengeschichte von JOSUA] JOSUA: Es war, um eure Zeitrechnung zu nehmen, um das 17. Jahrhundert in einem Dorf mit wenigen Häusern. Das heißt, es gab nur eine Straße, links und rechts die Häuser und etwas außerhalb das Andachtshaus - keine Kirche. Ein Haus, indem sich alle versammelten, um eine geistige Sitzung abzuhalten. Eine Sitzung mit den Menschen auf dem Planeten Erden, nicht mit Geistwesen. Diese Sitzung war etwas eigentümlich, denn es befand sich eine Seele unter ihnen, die sonst eigentlich auf der anderen Seite war. Es war schon ein komisches Gefühl für diese Seele. Neugierde plagte ihn. Das, was er sonst von der anderen Seite sah, sah er von geistiger Seite. Große Erwartungen waren dort: "Wie werde ich es empfinden, wie sehe ich es?" Sein Erstaunen war groß, daß dieses eigentlich nichts anderes war als das, was er vorher von der Erde her kannte. Er sah, daß ein Geistwesen mit einem Menschen in Kontakt stand. Sie schrieben (medial). Er konnte aber nicht sofort erkennen, was geschrieben wurde. Er versuchte, so hatte er gelernt, sich telepathisch hier etwas einzuschalten. Ging nicht! "Warum", fragte er sich. Erst als die Antwort geschrieben war, und er das irdische Medium hörte, was es vorlas, konnte er die Antwort verstehen. Die Frage ließ ihn nicht los, warum er die Gedanken des Geistwesen nicht auffangen konnte. Er versuchte dann eine Frage zu stellen, aber auch dieses gelang nicht. Es war ein unbeschreibliches Durcheinander, keine Ruhe war innerhalb des geistigen Zirkels. Enttäuschung machte sich in ihm breit. Er dachte. "Nun, dieses war von der anderen (irdischen) Seite besser. Ich konnte viel besser fragen und philosophieren". Nach dieser Sitzung überlegte er einige Zeit und ging dann auf das Geistwesen zu, welches mit dem irdischen Medium gearbeitet hatte. Er fragte das Geistwesen: "Warum kann ich mich nicht in deine Gedanken hinein schalten, während du mit dem Medium arbeitest?" Das Geistwesen sagte ihm: "Stelle dir vor, deine Gedanken und all die Gedanken, die hier um mich sind (würden mich erreichen). Wie soll ich dann ein vernünftiges Wort vermitteln? Deine Aufgabe, die du hier im Kreis erfüllen sollst, dient der Beratung und dem Schutz, damit die Antworten, die ich gebe, gut durchkommen. Du bist etwas enttäuscht, daß der endgültige Beweis, den du erwartest hast, auch von geistiger Seite nicht einzusehen ist. Und trotzdem ist es wichtig, daß dein Platz hier bei uns ist, denn nicht der Beweis bringt das Positive, sondern die Aussagen zählen. All diese Worte hörtest du, als du unter den Menschen warst, all diese Worte hattest du versucht, deinen Mitmenschen mitzuteilen. Und ausgerechnet hier vergißt du sie." Die Seele überlegte lange, was sie denn jetzt am Besten tun solle. Früher ein wichtiger Träger eines Kreises und jetzt einer unter vielen. Dann kam ihm der Gedanke und die Erinnerung, sich ausbilden zu lassen. "Wolltest du nicht etwas werden?" Dann fiel es ihm ein, und er wollte eine Schulung machen. Nur, wo ist die Schule? Er kam sich so klein und hilflos vor - trotz jahrelanger Zirkelarbeit. Er hatte vergessen, umzudenken. Das Menschliche, die menschliche Vorstellung umzuwandeln. Es dauerte einige Zeit bis er dieses begriffen hatte. Als es dann bei ihm "geklingelt" hatte, ging er unter die Menschen, beobachtete sie, nahm ihre Gefühle auf, versuchte sie zu analysieren und nahm diese, um sie auszuwerten. Seine Gedanken gingen eine andere Bahn, und er merkte, was und wer das Göttliche war. Und in dem Moment begriff er, daß das Leben das Göttliche ist. Die Erkenntnis ist riesengroß für ihn gewesen. So groß, daß er nicht wollte, daß sie nur ihm bekannt ist. Er wollte sie vielen anderen Menschen mitteilen, aber der Weg war nicht leicht. Viele Versuche bedurfte es, bis er einen Kreis fand, in dem er längere Zeit tätig war. Aber all diese Kreise funktionierten nicht so, wie er sich dieses vorstellte. Ergo plante er einen Kreis, der sich schon im Geistigen Reich geschlossen hatte, mit denen er einen Weg gehen konnte, wo er im Geistigen Reich bleibt, die anderen Seelen inkarnieren und einen Kreis gründen. Die Erfahrungen der vielen Jahre haben gezeigt, daß die menschliche Seite die schwierigste ist. Um also nicht von vorne herein zu sagen, nur dieser eine Kreis ist der Kreis, der Bestand hat, war der geistige Kreis sehr groß. Man traf sich und besprach viele Dinge, einzelne Geistwesen kamen hinzu, empfanden diese Dinge als sehr gut und wollten daran teilhaben. Es sind, und dieses ist eine Aussage, die ich jetzt mache und die Bestand haben wird, insgesamt 18 Seelen, die inkarniert sind und in einem Kreis mitarbeiten wollten. So einen großen Kreis konnte man im Irdischen nicht aufbauen, er wäre wie eine Sekte geworden und somit zum Untergang verurteilt. Diese 18 Seelen haben deshalb beschlossen, nacheinander einem Kreis anzugehören. Somit wurde der Wunsch einer Seele geboren und durchgeführt. Hier konnte er dann als Geistlehrer tätig sein. Es ist eine Seltenheit, wenn ein Geistlehrer mehr als fünf Jahre einem Kreis angehört, ohne von einem Lichtboten abgelöst zu werden. Die Seele war sich dessen bewußt, daß der Wunsch, der Weg, den sie anführte, nicht leicht war. Viele Gefahren waren in ihm. Der Weg des Aufstiegs und des Falles war hier vorhanden. All dieses hat die Seele aber gerne auf sich genommen, um die göttliche Philosophie einem kleinen Teil der Menschheit zuzuführen, mit dem Gedanken: Wenn zwei Menschen diese Philosophie annehmen und umsetzen, so möge das Ziel erreicht sein, und ein anderes Geistwesen kann dieses dann übernehmen. Dieses war eine Geschichte, die nichts mit großen poetischen Geschichten zu tun hat. Kein Wort über die gläserne Stadt, kein Wort von der Durchwanderung CHRISTUS durch die Sphären, denn spricht man diese Dinge zu oft an, wirken sie hinterher banal. Die Geschichte ist aus dem Alltag einer Seele und soll euch begreiflich machen, wie schwierig es ist, Dinge oder Aufgaben, die man sich stellt, durchzuführen. Sie soll euch begreiflich machen, daß Aufgaben nur durchführbar sind, wenn die, die das gleiche Interessen haben, daran teilnehmen. JOSUA: Ja, das wäre gut. Teile sie ihnen mit (s.o.). Ich bedaure nichts zu der Zeit. Es war eine große Erfahrung für mich. Rolf: Ich glaube, das ist auch immer sehr wichtig, wenn man dieses am Ende sagen kann. JOSUA: Ja. Obwohl, nun gut, ich konnte nicht mehr erreichen, als ich erreicht habe. Der Wandel vom Pfarrer zur Philosophie. Wir Menschen, welche wir als Philosophen tätig waren, waren teilweise so überheblich in unserer Ausdrucksweise, so daß der Mensch, dem es eigentlich gebührte, überhaupt nichts mehr verstanden hat. Dieses war aber umweltgeprägt, und da konnten wir uns, oder auch ich mich nicht ganz entziehen. Ich hatte aber trotzdem die Möglichkeit die Leute, denen ich auf die Füße treten wollte, reichlich zu treten. Wobei dieses von körperlicher Seite mir mehr zum Nachteil wurde. Von seelischer Seite hatte ich, wie sagt ihr, einen Orgasmus. Marion: JOSUA! JOSUA: War das jetzt frivol? Marion: Ja. JOSUA: Gut so. Marion: Nein. JOSUA: Doch, gegen diese seelischen Banausen kann ich ruhig so sein. Rolf: Lasse ihn doch. JOSUA: Genau, laß mich doch. Marion: Neinnnnn! JOSUA: Du sollst dieses ja auch nicht mit deiner Sexualität vergleichen. Dann bist du doch die Frivole. Marion: Nein, das tue ich ja auch gar nicht. Aber so etwas aus deinem Mund zu hören. Es reicht ja schon, wenn Jürgen so etwas sagt. JOSUA: Sagt der auch Orgasmus? Marion: Der sagt noch ganz andere Dinge. JOSUA: Ihr lacht jetzt vielleicht und findet dieses lustig, aber glaubt ihr nicht, daß wir emotional Orgasmen erleben können? Marion: Das glaube ich schon. JOSUA: Wir empfinden sie nur anders als ihr. Wir finden sie in unserer Kommunikation, in unserer Seelengleichheit. Das Gefühl ist weitaus intensiver, als das, was ihr erlebt. Ich wollte jetzt bitte nicht überheblich sein oder euch neidisch machen. In eurer Wortwahl ist dieses Wort dementsprechend gleichzusetzen, damit ihr es begreift. Ich möchte also bitte darauf hinweisen, es war nicht frivol von mir gemeint. Nicht das der Leser eurer Protokolle denkt, daß ich jetzt auch noch sexistisch oder so werde. Dirk: Anderes Thema: Wir sprachen schon einmal über Edelsteine und ihre Wirkung. Wie gehst du eigentlich bei der Auswahl eines Steines für jemanden vor? JOSUA: Nun, es gibt in Familien meistens einen Familienstein, wo alle den gleichen Stein tragen. Dort wo viele Konflikte sind, muß erst einmal eine Harmonie gebildet werden und diese besteht aus unterschiedlichen Steinen. So kann es sein, daß innerhalb einer Familie der Bernstein, der Diamant und der Rubin zum Zuge kommt. Der Bernstein dient auch mit dazu, um Ängste besser ertragen und abbauen zu können. Wobei der Rubin eine innere Festigkeit hervor rufen soll. Der Diamant strahlt schon für Harmonie und Standhaftigkeit. Dirk: Diese Steine wirken auf das Bewußtsein, auf die Seele und fördern oder können sie sogar in eine andere Richtung bringen? JOSUA: Es gibt hier z.B. einen Stein, der nennt sich Lapislazuli, der die eigenen Schwingungen der Seele und die, die der Körper produziert, verstärkt. Da kann es z.B. passieren, das nicht nur positive Schwingungen verstärkt werden, sondern auch negative. Die Schwingungen der Edelsteine, - es müssen Edelsteine sein - wirken in ihrer Feinheit auf das Befinden der Seele. Sie dienen uns als ein Verstärker. Die Zusammmensetzung der Schwingung ist hier wichtig. Sie ist sehr fein. Dirk: Ich trage seit langer Zeit einen Turmalinquarz. Ist dieser Stein noch zutreffend für mich? Ich kann mir vorstellen, daß man die Steine auch wechselt, und ein Stein nicht für das ganze Leben gilt? JOSUA: Nun, ich würde sagen, sobald dein Leben zur Ruhe kommt, wirst du hier auch diesen wechseln können zum Diamanten. Zur Zeit ist er für dich noch sehr angebracht, solange du dieses ruhelose Leben führst. Warte bis deine Ausbildung zu Ende ist, du einen festen Wohnsitz hast und eine Familie gründest. Jetzt brauchst du ihn noch Rolf: Häufig hört man von Kundgebungen, die direkt von JESUS oder MARIA kommen. Wie sieht es hier mit der medialen Seite aus? Wird das nicht ein bißchen überbewertet? JOSUA: Nun, in diesen Fällen sind diese medialen Fähigkeit das Resultat dessen, daß man ständig Hilfe in der geistigen Welt sucht und viel jammert. Somit spielen hier Dinge wieder, die natürlich so nicht gegeben. Bedingt durch die Situation sind diese Medien gar nicht in der Lage zu erkennen, ob ein Geistwesen JESUS ist oder nicht. Marion: Und dann auf so eine Art und Weise, wie sie die Menschen am besten packen können. Viele reagieren eher auf JESUS und MARIA als das sie z.B. einen schönen Baum sehen. JOSUA: Ja, es muß immer etwas ganz Tolles sein, weil sonst würden die anderen ja gar nicht staunen. Es muß ja immer dieses Aha-Gefühl dabei sein, um etwas tolles erlebt zu haben. Rolf: Die Hartnäckigkeit gewisser Menschen ist schon manchmal etwas grenzenlos und schwierig. JOSUA: Es ist ein Lernprozeß mit diesen Dingen umzugehen, mein Freund. Nicht auf alles zu reagieren. Wir müssen noch daran üben. Rolf: Speziell ich, nicht wahr? JOSUA: Alle hier im Kreis sind diesen Umwelteinflüssen noch sehr unterworfen. Und bedingt durch das, was ihr tut, lauft ihr schnell Gefahr, euch als etwas Besonderes zu sehen. Nichts Besonderes im gehobenen Sinne, sondern ihr nehmt, anstatt auf Menschen zugehen zu können, Abstand. Das Ziel des Spirituellen ist es aber, die anderen Seelen zu verstehen und ihnen Hinweise und Hilfen zu geben, ihr seelisches Erwachen zu fördern, in dem ich sie von mir abstoße, erreiche ich das nicht. Rolf: Du sprachst einmal davon, daß es nur angebracht ist, mit Menschen darüber zu reden, wenn sie es von sich aus wollen. Aber so eine Seele, die möchte es doch von sich aus nicht. JOSUA: Du sollst mit dieser Seele ja gar nicht reden. Du sollst mit den Seelen nicht predigen gehen. Aber es gibt etwas, das nennt man Ausstrahlung und eine andere Seele merkt, ob sie jetzt auf Widerstand trifft oder auf Gegenwehr stößt. Das heißt jetzt bitte nicht, daß du allen Menschen gegenüber offen sein sollst und in das offene Messer hinein laufen sollst. Aber es ist wichtig, den anderen Seelen, die anders reagieren, zumindestens gedanklich Toleranz zu zugestehen. So z.B auch dem Menschen bezüglich Katharina. All das, was in eurem Leben geschieht, geschieht nicht ohne Grund. Jede Seele begeht einen anderen sozialen Weg. Jede Seele hat einen anderen Lernsatz, ein anderes Lernthema. Man kann nicht immer unbedingt mit den Handlungen und mit dem, wie die Seele ihre Wege geht, einverstanden sein, aber man ist als Spiritualist verpflichtet zu mindestens hier die Toleranz walten zu lassen. Ich spreche nicht von der Akzeptanz. Man muß nicht Handlungen eines anderen akzeptieren, aber man muß ein etwas größeres Verstehen, eine größere Toleranz mit hineinlegen. Denn nur dann ist es auch uns möglich, euch Erkenntnisse mitzuteilen, was gerade in dem Moment mit der Seele los ist. Geht ihr aber auf Abwehr und sagt, "der hat doch irgendwo einen an der Birne" oder "mit dem ist ja nichts anzufangen", dann baut ihr eine Blockade auf, und die Seele spürt, daß hier etwas ist, woran sie nicht teilhaben kann. Es ist zu differenzieren. Man soll sich nicht von anderen Seelen überrennen lassen, auch die gibt es. Man muß lernen, anderen Seelen offen und doch reserviert gegenüber zu stehen. Sie müssen merken, daß hier etwas leuchtet, vor dem sie Respekt haben können. Begegne ich ihnen aber in einer aggressiven Haltungsweise, und sei es auch nur gedanklich, so spüren diese Seelen das, und es ist nicht unbedingt ihrem geistigen Zustand hilfreich. Aber dieses Thema ist wieder etwas, was wir innerhalb der Sitzungen bestimmt noch des öfteren durchnehmen werden, denn auch ihr müßt hier noch viel lernen. Rolf: Wie ist es denn, wenn ich ignoriere? Darf ich soweit gehen? JOSUA: Nein. Du darfst keine Seele ignorieren, du darfst sie tolerieren, aber nicht ignorieren. Du möchtest doch, daß diese Seele einmal mit eingeht in das Kollektiv. Du willst doch Eins werden. Du willst doch die Vollendung. Die andere Seele ist ein Teil von dir. Auch wenn du jetzt zu dem Menschen keine Beziehung hast, und zu der Seele, weil sie anders denkt. Ihr seid getrennt durch die Abspaltung, aber euer aller Ziel ist es doch, wieder Eins zu werden im Kollektiv. So akzeptiere bitte nicht die Handlungsweisen dieser Seelen, aber toleriere bitte ihre Versuche, ihren Weg zu gehen, auch wenn er in deinem Gehirn noch so blödsinnig erscheint. Es ist sein Weg. Rolf: Ich versuche mir dieses in einer praktischen Situation auf der Arbeit vorzustellen. Ich sehe jeden Abend einige Leute, wo ich meine persönliche Meinung zu habe. Wie soll ich dieses formulieren: "Ich weiß zwar nicht, warum du so bist und warum du das tust, aber ich nehme dich so wie du bist." JOSUA: Ja, bitte. Denn diese Seele hat auch ihr Karma und hat auch ihre Schwierigkeiten, und auch wenn du z.B. den Weg dieser Seele viel besser erkennst und ihr sagen könntest, wenn er das so und so macht, dann wäre dieser Weg geebnet für ihn. Das heißt aber nicht, daß er schon soweit ist. Rolf: Ich würde mir das auch nicht anmaßen. Soweit gehe ich in meinem Denken gar nicht. Im Endeffekt kann es so sein, daß ich mich dabei ins eigene Fleisch schneide, wenn ich so reagiere, ihn einfach laufen lasse und denke, "mache du mal so, wie du meinst. Hauptsache ich habe meine Ruhe." Dieses wäre dann verkehrt, so etwas dann in dem Augenblick zu denken, wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe. JOSUA: Du sollst nicht sagen, "mache was du willst. Hauptsache ich habe meine Ruhe". Das ist verkehrt. Das ist Akzeptieren seiner Handlungsweise. Ich sprach hier nur von dem Tolerieren. Das Verständnis warum er so ist. Selbstverständlich kannst du ihn in spiritueller Hinsicht korrigieren. Diese Korrektur erreichst du aber nicht, in dem du ihm harte Worte um die Ohren pfefferst, sondern in dem du ihn eigentlich die positiven Gedanken sendest und zwar wirklich in der Form, daß du sagst, "ich weiß ja, warum du so bist; daß du diesen Weg erlernen mußt. Ich kann es verstehen. Aber bitte verstehe auch, daß ich deine Handlungsweisen hier auf der materiellen Erde nicht so hinnehmen kann. Bitte spüre jetzt meine Ruhe, die ich dir gegenüber ausstrahle." Das ist der Weg. Den mußt du nicht sagen, sondern denken. Rolf: Das wollte ich nämlich gerade sagen, das könnte ich nämlich nicht so einfach. JOSUA: Sagst du sie, wirst du bei ihm auf Gegenwehr stoßen. Denkst du sie, erreichst du die Seele, und die soll ja erreicht werden. Du willst ja nicht das kleinkarierte Gehirn erreichen, der diese Späße macht oder diese verrückten Dinge. Rolf: Und du bist sicher, daß ich auf diesem Wege, mit dem Denken, an seine Seele in dem Moment herankomme. JOSUA: Er wird spätestens nach ein paar Tagen oder Wochen, sein Verhalten dir gegenüber verändern. Er wird dir gegenüber humaner sein, weil er merkt, was du wirklich bist. Die Seele merkt es, nicht der Körper. Er wird es überhaupt nicht verstehen, warum du auf einmal so sympathisch bist und wird dieses auch nicht zugeben, aber seine Handlungen und seine Aura werden dir gegenüber anders strahlen, und du wirst ihn anders empfinden. Glaube es mir. Rolf: Aber das Denken reicht, denn aussprechen darf ich so etwas nicht. JOSUA: Du mußt diese Dinge nicht aussprechen, du erreichst damit den Körper. Denkst du sie, nehmen sie den geistigen Weg und wir leiten sie schon dementsprechend weiter. Natürlich gibt es Seelen oder Menschen, die so geschlossen sind, wo es auch für die eigenen Schutzpatrone schwer ist, sie zu erreichen. Dort dauert es etwas länger, nicht ungeduldig sein. Rolf: Dieses ist ein interessanter Aspekt, den ich auf jeden Fall umsetzen werde. JOSUA: Dieses gilt nicht nur für dich, dieses gilt auch für alle anderen. Dirk: Ich habe den umgekehrten Fall so ein bißchen erlebt, wo ich versucht habe, mit M. zu reden. Ich habe versucht, sie nicht wegzustoßen, sondern mich mit ihr zu unterhalten und habe dabei festgestellt, daß das gar nicht so einfach ist. JOSUA: Es gibt immer ein Extrem. Dein Denken, dein Empfinden, deine Gutgläubigkeit, daß alle anderen die Handlungsweisen oder Offenheit verstehen, ist auch ein Fehldenken von dir. Der Mensch reagiert anders, als du denkst. Der Mensch denkt anders, als du reagierst. Deswegen solltet ihr Spiritualisten versuchen, eure beiden Komponenten in Einklang zu bringen, d.h. Körper und Seele. Denke positiv, aber spreche auch manchmal das Rationelle aus. Dieses ist wichtig. Man kann den Menschen nicht unbedingt mit allen positiven Argumenten kommen, oder ihm gerade das sagen, was man selbst empfindet. Dieses kann bei dem anderen eine negative Empfindung hervorrufen. Diese Konsequenz, die du mit M. getroffen hast, war korrekt. Nur sie fühlte sich in dem Moment zurück gesetzt, denn du hast dir hier ein Recht herausgenommen, was "eigentlich" nur ihr zustand. Sie mag es nicht, abgelegt zu werden, und dieses Gefühl hattest du ihr etwas vermittelt. Es war bei dir nicht so gemeint, sondern du hattest nur gesagt: "Ich habe meinen Lebensweg gefunden, nun freue dich mit mir". Dieses konnte sie nicht, weil du sie in dem Moment denunziert. Betty: Auf meiner Arbeit ist es zur Zeit sehr schwierig, und ich habe so ein bißchen Bedenken. Es ist eine neue Schwester dort angefangen, und sie kommt mir vor, wie eine Herrscherin. JOSUA: Neue Besen kehren gut, nicht? Es ist von ihrer Seite eine Art, daß sie zunächst erst einmal versucht, ihren Arbeitsplatz zu festigen. Diese Festigung besteht darin, daß sie alles besser kann, besser weiß und tut, um sich bei den Vorgesetzten ein gutes Bild verschaffen zu können. Die Problematik innerhalb der Arbeitswelt wird für dich immer schwierig sein, bedingt durch deine mediale Fähigkeiten. Es ist hier der Umgang mit Seelen, die etwas grobstofflicher sind. Hier mußt du bitte noch etwas mehr lernen, dich gegenüber diesen Einflüssen zu schließen. Das heißt auch, daß die Handlungen oder Worte, die gesprochen werden, dich bitte nicht immer so tief erreichen. Lasse sie an der Oberfläche. Es ist etwas, was du tust, um deinen Körper am Leben erhalten zu können, d.h. du arbeitest nicht, um deine Seele zu befriedigen. Deine Seele braucht andere Dinge. Diese Arbeit tust du nur, um dir deinen Platz in dieser Gesellschaft zu erhalten. Dein Körper braucht nun einmal Essen, Trinken und bestimmte Räumlichkeiten, in denen er sich zurückziehen kann. Das Seelische solltest du in diesem Arbeitsbereich nicht mit hineinziehen. Zeige ihnen deinen Platz, zeige ihnen deinen Weg, aber lasse sie nicht zu sehr in dich hineindringen. Ihre Seelen spüren, daß du Medium bist, und sie versuchen dich zu bedrängen. Das ist ungefähr so, lasse es mich so sagen: Wenn ein hoher Vorgesetzter in euren Betrieben euch urplötzlich das "Du" anbieten würde, hättet ihr dann nicht auch das Gefühl, daß wenn ihr etwas habt, ihr sagen könnt, "du, Karl, ich brauche das und das." Und so ist dieses umzumünzen in die Seele. Sie sehen, daß du offen bist, daß deine Seele strahlt, und sie versuchen in dem Moment etwas von dir zu erreichen. Jetzt bekommen sie dieses nicht, und so gehen sie auf Abwehr. In dem Bereich, wo du bist, wo es viele Dinge gibt, die mit Leid zu tun haben, wo die Menschen unzufrieden sind, bedingt durch die Hilfsbereitschaft, die ihr bringt, ist es nicht mehr die Hilfsbereitschaft, sondern sie ist ja mittlerweile zu einer Marktwirtschaft geworden. Und es ist etwas, was von göttlicher Seite her, eigentlich eine Selbstverständlichkeit ist, so in das Kommerzielle hineingetrieben, daß natürlich negative Schwingungen von extremster Art entstehen. Ich könnte dir z.B. ganz grob sagen, daß dieser Beruf für dich als Medium gar nichts ist. Deswegen ja auch dein hoher Schutz, damit du diesen Weg einigermaßen gehen kannst. Vielleicht solltet ihr beide wirklich einmal, wenn ihr euer Leben gemeinsam geht, darüber nachdenken, ob du dich wirklich die ganze Zeit in diesem Unternehmen aufhalten mußt, oder ob du dieses nicht halbieren kannst. So, ich denke, wir haben heute Abend wieder einiges erreicht. Und ich denke, ich werde mich auch erst einmal wieder zurückziehen. Wir wären übrigens erfreut, wenn wir uns bevor der große Tag kommt, noch einmal sehen könnten. Wir möchten auch hier, wenn es euch recht ist, eine gewisse Kontinuität hineinbringen Rolf: Du meinst mit dem Zusammentreffen unserer Sitzungen? JOSUA: Ja, um gewisse Dinge aufzubauen, muß eine gewisse Kontinuität sein, sonst wird es auch von unserer Seite schwer, da immer wieder neu zu beginnen. Denn wir fangen auch immer wieder von Neuem an, etwas aufzubauen. Und es beginnt dann immer wieder schleppend. Wenn man eine Kontinuität, eine gewisse Regelmäßigkeit hat, ist dieses leichter für uns. Damit wünsche ich euch noch einen schönen restlichen Abend in Harmonie. Geht in Frieden. Mache mal Musik, (Dirk). Nach einer Pause meldete sich JUANITA durch das Medium Betty JUANITA: Guten Tag, alle zusammen. Es erfolgte eine Begrüßung des Kreises an JUANITA. Rolf: Warst du schon ganz ungeduldig? JUANITA: Ja. Dirk: Darf ich dich einmal fragen, woher du Mama kennst? JUANITA: Welche Mama meinst du? Dirk: Unsere Betty. JUANITA: Woher ich Mama kenne? Das verstehe ich jetzt nicht. Marion: Er meint, wie es kam, daß du zu Mama gekommen bist. JUANITA: Ach so. Der Junge war ja... ich sage jetzt einmal Georgino, aber der ist ja jetzt nicht mehr da, sondern ist inkarniert. Und der war 7 Jahre bei Mama, und in den sieben Jahren da wußten wir, daß zwei Seelen gehen würden. Also wieder reinkarnieren würden, der Junge und eine Frau, aber mit der Frau hatte Mama weniger zu tun. Die kam auch nicht durch Mama, und wie Georgino weg war, da bin ich gekommen. Rolf: Einfach so oder mußtest du erst fragen? JUANITA: Ich mußte erst einmal (fragen). Ich mußte ja auch erst einmal die Erlaubnis bekommen, ob ich überhaupt bei Mama sein durfte. Marion: Wie bist du auf Mama aufmerksam geworden? Hat dir Georgino von Mama erzählt? JUANITA: Weil Mama so lieb und so an Georgino gehangen hat. Mama hat ihn nicht immer nur... das soll jetzt auch nicht negativ sein, aber wir haben auch die Erfahrung gemacht, wenn man den Körper, die Materie benutzt, daß man dann einfach nur benutzt wurde, um entweder Aussagen zu machen oder sonstiges. Und Mama war immer sehr, sehr lieb zu dem Jungen, und sie hing auch sehr an Georgino. Und da habe ich mir Mama ausgesucht, weil Mama war für mich halb Kind und halb Frau. Und das hat mich aufmerksam gemacht, und dann habe ich auch später Mama lieb gewonnen. Das kannst du nicht ab dem ersten Moment, das ist immer ein Lernprozeß von beiden Seiten. Ich habe auch manchmal Mama in Schwierigkeiten gebracht. JUANITA: Sollen wir beide einmal zusammen gehen? (an Jürgen gerichtet) Jürgen: Wir beide zusammen? Rolf: Von wem kommt denn diese Idee, von dir oder von... JUANITA: Die kommt jetzt von mir. Marion: Ich weiß nicht, ob ich mich mit diesem Gedanken schon anfreunden kann. Jürgen: Die lassen mich nicht, die haben Angst. Marion: Das hat mit Angst nichts zu tun. JUANITA: Die haben sowieso soviel Angst, weil sie einfach kein Vertrauen haben. Also Mama hat damals mit ihrer Schwiegermutter, so will ich es einmal sagen, da waren Leute, so wie ihr, da haben die beiden das auch. Dann kam erst der und dann kam der andere. Da war nie etwas Schwieriges. Marion: Ist ja in Ordnung, von mir aus geh ruhig. JUANITA: Ich meine jetzt nicht heute abend. Ich meine irgendwann einmal. Vielleicht dann erst JOSUA, und dann bin ich da. Das ist aber nur, wenn wir mal ein, wie sagt ihr, Happening machen. Rolf: Das hat auch nichts damit zu tun, daß wir kein Vertrauen haben. Marion: Wir stellen uns hier auch die Frage, wo der Nutzen dieser Sache liegt. JUANITA: Jetzt einmal ein Beispiel: Ich denke mir, wenn jetzt JOSUA da war, und der Denker würde einfach ein "Hallo" oder "Guten Tag, wie ist es mit euch?" (sagen). Oder was weiß ich, das wäre auch nicht zu... Marion: Das wäre ja auch in Ordnung. Bleiben wir ruhig einmal bei dem Beispiel. Hier würde JOSUA sprechen und da der DENKER, und wir würden dann mit ganz vielen Fragezeichen in den Gesichtern dabei sitzen. JUANITA: Ach so. Marion: Wenn du und JOSUA da wärt, das wäre einmal schön, so etwas zu erleben. (Jürgen bereitete sich inzwischen darauf vor, seinen Körper frei zu geben.) JUANITA: Ich meine so wie jetzt. Ich bin da und ich würde jetzt sagen... Mama ist ja jetzt auch drüben. Rolf: Und da gefällt es ihr bestimmt sehr gut. JUANITA: Ja. Ich gehe auch noch nicht, Mama bleibt noch ein bißchen drüben. Rolf: Ich kenne das nämlich gar nicht so von ihr, daß sie zwischendurch immer gerne wieder rübergehen möchte, und das wird mir auch ein bißchen brenzlig. JUANITA: Das mußt du nicht immer so ernst oder so gravierend nehmen. Durch Jürgen meldete sich nochmals JOSUA JOSUA: Keine Ruhe hat man da oben. JUANITA: Hallo, Onkel JOSUA. JOSUA: Hallo, du Racker. JUANITA: Ist das nicht schön? JOSUA: Hast wohl deinen Kopf wieder durchgesetzt, nicht wahr? (Die Gefühle, die in diesem Moment in den Kreismitgliedern vor sich gingen, kann man hier schlecht niederschreiben; angefangen von Erstaunen, Freude bis hin zu den Äußerungen wie "Das gibt es doch gar nicht", war alles vertreten.) JUANITA: Ihr habt eine wunderschöne Schwingung. Ich spüre das jetzt schon. Ihr spürt das auch. Dirk: Ich möchte dir noch dazu gratulieren, daß du es in der letzten Sitzung vom 25.12.97 geschafft hast, den Körper von Jürgen ganz zu übernehmen. JOSUA: Ja, wir sind schon gut, wenn wir uns etwas vornehmen, nicht wahr JUANITA? JUANITA: (Nickte zur Bestätigung) Rolf: Ist das für euch auch etwas Besonderes? JUANITA: Das ist für uns auch etwas Besonderes! JOSUA: Es ist das erste Mal, ja, sonst nicht. Marion: Ich frage mich jetzt schon, wie wir das gleich machen. Wer zuerst geht bzw. zurückkommt. JUANITA: Das (ist) überhaupt nicht problematisch. JOSUA: Nein. JUANITA: Ihr macht euch immer viel zu viele Gedanken. JOSUA: Du mußt dir das so vorstellen: Wir haben dort eine Ampel, nicht? Und jeder bekommt dann erst grün. JUANITA: Ja, so ungefähr. Rolf: Und dann fährt jeder los, oder was? Erst rot, gelb, dann grün und bei grün starten dann alle. JOSUA: Ja. Dirk: Und die Silberschnüre können sich dann nicht irgendwie verknoten oder verstricken, so daß wir nachher einen Austausch haben? JOSUA: Der Abstand ist zu groß. JUANITA: Könnte... Marion: Wäre es denn theoretisch möglich, daß sich die beiden treffen? JOSUA: Nicht nur theoretisch, auch praktisch wäre das möglich. Aber das dauert noch. Wir müßten das alles erst noch etwas besser verarbeiten. JUANITA: Richtig. JOSUA: In dem Moment, wenn sie sich begegnen würden, könnte eine Schockreaktion ausgelöst werden. Rolf: Sie sind jetzt schön getrennt eingepackt, nicht so dicht beieinander, denn sonst kommen sie nachher überhaupt nicht mehr wieder. (JUANITA mußte über die Vorstellung doch herzhaft lachen.) JOSUA: Ich möchte kurz ein ernstes Wort einwerfen: Es würde sich für sie die Realität vermischen. Sie wüßten zu letzt nicht mehr, ob sie drüben sind oder hier, und das Gefühl könnte gefährlich werden. Rolf: Jürgen hatte beim letzten Mal schon gesagt, er hätte uns gesehen, wie wir mit dir auf unserem Spaziergang waren. JOSUA: Das ist richtig, aber aus einem sicheren Abstand heraus. Rolf: Aber dennoch hat ihn dieses offensichtlich sehr verwirrt. JOSUA: Ja. Jetzt stelle dir einmal vor, die beiden sitzen nebeneinander, nicht wahr? Dann würde ihnen der Impuls fehlen, daß sie zurück müßten, weil sie glaubten, sie wären zurück. Und das würde dann etwas schwierig, auch für uns. Rolf: Würden sie diesen Impuls nicht in dem Moment verspüren, wenn sie uns vermissen, oder sind sie da oben so eingehüllt, daß sie uns gar nicht vermissen würden? JOSUA: Nein, bitte. Um dieses zu verstehen: Wir müßten hier solange in diesem Körper bleiben! Das heißt, wir würden auch, bedingt dadurch, daß wir nicht mit der Silberschnur mit dem Körper verbunden sind, ihm Lebensenergie entziehen. Das heißt, dieser Körper wäre also nicht lebensfähig. Das könnte also schon zu Problematiken führen, wo eine Tötung aus dem Geistigen Reich bevorstehen würde. Und das wollen wir ja nicht soweit kommen lassen, nicht wahr? Rolf: Nein, das wollen wir auch nicht. Ich brauche meine Betty noch. JOSUA: Die sollst du auch noch haben. Ihr wollt ja schließlich heiraten, und da wollen wir euch nicht den Spaß nehmen. JOSUA: Ich ziehe mich wieder zurück. JUANITA: Ich komme auch gleich. JOSUA: Du kommst auch gleich, okay. Dann wünsche ich euch noch viel Vergnügen. Macht keine Dummheiten, wir sprechen uns sonst drüben. GOTT ZUM GRUSS. Es erfolgte ein Wesenheitaustausch und der Denker meldete sich durch Jürgen. DENKER: Guten Abend. ISAAK WASHINGTON mein Name. Ich wollte euch eigentlich nur einmal ganz kurz "Guten Abend" sagen. (JUANITA gab ihm einen dicken Schmatzer auf die Wange) Unser Nesthäckchen. JUANITA: Das ist für uns auch etwas Neues. So, ich gehe jetzt. Dann kann Mama noch Onkel DENKER sehen. Kreis: Tschüß, Süße, bis bald. Marion: Was ist dir eigentlich lieber, wenn wir dich weiterhin "Denker" nennen oder dich mit deinem Namen ansprechen? ISAAK: ISAAK. Rolf: Du (Betty) bist im richtigen Film hier unten. ISAAK: Wir machen hier ein paar Spielchen. Den heutigen Abend nutzen wir natürlich nicht mehr, um tiefschürfende philosophische Gespräche miteinander zu führen, obwohl ich da sehr große Lust zu hätte. Das Thema "Göttliches Empfinden" z.B. anzusprechen, aber wir haben ja, wie ich gehört habe, noch reichlich Sitzungen zusammen. Hallo, mein Mädchen, ich freue mich, dich wieder gesund hier unten zu sehen, obwohl da drüben gefällst du mir auch. Ein bißchen mehr Bereitschaft beim Zurückkommen wäre schon sehr gut für dich, Betty. Du wirst hier auf dieser Seite gebraucht. Zu uns kommst du noch früh genug, ja? Betty: Ja. Dirk: Für die nächsten Male möchten wir das Thema "göttliches Empfinden" vormerken. ISAAK: Ich finde es interessant. Dirk: Ich eigentlich auch. Darf ich einmal fragen, was du persönlich jetzt unter "göttlich" verstehst. ISAAK: Ich bin. Ich bin ein Teil. Ich bin nicht. Wie sehe ich es? Was ist der Begriff "GOTT"? So ein kleiner Themenkatalog, in dieser Form ungefähr. Vielleicht erst einmal das Lernen, das göttliche Bewußtsein zu empfinden. Dirk: Vom Gefühl aus da heran gehen und den Verstand, den Ratio da etwas außen vorlassen? ISAAK: Sagen wir so, um die Dinge, die JOSUA vorhin so nett und lieb zu euch gesagt hat, was die Toleranz und die Akzeptanz zu anderen Geistseelen betrifft, etwas zu verdeutlichen mit Gottbewußtsein. Aber nicht heute abend, du bekommst mich nicht (dazu). Ich habe es versprochen. Es wird zu schwer, auch für dieses Medium hier. Ich müßte ihm soviel Lebensenergie abziehen. Es war eigentlich nur ein kurzer Guten-Abend-Besuch. So, die Thematiken sind vorgegeben. Ich bitte darum, am nächsten Sitzungsabend den nötigen Ernst mitzubringen und vielleicht etwas Vorbereitung, damit wir hier unsere Lehren geben können. So, dann geht bitte in Gott und in Harmonie. Viel Spaß heute abend noch. Es erfolgte die Verabschiedung und Danksagung an alle durch den Kreis. |