|
Der Kontakt zum positiven Geistigen Reich wurde über das Medium Betty hergestellt. Es meldete sich JUANITA Die Durchgaben erfolgten in medialer Sprechweise. JUANITA: Guten Abend an alle. (Es erfolgte die persönliche Begrüßung) Marion: Wie geht es dir? JUANITA: Mir geht es gut. Der Junge (Dirk) ist vornehm heute abend... mit Stoff. Marion: Und wir sitzen hier mit Trainingshosen. JUANITA: Das ist aber nicht schlimm. Rolf: Du bist ruhig heute abend gekommen. JUANITA: Das mußte ich einmal. Ich soll jetzt immer so kommen. Dirk: Wie findest du das denn? JUANITA: Anstrengend. Weil ich ganz langsam kommen muß. Rolf: So haben wir aber alles besser unter Kontrolle, und Mama kann sich nicht weh tun. Kannst du denn auf Dauer mit diesem Kompromiß leben? Auf diese Art kommen und mit einem Purzelbaum gehen? JUANITA: Überwiegend werde ich jetzt ruhig kommen, aber ab und zu darf ich euch auch mal (mit einem "Juchzer") erschrecken. Rolf: Hattest du diese Woche viel zu tun? JUANITA: Die ganze Zeit. Ihr wolltet mich doch etwas fragen. Marion: Wir möchten dir ja erst einmal die Gelegenheit geben, uns etwas zu erzählen. JUANITA: Der Junge ist glücklich jetzt. Dirk: Ja, seit dem Urlaub in England. Dort habe ich ja K. näher kennengelernt. JUANITA: Das wissen wir. Rolf: Wie findest du denn die Freundin von Dirk? JUANITA: Das will ich jetzt nicht sagen. Rolf: Willst du nicht, oder darfst du nicht? JUANITA: Der Junge muß selber seine Entscheidung treffen. Aber sie hat eine gute Seele. Nur ist sie manchmal ein bißchen durcheinander und weiß nicht, was sie will. Dirk: Dieses überträgt sich dann auch auf mich. Wenn sie durcheinander ist, dann bin ich das auch. JUANITA: Du wirst aber der Stärkere sein. Sie hat ihr seelisches Gleichgewicht noch nicht gefunden. Und wenn sie will, dann kannst du ihr dabei helfen, unbewußt. Sie wird auch neugierig sein. Dirk: Ab und zu fragt sie schon einmal. Rolf: Was hältst du denn davon, wenn sie einmal mitkommt? JUANITA Noch nicht! Jürgen: Du bist heute so gut gelaunt, erzählst du uns denn heute etwas von dem Goldenen Fluß? Die Geschichte möchte ich gerne hören. JUANITA: Darauf war ich jetzt gar nicht vorbereitet. Marion: Ansonsten kann ich dich ja auch etwas fragen. JUANITA: Das kannst du. Marion: Beim letzten Mal sprachen wir davon, daß größere Kinder, die ins Geistige Reich kommen, schon negative Gedanken haben. Wie äußert sich dieses? JUANITA: Das kommt manchmal von der Erziehung. Marion: Wie reagieren diese Kinder? Wenn du jetzt bei so einer Kindseele bist, schiebt sie dich dann weg und sagt, daß sie nichts mit dir zu tun haben will, oder will sie in Ruhe gelassen werden? JUANITA: Sie sind meistens sehr aggressiv und eine gewisse Zeit für sich. Ich sage es einmal so: ein halbes Jahr und manchmal sogar noch länger. Wenn das z.B. eine Schocktherapie ist, und das Kind von den Eltern weggerissen worden ist, oder wenn ein Kind beim Spielen umgekommen ist und den Körper verlassen mußte, dann ist das für das Kind eine andere Welt. Das ist einfach ein Weiterleben, nur eben anders. Rolf: Kann man denn sagen, daß es für Kinder einfacher ist als für Erwachsene, wenn sie zu euch kommen? JUANITA: Nein, das kann auch ziemlich gleich sein. Auch für Erwachsene ist dieses schwer. Manchmal sogar noch schwieriger. Manchmal haben es die Erwachsenen leichter... und manchmal haben es die Kinder schwerer. Sie lassen einfach nicht los. Besonders wenn noch Angehörige da sind. Die lassen sie dann auch nicht in Ruhe, und dann bleiben sie am Schweben. Sie müßten schon längst rüber und können nicht. Marion: Laßt ihr sie dann auch erst einmal in Ruhe? JUANITA: Wir lassen sie erst noch in Ruhe. Ich will es einmal so sagen, kleine Seelchen nicht, aber Größere. Die haben meistens große Probleme, aber das ist ja auch die neue Generation. Früher war das nicht so schlimm, aber heutzutage ist es schlimm. Dirk: Du sprachst eben davon, daß es viel damit zu tun hat, wie die Erwachsenen hier auf Erden reagieren. Was machen denn die Erwachsenen falsch, wenn sie nicht loslassen? JUANITA: Die rennen andauernd dahin, wo der Körper, wo das Fleisch liegt. Es ist einfach nur Fleisch. Oder auch gedanklich: Sie wissen manchmal gar nicht wie stark sie gedanklich sind. Rolf: Wie würdest du denn folgendes sehen: Es ist jemand hier auf Erden, den ich sehr lieb habe und der sehr schwer krank ist. Wie soll ich denn damit am Besten umgehen? Soll ich damit locker umgehen, so nach dem Motto: "Es ist schön, wenn du drüben bist". JUANITA: Nein, eigentlich mußt du ehrlich sein, denn gerade kranke Menschen spüren, wenn du dieses einfach nur sagst, und du nicht ehrlich bist. Rolf: Mit meinem Denken, welches ich heute habe, meine ich dieses schon ehrlich. JUANITA: Dann nimmt das die Seele auf. Rolf: Dann müßte ich konsequent sein und sagen, du darfst nicht sterben, du darfst nicht gehen, oder müßte man hier umgekehrt denken? JUANITA: Umgekehrt, weil es ihre Zeit ist, zu gehen. Und jeder hat ein anderes Gehen. Der eine hat es leichter und der andere schwerer. Rolf: Damit fängt das Halten schon an, da kann man schon die ersten Fehler machen. JUANITA: Oder wenn man eine Person sehr, sehr gerne hat, und man hat diese Person noch nicht gesehen. Dann will derjenige auch noch nicht gehen, selbst wenn er sterbenskrank ist. Die Person, die krank und langsam am Sterben ist, möchte die andere noch einmal sehen und wartet dann so lange. (Dirk), du wolltest mich auch noch etwas fragen? Dirk: Bei K. knackt es im Schlafzimmer immer, und ich möchte wissen, ob man sich darüber Sorgen machen muß, oder ob es nur das Holz von den Tischen und dem Fußboden ist. JUANITA: Das weiß ich jetzt nicht, weil ich noch nicht da war. Und das ist auch nicht mein Gebiet. Das ist etwas für CABUCLO, aber Holz knackt. Rolf: Wir können ihn ja einmal bitten, dort nachzusehen, wenn er einen Augenblick Zeit hat. JUANITA: Wir machen alles zusammen. Mich ausgeschlossen, das macht dann JOSUA oder meistens wir alle. Wir arbeiten nicht mehr getrennt. Rolf: Das ist schön. Gefällt dir dieses besser? JUANITA: Sie beobachten mich ja die ganze Zeit. Rolf: Wie ist den dein Verhältnis im Moment mit CABUCLO? JUANITA: CABUCLO hat nichts gegen mich. Rolf: Habt ihr wieder Frieden miteinander geschlossen? JUANITA: Wenn ich etwas nicht richtig mache, da gibt es bei uns auch Gesetze, und dann muß ich eben auch dafür gerade stehen. Rolf: Je mehr du lernst, und dabei wollen wir dir ja auch helfen, desto besser wird dieses. Dann werdet ihr beide noch ganz dicke Freunde. JUANITA: Das bin ich auch so. Es gibt auch Seelen, die mich erschrecken wollen und das läßt CABUCLO nicht zu. Marion: Kannst du dieses einmal erklären? JUANITA: Es gibt ja auch sehr böse Seelen. Jürgen: Und die können an dich heran? JUANITA: Die können Überkreuzen oder Versuchen. Rolf: Was heißt das "Überkreuzen"? JUANITA: Ich bin ja nicht immer bei COMANCHU, und REA RITA ist auch nicht immer bei mir, dann bin ich manchmal ganz alleine. Genauso wenn ich mal bei dir bin. Dann kann mir auch eine schlechte Seele begegnen, oder sie versuchst. Das ist aber ganz, ganz selten. Früher war das nicht so, da waren wir noch nicht so zusammen. Da konnten mich andere Seelen erschrecken. Dirk: Denkst du dann nur an CABUCLO oder wie geschieht dieses? JUANITA: Bei uns ist es so, wie JOSUA es auch schon einmal gesagt hat, ihr braucht für einen Weg 1 Stunde, und wir brauchen 5 Minuten. Wo ihr eine halbe Stunde für braucht, da brauchen wir eine Minute, und wir können uns telepathisch ganz schnell rufen. Aber das geht nur, wenn man zusammenhält. Das ist auch eine Einheit. Dirk: Gibt es eine Begrenzung für Telepathie? JUANITA: Es gibt auch ein Begrenzung. Wenn die Harmonie nicht da ist, dann ist jeder für sich. Da kann JOSUA auch etwas zu sagen. Rolf: Ist alles in Ordnung oder ist dir ein bißchen warm, weil Mama wieder vergessen hat, ihren mollig, warmen Pulli auszuziehen. JUANITA: Es geht. Marion: Beim letzten Mal sprachst du davon, auch wenn es für dich vielleicht nicht so schön war, daß du bei kranken Kindern warst. Warst du in den Krankenhäusern oder gibt es bei euch im Geistigen Reich auch kranke Seelen? JUANITA: Es gibt kranke Seelen, so will ich es einmal sagen, wo die Seele immer noch ein bißchen krank ist, aber das ist etwas anderes. Marion: Wenn der Körper also sehr krank war, und die Seele dieses mit herüber genommen hat. JUANITA: Das ist so: In Kinderkrankenhäusern war ich, und das sehe ich nicht gerne, weil ich auch krank war. Marion: Bist du dann am Tage bei ihnen oder in der Nacht? JUANITA: Das spielt für uns keine Rolle. Rolf: Du bist bei ihnen, wenn sie dich brauchen. JUANITA: Gerade bei Kindern, die es sehr schwer haben (JUANITA winkte zum Fenster). Rolf: Wenn hast du jetzt gerade begrüßt? JUANITA: Du mußt nicht alles wissen. (Heiterkeit im Kreis.) JUANITA: Das war eine andere Seele. Das war eine ganz liebe Dame. Das ist eine ältere Dame. Rolf: Kennen wir die? JUANITA: Aber die darf nicht herein. Sie hat schneeweiße Haare. Das schimmert da immer. Ihr müßt mal... Ich sage nichts mehr. Rolf: Das ist aber nicht meine Mama, oder? JUANITA: Ich sage nichts mehr. Wird das aufgenommen? Marion: Aber natürlich. Die Menschen sollen ja erfahren, was du uns zu erzählen hast. Dirk: Möchtest du denn, daß das die Leser erfahren. JUANITA: Ja! Das ist wichtig. Ich könnte jetzt noch länger bleiben, aber die anderen wollen jetzt auch kommen. Ich gehe ja schon. Rolf: Du hast ja auch immer viel Rücksicht genommen, dann nehmen sie es vielleicht auch. Gibt es denn noch irgend etwas Wichtiges? JUANITA: Es gibt jetzt eigentlich nichts Wichtiges mehr. Ich wollte eigentlich noch etwas Schönes erzählen, aber dann wird es doch zuviel, wenn du das alles schreiben mußt. Marion: Das macht doch nichts, das ist ganz egal. JUANITA: Sie sagen zu mir, ich bin auch richtig toll geworden. (Dieses konnten wir nur bestätigen.) JUANITA: Mein Problem ist, mir schießt dann immer soviel durch den Kopf und ich komme dann mit dem Kopf von "Mama" noch nicht klar. (Betty wird von JUANITA immer "Mama" genannt. Der Hintergrund hierfür ist Bettys 18 jähriger Aufenthalt in Südamerika. Betty ist zwar in Deutschland geboren, doch wanderte sie im 8. Lebensjahr mit ihren Eltern aus nach Brasilien. In Brasilien gehört die spirituelle Arbeit mit Geistwesen zum alltäglichen Leben. Dort wurde Bettys Medialität durch ihre Schwiegermutter und einem Bekannten, Herrn Marciho, geweckt. So lernte sie mit Visionen und Inspirationen umzugehen. Ihre Ausbildung zum Medium des positiven Geistigen Reiches ist mittlerweile soweit fortgeschritten, daß eine Ganzkörperübernahme durch die mit ihr zusammenarbeitenden Geistwesen, -u.a. CABUCLO, COMANCHU und auch JUANITA- erfolgen kann.) JUANITA: JOSUA möchte, daß ich die Geschichte vom "Goldenen Fluß" erzähle: Es gibt eine Stadt, wo nur Frauen leben, wo nur weibliche Wesen sind. Jede hat dort eine andere Haarfarbe. Und meistens waren dort Mädchen, denen es sehr, sehr gut geht und ein Mädchen war dabei, daß war sehr häßlich. Sie konnte aber wunderbar singen und dieses Mädchen hat sich mit den Bäumen und Tieren unterhalten. Zu der Zeit war es so, daß in dieser Stadt die Frauen und Mädchen ohne Männer lebten. Diese Stadt befindet sich im Geistigen Reich. Bei diesen Frauen und Mädchen war es so, daß sie immer gerne ihre Haare betrachteten. Es war viel Neid vorhanden, und jede hatte eine andere Haarfarbe: blond, schwarz, braun, rot. Und diese Frauen haben ihre Haare immer sehr gut gepflegt. Je länger, um so schöner. In dieser Stadt war es so, daß man auf den Haaren spazieren gehen konnte. Die Schönste durfte dann die Stadt verlassen und zum Paradies. Für diese Frauen war es das Schönste, weil dort Männer und Frauen in Familien zusammenlebten. Die Frauen haben sich immer sehr, sehr gestritten und haben nie das Mädchen mit den goldenen Haaren wahrgenommen. Sie hatte nicht solange Haare. Sie besaß eine ganz normale Haarlänge, ungefähr bis auf den Boden. Sie konnte sehr gut mit Tieren umgehen, und die Tiere liebten sie. Sie konnte auch mit der Natur sehr gut sprechen. Alles, was sie angefaßt hat, konnte wachsen. Es gab eine Dame, die immer entschieden hat, wer ins Paradies durfte. Was die Frauen nicht wußten, war, daß die Mädchen nach ihren Begabung und nach ihrer Seele beurteilt wurden. Dieses bekamen einige Frauen mit und haben das Mädchen mit dem goldenen Haaren verflucht und in den Fluß geworfen. Das Mädchen ertrank im Fluß. Der Fluß ging nur bis zu einer gewissen Grenze. In dem Moment, wo der Fluß das Mädchen gerufen hatte, verfärbte sich der Fluß in Gold. Es war eine goldene Seele, und diese Seele hat die Grenze geöffnet, damit die anderen guten Seelen wieder zum Paradies herausgehen konnten. Und die anderen Seelen, die ihren Frieden gefunden hatten, für die war das Tor geöffnet. Das war ein Tor zwischen dem goldenen Fluß und dem Paradies, wo Männer und Frauen lebten. Ein Paradies für die Seelen. Dieser Fluß singt immer noch. Das Mädchen ist ja hinein gestoßen worden, und die Seele hat dabei geschrien. Der Fluß hat sie aber so schön mit ihren Haaren aufgenommen, und die Haare haben dann den Fluß verfärbt und das Tor geöffnet. Das Tor zum Paradies. Rolf: Aber das ist keine bestimmte Melodie? JUANITA: Die Melodie kenne ich nicht, aber ich erinnere mich immer daran, wenn ich REA RITA sehe. Sie hat auch goldene Haare, aber ein bißchen mehr ins Blonde. Und jeder, der sich angefaßt hat, der wirklich seinen Frieden finden wollte, der brauchte nur ins Wasser zu gehen, sich an die Hand nehmen und sich wirklich besinnen. Deswegen heißt er "der Goldene Fluß", weil dort wirklich ein reiner Körper hinein gefallen ist. Rolf: Gibt es denn heute auch noch das Haus, wo nur weibliche Seelen sind? JUANITA: Das gibt es heute kaum noch. Das war ja nur eine Versuchung, weil die Haare dazu verleiteten eitel zu sein. Die hätten soundso nie das Paradies erreicht. So, jetzt gehe ich auch. Ich hoffe, daß die Geschichte euch gefallen hat. (Dem konnten wir nur alle zustimmen. Wir waren alle noch dabei, diese Geschichte in uns wirken zu lassen. JUANITA winkte wieder einem Geistwesen auf der Terrasse zu.) JUANITA: Wir haben heute viele Besucher. TSCHÜß. Ich habe euch auch alle lieb. Kreis: Wir dich auch. Wir sprachen JUANITA unseren Dank aus und verabschiedeten uns von ihr. Nach einer kurzen Pause stellte das Medium Jürgen den Kontakt zum positiven Geistigen Reich her. Es meldete sich unser Freund und Geistlehrer JOSUA. Die Durchgaben fanden in medialer Sprechweise statt. JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND SEIN FRIEDEN SEI MIT EUCH. Marion: Gott zum Gruß. Wir freuen uns, daß du, früher als geplant, bei uns bist. JOSUA: Entschuldigung. Der Wechsel geht zur Zeit sehr gut. Marion: Ich meinte eigentlich nicht den Wechsel, sondern, daß wir uns eher wiedersehen als geplant. JOSUA: Ja, das habt ihr geplant... Betty: Guten Abend, JOSUA. JOSUA: Guten Abend, Betty. Es war schön bei uns, nicht? Betty: Ja. Dirk: Guten Abend, JOSUA. JOSUA: Guten Abend, Dirk. Erste Anzeichen einer Männlichkeit! (Dirk ist dabei sich einen Schnauzer stehen zu lassen.) Dirk: Es wird ja auch mal Zeit, mit 28 irdischen Jahren. JOSUA: Noch so jung... Rolf: Das sind aber rein äußerliche Merkmale einer Männlichkeit, nicht wahr? JOSUA: Ein Zeichen der Veränderung. Er verändert sich. Dirk: Mir selbst ist dieses gar nicht so bewußt. Ich finde, es geht so langsam. JOSUA: Nun, die Veränderung wird auch herbei geführt durch deine neue Liebe. Du versuchst hier etwas männlicher zu wirken, etwas älter, nicht? Dirk: Sie ist ja auch älter. JOSUA: Ja, eben. Damit du nicht das Gefühl hast, du wärst ihr Sohnemann. Dirk: Das könnte ich gut sein, ja. (Dieser Meinung konnten wir nicht ganz zustimmen.) Rolf: Diese Gedanken darfst du erst gar nicht aufkommen lassen. JOSUA: Dieser Arm muß repariert werden, sehr dringend. Marion: Jürgen sagte auch, daß es vom Ellenbogen nach unten zur Hand strahlen würde. JOSUA: Hier werden Adern nicht richtig durchblutet. Marion: Ich habe ihm auch schon gesagt, daß er seine Tabletten wieder nehmen muß und habe ihm dabei so ein bißchen den Kopf gewaschen. Ich hoffe, daß es etwas genützt hat. JOSUA: Ja, bitte achte darauf. Er ist zu phlegmatisch. Marion: Ich werde verstärkt darauf achten, daß er täglich seine Tablette nimmt. JOSUA: Das ist das Gelenk. Es ist nicht in Ordnung. Ich soll euch schöne Grüße von CABUCLO bestellen. Kreis: Dankeschön. Rolf: Hat dieses einen besonderen Grund? JOSUA: Ja, Moment... Es fand ein kurzer Wechsel zwischen JOSUA und CABUCLO statt. CABUCLO zeigte auf ein Wandbild mit einem Indianermotiv und sagte: "WONGA TONGA. Dort! WONGA TONGA. Freund, er amigo" (spanisch für Freund). JOSUA: Ich bin schon wieder da. Ganz ruhig. Er wollte euch nur eine Freude machen. Dieser WONGA TONGA ist ein Hüter des Kreises hier. Marion: Dieses Bild habe ich ja nun schon sehr lange. JOSUA: Ja, ja. Rolf: Das bedeutet, daß er einer seiner Krieger sein muß. JOSUA: Ja. Nun, nicht dieses Bild direkt, sondern das Aussehen, diese Kopie ist von einem Foto entnommen. Betty: Amigo konnte ich verstehen und mein Herz schlug mir bis zum Hals. JOSUA: Keine Panik. Marion: Wir möchten uns ganz herzlich bei ihm dafür bedanken und freuen uns sehr, daß er uns dieses mitgeteilt hat. JOSUA: Es war ihm ein Bedürfnis, da er beim letzten Mal doch etwas erschreckend über euch gekommen ist. Er möchte euch doch zeigen, daß es in ihm auch ein weiches Herz gibt. Rolf: Das wissen wir auch. Wir respektieren und achten seine Arbeit nur sehr. Das hat nichts damit zu tun, daß wir der Meinung sind, daß er immer so ist. Er muß so sein, damit er seine Arbeit machen kann. Er soll es auch bitte nicht mißverstehen, wenn wir uns über seine "Heftigkeit" unterhalten, wie sie z.B. am letzten Sitzungsabend zum Vorschein gekommen ist. Das hat nichts mit ihm persönlich zu tun. JOSUA: Das weiß er auch. Es war auch nur eine Geste der Zuneigung. Marion: Dann möchten wir uns dafür bedanken, daß ihr euch mit Tonbandstimmen bei uns kundgetan habt. Dieses einmal als Dankeschön an euch. In der ersten Sitzung, die wir mit Dirk zusammen gemacht hatten, konnten wir eine englische Stimme hören, die "wait" sagte. Kannst du uns vielleicht näheres dazu sagen? JOSUA: Ja, dieses war ein Gasthörer aus einem englischen Séancekreis. Dirk: Wie sind hier die Zusammenhänge zu sehen? Handelt es sich hier um einen bestimmten Kreis? JOSUA: WEISSE BRUDERSCHAFT, schon einmal davon gehört? Du warst in England, nicht wahr? Da dürft ihr euch nichts bei denken. Wir sind international. (Heiterkeit nicht nur im Kreis, sondern auch bei JOSUA.) Marion: In dieser besagten Sitzung waren auch Orgeltöne zu hören. JOSUA: Das waren keine Orgeltöne, es war ein Orchester... war ULLI. Es war nichts anderes, als daß er euch zeigen wollte, daß er das gefunden hat, wovon er auf Erden träumte. Marion: Auch hierfür möchten wir uns bedanken. Rolf: Hieraus ergibt sich dann natürlich wiederum die Frage, wie so etwas geht. Dirk: Danach wollte ich auch gerade fragen, also ob dort ein Orchester aufgelaufen ist oder wie dieses ging? JOSUA: Nein, ihr müßt dieses telepathisch sehen. Wir benutzen Frequenzen, sind euch bekannt? So hat jedes Geistwesen eine eigene Frequenz. Wenn so ein Orchester spielt, werden mehrere Frequenzen auf eine geleitet und so weitergegeben. Sie sind illusionär, nur in Gedanken. Nicht materiell zu sehen. Unser Mathematiker könnte ja einmal durchrechnen, wieviel Frequenzen es braucht, um so etwas durchführen zu können. Auch hier die Sitzungen, die Harmonie, die in diesem Kreis herrscht, ist nur bedingt dadurch möglich, daß viele Frequenzen auf eine Frequenz laufen. Sonst wäre es ein furchtbares Durcheinander. Dirk: Hier geht es ja um telepathische Frequenzen. Wo sind diese denn angesiedelt? Schall, den man hören kann, ist bekannt. Mir ist auch ein bißchen Licht bekannt. Mit welchen Wellenlängen oder Frequenzen arbeitet man bei euch? JOSUA: Also nicht mit Megahertz, sondern sie befinden sich in der Dimension, in der wir uns befinden. Sie sind überlagert. Dies ist in einem Bereich angesiedelt, den ihr Ultraschall nennt. Also sehr, sehr hohe Frequenzen. Sie liegen weit über den eurigen, die ihr meßbar machen könnt. Du verstehst es? Dirk: Grob. JOSUA: Das reicht. (Heiterkeit bei allen.) Marion: Dann ist es, ich sage jetzt einfach einmal, uns ein Bedürfnis... jetzt kriege ich das gar nicht richtig geregelt. JOSUA: Heuwägelchen. Marion: Also wir möchten uns bei dir bedanken für die wunderschöne Sitzung mit der Philosophie, in der du uns deine Art der Philosophie versucht hast zu erklären. Im Nachhinein betrachtet, war es eine so wunderschöne Sitzung, und dafür möchten wir uns gerne bedanken. JOSUA: Gern geschehen. Wir können diese Sitzungen nur so geben, wie ihr sie wünscht. So wie ihr bereit seid, sie zu empfangen, so können wir wirken. Es ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen. Marion: Soweit wir sie schon gelesen haben, hat sie soviel an Gefühlen geweckt. Auf jeden Fall bei mir. Ich habe in dem Moment soviel Liebe zu dir empfunden, daß ich dieses gar nicht in Worte fassen kann. JOSUA: Wie, nur in dem Moment??? (Es ist hier wieder einmal schwer, die Art wiederzugeben, wie JOSUA es gesagt und gemeint hat, deswegen kann ich dieses immer nur mit den Worten "Heiterkeit bei JOSUA und dem Kreis" niederschreiben) Marion: Sagen wir es einmal so: Da ist es mir wieder klar geworden, wieviel du mir bedeutest. So jetzt habe ich es ausgesprochen. JOSUA: Ich verstehe das Kompliment. Ich nehme es gerne an und werde es auch dementsprechend an die Stellen weiterleiten, die auch noch damit zu tun haben. Nun, Dirk, erzähle mir doch. Dirk: Deine Philosophie? JOSUA: Nein. Da wo du gewesen bist. Dirk: Du meinst den Metharia-Kreis. Ich probiere mit wenigen Worten zu erzählen, was dort den Abend geschehen ist. Es waren dort vier Medien und ein Hauptmedium sowie sechs Gäste anwesend. Diese Veranstaltung findet Mittwochs, und ich glaube Sonntags auch noch, statt. Dieses nennt sich Gottesdienst. Hier ist Stutzen im Raum... du wolltest dieses Thema angesprochen haben? JOSUA: Ja, bitte, bitte. Dirk: Es beginnt zunächst damit, daß gesungen und ein Gebet aus der Greber-Bibel gesprochen wird. Dann meldet sich das Hauptmedium, wobei ich feststellen mußte, daß dieses ein anderer Bewußtseinzustand ist, als es z.B. bei Jürgen der Fall ist. Mir scheint, als wenn es dort mehr inspirativ erfolgt. Durch dieses Hauptmedium meldet sich ein Wesen, welches sagt, "Hier ist die Kontrolle. Heute wird durch das Medium X das Geistwesen Y sprechen". Und so geschieht dieses reihum. An dem Mittwoch wurde das Thema Nächstenliebe behandelt, und alle Medien äußerten sich der Reihe nach dazu. Man kann sich dieses wie eine Predigt in der Kirche vorstellen. Nur das hier nicht der Priester von der Kanzel gesprochen hat, sondern die Medien bzw. die Geistwesen durch die Medien. JOSUA: Dein Eindruck? Deine Erfahrung? Dein Resümee? Dirk: Nicht ausfüllend. JOSUA: Warum nicht? Dirk: Mir ist dieses zu oberflächlich. JOSUA: Resultierend aus der Predigt, nicht? Man kann nicht daran teilhaben. Das ist das Wort, es wird gesprochen und muß so angenommen werden. Übrigens, du sprachst von der Greber-Bibel. Du kennst sie? Dirk: Ich kenne von Johannes Greber das Buch "Verkehr mit der Geisterwelt Gottes". JOSUA: Richtig, würdest du dieses als Bibel bezeichnen? Ist dieses nicht ein bißchen Blasphemie? Dirk: Das würde ich nicht als Bibel bezeichnen. Ich dachte, daß Greber noch ein zweites Buch herausgegeben hätte. JOSUA: Nein, das ist das Gleiche. Es gibt dieses auch zusammengefaßt als ersten und zweiten Teil. Es heißt ja auch "30 Jahre unter den Toten". Dieses Buch ist gut. Es ist eine gute Lehre für jeden, der einen spirituellen Kreis gründen und aufbauen will, aber es ist bitte schön keine Bibel. Ich bin kein bibelfester Denker, obwohl dieses einmal meine Berufung war, aber mit der Bibel ist es nicht vergleichbar. Es ist ein Buch, welches doch schon sehr früh geschrieben wurde. Dirk: Kann man auch sagen, daß es überholt ist? JOSUA: Die Bibel selber? Dirk: Ja. JOSUA: Falsch interpretiert, falsch übersetzt, verfälscht, nicht überholt. Die Grundregeln sind immer noch vorhanden. Nur, die Kirchen, auch Luther mit einbezogen, haben viel hinzu gedichtet und weg gelassen, so wie es ihnen in den Kram paßte. Die Bibel in dem Sinne, wie sie eigentlich sein sollte, ist wirklich die Offenbarung. Dirk: Die Offenbarung, wie es in dem letzten Kapitel in der Bibel steht? JOSUA: Nein, ich meinte dieses jetzt als Gesamtes gesehen. Es ist die Menschheitsgeschichte, und Greber hat keine Menschheitsgeschichte hinterlassen. Marion: Du sprachst eben von dem Buch "30 Jahre unter den Toten". Dieses hat, meines Wissens nach, Wickland geschrieben. JOSUA: Bin ich da auf dem falschen Läufer? Marion: Ich denke, daß dieses Buch Wickland geschrieben hat und nicht Greber. JOSUA: Ich werde mich erkundigen. Ich bin nicht ganz deiner Meinung. Aber bitte, wir lassen das hier stehen. Rolf: Besteht die Möglichkeit eine Urversion der spirituell formulierten Bibel zu bekommen? JOSUA: An die Urversion, d.h. an die Steintafeln wirst du nicht herankommen können, sondern nur an die übersetzte Form. Rolf: Und die ist noch unverfälscht? JOSUA: Sie ist zu mindestens näher dran als die jetzige Bibel. Nur weitaus schwer verständlicher, weil die Spracheweise zu der damaligen Zeit und die Begriffsweise von verschiedenen Worten anders war, als sie heute ist. So findet man die Übersetzungen größtenteils in Form von Reimen... (an dieser Stelle konnten wir in Hintergrund wieder Spährenmusik im Tonbandprotokoll vernehmen) ...von Beispielen und Begriffen, die in die Länder passen, wo sie geschrieben worden sind. Marion: Wenn wir einmal von dem theoretischen Fall ausgehen würden, daß so eine Urbibel neu geschrieben würde, dann könnte ich mir vorstellen, daß sie von den Menschen gar nicht mehr so angenommen wird. JOSUA: Da sich die Meinung der Bibel im letzten Jahrhundert sehr fest gesetzt hat, würde es nicht möglich sein, die Bibel von ihrer jetzigen Form zu stürzen. Es würde alles wieder nur als Fälschung hingestellt werden. Auch wenn die Kirchen an Macht verlieren, so gibt es doch einige Relikte, die doch sehr fest in ihrem Bestand sind. Marion: Die Bibel gehört hier ja fast an erster Stelle. JOSUA: Ja. Gut, du hast hier wieder etwas erlebt, wo du dir sicherlich zum jetzigen Zeitpunkt eine andere Meinung gebildet hast, als dieses früher gewesen ist, weil du hier etwas mehr Vergleichsmöglichkeiten hattest zwischen uns und das, was du dort erlebt hast, nicht wahr? Dirk: Ja, das stimmt. Dazu habe ich noch eine ganz konkrete Frage. JOSUA: Ja, das ist gut. Konkrete Fragen sind immer gut. Dirk: Es beginnt dort immer mit den Worten, "ich komme im Namen von Jesus Christus" und mir wurde in einem Gespräch dieses so begründet, daß ein Negativer diesen Namen überhaupt nicht aussprechen kann. Für diesen Kreis ist es so, daß dieses das "Aushängeschild" ist mit dem Hintergrund, daß das Durchgegebene positiv ist. Mich würde interessieren, ob es so ist, daß ein negatives Geistwesen, nicht den Namen JESUS CHRISTUS aussprechen kann. JOSUA: Ganz klar und deutlich. Nein, nein, das ist nicht richtig. Hier kann man schon sagen, daß hier der Leichtsinn sehr tief geprägt ist. Anhand dessen, was dort gesagt wird, könnt ihr auch erkennen, daß die Aussagen, wie du sagtest, nicht befriedigend sind. Daran erkennt man, aus welchen Sphären sie kommen. Es sind Geistwesen, die nicht negativ sind, sie sind kleine Wichtigtuer. Es ist nur schade, daß die Menschen immer darauf hereinfallen. Die Kontrollfähigkeit des spirituellen Kreises ist doch sehr begrenzt. Dirk: Wie meinst du dieses? JOSUA: Jeder spirituelle Kreis, ihr eingeschlossen, seid in eurer Kontrolle gegenüber dem Anschluß, den ihr habt, oder die andere Kreise haben, sehr leichtsinnig, oberflächlich, vertrauensvoll. Dirk: Harmonie ist, so wie wir es einmal gesagt haben, wenn ich es einmal auf diesen Kreis beziehe, ein wichtiger Aspekt. JOSUA: Ein sehr wichtiger Aspekt, und trotzdem ist es wichtig, daß Geistwesen gefordert werden müssen, und wenn ein Geistwesen nur eine Predigt hält und danach verschwindet, wo ist dann die Kontrolle? Dieses ist ungefähr so, als wenn du dich jetzt zwischen den geschlossenen Schranken stellst und darauf hoffst, daß der Zug nicht kommt. Aber dann kommt er doch, irgendwann kommt er. Dirk: Können wir es so sagen, daß die wahre Kontrolle inhaltlich geschieht? JOSUA: Inhaltlich und ist nur im Gespräch miteinander zu finden. Ihr wißt, was wir ja auch gerade angesprochen haben, daß ich gerne alle Dinge in einer Art Philosophie versuche euch darzubringen und zwar in der Philosophie, die ich die meinige nenne. Dieses tue ich, weil ich nicht allwissend bin. Aber ich mache mir meine Gedanken und ich sehe Dinge im Geistigen Reich, die euch noch verborgen sind. Das heißt, meine Schlüsse gehen weiter. Ich kann tiefer sehen, da ich nicht durch einen materiellen Körper und durch ein materielles Gehirn behindert bin, aber ich würde nie Dogmatiken hier durchgeben. Auch das Thema Nächstenliebe ist nicht dogmatisch zu erklären durch eine Predigt, sondern Nächstenliebe kann ich doch nur dann bringen, wenn der andere sie auch versteht. Ansonsten sind es nur Worte und Geltungsbedürfnis. Ich möchte jetzt noch dazu kundtun, daß ich nicht diese Menschen, die dieses tun, damit verurteile... FS: Nein, Nein. JOSUA: ...sondern was mich hier etwas traurig stimmt ist, daß es immer noch Geistwesen gibt, die dieses Geltungsbedürfnis besitzen und nicht den Sinn und die Wichtigkeit dieser Treffen erkennen. Sie behindern eigentlich das, was wichtig wäre. Nämlich die Kommunikation zwischen unseren Welten. Sie behindern das spirituelle Erwachen, weil ihr Wissen begrenzt ist, und sie nicht bereit sind, Lehren anzunehmen. Sie sind dogmatisch und teilweise sind es auch die Medien, denn sie haben Angst, daß es jemanden geben könnte, der sie durch Fragen festnagelt. Sie geben sich nicht frei genug für die Geistwesen. Rolf: Allein daß es ein Hauptmedium, wie Dirk es sagte, gibt. JOSUA: Da bekommst du eine "Krise", nicht? Rolf: Da würde ich schon einen "Rappel" bei bekommen. JOSUA: Ja. Rolf: Weil dadurch schon ausgedrückt wird, daß es innerhalb der Medien eine Art Hierarchie gibt und das kann ja wohl nicht stimmen. Wir haben in der Beziehung -Gott sei Dank- andere Erfahrungen, und ich würde dieses für mich erst einmal ablehnen. Sollte es einmal der Fall sein, daß wir einen anderen Kreis besuchen, aus welchen Gründen auch immer, und es würde jemand so etwas zu mir sagen, dann würde ich mich gleich wieder verabschieden. Dirk: Es kann auch sein, daß ich mich verkehrt ausgedrückt habe. Ein Medium beginnt immer, und es ist das Medium, was dort zu Hause ist und ... Betty: Und die anderen folgen dann nacheinander? Dirk: Genau. JOSUA: Es ist... Dirk: Und die Gäste sind stumm und lauschen den Worten. JOSUA: Es ist aufzufassen wie der Elferrat. (Niemand im Kreis wußte, welchen Rat JOSUA hier wohl meinen könnte.) JOSUA: Ja, gibt es doch beim Karneval. (Da konnten wir nun wirklich nicht anders als darüber lachen.) Marion: Da versucht man die ganze Sache mit einem gewissen Ernst zu betrachten, und dann kommst du mit so einem Spruch. JOSUA: Ich kann diese Dinge nicht ernst nehme. Wenn ich sie ernst nehme, dann verrate ich doch unsere Sache. Ich verurteile dieses nicht. Ich toleriere diesen Kreis, weil sie auf irgendeine Art und Weise doch etwas Positives vollbringen. Aber es ist nicht das, was der Sinn ist. Sie sind begrenzt. Dirk: Wir sprachen beim letzten Mal von Spiritismus und Spiritualismus. Könnte man sagen, daß dieser Kreis beim Spiritismus steht, und hier sind nun die einzelnen Mitglieder gefordert, um weiterzukommen. Ist so eine Einordnung möglich? JOSUA: Nein, es ist kein Spiritismus mehr, es ist auch kein Spiritualismus. Es ist eigentlich Humbug, weil hier Grenzen erreicht sind, die ein Weiterkommen nicht mehr ermöglichen. Dieser Kreis ist schon ein Spielball der geistigen Spielertypen. Lasse es mich so sagen, sie sind nicht negativ, aber sie machen sich einen Spaß daraus hier Menschen gefunden zu haben, denen sie dann ihre "Weisheiten" geben können. Schade ist nur, das diese Menschen, die dort zuhören, es oftmals als eine Weisheit annehmen. Kritiklos hinnehmen, womit sie schon wieder in eine gewisse Ecke gedrängt sind. Das ist das Negative an diesen Dingen. Kinderkram, gefährlicher Kinderkram. Kinder, die mit dem Feuer spielen und nicht glauben, daß sie das Haus anzünden können. Gut, aber das soll ja nicht unser Problem sein. Wir wollten dieses einmal ansprechen, weil es doch viele Wahrheitssuchende gibt... Ja, dann los (an Rolf gerichtet). Rolf: Nein, ich wollte dich eigentlich nicht unterbrechen, es sei denn du warst fertig. JOSUA: Ich war fertig mit diesem Thema. Dirk: Ich hätte aber doch noch eine Frage zu diesem Thema. Unter unseren Protokollesern ist einer aus diesem Kreis. Sollen wir dieses trotzdem so im Einzelnen veröffentlichen, oder wie sollen wir hier vorgehen? Marion: Ich könnte mir vorstellen, daß er einiges von dem ablehnen wird, was JOSUA dazu gesagt hat. JOSUA: Das ist nun seine Sache. Rolf: Lasse ihn dieses ruhig lesen. Vielleicht beginnt er ja dadurch über die ganze Sache nachzudenken. Und zieht die Möglichkeit in Betracht, ob dieses nicht doch so sein könnte, wie hier angesprochen, so daß das Bedürfnis wach wird, dort einmal nachzuhaken. Ich kann mir nicht vorstellen, daß sie so ganz zufrieden mit der Arbeit, die dort getan wird, sind. Also daß sie vielleicht unzufrieden damit sind, dort zu sitzen und die Brocken hingeworfen bekommen, ohne darüber zu diskutieren. JOSUA: Wenn er darüber diskutieren will, bitte, so möge er euch schreiben, dann möge er dir Fragen aufschreiben. Ich beantworte sie. Er wird das Gegenteil kennenlernen. Er soll unsere Protokolle lesen und vergleichen. Wenn er dann unsere Worte nicht annehmen kann, so soll dieses mir Recht sein. Nur auch ich habe das Recht über die Dinge zu sprechen, wie ich sie sehe, und wie sie sind. Hier brauche ich, noch nicht einmal meine Philosophie anwenden, denn hier weiß ich es. Auch du, mein Freund Dirk, warst einmal so, bevor wir hier aktiv wurden, daß du alle möglichen Dinge erst einmal als positiv angesehen hast. Mit dem Hintergrund des Guten gesehen hast. Deswegen sprach ich an, daß du dort hingehen sollst, um dieses einmal zu erleben und nun eine Vergleichsmöglichkeit hast, daß du verstehst, daß man diesen Menschen oder diesen Geistwesen nichts Böses will. Nur es gibt den Unterschied zwischen Qualität und Quantität, wobei ich nicht sagen will, daß wir hier nur Qualität produzieren. Dieses ist auch nicht möglich, weil nicht immer alle Sitzungen gleichmäßig laufen. Aber ich bin bereit, lernfähig zu sein. Ich bin auch bereit, Worte von euch Menschen anzunehmen und daraus zu lernen. Und ich lehne es ab, eine Predigt zu halten, in dem mein Wort Gesetz ist. Und zu sagen, "Ich komme von JESUS CHRISTUS", dieses ist so ein banaler Satz, der nichtssagend ist. Dirk: Und hierauf wird ein sehr großer Schwerpunkt gelegt, gerade auf diesen, wie du es sagtest, nichtssagenden Satz. JOSUA: Ja. Rolf: Dieses ist doch eigentlich ein Zeichen dafür, wie eng bzw. begrenzt dieses dort ist. Nicht das du damit noch Probleme bekommst, Dirk. JOSUA: Der bekommt damit keine Probleme, ganz im Gegenteil. Ihm ist ein Lichtlein aufgegangen. Rolf: Dieses bedeutet eigentlich für dich dann, dieses in die Schublade "Spielsachen" zu packen. JOSUA: Erfahrung! Rolf: Wenn er mit den Aussagen Probleme bekommt, dann kann der Protokolleser auf uns zukommen, und wir sprechen mit ihm, ansonsten soll er dort stehenbleiben, wo er steht. JOSUA: Er wird dich fragen, Dirk. Und dann kannst du ihm sagen, wie du es siehst. Du kannst ihn fragen, ob es wirklich falsch ist, was wir tun. Ob die Befriedigung in den Gesprächen nicht weitaus größer und aufschlußreicher als in der Predigt ist. Und die Gespräche nur unter den Kreismitgliedern, denke ich, verlaufen auch irgendwo im Sand, weil sie spekulativ sind. Das Gespräch mit der Geistigen Welt ist bestimmt aufschlußreicher, das wird er erkennen. Ich möchte nicht, daß er deswegen jetzt den Kreis dort verläßt, nein. Nein, seine Aufgabe sollte sein, vielleicht dort etwas Ordnung hineinzubringen, und die Geistwesen, die sich dort melden zu fordern. Er möge das Gespräch mit ihnen suchen. Es ist eine Aufgabe. Das ist wichtig, ja? Dirk: Ja. JOSUA: Jetzt kannst du (Rolf). Ich glaube jetzt sind wir durch mit diesem Thema. Rolf: Zunächst habe ich eine Frage, zu einem Ereignis. Am 14.11.1997 war ja der Raubüberfall, wobei ein Mensch erschossen worden ist. Zunächst wurde berichtet, daß er sofort tot war. Zwei Stunden später stellten sie wiederum Regungen fest. Eine ½ Stunde später, bei der notärztlichen Versorgung, starb er schließlich doch. Ich stelle mir dieses ziemlich grausam für die Seele vor. Kannst du mir in wenigen Worten vielleicht erklären, wie ich mir dieses vorzustellen habe. JOSUA: Nun, bedingt durch die Tat, ist die Seele ziemlich plötzlich aus dem Körper herausgezerrt worden. Es war eine Schockreakion. Der Körper war noch lebensfähig. Er ist nicht so getroffen worden, daß er (körperlich) gleich verendete. Das heißt, die Silberschnur konnte noch nicht durchtrennt werden. Die Verbindung zum Körper bestand. Die Seele irrte also noch im Zwischenreich herum und zwar nur auf Länge der Silberschnur, so wie die Beiden (Medien) hier im Geistigen Reich herum schwirren können, wenn sie das wollen, auch ihre Bewegungsfreiheit ist hier begrenzt. Nach dieser Zeit, es waren nicht ganz zwei Stunden, erwachten die Lebensfunktionen des Körpers, und die Seele wurde anhand der Silberschnur zurückgezogen. Die Verbindung mußte noch einmal eingegangen werden. Da der Lebensweg aber beendet war, von seelischer Seite her, konnte man dann ein reguläres Durchtrennen vollziehen, so daß sie in das Geistige Reich überwechseln konnte, ohne im Zwischenreich zu hängen. Sie hätte sich sonst verirrt. Rolf: Die körperliche Verletzung war nicht so stark, daß der Tod als automatische Konsequenz hätte erfolgen müssen. JOSUA: Nicht so schnell. Erfolgt wäre er schon, nur er hatte hier die, -wie soll ich es sagen- er war nicht bereit, diese Welt zu verlassen. Rolf: Dadurch das dieses so plötzlich geschah. JOSUA: Ja. Aber seine Aufgabe war beendet. Marion: Vom Körper her war er noch nicht bereit, aber vom Seelischen. JOSUA: Nein, auch vom Seelischem nicht. Da er aber zurück ins Sommerland sollte, mußte er noch einmal zurück in den Körper, um den Weg normal durch den Tunnel gehen zu können. Er hat ihn verfehlt. Er war im Zwischenreich. Und dort würde er, wenn die Silberschnur durchtrennt worden wäre, herumirren. FS: Irren. Dirk: Geschieht das Durchtrennen der Silberschnur automatisch? JOSUA: Dieses geschieht automatisch, sobald der Körper aufhört zu existieren. Marion: Dieses ist ja bei den Menschen so schlimm, die über einen langen, langen Zeitraum im Koma gehalten werden. JOSUA: Ja, für die Seelen ist dieses unangenehm, da ihre Bewegungsfreiheit sehr begrenzt ist. Aber sie werden behütet, so wie auch die Beiden hier. Die Begriffe der Zeit verändern sich, so daß es ihnen nicht so lange vorkommt, wie euch. Marion: Bei einem Menschen, der im Koma liegt, wäre es nicht möglich, daß die Seele noch einmal inkarniert. Dieses wäre im Grunde genommen eigentlich die einzige Einschränkung. JOSUA: Ja, richtig. Und das Anschließen an das Zentralbewußtsein verhindert sich natürlich auch. (Rolf hatte dann noch einige persönliche Dinge, die im internen Protokoll bleiben.) Betty: Wie fandest du JUANITA? JOSUA: Sie offenbart sich immer mehr. Sie geht den Weg, wie sie ihn gehen muß. Betty: Das ist schön, und ich freue mich auch für sie. JOSUA: Wir werden bald soweit sein, um wieder eine kleine Schublade für sie öffnen zu müssen. Marion: Wo dann wieder etwas von ihrem Kindsein, so wie sie sich hier gibt, hineinkommt, oder? JOSUA: Sie wird einen Teil ihres Zentralbewußtseins erhalten. Jetzt wißt ihr gar nicht, was das ist, nicht? Wenn ein Mensch inkarniert, kann er nicht sämtliches Wissen seiner letzten Inkarnationen mitnehmen, d.h. die Zeit vor seiner Geburt dient nicht nur dazu, den Menschen auf Babygröße bzw. die Seele auf Babygröße zu reduzieren, sondern auch um ihn von dem Bewußtsein abzunabeln. Dieses Bewußtsein wird gelagert im Zentralbewußtsein. Dort hat jede Seele, wie soll ich es sagen, einen Speicher, in dem dieses zurückbleibt. Nach der Heimkehr bekommen die Seelen, nachdem sie beim Karmischen Rat waren, ihr Bewußtsein der letzten Leben zurück. Das heißt, ihr Wissen ist wieder von Anbeginn (vorhanden). Wenn eine Seele aber im Kinderreich bleibt, so wie es JUANITA getan hat, bekommt sie nicht das Zentralbewußtsein. Denn eine Seele, die im Kinderreich bleibt, steht normalerweise wieder kurz vor der Reinkarnation. Bei JUANITA war dieses etwas anders. Sie konnte sich nie zur Inkarnation entscheiden und war auch nicht bereit den Weg des Erwachsenenseins zu gehen. D.h. sie ging nie durch das Sonnenlicht, wie sie es sagt. Sie bringt andere wohl dorthin, aber selber ging sie nicht dadurch. Und diesen Weg muß sie gehen, um erwachsen zu sein. Sie wird dazu immer mehr bereit. Bedingt durch das, was ihr jetzt mit ihr macht, bleibt nichts anderes übrig, als ihr immer mehr von ihrem Wissen zu geben, um den Fragen und dem Stand des Kreises gerecht zu werden. Betty: Wenn ich dieses jetzt richtig verstehe, wird sie irgendwann einmal bereit sein, uns zu verlassen, oder wie habe ich dieses zu verstehen? JOSUA: Nein, sie wird euch nicht verlassen. Vor allen Dingen wird sie dich nicht verlassen. Deine Tochter wird erwachsen. Das ist der Unterschied. Deswegen bleibt sie aber (doch) bei dir, und sie wird deine Seele sein, aber sie wird kein Kind mehr sein. Rolf: Sie bleibt als Seele bei dir, aber sie wird sich verändern. Nicht mehr die Kindseele, sondern immer mehr... JOSUA: Sie wird bald ein Teenager. Du wirst immer die "Mama" für sie sein, und der Onkel Rolf bleibt der Onkel Rolf, auch als erwachsene Seele. Betty: Dieses ist ein schöner Prozeß. Rolf: Vor allen Dingen, weil wir ihr hierbei helfen dürfen. JOSUA: Es ist die einzige Möglichkeit, um ihr eine Inkarnation zu ersparen. Rolf: Hat dieses einen besonderen Grund, warum sie sich so gegen eine Inkarnation sträubt? JOSUA: Ja, ihre letzte Inkarnation hatte sie schockartig. Sie hatte sich übernommen. Sie hatte einen Weg gewählt, für den ihre Seele zum damaligen Zeitpunkt noch nicht reif war. Da die Seele aber entscheidet, auch wenn es nicht gut für sie ist, konnte sie diesen Weg gehen. Sie hat einen sozialen Status gewählt, den sie nicht seelisch verarbeiten konnte. Dieses hat für sie einen seelischen Schock verursacht, aus dem sie jetzt erst langsam herauskommt. Aber von einer Inkarnation hält sie immer noch nichts. Rolf: Sie hatte uns gegenüber einmal geäußert, sie würde etwas davon halten, wenn es bei Betty und mir wäre. Betty: Aber es geht ja nicht immer nach Wunsch. JOSUA: Deswegen hatte sie dieses ja auch geäußert. Hier war ja keine Gefahr. Rolf: Das heißt, sie würde, wenn es soweit wäre, dann doch einen Rückzieher machen von dieser Äußerung. JOSUA: Darauf könntest du dich verlassen. Sie hat sich jetzt für diesen Weg entschieden, und den wird sie gehen. Rolf: Hierbei werden wir, so gut es geht, helfen. JOSUA: Nicht wahr?! Rolf: Ich hoffe, daß ihr auch diesbezüglich einigermaßen mit uns zufrieden seid... FS: Gut. JOSUA: Wir sind sehr zufrieden mit euch. So, meine Freunde... Betty: Bevor du gehst, möchte ich dir noch eins sagen: Ich danke allen, daß es dich gibt. JOSUA: Du bist ja so lieb. Marion: Wir wollten den heutigen Abend in der Hauptsache dazu nutzen, daß Rolf die Dinge ansprechen konnte, die ihn belastet haben. Rolf: Ja, für mich waren diese Dinge wichtig, denn ich bekam eine "Megakrise" nach der anderen. JOSUA: Gottvertrauen heißt das Wort, mein Freund. Rolf: Ich habe mich dieser Worte erinnert. JOSUA: Erinnern reicht nicht. Man muß sie auch praktizieren. Erinnern ist nicht schwierig. Rolf: Mir kamen diese Worte auch relativ schnell ins Bewußtsein, und ich habe versucht, dieses zu praktizieren. Wir werden das Problem schon lösen. JOSUA: Ihr könnt es ja noch einmal in Ruhe diskutieren. So, dann wünsche ich euch eine angenehme Zeit. Geht in Harmonie und in Frieden. Rolf, egal wie du dich entscheidest, wir werden hinter dir stehen. GOTT ZUM GRUSS. Bitte die Musik. Wir sprachen dem Geistigen Reich und allen Helfern bekannt und unbekannt unseren Dank aus und wünschten auch ihnen eine schöne Zeit. Am nächsten Tag kündigte JUANITA über das Medium Betty eine Sondersitzung an. Grund hierfür war eine Diskussion im Kreis über das Geistige Reich. Den Kontakt zum positiven Geistigen Reich stellte anschließend das Medium Jürgen her. Es meldete sich der Geistlehrer DENKER. Die Durchgaben erfolgten in medialer Sprechweise. Es erfolgte die Begrüßung an alle Kreismitglieder. DENKER: Es ist doch etwas eigenartig, daß wir so kurzfristig euch noch einmal zusammen rufen. Kreis: Es hat uns doch etwas überrascht. DENKER: Ja. Nun, es sind noch ein paar Punkte, die wir gerne geklärt haben wollen, bevor wir uns wiedersehen. Es ist die Thematik, die eben hier kurz angesprochen worden ist. Da man merkte, daß dieses doch auf etwas größere Resonanz traf, und zwar die Vorstellung vom Geistigen Reich, die Kommunikation und die Wahrnehmung. Dieses Thema ist doch so interessant, daß wir hier versuchen wollen mit hineinzugreifen. Es ist richtig, daß unsere Gedanken und unsere Sprache rein illusionär sind. Das heißt, unser Reich, das Geistige Reich besteht aus der Vorstellung. Ihr müßt dieses so sehen, daß wir die Landschaften, dort wo wir leben, diesen Planeten angepaßt haben. Wir Geistwesen sind so, daß wir uns immer den Gegebenheiten der Planeten anpassen, wo wir unsere Inkarnationen durchgeführt haben bzw. durchführen werden. Das heißt, die Welt, in der wir leben, gleicht der eurigen sehr. Der Unterschied liegt darin, bedingt durch unsere Vorstellung und Realisierung mit dem, -ihr würdet sagen Sehnerv, was hier nicht richtig gesagt ist, daß wir die Dinge etwas intensiver wahrnehmen können. Denn es ist ein Unterschied, ob ich in einem Haus lebe, das aus Stein gebaut ist, oder ob ich in einem Haus lebe, welches durch ein Gefühl gebaut ist. Die Frage, die hier aufgeworfen wurde, war: "Was ist, wenn die Menschen die Seele aberkennen und somit eine Wahrnehmung verhindern?" Nun, dann hat das Negative gewonnen. Das ist die berühmte Harmagedon-Schlacht. Ihr habt bestimmt schon von ihr gehört. In ihr treten Gut und Böse gegeneinander an. Solange es aber noch einen Menschen gibt, der an seine Seele glaubt, so wird auch das Geistige Reich bei euch Menschen Bestand haben. Wenn wir jetzt spekulativ annehmen, das Geistige Reich hätte bei euch kein Bestand mehr, hieße das nicht, daß unsere Existenz beendet wäre, sondern es hieße nur, daß die Seelen die nach dem Tode von diesem Planeten eigentlich ins Geistige Reich wechseln würden, nun in einem Niemandsland festhängen würden. In diesem Niemandsland würden sie nichts wahrnehmen, es wäre wie ein Todesschlaf. Was würde dieses verursachen? Nun, dieser Planet würde sterben. Es würde zum Aussterben der Spezi Mensch führen. Ihr könnt euch denken warum? Marion: Weil beide voneinander anhängig sind, weil sie miteinander verbunden sind. Sie gehören zusammen. DENKER: Nicht nur, daß sie zusammengehören, sondern die Seelen, die diesen Planeten verlassen, was ja nun zwangsläufig weiterführen oder weitergehen würde, da die Körper ja nicht ewig leben, wären dann in dem Niemandsland und könnten natürlich auch nicht... Kreis: Inkarnieren! DENKER: Sehr gut. Dieses ist mit der Aussage gemeint "die Halle der Seelen wird leer". Es ist eine Tatsache, wenn wir dieses als Symbolik nehmen, daß in den letzten Jahren dieses Jahrhunderts, der Glaube an die Seele, der Glaube an das Weiterleben nach dem Tod, der Glaube an ein Geistiges Reich wirklich sehr zurückgegangen ist. Es ist richtig, daß viele Seele Schwierigkeiten bekamen, vor allen Dingen die, die nicht daran glaubten. Sie glaubten nicht an ihren Tod, sie merkten es ja nicht, und wenn ich etwas nicht merke, dann kann ich es nicht akzeptieren. Dieses ist ja verständlich. Um euch aber zu beruhigen, so können wir euch sagen, daß es noch genug Kulturen auf diesem Planeten gibt, die eine Existenz der Seele und ein Weiterleben nach eurem materiellen Tod glauben und wissen. Nicht alle Kulturen sind so technologisiert, daß sie nur noch wie Maschine denken. Es ist uns auch gelungen in der letzten Zeit, in den letzten Jahren das Bewußtsein auch in den europäischen Industrieländern wieder etwas zu wecken, so daß auch hier wieder ein Ansteigen vorhanden ist. Aber der Gedanke, der hier entstanden ist, ist richtig. Und wenn man sich mit diesen Dingen auseinandersetzt, begeht man einen Weg der Philosophie, und man wird bei dieser Philosophie ein Erwachen haben, so daß wieder ein größerer Schritt in die Richtung des Spirituellen getan wird. Dirk: Du sprachst davon, daß das Negative ein Interesse daran hat, z.B. in der Konsequenz, daß wir nicht mehr inkarnieren können. Was ist das Interesse des Negativen? Entzieht es sich im Grunde dadurch nicht selbst den Lebensraum? DENKER: Das Negative ist das, was eure Kirche die Hölle nennen. Dieses ist nicht das Fegefeuer, sondern es ist das Nichts. Die Begrenzung der Wahrnehmung. Sie leben oder existieren -leben kann man dieses nicht nennen- auf einem begrenzten Raum, auf einer begrenzten Wahrnehmung. Sie sind nicht in der Lage sich einen Wald, eine Straße, eine Wiese, ein Dorf vorzustellen. Es geht nicht. Hier ist es wieder das Prinzip, daß LUZIFER bei der Trennung von dem Kollektiv erfahren hatte, und welches er versucht zu behalten. Dieses Reich des Nichts. Seine Vorstellung und sein Bereich ist natürlich größer als das der Seelen, die mit ihm gegangen sind. Denn auch er besitzt eine Hierarchie. In dieser Hierarchie ist es so, daß die Kleinen die Dummen sind. So, wenn er es also schafft diesen Planeten soweit vom seelischen Glauben abzubringen, daß sie zurück ins Nichts kehren, daß sie nicht wissen, daß es einen Planeten gibt, auf dem sie ihre Entwicklung durchlaufen können, nämlich die Entwicklung des Erkennens, (dann wäre dies ein Sieg für das Negative). Um nichts anderes geht es hier, meine Freunde. Ihr wißt und habt gehört von dem Begriff "Zurück zu Gott". Wie ihr so schön sagt, wir müssen wieder lernen, zu Gott zu kommen. Die Kirchen predigen dieses wunderbar, aber fragt doch einmal eine Pfarrer, was er da sagt. Was heißt das überhaupt: "Zurück zu Gott"? Was lernen? Zu lernen, wieder zu sehen, zu fühlen, zu behalten! Nämlich positive Dinge. Ich kann positive Dinge aber nur lernen, wenn ich weiß, was positiv und was negativ ist. Jetzt könnt ihr sagen, aber warum muß die Seele dann erst den materiellen Weg durch diesen Körper gehen? Hier bekommt sie ihre Vorstellungskraft zurück! Die Legende sagt, daß nach der Abspaltung Gott gesagt hat, er will den abtrünnigen Seelen die Möglichkeit geben diesen Weg wieder zu erklimmen, um wieder in ihm eingehen zu können. Und er schuf innerhalb von 7 Tagen das Weltall, und er schuf all die Dinge, die die Seele braucht, um ihren Existenzbereich wieder zu schaffen. Damit die Seele, die in einem Nichts gefangen war, (also) nichts erkennen konnte, dieses aber wieder lernt, mußte sie, gefangen in einem materiellen Körper, in einem gewissen Zeitraum (diese Materie) durchwandern. Da dieser Seele aber nicht alles so in den Schoß fallen sollte, gab es noch verschiedene Gesetze, die beachtet werden mußten. Die jetzt hier anzuschneiden, würde etwas zu weit führen, denn das Ganze, was ich euch jetzt erzähle, ist eine Großfassung. Es gibt viele Details, in die man hineingehen muß, um wirklich die Komplexität dieser Tat, das Denken des Kollektives im Minimum zu erfassen. Dieser Weg, der euch vielleicht als kompliziert erscheint, ist Bestandteil eines Gesetzes, um die Grenzen zwischen Positiv und Negativ aufrecht zu erhalten, soweit schon vorweg gegriffen. So, durch die Inkarnationen auf den verschiedenen Planeten, deren es viele gibt, da die Abspaltung der Seelen viele waren, lernten die Seelen ihre Umgebung wahrzunehmen. Sie erkannten neue Dimensionen, ganz nach dem Entwicklungsstand. Denkt daran, die ersten Menschen kamen wohl auf einem Planeten, der wunderbar aussah, aber voller Tücken und Gefahren für das körperlich Wohlbefinden war, und wo die Schönheit relativ gesehen werden konnte. Was will ich damit sagen? Die Entwicklung der Seelen war immer dem Reifegrad der Seelen entsprechend. Die Seele bekam einen Teil ihrer schöpferischen Kraft zurück. Sie lernte die Dinge wahrzunehmen, sie lernte zu gestalten, und sie lernte Freude an diesen Dingen zu bekommen. Freude (ist) ein Begriff der Harmonie und somit positiv. Natürlich stand LUZIFER nicht dabei und sagte, "der Herr hat gesprochen, und so soll es geschehen", sondern er versucht natürlich die Seelen, die in Gefahr waren, seinem Reich zu entgleiten, zurück zu bekommen, und auch er ließ sich im Schöpferischen einiges einfallen. (Wir wollten dem Denker seine Pfeife anbieten, die er dankend ablehnte.) DENKER: Nein, heute Abend nicht. Sie ist dafür da, wenn wir zusammen plauschen. Hier erzähle ich euch etwas, eine Geschichte über die ihr nachher nachdenken sollt. Sie lesen sollt! Wir würden gerne dann dieses als die Themen der nächsten Zeit nehmen. Es ist eine Aufgabe für euch hier gefühlsmäßig in dieses Thema hineinzufinden, die Fragen zu suchen. Nicht mit der Logik, Dirk, hier wirst du keinen Schritt weiterkommen. Das, was dieses Medium ansprach, mit den Frequenzen der Unterhaltung, ist ein anderes Thema. Dieses können wir nehmen, wenn ihr die Zusammenhänge der Materie und des Geistigen Reiches verstanden habt. Wenn ihr und auch wir, einen Schritt näher gekommen sind, im Begreifen der Feinheit der Schöpfung: Das Zusammenspiel, das Funktionieren dieser Dinge, Ereignisse, die der Mensch auf diesem Planeten durchwandert, die er und auch die Seele vielleicht als hart, als quälend empfindet, warum dieses so ist, und warum gewisse Menschen in Harmonie und in Freude durch ihr Leben wandeln können. All das sind spezielle Kapitel dieses Themas. Wir greifen dieses auf, weil es ein Thema ist, was in dieser Form noch nicht existiert. Wir werden sehen, wieweit wir mit diesen Themen kommen. Es ist die Premiere. Es wird viel gesprochen, viel dogmatisiert aus Institutionen, aus dem Denken heraus und aus dem Geistigen Reich, aus beiden Lagern, sei es positiv, sei es negativ aus den unterschiedlichsten Sphären. Jeder versucht hier irgendwo sein Süppchen zu kochen. Trotzdem ist es wichtig, daß diese Süppchen gekocht werden und dieses "Warum" soll unser Thema sein. Seid ihr damit einverstanden? Es erfordert von euch viel Philosophie, viel Hineinfühlen, denn die Erkenntnis wird nicht durch die Logik geboren, sondern ist nur im Gefühl erkennbar. Dirk: Dieses sehe ich für mich als kleines Problem an, daß ich bereit bin und lerne, auf das Gefühl zu hören. DENKER: Wir werden dir dabei helfen, auch Rolf werden wir helfen. Rolf: Das ist nett. DENKER: Ja, ja, ich sehe deine Probleme schon. Es sind keine Probleme. Wir brauchen dieses, weil diese Art des Ratios muß mit hinein fließen. Denn man kann sich auch in einem Gefühl verlieren und auf eine falsche Bahn gelenkt werden. Dieses gehört mit dazu, Freunde. Bitte ihr sollt jetzt nicht eure Logik, euer Ratio, vor allen Dingen als rationaler Mensch, vernichten, das wäre negativ. Ihr sollt es in Einklang bringen. Mißtraut eurem Gefühl, und euer Gefühl mißtraut bitte eurem Ratio. Versucht eine Erkenntnis zu bekommen, eine Sicht, die das Materielle und das Geistige verbindet. Sucht diese Brücke, sie ist stabil. Sie ist vorhanden, aber nicht direkt vor euren Füßen. Es ist ein Weg, den ihr erst gehen müßt, um diese Brücke zu erreichen und je näher ihr dieser Brücke kommen werdet, um so mehr Erkenntnisse werdet ihr erlangen. Und in dem Moment, wo ihr diese Brücke mit dem geistigen Auge seht, habt ihr eine Harmonisierung eurer Gefühlswelt mit eurem Ratio erlangt. Und es wird ein Begreifen da sein, und eure Worte werden die sein, die andere Menschen verstehen können. Es wird euch so gehen, wie es damals den Jüngern erging, aus dem Kreise JESU CHRISTI, welcher übrigens der erste spirituelle Kreis war, Freunde. Er ist der Gründer. Das, was wir tun, ist das Erbe. Lasset uns dieses Erbe würdigt vertreten, weiterbringen und erkennen. Dieses, was ich euch jetzt erzählte, werden wir versuchen in der nächsten Zeit umzusetzen. Rolf, bitte tue mir den Gefallen und gehe mit ruhigem Gewissen. Egal, was passiert. Ziehe es durch. Es läuft nichts weg. Es verschiebt sich, aber verschoben heißt noch lange nicht beendet. Es werden Wege und Mittel gefunden, damit alles so läuft, damit es richtig und korrekt ist. Das muß nicht immer nur nach dem Willen euer Köpfe gehen. Manchmal sind Dinge zu durchleben und durchzuführen, die auch nicht immer das Angenehmste im Leben sind. So, das war es schon. Du hast noch genügend Zeit, um dich umzuziehen für deine Arbeit. Ich wünsche euch noch eine angenehme Zeit. Setzt keinen neuen Termin für die nächste Sitzung fest, sondern laßt euch hier hinein gleiten, ja? Rolf: Auch nicht in Bezug auf die Weihnachtssitzung? DENKER: Es kommt, wie es kommen muß und sie wird stattfinden. So, der Segen Gottes sei mit euch. Noch viel Spaß. GOTT ZUM GRUSS. Wir verabschiedeten uns und sprachen dem Geistigen Reich unseren Dank aus. |