zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 03 vom 22.11.1997 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Der Kontakt zum positiven Geistigen Reich wurde über das Medium Betty hergestellt. Es meldete sich zunächst CABUCLO, um eine Reinigung durchzuführen. Zwei mit Indianermotiven bedruckte T-Shirts wären fast verloren gegangen. Bei diesem Vorfall übertrugen sich negativen Schwingungen auf die Shirts. Anschließend meldete sich JUANITA über das Medium Betty. Die Durchgaben erfolgten in mündlicher Sprechweise. Einleitend geben wir einen kurzer Bericht zu JUANITA.

JUANITA ist ein Seelenkind, das im "Sternenlicht" – mit der Erlaubnis vom Karmischen Rat – langsam den Weg des Lernens beschreiten soll, um so die Stufe zum Erwachsen-Sein wieder zu erlangen. Die Ursache für die Kindlichkeit, für ihre Blockade liegt in der letzten Inkarnation. Sie inkarnierte als Kind, wurde familiär sehr stark geliebt und verließ - unter traurigen Umständen- das Diesseits noch in jungen Jahren.

(Es erfolgte die Begrüßung der anwesenden Personen durch JUANITA.)

Gast: Warum sagst du denn Tante zu mir?

JUANITA: Ich sage zu allen Tante.

Dirk: Nur bitte zu mir nicht.

JUANITA: Zu dir sage ich immer Junge.

Jürgen: Kannst du uns vielleicht sagen, warum CABUCLO eben hier war und das mit dem T-Shirt gemacht hat? Warum war er denn so "sauer"?

JUANITA: Das fing gestern schon an. "Mama" (Betty) hat aber nichts gesagt.

Rolf: Und warum nicht?

JUANITA: "Mama" ist manchmal aber auch blöde. Sie hat dieses gestern schon gespürt. Das sind alle beide (T-Shirts).

Marion: Das geht aber wieder weg, wenn ich sie wasche.

JUANITA: Das mußt du mit Salz und Alkohol machen. Aber das wäre so nicht weg gegangen. Das andere bleibt da liegen, bis 12 Uhr. Fragt "Mama" einmal danach. Man hat "Mama" gestern abend schon das Licht im Schlafzimmer ausgemacht. Sie hat gedacht, daß sie spinnt.

Rolf: Dann hatten sie ihr schon Warnzeichen gegeben?

JUANITA: Jetzt geht es dir (Marion) aber wieder besser?

Marion: Ja, aber ich habe ein schlechtes Gewissen, weil ich das T-Shirt vorher nicht gewaschen und einfach so angezogen habe.

JUANITA: Das ist doch nicht schlimm, dafür ist er (CABUCLO) doch da.

(Sie zeigte auf eine Puppe) Das bin ich, so in etwa. Ich habe dunklere Haare.

Jürgen: Wie geht es denn REA RITA?

JUANITA: Ihr geht es gut. Jetzt kommen sie erst alle an, vor CABUCLO haben sie alle Angst.

Rolf: So wie heute habe ich ihn auch noch nicht erlebt.

Jürgen: Kannst du uns denn etwas zu der Taube sagen, die wir hier am Sonntag nachmittag im Wohnzimmer hatten. Leider war ich ja nicht da, aber Marion und Domenic durften dieses ja erleben. (Eine fast schneeweiße, unberingte Taube landete am Sonntag auf der Terrasse, ging ganz langsam ins Wohnzimmer und setzte sich dort zunächst auf den Sessel, in dem JOSUA an den Sitzungsabenden immer sitzt. Von dort flog sie eine kleine Schleife und landete auf einem Regal, auf dem eine Puppe steht, die JUANITA sehr ähnlich sieht. Die Taube setzte sich auf den Teddybären, welchen JUANITA während der Sitzung trägt. Dort thronte die Taube regelrecht und schaute sich langsam im Wohn-zimmer um. Als Marion sich ihr näherte, flog sie nicht weg, sondern ließ sich bei ihrem Umherschauen nicht irritieren. Schließlich bewegte sie sich langsam in Richtung Terrassentür und setzte sich auf das gegenüberliegende Garagendach. Dort ging sie hoch und runter und schaute dabei immer wieder ins Wohnzimmer, wo Domenic und Marion sprachlos saßen. Erst nach einiger Zeit flog sie schließlich davon.)

JUANTIA: Das war eine Seelentaube. Das passiert auch nicht mehr so schnell, vielleicht erst wieder in ein paar Jahren. Aber ... ich will nicht wieder so viel sagen.

Gast: Weißt du denn, zu welcher Seele diese Taube gehörte?

JUANITA: Das wollte ich ja gerade sagen. Aber das kommt später einmal. JOSUA wird kommen und der DENKER. Die beiden werden noch kommen.

Rolf: Bist du denn damit einverstanden, daß du zuerst kommst?

JUANITA: Ja, dann brauche ich nicht immer solange warten.

Rolf: War denn die Bestrafung wegen des letzten Males schlimm? (Sie hatte CABUCLO, bevor sie den Körper von Betty wieder verlassen hatte, die Zunge herausgestreckt.) So schnell wie du das gemacht hast, konnten wir gar nicht reagieren. Wußtest du denn, daß du dieses nicht hättest machen dürfen?

JUANITA: Ich weiß, daß COMANCHU mich beschützt, aber er hat nur "Nein" gesagt.

Rolf: Und da ist der Deubel mit dir durchgegangen.

JUANTIA: Das darf man nicht sagen!

Rolf: Die Pferde sind mit dir durchgegangen. Aber das ging ja auch so schnell, daß wir gar nichts machen konnten. Wir hatten uns ja selber darüber erschrocken.

JUANTIA: Ihr könnt das ja nicht mit bekommen, aber er hat die ganz Zeit zu mir gesagt, daß ich gehen soll und ich wollte noch bleiben.

Rolf: Und warum solltest du gehen?

JUANITA: Weil es schon so spät war und dann auch negative Seelen kamen, aber das kann JOSUA auch noch erklären. CABUCLO ist nicht alleine.

Rolf: Das können wir uns gut vorstellen.

JUANITA: Ich mußte die ganze Zeit auf... ich mache das nicht so gerne, aber ich mußte auf kranke Kinder aufpassen.

Rolf: Dieses war dann die kleine Strafe für deinen Ausrutscher vom letzten Mal.

Marion: Ich habe mir einige Gedanken darüber gemacht, worüber wir denn einmal sprechen könnten. Dazu ist mir folgendes eingefallen: Du sprachst ja einmal davon, daß du die Kinderseelen abholst, wenn sie zu euch kommen. Wie geht das dann weiter? Müssen sie dann erst schlafen oder führst du sie dann erst herum?

JUANITA: Die Kinder sind erst einmal durcheinander. Sie müssen erst einmal lange schlafen und meistens sind auch noch Angehörige da, die dann kommen und dann sind sie meistens durcheinander.

Marion: Hilfst du ihnen dann dabei ein bißchen Ordnung in ihre Gedanken zu bekommen?

JUANITA: Dieses sind meistens Kinder, die niemanden haben; diese hole ich dann ab. Das sind meistens Kleinkinder.

Marion: Und was machst du dann mit denen? Gehst du dann mit ihnen in einen Raum, wo ganz viel Licht ist, wo ganz viele Kerzen sind? Oder gehst du mit ihnen auf eine Wiese?

JUANITA: (mußte einen Moment überlegen) Die kleinen Kinder sind noch kleine Engelchen, aber die ein bißchen größer sind, die haben schon negative Gedanken und ich bin für die kleinen Kinder am meisten zuständig. Und diese kleinen Kinder, die führe ich dann, nicht immer alleine, sondern mit REA RITA zu einem Sonnenlicht, so sagen wir immer dazu. Aber viele Kinder mögen kein Sonnenlicht, das kommt immer darauf an, ob auch andere Kinder dabei sind.

Marion: Gehst du dann auch mit, wenn sie schlafen sollen und holst du sie dann dort wieder ab?

JUANITA: Wenn sie schlafen, dann bin ich meistens (weg). Dieses macht meistens jemand anderes. Aber die Begleitung zum Sonnenlicht, das macht REA RITA.

Marion: Wenn diese Kinder aufwachen, wie geht das dann weiter? Bleiben die Kinder erst einmal kleine Engelchen oder werden sie dann langsam größer?

JUANITA: Ich hatte einmal ein Kind gehabt, das war so alt wie ich (etwa 9 Jahre); nur noch etwas größer und die wollte noch gar nicht gehen. Sie wollte auch nicht durch das Licht, wir sagen dazu immer Sonnenlicht, und wenn sie durch dieses Sonnenlicht gehen, dann kommen sie zum Sitzungsrat.

Marion: Wir sagen dazu Karmischen Rat.

JUANITA: Ich war ja auch schon einmal beim Karmischen Rat und da ist ein Tisch, wie eine Wolke. Und auf dieser Wolke da sitzen dann so viele, wie GOTT die Tage erschaffen hat.

Marion: Sieben.

JUANITA: Sieben, da sitzen aber keine Frauen, da sitzen nur Männer und (die) sind alle ziemlich alt. Und die bestimmen dann über diese Seele und ich bin dafür verantwortlich, daß diese kleinen Seelen auch dort herüber kommen, das ist nicht (bei) jeder Seele. Manche Seele die inkarniert auch schon sofort. "Mama" wird schwach. Ich muß bald gehen. CABUCLO hat ihr Kraft genommen.

Rolf: Dann sollten wir "Mama" auch gleich wiederkommen lassen.

JUANITA: Aber beim nächsten Mal komme ich wirklich zuerst, und dann kann noch vieles besprechen. Habe ich das denn gut erklärt?

Alle: Ja, sehr gut.

JUANITA: Ich kann auch viele andere Sachen noch mehr erzählen. Auch den "Goldenen Fluß".

Marion: Darüber mußt uns das nächste Mal etwas erzählen.

JUANITA: Das ist eine Geschichte.

Rolf: Und in Zukunft kommst du immer zuerst. Hast du uns sonst noch etwas wichtiges zu

sagen?

JUANITA: Ja, aber das kann JOSUA nachher besser sagen, daß das einmalig war letzte Woche. Nur für mich nicht. (Hierbei mußte nicht nur JUANITA lachen, sondern auch der ganze Kreis) Mit diesen Worten verabschiedete sich JUANITA.

Nach einer kurzen Pause meldete sich JOSUA mündlich durch das Medium Jürgen. Unser Gast verließ währenddessen die Sitzung. Hierdurch entstand eine Unterbrechung im Kontakt zu JOSUA.

[...]

Betty: Schön, daß du (wieder) da bist. Darf ich dir einmal einen Kuß geben?

(JOSUA ließ dieses nur all‘ zu gern geschehen.)

Marion: Ich hätte es mir ja denken können.

JOSUA: Ihr glaubt doch nicht, daß wir euch in dieser Schwingung zurücklassen.

FS: Nein.

Rolf: Es tut mir...

JOSUA: Nicht "Tut mir leid". Du hast gelernt?

Rolf: Ja.

JOSUA: Gut. Das ist viel wichtiger.

Marion: Deine Stimme ist jetzt auch ganz anders.

JOSUA: Ihr wißt, wir sind nun einmal abhängig von Schwingungen. Auch so können Seelen reagieren. COMANCHU ist übrigens hinter ihr her. Ihr kann nichts passieren, während sie nach Hause fährt. Ihr braucht euch keine Sorgen machen. Sie wird auch wieder Kontakt mit euch aufnehmen, keine Angst. Sie hat noch viel zu lernen.

Betty: Das glaube ich auch.

Rolf: Die Frage wird nur sein, ob sie dort jetzt...

JOSUA: Nein, sie wird jetzt erst einmal wieder zumachen und auch diesen Kreis nicht als das akzeptieren, was sie sich vorstellt. Das Problem ist, was sie belastet. Sie wird nirgendwo jemanden finden, der dieses gut heißt. Kein positiver Kreis wird dieses tun. Dort wo sie mit ihrer Art willkommen ist, wird sich die Seele nicht sehr wohl fühlen können.

Dirk: Dieses hört sich jetzt etwas nach Zwickmühle an.

JOSUA: Sie ist in einer Zwickmühle durch ihre Suche. Das, was sie sucht, weiß sie nicht. Sie sucht Bestätigung, und diese Bestätigung kann sie nicht von anderen bekommen, die kann sie nur für sich bekommen. Sie wird auch immer wieder auf die falschen Gleise geraten. Nun, auch sie wird dieses irgendwann einmal lernen. Macht euch nicht allzuviele Sorgen deswegen. Nur, wenn ich noch einmal das Wort "Spielregeln" erwähnen darf, ohne Krise! Diese gehören dazu. Wir können ihr nicht die Hilfe gewähren, wenn sie diese Spielregeln nicht einhält. Das ist nun einmal so. Dann nützt es auch nicht, daß sie dann ruft, "aber ich brauche doch Hilfe", diese Hilfe findet sie nicht in ihrer Aggressivität, sondern damit erntet sie nur Abstand. Wir können ihr dann nicht helfen, dieses müßte sie zuerst lernen. Sie muß auch lernen, einmal Worte annehmen zu können, die ihr vielleicht im ersten Moment quer gehen. Denn, wenn sie ihr quer gehen, sind es die Worte, die die Wahrheit beinhalten. Das ist doch ihr Problem. Dieses Selbstmitleid! Wie sagtest du, "auf der falschen Schiene", nicht? Man zieht sich immer gerne den Schuh an, der einem gerade passend zur Stimmung ist.

Rolf: Mit diesen Worten habe ich offensichtlich in die Kerbe hinein gehauen.

JOSUA: Was heißt schon, "in die Kerbe", du hast nur das angesprochen, was sie belastet. Nämlich, daß sie sich grundsätzlich jede Aussage, die nicht in ihrer Richtung positiv ist, anzieht. Sie war gar nicht gemeint. Ich wußte vorher schon, wo dieses hinführt, deswegen mußte ich etwas lächeln. Wir waren früh genug darauf vorbereitet. Es konnte nicht viel passieren. Nur ich kann mich dann nicht halten, ich werde auch von CABUCLO... du weißt, wie rabiat er ist, er zieht. Weg bist du, nicht? Der Schutz für uns ist CABUCLO... heilig ist noch geschmeichelt.

Betty: Hierauf möchte ich auch noch einmal näher eingehen, speziell auf letzten Samstag. Was hat sich dort genau abspielt. JUANITA hat gesagt, daß die ganze Straße voll gewesen wäre. Du lächelst?

JOSUA: Du möchtest wissen, wieviel Helfer er hat?

Betty: Ja und wie sich dieses überhaupt so...

JOSUA: Moment. Sein Stamm, seine Kriegsschar, die er geführt hat, war zur damaligen Zeit 150 Krieger stark. Die waren hier. (CABUCLO war in seinem letzten irdischen Leben ein Irokese gewesen)

Rolf: Alle zum Schutz?

JOSUA: Ja. Nun, es mußte ein Ring gebildet werden.

Marion: JUANITA sprach ja davon, daß die ganze Straße voll gewesen ist.

JOSUA: Ihr dürft dieses jetzt bitte nicht so sehen, daß es nur die Straße war, sondern es war verteilt um diesen Raum herum. Und wenn Geistwesen dicht beieinander stehen, dann sieht dieses anders aus, als wenn ihr dicht steht. Es waren ungefähr 120.000 bis 130.000 Geistwesen. Wobei ich bitte erwähnen möchte, es waren keine Negativen. Es war ein Kreis der Positiven, die hier REA RITA und auch den Worten, die hier gesprochen wurden, nur lauschen wollten. (REA RITA war am Ende der Sitzung durch Betty erschienen und in uns breitete sich ein Gefühl aus, welches man nicht mit Worten beschreiben kann.) Je weiter der Kreis nach außen ging, um so niedriger waren die Schwingungen. Das bedeutet, es waren Geistwesen hier, angefangen aus dem Sommerland bis hoch zur 6. Sphäre.

(Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes sprachlos.)

JOSUA: Wenn REA RITA kommt, dann sind auch wir nicht gerade... auch für uns ist dieses schon bemerkenswert.

Dirk: Wie meinst du das?

JOSUA: Hihi, Fragezeichen. Wie meine ich dieses, wie erkläre ich euch dieses? Dieses hängt zusammen mit der Dualseele. Sie hat einmal die Leitung des Kinderreiches, wie soll ich sagen, unter sich, -das ist aber nicht ganz richtig- so wie sie auch JUANITA kennt! Dann gibt es einen Teil von ihr, der ist rein. Sie ist dabei sich aufzulösen, geistig zu werden. Was bitte jetzt nicht in den nächsten Wochen geschehen wird, dieses ist ein langer Prozeß. Das heißt, sie braucht keine Inkarnation mehr. Wenn solche Geistwesen sich dann kundtun, dann geschehen schon einige Dinge, die nicht normal sind und die auch die geistige Seite beschäftigen. Unser "Kühler Norden" (Dirk) glaubte, ihm wäre irgend etwas entgangen: Hier kann ich nur sagen, mein Freund, auch du wirst dieses noch lernen zu spüren. Für dich war dieses etwas befremdend, weil hier erst einmal die Seelen, die wirklich sehr offen sind, etwas gespürt haben, was sie allerdings auch noch nicht kannten. Für dich war diese Situation neu, du hattest keine Vergleichsmöglichkeiten. Die vier hier schon, die wußten was hier am Bach war, "am Bach"?

Rolf: Wie kommst du denn jetzt auf dieses Wort?

JOSUA: Das habe ich von ihm (Medium) hier. "Am Bach" ja, so ein bißchen Gehirntätigkeit nehme ich manchmal mit. Das muß ich wegen der Sprache. Wir können uns aber auch telepathisch unterhalten, wollen wir?

(Dieses wurde vom Kreis eindeutig verneint.)

JOSUA: Wir würden vieles mehr besprechen können, viel schneller.

Kreis: Das können wir uns vorstellen.

Dirk: Und wie könnten wir dieses lernen?

JOSUA: Wenn ihr die Seiten wechselt. (Schmunzeln von JOSUA) Wir müssen erst hier ein bißchen auflockern.

Dirk: Wie ist es, wenn Aggressivität im Raum vorhanden ist, und du heraus gezogen wirst. Dieses dient ja zum Schutz.

JOSUA: Ja.

Dirk: Was würde passieren, wenn du nicht herausgezogen würdest?

JOSUA: Dann würde ich in meiner Schwingung verlangsamt.

Dirk: Dauerhaft?

JOSUA: Sagen wir so, ich hätte schon ein bißchen daran zu "knabbern", bis ich wieder dort wäre, wo ich hingehöre. Wenn du erst einmal verlangsamt bist, brauchst du einige Lernperioden um dieser wieder zu überbrücken. Außerdem ist dieses, selbst für uns Seelen, schmerzhaft. Wir sind nicht schmerzfrei. Wir empfinden zwar nicht die Schmerzen, die ihr empfindet, sondern wir empfinden sie seelisch, und die sind weitaus grausamer. (In dem Moment setzte sich JOSUA wieder in seinen so geliebten Schneidersitz)

Rolf: Jetzt hat er es doch gemacht, das dürfen wir Jürgen aber nachher nicht sagen.

JOSUA: Diese Schulter hat dabei nicht gelitten. Ich habe alles mit dem anderen Arm gemacht.

Rolf: Wo du das Thema gerade einmal ansprichst. Kennt ihr die Ursache für das Problem mit der Schulter. (Jürgen hatte eine starke Entzündung im Schulterbereich)

JOSUA: Es ist ein pulsieren der Nerven. Der Muskel ist frei, aber der Nerv sitzt unter dem Schulterblatt, und der ist noch nicht frei. Den bekommt auch der Masseur nicht frei.

Betty: Also wäre ein Orthopäde hier besser?

JOSUA: Ja, man müßte es hier vielleicht mit Ziehen versuchen.

Marion: Das soll der Orthopäde dann machen, der weiß genau wo und wie er ziehen muß.

JOSUA: COMANCHU kann da auch schon mitmachen. Du (Marion) möchtest dich bitte etwas zurückhalten, nicht? Deine Energien einteilen. Hilfe ist in Ordnung, aber bitte nicht immer so hinein werfen.

Marion: Bei mir ist es dann immer so, daß ich nur noch helfen möchte und mich dann dabei vergesse. Mit mir gehen dann immer so ein bißchen die Pferde durch. (Marion hatte mehrere Tage hintereinander bei Jürgen intensive Heilbehandlungen gemacht und war dementsprechend geschafft)

JOSUA: Dann müssen wir da einmal einen Zaun ziehen, damit die Pferde nicht herauskönnen, nicht?

Marion: Nein, das braucht ihr nicht. Ich lerne dieses noch.

JOSUA: Bitte versuche dieses so zu verstehen. Wenn du so etwas machst, mußt du dich nicht jedes Mal wer-weiß-wie Öffnen. Die Energie, die COMANCHU über dich abgibt, kann er auch abgeben, wenn du geschlossen bist. Sie ist stark genug. Öffnest du dich aber, und COMANCHU läßt seine Energien fließen, die rein sind, dann...

Beispiel: Wenn du einen schönen Whisky -den mag Rolf doch so gerne- trinkst, so schmeckt dieser gut. Trinkst du ihn mit 98 %igen Alkohol, sieht die Wirkung anders aus, nicht wahr? Siehst du! Und so ist dieses hier auch. In dem Moment, wo du dich öffnest, fließen COMANCHUS Energien rein, zu 98 %. Und dieses kann manchmal dein Gegenüber nicht so verdauen.

Marion: Daher auch sein Kreislaufkollaps.

JOSUA: Ja, du darfst nicht vergessen, daß Jürgen ein Medium ist. Wenn solche Energien auf ihn treffen, dann hilft kein Zumachen. Dann gehen diese Energien voll durch. Dann bekommt der Kreislauf Probleme, weil die Seele in dem Moment gedrückt wird. Deswegen, wenn du in deinem kleinen Köpfchen hörst, COMANCHU übernimmt die Leitung, dann bitte schließen. Hörst du in deinem Köpfchen, SHARI übernimmt, dann bitte öffnen. SHARI ist nicht so gewaltig. Es ist ein Lernprozeß, keine Schuldgefühle!

Marion: Nein, davon habe ich mich ja auch ganz schnell frei gemacht.

Dirk: Ist das mit dem Öffnen und Schließen auch für uns übertragbar? Wenn wir geschlossen sind, dann bekommen wir von dem Whisky, um einmal dabei zu bleiben, nur 45 % mit, und wenn wir geöffnet wären, dann die volle Ladung?

JOSUA: Richtig, ja.

Dirk: Merken wir es, wenn wir geschlossen bzw. geöffnet sind, oder bemerken wir dieses erst hinterher an der Wirkung?

JOSUA: Ihr merkt dieses nur an der Wirkung. Wenn Dinge auf euch zukommen, und ihr wißt ganz genau, daß ihr normalerweise darauf reagiert -ob nun aggressiv oder zurückhaltend- so merkt ihr an der Reaktion, die ihr dann habt, daß ihr geschlossen seid. Es sind Worte oder Gestiken, die euch nicht beleidigen können, nicht an euch herankommen. Das spürst du sofort. Am besten kannst du es beim Autofahren spüren. Mancher -wie denkt ihr immer- Idiot kann euch dann gar nicht belasten.

Rolf: Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, dann schließt dieses nicht aus, auch wenn wir geschlossen sind, daß wir einer gewissen negativen Restschwingung, so möchte ich es einmal nennen, ausgesetzt sind.

JOSUA: Nun, es kommt auf den massiven Druck an. Das Geschlossen-Sein ist bitte nicht so zu verstehen, daß ihr, egal was kommt, dagegen gefeit seid.

Rolf: Je gewaltiger dieses ist, umso größer ist die Gefahr, daß mein Schutz wieder zusammenbricht?

JOSUA: Ja selbstverständlich. Ihr könnt geknackt werden. Deswegen ist das mit dem Schutz eine Lernsache, und je besser ihr dieses beherrscht, um so stärker wird er.

Rolf: Also gibt es qualitative Unterschiede beim Schließen?

JOSUA: Ja. Laß es mich so sagen: Es gibt einfaches Glas, und es gibt Panzerglas. Beides erfordert eine andere Herstellung und eine andere Form, die man erlernen muß. Du darfst nicht davon ausgehen, daß du gegen alles gewappnet bist, wenn du dich geschlossen hast.

Rolf: Das wäre auch ein bißchen übermütig.

Dirk: Dazu hätte ich auch noch eine Frage.

JOSUA: Ja, bitte. Ich freue mich, daß du dich einmal meldest.

Dirk: Der Freundeskreis aus Hannover möchte am Mittwoch nach Ehlershausen gehen, dieses ist der Kreis, wo mir mein Schutzpatron "JOSUA" genannt worden ist. Du weißt welchen ich meine?

JOSUA: Mein Name, ja!

Dirk: Nein, den Kreis!

JOSUA: Ja, ja.

Dirk: Meine Frage dazu ist, ob ich dort ohne Bedenken hingehen kann, oder ob dort Schließen erforderlich ist? Gibt es hierzu Bedenken von der Geistigen Seite?

JOSUA: JOSEPH wird bei dir sein und wird dich dementsprechend leiten. Trotzdem vorher etwas schließen und den Worten offen lauschen. Nicht an dich heran lassen. Nimm die Worte auf, versuche sie zu verstehen, zu merken und wir werden darüber reden. Dann haben wir ein neues Thema für das nächste Mal.

Dirk: Aus der letzten Sitzung sind wieder neue Themen entstanden und hierzu die Frage, ob wir heute Abend noch die Zeit bzw. die Muße haben, diese Themen anzusprechen?

JOSUA: Wir werden gerne ein Thema noch ansprechen. Ich beginne und der DENKER setzt fort.

(Rolf hatte ein wenig mit der Müdigkeit zu kämpfen und konnte dabei ein Gähnen nicht unterdrücken. Die Erklärung hierfür erfolgte im selben Augenblick von JOSUA.)

JOSUA: Wir sind an ihm am Arbeiten. Wir müssen dieses herausziehen. Es war eine Konfrontation zwischen den beiden (Gast und Rolf). Da sitzt etwas drin. Das, was er zur Zeit erlebt, ist nichts anderes als eine Behandlung der Aura. Es wird bald besser.

Rolf: Dankeschön dafür. Ich fühle mich auch schon ein bißchen besser.

JOSUA: Du ißt nachher einen Keks und dann bist du wieder "fit wie ein Turnschuh".

Rolf: Den esse ich aber dann mit Jürgen zusammen.

JOSUA: Du bist dran, (Dirk)!

Dirk: Du sagtest, du wolltest beginnen und der DENKER setzt fort?

JOSUA: Ja, auf das Thema einzugehen, daß du mir bringst.

Dirk: Dann beginne ich.

JOSUA: Ja, bitte. Oder soll jemand anderes?

Rolf: Ich glaube, er ist am fitesten von uns allen.

JOSUA: Das dachte ich mir auch. Deswegen, bitte.

Dirk: Vielleicht beginnen wir mit dem Kreis, dieses ist, so glaube ich, heute auch passend. Wir haben ihn gebildet, aber noch nicht stabilisiert. In dem Zusammenhang sprachst du über die Vorbereitung, die Voraussetzungen und die Spielregeln, welche wichtig sind für uns als Kreis. Wenn wir uns erinnern mit dem relativen Anfang unseres Kreises, dann ist dieses vielleicht der Punkt, wo die Vorbereitungen einsetzen. Könnte man dieses so sehen und wird dieses vielleicht ein Einstieg?

JOSUA: Laßt mich bitte einen Moment darüber nachdenken, wo ich den relativen Beginn setze. Das ist schon wieder relativ... Der Beginn des Kreises war indem Moment, als wir euch durch bedingte Inspiration führten. Da begann der Kreis in seiner Form zu bestehen. Das Aufeinandertreffen von euch, war eigentlich schon ein Beginn der Festigung. Diese Festigung war nicht nur auf der materiellen Seite zu sehen, sondern auch von der geistigen Seite. Die Geistwesen, die euch zugeteilt sind, bildeten eine Harmonie, einen Kreis, so daß ihr von all‘ diesen Geistwesen behütet worden seid. Das heißt, COMANCHU oder CABUCLO waren nicht mehr allein nur für Betty und Rolf zuständig. Hier wurdet auch ihr drei mit einbezogen. Die Festigung des Kreises ist nun ein Erlernen der "Spielregeln". Laßt es mich bitte dieses Mal philosophischer nennen: Erlernen der gegebenen Gesetze oder Hierarchie. Was heute abend geschehen ist...

Gut, der DENKER wird dieses weiter fortführen. Ich denke, ich werde mich dann erst einmal entknoten, so kommt er damit nicht klar. Dann werde ich mich von euch verabschieden. Ich denke, wir werden uns früher wieder sehen als ihr denkt.

Rolf: Das glauben wir auch. Ich muß zugeben, daß uns dieses Zusammensein immer mehr fehlt.

JOSUA: Ich wünsche euch eine harmonische Zeit. Bitte heute Abend Rolf gesondert schließen. Dieses möchte COMANCHU machen. Geht in Harmonie und Frieden und noch viel Spaß mit dem DENKER.

Es fand ein Austausch der Geistwesen statt. Der DENKER meldete sich durch das Medium Jürgen. Die Durchgaben erfolgten mündlich.

DENKER: Guten Abend.

Es erfolgte die Begrüßung an den Geistlehrer durch den Kreis.

DENKER: Ich freue mich, schon das zweite Mal diesen Weg gehen zu können und hoffe, daß ich mich immer mehr akklimatisieren werde.

Kreis: Das hoffen wir auch.

DENKER: Ihr hattet hier dieses schon einmal mit JOSUA angesprochen. Ein kurzes Thema, was euren Kreis anbelangt. Das Erlernen von den Gesetzen, die nicht nur von uns gegeben sind, sondern ein Gesetz der Hierarchie sind. Möchtet ihr dieses als Vortrag oder wollen wir ein bißchen plaudern?

Kreis: Plaudern wäre uns lieber.

DENKER: Dann gebt mir die Pfeife. (Wir hatten für ihn eine Pfeife gestopft. Erwähnen möchten wir, daß die Pfeife nicht angezündet wird. Sie dient nur dazu, daß sich der DENKER etwas heimischer fühlt.)

Marion: Ich hoffe, daß der Tabak in deinem Sinne ist. Wir haben die Pfeife allerdings nicht angesteckt.

DENKER: (Er roch daran.) Ja, das ist vernünftig. Das kann ich ohne weiteres akzeptieren, ich werde dann eben mit einer kalten Pfeife mit euch sprechen. (Er nahm erst einmal ein paar ordentlich Züge) Alles eine Frage der Illusion. (Hier mußte der DENKER selbst lachen.) Gut, wir waren bei dem Thema Hierarchie. Das, was heute abend hier geschehen ist, war eine Lehre an diesen Kreis. Eine Lehre für Rolf: Sich jetzt wirklich einmal bewußt zu machen, was Zirkelleiter heißt, welch wichtige Aufgabe dieses beinhaltet. Keine Postenschieberei! Eine Aufgabe, die dazu dient, die Menschen, die ihr zu uns bringt, -so möchte ich es einmal sagen, "bringt", ja, das ist das richtige Wort- aufzuklären. Auch wenn das Gefühl entsteht, jetzt hier eine Hilfe zu bringen, den Menschen aufzubauen, indem ich ihm sage: "Nun, dann komm doch mit zu der Sitzung. Du kannst mit JOSUA oder... ja, mit mir reden". Es ist wichtig, diese Gefühle manchmal unter Kontrolle zu halten, so sehr man dieses Bedürfnis auch hat. Man kann dieses erst einmal als eine Möglichkeit hinstellen. Warum sage ich das? Nicht um Rolf jetzt hier zu kritisieren für das, was hier geschehen ist, sondern zu erklären, was ein Lernprozeß ist. Ein Prozeß, der dazu dient, die Reife der Seele zu fördern. Wenn man im Laufe des Lebens lernt, lernt man dieses nur durch Erfahrung. Du wirst zugeben, es war eine Erfahrung, richtig?

Rolf: Das ist richtig, ja.

DENKER: Auf der anderen Seite, so lasset uns hier weiter plaudern, kannst du dir keinen Vorwurf machen, weil du nicht wußtest, wie du hättest anders reagieren sollen, nicht wahr? Das heißt, du hattest keine Alternative, weil du die Gefahr ja noch nicht kanntest.

Rolf: Ja, das stimmt.

DENKER: Man hat ja Alternativen erst in dem Moment, wenn man die Ursache kennt. Hier sind wir bei einem Thema, meine Freunde, welches ich sehr gerne mit JOSUA plausche, und wo wir uns hinein fallen lassen können, das ist Ursache und Wirkung. Ein Thema, das auf alle Dinge im gesamten Leben, sogar im geistigen Reich bis hinauf zur höchsten Energie reicht. In der Lage zu sein, die Erfahrungen, die man gesammelt hat -positiv, das ist wichtig, Freunde- positiv umzusetzen, und sie so seinen Mitmenschen mitzuteilen. Als Beispiel können wir hier folgende Situation nennen:

FS: Freund.

DENKER: Der nächste Mensch, der nach Hilfe ruft, dem wird Rolf mit Sicherheit Hilfe anbieten, aber mit Vorsicht. Denn oftmals ist es so, daß die Hilfe, die man anbietet, dosiert sein muß. Es geht euch so, es geht uns so. Oftmals reagiert man auf die Wirkung, ohne groß die Ursache zu erforschen. Ja, man kennt oder erkennt sie erst gar nicht. Ungefähr so zu sehen, als wenn ein Arzt die Behandlung beginnt, ohne die Diagnose zu kennen. Es kann vorkommen, daß dieses dann zu solchen Situation führt. Rolf, was glaubst du, wo die Ursache zum Beispiel in dem heutigen Abend lag?

Rolf: Wenn ich ehrlich bin, bin ich mir über diese Vorkommnisse noch nicht so ganz im Klaren. Ich weiß, zum einen, das ich das Gefühl hatte, daß A. Hilfe brauchte und ich ihr helfen wollte...

DENKER: Gib mir deine Hand, (Betty). (Sie erhielt von ihm einen Handkuß)

Betty: Danke schön.

DENKER: Hallo, mein Mädchen. Erzähle ruhig weiter.

Rolf: Wir waren bei der Entwicklung dieser Situation etwas zwiegespalten, und es hat etwas gedauert, bis wir uns endgültig entschlossen haben, ihr zu helfen und ihr positive Gefühle und Schwingungen entgegen zu bringen und zu hoffen, daß es ihr helfen würde. Die Äußerung, sie an der heutigen Sitzung teilnehmen zu lassen, den Grund dafür kann ich im Moment nicht genau erkennen.

DENKER: Langsam, langsam, mein Freund, du machst zu große Schritte. Du hast mich zwar richtig verstanden, aber du siehst, wie schwer es ist, hierauf schon eine bessere Antwort zu geben. Ich fragte dich, ob du wüßtest, was die Ursache war, daß A. Hilfe benötigte.

Rolf: Ich würde jetzt spontan sagen, vorsichtig ausgedrückt, ihr krankhaftes Minderwertigkeitsgefühl.

DENKER: Ist das die Ursache oder ist das die Wirkung? Du merkst, wo ich hin will, nicht wahr? (Lachen beim DENKER) Die Ursache ist nämlich nicht ihr fehlendes Selbstbewußtsein oder ihr Selbstmitleid. Du hörst es allein an den Worten: "Fehlendes Selbstbewußtsein" ist eine Wirkung, resultiert aus was? Das kannst du nicht wissen, das weiß sie selber nicht. Diese Art von Selbstmitleid ist auch eine Wirkung. Ursache ist wieder spekulativ, hypothetisch, relativ. Also wäre es doch wichtig, wenn du ihr Hilfe geben willst, wenn sie sich down fühlt, die Ursache zu finden, ja. Oder was meinst du?

Rolf: Die Ursache für ihr momentanes Downgefühl oder...

DENKER: Nein, nein, nein.

Rolf: ...oder die ganz tief im Unterbewußtsein liegt?

DENKER: Genau. Jetzt höret, es ist wichtig für euch alle. Ihr wollt ja irgendwann Menschen helfen, die seelische Probleme haben, richtig?

(Zustimmung des Kreises.)

DENKER: Ihr könnt den Menschen nur helfen, wenn ihr die Ursache kennt. Ursachen kennenlernen kann man nur, indem man forscht. Jetzt kann ich dieses auf dem psychologischem Weg machen, so wie eure Schulpsychologen dieses gerne handhaben: "Der Papi war schlecht, die Mami war schlecht, und du tust mir ja so leid!" Sehr einfach! Man sollte den seelischen Aspekt berücksichtigen. Denn alles was Ängste, Einsamkeiten usw. betreffen sind seelische Ursache. Nicht körperlich, es gibt, laß es mich so sagen, -(der Sessel ist unwahrscheinlich bequem), bitte in Klammern setzten- körperliche Probleme, die organisch bedingt sind. Wobei man hier jetzt wieder weiter sehen könnte: Warum sie kommen, aber dieses lassen wir einmal bei Seite. Und es gibt seelische Probleme. Und diese seelischen Probleme finden im Gehirn und über das Gefühl statt, irgendwo hakt es. Heilbar sind diese Probleme nur im Finden der Ursache. Wenn ich dem Menschen die Ursache, den Grund ihres Verhalten und ihrer Gefühle erklären kann, sind sie, bedingt durch die Erkenntnis, heilbar. Und hier liegt die Schwierigkeit. Nämlich die Ursache zu finden. Ich möchte jetzt nicht in Abwesenheit von A. über die Ursache sprechen, weil dieses a) ungehörig ist und b) ihr nicht helfen könnte. Sie sagte, als das Chaos perfekt war, sie braucht Hilfe. Das ist richtig, können wir ihr auch gewähren, aber erst nach eurer Vorarbeit. Das heißt, lehrt ihr die "Spielregeln". Wenn sie zu uns kommt, offen zu sein, sich die Dinge anzuhören und in sich wirken lassen. Die Worte, die wir in solchen Fällen sagen, haben in den seltensten Fällen eine Sofortwirkung. Es kommt auf die Tiefe der Ursache an.

Rolf: Entschuldige, wenn ich dich hier unterbreche, aber dieses würde heißen, wenn ich einmal von meinem Denken ausgehe, daß ihr die Ursachen kennt.

DENKER: Relativ. Ich weiß, ein Lieblingswort, das magst du nicht so.

Rolf: Das hat mit mögen nichts zu tun, nur ich kann auf alles "relativ" sagen und komme nie zu einem Ende bzw. zu einem Entschluß.

DENKER: Höre, mein Freund! Ihr geht, oder sagen wir ruhig, du gehst von einem Denken aus, welches nicht ganz korrekt ist. Du meinst, wir Geistwesen würden jedes Problem oder jede Ursache kennen. Manche Ursachen können fünf, sechs, sieben oder acht Inkarnationen zurückliegen. Meinst du, wir kennen jede Problematik einer Inkarnation? Nein, nein, nein. Wir müssen uns dieses auch erst erfragen, ertasten. Es ist richtig, wir können dieses schneller als ihr erkennen. Deswegen bieten wir euch unsere Hilfe an. Aber um einmal ein Beispiel zu nennen, wenn du mit deinem Körper in das Krankenhaus gehst -zwecks einer Operation, dann mußt du vorbereitet werden. Ist das korrekt?

Rolf: Ja.

DENKER: Siehst du und so ist das auch mit den Menschen, die ihr zu uns bringt. Sie müssen vorbereitet werden. Sie müssen gewisse Dinge erfahren, wissen und bereit sein, sich daran zu halten. Es muß vor allen Dingen der Wille und die Erkenntnis (vorhanden) sein: "Ja, ich will, ich möchte operiert werden, ich möchte diesen Tumor entfernt haben". Solange ich mich aber in meinem Problem bade, weil andere dann ständig um mich sind und sagen, "ach, du armer Mensch. Wo kann ich dir denn helfen?", (kann eine Hilfe nicht funktionieren). Dieses ist übrigens bei Menschen, die sehr stark unter Selbstmitleid leiden, gegeben. Hier bedarf es einer besonderen Vorbereitung: Sie müssen bereit sein, ihr Selbstmitleid einzudämmen, denn man kann ihnen nur helfen, wenn man die Worte und vor allem die Dinge sagt, wie sie sind, und wenn man Antworten bekommt, die nicht wieder von dieser Krankheit geprägt sind, diesem Selbstmitleid. Man findet sonst nicht die Ursache. Oftmals ist es so, daß sie innerhalb dieser Inkarnation am Suchen sind, bedingt durch Kindheitserlebnisse.

Man kann z.B. in der Vorbereitung Fehler machen. Jetzt soll dem Patienten der Blinddarm operiert werden, und ihr bereitet ihn darauf vor, daß ihm ein Bein geschient wird. So reagiert in dem Moment der Patient für den Operateur vollkommen verkehrt. Geschehen! Ihre Reaktion war bedingt und verstärkt durch ihr Leid, was sie mit sich herum trägt. Durch falsche Vorbereitung konnten wir hier nicht operieren, sondern der "Tumor" trat verstärkt zu Tage. Ergo müßt ihr lernen -und das ist die Festigung des Kreises, wo wir wieder wären, mein Freund Dirk- die richtige Vorbereitung zu treffen, die Sensibilisierung. Das Suchen nach der Ursache.

Dirk: Konkret würde das heißen, daß man sich mit der Person schon mehrere Male vorher trifft.

DENKER: Ja. Man kann es so sagen: Erste Regel nie eine Person, die man vorher nicht gesehen hat, in einen Kreis mitbringen. Nie eine Person, mit der man vorher nicht gesprochen hat, in einen Kreis mitbringen. Immer erst zu einem internen Gespräch einladen. Jede Seele, die Wert darauf legt, Hilfe zu erfahren, wird dieses akzeptieren. Eine Seele, die sofort an einer Séance teilnehmen will, hat nicht die Heilung im Sinn, sondern den Effekt. Bekommt sie dann nicht die richtigen Worte, die sie hören will, ist der Kreis für sie negativ. Ist dieses ein ungefestigter Kreis, kann es zur Katastrophe kommen. Ist es ein Kreis mit nicht so hohem Anschluß, führt es zu aggressiven Verhalten. Der Mensch kann so einen Kreis kaputtmachen, regelrecht zerstören. Mein Vorschlag an euch wäre, da es nicht ausbleibt, daß ihr mit Menschen konfrontiert werdet, die irgendwo seelische Probleme haben, weil dieses auf diesem Planeten eigentlich Gang und Gebe ist, sagt ihnen nicht, daß ihr sie zu uns führt, sondern bietet ihnen ruhig Gespräche an unter euch und laßt uns erst einmal eine Festigkeit und eine Erfahrung hineinbringen. Wir können unsere Erfahrung an euch weitergeben. Wir können die Gesetze, die wir vom Karmischen Rat kennen, an euch weitergeben, euch unterstützen und euch so die Möglichkeit geben, den Menschen so vorzubereiten, wie es nötig ist. Deswegen nicht nur die Bitte von mir, -"ja, CABUCLO!" keine Gäste dieses Jahr. Ist dieses annehmbar?

Kreis: Ja.

DENKER: Ich liebe es, wenn alle "ja" sagen. Mit dir, Freund Dirk, möchten wir uns in der nächsten Zeit beschäftigen.

Dirk: Jetzt bin ich neugierig.

DENKER: Das ist ein guten Anfang. Darauf können wir schon aufbauen, dieses wird aber nicht heute geschehen, sondern geben dir die erste Aufgabe, diese Neugier in Zügel zu halten und darüber nachzudenken, wo diese Aufgabe, das Gespräch liegen könnte. Brauchst du einen Tip?

Dirk: Ja, bitte.

DENKER: Vorbereitung des eigenen Ichs innerhalb des Kreises. JOSEPH wird dir einige Gedanken überspielen. Dein Weg, der dich in diese Gruppe führte, den du ja schon kennst, wird dir hier manche Erkenntnis bringen.

Dirk: Dankeschön.

Rolf: Darf ich einmal eine Frage dazwischen schieben?

DENKER: Ja, bitte.

Rolf: Kannst du mir etwas zu den Gesetzen des Karmischen Rates etwas sagen?

DENKER: Dies sind die Gesetze, was hört ihr lieber, Gottes, des großen Geistes, des Kollektivs? Die Gesetze, die wir als die Gesetze des Karmischen Rates bezeichnen, sind ungefähr so zu sehen, wie die eurer Gesetzgeber.

Rolf: Dürfen wir darüber näheres wissen?

DENKER: Ja, selbstverständlich! Darum geht es ja, aber nicht alles auf einmal.

Rolf: Ich wollte dieses ja nur generell wissen.

DENKER: Diese werden unsere nächsten Themen sein: Beginnen wir bei den Gesetzen mit der Einhaltung der Spielregeln innerhalb einer Séance. Wenn wir hier mitspielen, die Gesetze der Sphären. Die Gesetze der Geistwesen: Positiv / negativ, wir werden beides behandeln...

FS: Noch nicht.

DENKER: Ein interessantes Thema. Wobei ich bitte darauf hinweisen möchte, daß ich kein Professor bin. Ich halte keine Vorträge, sondern ich erwarte hier rege Beteiligung, vielleicht ein bißchen vorherige Gedanken machen, wie wir dieses diskutieren können. Bei unserem nächsten Treffen, was wir in eure Hände legen, wäre es also interessant zu der Thematik "Ursache" ein paar Gedanken zu machen. Wärt ihr einverstanden, oder habt ihr erst ein anderes Thema, welches euch lieber wäre?

Marion: Du sprachst eben von den Gesetzen der Geistwesen, dieses wäre ein Thema, welches mich zunächst sehr interessieren würde. Ich wäre natürlich auch für andere Themen offen, aber dieses würde mich doch besonders interessieren.

DENKER: Gesetze der Geistwesen?

Marion: Das hast du gerade gesagt.

DENKER: Das Gesetz für die Geistwesen! "Gesetze sind für" und "sie kommen von". Aber nicht Gesetze der... Es ist das Gesetz des Kollektives, das Gesetz Gottes. Ich hatte hier nur mehrere Namen genannt, was euch lieber ist. Gesetze sind eine Basis, eine Grundlage, an die man sich halten sollte. Getan, tun und nicht tun sind zwei Sachen. Deswegen... Ja, wird zuviel heute. Wir wollen es doch nicht übertreiben. (Der DENKER zog wieder an seiner Pfeife, während er sich mit uns unterhielt) Lecker, lecker. Es ist folgendermaßen zu sehen: Die Gesetze sind ein Thema, Freunde, die nur Bestand haben für Geistwesen und für die Erhaltung eines spirituellen Kreises. Ach, eine Frage, bevor ich gehe: Rolf, ich frage dich heute einmal. Kennst du den Unterschied von spirituell und spiritistisch? Interessantes Thema.

Rolf: Ich antworte darauf jetzt einmal ganz spontan ...

FS: Lieb!

Rolf: Spirituell hat für mich etwas Positives und beim Spiritismus reagiere ich erst einmal vorsichtig und mit einem großen Fragezeichen.

DENKER: Genau. Spirituell ist das positive geistige Reich, das ist ein wichtiger Bestandteil. Da wo es etwas Positives gibt, existiert auch etwas Negatives. Schon alleine um das Plus-Minus-Verhältnis in der Waage zu halten. Spiritistisch ist also, als das gesamte Geistige Reich zu sehen. Wobei der Spiritismus von Menschen betrieben, grundsätzlich ein Pfad ist, der sehr gefährlich ist. Der spirituelle Weg eines Kreises beruht auf Forderung, Achtung und Respekt den Geistwesen gegenüber. Reine Sensationslust ist negativ.

Dirk: Du sagtest eben, das "spiritistisch" das gesamte Geistige Reich ist. Ist dieses eine Art Überbegriff, sowohl spirituell als auch spiritistisch, wo nur unterschiedliche Gesetze herrschen.

DENKER: Genau. Siehe bitte, als Beispiel, das Spirituelle als Vereinigung einer Glaubensgemeinschaft und das Spiritistische als das Heidnische. Vodoo ist spiritistisch. Ist ein Begriff, Vodoo? Ist ja sehr berühmt. Tischerücken ist spiritistisch, warum? Weil die Kontrolle fehlt. Es kann sich melden, wer will. Es melden sich grundsätzlich Niedere, die in einem spirituellen (Kreis) niemals zum Zuge kämen. Wir kommen schon wieder viel zu weit, das wird zuviel für euch.

Rolf: Ja, denn ich merke, daß mir so langsam die Kondition baden geht. Ich hätte dazu nur noch eine Frage. Du hast das Spiritistische als heidnisch bezeichnet und hast gesagt, daß das Spirituelle ein Teil des Spiritistische ist.

DENKER: Der Glaubensgemeinschaft, ja.

Rolf: Dieses würde ja automatisch die logische Konsequenz zur Folge haben, daß das Spirituelle heidnisch ist.

DENKER: Nein, du mußt das differenzieren.

Rolf: Dann kann man aber nicht sagen, das Spiritistische... Ich habe Schwierigkeiten dieses Wort auszusprechen.

Marion: Man sagt ja heute auch Okkultismus dazu.

Rolf: Dieses Wort ist mir wesentlich angenehmer, das kann ich wenigstens aussprechen.

DENKER: Das ist mir wieder unangenehm, das sage ich nicht gerne, weil hier wirklich die Negativen mit einbezogen sind.

Dirk: Ist denn das, was wir hier machen, auch spiritistisch, um noch einmal auf den Gedankengang von Rolf zurückzukommen, nur eine besondere Form?

DENKER: Was wir machen, ist spirituell. Resultiert aber aus dem Spiritismus. Ich sehe schon, Rolf, deine Kondition muß noch ein bißchen herhalten. Das Spirituelle wird geboren aus dem Spiritistischen. Ein Kreis, der sich findet, also mehrere Menschen, beginnen, wenn sie keine Erfahrung haben, im Spiritistischen, d.h. mit Glasrücken. Sie werden aber, wenn sie ein höheres Ziel haben, schnell merken, daß sie der spiritistische Weg nicht weiterbringt. Warum? Weil er an Grenzen stößt, weil sich Geistwesen hier melden, deren Erfahrung, Wissen nicht allzu hoch ist. Dieses sind, wenn die Menschen an sich ein positives Denken und eine positive Ausstrahlung haben, Verwandte und Schutzengel. Wenn die an ihre Grenzen anstoßen, und sie merken, sie können den Menschen, die eine spiritistische Sitzung machen, nicht mehr helfen, werden sie den Platz freimachen, für die Geistwesen, die anstehen und die sagen: "Höret, wir können den Menschen die Antwort geben". Die Menschen werden dann sehr schnell vom Glasrücken abrücken und zum medialen Schreiben übergehen, weil sich in so einem Kreis immer ein Medium befindet, der dieses noch gar nicht so weiß. Und so entwickelt er sich vom Spiritistischen zum Spirituellen. Der Okkultismus entwickelt sich auch aus dem Spiritistischen in die andere Richtung, bestehend aus Vodoo, Teufelsanbetung etc., wo die negativen Triebe des Menschen verstärkt werden. Ist dieses soweit (verstanden)? Kann ich dieses erst einmal so stehenlassen?

Rolf: Das kannst du stehenlassen. Vielleicht ist mir ja auch meine irdische Logik im Weg. Du hast vorhin gesagt, daß spiritistisch gleich heidnisch ist, oder ich habe es mißverstanden.

DENKER: Du hast es nicht (mißverstanden), ich habe es pauschalisiert, mein Freund. Ich bin nicht in die Ursache gegangen. Ich bin nicht tief genug hinein gegangen, weil ich mir dieses eigentlich für die nächsten Abende aufheben wollte.

Rolf: Gut, dann lasse ich dieses erst einmal so stehen.

DENKER: Dir als Dank und hier lasse mich dieses auch noch gerade erwähnen, ist der Punkt des Spirituellen. Du nimmst es nicht einfach hin, du denkst nach, du fragst nach. Dieses ist euer Plus zum Spirituellen. Macht weiter so, Freunde. Keine Schuldgefühle, wenn etwas daneben geht. Es ist immer eine Erfahrung, auch wenn sie im ersten Moment weh tut. Nur tut mir einen Gefallen, Freunde, achtet auf eure Medien, nicht weil sie so hübsch und lieb sind, wir brauchen sie noch, ganz egoistisch (ausgedrückt).

Rolf: Ich brauche einen Rat für den weiteren Umgang mit A. Soll ich erst einmal gar nichts machen und warten bis sie kommt?

DENKER: Sie ist jetzt bockig, ja.

Betty: Also soll sie sich von sich aus melden?

DENKER: Diese Entschuldigung wird ihr ein Bedürfnis sein. Wann, das ist eine andere Frage. Sie wird sich bei euch melden und sagen: "Entschuldige bitte, aber ich bin nun einmal so, aber du hast mit diesem Satz..." Ich möchte dieses bitte nicht ins Lächerliche gezogen haben, sondern es ist dann ein ernster Punkt. Bis dahin, bis dieses geschieht werden wir noch miteinander reden. Ich werde euch noch, besonders dir und auch Betty Hinweise geben, wie ihr sie vorbereiten könnt, für die schwierige Operation. Erst einmal wird sie der Bock fressen.

Rolf: Wir melden uns jetzt erst einmal nicht bei ihr und warten ab, was geschehen wird.

DENKER: Ja, das ist richtig. Lauft ihr hinterher, hat sie das Gefühl, daß sie Recht hat und wir als Kreis unrecht.

Rolf: Danke, das war das was mich noch beschäftigt hat. Jetzt kann ich in Ruhe...

Dirk: ...ich kann noch nicht in Ruhe. Wir sprachen in einer letzten Sitzungen über das Problem von Angelika mit ihrem Sohn. Dieses hat ja auch etwas mit Hilfe zu tun und ich möchte nicht, daß dieses in Vergessenheit gerät.

DENKER: Es ist soweit dort unten alles in Ordnung. JOSUA wird sich, das kannst du ihr bitte sagen, persönlich um die Situation kümmern. Was die kleine Geistseele betrifft, sage ihr bitte, aber nicht so "hauruck", sondern ein bißchen umschweifend: Diese Geistseele ist der Liebhaber von damals, deswegen die Reaktion von dem FRIEDHELM. Und sie soll dort optimistisch sein. JOSUA wird dort selber nachschauen, weil er sie gerne mag. So, dann ziehe ich mich zurück und bedanke mich für diese wunderbare Pfeife. Ich würde mich freuen, sie beim nächsten Mal wieder zu haben.

Kreis: Sie ist für dich reserviert.

DENKER: Ich bin begeistert. Ich gebe sie aber ab, weil er sich sonst beim Wiederkommen die Zähne zerbrechen würde. Dann wünsche ich euch auch, wie JOSUA sagt, alles Gute. Geht in Harmonie und Frieden und denkt über unser Gespräch nach. Ich würde mich freuen, das nächste Mal wieder auf so fruchtbaren Boden zu treffen.

GOTT ZUM GRUSS.

Es erfolgte die Verabschiedung und die Danksagung an das Geistige Reich.

zurück