zurück Sternenlicht Protokoll Nr. 00 vom 05.09.1997 Download als selbstentpackendes Word97 Dokument


Der Kontakt zum positiven Geistigen Reich wurde über das Medium Jürgen hergestellt. Mündlich meldete sich der mit dem Medium arbeitende Geistlehrer JOSUA.

JOSUA: GOTT ZUM GRUSS UND SEIN SEGEN SEI MIT EUCH.

Es erfolgte noch einmal die persönliche Begrüßung mit dem Geistlehrer.

JOSUA: Rolf, wie geht es dir?

Betty: Er ist ein bißchen traurig wegen JUANITA.

JOSUA: Deswegen spreche ich es an. Ich spüre es. Du brauchst nicht traurig sein. Es kann schon einmal geschehen, daß man ein Kind, gerade in den geistigen Sphären, welches ja sehr sensibel, feinfühlig ist, mit ein paar Worten, die gar nicht weiter tragisch sind, verletzt. Sie war nie böse auf dich. Es ging nicht darum, daß du irgend etwas getan hast, was sie verletzte, sondern du hast in ihr eine Erinnerung wach gerufen, lieber Rolf. Dieses kann schnell einmal geschehen, auch hier bei euch auf Erden, daß man durch ein Wort auf einmal weiß, ach, da war doch früher einmal was. Siehst du und so ist es gewesen. Und bitte vergeßt nicht, daß das letzte Leben, was sie auf Erden hatte, kurz und nicht gerade harmonisch war.

Rolf: Vielleicht wissen wir auch zu wenig über ihr Leben hier. Sie hat ja nur Andeutungen gemacht.

JOSUA: Bitte vergeßt nicht, daß dieses Kind diese Dinge noch versucht zu verdrängen. Es wird an euch sein, sie langsam darauf vorzubereiten, daß sie dieses als eine Erfahrung akzeptiert, die sie benötigt auf dem Wege zum Licht. Die letzte Inkarnation diente der Abtragung eines Karmas. Wir können in der nächsten Zeit gerne einmal das Thema KARMA ansprechen.

Rolf: Das wäre schön.

JOSUA: Ich bin jetzt irgendwie aus diesen Dingern raus gerutscht (Puschen). Ich hoffe, das ist nicht tragisch.

Marion: Nein, ich ziehe sie dir jetzt aus.

JOSUA: Ich denke, ich habe ja jetzt auch gelernt. Ich habe gesehen, wie COMANCHU, CABUCLO und auch JUANITA kommen [näheres zu den einzelnen Kreismitglieder im nächsten Protokoll].

Bitte, ich komme nicht mit Purzelbaum, diesen Gedanken laßt gleich fallen, aber der Gedanke der Ganzübernahme des Körpers könnte mich schon reizen.

Marion: Ich merke dieses auch. Du bist viel offener zu dem Körper als früher. Früher war er ein Werkzeug für dich, eine Möglichkeit, um mit uns zu sprechen und jetzt ist es eine Möglichkeit, damit zu arbeiten.

JOSUA: Nun, die Harmonie schafft die Basis der Liebe und der Kommunikation, gerade zwischen unseren Welten. Man kann auch sagen, die Harmonie öffnet Dimensionen. Und wenn dieses funktioniert, so können auch wir weitaus befreiter zu euch sein, als wenn versteckte negative Schwingungen vorhanden sind, nicht wahr?

Marion: Jürgen wollte gar nicht glauben, daß du beim letzten Mal richtig gelacht hast. Ich kenne dich ja auch schon ein paar Tage und es war für mich eigentlich ein Zeichen dessen, daß du dich sehr wohl fühlst.

JOSUA: Nun einmal, ich habe mich gefreut, diesen Kontakt wieder herstellen zu können; ich habe mich gefreut, weil ich die Entwicklung sehe, die wir geplant haben, wie sie fortschreitet und wie sie positive Maßnahmen (Formen) annimmt. Auf der anderen Seite, ich hätte auch vielleicht schon früher gelacht, nur, bitte glaube nicht, daß der Kreis dieses verstanden hätte. Die Voraussetzungen waren nicht dafür gegeben, nicht wahr. Dort lag die Basis auf einer anderen Art.

Ihr wißt, daß dieser Kreis etwas anders laufen wird, auch von Seiten des geistigen Reiches, als es in der Vergangenheit war. Wir möchten auch teilweise Thematiken aus der Vergangenheit behandeln, wobei ich hauptsächlich an "so langweilige" Themen wie die ZEIT denke,- ist ja gar nicht mein Lieblingsthema, nein,- wie auch die reinen, wir nennen sie, wissenschaftliche Aspekte, die dem geistigen Reich, dem Aufbau, der Hierarchie angehören, so daß nicht nur ihr, sondern auch dann die Leser dieser Worte verstehen. Verstehen, was auf sie zukommt; denn damit kann man ihnen Ängste nicht nur vor dem Sterben nehmen, sondern auch Frage klären wie "was passiert danach, warum lebe ich, wo liegt der Sinn dieser ganzen Handlung?". Ich denke, dies ist schon einmal eine sehr gute Basis.

Rolf: Es liegt dann auch in eurem Interesse, daß durch uns Wissen und Erkenntnisse verbreitet werden?

JOSUA: Ja.

Rolf: Aber an Menschen, die auf uns zu kommen, nicht die wir von uns aus "bedienen"?

JOSUA: Du hast dieses richtig erkannt. Wir möchten nicht, daß ihr predigt oder überzeugen geht. Denn jede Seele ist nicht bereit, diesen Schritt schon zu erkennen oder das geistige Reich zu erkennen, aber die Seelen, die bereit sind diese Worte zu hören, werden auf euch zukommen. Ihr braucht euch nicht bemühen. Wir machen dieses von unserer Seite aus. Ihr sollt nicht wie die Apostel losziehen und der Menschheit die Wahrheit bringen, das könntet ihr nicht, denn jeder besitzt seine Wahrheit und wer will wissen, ob dieses nicht auch eine richtige Wahrheit ist, nicht? Betty, wie ist es für dich einmal dabei zu sein, auf dieser Seite?

Betty: Das habe ich gerade überlegt. Es ist schön so etwas auch einmal mit zu erleben. Man bekommt ja sonst nichts mit ...

JOSUA: Genau.

Betty: Man spürt es nur, ob die Dinge gut oder weniger gut gewesen sind.

JOSUA: Richtig und dieses ist auch für dich eine positive Erfahrung, auch einmal mit uns reden zu können und nicht nur immer reden zu lassen. Ich weiß auch von meinem Medium hier, daß dieses gut für ihn ist. Er ist weitaus lockerer. Er fühlt sich nicht mehr so allein.

Betty: Und ich auch nicht.

(Eine Mücke schwirrte um JOSUA herum und setzte sich auf eine Augenbraue.)

JOSUA: Habe ich sie, habe ich sie?

Kreis: Sie ist jetzt weg.

JOSUA: Nicht immer gleich töten. Sprich ruhig, Rolf, auch wenn ich hier einige Fiesematenten mache, so höre ich dir doch zu. Dieses dient nur zum ...

Rolf: Das ist schon so in Ordnung, das macht es für uns auch etwas einfacher; nicht ganz so kompliziert.

JOSUA: Ich möchte lernen, die Motorik des Körpers (zu übernehmen).

Rolf: Ich denke z.B. an einfache Sachen, wie z.B. die Begrüßung von Jürgen und mir. Wir nehmen uns in den Arm und ich kann Dirk nicht so begrüßen.

JOSUA: Weil hier ja auch nicht ...

Rolf: Ich weiß nicht, wie ich ihm dieses erklären soll.

JOSUA: Er weiß es, ja, er weiß es.

Rolf: Ich denke das es von Mal zu Mal besser wird. Dieses kann nicht auf einmal geschehen.

JOSUA: Genau, alles andere wäre unehrlich, nicht? Er wird verstehen, daß diese Beziehung zwischen euch eine andere ist und er nicht hinein rutschen kann. Ich denke, es ist auch schon mit ihm darüber gesprochen worden und er hat es verstanden. Man kann hier, wo wir schon einmal das Thema Freundschaft und Beziehung haben, man kann eine Beziehung, eine Freundschaft nicht erzwingen. Man kann nicht sagen:" Ich bin jetzt hier und wir beide sind Freunde." Nein, wir beide sind Bekannte. Um Freunde zu sein, bedarf es, - und hier spielt der geistige Aspekt eine Rolle,- einmal einer seelischen Harmonie. Denn nur wenn die beiden Seelen sich verstehen und harmonieren, kann dieses auch der Körper. Ihr kennt dieses. Ihr steht jemanden gegenüber und ihr sagt "Ich kann den Kerl nicht riechen". Er hat euch nichts getan, aber ihr könnt nicht mit ihm "warm werden". Das hat nichts damit zu tun, daß er jetzt ein Feind von euch ist, sondern nur, daß hier vielleicht seelisch unterschiedliche Stufen vorhanden sind. Es gibt gewisse Stufen der seelischen Reife. Dieses hat nichts damit zu tun, daß die Seele die reifer ist, die andere mißachtet, sondern hier fehlt die Verständigung; weil,- und dieses ist ein wichtiger Aspekt den man mit einbeziehen muß, eine Seele kann von Oben nach Unten schauen, um einmal dieses Beispiel zu nehmen. Das heißt von den oberen Sphären in die unteren, aber nicht umgekehrt. So wie ihr nicht uns sehen könnt, richtig sehen könnt, so können wir euch aber sehen. Dieses hat etwas mit Schwingungen usw. zu tun. (Darüber) können wir auch noch einmal sprechen. Und so ist dieses auch mit der Freundschaft, d.h. zwei Seelen, die sich treffen, kommen aus der gleichen Sphäre. Sie spüren dieses und wenn dann eine Art Seelenverwandtschaft besteht, d.h. Seelenverwandtschaft weil sie in der Nähe dieser Sphäre zusammen waren, vielleicht einer Gruppierung angehörten, einem Arbeitskreis oder sonstigen Dingen. Man hat sich hier auf Erden wieder gefunden, dann "schnackelt " es ...dieses Wort gefiel mir so gut. Das ist der Aspekt. Dirk ist eine andere Sphäre, das heißt nicht, daß er tiefer oder dümmer oder daß ihm seelische Reife fehlt, nein, er ist eine andere Sphäre als ihr vier. Er kann mit euch arbeiten bedingt durch seine Qualitäten, die er in diesem Kreis mit hineinbringt.

Betty: Harmonieren denn Rolf und meine Seele zusammen?

JOSUA: Sie sind aus einer Ebene, ja. Ich kann dir nicht so genau darauf antworten, wie du es gerne möchtest, weil ich dann Dinge beeinflusse, die ich nicht beeinflussen darf. Es tut mir leid, Betty, hier muß deine Entscheidung fallen. Was ich dir sagen darf, ist das, daß eure Seelen sehr harmonieren. Ihr müßt nur noch eure Körper zusammen bekommen.

(Schmunzeln bei JOSUA)

Rolf: Unsere Körper zusammenkriegen....

JOSUA: Nicht das, was du denkst. Ich meine nicht die sexuelle Basis. Ich meine jetzt die wohnungsmäßige Basis, aber das sind Dinge, die kann ich nicht erklären. Siebzig Prozent der Seele beherrschen euren Körper; dreissig Prozent ist Eigeninitiative. Diese dreissig Prozent von euch beiden müssen sich einigen. Denn hier spielt das Bewußtsein der Erfahrung über Partnerschaften eine Rolle.

Rolf: Man sollte doch auch die alten Erfahrungen irgendwann einmal abhaken. Sie sollten doch irgendwann einmal aus dem Kopf heraus.

JOSUA: Man darf diese nicht abhaken. Indem man sie abhakt, vergißt man sie. Es war doch eine Erfahrung und man lernt daraus, sonst würde man die gleichen Fehler doch immer wieder machen.

Rolf: Das ist richtig. Wie vermeidet man denn, daß die negativen Erfahrungen das zukünftiges Leben erneut beeinflussen?

JOSUA: Indem man sie jetzt besser macht. Man wird vorsichtiger sein z.B. in dem Schenken des Vertrauens, und man wird vielleicht einmal darüber nachdenken, welche Fehler man gemacht hat. Man sollte wohl die depressiven Phasen vergessen, als erledigt (betrachten). Man nimmt die Erfahrung, die man gesammelt hat und sortiert sie aus. Dieses geht folgendermaßen: Du sagst dir, was habe ich aus meiner letzten Beziehung gelernt? An dir liegt es letztendlich zu sagen "Gut, ich habe daraus gelernt, daß ich nie wieder eine Partnerschaft eingehe". Dann hast du nichts gelernt, denn die Seelen sind nicht dafür da, um alleine zu leben. Der Mensch, der Körper ist nicht dafür da. Man braucht jemanden. Lebt man nur alleine und hat nur Bekannte, verhärtet man und es fehlt eine wichtige Erfahrung. Gelingt es dir aber in einer Partnerschaft aufzugehen, in ihr deine Seele fließen zu lassen, so wirst du merken, daß das ganze Leben hier auf Erden weitaus leichter zu lösen ist. Und wenn du die spirituellen Dinge mit einbeziehst, wirst du merken, daß das Materielle nicht das Nonplusultra ist, sondern das hier nur eine Zweckmäßigkeit vorliegt. Außerdem denke ich, wenn man wirklich einmal dorthin hört, wo das Herz sitzt, dann findet man bestimmt die Antwort. Alles andere ist nur materieller Struktur.

Rolf: Seht ihr das Streben nach materiellen Dingen als so eine Art Sünde?

JOSUA: Nein, als Sünde nicht. Ihr seid auf dieser Erde, um eine Erfahrung zu machen und dazu gehört auch die Erfahrung nach dem Streben der reinen Materie, d. h. das Vergessen der geistigen Welt, daher wo man eigentlich kommt; denn es ist eine Erfahrung, sonst wüßtest du nicht, was es bedeutet. Du wirst mir Recht geben, daß die Menschen, die nur auf der Jagd nach dem Materiellen oder nach dem schnöden Mammons sind, bestimmt nicht die Glücklichsten sind.

Betty: Die meisten.

Rolf: Das ist richtig.

JOSUA: Viele versuchen dieses dann mit Spenden zu überbrücken oder tun so, als wenn sie fleißige Kirchgänger wären, aber daran könnt ihr sehen, das sie nichts von der geistigen Welt begriffen haben. Ich denke dieses Stadium hat man schon hinter sich. Was wiederum nicht heißt, ich möchte hier nicht von einem Extrem ins nächste purzeln, man sollte auch nicht sagen, daß man ohne den materiellen Aspekt ganz auskommt. Man kann schon hier auf Erden versuchen ein fast sorgenfreies Leben zu führen, um die Zeit damit zu verbringen, sich auf die geistigen Aspekte zu konzentrieren. Denn das ist schließlich das, wo man wieder hingeht und von dem man kommt. Ich denke, wenn man die geistigen Werte auch, später einmal die gesamte Menschheit, wieder mit in ihre Technik einbezieht, wird man auch in der Lage sein, andere Völker, andere Nationen kennenzulernen, außer die von diesem Planeten. Nur ohne geistige Reife ist dieses nicht möglich, reine Technik hilft hier nicht. Aber dieses ist wiederum ein anderes Lieblingsthema von mir.

Rolf: Darüber müssen wir auch noch einmal sprechen.

JOSUA: Ja. Notiere dir dieses, damit es nicht in Vergessenheit gerät.

Betty: Lieber JOSUA. Kannst du mir sagen, was am Sonntag abend geschehen ist. (Marion, Jürgen und Dirk saßen abends noch ein bißchen auf der Terrasse, denn es war noch viel zu warm, um sich ins Wohnzimmer zu setzen. Während der Unterhaltung bewegten sich zwei dünne Zweige. Dieses war deswegen etwas besonderes, weil es an diesem Abend mehr als Windstill war. Es wehte nicht ein Lüftchen. Als wir dorthin schauten, explodierte im selben Augenblick eine Sprudelflasche, die Marion einige Stunden zuvor aus dem Keller geholt hatte. Normalerweise werden die Trinkflaschen immer in den Flur gestellt, aber aus einem besonderen Grund, sollten die Getränke draußen auf der Terrasse abgestellt werden.)

JOSUA: Wie soll ich dieses erklären? Es war ein Überschuß an Kohlensäure in den Flaschen. Dieses hatte also nichts damit zu tun, daß hier negative Kräfte diese Flaschen zerdeppern haben, nein. Sie standen draußen;- sie wurden absichtlich dort hingestellt, um nicht in der Wohnung Schaden anzurichten. Nur dadurch, daß die Drei da draußen saßen, mußten wir irgend etwas unternehmen, damit sie nicht gerade in die Splitter schauten. Wir sind schon darauf bedacht, zu mindestens unser Medium heile zu lassen. (Auch hier mußte JOSUA selbst schmunzeln). Nein, daß war nur ein Scherz. (Wir) sind darauf bedacht, natürlich jeden hier vor Schaden zu bewahren, soweit es uns erlaubt und möglich ist.

Rolf: Ist es möglich, daß Denise bei ihrer Prüfung (Nachprüfung) ein bißchen Ruhe in sich verspürt? Das ihr eine Nervosität mehr zu schaffen macht als es erforderlich wäre.

JOSUA: Sie wird morgen Nacht, während sie schläft, dementsprechend vom seelischen her ruhig gestellt. Hier wird JUANITA ein bißchen mitwirken, so daß sie morgens, wenn sie dann diese Prüfung erledigen muß, sehr ruhig sein wird. Sie nimmt dieses auch weitaus lockerer als du annimmst. Wobei man hier diskutieren kann, ob es unbedingt Verständnis (darüber) ist, der Wichtigkeit, welche daran hängt, oder einfach nur die Möglichkeit des "entweder ich bestehe es, oder nicht". Und diese Einstellung mag für manche Leute katastrophal sein, für diese Situation ist sie richtig. Sie beherrscht das Thema. Frage sie am Sonntag und du wirst es sehen. Sie braucht sich keine Sorgen machen.

Rolf: Mir ging es früher so, daß ich bei den Prüfungen immer sehr nervös war, obwohl ich wußte, daß ich den Stoff beherrsche. Es gibt Menschen, die nervös werden. Andere bleiben hierbei wieder vollkommen cool, denen ist es egal, ob sie es schaffen oder nicht. Aber die schaffen es meistens.

JOSUA: Du kannst mich ja einmal fragen, wie es mir ging, als ich mein Studium zur Theologie absolviert habe und dann war das noch ein Studium, mit welchem ich mich eigentlich überhaupt nicht so anfreunden konnte. Dann fällt es einem noch viel schwerer, solche Dinge zu behalten.

Rolf: Dann kennst du so etwas wie Prüfungsnervosität?

JOSUA: Hier im geistigen weniger, aber als Mensch war ich davon auch nicht befreit.

Marion: Welches Studium hast du noch abgelegt?

JOSUA: Nur das. Das was mir nicht gefiel, war das Studium der Theologie. Das Studium der Philosophie war natürlich etwas einfacher. Nun ja, es ging. Nachdem ich nun meine eigene Philosophie hinterher aufbauen durfte, d. h. der Inhalt der geistigen mit der materiellen (Philosophie), da fiel es mir leichter.

JOSUA: Zum Beginn der Arbeit in vierzehn Tagen würden wir uns freuen, wenn es dann wirklich losgeht. Ich kann es kaum erwarten. Wir werden bzw. ich werde, um euch dieses auch noch mitzuteilen, ... nicht alleine arbeiten. Es wird auch der DENKER, zwar nicht immer, aber doch manchmal mit an diesen Sitzungen teilnehmen.

Betty: Wird er bei mir bleiben? Er war sonst die meiste Zeit nicht bei mir, auf jeden Fall nicht so wie die anderen.

JOSUA: Nein, das ist richtig. Er wird kommen, wenn wir unsere Zusammenkunft, unseren Kreis bilden, so wird er dort sein. Ansonsten ist er viel schulungsmäßig unterwegs. Wie gesagt, er wird sich auch nicht jedes Mal offenbaren, aber ab und zu möchte er schon seinen Kommentar mit dazugeben.

Rolf: Wird er dieses über dich tun oder selber?

JOSUA: Das wissen wir noch nicht. Dieses geschieht erst einmal über Betty, um die Vertrautheit zu haben. Er muß sich an euch, d. h. an Marion und Jürgen und Dirk gewöhnen und auch daran gewöhnen, daß hier einige Richtlinien herrschen,- gottlob,- die ihm nicht so gefallen werden, das betrifft die Raucherei. Dieses ist eine Sache, die ...

Rolf: Ihm gefällt die Raucherei nicht?

JOSUA: Ihm schon. Aber wir werden es nicht machen, daß er während der Sitzungen ein Pfeifchen stopft. Dieses kann er von mir aus, gerne anschließend haben. Deswegen wird er erst noch einmal über Betty kommen, um dann anschließend ein Pfeifchen zu haben.

Rolf: Das heißt, wir sollten, wenn er das nächste Mal durch Betty kommt, ein Pfeifchen zu Hand haben!

JOSUA: So, damit wißt ihr Bescheid und wenn er sich daran gewöhnt hat, was übrigens gar nicht so ein Problem für ihn ist. Er findet dieses wohl sehr toll, aber wir Geistwesen brauchen im Prinzip kein Nikotin. Und da wir an diesen Tagen eine etwas ernstere Arbeit vollbringen wollen, ist es für ihn kein Problem, hier darauf zu verzichten. Er wird uns andere Weisheiten geben und viel mit euch diskutieren.

Betty: Er ist sehr alt, nicht wahr?

JOSUA: Ja. Er ist eine alte Seele. Weisheit ist bei ihm gegeben. Auch er fasziniert mich immer wieder. Es macht Spaß mit ihm zu philosophieren.

- Gehe lieber weg, sonst wirst du doch getötet- ...

Marion: Was meintest du jetzt?

JOSUA: Die Mücke.

Marion: Betty erzählte uns, als sie dein Bild betrachtete, daß du jetzt einen Bart hast. Ist das richtig?

JOSUA: Ich wollte auch einmal so etwas haben. Aber nicht so wie Jürgen ihn hatte, so voll im Gesicht. Nein, nur so ein bißchen. Man nennt dieses, so glaube ich, einen Kinnbart.

Marion: Kannst du COMANCHU einmal fragen, ob er zufrieden mit mir war und ob es so okay gewesen ist?

JOSUA: Warst du zufrieden mit dir?

Marion: Eigentlich schon.

JOSUA: Dann ist die Frage beantwortet. Du sollst nicht immer gleich in eine Art von Leistungsdenken abweichen. Nehme doch die Sache, wie sie ist. Du solltest schon Vertrauen in COMANCHU haben.

Marion: Es war für mich eine vollkommen neue Erfahrung und mir kamen schon wieder Gedanken wie "Warst du das jetzt? War ER das jetzt usw.?" Ich habe mich selber mehr oder weniger in Frage gestellt und ich wollte eigentlich nur eine Bestätigung von deiner Seite her hören.

JOSUA: Ja, diese Bestätigungsfragen, die haben wir besonders gerne. Lasse es fließen. Es ist doch egal, ob du das bist, ob es COMANCHU ist oder sonst etwas. Hier ist doch die Resonanz gefragt, oder bist du der Meinung, daß SHARI diese Energien nicht entwickeln könnte, daß sie weniger wert ist?

Marion: Nein, nein, das auf gar keinen Fall. Ich habe SHARI eigentlich immer als sehr sanft erlebt und empfunden und die Energien, die ich in der Mitte der Behandlung bei Rolf gespürt habe, waren anders. Sie waren ...

JOSUA: Die Methode. SHARI ist für die sanfte Energie, für die beruhigende (Behandlung zuständig), während COMANCHU schon etwas anatomischer zugreift, nicht wahr Rolf?

Rolf: Ja, die Griffe waren mir wohl bekannt.

Betty: Zu welcher Zeit hat ER eigentlich gelebt? Wir wissen ja sehr wenig von CABUCLO, COMANCHU usw.

JOSUA: COMANCHU war ein großer Heiler der Mingh-Dynastie. Er heilte am Hofe des Kaisers. Beherrscher der Akkupressur, widersprach der Akupunktur, weil die Gefahren von unsauberen Nadeln zu groß war.

Marion: Wäre es gut, wenn ich mich etwas mit der Akkupressur beschäftigen würde?

JOSUA: Nein, du würdest ihm in seinen Griffen und Behandlungen behindern. So weiß er, wie er wo und wann was treffen kann. Es wird geschehen, daß COMANCHU vielleicht in kommender Zeit noch wörtlich (mündlich) zu den Dingen Stellung nehmen wird. Wir arbeiten daran, daß Sprachzentrum der Medien zu benutzen, d.h. da COMANCHU der deutschen Sprache nicht mächtig ist, wird er die Sprache des Mediums benutzen. Das Ganze, was geschehen wird, ist das die Grammatik etwas durcheinander gerät. Bitte dieses dann zu entschuldigen. So waren seine Worte.

Betty: War es gut, daß Marion den Namen aus ihrem letzten Leben erfahren hat?

JOSUA: Es war nicht verkehrt, weil Marion dann weiß, daß sie eine Beziehung hat, die nicht mit dem Namen zusammenhängt. Obwohl sie als jetzige Marion eigentlich damit leben müßte. Es ist eine Aufgabe für sie als Marion diesen Weg zu gehen und nicht als LUCIA, deswegen hat JUANITA ihr auch nur diesen einen Namen sagen dürfen als Ausnahme und als Geschenk. Mehrere wird sie nicht erfahren, es würde ihren Seelenweg beeinflussen. JUANITA hätte ihr gerne noch einige dazu gesagt, aber wir konnten dieses bremsen. Ihr wißt, daß sie sehr lieb ist und euch am liebsten mit allem überschütten würde, was sie weiß.

Betty: Sie wurde doch eben bestimmt auch gebremst, nicht wahr?

JOSUA: Ja. Wir lassen immer nur einen Teil erst einmal zu. Sie wird daran lernen und später eine gute Lehrerin werden. Aber dieses bringt die Zeit.

Marion: Mir ist es als Kind schwerer gefallen mit diesem Namen Marion zurecht zu kommen und als Erwachsener, als Jugendlicher wurde dieses dann im Laufe der Zeit besser. Zwischenzeitlich kann ich mit diesem Namen gut leben.

JOSUA: Dir bleibt auch nichts anderes übrig.

Marion: Eben.

Josua: Ich sprach früher einmal in unserem alten Kreis davon, daß dieser Planet einen Umschwung benötigt, einen Sieg gegenüber dem Negativen, eine lange Vorbereitung. Ist euch aufgefallen, daß dieser Kreis mit diesem Umschwung (Heimgang von Lady Di, Wandel im Bewußtsein der Menschheit) zusammen gekommen ist, ist euch aufgefallen, daß nach langer Pause ein Neubeginn da ist? Und so ist er auch für diese Welt. Ihr werdet diejenigen sein: die Vermittler, die jetzt unsere Worte weitergeben. Die Menschen werden sie verstärkt aufnehmen. Das kollektive Bewußtsein ist erwacht. Es wird einige Niederschläge geben, das Negative nimmt das nicht hin, das glaubt uns. Aber –wir hoffen und denken, einen großen Schritt getan zu haben, um LUZIFER diesen Planeten zu entreißen. Soviel zu diesem Thema, es ist ja eigentlich unfair, Dirk ist ja gar nicht dabei. Aber es ist uns auf Grund der Ereignisse doch ein Bedürfnis die Worte jetzt zu sprechen, da sie hier eine andere Wirkung zu diesem Zeitpunkt haben, als wenn wir dieses verschieben auf einen späteren Zeitpunkt.

Marion: Uns ist aufgefallen, daß du im Gegensatz zur letzten Sitzung sehr viel Ruhe ausstrahlst. Lag das an den Ereignissen, die geschehen sollten?

JOSUA: Es hängt damit zusammen, weil die Vorbereitung, das Wissen des Ereignisses bevorstand, denn es war sehr viel Unruhe. Es hatte bitte nichts mit euch zu tun. Ihr müßt nicht gleich anfangen, die Schuld bei euch zu suchen und mit Veränderungen drohen, sondern hier waren es Ereignisse, die vom geistigen Reich aus, sehr viel Vorbereitung, Erwartungen und Spannungen hervor gerufen haben, wie dieses (wohl) ausgehen wird. Denn wir können zwar im ungefähren sagen, so könnte es laufen, aber ihr wißt, wir sind nicht allwissend. Die Unruhe, nun gut, das Thema war natürlich für den Abend etwas fehl am Platz, aber ich durfte nichts sagen. Wir werden das Ganze jetzt viel besser angehen können, da wir diesen Weg geebnet haben und somit die Harmonie verstärkt haben. Somit ist also nicht in der letzten Woche die allgemein Sitzung eröffnet, sondern wir beginnen das nächste Mal damit. Ich werde dann, um hier euch schon einmal einen kleinen Gedankenanstoß zu geben, erst einmal zur Situation des Kreises etwas sagen, werde euch mitteilen, wie über die Auswirkungen des heutigen Tages, welche Möglichkeiten uns dadurch gegeben sind, wieweit die Menschen noch offen sind, und ich möchte auch etwas zu jedem einzelnen von euch sagen, zwecks Aufgaben innerhalb des Kreises, damit der Einklang gegeben ist, damit jede Seele weiß, wie wichtig sie ist innerhalb dieses Kreises, ob jenseitig oder diesseitig.

Betty: Wir haben vor der Sitzung alle sehr stark eine Art von Rosenduft wahrgenommen. War jemand mit Rosen hier? Wir konnten uns diesen sehr intensiven Duft gar nicht erklären.

JOSUA: Dieser spezielle Duft von Rosen liegt in der gesamten Atmosphäre, herüber geweht aus London. Es sind viele Mischungen, die man gar nicht so erkennen kann.

Betty: Kam dieser Duft jetzt von REA RITA, ist sie da oder wie habe ich es zu verstehen?

JOSUA: REA RITA ist da und sie hat diesen Duft hier natürlich verstärkt, weil er hier nicht Duft in Form von Materie, sondern in Form von Energie ist. Eigentlich müßtet ihr ihn immer noch riechen. Er ist vorhanden.

Rolf: Und warum rieche ich ihn nicht?

JOSUA: Weil deine Aufgabe eine andere ist, mein Freund. Wir werden darüber sprechen, nächste Woche und du wirst dir bewußt werden, daß du mit deinen Fähigkeiten unersetzbar bist. Du wirst merken, daß deine Fähigkeiten sich nicht unterscheiden von den Fähigkeiten Bettys, Jürgen oder Marions. Genauso ist es mit dem Dirk, der macht sich zwar jetzt noch nicht solche Gedanken darüber, aber das kommt. Verlaßt euch darauf,auch er wird hier noch etwas nachhaken. Es ist wichtig, daß die Fähigkeiten eines Jeden anders ist, um die Harmonie immer wieder zu stabilisieren. Würden alle das Gleiche empfinden, gäbe es keine Kontrolle und ihr würdet von eurer Logik und von eurem Lebensweg schnell abweichen, weil ihr den Unterschied nicht mehr feststellen könntet. Du, Rolf, bist derjenige der hier noch sehr gefragt wird. Aber wie gesagt, das wollen wir nächste Woche behandeln..

So, meine Freunde, ich denke, ich habe soweit alles gesagt, was an dem heutigen Abend gesagt werden sollte. Alle Fragen, die euch jetzt bewegen, hebt auf bis nächsten Samstag, wo wir gemeinsam und ich hoffe, in der gleichen Harmonie und Ruhe,- denn in der Ruhe liegt die Kraft,- zusammenkommen werden. Das ist übrigens ein Spruch von WHITE EAGLE, auch ein Indianer. So, dann wünsche ich euch den Segen und die Harmonie, die diesen Planeten vereint. Nehmt sie mit, wandelt die Schwermut um in Glück und es wird euch im Geistigen und Materiellen gutgehen. Damit: GOTT ZUM GRUSSE UND SEIN SEGEN SEI MIT EUCH. Bitte die Musik.

Es erfolgte die Danksagung und Verabschiedung durch den Kreis.

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